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vbenurnwarl Lohfink — Turngcmcindc Fulda — rich­tete an die Versammlung die Bitte, bei Abnahme des Turn- und Sportabzeichens recht gewisienhaft zu sein. Auch Eausportwart Deuter gab hierzu aufklärende Erläute­rungen. Die Vertreter wurden angewiesen, bei den (dies­jährigen) Bestandserhebungen am 1. Januar 1933 die Richtlinien im Kreisblatt Nr. 50 S. 406 genau zu beachten und die festgelegten Termine einzuhalten. Um 17.30 Uhr wurde die harmonisch und anregend verlaufene Sitzung mit einem dreifachen „Gut Heil" auf das weitere Blühen, Wachsen und Gedeihen des Turnbezirks geschloffen. P.

Fuhball.

Tabellenstand der 1. Bezirksklasse.

Tabellcnstand am 18. Dezember

Germ. Fulda . Neuhof .... Horas .... Lauterbach . .

Bebra . . . .

Elm ..... Aisfeld .... Künzell . . . • Schlüchtern . . Steibfritz . . .

spiele

gew.

unent- schied.

perl.

Tore

10

7

1

2

45:11

9

6

2

1

25:19

10

5

2

3

34:19

9

5

1

3

21 :15

9

4

2

3

19 15

10

4

1

5

19:24

7

3

—

4

10:27

9

2

2

5

16:20

7

2

1

4

15:28

8

’—

—

8

10:36

Punkte

15:5 14:4

12:8

11:7

10:8

9:11 6:8 6:12 5:9 0:16

D.Z.K. Großenlüder

D.J.K. Großenlüder

Handball.

1. — T. u. Spv. Hainzell

2. — T. u. Spo. Hainzell

1. 1:12.

2. 0: 4.

Am Sonntag weilte Tusp. Hainzell in Großenlüder zum Freundschaftsrückspiel. Das erste Treffen in Hainzell hatte der dortige Turnverein nur knapp für sich entscheiden können. Tie Hainzeller waren am Sonntag in guter Form, aber auch Großenlüder zeigt recht gute Ansätze und wird es

mit eifrigem Training noch weit bringen.

P.

Börse und Handel.

Frankfurt a. M. (Getreidebörse vom 1 9. DezbrZ Tendenz: still. Die Getreidebörse verkehrte in sehr stiller Hal­tung und bie Preise waren nicht immer behauptet. Für Roggen zeigte sich bei leicht erhöhten Forderungen kleines Interesse. Das Mehlgeschäft war trotz ermäßigter Preise weiterhin schlep­pend. Kraftfuttermittel halten infolge des Frostes etwas be­lebtere Umsätze, die Preil« lagen ebenfalls etwas schwächer. Es votierten Getreide je Tonne, alles übrige je 100 kg) in RM: Weizen 202.50—203.50, Roggen 162.50—164, Sommergerste für Brauzwecke 180—185, Hafer 132—137, Weizenmehl lübb. 28.25 bis 29, do. Niederrhein. Spez. 0 28.25—28.50, Roggenmehl 80- prozentige Ausmahlung 22.50—23.50, We'renkleie 7.60, Noggen- kleie 8.25, Soyaschrot 10.50—10.80, Palmkuchen 8.75—9, Erd- nußkuchcn 12.50, Treber 10.60, Heu südd. 4.60—1.80, Weizen- unb Roggcnsiroh drahtgepreßt oder gebündelt 2.25—2 50. Kartoffeln: Infolge des Frostwetters wurden keine Notie- rungen festgestellt.

Franksurt a. M. (Schlachtviehmarkt vom 19. Dez.) Der Auftrieb des Montagsmarktes bestand aus 1423 Rindern lgegen 1572 Stück am letzten Montagsmarkt), darunter be­fanden sich 312 Ochsen, 128 Bullen, 495 Kühe und 422 Färsen, ferner aus 1010 (530) Kälbern, 110 (177) Schafen und 4940 (4240) Schweinen. Notiert wurde per Zentner Lebendgewicht in Reichsmark: Ochsen: a1) 27—30, a2) 24—26, bl) 20—23. Dullen: a) 23—26, b) 20—22. Kühe: a) 23—25, b) 20—22, t) 17—19, b) 12—16. Färsen: a) 27—30, b) 27—30, c) 24—26, d) 20—23. Kälber: a) —, b) 33—36, c) 29-32, b) 24—28. Schafe: al) 23—25, b) 20—22. Schweine: a) —, b) 40—42, c) 39—42, b) 38—41, e) 35—39, f) und g) gestrichen. Verglichen mit den Notierungen des letzten Montaasmarktes waren Rinder, Schafe unö Schweine unverändert, Kälber gingen um 1 RM. zurück. Marktverlauf: Rinder ruhig, ausverkauft. Kälber, Schafe und Schweine mittelmäßig, geräumt. Fl ei sch- groß markt. Beschickung: 724 Viertel Rindfleisch, 68 ganze Kälber, 15 ganze Schafe, 292 Schweinehälften. Ochsen- und Rindfleisch 1. 50—54, Ochsen- und Rindfleisch 2. 42—46. Bullen­fleisch 43—48. Kuhfleisch 2. 32—38, Kuhfleisch 3. 20—31. Kalb­fleisch 2. 52—60. Hammelfleisch 50—60. Schweinefleisch 1. 54

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Gestorben:

Aloysius Weider, Elters, 72 Jahre alt.

