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Börse und Handel.

Frankfurt a. M. (Buttergroßhandelspreise vom 3. Dezember.) Die Tendenz war ausgesprochen schwach, die Preise erlitten Einbußen von 5—8 Mark. Der Absatz war aus ähnlichen Gründen wie am Eiermarkl sehr schwach, und selbst auf der ermäßigten Basis trat keine Kausneigung hervor. Das Angebot hat bisher noch keine nennenswerte Verstärkung erfah­ren. Die Verkaufspreise des Großhandels lauten Hn" 1-Ztr.- Tonnen): holl. Butter 128—130, deutsche Butter 124—126 RM.

Frankfurt a. M. (Eieraroßhandelspreise vom 3. Dezember.) Das Geschäft verlief in der letzten Novem- derwoche und auch zu Beginn des neuen Monats trotz ermäßig­ter Preise außerordentlich schleppend, wobei nicht nur der Kon­sum starke Zurückhaltung bekundete, sondern auch auf Großab­nehmer, wie Warenhäuser, Bückereigroßbetriebe und verwandte Betriebe des Lebensmittelgewerbes, nur Käufe zur Deckung des notwendigen Bedarfs tätigten. Man beschränkte sich hierbei meist auf die billigen Kühlhauseier, die zunächst noch leicht an­zogen, später aber infolge der matten Allgemeintendz ihre Preise nicht immer behaupten konnten. Die Aussichten für die nächsten Tage werden infolge der nahenden Weihnachtsfeiertage an sich nicht ungünstig beurteilt, doch Hänge viel von den wei­teren Maßnahmen auf dem Gebiet der Kontingentierung bei anderen Importländern ab. Infolge der Einfuhrsperre in Frankreich, Italien, der Schweiz und Spanien kam verstärktes Angebot von holländischen und belgischen Eiern auf den deut­schen Markt. Es notierten in Pf. per Stück loco Frankfurt am Main: Bulgaren 9—9.50. Jugoslawen 8.75—9.25, Rumänen 9— 9.25, Polen 8.50—9, Holländer 8—11.50, Flandern 9.75—10.50, deutsche Frischeier 9—13, in- und ausländische Mittel- und Schmutzeier 6.75—7. Kühlhauseier: Rumänen 8, Jugo­slawen 7.75—8.25, Bulgaren 8—8.25, Russen 6.75—7, Hollander 8.50—9, Flandern 8.25—9.

Frankfurt a. M. (Schlachtviehmarkt vom 5. Dez.; nichtamtlicher Vorbcricht.) Ochsen: al) 28—30, a2) 24—27, bl) 20—23. Bullen: a) 26—28, b) 22—25. Kühe: a) 24 bis 26, d) 21—23, c) 18—20, d) 12—17. Färsen: a) 28—30, b) 24—27, c) 21—23. Kälber: b) 31—34, c) 27—30, d) 24—26. Schafe: al) 21—24, a2) 16—20, b) 13—15. Schweine: b) 38— 40, c) 37—40, d) 38—40, e) 34—38. Aufgetrieben waren: Rinder 1390, darunter Ochsen 283, Bullen 125, Kühe 505, Fär­sen 410, ferner Kälber 670, Schafe 113, Schweine 4792. Markt­verlauf: Rinder und Schweine schleppend, Kälber und Schafe ruhig.

Amtliche Berliner Notierungen vom 3. Dezember.

* Devisenbörse. Dollar 4,20—4,21: engl. Pfund 13,43 bis 13,47: holl. Gulden 169,33—169,67: Danz.' 81,77—81,93; franz. Krane 16,45—16,49: schweiz. 80,92—81,08; Belg. 58,27-58,39: ^ia^en 21,36—21,40; ichwcd. Krone 73,73—73,87: dän 69,93 bis 70,07: vorweg. 68,93—69,07; tschech. 12,46—12,48; östcrr. Sebittino 51,95—52,05; Argentinien 0,86-3—0,867; Spanien 34,40 bis :’4 16.

