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Nr. 263 Dienstag, 8. November 1932

Ktlrze politische Nachrichten.

Reickspräsident von Hindenburg empfing die von dem früheren Reichsverweser Finnlands, General Freiherrn von Mannerheim, geführte finnische Offizie/sabordnung, die als Vertreter Finnlands an der Gustaü-Adolf-Feier in Lützen teilgenommen hat. Bei dem Empfang war der Berliner finnische Gesandte Wuolijoki zugegen.

*

Sem Amtlichen Preußischen Pressedienst zufolge weih der Mt der Wahrnehmung der Geschäfte des preußischen Minsters für Volkswohlfahrt beauftragteStaatskommissar Dr. Scheidt in einer Bekanntmachung daraus hin, daß nach der zweiten Verordnung zur Vereinfachung und Pepilligung der Verwaltung vom 29. Oktober 1932 das M nisterium für Volks Wohlfahrt am 1. De- zeriber 1932 aufgehoben wird. Sämtliche Anträge u?d Eingaben, für die bisher das Ministerium für Polks- pohlfahrt zuständig war, sind daher vom 1. Dezember 1932 ,b an die dann zuständigen Dienststellen zu richten.

Der Berliner Verlehrsstreik flaut ab.

Widersprechende Angabe» über den Umfang des Streiks.

Die Lage im Berliner Verkehrsstreik hatte sich bis Montag mittag etwas gebessert. Nach den Mitteilungen des städtischen Nachrichtenamtes verkehrten Montag außer 46 Straßenbahnlinien, auf denen 450 Züge fuhren, auf 15 Omnibuslinien 200 Autobusse. Das sei fast die Hälfte des normalen Verkehrs. Die Zahl von 6000 Arbeits­willigen entspreche etwa 50 Prozent des für den vollen Betrieb erforderlichen Fahrpersonals. Auch der Unter- grundbahnverkchr sei auf mehreren Strecken wieder aus­genommen worden. Diese Angaben werden jedoch von der nationalsozialistischen und kommunistischen Streik­

leitung bestritten. Es wurde von dieser Seite erklärt, daß Montag nur 65 Straßenbahnwagen in Verkehr gewesen feien und daß im übrigen der Kamps bis zum äußersten wciter- geführt werden würde.

Der Streik in der Berliner Müllabfuhr, der keine wirtschaftliche Ursache hat, sondern aus Sym­pathie für die Streikenden der BVG. ausgebrochen ist, dauert fort. Irgendwelche Einigungsverhandlungen werden nicht geführt.

Oie ersten Sondergerichisprozesse wegen des BVG-Giseiks.

Am Dienstag haben sich im Zusammenhang mit dem BVG.-Streik mehrere Kommunisten und Nationalsozia­listen vor dem Sondergericht zu verantworten. Die An­geklagten sind wegen Landfriedensbruchs, Transport­gefährdung und Anstiftung (Rädelsführerschaft) zum Landfriedensbruch verhaftet worden. Nach der Notver­ordnung vom 9. August können gegen Rädelsführer Zucht­hausstrafen bis zu zehn Jahren verhängt werden.

Normaler StraßenbasjnbetrleS in Berlin.

In Berlin werden am Dienstag wieder sämtliche Straßenbahn- und Autobuslinien von den frühen Morgen­stunden an fahrplanmäßig verkehren. Auch aus den U-Bahn-Strecken hofft man, im Laufe des Tages den fahr­planmäßigen Betrieb wieder durchführen zu können.

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RamOn. um Wkfi^äM^ Markert Urheber-Rechtsschutz durch Verlag Oskar Meister. Werdau i. Sa.

49) (Nachdruck reihnten.)

