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zusammen. Im Anschluß an ein ausführliches Referat Dr. Hugenbergs fand eine ausgedehnte Ausspracht, statt, als deren Ausklang die Parteivertretung eine Ent­schließung einstimmig annahm, in der es heißt:

Der Parteiführer Dr. Hugenberg hat mit der ihm eigenen Zähigkeit an dem Gedanken des Zusanlmen- schlusses der nationalen Front in Deutschland festgehalten und in der entscheidenden Mitwirkung bei der Bildung der mit Begeisterung in allen Gauen unseres Vaterlandes begrüßten Regierung einen großen historischen Erfolg errungen. Die Parteivertretung billigt alle vom Parteiführer gefaßten Entschlüsse. Sie

begrüßt mit besonderer Zustimmung das Bündnis, das er mit den Herren von Papen und Seldte auf der Liste Kampffront Schwarzweißrot geschloffen hat. Sw ist sich bewußt, welche V e r a n t w o r t u n g der Parte, - führer mit der Übernahme der gesamten wirtschaftlichen Ministerien übernommen hat. Treue Gefolgschaft und kampfesfreudiger Einsatz aller Gliederungen der Parier sollen ihm danken und ihm den Rückhalt geben, dessen er für seine schwere und verantwortungsvolle Arbeit bedarf.

Die Parteivertretung nahm zum Schluß eine Reihe von Zuwahlen zum Parteivorstand vor Neue Parteivorstandsmitglieder wurden Landgenchtsdirektor Gräf-Thüringen, der bisher nur in seiner Eigenichaft al« Vizepräsident des Reichstags dem Parteivorstand an- rebärie Dr P ö n s g e n, Führer der Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Westfalen der DNVP. und Major a. D. B o r ck, Geschäftsführer der preußischen Landtagsfraktion.

Für ein Bekenntnis zum Berufsbeamtentum.

Der Reichsausschuß der Deutschnationalen Beamten­schaft, der anläßlich des Parteitages in Berlin zu einer Sitzung zusammentrat, beschloß, bei Reichsminister Dr. Laugenberg vorstellig zu werden und ihn zu bitten, bet der R eich sreg ierung darauf hinzuwirken, daß dme noch vor den Wahlen einBekenntnis zum öffentlich-recht­lichen Berufsbeamtentum ablege. Ferner soll Dr. Hugen­berg gebeten werden, seinen Einfluß in der Reichsregie- runq dafür einzusetzen, daß die aus politischen Gründen erfolgte Zurücksetzung deutschnationaler Beamter, insbesondere in Preußen unter Regierung Braun-Seve­ring, rückgängig gemacht und die betreffenden Be­amten wieder r e h a b il i t i e r t werden.

Im Rahmen des Deutschnationalen Parteitages fand ein J ngendappell statt, an dem weit über 1000 Uni­formierte in grünen Hemden teilnahmen.

Sel-te über seine sozialpolitischen Aufgaben.

Auf dem Preffeempfang dès Stahlhelm in Berlin ergriff Reichsarbeitsminister S e l d t e das Wort und betonte u. a. folgendes: Die heutige deutsche Sozialpolitik, namentlich vom nationalen Standpunkt aus, mutz und wird weitergreifen. Sie mutz den Arbeiter aus der Un­sicherheit seiner Eristenz herausführen und ihm einen festen und gleichberechtigten Standort im Staate zuweisen. Das kann nur gelingen, wenn man auch den Arbeit­nehmer für voll nimmt und ihm seine Rechte ge­währt.

Nicht nur aus der Stellung des Reichsarbeitsministers heraus, sondern aus meiner ganzen Lebenseinstel­lung unterstreiche ich noch einmal ein Bekenntnis zu dem gewordenen sozialen Recht des Arbeitnehmers. Sam t bin ich auch kein Feind des Arbeits- und Tarif­rechts.

Wenn ich diese Auffassung ausspreche dahingehend, datz die Sozialpolitik ihre Aufgabe hat, bei der Neuord­nung unserer Gesellschaft in Deutschland zu helfen, so wird man mir glauben, datz ich diese wichtige Sozialpolitik nicht nur als ein Anhängsel des deutschen Wirtschaftslebens ansehe. Die deutsche Sozialpolitik hat ihren Eigenwert.

