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Was der Rundfunk bringt.

RunSkunk-Bortrngsiolge Frankfurt a. M (390) Zwischensender: Kassel (219)

Glcickbleibende Wcrkiagr-Vortragsfolge. 6: Wetter. Gymnastik. • 630: Gymnastik © 7: Wetter. Nachrichten. — anschl.: Konzert. © 8: Wasserstand. • 11 45: Zeit. Programm. Wirtschaftsmeldungen, Wetter 6 12: Konzert • 13.15: Nachrichten. Wetter e 13.30: Konzert O 14: Nachrichten • 14.10: Werbekonzert <Sa 14.40). • 15: Siebener Wetterbericht (Sa. 15.25). • 16.50, 18.15: Wirt- schattsmeldungen. • 19.15: Zeit. Programm, Wetter. Wirtschafts- Meldungen.

Sonntag, 9. Oktober

6.15: Hamburger Harenkonzert Glocken vom Großen Michel.

8.15: Cboralblasen Ausf.: Bläierchor des Wartburgvereins e. V. 830: Evangelische Morgenfeier der Ev. Landeskirche.

930: Stunde des Cborgefangs. Ausf.: Cborverein Arion. E!ck- weqe.

11.00: B Auerbach: Aus der Urzeit von Fahrrad und Auto.

1130: München: Mittagskonzert des Funkorchesters. Werke von Mozart Mendelssohn Bartholdy, Weber. Tschaikowsky.

13.05: Mandolinen-Konzert Ausf.: Vereine der Mittelmosel: Zed tingen. Berncaitel-Cues, Lösnich. Traben-Trabach. Enkirch und Neil.

14.00: Zebnminutendienst der Landwirtschastskammer Wiesbaden.

14.10: K Hepp: Die Lage der Landwirtschaft. — Prof. Beckmann: Die Berschulduna der Landwirtschaft.

15.00: Kasperltheater: Kasperles Fahrt in den Herbst.

16.00: Aus Schallplatten

18.0 0: D Fahrenhorst: Ein deutsch-evangelisches Wort zur 36. Generalversammlung des Ev. Bundes in Kassel.

1825: Dreibig bunte Minuten.

1835: Direktor Pleimes: Die bäuerliche Hochschule und die länd­liche Erziebungsaufgabe.

19.20: Wetter für die Landwirtschaft. Anschi Sportnachrichten.

1930: Knut-Hamsun-Stunde. Vorlesung von Ludwig Hardt.

20.00: Wien: Das Mädel aus der Vorstadt — oder Ehrlich währt am längsten. Posse von Joh Nestroy.

21.55: Karlsruhe: Wiener Schrammelquartett

22.30: Zeit. Nachrichten, Wetter, Sport.

22.45: Wien: Nachtmusik des Orchesters Payr.

Montag, 10. Oktober

15.20: Agnes o Boemcken: Die deutsche Frau in Südwestafrika.

17.00: München: Nachmittagskonzert der Kapelle Tertor.

18.25: Wird noch bekanntgegeben

1830: Englisch

1930: An der Grenze des Sichtbaren und Unsichtbaren. Ein Gang durch das Institut für Kolloidiorschung.

20.0 0: Erstes Montags-Konzert des Frankfurter Orchestervereins. Werke von Joh Brahms. Ausf.: Rundfunk-Symphonie- Orchester. Elly Ney Klavier).

2130: Waldemar Bonsels: Tage der Kindheit.

2220: Seit Nachrichten, Wetter, Sport.

22.45: Nachtmusik der Tanzkapelle der Stuttgarter Philharmoniker. Refraingesang: Walter Maurer.

Dienstag, 11. Oktober

1520: Hausfrauen-Nachmittag.

17.00: Köln: Nachmittagskonzert

1825: Grete de Francesco: Aus der Geschichte der Wahlvrovaganda 1830: Gortendaudirektoi Lange: Der deutsche Obst- und Gemüse­bau - Möglichkeiten zu einer Qualität?- u. Absatzsteigerung.

1930: Dichter die am kennen sollten Eine Folge von Gesprächen, von Georg von der Bring: Martin Katte.

20.00 Karlsruhe: Johann Straub dirigiert.

2220: Dr Herten: Was können wir von Los Angeles lernen? 2230: Seit Nachrichten. Wetter, Sport.

22.45: Nachtmusik der Tanzkapelle der Stuttgarter Philharmonie.

