Einzelbild herunterladen
 
  

Was der Rundfunk bringt.

Sendung Deutsche Welle (1635)

Deutsche Welle. Cleichbleibende Wcrttags-Vortragrsolge. 6.15: Gymnastik e 6.30: Wetter für Sie “anDroirt[6aft. — anschl.: Frühtonzert. • 10: Neueste Nachrichten. • 12: Wetter für den Landwirt. - anschl.: Sponsert — Wiederholung der Wetterberichts. » 12.55: Nauener Zeit 6 13.35: Nachrichten. • 14: Konzert. 0 15.30: Wetter. Börse • 18.55: Wetter für die Landwirtschaft. — Kurzbericht des Drahtlosen Dienstes.

Deutsche Welle: Sonntag. 6. November

ÖJ5: Funkgymnastik.

6 .35: Hamburger Hafenkonzert

8 .00: Rüt den Landwirt ,

8 .10: H Deichmann u. H. Müsebeck-Conerow: Ertensw intensiv - wie soll ich wirtschaften?

8-35- K H Kikisch: Rückblick der Woche.

9 .00: Musikalische Morgenstunde.

10 .05: Wettervorhersage

11 .00: Walther G Oschilewski liest Gedichte und eigene Prosa.

11 .30: Lützen: Gottesdienst in der Eustao-Adolf-Kavelle.

1 2.15: Lützen: Gustav Adolf-Gedenkserer am Gedenkstein.

13 .00: Flensburg: Mittagskonzert des Stadt. Orchesters.

14 .00: Elisabeth Mleinek: Unsere Kinder im Kino.

14.30: Kammermusik Paul Hindemith. Mitw.: Arbeitsgemeinschaft für neue Kammermusik.

15.00: Stunde des Alters Elfriede Mewes: Erinnerungen.

15.20. Zehn Minuten Lyrik Gertrud Junge: Andreas Gryphius.

15.30; W o Scholz: Wandern und Sehen.

16 .00: Orchesterkonzert des Berliner Tonkünitler-Orcheiters.

18 .00: Stunde des Landes

19 .00: Orchesterkonzert des Berliner Konzert-Vereins. — Dirigent: Clemens Schmalstich.

22.0 0: Wetter-. Tages- und Sportnachrichten. Anschl. Unterhaltungsmusik der Kapelle Gebrüder Steiner. — Be­kanntgabe der Wahlresultate bis zur Feststellung des vor­läufigen Endergebnisses.

Deutsche Welle: Montag, 7- November

9.30: M. Schaffer: Seltsame Schicksale deutscher Abenteurer.

10.10: Schulfunk: Dichterstunde: Heinrich Sohnrey spricht zur Ju­gend.

12135: Schulfunk: Englisch für Fortgeschrittene.

15 .00: Kind er stunde: Was Ihr wollt!

15.45: W Suhr: Haltung oder Wesen.

16 .00: Pädagogischer Funk

16.30: Berlin: Nachmittag-konzert.

17.30: Prof Dr Klein:. Kulturpioniere.

18.00: Dr Just: Musizieren mit unsichtbaren Partnern.

18.30: Dr o. Wegerer: Die Kriegsschuldfrage.

19 .00: stunde des Landwirts

19.20: Ob.-Ing Nairz: Viertelstunde Funktechnik.

19-35: Heinrich Michaelis zum Gedächtnis.

20 .00: Königsberg: Simon Dach. Eine Hörfolge über Simon Dachs Leben.

21 .00: Dublin: Europäisches Konzert.

22 .00: Wetter-, Tages- und Sportnachrichten. Anschl. Tanzmusik der Kapelle Adalbert Lutter.

Deutsche Welle: Dienstag, 8. November

10.10: Breslau: Schulfunk: Die Oder, der Lebensstrom Schlesiens. Stanelhörbericht.