♦ Produktenbörse. Jegliche Anregung fehlte. Das Angebot war größer als die sehr geringe Nachfrage. Die Preise gaben leicht nach.

(■Betreibt und Olsaaicn per itiiiii Kilogramm sonst bei Hilf Kilogramm in Reichsmari

3. 12. 2. 12.

W iz„ mark. 191-193 192-194 m mmerjch >

.ogg, märf. 152-154 153-155 'ruberste 170 180 170 ISO mmergein

' nieraetm 161 16> 161 I» i aieraerfl■

■ e^ märt 123-128 123-128

MciU’iimcbl per Hin k» ii Berl b'

inkl. Sack 4,0-26,7 24,0-27,0

AoMenmehl

per NIU kg

ir Berl bi

ai Sack 19,7-0,0 19,7-22,1

3. 12. 2. 12.

Welz kl s.Bln 9,4 9,7 9,4 9,7

Roggkl. f. Bln. 8,8-9,1 8,8-9,1

Raps - —

tciniaat -

Vikloriaerbs kl Spetieerbi Kunererbien geluschken Ackerbohnen Wicken ttupme. blaue Lupine, gelbe Serradelle Leinkuchen

21,0 26,0 21,0 26,0 20,0 23 0 20,0 23,0 14,0 16,0 14,0 16,0 13,0 15,0 13,0 15,0 13,5 15,5 13,5 15.5 14,0-16,0 14,0 16,0

9,0 11,0 9.0 11,0 12,0 13,5 12,0 13,5 18,0-26,0 18,0-26,0 10,1 10.2 111,1 10.2

Erdnußkuchen 10.7 11.0 10.7 11.0

Trockenichyl 8,9 4,9

Soyaschrot 10,0-10,8 10,0-10,8

KarioHelsl

♦ Handelsrechtliche Licferungsgeschäste. Weizen: Dez. 20MO- 201 50 März 207- 207, Mai 210—210; Roggen: Dez. '■£-165. M - 169 169. Mai 172,50—1,72,50.

* Be i. 1. Qualität 113, 2. Qualität

3. abfallende .orten 0. Mark per Zentner.

Landwirtschaftliches.

'-!<- da f der Bullenve-ste g rungen.

S er Verband Kurhessischer Fleckviehzüchter hielt vor kurzem in Fulda und in Kirchhain je eine Bullenversteige­rung ab, zu der insgesamt 157 Bullen angemeldet waren, von denen 134 Bullen aufgetrieben wurden. Von den auf­getriebenen Bullen wurden 119 gekört und hiervon 8 Bullen mit „gut" gekört, von denen 5 in Kirchhain zum Verkauf kamen. Die beiden teuersten Bullen brachten 500 Reichsmark. Käufer dieser Bullen waren die Gemeinden Todenhausen, Kreis Ziegenhain und Zwesten, Kreis Fritz­lar. Züchter der Bullen waren die Landwirte Opper- Unterasphe, Kreis Marburg und Dingel-Todenhausen, Kreis Ziegenhain. Von den übrigen mit „gut" gekörten Bullen waren die Züchter: D. Corell-Allendorf, Kreis Ziegenhain, dessen Bullenmutter eine Milchleistung von 6621 kg Milch mit 243,70 kg Fett aufzuweisen hatte, ferner K. Knapp-Leimsfeld, Kreis Ziegenhain; E. Wisker-Leiden- Hofen, Kreis Marburg; I. Besse-Hilgershausen, Kreis Mel­sungen; Braunsche Rittergutsverwaltung-Wehrda, Kreis Hünfeld und E. Heun-Feldbach, Kreis Gersfeld. Tie Durch- fchnirtsqualität ließ diesmal in Fulda zu wünschen übrig, war jedoch in Kirchhain durchaus befriedigend. Ter Ver­lauf der Versteigerungen war den Zeitverhältnissen ent­sprechend mit gut zu bezeichnen, wenn auch der Verlauf der vorletzten Versteigerungen ein besserer war. Infolge der weiter gesunkenen Schlachtviehpreise und des starken Bul­lenangebotes wurde die Taxe, um die Versteigerung nicht von vornherein zu gefährden, von 350 RM. auf 300 RM. herabgesetzt, wodurch sich naturgemäß auch ein geringerer Durchschnittspreis als auf den beiden letzten Versteigerun­gen ergab. Von den 119 gekörten und versteigerten Bullen konnten 106 Bullen zum Durchschnittspreis von 340 RM.

