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Bombenwurf mic dos Lausanner

MMsruuLMKLbäNde.

Fünf Personen verletzt.

"?nr das Ncaierungsgebäude in L a u s a n n e, in dem ditri) die gesamte Stadt- und Kommunalverwaltung unter- acbracht ist, wurde aus einem vorüberfahrenden Auto eine Bombe geschleudert. Fünf Personen ein junges Mäd­chen und vier 'unge Männer wurden am ganzen Körper schwer verletzt.

Das friedliche Genf unter Militärschutz.

Militär, mit Gewehren und Maschinen­gewehren ausgerüstet, bei der Bewachung einer wichtigen Straßenkreuzung.

Nach Ansicht der Polizei handelt es sich um einen gut vorbereiteten Anschlag: die Bombe, die eine außerordent­liche Durchschlagskraft besaß, muß von einem Sachverständi­gen mit großer Sorgfalt hergestellt worden sein. Man nimmt an, daß es sich um einen k o m m u n i st i s ch e n Anschlag handelt, der als Protest gegen die von der Re­gierung ergriffenen scharfen Abwehrmaßnahmen gegen alle kommunistischen Störungsversuche ausgeführt worden sein dürfte.

Neue Verhaftungen in Genf.

In Genf wurden von der Polizei die Haussuchungen und die Verhaftungen von Kommunisten fortgesetzt. Drei Kommunisten, denen es gelungen war, in der Kaserne, in der die Truvven unteraebracht sind, kommunistische Auf­rufe zu verteilen, wurden festgenommen. Es handelt sich bei den jetzt verhafteten Kommunisten um Leute, die in der Nacht auf Donnerstag den Angriff auf die Truppen ge­leitet haben. Man fand bei ihnen Waffen und Stahl­helme von Offizieren und Mannschaften.

Aus Aeffen-Naffa» und AachSargebieten.

Merkblatt für den 16. November.

1632: Tod Gustav Adolfs von Schweden bei Lützen.

Sei ein jeder von uns nur jeden Tag ein bißchen hilfs­bereit, gut und liebevoll gegen Tiere, so übt er sich dabei in Barmherzigkeit auch gegen die Menschen, und bald wird es weniger Verbrechen, weniger Zammer und Elend geben.

Lili Lehmann.

Wetterbericht.

Das außergewöhnlich starke europäische Hochdruckgebiet hat sich unter Abflachung von Skandinavien nach Polen verlagert und wird vom Norden her rasch weiter abgebaut. Während sich jedoch über Skandinavien schon eine milde Westströmung durchgesetzt hat und an Norwegens Küste zu heftiger Regentätigkeit führt, herrscht über Deutschland im Bereich einer Ostströmung noch heiteres trockenes Wetter mit verbreiteten nächtlichen Strahlungsfrösten. Die milde Westströmung wird langsam vom Norden her auf den Kon­tinent übergreifen. Vorhersage bis Dienstag abend: Stellenweise Nebel, sonst trocken und meist heiter, nachts leichter Frost, östliche Winde. Witterungsaussichten für Mittwoch: Vielfach neblig und aufkommende Bewölkung, noch trocken, meist südliche, später westliche Winde.

* Fulda, den 15. November 1932.

Bußiag.

Ernst und grau sind jetzt die Tage im November. Ernst und grau ist die Zeit in ihrer Not. Klagen und Anklagen füllen sie aus. Jeder gibt dem anderen schuld: die Völker, die Parieren, die Menschen. Man ahnt, daß es da eine innere Schuld gibt, aber man wendet den Blick nach außen, indem man sie woanders sucht. Doch mehren sich die Stimmen von solchen, die erkennen, daß Anklagen gegen andere nutzlos sind, daß man bei sich selbst anfangen muß mit dem Blick ins eigene Innere und ins eigene Leben.