Mittwoch, 12. Oktober

15.15: Stunde der Jugend. Eine denkwürdige Fahrt auf einem deutschen Frachtdamvfer. — Singesang. Märchen.

17.00: Nachmittagskonzert des Funkorcheiters. Werke von Suppé.

1825: Dr Lange: Wie die Elemente lieben und Hassen.

18.50: N Schwarzkopf: Tierschutz.

1930: Erlebte Zeit Bismarck. Gespräch zwischen Dr. v. Rath und Prof. Küntzel.

20.00: Overn-Konzert Des Funkorchesters. Solisten: ö. Allmeroth «Tenor). Joh. Draht Bariton)

21.00: Mib Sara Sampson Ein Trauerspiel von Lessing.

2220: Zeit. Nachrichten. Wetter, Sport.

22.45: München: Nachtmusik der Kapelle Hugo Weis.

Donnerstag, 13. Oktober

1530: Stunde der Jugend: Afrikanische Abenteuer. — Von feinen Kartoffeln eine seine Geschichte. .

17.00: München: Nachmittagskonzert. Werke von Rossml. Lebar. Dvorak u a

1825: Zeitiragen

18.50: Dr Stickler: Wirtschattserneuerung von der Wahrungsleite. 1920: Pro) Dr. Behrmann: Neues aus aller Welt

1920: Mannheim: Unterhaltungskonzert des Philharm. Orchesters. Werke von Weber. Lortzina, Wagner, Komzak u. a Sohlt: A. Färbach Tenor).

2030: Lieder von Schubert, Hugo Wolf, Rich. Straub. Ausf.: Erika Weber. Am Flügel: O. Seyfert.

21.00: Die groben Redner: Cicero. Einführende Worte: P. Ender­ling.

21.25: Chöre mit Orchester. Ausf.: Philharm. Orchester Stuttgart und der Funkchor.

Freitag, 14. Oktober

17.00: Nachmittagskonzert.

1825: Vortrag.

1830: Aerztevortrag. ,

1930: Balalaika-Konzert des Balalaika-Orchesters Wolga.

20.00: Berlin: Fünfzig-Jahrfeier der Deutschen Kolonialgesèllschakt im Plenarsitzungslaal des Reichstages.

21.05: Der Toreador Buffo-Oper von Adolf Adam.

22.20: Zeit. Nachrichten. Wetter, Sport.

22.45: Nachtmusik des Funkorchesters. Deutsche Nachromantik — Solistin: Anni Steiger-Betzak iVioline).

Samstag. 15. Oktober

10.10: Schulfunk: Eine halbe Stunde auf dem Reisebüro, von Actualis.

1530: Stunde der Jugend.

17.00: München: Nachmittagskonzert. Werke von Suppé, Micheli, Puccini. Jos. Strauß u. a.

1825: Therese Wagner: Wie liegen die Rentabilitâtsverhältnissè bei den bäuerlichen Wirtschaften?

1830: Reg.-Rat a. D. Ritter u. Dr. Schulz: Hausbesitzer und Mieterschaft, Gemeinsames und Gegensätzliches.

19.40: Mandolinen-Konzert. Ausf.: Mandolinen-Konzert-Eeselllchasl Darmstadt.

20.25: Overetten-Konzert des Funkorchesters.

2220: Seit Nachrichten, Wetter, Sport.

22.45: Nachtmusik.

Rundsunl-Vortragsfolge Deutsche Welle (1635)

Deutsche Welle. Eleichbleibende Werktags-Vortragrfolge: 6.15: Enmnaitik. • 6.30: Wetter für die Landwirtschaft. — anschl.: Frühkonzert. • 10: Neueste Nachrichten. • 12: Wetter für den Landwirt. — anschl.: Konzert. — Wiederholung des Wetterberichts. • 12^5: Nauener Zeit. • 13.35: Nachrichten. • 14: Konzert. • 1530: Wetter, Börse. • 18.55: Wetter für die Landwirtschaft.

Deutsche Welle: Sonntag. 9. Oktober

6.15: Funkgymnastik.

635: Hamburger Hafenkonzert.

8 .00: Oberrea^-Rat Dr. Schwartz: Zeitgemäss Schädimgsbekämp-

830: Von der Avus: Radrennen der Sportjournalisten 835: Morgenfeier.

Anschl. Glockengeläut des Berliner Doms.