Von diesem Standpunkt aus hatte es schon seinen tieferen Sinn und seine Berechtigung, wenn man die sozialen Fragen im Neichsarbeitsministerium z u s a m - m e n g e f a tz 1 hat. Man wird sehr sorgfältig überlegen müssen, ob und was man etwa herausnimmt. Auf keinen Fall darf der organische Zusammenhang auch auf diesem Gebiete zerstört werden. Selbstverständ­licherweise ist eine gute Sozialpolitik nur eine solche, die Rücksicht nimmt auf die Erfordernisse und Notwendig­keiten der Wirtschaft.

Gebrüder Zarmat aus Belgien ausgewiesen.

Dem Brüderpaar Julius und Henri Barmat, die Test Jahren nach ihrem rühmlosen Abtreten von der öffent­lichen Bühne Deutschlands im wesentlichen im westlichen Europa ein neues Tätigkeitsfeld gefunden haben, dessen Schwerpunkt in Brüssel liegt, ist von der b e l g i' chen w ârung der Ausweisungsbefehl und das Nieder- laünngsoerbot in Belgien zugestcu' worden. Über die Gründe -1 vorläu-ig noch nichts bet. nnlgegeben. Es wird anen aber u. a. die Schuw an gewissen Baisse- n a n ö v e r n an der Brüsseler Börse zugeschoben. Die Brüder, die sich jetzt wahrscheinlich wieder nach H o l- l a n d wenden werden, haben noch eine Frist bis Anfang Marz verlangt, um ihre Geschäfte in Brüssel Zu ordnen.

Ehrungen für den Entdecker der X-Girahlen.

Röntgen in der Walhalla.

Aus Anlaß der zehnten Wiederkehr des Todestages des Entdeckers der X-Strahlen, Wilhelm Konrad Röntgen, fand in München eine Tagung der Baye­rischen Gesellschaft für Röntgenologie und der Bayerischen Gesellschaft für Frauenheilkunde statt, an der zahlreiche Radiologen und Frauenärzte aus dem Reiche und den Nachbarländern teil nahmen. Kultusminister D r. Goldenberger gab in seiner Ansprache bekannt, daß die philosophische Fakultät der Münchener Uni­versität die

Aufnahme der Büste Röntgens in die Walhalla bei Regensburg

beantragt habe. Im Rahmen der zahlreichen Begrüßungs­ansprachen bekannter Gelehrter wurde ferner mitaeteilt, daß in München eine große Ausstellung veranstaltet wer­den solle, auf der nicht nur die Verwendung der Röntgen­strahlen, sondern das Strahlenproblem überhaupt gezeigt werden soll.

Unheil aus aller Welt.

Blutige Schießerei in Bensheim.

Ein Unbeteiligter getötet.

Darmstadt. Während die hessische Regierung noch am Samstag darauf Hinweisen konnte, daß es in Hessen im Vergleich zu anderen deutschen Ländern, vor allem zu Ber­lin, verhältnismäßig ruhig zuginge und z. B. seit dem RegieruWsantritt Hitlers noch kein Toter zu verzeichnen war, mußte am Abend des gleichen Tages gemeldet werden, daß bei einem politischen Raufhandel ein Unbeteiligter ge­tötet wurde. In Bensheim auf dem Ritterplatz gerieten Samstag nachmittag Bensheimer Kommunisten mit Rei­chenbacher Nationalsozialisten ins Handgemenge. Dabei wurde ein Nationalsozialist zu Boden geworfen. Er gab aus seinem Revolver mehrere Schüffe ab. Auch ein anderer Nationalsozialist schoß. Von den insgesamt 12 abgegebenen Schüssen traf einer den gerade vorübergehenden an dem Streit völlig unbeteiligten 22jährigen Josef May in die Brust, so daß er tot zusammensank. Die Beteiligten sind er­mittelt.