Damit fängt die Buße an, die Umkehr. Denn Butze heißt zu allererst einmal Umkehr. Und das ist der Sinn des Bußtages, daß er all das, was da ver­einzelt und zum Teil ungewiß sich regt, mit seinem Butzruf zusammenfaßt und zur Klarheit und zum fruchtbaren Ernst bringt. Für diesen Bußruf sollten wir heute ganz besonderes Verständnis haben Wir sind uns gewiß, daß die furchtbaren Zeichen unserer Zeit eine Weltenwende bedeuten. So dürfen und sollen wir daran denken, daß die große entscheidende Weltenwende unserer abend­ländischen Geschichte ihren Anfang mit dem Wort ge­nommen hat: «Tur Buße und glaubt an das Evangelium." Nicht aus den politischen Maß­nahmen und wirtschaftlichen Programmen des damals die Welt beherrschenden römischen Reichs, nicht aus den Gedanken der Philosophen, nicht aus den Werken der Künstler ist die Weltenwende zum Besseren gekommen: darauf sollten wir uns immer, immer wieder besinnen, sondern aus der Buße, d. h. aus der inneren Umwandlung der einzelnen, schlichten Menschen.

Das will einem immer wieder unfaßbar erscheinen rind ist doch so verständlich, wenn man ihm tiefer nach­geht. Jesus weist Uns den Weg zu dieser grundlegenden Erkenntnis sehr deutlich, indem er seinem Bußruf hinzu- sugt:Glaubt an das Evangelium", d. h. an die gute Botschaft, die ich euch bringe vom himmlischen Vater, Diese frohe Botschaft: daß Gott, der die Liebe ist, diese Welt geschaffen bat, daß also die Liebe es ist, aus der alles tu dieser Welt geschehen muß - und daß Unheil Mtn und da sein umß, wenn seine Menschen von seinem Willen sind Ieiner Ordnung nbwcichcn und den rechten wo seine Menschen sich m williger Umkehr gehorsam seinem Plan einfüaen ibn «l(o «w mott floral und in Unorbnun« bringen fonb tn 5* »"d * '°-d--n - w lAiWS

Am Montag nachmittag sand im Saale derHarmonie" eine Vürgermeisterverfammlung des Landkreises Fulda statt. Herr Landrat Frhr. von Eagern wies in seiner Begrüßungsansprache darauf hin, daß dies die erste Ver­sammlung der Bürgermeister aus dem neuen Landkreis Fulda sei und betonte, daß diese Zusammenkunft in eine außerordentlich schwere Notzeit falle. Unsere Landbevöl­kerung stehe vor einem sehr schweren Winter, wie man ihn wohl selten erlebt haben dürfte. Einem großen Teil der Landbevölkerung fehle es an dem notwendigsten Unter­halt für den Winter. Es gelte deshalb, mit vereinten Kräften zusammenzustehen, damit die Not überwunden wird.

Anschließend '--ach Herr Veterinärrat Dr. Schlote über die Aumaben der Veterinär-Polizei. Er wies in seinen Ausführungen besonders daraufhin, daß in erster Linie die Ortspolizeibehörden berufen sind, bei anstecken­den Krankbeiten im Viehbestand z. B. bei Maul- und Klauenseuche, Milzbrand, Tuberkulose, ansteckender Blut­armut, Kopfkrankheit usw. selbst Schutzmaßnahmen anzu­ordnen. Besonders die Tuberkulose und die ansteckende Blutarmut haben unter den Viehbeständen in unserem Landkreise stark zugenommen.

Herr Medizinalrat Dr. Nobel bat sodann die Bürger­meister dringend, bei ansteckenden Kinderkrankheiten wie z. B. Kinderlähmung, Diphterie, Paratyphus, Typhus, Scharlach usw. umgehend Meldungen durch den Landrat dem Medizinalrat zu machen. Die Bürgermeister haben zunächst dafür zu sorgen, daß Kranke mit ansteckenden Krankheiten vorläufig in den Wohnungen isoliert werden.

Herr Landwirtschaftsrat Tremmel hielt sodann einen belehrenden Vortrag über die in diesem Jahre besonders stark verbreitete Kartoffelkrankheit, wodurch besonders in der Stadt sehr große Mengen eingestellter Kartoffeln ver­nichtet wurden. Der Redner gab Fingerzeige zur Vekämp-

Daher bringt der Bußtag die Forderung an jeden im Volk, d. h. an jeden von uns: kehre du um von deinem verkehrten Wesen, füge du dich im Glauben ein in Gottes Willen und Ordnung: nicht mit Worten, sondern mit der Tat und in der Wahrheit. Nicht auf Programme und Ge­danken kommt es an, sondern auf dich! So sollten wir's uns heute wieder sagen lassen: Gott fordert mich nicht: er fordert etwas von mir. sondern: er fordert mich, mich ganz und gar in seinen Dienst und Willen! Im Gehor­sam gegen seine Forderung beginnt die Wende unseres eigenen Wesens und Schicksals, beginnt die Weltenwende. Darum: Tut Büße und glaubt an das Evangelium!