1135: Uebertragung von der Jahresfeier der Gesellschaft Natur­forschender Freunde zu Berlin.

1205: Schulfunk: Französisch für Fortgeschrittene

15.00: Kinder erzählen Geschichten für Kinder.

15.45: Künstlerische Handarbeiten: Der Schal

16.30" Leipzig: Nachmittagskonzert

1730: P Friedrich: Gedanken aus dem Werk: Welterwachen.

18 .00 Di o Sydow: Vom Seelenleben der Naturvölker. 1830; Dr Moritz: Ernteausfall und Ernteoerwertung.

19 .00: Einheitskurzichrifl für Fortgeschrittene

1930: Zeitdienst

l950: Dr Majerus: Luremburger Land und Leut'.

20.15 : München: Der Corregidor Oper von Hugo Wolf.

22. 00: Wetter-. Tages- und Sportnachrichten.

Anschl Hörbericht vom Fest der Svortpresse im Sportpalast. Anschi Hamburg: Svâtkonzert des Norag-Orchesters.

Deutsche Welle: Mittwoch, 9. November

W: Schulfunk: Aus der Geschichte der Berliner Stadtbezirkes Neukölln. ®

930: Beichäitrgungsstunde für Unbeschäftigte

10.1 0: Hamburg: Schulfunk: Tom Sawyer. Radio-sketch.

15. 00: Jugendstunde: In der Wüste - auf Kamelen — am toten Meer

15. 45: Olga Keiser: Erlaubtes und Unerlaubtes auf dem Lebens­mittelmarkt .

16. 00: Stud -Ral Di Hedicke: Vom volksorganischen Denken zur

1630:

1730:

18.00:

1830:

18.55:

18.35

Schulreform.

Hamburg: Nachmittagskonzert , . „ , „,

Landgericht-direktor Di Lebmann: Deutsche und fremde Erb­masse im deutschen Recht. ,

Dr Panofs: Oestliche Volksmusik (mit Schallplatten).

Prof Kern: Volk und Ralle.

Englisch

Min -Rai a D Falkenberg: Entstehung und Sielen der

Bürokratie.

20. 00: Leipzig: Unterhaltungsstunde

21. 00: Tages- und Sportnachrichten.

21. 10: Königsberg: Turandot. Prinzessin von China. Em tragt- komisches Märchen nach Gozzi, von Friedrich v. Schiller. Musik von Carl Maria o. Weber.

22.20: Wetter-, Tages- und Sportnachrichten.

Anlchl. Wien: Abendkomert Orchester Ludwig Payr.

Deutsche Welle: Donnerstag, 10. November

9.00: Schulfunk: Sansiouci. Hörbericht.

10.10: Schulfunk: Ein Besuch beim deutschen Robinson auf der Vogeiinsei Memmert.

15 .00: Musikalische Kinderstunde.

15.25: Olly Boeheim: Das Gesicht des Alters.

16 .00: Pädagogischer Funk.

1630: Berlin: Nachmittagskonzert.

1 7.30: Prof Altbaus: Luthers Erbe und die EeZenwari.

18 .00: Gisela Springer: Volkstum in zeitgenöstilcher Klaviermusik. 1830: Dr Feinberg: Ursprünge »»n Staat und Kultur im alten Ruhland.

19 .00: Stunde des Landwirts.

1930: Leipzig: Militärkonzert m 2030: Aber Menlchenskind. wohin? Lehrspiel von W. Hermanns.

21 .00: Köln: Smioniekomerl des Funkorchesters.

22 .00: Wetter-, Tages- und Sportnachrichten.

Anschl. Hamburg: Deutlcker Tam von 1900 bis 1932

Deutsche Welle: Freitag. 11. November

1 0.10: Leipzig: Schulfunk: Gustav Adolf m Erfurt. Lehrspiel.

15 .00: Iungmâdchenstunde: Johann Strauß. der Walzerkönig.