»Dann beglückwünsche ich Sie zu dem reichen Erbe! Das Depot liegt unangetastet da. Eine runde Million Dollar in Goldbarren, mit der anderen Hälfte erlaubte uns damals Herr Ian Hardenberg zu arbeiten. Das hat die Staatsbank bis zum Jahre 1864 getan oh ich habe die Daten genau im Kopf, denn es ist ein seltener Fall, daß so ein Schatz über hundert Jahre bei einer Bank liegt die andere Million ist indessen auf zwei Millionen vierhundertundtünfziatausend Dollar angewachsen. Dann hat unsere Bank diese Summe wieder in Depot genommen und nicht mehr weiter damit ge­arbeitet. Ihnen stehen also eine Million Dollar in Gold­barren und weiter der Betrag von zwei Millionen vier- Hundertsünsundsechziotamend Dollar zu. Dieser Betrag kann allerdings nach den heutigen Bestimmungen unseres Landes nicht in Gold ausgezahlt werden, aber ich nehme an, daß Ihnen unser Dollar auch aut genug sein wird."

»Gewiß Herr Präsident!"

»Von Ihrem Guthaben gehen ab zwei pro Mille Devot- qebühr für eine Million in Gold vom Jahre 1810 und zwei pro Mille für die andere Summe vom Jahre 1864."

machl für Sie auch allerhand aus!"

notir behändigen Ihnen nicht ungern das De<

funfuatautenb Dollar" ^^ immerhin ca. sechshundertund-

es langt noch zum Geben!"

lachen mußte" aus Tonis Munde, daß der Präsident fcrfenbe^nn*0^ meine Gnädigste! Hat Mister Ian

aber foIdie Depots?"

sicher gelegen nn- h° ^oße. Hoffentlich haben die auch so das Depot bei Ihnen "

Mk"^ Ä?«^ Wni ^" herausgesucht." c|timmt ^ur Staatsbanken hat er sich S&®ä£^

Dann t H

ferner sollen sofortan bie^fn^ Dollar auszuzahlen. Zu Händen des Herrn AK^ °^^°nk von Rio de Janeiro MshllärttgUlend Dnn^r f^ HoUerbek ein Betrag von

^usr te^grcwVch uher^â Tverderl.

Unheil aus aller Welt.

Ein englischer Fischdampser uniergegangen.

Dreizehn Tote.

Über Nordnorwegcn, besonders in der Gegend von Tromsö, hat ein furchtbares Unwetter getobt. Der eng­lische FischdampferGolden Deeps" ist im Sturme mit dreizehn Mann Besatzung untergegangen. Der Kapitän und drei Mann der Besatzung konnten gerettet werden. Vom Land aus sah man das Schiff hilflos in der hohen See treiben.

Ein anderes Schiffsunglück wird vom Finnischen Meerbusen gemeldet. Der dänische Dampfer »Inga" hat dort ein hilflos treibendes estnisches Motorschiff an­getroffen und die aus acht Mann bestehende Besatzung an Bord genommen und nach Kopenhagen gebracht. Über das Schicksal des Motorschiffes ist bisher nicht bekannt geworden. Man nimmt an, daß es gestrandet ist. Ein finnisches Feuerschiff weigerte sich, die schiffbrüchige Mann­schaft von dem dänischen Dampfer zu übernehmen.

*

Zehn Tote bei einem Schiffszusammenstoß.

In der Nähe von Kap Mondego in Portugal ereignete sich ein schwerer Zusammenstoß zwischen den Schonern Rosina" undAugusto". DieAugusto" wurde an der Breitseite getroffen und sank in wenigen Minuten. Von der 25köpfigen Besatzung konnten nur 15 gerettet werden.

Die Schiffskataffrophe in Aordnorwegen

Einige hundert Meter vom Lande entfernt versank der englische Fischdampser.