Beerdigung: Mittwoch vormittag 9.30 Uhr in Elters.

Das Konkursverfahren über das Vermögen des Bäcker­meisters Ferdinand Heinemann in Fulda ist nach dem Schlußtermin aufgehoben. (5 N 24/32).

Fulda, den 16. Dezember 1932.

Amtsgericht, Abt. 5.

Das Lager meines Geschäftes

Buttermarkt 9 muß voll­ständig geräumt werden.

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bis 58 RM. für 1 Zentner frisches Fleisch. — Bekannt­machung: Der auf Montag, den 26. Dezember (2. Weih- nachlsfeikrtag) sollende Haüptmarkt für Rinder und Schweine und Nebenmarkt für Kälber und Schafe sowie der Fleischgrotz- markt ist auf Dienstag, den 27. Dezember, verlegt worden.

Stimmen aus dem Leserkreise

8tr M« v«riff«n1lichung unter Messt 0Hr[^rift t><nthmRt Me Rc>eM«x Mnetlei Verantwortung: für Jie bleibt auf Btunb bes $21 Uf.2 bei Vre|[e|efe>M in uellem Umfange der Einsender verantwortlich. — Einsendungen, bie nicht leb» eenbet »erden, können nicht zurück, esandt, bie «»!>»»»,, nicht begrinbet werben.

Forderungen der Mieterschaft:

Sofortige weitere Senkung der Mieten, Verlängerung der Mieterschutzgesetze, Einstellung der Subventionspolitik.

Vom Mieterverein wird uns geschrieben:

Der Gesamtvorstand des Reichsbundes Deutscher Mieter c. V. weist die Reichsregierung erneut auf die schimme Lage weiter Kreise der Mieterschaft hin und wiederholt dringend seine Forderungen.

In erster Linie ist eine sofortige weitereSenkung d er Mieten, insbesondere der Neubau mieten, zu­nächst bis auf die Höhe der Friedensmieten unbedingt not­wendig, wenn die Verzweifelungsstimmung weiter Kreise der Wohn- und Geschäftsraummieter nicht zur Entladung kommen soll. Ebenso dringlich ist die Mennige Schaffung eines wirksamen Vollstreckungsschutzes für diejenigen Mieter, die infolge ihrer wirtschaftlichen Notlage die Miete nicht mehr in vollem Maße aufbringen können.

Die Mieterschaft fordert ferner den alsbaldigen Erlaß

einer und

Notverordnung, durch welche das Reichsmieten- Mieterschutzgesetz sowie das Wohnungs-

Mangelgesetz infolge der andauernd steigenden Woh- nungsnot über den 1. April 1933 hinaus verlängert werden. Der Zustand, daß vielen Mietern von den Haus­besitzern schon jetzt unter Hinweis auf die kurz bevor­stehende Beendigung des Mieterschutzes unerträgliche Ver­tragsbedingungen aufgezwungen werden, darf nicht länger andauern.

Auch die Schaffung eines sozialen Miet- und Wohn­rechts als Dauerrecht ist unaufschiebbar geworden, weil die Mieter freigegebener Räume (u. a. Neubauten . und Ge­schäftsräume) eines erweiterten Mieterschutzes gleichfalls dringend bedürfen.

Schärfsten Protest erhebt der Eesamtvorstand nochmals gegen die dem Hausbesitz gegenüber geübte Liebesgaben­politik. Der notverordnete Abbau der Hauszinssteuer zu alleinigen Gunsten des Havsbesitzes, die Millionengeschenke an den Hausbesitz zur Ausführung von Reparaturen, sowie die Gewährung von Steuergutscheinen auf die Grundver- mögenssteuer, die auch vom erwerbslosen Mieter gezahlt werden muß, haben den organisierten Hausbesitz keineswegs befriedigt, sondern nur seine Begehrlichkeit gesteigert. Jetzt verlangt der Hausbesitz neue Millionengeschenke für In­standsetzungen und die Ausdehnung des Steuergutschein­verfahrens auf die Hauszinssteuer. Demgegenüber for­dert die organisierte Mieterschaft die Einstellung der Lie­besgabenpolitik und eine reichsgesetzliche Vorschrift dahin­gehend, daß bei den Hausbesitzern gegebenen Steuergut­scheine den Mietern auf ihre Mietzahlung a n g e r e ch - n e t werden.

Eine entschiedene Förderung des Kl ei n Woh­nungsbaues ist zur Minderung der Arbeitslosigkeit und zur Linderung der drückenden Wohnungsnot und des bedrohlichen Geburtenrückganges unerläßlich. Dem Verfall der Häuser und der Wohnräume muß dadurch be­gegnet werden, daß der Hausbesitz durch wirksame reichge­setzliche Vorschriften gezwungen wird, den in der Miete enthaltenen Anteil für Instandsetzungen mit jährlich rund eine Milliarde RM. auch für diesen Zweck rest­los zu verwenden. Das ist jährlich das Vier fache des durch den 60-Millionen-Fonds erzielten Kapitalaufwandes für die Beschäftigung des Vauhandwerks. Derartige ge­waltige Liebesgaben an die Besitzenden sind besonders un­erträglich in einer Zeit, in welcher weite Kreise der besitz­losen Bevölkerung nicht einmal das Notwendigste zum Leben haben.