Ueber die Vorgeschichte der politischen Bluttat am Samstag nachmittag in Bens­heim wird von Seiten der Polizei noch mitgeteilt: Am Samstag fand um 3 Uhr eine kommunistische Kundgebung in Auerbach und um 5 Uhr eine Kundgebung der Kommu­nisten und der Eisernen Front in Bensheim statt. Beide Kundgebungen verliefen unter polizeilicher Sicherung störungslos. Gegen 5 Uhr kam es in Auerbach vor dem Lokal der NSDAP, zu einer Schlägerei, die jedoch infolge des raschen Eingreifens eines nationalsozialistischen Abge­ordneten harmlos verlief. Etwa 15 bis 20 beteiligte Bens­heimer Kommunisten wurden nach Bensheim zurückgejagt. Auf dem Wege dorthin begegneten ihnen in der Nähe des Sportplatzes vier Nationalsozialisten. Als diese beschimpft wurden, entstand eine Auseinandersetzung, bei der die Nationalsozialisten auf die fliehenden Kommunisten 30 bis 40 Schüffe abgaben. Dabei erhielt ein Unbeteiligter einen Oberschenkelschuß und ein vermutlicher Kommunist einen Fersenschutz. Ein Reichsbannermann, der nach Angabe der Nationalsozialisten gleichfalls geschoffen haben soll, wurde festgenommen, ebenso ein SA.-Mann, der als Schütze ein­wandfrei ermittelt ist. Nach diesem Zusammenstoß hatte der Bensheimer SS.-Führer die Reichenbacher SS. a l a r- m i c r t. Von ihr kamen fünf Mann mit Rädern nach. Bensheim. In der Nähe des Ritterplatzes wurden sie von politischen Gegnern überfallen und zwei zu Boden ge­schlagen. Der SS.-Mann Heinrich Arnold gab einige Schüsse ab, die den unbeteiligten 22jährigen Josef May, der auf dem Wege zur Post war, in die Brust trafen. May war sofort tot. Arnold ist flüchtig gegangen.

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GA.-Ausmarsch von Kommunisten beschossen.

Zwei Tote, zehn Schwerverletzte.

In E i s l e b e n kam es anläßlich eines SA.-Ans- Marsches zu einem Feuerüberfall von kommunistischer Seite, ver zwei Tote und mehrere B e r l e tz l e for­

Oie Feier -es Krönungsiages -es Papstes.

Feierliches Pontifikalamt im Berliner Hedwigsdom.

Am Sonntag, dem elften Jahrestag der Krönung des Papstes Pius XI. zelebrierte der Päpstliche Nuntius Cesare O r s e n i g o in der Hedwigskathedrale in Berlin in Gegenwart des Diplomatischen Korps, hoher Vertreter der Behörden und der katholischen Geistlichkeit ein feier­liches Pontifikalamt. Vor dem Altar hatte Vizekanzler und Reickskommiffar von Papen als Vertreter des Reichspräsidenten von Hindenburg und des Reichskanzlers Hitler, der in Leipzig weilt, einen Ehrenplatz. Ferner sah man Reichsautzenminister Freiherr von Neurath, Oberst Schaumburg für den Reichswehrminister, von der alten preußischen Regierung Minister Steiaer und Ministerialdirektor Brecht, die Berliner Ver­treter Bayerns, Württembergs und Badens, Mini­sterialdirektor Klausener und Vertreter der Stadt Berlin. Die Botschafter und Gesandten waren größten­teils mit ihren Damen erschienen. Pie Studentenverbände und die katholischen Vereine hatten ihre Fahnen entsandt. Um 10 Uhr erfolgte die Einholung des Nuntius und des Bischofs Dr. Schreiber. Der Nuntius trug zur Feier des Tages dieCappa magna". Nachdem er die Messegewänder angelegt hatte, begann er das Pontifikal­amt, bei dem ihm Domvrobst Dr. Steinmann und Dom­herren assistierten. Am Schlntz des Gottesdienstes erteilte der Nnntins den päpstlichen Segen, dem sich ein Tedeum anschloß

Aus Anlaß des Krönungstages des Pavites Pius XI. fand ferner beim Apostolischen Nnntins em Esten zn Ehren des Reichsprändenien von Hindenburg statt Reichs­präsident von Hindenburg war mit Siaaissekretär Meißner und seinem Sohn dem Obersten von Hindenburg. er­schienen. Ferner nahmen an dem Esten teil: Reichsaußen- minister von Neurath, die Botschafter von Frankreich, Italien, England und den Vereinigten Staaten.