15.45: Jugendstunde: Praktisches Naturforjcheii. 16 .00: Pädagogischer Funk

1630: Leipzig: Nachmittagskonzert.

1730: Landgerichtsdirsktor Dr. Lehmann: Deutsche und fremde Erb­masse im deutschen Recht ..... .

18.00 : Alte deutsche Biolinsonaten. Ausf.: Marie Luise Komg. Charlotte Kaufmann 'Cembalo).

18.30: M Müller-Jabusch: Weltpolitische Stunde.

19.00: F. E Schmidt: Raubtiere und Dickhäuter vor Kamera

und Büchse.

19.20: Dr. med. Scheumann: Die Schulfürsorge.

19.40: Zeitdienst

20 .00: Köln-Deutz: Ausschnitt aus dem Bunten Abend zu Gunsten der Winterhilfe.

21 .00: Tages- und Sportnachrichten.

21.10: Reutlingen: Opern-Abend Philharm. Orchener Stuttgart. Solisten: Moje Forbach (Sopran), L. Graveur (Tenor).

22.15: Wetter-, Tages- und Sportnachrichten.

2230: Washington: K G. Sell: Worüber man in Amerika spricht. Anschl. u.ammulil der Kapelle Barnabas v. Gèczy.

Deutsche Welle: Sonnabend, 12. November

10.10: Frankfurt: Schulfunk: Phiiotas. Trauerspiel von Lessing.

11.00: Stunde der Unterhaltung.

15.00: Kinderbaftelstunde.

15.45: Dr Margot Rieh: Kulturgeschichte der Frau.

16.00: E Kaul: Wie berechnet man Ebbe und Flut?

16.30: Hamburg: Nachmittagskonzert.

1730: Prof Dr. Muckermann: Erbanlage

17.50: Kâte Graber: Literarische Visionen.

18.05: Musik und Musiker im.Roman der

1830: Dr Günther: Deutsch für Deutsche.

und Umweltseinflüsse- letzten Jahre.

19.00: Französisch. .. .

19.40: Stille Stunde. Die uns die Nächsten sind.

20.05: Koblenz: Orchesterkonzert des Funkorchesters. — Bunter Teil, ca. 21.00: Tages- und Sportnachrichten

22.20: Wetter-, Tages- und Sportnachrichten.

Anschl. Tanzmusik der Kapelle Oscar ^oostt - Als emlM£ Söroeiiüt vom Srcbstaaermmn rm B«ü«r SvorttiailaL.

Sendung Frankfurt a. M. (259,3)

Zwischensender: Kassel (245,9)

Eieichbleibende Werktags-Vortragsfolge. 6.15: Wetter, Gymnastik.« 6.45: Gymnastik • 7.15: Wetter. Nachrichten. — anschl.: Konzert. 0 8.15: Wasserstand 0 1145: Zeit. Programm, Nachrichten, Wirt- schaftsmeldungen Wetter • 12: Konzert 0 13.15: Nachrichten. Wetter 0 13.30: Konzert 0 14: Nachrichten. 0 14.10: Werbe­konzert «Sa. 14.40). 0 15: Giehener, Wetterbericht (Sa. 1530). 0 15.10: Zeit. Wirtschattsmeldungen Sa 15.25). 0 1650 und 18.15 (Sa nur 16.50): Wirtschaftsmeldimgen. 0 19.15 (Fr. 19.20): Zeit. Programm. Wetter, WirtschaftsmLldungen.

Sonntag. 6. Nor^mber

635: Hamburger Hafenkonzert Glocken vom Großen Michel. 8.15: Choralblasen Bläserchor des Wartdurgoereins e. V. 830: Evangelische Morgenfeier.

9.30: Stunde des Eborgeiangs Gesangverein Konkordia.

1030: Die Geschichte vom lebendigen Brot, von Peter Kremer.