Nach einem jetzt vorliegenden amtlichen Bericht über den Untergang des englischen FischdampfersGolden Deeps" in Aordnorwegen hat sich die entsetzliche Schiffskatastrophe folgendermaßen zugetragen: Der Fisch­dampfer hatte bei dem furchtbaren Sturm einen Hafen in der Nähe von H a m m e r f e st aufgesucht. Als der Kapi­tän mit drei anderen Leuten von Bord gegangen war, trieb der Dampfer plötzlich vom Ufer ab. Es herrschte ein so hoher Seegang, daß es unmöglich war, dem von den Wogen hin- und hergeworfenen Schiff zu Hilfe zu kommen.

Um 10 Uhr abends war das Boot gesunken, so daß man nur noch die Masten und den obersten Teil des Schiffsrumpfes sehen konnte. Man konnte drei Mann sehen, die sich an dem Mast fcsthiclten, und zwei oder drei andere Leute, die am Schiffsrumpf hingen. Eine halbe Stunde später aber waren sic alle miteinander von der See abgespült worden.

Die Tragödie spielte sich einige hundert Meter vom Lande entsernt ab. Ein Teil der Leichen wurde im Laufe der Nacht an Land geworfen.

Gchüsss und Messerstechereien am Wahltage.

Zwischenfälle in Hamburg, Harburg und Lübeck.

In H a m b u r g kam es am Wahltage zwischen An­gehörigen des Reichsbanners und Nationalsozialisten zu einem Zusammenstoß, wobei Nationalsozialisten mehrere Revolverschüssc abgaben. Ein Angehöriger des Reichsbanners erlitt einen Kopfstreifschuß und mußte in ein Krankenhaus geschafft werden. Ein Nationalsozialist wurde fcstgenommsn.

In Harburg entstand in der Nacht zum Montag zwischen einem Kommunisten und einem Nationalsozia­listen ein Streit, der in eine Messerstecherei aus- artcte. Der Kommunist erhielt einen Messerstich in die Seite. Der Nationalsozialist wurde in Hast genommen.

In Altona kam cs zu einer Schlägerei zwischen etwa 100 Kommunisten und 80 Nationalsozialisten. Die

Die verbleibende Summe in Gold möge einstweilen von Ihnen auf ein Bankkonto für mich genommen werden."

Gewiß. es soll alles geschehen. wie Sie wünschen!"

Die Formalitäten dauerten etwa eine Stunde. Dann war Toni im Besitze von fünfzigtausend Dollar, eines Scheckbuches und hatte dazu ein Guthaben von ungefähr einer Million dreihunderttausend Dollar. Fünfhunderttausend Dollar waren gleich telegraphisch nach Rio überwiesen worden.

Als Toni wieder vor dem Portal der Staatsbank stand, atmete sie tief auf.

Seltsam! dachte sie. Mir ist gar nicht anders zumute, als vorher. Ich weiß nicht, was die Leute von der Macht des Geldes reden? Ich spür' nicht, daß es mich umkrempelt.

Sie hatte noch reichlich Zeit bis zur Abfahrt des Zeppelin und ließ sich von einer Taxe, die einem Deutschen gehörte, ein paar Stunden in der Stadt hexumfahren.

Sie kamen auch zum Hafen.

Toni staunte über die mächtige Anlage und den starken Verkehr.

Das ist jetzt nicht mehr so schlimm!" erklärte der deutsche Chauffeur.Die Ausfuhr hat stark nachgelassen. Viele Schiffe haben keine Arbeit mehr. Ueber hundert kleinere und größere Schiffe liegen schon lange untätig im Hafen. Manche Reeder möchten sie gern verkaufen. Aber niemand bietet, denn was soll man damit jetzt anfangen? Heute steht wie­der eine Versteigerung bevor.Graf Holm" heißt der Dampfer, hat gut feine achtzehntausend Tonnen. Sein Be­sitzer, Graf Holm, nimmt sicher jeden Preis an. Aber ich glaube nicht daß er losgeschlagen wird."

»Was kostet eigentlich so ein Dampfer?"

»Graf Holm ist zehn Jahre alt und ein prächtiges Schiff. Es hat nur Vergnügungsfahrten von Neuyork aus bis runter nach Rio gemacht. Gekostet hatGras Holm" ich weiß es zufällig genau 5 Millionen Dollar."