Nah und $ern

O Steittbombardement auf das Haus des Westdeutschen Rundfunks. Auf das Haus des Westdeutschen Rundfunks in Köln wurde von bisher noch unbekannten Tätern ein regelrechtes Steinbombardement eröffnet. 16 Fenster­scheiben wurden zertrümmert. In letzter Zeit waren mehr­fach Aufschriften, die sich gegen den Rundfunk richteten, an Gebäude und auf dem Gehsteig vor dem Rundfunk­gebäude angebracht worden, wieNieder mit dem faschisti­schen Rundfunk!" usw.

) Der erste Broiat-Prozeß findet nicht statt. Am kom­menden Freitag sollte sich vor dem Schöffengericht Ber­lin-Mitte der ehemalige Direktor der Berliner Ver­kehrsgesellschaft (BVG.), Fritz Brolat, wegen Körperver­letzung verantworten, weil er den Berichterstatter Popper der kommunistischen Zeitung Berlin am Morgen im De­zember vorigen Jahres vor einem Lokal überfallen und mißhandelt hatte. Der Termin zur Hauptverhandlung gegen Brolat ist jedoch aufgehoben worden, weil Popper seinen Strafantrag zurückgezogen hat. Popper hat als tschechoslowakischer Staatsangehöriger, der sich in Deutschland staatsfeindlich betätigt hat, inzwischen einen Ausweiiunasbefehl erhalten. Der Meineid spvozotz gegen

derte. Etwa 600 SA.. und SS -Leute aus Eisleben und Umgegend marschierten durch die Straßen der Stadt. Im Breiten Weg wurde der Zug plötzlich aus den Fenstern der dort befindlichen Geschäftsstelle der Kommunistischen Partei beschossen. Zwei SA.-Leute (nad) anderer Mit­teilung drei) wurden getötet, zehn schwer verletzt.

In Braunschweig fand aus Anlaß einer Kreis­tagung der NSDAP, ein Werbemarsch der National- sozialisten, des Stahlhelm und anderer nationaler Ver- bände statt. Die Kommunisten hatten auswärtige Anhänger herangezogen, um den Zug zu st ö r e n Polizei­beamte mit Stahlhelmen und Karabinern sorgten für die strikte Durchführung der Ordnung Mehrfach kamen die Anwohner bet betreffenden Straßen den wiederholten Aufforderungen der Polizei nicht nach. Diese machte von der Schußwaffe Gebrauch. Wie bisher bekannt, wurden durch die Schüsse vier Personen verletzt.

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Weitere politische Todesopfer.

In B o ch u m wurde der 25 Jahre alte Dreher Krücke bei einem Zusammenstoß mit zwei Polizeioffizieren durch einen Halsschutz getötet. Der Polizeileutnant, der den Schutz abgab, will in Notwehr gehandelt haben. In D o r t m u n d - A s s el n wurde der Kommunist Bernekau von einem Nationalsozialisten erstochen.

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Gasanlage beiMèchenbail explodiert.

Keine Menschenleben zu beklagen.

Im Zollerschen Eisenwerk Hammerau bei Reichen- ha l l explodierte, wie jetzt bekannt wird, am Sonnabend um 6 Uhr mit donnerähnlichem Knall die Gasanlage. Zwei Generatoren von zehn Meter Höhe wurden in Stücke gerissen, durch die das ganze Gebäude demo­liert wurde. Da die Belegschaft um 6 Uhr das Werk verlaffen hatte, ist glücklicherweise niemand zu Schaden gekommen. Nur durch die Eisenstücke ist größerer Schaden in der näheren Umgebung des Werkes ungerichtet.

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Holzhândlcr ermordet und beraubt.

Dortmund. Der Mitinhaber der Holzgrotzhandlun? Narowski und Grosch in Witten Annen, der Kaufmann Narowski, ist in einem Wäldchen in der Nähe von Holz­wickede in einem alten Schacht der ehemaligen Zech! Caroline unter Laub versteckt ermordet aufgeiunden worden Die Untersuchung bat eraeben, datz Narowski von dem 25jäbrigen Krastwagensübrer Eberhard Pieper aus Dort­mund und zwei weiteren Mannern in dem Automobil entführt, unterwegs ermordet und seiner Barschaft von etwa 200 Marl beraubt worden ist

Japanischer Fliegerangriff auf die Stadt Fusin.