®er^en> gegenüber einem Durchschnittspreis von 395 RM. auf den beiden vorletzten Versteigerungen. Gute Bullen ginnen reißend ab, während Bullen von geringerer Dualität schwer abzustoßen waren. Die nächsten Bullen- verstsigerungen finden in der zweiten Februarwoche näch­sten Jahres statt. Anmeldeschluß ist der 30. Januar 1933 Im April 1933 findet in Fulda und in Treysa neben der Bullenversteigerung auch eine Versteigerung ausgesuchter garantiert trächtiger und eingetragener Rinder statt, da der Verband im nächsten Jahre insbesondere als Ab- wehrmaßnhme gegen das Vordringen des Niederungsviehs die Versteigerung von gutem weiblichem Fleckvieh unter allen Umständen in Gang bringen will.

30. Nationale Deutsche Gefliigel-Ausstellung in Frankfurt am Main.

Am Freitag ist die 30. Nationale Deutsche Ceflügelaus- stellung eröffnet worden. Auf dieser im laufenden Jahre bedeutendsten Geflügel-Ausstellung des Kontinents werden

Der Sport vom Sonntag.

Futzball.

Hoch gewonnen!

„Bnchonia" Flieden — Borussia Fulda 10 : 0 (5 :0), Ecken 5 : 9.

Das Pokalspiel in Flieden ist den Erwartungen entsprechend ausgefallen. Borussia, natürlich nicht in stärkster Besetzung an­getreten, gewan, ohne sich sonderlich zu übernehmen mit obigem Ergebnis. Die Manschaft der Sieger stand wie folgt: Büchner; Klippstein, Fischer; Roberg, Maintz, Bögler; Bonard, Strasser, Pletsch, Cammerl, Doll. Flieden hatte dank des grossen Eifers eines jeden Spielers und vor allem der sonst sträflich leicht­sinnig zu nennenden Spielweise verschiedener Borussen wieder­holt Chancen, Tore zu treten, aber es langte nicht dazu.

Die Erschienenen, es mögen etwa 000 gewesen sein, sahen vom Anstoß weg ein Spiel, in dem Borussia als Oberligaver­ein sich gegen den schwächeren Gegner durchzusetzen verstand. Schon in der 5. Minute lenkt Strasser den ersten von Borussia erzielten Eckball zum ersten Tor ein. Ein von Cammerl ver­wandelter Elfer ergibt das nächste. Ein Zuspiel Camiuerl— Pletsch—Strasser führt sodann durch den Letztgenanten zum dritten Tor. Manche Gelegenheit war schon dahin, als Pletsch schließlich auf 4 :0 erhöhen konnte. Nachdem Doll exakt her- eingegeben hatte, stellte schließlich Pletsch auf den Halbzeitstand von 5 :0. Flieden hatte aus den besagten Gründen einige Chancen, sie blieben alle, auch ein wegen eines Fouls von Fischer gegebener Elfer, unverwertet. Nachèhr war es ähnlich wie in der ersten Hälfte. Flieden konnte das Borussentor wiederholt gefährden, ohne indessen auch nur ein Tor zuwegezubringen. Auch in der zweiten Hälfte blieb ein Elfer von Flieden unver- wanüelt, gleich seinem Vorgänger nahm er den Weg über das Xor., Borussia aber schoß nochmals bei durchweg überlegenem Feldspiel 5 weitere Tore. Bonard hat hierbei den Hauptanteil.