10.45: Leipzig: Vortrag von Geheimrat Dr Frobenius über seine soeben abgeschlossene 10. Fezzan-Erpedition

11.15: Intendant Trede: Die Revertoivevläne des Mainzer Stadt- theaters.

11.30: Leipzig: Gottesdienst in der GuAav-Adolf-Kavelle.

12.15: München: Blasmusik des Münchener Konzertorchesters.

13.00: Langenberg: Mittagskonzert.

14.00: Zebnminutendienst der Landwirtfchaftskammer Wiesbaden.

14.10: Dr Denker: Wie füttere ich im Winter? — Weibnachtsspiele. Anregungen und Vorschläge von Lehrer Junggeburth.

15.00: Stunde der Jugend: Tempo, Temv! Singspiel für Kinder,

16.00: Dreißig bunte Minuten.

16.40: München: Nachmittagskonzert des Funkorchesters. Colistin: Gertrud Land (Mezzosopran).

18.05: Vortrag.

1830: K Rheindorf: Rheinische Charakberbilder: Fürst Metternich. 1835; Sportnachrichten.

19.00: Berlin: Orchesterkonzert des Berliner Konzert-Vereins. Lei­tung: Clemens Schmalstich. — In den Paulen: Bekannt­gabe der Wahlergebnisse bis zur Feststellung des vorläufigen Endresultats.

2230: Zeit. Nachrichten, Wetter. Anschl. Berlin: Unterhaltungsmusik der Kapelle Gebr. Steiner. — In den Pausen: Bekanntgabe der Wahlergebnisse bis zur Feststellung des vorläufigen Endresultats.

Montag, 7. November

1530: Dr Käthe Gaebel: Wie kann ein Mädchen sprachliche, pä­dagogische oder künstlerische Befähigung beruflich ausnützen?

17.00: München: Nachmittagskonzert. Werke von Verdi, Mozart. Lehar. Fucik u. a.

1835: Prof Dr. Sommerfeld: Die große Rolle.

1850: Englisch.

1930: Literarische Rätsel, aufgegeben von W. Weyrauch.

1950: Werner Beumelburg spricht über sein neuestes Werk: Bis­marck.

20 .05: Drittes Montagskonzert des Frankfurter Orchester-Vereins. Werke von Mozart. Bach, Weber, Rich. Strauß. — Solist: Beige Roswaenge (Tenor). Ausf.: Rundfunk-Symphonie- rchester.

22 .00: Wir wollen helfen, wer hilft mit?

2230: Zeit. Nachrichten. Wetter, Sport.

22.45: Nachtmusik.

Dienstag, 8. November

10-10: Breslau: Schulfunk: Die Oder, der Sebensltrom Schlesiens und der Stadt Breslau Staffelhörbericht.

1530: Sausfrauen-Nachmittag.

17.00: Nachmittagskonzert des Funkorchesters. Müw.: Elisabeth Eeiße «Alt). R. Merten Orgel).

Anschl. Alte Tanzmusik Leitung: W. Caspar.

1835: Vortrag von Dr Stidler.

1850: Johanna Bopp: Stadt- und Landfrau im Dienst der Deut­schen Woche.

1930: Unterhaltungskonzert Nes Philharm. Orchesters Stuttgart. Werke von Zeller. Millöcker, Lehar, Fall. Mitw.: Gerd Niemar-Post -.Tenor!

2030: Hannibal. Tragödie von Chr. D. Krabbe. Begleitend« Musik von H Simon.

22.10: Schumann-Theater: Varieté.

2235: Zeit, Nachrichten, Wetter, Sport.

22.45: Nachtmusik des Funkorchesters. Mitw.: Maria Safra (AU). Am Flügel: H Nosbaud.

Sämtliche Drucksachen

für Handel und Gewerbe in kürzester Zeit

„Anzeiger" - Druckerei.

Mittwoch, 9. November

10.10: Schulfunk: Eine halbe Stunde auf dem Reisebüro. Hörbild.