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An die Vorstände der Gewerkschaften und der übrigen sozialgcrichteten Organisationen richten wir die Bitte um Unterstützung unsrer Entschließung, die an die Reichsr-- gierung und die Reichstagsfraktionen der politischen Par­teien gerichtet ist.

Was der Rundfunk bringt.

Mittwoch. 21. Dezember

10.20: Schulfunk: Musikalische Kinderspiele.

15-15: Stunde der Jugend: Reiseerlebnüse. — Wie man wild, Tiere fängt und nach Berlin bringt.

17j00: München: Nachmittagskonzert.

18.25: Dr Gürster: Der faustische Mensch.

18.50: Zeitfunl

19220: Weihnachtsratgeber für den Büchermartt.

1935: Operettenkonzert des Funkorchesters. Werke von Millöcker, Joi Etrauh Kalman, Lehar u. a.

21.00: Timon von Athen Trauerspiel von Shakespeare.

22.20: Zeit. Nachrichten. Wetter, Sport.

22.45: München: Nachtmusik

Donnerstag. 22. Dezember

1530: Stunde der Jugend: Abenteuer mit Bären. — In der Werk­statt der Instrumentenmachers. Musikalisches Märchen.

17.00: München: Nachmittaqskonzcrt

18.25: Dr Schairer: Die akademische Berufsnot.

18.50: Di Meske: Beiufsständilcbe Selbltverwaituno.

19.20: Prof Dr Behrmann: Neues aus aller Welt.

19.30: Ernst Jünger spricht über sein Buch

19.45: Wer ist es? Literarisches Rätsel, aus

'ästet aufgegeben von W. Wep.

rauch

20.00: Königsberg: Aus Danzigs Vergangenheit Hörbild.

2030: Klavierübung 3 Teil, von Joh. Seb. Bach. Ausf. H Wacha Orgel) Einleitung: H. Rosbaud.

22.20: Seit Nachrichten, Wetter, Sport.

Freitag, 23. Dezember

17.00: Nachmittagskomert des Funkorchesters.

Alte Tammusik

Vortrag

Äcrzte-Vortraa: Frostschäden und ihre Verhütung.

Mannheim: Christnacht Ein deutsches Weihnachtsliederspiel nach oberbaneriftben und Tiroler Wellen, von Jos. Saas.

Anschi 18.25: 18.50: 1930:

20.45:

Verbindende Worte: W Dausimann

: Unbekanntes Europa Die Ravoleoninseln: Korsika und

Elba.

2130: Klaviermusik gespielt von S Giesen.

22.20: Zeit Nachrichten, Wetter, Sport.

22>45: Berlin: Nachtmusik

Samstag. 24. Dezember

14.20: Weihnachtsteierstunde im Bischöflichen Vriestersemtnar, ftufbtt 1530: Stunde der Jugend: Erlebnisse eines deutschen Schulmeistere in San Domenico. — Wo Schüler in Frack und Zylinder herumlaufen

16.00: Weikuachtschöre auf SchallpIaNen

‘ Zur Bekcheruna Homert des Funkorchesters. Mitw. Funkchor Weihnachlslieder

1630:

18.00'

18.30:

19.00:

20.00:

20.15;

21.00:

Dei

Weihnachten in den Alpen von Anton Marm Topitz.

■Ren Spanier: Heilige Nacht von Ludwig Thoma. Uebertraquna aus Bethlehem

,>we° Weihnachts Chöre Weihnachts-Oratorium: Und e« waren Sitten in derselben Gegend.

Deutschlands Weihnachtsalockèn

21.45: Kontert

2230: ÜMtltomeri Bach, Aust : A Werten. .

23.00: Weihnachten eines Sonderlings. von 6. ®. Kolbenheper.

2330: ViNinaen' Kuhreigen Ein alter Weikinachtsbrauch in MI lingen im Schwanwald

22.45: Amerika: Deutsche Weihnachten im Ausland.

24.00: Um Mitternacht in der Klosterkirche tu Weinaarten.

Amtlicher Teil.

Bekanntmachung.

Auf Grund des § 103 des Zuständigkeitsgefetzes vom 1. August 1883 (E.E. S. 237) und des § 69 der Iagdord- nung vom 15. Juli 1907 (E.S, S. 207) übertrage ich als Jagdpolizeibehörde dem Hilfsförster Schier in Herolz (Kreis Schlüchtern) die Befugnis zur aushilfsweisen Mit­wirkung bei Ausübung des Jagdschutzes in dem Gemeinde- jagdbezirk Rückers.

Fulda, den 16. Dezember 1932.

Der Landrat: J. V. Hasler.

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Verantwortlich für die Schriftleitung: Christian Seipel.

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