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Sodann wandte sich W ^ichtzaMiMivUer 5jex Frage der Finanzierung

be3 Arbeitsdienstes zu. Nach den bisherigen Erfahrungen sei im nächsten Haushaltsjahr mit einem durchschnittlichen Ansatz von 200 000 Arbeitsdienstwilligen zu rechnen. Das bedeute, daß dem Reichskommissar ein Betrag von ! 20 Millionen zur Verfügung gestellt werden müsse. Ferner würden die Träger der Arbeiten aus ihren Mitteln weitere 80 Millionen Mark aufzubringen haben.

Würde man die Einberufung eines ganzen Jahr­ganges unserer männlichen Jugend in Betracht ziehen, so bedeute das nach einem Abzug der körperlich Untaug­lichen einen Einsal? von mehr als 500 000 jungen Leuten und mithin eine Gesamtaufwendung von rund 500 Mil­lionen Mark Diese Zahlen ließen schon von der finan­ziellen Seite her erkennen, daß die Forderungen auf Ein­führung der Arbeitsdienst Pflicht nicht leicht zu erfüllen seien, ohne daß der privaten Wirtschaft erneut große Geld­mittel entzogen werden.

Zur volkserzicherischen Seite des Arbeits­dienstes führte der Rcichsarbcitsminister u. a. aus, daß die Wertarbeit des Arbeitsdienstes nicht Alleinzwcck sei. Neben die Wertarbeit müsse die sinnvolle Ausnutzung der Freizeit, die der körperlichen und geistig-sittlichen Er­tüchtigung der jungen Menschen dienen soll, treten. Zum Schluß betonte er, daß sich der Gedanke des Freiwilligen Arbeitsdienstes durchgesetzt habe. Er habe nicht zuletzt die Erkenntnis gezeitigt, daß die Arbeit nicht allein Erwerb und Lebensunterhalt, sondern sittliche Pflicht des einzelnen und ein ehrenvoller Dienst an Volk uns Nation sei.

Sie Forderungen des AeichslandKnndes.

Auf einer Tagung des Mittet- und Niederrheinischen Landbundes in Mörs sprach der Erste Präsident des Reichslandbundes, Graf von Kalckreuth. Er führte u. a. aus: Für landwirtschaftliche Erzeugnisse könnten keine eristenzverbürgenden Preise erzielt werden, solange die Arbeitslosigkeit nicht im wesentlichen gebannt sei. Nach Auffassung des Reichslandbundes könne das Millionen­heer der Arbeitslosen über die Ausfuhr niemals in den Arbeitsprozeß wieder eingereiht werden. Auf die Festi­gung des Binnenmarktes komme es an. Gelinge es nicht, die deutsche Landwirtschaft bald wieder kauf­fähig zu machen, dann würden die Absatzmöglichkeiten der ,Industrie rasend absinken, was natürlich wieder eine Steigerung der Arbeitslosigkeit zur Folge haben würde. Die Forderung des Reichslandbundes laute also: „Schluß mit der verfehlten Ausfuhrpolitik!" In einer kurzen Stellungnahme zur Haltung des Reichslandbundes gegen­über dem Kabinett Schleicher hob Kalckreuth hervor, daß man dem Kabinett solange folgen werde, wie es der Land­wirtschaft gegenüber eine auf Ernst und Beständigkeit be­ruhende Richtung beibehalte.

Hindenburg begrüßt die heimgekehrte ^Karlsruhe^.

Reichspräsident von Hindenburg hat an den in die Heimat zurückgekehrten Kreuzer „Karlsruhe" folgendes Begrüßungstelegramm gesandt: „Den Kreuzer „Karlsruhe" heiße ich bei seiner Rückkehr in die Heimat herzlick Willkommen und verbinde damit, meine An­erkennung für die Leistung des Schiffes und muster­gültiges Verhalten der Besatzung."