15-15: Der Singkreis eines Jungenbundes auf Fahrt und Lager.

Altdeutsche Lieder für Feier und Fest

17.00: Nachmitiagslonzen des Funkorchesters. Werke von Rofsrni. Nicolai Mozart Lortzing. Mitw.: W Holtz (Baß).

18.25: Prof Dr Vatter: Eesellschaftsleben der primitiven Völker. 1850: Prof Schmitt: Die Wiederbelebung der deutschen Wirtschaft. 1930: Prof Dr Behrmann: Neues aus aller Welt.

1930: Freiburg: Unser Volkslied Oberbaden. Ausf.: Eine Smg- gruppe _

20 .00: Quellen, die Die Wirtschaft speisen: Oel.

21 .00: Asitere Tanzmusik des Funlorchesters. Leitung: G. GörllS. 2130: Die Entwicklung des deutschen Sireichauartetts.

22 .20: Zeit Nachrichten Wetter, Sport.

22 .45: München: Nachtmusik der Kapelle Ludwig Wörthmüller.

Donnerstag, 10. November

9. 00: Berlin: Schulfunk: Sanssouci. Ein Hörbericht.

1530: Stunde der Jugend: Geschichten und Märchen von H. F. Blunck. - Vogelschutz im Winter.

17. 00: Nachmittagskonzert des Funlorchesters. Solist: O. Dmm (Violine).

1835: Zeittragen.

1850: H Kayser: Bilden Waren- und Devisen-Verrechnung «ne neue Wirtschaftsform?

1935: Bericht über die Ergebnisse des Vortragswettbewerbs. 20 .00: Expansion Ein Hörstück von L. Lorenz.

21 .00: Fideles Wien Ausf.: Schrammeltrio H. Mönch, F. Höger.. 2130: KlarinetteN'Trio Werke von Bruch, Mozart.

22.20: Zeit. Nachrichten, Wetter, Sport.

Freitag, 11. November

17j00: München: Nachmittagskonzert. Werke von Rossini, Gounod, Lanner, Lehar, Smetana u. a.

1830: Dr Butz: Gespräch mit einem jungen Kaufmann.

1835: Dr. Schleuhner: Erohbetrieb. Mittelbetrieb und Kleinbetrieb.

1930: D'r Prestlengsgockel Schwäbischer Schwank von R. Bader.

20DO: Barbarossa

2050: Reutlingen: Opern-Abend des Philharm. Orchesters Stutt­gart Solisten: Moje Forbach (Sopran). L. Graveur (Tenor)

2230: Zeit, Nachrichten, Wetter, Sport

2245: Langenberg: Nachtmusik.

Samstag, 12. November

10.10: Schulfunk: Phiiotas. Trauerspiel von G. E. Lessing.

1530: Kinder der Schule zu Hornbach (Odenwald) spielen und singen.

1630: Ein rheinischer Weberjunge erzählt. Improvisation von Vaul Laven.

1700: München: Nachmittagskonzert.

1835: O. Schmidt: Arbeitsbeschaffung und Allhllusbesitz.

1850: Prof Dr Hahn: Die Maßnahmen der Reichsregierung zur Erleichterung des Geld- und Krebitmarftes.

1930: Lydia Busch: Rezitation.

20.05: Koblenz: Orchesterkonzert. Werke von Weber, Wagner. ■— Ausf.: Funlorchester. Jean Stern (Bariton).

Anschl. Bunter Teil.

22.20: Zeit. Wetter, Nachrichten, Sport. . 2?45: München: Nachtmusik. — Einlage: Hörbericht vom Spork« treff eiest.

Friedrichs des Großen Sieg am 5. November 1757.