Wettervorhersage.

Hildegard o. Zedtwitz: Fantasien der Schöpfung.

Sinfonie-Konzert. Aus).: Usa-Sinsonie-Orchester. Dirigent: Generalmusikdirektor Prof. o. Schillings.

Dresden: Mittagskonzert der Dresdner Philharmonie.

10.05:

11.00:

1130:

12.10:

12.55:

14.00:

1430:

15.00:

1530:

1635:

17.00:

17.45: 18.00:

19.00;

1925:

Nauener Zeitzeichen.

E Horlitz: Kind und Geld.

Alte deutsche Orchestermusik. Au»c.: Neues Bachorchester.

Mitw.: Charlotte Kaufmann (Cembalo).

A Schweitzer: Vom deutschen Weine.

Orchesterkonzert des Berliner Funkorchesters.

Deutsche Charaktere: H. Kyser: Wilhelm von Humboldt.

Fortsetzung des Orchesterkonzettes.

Zehn Minuten Lyrik von Joachim Ringelnatz.

Feierstunde zur Kirchweih im Dom zu Münster. Mitw.: Der Münsterische Domchor. Domorganist Schleman lOrgel).

Dr. Boehm: Volk und Reick der Deutschen.

Dr. Feckter: Zum 50- Geburtslage des Dichters Will Vèlper.

w.qo: Sportnachrichten.

20 .00: Orgelkonzert Aust.: S Ramin «Orgel). W. Auler «Cem­balo). Kammerorchester.

2030: Leipzig: 'Niccolo Paganini Sein Leben und Wert. Zu­sammengestellt von Dr. Fortner.

22 .00: Hamburg: Frbr. v. Leisner: Kriegsgefangenenerlebnis als Volkserlebnis 'Sdjallplatten)

22.15: Wetter-, Tages- und Sportnachrichten.

Anschl. Hörbericht vom Eishockeykampf BSC. — Britische National­mannschaft. «Schallplatten)

Anschl. Tanzmusik der Kapelle Gebrüder Walter.

Deutsche Welle: Montag, 10. Oktober

930: Dr Margot Rietz: Wege zum Kunstwerk.

15.00: Kinderstunde: Was ihr wollt!

15.45: E Tannenberg: Jugend geht nach Brot.

16.00: H Kerkhoff: Literarische Interessen der Berufsschuliugend. 1630: Berlin: Nachmittagskonzert.

1730: Prof. Dr. Driesch: Der Mensch in seiner Doppelnatur.

18.00: Dr Just: Musizieren mit unsichtbaren Partnern.

1830: Dr Frank: Rauchen oder Nichtrauchen.

19.00: Stunde des Landwirts

19.20: Ob.-Jng. Nairz: Viertelstunde Funktechnik.

1935: Hamburg: Volksmusik des kl. Norag-Orchesters.

2035: Mensch und Vogel Lehrspiel von Thomas Born.

21.10: Wien: Krönungsmesse von Franz Liszt.

22.00: Wetter-, Tages- und Sportnachrichten.

22.20: Leipzig: Unterhaltungsmusik der Kapelle Plietzsch-Mqrko.

Deutsche Welle: Dienstag, 11. Oktober

15.00: Kinder erzählen Geschichten: Der Haifisch und die verschol­lenen Kinder.

15.45: Künstlerische Handarbeiten: Hüte und Kappen.

1630: Leipzig: Nachmittagskonzert.

1730: Dr. Schultzc-Pfaelzer: Gott und Gottlosigkeit im Gelickt der Seit: Deutschland.

18.00: P. Hermann u. Mitw.: Sonatine für Solooiolinè und Streichquintett.

1830: Prof. Dr. Briefs: Arbeitslosigkeit und Schwarzarbeit.

19.00: Kurzschrift für Fortgeschrittene.

1930: Zeitdienst.

20.00: Das Mikrophon hat Ausgang. Ein beweglicher Abend.

22.00: Wetter-, Tages- und Sportnachrichten.

2220: Spätkonzert des Norag-Orchesters.

Max Ahlbrandt, ^SJ?-”

Autorisierter Telefunken*Vertreter.

Deutsche Welle: Mittwoch, 12. Oktober

15.00: Jugendstunde: Mein Briefwechsel mit einem amerikanischen Jungen.

15.45: Aenne Gratzbott: Necktsiiagen des häuslichen Lebens.