Kreuzer „Karlsruhe" hatte Kiel am 30. November vorigen Jahres mit 58 Kadetten an Bord unter Führung des Fregattenkapitäns Waszner verlassen und auf seiner Auslandsfahrt, die ibn vornehmlich in amerikanische Ge­wässer führte, über 30 fremde Häfen angelaufen. Er hat überall erfolgreich für das deutscheAnsehen in der Welt geworben und in den verschiedenen Häfen Gast­freundschaft und teilweise sogar äußerst herzliche Auf­nahme gefunden. Zur selben Stunde, wo in Wilhelms­haven der Kreuzer „K ö 1 n" zur fünften Auslandsreise ausfährt, wird Kreuzer „Karlsruhe" in den Kieler Hafen einlaufen.

Einzelhandel und Beamiengehalier.

Grundlose Befürchtungen stören Weihnachtsgeschäft.

Aus Kreisen des Einzelhandels wird mit­geteilt, das Weihnachtsgeschäft leide darunter, daß im Publikum Befürchtungen wegen einer in Kürze bevorstehenden weiteren Beamtengehaltskür­zung beständen. Solche Befürchtungen werden auch in anderen Kreisen geäußert. Von zuständiger R e i ch s st e l l e wird dazu mitgeteilt, daß eine weitere Veamtengchaltskürzung weder in Aussicht stehe noch überhaupt erwogen werde. Auch in Preußen besteht nicht die Absicht, die Beamtengehälter weiter zu kürzen.

„Spiele" nicht mit Schießgewehr!

Die „Polnische Schulmutter" mit den französischen Gewehren.

Der polnische Verein „Polnische Schul- multer", der die Förderung des polnischen Schul­wesens in Danzig zur Aufgabe hat, hatte in Danzig eine Veranstaltung, bei der auch ein Theaterstück aufgeführt wurde, das einen polnischen Aufstand früherer Seiten zum Inhalt hatte. Die Mitwirkenden (polnische Dilettanten) bedienten sich bei dieser Veranstaltung regelrechter Gewehre, die französischen Ursprungs sein sollen. Vor Beginn der Veranstaltung schritt die Danziger Polizei ein und beschlagnahmte drei Gewehre, da es sich um Kriegsgerät handelt und die Inhaber der Gewehre keine Waffenscheine hatten. Der polnische diplomatische Vertreter in Danzig hat dieses Einschreiten der Polizei zum Anlaß einer Note an den ^anziger Senat genommen, in der er um Aufklärung des Vorfalles ersucht.

Karneval am Heiligen Abend.

Der Kanipf der „Gottlosen" gegen das WeihnachtSfest.

Am 24. Dezember veranstalten die Gottlosen verbände in Leningrad und in Moskau Karnevale d,e gegen ' die Weihnachtsfeier gerichtet sein werden. Die Teilnehmer an den Veranstaltungen werden größtenteils von Angehörigen der Garnison gestellt werden. Die Karnevalsfeiern werden vor allem im Zeichen des Kampfes gegen das Christentum stehen.

Aus Heffenâaffau und Nachbargebieten

Merkblatt für den 9. Dezember.

1608: Ter englische Dichter Milton in London geb. — 1641: Der Maler Anthonis van Dyck in London gest. — 1717: Der Altertumsforscher Johann Winckelmann in Stendal geb.

Das Ungeniigen und Leiden an sich selbst verhandelt die minderen Menschen an alle Arten niederer Genüsse und beunruhigt selbst die Geister Auserlesener, daß sie nie auf­hören mit dem Versuch, über die letzten Weiten hinaus, ihr Leben in die Unermeßlichkeit des göttlichen Wesens auszu­breiten. Stehr.

Wetterbericht.

Das kräftige Hochdruckgebiet über Nordeuropa hat sich gehalten und entwickelt jetzt einen stärkeren Ausläufer nach dem Kontinent. Die Zufuhr kalter Luftmassen aus Nord­ost setzt sich zunächst noch fort, auch dürfte die Frostgefahr durch Aufheiterung noch verstärkt werden. — Vorhersage bis Donnerstag abend: Meist bewölktes, doch zeitweise auch aufheiterndes Wetter mit nur ganz vereinzelten leichten Schneefällen, bei meist nördlichen und östlichen Winden kalt, nachts vielfach leichter Frost. — Witterungsaussichten für Freitag: Bei meist östlichen Winden zeitweise aufhei­terndes und im ganzen trockenes Wetter mit Frösten.