Peking. Ein japanisches Flugzeuggeschwader hat die Stadt Fusin in der Provinz Dschehol bombardiert. Die Japaner sollen 30 Bomben abgeworfen und einen Teil der Stadt voll­kommen zerstört haben. Zahlreiche Personen wurden getötet.

Brolat vor dem Schwurgericht wird am 20. Februar M- finden.

O Feuerüberfall auf Nationalsozialisten. In Braun­schweig wurde eine Gruppe Nationalsozialisten in der Straße am Geierhagen beschossen. Es sollen etwa zehn scharfe Schüsse gefallen sein. Ein SA.-Mann wurde mit einer schweren Schußverletzung einem Krankenhause zu­geführt. Das Überfallkommando nahm einige Per­sonen fest.

O Großfeuer in der Dampfziegelei Forchheim. Aus noch unbekannter Ursache brach in der außerhalb der Stadt Forchheim gelegenen Dampfziegelei Forchheim A.-G. Feuer ans, das mit rasender Geschwindigkeit um sich griff। und die gesamten Anlagen einäscherte. Das Werk ist nur noch ein wüster Trümmerhaufen. Glücklicherweise ruW bei Ausbruch des Brandes der Betrieb, da sonst auÄ Menschenleben gefährdet gewesen wären. Der Schadm wird auf 590 000 bis 300 000 Mark geschätzt.

O Stinkbomben im Mannheimer Nationaltheater. Ich Mannheimer Nationaltheater wurde eine Gastspielvor' stellung Moiffis durch Zwischenrufe und Werfen vor Stinkbomben gestört. Eine Reihe von Personen wurst durch die Polizei aus dem Zuschauerraum entfernt. Er erfolgten sechs Festnahmen. Nach der Vorstellung fanden vor dem Theater Ansammlungen statt. Personen, vo« denen einige unformiert waren, veranstalteten Sprechchöre

PDer brave Mann denkt an sich selbst zuletzt." In her Nähe von Sullivan im Staate Indiana überfuhr ein Gütereilzug einen Schulomnibus, dessen Führer durch Ei»' satz seines Lebens die 22 ihm anvertrauten Kinder rettete Als der Führer den Zug herannahen sah und bremse» wollte, bemerkte er, daß die Bremsen vereist waren und nicht funktionierten. Er stellte den Motor ab unb wies die Kinder an, sofort aus der Tür zu springen, während st selbst weiter steuerte. Auf diese Weise wurde außer iF selbst nur ein Schüler verletzt.

Unterirdische Kraftwerke.

Das erste unterirdische Kraftwerk ist auf genauer: in deutschem Boden errichtet worden. Allerdings nicht i» nennenswerter Tiefe, sondern unmittelbar unter dem Pflastst der Stadt Leipzig. Tiefer als dieses große Umformerwst> liegen die Kraftwerke, die im Schoße der Erde gelegentlich bergmännischen Betrieb angelegt wurden. Ein eigentliche unterirdisches Großkraftwerk hat jedoch erstmalig in jüngste Zeit das Licht der Welt erblickt. Es ruht nicht weniger aIä 250 Meter tief in Südfrankreich. Dort sind die Gesällstuf^ der Truyère, wie dieTechnik für alle" berschtet, als SW yuellen ausgebaut worden. Das Wasserkraftwerk BromM bildet eine der Stufen dieser Anlage. Der Turbineural'P wurde aus dem Granit herausgehauen. Das Gewölbe eine Länge von 75 Metern, eine Breite von W Metern eine Höhe von 29 Metern auf. Der Turbineuraum wurst für sechs Maschinensätze von je 30 000 Kilowattstunden gelegt. Die Umformer sind nun allerdings über Tage < gestellt. Da die Entfernung zwischen ihnen und den Kölschen Generatoren daher ziemlich groß ist, wird dort st» Strom von 15 000 Volt Spannung erzeugt. Außerdem R mau jeden der sechs Stromerzeuger unmittelbar mit ffin^ j besonderen Umspannner verbunden, um sich den Bau I Hochleistungsschaltern zu ersparen. Denn diese hätten Naum beansprucht, der in dem unterirdischen! Kraftwerk i sonders kostspielig ist, da er aus dem Granit herauf I werden mutz.