Elternversammlung der Evangelischen Vo!ks- sMule zu Futva.

Eestern abend sand im Evgl. Eemeindehaus eine gut be­suchte Elternversammlung der Evgl. Volksschule statt. Nach kurzer Begrüßung ergriff Herr Rektor Goebel das Wort zu einem Vortrag überHemmungen und Schwie­rigkeiten unserer heutigen Schularbeit". Ausgehend von Luthers Wort in seinem Kleinen Katechis­mus:Treibe das am meisten, unter dem deine Zeit am meisten leidet!" beleuchtete er an vielen praktischen Fällen die vielen Schwierigkeiten der Erziehung in Elternhaus und Schule. Häufige Fülle find heute die Vergehen gegen das Eigentum. Die Unwahrhaftigkeit, von der Phantasie- lüge bis zum vollendeten Betrugsverfuch, ist weit verbrei­tet. Mangelndes Pflichtgefühl zeigt die Anfertigung der häuslichen Aufgaben, das Nichtschweigenkönnen, der ewige Widerspruch und die Unpünktlichkeit. Schließlich verhin­dert das ganze Getriebe unserer aufgeregten Zeit die Kon­zentration der Kinder zu ernster Arbeit. (Radio, Sport, Politik, Bad usw.) Die Aussprache drehte sich um folgende Fragen: Sind Schule und Elternhaus nicht zu weich gegen die Kinder? Wie verhindern wir das gewalttätige Aus­tragen der politischen Gegensätze in der Schule? Die Aus­sprache zeigte ein gutes Einvernehmen zwischen Eltern und Lehrern. Zum Schlug forderte Herr Rektor Goebel die Eltern auf, nächsten Dienstag, den 22. November, den Un­terhaltungsabend der Schule zu besuchen, um auch gute und schöne Leistungen unserer Kinder zu sehen: denn erst die Licht- und Schattenseiten ergeben ein Bild der Wirklichkeit.

2. Vortragsabend der Landesbibliothek.

Fuldaer Kunst aus 1000 Zähren".

Daß die Landesbibliothek mit der Veranstaltung ihrer Samstag-Abende" einem dringenden Bedürfnis entgegen­gekommen ist, bewies erneut der außerordentlich zahlreiche Besuch des letzten Vortragsabends. Der Lefefaal der Lan­desbibliothek erwies sich als fast zu klein, um alle Besucher fassen zu können. Als Redner war diesmal Herr Ober­regisseur Eugen Mehler gewonnen worden,' der das ThemaFuldaer Kunst aus 1000 Jahren" behandelte. In der Einleitung feines Vortrages wies der Redner darauf hin, daß er den Versuch gemacht habe, ans der Fülle der unbekannten und unerforschten heimatlichen Kunstwerke das Veste in eine Lichtbilderreihe zusammenzufassen, um so manches schöne Werk heimatlicher Künstler der Vergessen- heit zu entreißen und es aus der Stille vielleicht eines ein­samen Nhöndörfchens gebührend hervortreten zu lassen. Und in der Tat, man war überrascht, so viele herrliche Kunst­werke bwundern zu können, die irgendwo in unserer enge­ren Heimat unbeachtet, meist in einer kleinen Dorfkirchc, ihre Existenz führen und deren Wert vielfach nicht die rich­tige Beurteilung findet. Wie das Klima unserer Heimat herb und der Bodenertrag der Rhönlandschaften nur ein spärlicher ist, so konnte im Fuldaer Land naturgemäß auch keine so reiche Kunsttätigkeit zur Entfaltung kommen, wie z. B. in der von der Natur reichlicher gesegneten Würzbur­ger und Bamberger Gegend. Trotzdem hat die Bau- und Kunsttätigkeit des Klosters Fulda'zahlreiche Spuren hin­terlassen, die viele Jahrhunderte überdauert haben und die uns heute noch Beweise für die hervorragende künst­lerische Schaffenskraft alter heimatlicher Künstler sind. In einer großen Anzahl guter Lichtbilder führte uns der Red­ner herrliche Kunstwerke der Fuldaer Klosterschreibschule aus dem 10. und 11. Jahrhundert, prächtige Stücke der Fuldaer Porzellanmanufaktur, wunderbare Kapitale aus kirchlichen Bauten, Schnitzaltäre und viele andere Werke heimatlicher Kunst vor Äugen und machte seine Zuhörer mit der Schönheit und der Eigenart des Dargebotenen ver­traut. Und man mußte Herrn Mehler voll beipflichten, wenn er am Schlüsse seiner Ausführungen darauf hinwies, daß der Deutsche lieber die Kulturen fremder Völker durch­forscht und würdigt und darüber ganz sein Heimatland ver­gißt. Der Abend zeigte uns deutlich, daß unsere Heimat auf dem Gebiete der Kunst reich an Schönem und Gutem ist, das einem Vergleich mit der Kunst anderer Völker durchaus standhält.