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Fuldaer Anzeigers

Winters Einzug im Gebirge.

Der in der voroergangenen Nacht niedergegangene Schnee ist nur in den Gebirgen von Bestand geblieben. Taunus und Rhön melden allerdings nur eine Schneedecke von 1 cm, so daß hier eine Möglichkeit zur Ausübung des Wintersports noch nicht besteht. Dagegen ist der Vogels­berg reicher mit Schnee bedacht worden. Das ganze Ge­birge ist in eine dichte Schneedecke gehüllt, und in Schotten lag der Schnee gestern morgen etwa 15 cm hoch. Die Aus­sichten für eine Wintersportbetätigung zu Weihnachten haben sich jetzt jedenfalls erheblich gebessert, zumal nach dem Wetterbericht für die nächste Zeit Fröste zu erwarten sind.

* Fulda, den 8. Dezember 1932.

Unentgeltliche Antragstellung bei den ©erlitten.

Von Justizobersekretär Wittler, Osnabrück.

Die Not ist leider im deutschen Vaterlande schon lange ein. ständiger East geworden; sie verlangt äußerste Spar­samkeit auf allen Gebieten. Alle nicht unbedingt notwen­digen Ausgaben müssen vermieden werden, und so kann man es auch verstehen, daß mancher Staatsbürger dem Gericht in erster Linie der Kostenfrage wegen fernbleibt. Pflicht der Behörden ist es aber, ihre Einrichtungen dem Publikum möglichst billig zur Verfügung zu stellen. Das hat den Gesetzgeber veranlaßt, an zahlreichen Stellen der Gesetze vorzuschreiben, daß die dort geforderten Rechts­anträge zu Protokoll des Urkundsbeamten erklärt werden können. Bei kleineren Gerichten erfolgt diese Aufnahme der Anträge auf den einzelnen Geschäftsstellen, bei gro­ßen und mittleren sind besondere Rechtsantragsstellen ein­gerichtet. Da mancher über den Zweck dieser Einrichtung noch im unklaren ist, erscheint eine kurze Erörterung dar­über wohl angebracht.

Vor allem eins: die Rechtsantragsstellen arbeiten völlig unentgeltlich; es werden auch keine Auslagen an Schreibgebühren usw. erhoben. ' Wer sich dieser segens­reichen Einrichtung also bedienen will, braucht keinerlei Vergütung dafür zu entrichten. Daß das in der gegen­wärtigen Notzeit ein nicht zu unterschätzender Vorteil ist, leuchtet wohl jedem ein. Und die Rechtsantragsstelle ist so recht ein „Mädchen für alles"! Mit allen möglichen Anliegen kann man ihr kommen und ist doch immer am rechten Platze. Einen Zahlungsbefehl kann man dort ebensogut beantragen, wie eine Klage gegen faule Zahler oder renitente Mieter zu Protokoll erklären, und wer schon in der „glücklichen" Lage ist, verklagt zu sein, kann seine Entgegnung hier ebenfalls anbringen. Ueberhaupt ist für Anträge aller Art, Schriftsätze in Streitsachen usw. die Rechtsantragsstelle da, für Anträge auf Lohnpfändung ebenso wie für einstweilige Verfügungen und für die Ein­legung von Rechtsmitteln, ebenso wie für ihre Begrün­dung. Man mache sich einmal klar, was das heißt, unent­geltlich eine fachmännisch besetzte Stelle für sein Anliegen zur Verfügung zu haben. Wer kennt sich denn heute in den zahllosen Bestimmungen noch aus, wer kennt denn alle die Erinnerungs-, Einspruchs-, Berufungs-, Revisions-, Be­schwerdefristen usw.? Und sind denn alle Volksgenossen schriftgewandt genug, ihr Anliegen richtig zu Papier zu bringen? Es kommt aber unendlich viel darauf an, daß die Anträge nicht mir rechtzeitig, sondern auch in richtiger Form beim Gericht eingereicht werden,