Flieden hatte im Hüter und im Mittelstürmer die Besten. Alle anderen zeigten, wie erwartet, keine Besonderheiten.

Borussia, vom Gefühl des Ueberlegenen durchdrungen, nahm das Spiel nicht allzu wichtig. Das gilt besonders für Büchner.

Schiedsrichter Christ, Horas, leitete umsichtig. Inwie­weit das Spiel von seinem Pokalspielcharakter verlieren sollte, ist noch ungewiß. Fest steht, daß der Unparteiische das Feld zunächst für nicht bespielbar erklärte, dann aber doch ein angeb­liches Privatspiel zuließ. Flieden soll aus dieser vorläufigen Regelung ein, sportlich betrachtet, weniger schönes Facit gezogen haben.

Noch höher siegt E rmonia

Tabellenletzter Sterbfritz 14 : 0 (10 :0) geschlagen.

Allen Vorhersagen zum Trotze sind die Leute aus Sterbfritz nun doch dagewesen. Den Verein durchzieht zur Zeit eine Krise, die zu beheben die gestrige Niederlage durchaus nicht angetan ist. Es hätte nicht viel gefehlt, und Germania wäre kampflos zwei Punkte reicher gewesen. Als aber dann das Treffen be­gann, sah man gleich, daß Sterbfritz es mit Eifer darauf absah, die sicher zu erwartende Niederlage in den Grenzen des Erlaub­ten zu halten. Trotzdem fielen nach Ablauf von 15 Minuten schon drei Tore für Fulda. Eines davon ist ein verwandelter Elfmeter. Ohne das Roßmar auch nur ein einziges Mal ein­zugreifen brauchte, fielen bis zur Pause noch 3 Treffer. Janda, Derbort und vor allem Kalb waren die Schützen. Die einzige Chance, ein Tor zu erzielen, bestand für Sterbfritz beim 2:0- Stande. Da verschoß der Halbrechte aus ganz kurzer Entfernung.

Nachher führte eine Umstellung bei Sterbfritz im Verein mit noch gesteigertem Eifer aller Mannschaftsteile dazu, daß es bis zur 15. Minute beim Halbzeitstande verblieb. Dann erst setzte Kalb den Torhagel fort, derselbe Spieler stellte bald auf 12 :0. Derbort, heute neben Schmitt als Halbrechter, schoß dann Nr. 13. Schwer fiel der nächste Zähler. Als er schließlich zustande gekommen war, fand er keine Anerkennung. Wallen- burger setzte am Ende noch einen Strafball ganz ausgezeichnet aus 25 m zum letzten Tor ins Netz.

Schiedsrichter Helfrich -Bronnzell leitete sehr gut.

Fußball in Hessen-Hannover.

Zwei Spiele der zweiten Serie fanden gestern statt, sie brach­ten, wie erwartet, Siege von Kurhessen über Spielverein Kassel und dem Sportklub 03 über den Tabellenletzten Germania Marburg. Der Sieg im erstgenannten Spiel ist allerdings mit 2 :1 knapper als erwartet, da das Spiel auf dem Kurhessen­platz stattfand. Auch im anderen Spiel hatte man sich die Höhe des Sieges der 03et anders vorgestellt. Die Tabelle hat sich nur insofern geändert, als Spielverein durch die gestrige Nie­derlage seinen Platz mit Tura tauscht.

Weiter gab es ein Privatspiel, das in Fulda interessieren dürfte. Hersfeld schlug Sport-Kassel 5 :1. Bei den Siegern wirkte Borussias seitheriger Sturmzührer Moser mit. Er ist nach Hersfeld weitergewandert und wirkt dort als Trainer und Mittelstürmer.