»Und was kann er jetzt lösen?"

Nichts, es kauft in dieser Zeit keiner einen solchen Damp­fer."

»Ist der Besitzer ein Deutscher?"

»Ja, Graf Holm ist seinerzeit als ganz armer Teufel von Deutschland herübergekommen und hat eine Goldmine ge­funden. War einmal gut sechs Millionen Dollar schwer. Da hat er eine Reederei aufgemacht, aber die ist nicht gegangen."

»Fahren Sie mich zu der Versteigerung, ich möchte ihr gern beiwohnen."

Eine halbe Stunde später war Toni an Bord desGraf Holm".

Ein Kreis älterer Herren stand beisammen und unterhielt sich. Toni wurde mit erstaunten Augen betrachtet.

Sie erblickte den Kapitän in Unterhaltung mit einem wür­digen, älteren Herrn mit weißem Haar.

Jetzt sah der alte Herr Tont an, sprach ein paar Worte zu dem Kapitän und kam dann auf sie ^,

»Gvvd mornchk, Myladyl Gewiß von der Presse?"

streitenden Parteien bewarfen sich mit Steinen. Nach Ab­gabe mehrerer Schreckschüsse durch die Polizei trennten sich die Streitenden. Verletzte sind nicht ermittelt worden.

In Lübeck wurde der Nationalsozialist Wiedow von etwa 30 Reichsbannerleuten überfallen und durch einen Messerstich schwer verletzt. Herbeieilende Nationalsozialisten konnten die Reichsbannerleute stellen und gemeinsam mit dem inzwischen eingetroffenen Über­fallkommando den mutmaßlichen Täter fcstnehmcn.

Geheimnisvolle Schüsse aus einem Kraftwagen.

Wuppertal. Die Polizei teilt mit, daß aus Dem alten Markt in Wuppertal-Elberfeld eine Frau von den Insassen eines fahrenden Kraftwagens beschossen und durch drei Schüsse verletzt worden sei, daß an der Raihausbrücke aus demselben Wagen zwei Polizeibeamte beschossen worden seien und der Wagen, der in schneller Fahri flüchtete, später in den Straßen Unlerbarmens gesehen wurde. Hier feuerten die Insassen 'mehrere Schüße aus einen Postbeamten ab. Von Den Be­amten wurde niemand getrosten. Der Polizcibcricku sahn fort:Der Wagen trug das Kennzeichen I Y 23 502. Dies ist das Kennzeichen des Wagens des nationalsozialistischen Rcichslagsabgeordneten Beller."

Wieder e«n Todesopfer des politischen Kampfes.

In Chemnitz wurden nachts in der Kanzlerstratze mehrere Nationalsozialisten von etwa 50 bis 60 politischen Gegnern überfallen. Bei den Zusammenstößen fielen auch einige Schüsse. Dabei erhielt der Nationalsozialist Mild­ner mehrere Stiche in die Brust und in die Schulter. Ob­gleich er sofort ins Krankenhaus übergeführt wurde, starb er an den Folgen seiner Verletzungen.

Der wandernde Berg.

Ein schweizerisches Torf bedroht.

Terwandernde Berg" im Kanton Glarus, der Kilchenstock, ist wieder in stärkere Bewegung geraten. Die Bewohner von Linthal und Umgebung wurden durch mächtige Felsabstürze aus dem Schlafe geschreckt. 'Alarm­sirenen ertönten, Scheinwerfer erleuchteten die Nacht, um den Einwohnern den Weg zu weisen Als am Vor­mittag die Nebel verschwanden, wurde festgestelli, daß Die oberste Bergkuppe in nördlicher und in südlicher Richtung in einem 'Ausmaß von etwa 30 000 Kubikmeter abge­brochen ist. Der Hochwald ist auf weite Stücken zusammen- geschiagen.