Die Beamten der Rechtsantragsstelle, die dem oberen Justizdienst angehören, sind bemüht, dem Rechtsuchenden Freund und Helfer zu sein. Da sie über umfassende Rechts­kenntnisse auf allen Gebieten verfügen, hat jeder, der ihre Hilfe in Anspruch nimmt, auch die Gewähr, daß sein Vor­bringen sachgemäß behandelt wird. Jeder Fall wird ein­zeln durchgesprochen, viele Zweifel müssen häufig erst noch geklärt werden, manchmal sind noch Urkunden oder sonstige Beweismittel heranzuziehen, kurz: mit Rat und Tat steht der Beamte der Rechtsantragsstelle dem Publikum zur Seite. Das Ergebnis der Beratung wird dann schließlich in einer Form, die den gesetzlichen Bestimmungen ent­spricht, zu Protokoll genommen, das Wesentliche wird her­vorgehoben, das Unwesentliche bleibt weg. Mancher Mit­bürger hat schon dankbar die Rechtsantragsstelle oerlaüen, wo ihm kostenlos wertvolle Hilfe zuteil geworden ist. Manchen hat aber auch die sachverständige Beratung und Belehrung in der Rechtsantragsstelle von nutzlosen Anträgen usw. zurückgehalten, weil er erken­nen mußte, daß sein Vorhaben gesetzlich unzulässig war. Er sparte dann nicht nur dem Gericht überflüssige Arbeit, sondern auch sich selbst Aerger und Kosten.

Weihnachtsplädoyer für die Hausfrau.

Alle Jahre wieder muß mehr oder minder eindring­lich daran erinnert werden, daß eigentlich auch die Haus­frau Weihnachten hat. Natürlich kriegt auch die Haus­frau zum Weihnachtsfeste mancherlei geschenkt, von dem Gatten, von den Kindern, von guten Freunden des Hauses, die im Laufe des Jahres mehr als einmal zu Gast geladen waren im Hause. Aber was man der Frau des Hauses, was man der Mutter schenkt, ist in den meisten Fällen weniger schön und auffallend als nützlich und „praktisch" — praktisch vor allem. Die Hausfrau bat in der Regel die ehren-, aber mühevolle Aufgabe, für alle anderen im Hause oder außerhalb des Hauses die passen­den Geschenke auszusuchen, und sie entledigt sich dieser Aufgabe meist mit Eifer und Geschmack und sozusagen mit „Seelenforschung", indem sie schon lange vor dem Feste zu ergründen und zu erforschen sucht, was dem andern besondere Freude machen könnte. Sobald sie selbst aber dran ist, bekommt sie todsicher etwas, das sie zwar gut brauchen kann, und das unbedingt nützlich und wichtig ist, das sie sich aber als Weihnachtsgeschenk nicht gerade wünschte, weil sie es sich ohnehin hätte saufen müssen. Oder ist es ein besonderes „Geschenk", toent^ber Herr des Hauses seiner Frau zu Weihnachten den Stoff zum Kleide, das sie „so nötig braucht wie ein Stück Brot", kauft, wenn er ihr Wäschestücke erneuert, weil es dazu wirklich „höchste Eisenbahn" war, wenn er ihr feierlich als Ersatz für die längst „abgetretenen" Schuhe ein neues Paar überreicht? Das alles hätte sie sich ja, insofern überhaupt noch etwas gekauft werden kann im Hause, unbedingt und in der allernächsten Zeit selbst besorgen müssen, um sich unter Leuten zeigen zu können. Das muß einfach gekauft werden.