16.00: Dr Münster: Schule und Zeitung.

1630: Hamburg: Nachmittagskonzert

17.30: L p. Kohl: 'Nordisches Christentum als Wegweiler.

18.00: Dr Krammer u Adda Hennllen: Alt-Berliner Eelcllsckafts- kultur um 1800.

1830: Prof Dr. Hoetzsch: Der Weltkrieg August 1914 — April 1915 Eintritt Italiens in den Krieg).

18.55: Englisch

1930: Undine Romantische Sauberoper von Alben uormng. ca. 21.15: Tages- und Sportnachrichten.

ca. 22.30: Wetter-, Tages- und Sportnachrichten. Anschl. Tanzmusik der Kapelle Willi Schönfeld.

Deutsche Welle: Donnerstag. 13. Oktober 15.00: Musikalische Kinderstunde.

1 5.45: Annagrete Lehmann >M d.R.): Eegenwartsautgaben der deutschen Frau.

16 .00: Reg.-Rat Döpel: Kindergärten aut dem Lande.

1630: Berlin: Nachmittagskonzert ■ ” 1730: Maior a D. Wagner: Wehrsport — ein Gebot der Stunde. 18 .00: Musik im Leben. iMèhrgespräch)

1830: Dr Traub: Querschnitt durch Zeitschriften.

19 .00: Stunde des Landwirts.

1925: Dr Pechei: Weaweiler durch Die Zeit.

1 9.40: Zeitdienst

20 .00: Bremen: Milttäitonzett.

21 .00: Tages- und Sportnachrichten.

21.10: Hamburg: Godeke Michels Em Horsmel vom Untergang der Likebeeler anno 1401. von Hans Leiv.

2210: Wetter-. Dages- und Sportnachrichten.

Anlchl. Hamburg: Deutscher Tanz von 1900—1932. Noragorchester.

Deutsche Welle: Freitag. 14. Oktober

15.00: Jungmâdchenstunde: Als Neunzehnsährige in - Südwestafrika. 15.45: Jugendstunde: Praktisches Naturforschen.

16.00: Schulrat Schultz: Der gegenwärtige Stand der Lelelern- Methode.

1630: Leipzig: Nachmittagskonzert. .

1730: Prof. Dr. Driesch: Der Mensch in seiner Doppelnatur.

18.00: Liz,. Hermenau: Die Familie als Rückgrat in der Gegenwart-- 1830: M^MLIIer-Jabusch: Wel1politi!â>è Stunde.

19.00: Dr. Kamnitzer: Neue religiöse Lyrik.

1920: Ing. Friedel: Hygienisches Konstruieren in der Technik. 19.40z 3^itbisnit.

20’00: 50-Jahrfèier der Deutschen Kolonialgelellschaft im Plenar- sitzungssaal des Reichstages.

21.05: Königsberg: Konzert. Orchester des Kbg. Opernhauses. — Solhtin: Frieda Leider «Sopran).

22.05: Wetter-, Tages- und Sportnachrichten. .

2230: Washington: K. E. Sell: Worüber man in Amerika spricht. ISchallplatten) „

Anschl. Magdeburg: Abendunterhaltung des Notitandsorchelters.

Deutsche Welle: Sonnabend. 15. Oktober

10.10: Stunde der Unterhaltung.

10.45: Uebertragung von der 25. Hauptversammlung des Frauen- bunbes der Deutschen Kolonialgesellschaft in der Technischen Hochschule, Berlin-Charlottenburg.

15.00: Kinderbastelstunde. Wir bauen eine Festwiese.

15.45: Hedwig Stemvel-Nebelsieck: Pflege und Ernährung des Klein- lindes. „ .

16.00: E. Künstler: Ursprung und Bearbeitung des Pelzwerkes. 1630: Hamburg: Nachmittagskonzert.

1730: Dr. Thomalla: Das schwererziehbare Kind

17.50: M. Maur: Denkwürdige Reden.

18.05: Prof. Dr. Schünemann: Musikalische Wochenschau.

1830: Dr. Günther: Deutsch für Deutsche «Umgangssprache).

1940- Sülle SUinde. O stört sie nicht, die Feste der Natur.

20.05: Breslau: Heimat in Schlesien. Konzert der Schlesischen Phil Harmonie.

ca. 20.50: Tages- und Sportnachrichten.

2230: Wetter-, Tages- und Sportnachrichten. Anschl. Tanzmusik der Kapelle Adalbert Lutter.