„. . . da lief die ganze Reichsarmee, Panduren und rzranzosenl" Solches geschah vor 175 Jahren, am 5. No- vember 1757, im zweiten Jahre des Siebenjährigen Krieges, bei Roßbach, zwischen Saale und Unstrut zwischen Weißenfels und Merseburg. Die Reichsarmee eigentlich „Reichsexekutionsarmee", die der Volksmund nach Roßbach die „Reißausarmee" nannte, führte der Prinz von Sachsen-Hildburghausen, die Franzosen der Marschall Soubise, ein Günstling der Pompadour", die „ihren kleinen Krieg* haben wollte. Mit nur 24 000 Mann und 72 Geschützen schlug Friedrich durch aus­gezeichnete Taktik und geschickte Umgehungsmanövei 62 400 Gegner, die über 109 Geschütze verfügten, aber kaum zum Schießen kamen. Die Schlacht, die erst um 2 Uhr nachmittags begann, dauerte nur anderthalb Stunden. Entschieden wurde sie durch die Reiterei des Generals Sepdlitz, die den Feind in der Flanke faßte und zur Flucht trieb. Die Franzosen flohen durch Thü­ringen bis ins Hessische, die Reichsarmee nach Franken, von wo sie jedoch am 6. November auf den Schreckensruf: „Die Preußen kommen!" noch weiterlief.

Friedrich konnte den Sieg bei Roßbach, dessen Be­deutung in der Behauptung Sachsens bestand, nicht voll ausnutzen: er mußte in Eilmärschen über Leipzig nach Schlesien, von wo schlimme Nachrichten eingelaufen waren. „Es ist ein Anfang des Glückes", schrieb der König, „aber ich brauche noch viel; eine gewonnene Schlacht bringt mir keinen anderen Vorteil, als daß ich mich mit Sicherheit anderen Feinden widersetzen kann." Die Freude über den Sieg bei Roßbach erfüllte ganz Deutschland, und selbst die Franzosen gönnten es dem Versailler Hofè, daß der im Widerspruch mit dem Nutzen des Landes unternommene Krieg den Kreaturen der Mar­quise von Pompadour nur Schande gebracht hatte. Der Heerführer Prinz von Hildburghausen aber schrieb an den Kaiser in Wien: „Unser größtes Glück war, daß es (bei der Verfolgung) Nacht geworden itt. sonsten wäre, bei Gott, nichts davongekommen."

■iRMWMtMmtimiwmi»^^

Gereimte Zeitbilder.

Von Gotthilf.

Ich könnte heute mit Behagen

Mal wieder was von Wahlen sagen,

Doch bin ich nicht erpicht daraus Und lass' den Dingen ihren Lauf.

Wenn man zu oft davon berichtet Und jede einz'ge Wahl bedichtet, Donn wählen sie am End' noch mehr. Und dafür bin ich nicht zu sehr.

Im Sommer, ja, bei zwanzig Graden, Kann Wahlbewegung gar nicht schaden, Man setzt gemächlich sich in Trab Und macht das beim Spaziergang ab.

Es geht der zielbewußte Wähler

Gemütlich in die Wahllokäler Und wirft bei schönstem Sonnenschein Sein Votum in die Urne rein.

Nicht ganz so nett ist's, solche Sachen

Auch mal im Winter mitzumachen, Weil es dann häufig schneit und friert Und einem ein Katarrh passiert.

Natürlich, ,wer ein selbstbewußtes Gewissen hat, sagt sich: Du mußt es!

Und zahlt der Politik den Zoll — Nur daß man's nicht besingen soll!

So schön, daß man dafür erwärmen

Sich könnte und dann lyrisch schwärmen, So schön, nein, ist das wirklich nicht, Selbst wenn man Zusatzstimmen kricht.

Ich weiß mir jetzt viel schön're Dinge,

Die ich mit Leidenschaft besinge,

Indem es nämlich Hasen gibt, Gespickt und auch noch sonst beliebt.

Die Keule bringt mich und der Rücken

Mit etwas Grünkohl in Entzücken, Und selbst der Hasenlauf gefällt Mir besser als der Lauf der Welt.