Aber ein Geschenk, besonders ein Weihnachtsgeschenk, bedeutet denn doch etwas mehr und etwas anderes. Ein Geschenk kann gut und gern auch mal „unpraktisch" sein — was man so unter „unpraktisch" versteht —, aber es muß und soll zeigen, daß man die Haussrau, die Mutter nickt immer und durchaus als Aschenputtel, das nur Zweck­mäßiges brauchen kann, einschätzt. Wenn man „für Mutter" etwas kauft, das in der Küche schon seit langem fehlt, ein Teesieb oder eine Kaffeekanne oder einen Müll­eimer, ja, ist denn das ein Geschenk? Das ist doch etwas, das für den ganzen Haushalt unbedingt gebraucht wird, und das mit Muttern persönlich nichts zu tun hat! Aber so etwa lauten tatsächlich die „Geschenke" für die Haus­frau, und so etwa gestaltet sich, zwar nicht überall, aber doch an vielen Stellen, ihr Weihnachten. Weihnachten aber sollte auch der Hausfrau gegenüber und gerade der Haus­frau gegenüber bedeuten: sinnige Aufmerksamkeiten er­weisen, Verständnis zeigen für geheiine Wünsche, die durchaus nichts Kostbares ersehnen, aber doch über All­tägliches hinausgehen. Weihnachten foßte bedeuten: tiefe­ren Neigungen für etwas Schönes, selbst „Unpraktisches" nachspüren. Eine Hausfrau, der man zu Weihnachten nicht nur „Praktisches" schenkt, sondern auch wirkliche Aufmerk­samkeiten erweist, wird das Fest nicht nur als eine etwas feierlichere Fortsetzung ihrer Alltagsmühe. Alltagsardeit empfinden, sondern als einen freundlichen Ausgleich für manches Schwere, das sie das Jahr hindurch zu tragen hat. Noch ist cs Zeit, daran zu denken; noch ist es Zeit, die Frage: „Was schenke ich meiner Frau? Was schenken wir unserer Mutter?" nach solchen Gesichtspunkten zu lösen!

Prüfung vor dem Künstlerischen Prüfungsamt.

Wie der Amtliche Preußische Pressedienst mitteilt, be- ginnt die nächste Prüfung vor dem Künstlerischen Prü­fungsamt, Abteilung für Musik, am 3. März 1933. Mel­dungen zur Prüfung finb bis spätestens 15. Januar 1933 an den Vorsitzenden des Prüfungsamtes einzureichen.

Zwangsversteigerung Heß in Fulda.

Die für Mittwoch vorgesehene Zwangsversteigerung des der Witwe des Kaufmanns Wilhelm Heß und Kin­dern in Fulda gehörenden Hauses Steinweg 26 fand nicht statt, da die betreibende Gläubigerin inzwischen die einst­weilige Einstellung des Verfahrens beantragt hatte.

Zwangsversteigerung Rothe in Künzell.

Die für Mittwoch festgesetzte Zwangsversteigerung des auf die Namen der Kinder der Witwe Rothe geb. Kassa in Künzell eingetragenen Wohnhauses in Künzell fand nicht statt, da die betreibende Gläubigerin inzwischen ihren An­trag zurückgenonimen hatte.

Fuldaer Bichmarlt.

Auf dem heute hier abgehaltenen Viehmartte waren 437 Stück Vieh aufgetrieben. Man bezahlte für das Stück: Milch- und hochtragende Kühe 1. Oual. 280-320 RM.. 2. Qual. 180—240 RM., 3. Qual. 100—150 RM. Schlacht­kühe: a) 90—130 RM., b) 50—80 RM. Für ?-- bis 1= jährige Rinder: 60—100 RM., für 1- bis 2-jührige Rin­der: 120-150 RM. Tragende Rinder: 200—250 RM. Bullen: 160—220 RM. Ochsen: 250—300 RM. Fahr­stiere: 200—250 RM. Jungstiere: 100—150 RM. Kälber, das Pfund Lebendgewicht: 18—22 Pf. Der nächste Markt findet am 12. Januar 1983 statt.

Kassel, 7. Dez. (D i e Diebe des Königsin an - tels gefaßt?) Wie aus Göttingen gemeldet wird, finb die Behörden der Ueberzeugung, daß die bei Trier feftge nommenè Diebesbande, die aus deck Münster in -cickiitgön vor einiger Zeit Kirchengeräte im Werte von 1 Mill. Mk<