In der Kreisliga brachte der Germanensieg in der Tabelle keine Veränderung von Bedeutung.

ca. 7000 Tiere gezeigt tn einreihigem Käfigausbau in dem besonders gut belichteten „Haus der Technik" auf dem Fest- Hallengelände. Es ist interessant zu sehen, was menschliche Züchterkunst aus den llrhühnern und Tauben mit einfachen Formen und Gefieder für farbenprächtige Vögel geschaffen hat. In dieser Beziehung ist besonders sehenswert die be­sondere Ausstellung für Zwerghühner, die allein ca. 1000 Tiere in sich vereinigt. Das Hauptkontingent stellen Hüh­ner und Tauben. Angefangen von den berühmten asiati­schen Hühnern, die die Engländer aus ihren Kolonien nach Europa brachten, bis zu den gewöhnlichen italienischen Leghühnern ist alles vertreten, was es auf diesem Gebiete gibt. Bei den Tauben eröffnen die Riesentiere, „Römer" genannt, den Reigen. Hier fallen besonders die Pfau tau­ben, die vielen Arten von Kropftauben, die Perückentauben usw. auf. Auch Enten und Gänse sind in reicher Auswahl

50.00 Mark Belohnung

zahlen wir demjenigen, der um Anhaltspunkte bieten kann, die zur Ermittlung der Personen führen, welche am Sonntag früh zwei unserer Schaufensterscheiben zerbümmeit haben. Die Angaben werden auf Wunsch streng vertraulich behandelt und sind an unseren Ge- sdiÄlbführer bezw. an die Kriminalpolizei Fulda zu riduen.

Fulda, den 5. Dezember 1932.

Einheitspreisgeschäft G m. b. H., Fulda

Tabellenstand am 5. Dezember 1932.

Oberliga.

Vereine

Spiele

gem.

unetib jchtcd.

verl.

Tore

Punkte

Borussia . .

9

9

. ——

—

37:9

18:0

Kurhessen Kassel

10

8

—

2

33:8

16:4

Kastel 03 . . .

10

5

2

3

25:20

12:8

Hecmannia Kassel

9

3

2

4

15:18

8:10

Kurh> ssen Maib.

9

2

4

3

16:22

8:10

Xwa Kassel . .

9

3

2

4

15:22

8:10

Soielv. Kastel .

10

3

2

5

17:26

8:12

©öitingen 05 .

9

3

1

5

21:28

7:11

Hcrsseld. . . .

9

2

2

5

18:24

6:12

Germ. Marburg

10

—

3

7

15:32

3:17

Tabellenstand der 1.

Bezirksklasse.

Tabellenstand am 5. Dezember

Spiele

gern

unent- jchied.

verl.

Tore

Punkte

Germ. Fulda .

9

7

1

1

43: 9

15:3

Horas ....

9

4

2

3

25:18

10: 8

Neuhof ....

8

4

2

2

23:19

10:6

Sebra ....

8

4

2

2

19:16

10:6

Lauterbach . .

7

4

1

2

19 13

9:5

Elm.....

8

3

1

4

17:17

7:9

Künzell . . .

8

9

2

4

15:18

6:10

Schlüchtern . .

7

2

1

4

17:28

5:9

Alsfeld ....

6

2

—

4

11:26

4:8

Sterbfritz . . .

8

1

— .

7

10:37

2:14

HMndMer AuSbaWeg über Deutschland.

Vor über 50 000 Zuschauern fand am Sonntag das drei­zehnte Fu schall Länderspiel zwischen Deutschland und Holland in Düsseldorf statt. Es endete mit einem überraschenden 2:0» Sieg der Holländer.