fung dieser Krankheit und empfahl den Bürgermeistern, in ihren Gemeinden dahin zu wirken, daß die Landwirte spä­testens alle drei Jahre mit der von ihnen angebauten Kar­toffelsorte wechseln.

Hieraus ergriff Herr Kreisinspektor Will das Wort und betonte, daß die Steuereingänge bisher nicht in dem Maße einliefen, wie ursprünglich angenommen wurde. Selbst aus dem Vorjahre seien noch viele Steuerrückstände zu verzeichnen. Auch die Bürgersteuer für 1933 werde bei weitem nicht den Ertrag wie die Bürgerfteuer 1931 erbrin­gen. Um den Fehlbetrag in den einzelnen Eemeindekassen zu decken, müssen die Gemeinden entsprechende Zuschläge zu der Bürgersteuer erheben. Herr Landrat Frhr. von Eagern bemerkte hierzu, daß ein großer Teil von Ge­meinden die fälligen Steuerbeträge pflichtgetreu und mit großer Sorgfalt aufbringe, während ein anderer Teil der Gemeinden hierin sehr lässig sei. Aus die Reichs- und Etaatsüberweifungen könne sich die Kreisverwaltung nicht verlassen. Ferner fei zu berücksichtigen, daß über 1000 er­werbslose Familien im Landkreis Fulda zu versorgen sind. Sodann wies der Redner auf das Winterhilfswerk für 1932 hin, das im alten Kreis Fulda durch den Karitasver­band Fulda organisiert worden sei. Ueberschüsse an Kar­toffeln, Gemüse und sonstigen Naturalien seien in erster Linie an den Karitasverband und nicht nach auswärts abzuliefern.

Mit der Neubildung der Kreisabteilung Fulda im Ver­band der preußischen Landgemeinden nach Zusammenlegung der beiden Kreise Fulda und Gersfeld gab die Versamm­lung ihre Zustimmung. Die neue Satzung wurde festge- stellt und der neue Vorstand gewählt.

Hierauf schloß Herr Landrat Frhr. von Eagern die Ver­sammlung und wies darauf hin, daß vorussichtlich Ende Dezember eine weitere Vürgermeisterverfammlung einbe­rufen wird.

, Hohes Alter.

Am morgigen Tage begeht Frau Wwe. Brandt, Lengersfeldergasse 14, bei bester Gesundheit und voller Eei- stesfrische ihren 88. Geburtstag.

Wichtig für Sozialrentner.

Am Donnerstag, den 17. November ds. Js. wird von 8% bis 12 Uhr die Unterstützung für die hilfsbedürftigen Sozialrentner der Stadt Fulda für den Monat November 1932 ausgezahlt. Ausweisnummerkarten sind vorzulegen.

An heiligen Wassern."