Bei solcherlei Novemberfreuden Könnt' ich schon >ein'ge Zeit vergeuden, Und geht's ans Wählen — schön, es sei! Doch mach' ich's dann nur nebenbei.

Bövse ANd Händel.

Frankfurt a. M. (Schlachtviehmarkt vom 3. N 0 v.) Der Auftrieb des heutigen Nevenmarktes bestand aus: 90 Rin­dern, 942 Kälbern, 553 Schafen und 612 Schweinen. Verglichen mit den Austriebsziffern der vergangenen Woche waren 10 Rin­der, 100 Schafe und 210 Schweine weniger angetrieben dagegen standen 13 Kälber mehr zum Verkauf. Marktverlauf: Kälber und Schafe mittelmäßig, geräumt. Schweine schleppend, aus­verkauft. Bezahlt wurde pro Zentner Lebendgewicht in Mark: Kälber: a) gestrichen, b) 40—43 c) 36—39, d) 30—35. Schafe: al) gestrichen, b) 18—21, c) 14—17. Schweine: a) gestrichen, y 40—43, c) 39—43, d) 38—42, e), f) und g) gestrichen. Im Preisverhältnis zum letzten Nebenmarkt der vergangenen Woche waren Kälber, Schafe und Schweine unverändert. Preis für 1 Ztr. frisches Fleisch in Mark: Ochsen- und Rindfleisch 1. 50—, 56, Ochsen- und Rindfleisch 2. 45—50, Bullensleisch 46—50, Kuh­fleisch 2. 36—42, Kuhfleich 3. 25—35, Kalbfleisch 2. 64—68, Hammelfleisch 55—60, Schweinefleisch 1. 59—62. Geschäftssang des Fleischgroßmarktes: ruhig.

Amtliche Berliner Notierungen vom 3. November.

* Devisenbörse. Dollar 4,20—4,21; engl. Pfund 13,85 bis 13,89; holl Gulden 169,63-169,97; Dauz. 82,04—82,20; franz. Franc 16,54—16,58; schwciz. 81,19-81,35; Belg. 58,52—58,64; Italien 21,56—21,60; schwcd. Krone 72,73—72,87; bän. 72,18 bis 72,32; ncrwcg. 70,28—70,42; tschcch. 12,46—12,48; österr. Schilling 51,95— 52,05; Argentinien 0,91—0,92; Spanien 34,52

bis 34,58.

* Produktenbörse. Das Angebot hat sich leicht verstärkt. Die Kauflust war ruhiger. Das Mehlgeschäft stockte.

* Berliner Büttcrnoticrungen. 1. Qualität 113, 2. Qualität 103, abfallende Sorten 94 Mark per Zentner.

* Preisnvtierungcn für Eier. Festgestellt von der amtlich^ Berliner Eiernotierungskomniission 1. Deutsche Trinlenr- Trinleier, vollsrische, gestempelte, Sonderklasse über 65 Granu 13, Klasse A über 60 Gramm 12, Klasse B über 53 Gramm IM, Klasse C über 48 Gramm 9,50. Frische Eier Klasse 6, 53 Gramm 10,50. Aussortierie kleine und Schmutzeier 7,25 7,75. 2. Auslandseier: Dänen, Schweden 18er 12, 17er 15%—16er 10,75, leichtere 8—8,50, Estländer 18cr 11,25, 10,75, 15%—16er 10,25, Bulgaren 8-8,50, Rumänen 7,75-^ Ungarn, Jugoslawen 8,25—8,50, Russen normale 7,75—8 0 Polen 7,5-8, abweichende 7-7,25, kleine, Mittel- und SchlNUp eier 6,50—7. 3. In- und ausländische Kühlhauseier große <,- bis 7,75, normale 7. 4. Kalkeier, extra große 7,75-8,23, 0«P 7,25—7,50, normale 6,75,