Ein Zechen des verunglückten Postsiugzeuges?

Brüssel. Der belgische Lotscudampser Nr. 14 fischte in der Nähe des holländischen FeuerschiffesMaas" ein Rad vom Fahrgestell eines Flugzeuges auf. Man nimmt an, daß es sich dabei um ein Rad der unlängst abgcstürztenD. 2017" handelt. Auf der Bereifung des Rades befinden sich die WorteElektron-Metall GmbH. Eannstadt-Stuttgart".

Schwere Sturmschäden in Mittclamcrika.

Newyorl. Wie aus Panama gemeldet wird, wütet ein schwerer Sturm über dem Karibischen Meer und ganz Mittel- amerika. Der britische DampferPhcmius", der auch einige Passagiere an Bord hat, sandte SOS=9lufe aus. Große Schäden wurden in Jamaika, Honduras und Nikaragua angerichtet.

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»Nehmen Sie es an, Herr Landsmann!" sagte Toni freundlich in deutscher Sprache.

"Graf Holm" nannte der alte Herr erfreut feinen Namen -'Gme Landsmännin?" Kapitän Schott, kommen S-e, eine Landsmännin!"

Der Kapitän kam heran und schüttelte Toni herzlich die Hand

»Toni Hardenberg", stellte sich das Mädchen vor.Sie haben da ein schönes Schiff!"

Schönes Schisf!" entgegnete der alte Herr bitter.Aber nicht zu verkaufen. Und ich muß verkaufen, um jeden Preis, ich bin alt, und will nach Deutjchtand zurück. Ich habe Amerika satt!"

Nehmen Sie an, ich wäre eine Interessentin, und machen sie mir ein Gebot. Sie sollen bieten, ich möchte nicht, daß man mir nachsagt, ich habe Sie zu einem Hungerpreis ge­zwungen."

Graf Holm überkam eine starke Erregung. Er mußte sich stutzen.

Sie sind eine ernsthafte Interessentin?'

Unter Umständen, ja! Ich könnte mir kein Schüf bauen lassen, auch seins, wie das Ihre, unter normalen Umständen erwerben, aber wenn der Preis lehr günstig ist, dann taufe 'ât es. Ehe Sie ihr Schiff anderen für eine Bagatelle weg- geben, können Sie es mir überlassen. Ich zahle sicherlich besser und vor allem bar, mit einem Scheck auf die Staats­bank Neuyork."

Graf Holm sah sie lange an, dann fragte er:

»Wollen Sie das Schiff besichtigen?"

Ich bitte darum!"

Ueber eine Stunde führte er sie durch alle Räume. Tont bekam den denkbar besten Eindruck und stellte fest, daß der Dampfer reichlich für den Zirkus auslangte, man konnte Icgar noch Passagiere mit unterbringen. Alles war peinlich in Ordnung, die Kajüten sauber und gepflegt. Das Schiff schien ein wahrer Schmuckkasten.

2lls der Rundgang- beendigt war, bat Graf Holm das Mädchen in die Kapitänskajüte und zeigte das Gutachten des sachverständigen, das ausführlich über Zustand und Wert des Schiffes berichtete.

»Und dazu kann ich Ihnen, wie Kapitän Schott, das Ehren­wort geben, daß derGraf Holm" bis ms letzte in Ordnung ist, das Schiff kann binnen drei Tagen in See gehen."

»Gut. meine Herren! Ich glaube meinen Augen. Ihnen und dem Gutachten. Nennen Sie mir nun einen Preis."

»Zwanzig Millionen Reichsmark hat »Graf Holm" vor zehn Jahren gekostet. Geben Sie mir . . . den zehnten Teil . . . ich bin zufrieden . . . auch mit noch weniger. Ich muß verkaufen!" sagte Holm mit Nachdruck.

Toni begriff, daß sie die letzte Chance für den alten Mann bedeutete.

(Fortsetzung folgt.)