Dieser Film mit seinen packenden Bildern aus den Ländern an Nil und Jordan wird im Winterhalbjahr 1932/33 in etwa 300 Gemeinden unseres Hessenlandes durch den Filmdienst des Kurhessischen Landesverbandes evange­lischer Jungmännervereme, Geschäftsstelle: Kassel, Kölni- schestraße 33,1., zur Vorführung gebracht. Die Evangeli­schen Filmkongresse in Kassel und Nürnberg haben einer großen Oeffentlichkeit deutlich gemacht, daß es sich bei den evangelischen Bildspielstellen Deutschlands nicht um eine Konkurrenz gegen die gewerbsmäßigen Vorführer, erst recht aber auch nicht um eine bedeutungslose Winkeljache, sondern um den großangelegten Versuch handelt, den Film weltan­schaulichen Äufgaben dienstbar zu machen. In unserem Bezirk hat der obengenannte Filmdienst diese Aufgabe übernommen und seit dem Jahre 1924 mit Erfolg durch­geführt. Winter für Winter wurden seither jeweils in 300 bis 450 Gemeinden Filme aus der Inneren- und Aeuße- ren-Mission, dem evangelischen Jungmännerwerk oder Filme wieGlaube und Heimat" u. a zur Vorführung gebracht. Der evangelische Filmdienst ist durch die Not der Zeit schwer in Mitleidenschaft gezogen. Er wird aber alle Anstrengungen machen, seiner großen Aufgaben auch wei­terbin gerecht zu werden. Der diesjährige FilmAn heili­gen Wassern" läßt nach der Reise über das Mittelmeer ein Stück ägyptischer Geschichte lebendig werden. Dann führt er in dasGelobte Land!". Schulen und Gemeinden wird reicher Anschauungsstoff aus den Ländern der Bibel ge­boten. Der Film läuft im Kreise Fulda in folgenden Gemeinden: Tann Dienstag, den 15. 11. Fulda Mon­tag, den 21. 11. Neuhof Montag, den 21. 11. Hetten­hausen Dienstag, den 22. 11. Uttrichshausen Dienstag, den 22. 11.

Kleinkaliberschützenverein Fulda.

Uns wird geschrieben: Der am 17. August d. J. gegrün­dete Kleinkaliberschützenverein Fulda hielt am Sonntag, den 13. November, sein 1. Preisschießen ab. Da die Bru- dervereine der nächsten Umgebung eingeladen waren, nah­men außer den Mitgliedern des veranstaltenden Vereins die Kleinkaliberschützenvereine Hauswurz, Traisbach und Horas am Schießen teil. Das Preisfchießen fand auf dem wirklich vorbildlichen Schießstand in Horas, Bonifatius- brunnen statt. Die Beteiligung am Schießen war sehr rege. Ging es doch um ein Zweifaches: Einmal schoß der Schütze um die Ehre seines Vereins und bann, um einen von den guten und zum Teil wertvollen Preisen zu besitzen. Im Anschluß an das Schießen fand die Preisverteilung statt, wobei folgende Schützen berücksichtigt werden konnten: 1. Preis: Schäfer, Hauswurz; 2. Roth, Fulda; 3. Lein­weber, Hauswurz; 4. Schneider, Fulda; 5. Schwab, Trais­bach; 6. Daniel, Fulda; 7. Skorupa, Fulda; 8. Hau, Trais­bach; 9. Wiek. Fulda; 10. Odenwald, Fulda; 11. Heuser, Fulda; 12. Werner, Traisbach; 13. Lötters, Fulda; 14. Schultheis, Traisbach; 15. Auth, Hauswurz.

Die nächste Ausgabe desFuldaer Anzeigers" erscheint des Butz- und Bettages wegen am Donnerstag, dem 17. November.

Die Weihnachtsfahrkartcn gelten drei Wochen. Die Reichsbahn hat die Geltungsdauer der Femagsrückfahr- kartcn zu Weihnachten und Reujahr sowie der Arbeiter­rückfahrkarten auf drei Wochen festgesetzt. Sie gelten zur Hinfahrt vom 21. Dezember 0 Uhr an allen Tagen bis tum 1. Januar 24 Uhr (die Hinfahrt muß am 1. Januar 24 Uhr beendet sein): 3 n r R ückfahrt gelten die Karten vom 23. Dezember 12 Uhr an allen Tagen bis zum 10. Januar 24 Uhr (die Rückfahrt muß am 10. Januar 24 Uhr beendet sein).

Die Festtagsrückfahrkarten, die um 33'- Prozent im Preis ermäßigt sind, werden für alle Verkebrsverbinduu gen der Reichsbahn ausgegeben, für die die Ausgabe von Fahrkarten des gewöhnlichen Verkehrs möglich ist. Die Karten sind späte st c 11 s 3 w et T a g e v 0 r A n tritt derRcise beim Mitteleuropäischen Reisebüro oder einer Fahrkartenausgabe zu lösen oder zu bestellen. Nach Mög­lichkeit will die Reichsbahn jedoch auch noch später vor­gebrachte Wünsche befriedigen.