Anfänglich waren die Deutschen im Feldspiel überlegen, doch scheiterten ihre Angriffe an der energischen holländischen Verteidigung. Dann trugen die Holländer in frischem Angriffs­spiel den Ball in gefährliche Nähe des deutschen Tores Rach einer halben Minute fiel durch den holländischen Halbrechten Adam das erste Tor, und schon in der 35. Minute erzielte der Mittelsstürmer v. d. Broek das zweite Tor. In der zweiten Halbzeit konnten die Deutschen trotz einer Umstellung kein Tor aufholen, obwohl sie sich nach Kräften bemühten

Berlins Fußball wartete mit einer Sensation auf, gelang es doch Hertha BSC. Minerva mit 10 :1 zu schlagen Der VfB-Pankow schlug den BSV. 92 3 :2 Weitere Ergebnisse: Union-Ob.-Wedding 3:3, Blau-Weitz—Spandauer SV 2:3, Wacker—Viktoria 3 : 4, VfB -Hermsdorf—Adlershoser BC. 0 :1, NNW. -Südstèrn 2 :6, Bewag—Spandaver BC 2 • 2, Tenms- Borussia—Post 2:1 — Siel - iner Fußballergebnisse: Preußen— Polizei-SV 3 :0, Stettiner SC.— Komet 4:2, VfB gegen VfL. 4 ; 2.

Vier südveuUche Gruppenmeister wurden ermittelt: Erster FC.-Nttrnberg in Rordbauern, Bayern München in Südbayern, «V -Waldhof am Rhein und FK.-Pirmasens in der Saar- gruppe Der Erste FE -Nürnberg siegle mit dem höchsten süd­deutschen Resultat des Tages, 10 :3, über SVg.-Erlangèn

Süddeutschlaud schlug Paris 5:2. Das Spiel sah die süd­deutsche Auswahlelf schon zur Pause mit 1 :0 tn Front Mit ganz großen Leistungen warteten Köhl im Tor und der Sturm aus

Im Grenzmark Fußball gab es folgend. Resultate: Ncu- fahrwasscr 1919--Sauental 2 : 2, Schupo- Danziger SC 5 :1.

In Norddeutschland wurden drei Tabellenführer besiegt: Altona 93 verlor 3 • 4 gegen Union Altona, Arminia-Hannover wurde von Hildesheim 06 1:0 geschlagen, Borussia-Harburg unterlag Viktoria-WilhelmSburg.

Im südostdeutschen Fußball fertigte der DFC.-Prag in Breslau eine mtttelschlesische Auswahlmannschaft mit 5 .1 ab. Vorwärts NSV Gleiwitz rourbc Meister -on Oberscblesien durch einen 1 :0-Sieg über VsB.-Gleiwitz Beutheu 09 schlug Ratibor 03 mit 3 :1.

Im mitteldeutschen Fußball schlug VsB.-Leipzig die Spiel- vereinigung mit 5 :1 und bleibt allein in Fnh> ung Ring Grei­ling-Dresden unterlag Brandenburg-Tresder 0 :2 Chemnitzer BC. verlor gegen Stürm 0 :1, so daß der mitteldeutsche Meister Polizei-Chemnitz, der National 5 :1 abfertigte, wieder Meistcr- schastsaussichlen hat.

vertreten. In einer Sonderschau sieht man die Wildgänse, Graugans, Saatgans, Kurzschnabelgans und Bleßgans, aus denen die zahmen Gänse, wie sie auf jedem Bauernhof zu sehen sind, hervorgegangen sind. Bei den Enten sind Exemplare vertreten, die einen.6—8pfündigen Weihnachts­braten ergäben, wenn sie geschlachtet würden, aber diese Prachtexemplare dienen nur Zuchtzwecken. Nicht uner­wähnt darf in diesem Zusammenhang auch der Truthahn werden, der ebenfalls, namentlich in amerikanischen Sor­ten, reich vertreten ist.

An die Geslügelausstellung ist eine Industrie-Ausstel­lung angegliedert, worin alle Geräte uüd Behausungen für die Tiere ausgestellt sind, die eine rationelle Geflügelzucht erfordern.

Verantwortlich für die Schristleitung: Christian Seipel.

Handlesen

rein wissenschaftlich

Dienstag, den 6. Dez. 32 letzter Tag in Fulda B a h n h o 1 s I r, 14 p f r.

Sprechzeit: von 10-1 und 2-8 Uhr.

Frau Irmgard Seitz.

Inserate: zuverlässige Waffen im Wirtschafts- Kampf.