Vermischtes.

— Traubenkur. Der Traubenkur wird eine besondere Heilkraft zugeschrieben bei Erkrankungen der Verdauungs­organe, bei Leber- und Eallensteinleiden, bei Darmträgheit, Stoffwechselstörungen, Fettsucht und Eicht, Rheumatismus, Ischias, Neuralgien, Lungenleiden, Blasen- und Stein­leiden, Nierenerkrankungen und Nervenleiden. Vor allem gelten die Traubenkuren von jeher als angenehmes und wirksames Mittel zur Blutreinigung und Entfernung der im Blut angesammelten Stoffwechselschlacken. — Nicht nur der Wein, sondern auch die frisch genossene Traube erfreut des Menschen Herz. Dies bewirkt vor allem der Eehalt des frischen Traubensaftes an Zucker und angenehmen aroma­tischen Säuren. Die Traube besteht zu drei Vierteln aus Wasser und enthält im übrigen Weinsäure, Apselsäure, Phosphor, Kalk, Mangan, Eisen usw., Extraktivstoffe aller Art und vorab Zucker. Der sogenannte Traubenzucker schwankt in seiner Menge je nach der Gegend, in der die Trauben wachsen, und je nach den Witterungsverhältnissen,

unter denen sie reifen. Je südlicher der Boden und je trocken-wärmer das Wetter zur Zeit der Traubenreife, um­so reicher an Zucker ist der edle Saft. In 1000 Teilen Traubensaft sind an Zucker enthalten: in Ungarn 300, in Südfrankreich 240, in Steiermark 215, an der Mosel 214, in Heidelberg 180 Teile. — Die Menge der bei einer Trau­benkur zu genießenden Trauben wird am besten vom Arzt bestimmt. Als allgemeine Regel gilt, daß man mit einem Kilo pro Tag beginnt und diese Menge auf 5 bis 4 Por­tionen am Tage verteilt. Wird dies gut vertragmen, so steigt man in einigen Tagen auf 2, 3, ja 4 kg Trauben. Die ganze Kur dauert 3—4 Wochen. Es ist selbstverständlich, daß Trauben vor dem Genuß stets zu waschen sind; Schale und Kerne werden ausgespuckt, sie wirken verstopfend.

— Nachahmenswert. Wie ein gutes, überzeugtes Bei­spiel Anerkennung findet, konnte man in Estland beobach­ten. Dort trat ein Menschen- und tierfreundlicher Kom­mandeur dem Tierschutzverein bei und ermahnte seine Offiziere, sich der Tiere anzunehmen. Der Gedanke fand solch freudigen Widerhall, daß nicht nur das gesamte Offi­zierkorps, sondern auch die Mannschaft sich als zahlendes und überzeugtes Mitglied meldete. Sie verpflichtete sich noch besonders, selbst auf jede Mißhandlung der Tiere zu achten und gegen jede Tierquäleri einzuschreiten. Wo finden wir bei uns derartige Reihen? Dr. E.

Gereimie Zeiibilder.

Von Gotthilh

Längst ist das Leben sehr verwickelt, Nunmehr wird es noch gar verzwickelt, Nur daß der Mensch nicht recht ermißt. Was eigentlich ein „Zwickel" ist.

Da schreibt man längere Artikel:

Die große Mode sei jetzt Zwickel, Und keines Menschen Badehos' Sei fürder zweck- und zwickellos.

Ich sing', wie von der „Letzten Rose",

Von meiner letzten Badehose, Die nämlich kriegt ein Strafmandat, Falls sie noch keinen Zwickel hat.

Und zu dem Zwickel, den ich meine, Trägt man noch „angeschnitt'ne Beine" — Nun frage ich Sie, lieber Mann: Wie schneid' ich mir die Beine an?

Jedoch das schönste bei der Sache

Ist, daß ich die Entdeckung mache: Es wird des Zwickels Urmodell Grad im November aktuell!

Sag ich zu Meyern: „Gehn Sie baden!" Vollbringt er dies mit Bibberwaden Am Ersten Elften ganz und voll, Nur weil er's jetzt mit Zwickel soll!

Dies ist die momentane Lage, Und es besteht die weit're Frage, Ob zu besonderem Genuß Der Mensch auch winters baden muß.

Im Zweifelssalle nimmt drum jeder Zu Hause lieber Wannenbäder, Dort kann's auch ohne Zwickel gehn, Die Polizei braucht's nicht zu sehn.

Kurz: angefangen als Karnickel Hat in beregtem Fall der Zwickel. Wobei du immer noch nicht weißt, Was und warum es Zwickel heißt!

Sörje unD H«nVeL

Frankfurter Viehmarkt vom 6. Oktober. Der Auftrieb des Nebenmarktes bestand aus 1029 Kälbern (gegen 808 am letzten Nebenmarkt), 433 (314) «Schafen, 667 (589) Schweinen und 197 (110) Rindern. Notiert wurde per Zentner Lebendgewicht in RM.: Kälber: b) 41—44, c) 36 bis 40, d) 30—35. Schafe: al) 24—27, b) 19—23, c) 15— 18. Schweine: b) 43—46, c) 42—46, d) 40—45, c) 38— 43. Im Vergleich zum letzten Nebenmarkt vom 29. Sept, lagen Kälber und Schafe 1 NM. höher, Schweine blieben unverändert. Marktverlruf: Kälber und Schafe rege, Schweine ruhig, ausverkauft. Fleischgroßmarkt. Oihsen- und Rindfleisch 1. 56—60, Ochsen- und Rindfleisch 2. 52—55. Vullenfleisch 48—53. Kuhfleisch 2. 40—45, Kuhfleisch 3. 30 bis 38. Kalbfleisch 2. 60—68. Hammelfleisch 55—60. Schweinefleisch 1. 62—64 RM. für 1 Ztr. frisches Fleisch. Geschäftsgang des Fleischgroßmarktes: lebhaft. — Be­kanntmachung : Wegen des israelitischen Feiertages wird der Großvieh-, Kälber- und Slhafmarkt von Montag, den 10. auf Dienstag, den 11. Oktober verlegt. Schweine­markt findet am 10. Oktober statt.

Amtliche Berliner Notierungen vom 6. Oktober.

* Devisenbörse. Dollar 4,20—4,21; engl. Pfund 14,52 bt3 14,56; holl. Gulden 169,33—169,67; Danz. 81,82—81,98; franz. Franc 16,49—16,53; schweiz. 81,1-5—81,31; Belg. 58,39—58,51; Italien 21,58—21,62; schwed. Krone 74,58—74,72; dän. 75,32 bis 75,48; norweg. 73.18—73,32; tschcch. 12.46-12,48; öftert Schilling 51,95—52,05; Argentinien 0,890—0,894; Spanien 34,39 bis 34,45.

* Produktenbörse. Bei weiter kleinem Angebot, das immer­hin weit über dem Bedarf ist, gaben die Kurse erneut nach. Es fehlte jegliche Anregung.

Vücherecke.

Deutsche Seerüstung. In einem Aufsatz der Zeitschrift des Deutschen Flotten-Vereins „Die See", „Forderungen zur deutschen SeerUstung" stellt Admiral Bauer, der Ge- schäftssührende Vorsitzende dieses Vereins, an der Hand von Tatsachenmaterial fest, daß der Zustand der deutschen Seeabrüstung nach den Bestimmungen des Versailler Dik­tats dazu beiträgt, das deutsche Volk in einer ll-nsicherheit zu erhalten, die cs zu keiner ruhigen stetigen Entwicklung kommen läßt. Als die zu erfüllenden Aufgaben der deut­schen Seerüstung bezeichnet er die Sicherung der deutschen Küste und der vor ihr liegenden Meerestejle, die Sither- stcllung der Seeverbindung mit dem durch den polnischen Korridor vom Reich getrennten Ostpreußen, und der Schutz des für die deutsche Ernährung und Volkswirtschaft unent­behrlichen Seehandels. Notwendig ist hierfür eine Anzahl von Schiffen, die nach Größe und Bauart diesem Zweck entsprechen. Sie müssen Besatzungen haben, die nach Dienst­zeit und Ausbildung ihren Äufgaben gerecht werden und Erstklassiges leisten. Notwendig ist ferner die Ergänzung dieses Schiffbestandes durch U-Boote, Flugzeuge und durch die erforderlichen Küstenbefestigungen. Admiral Bauer hat damit in schärfster Kürze die unabweisbaren Bedürfnisse Deutschlands nach staatlicher Sicherheit und ihre Befriedi- gung durch die Rüstung zur See zum Ausdruck gebracht.