Nr. 238 Freitag, 7 Oktober 1932
Kurze politische Nachrichien.
Der auf Grund der Preußen-Notverordnung ab 1. Oktober aufgelöste Kreis Hann. Münden hat den Staatsgerichtshof angerusen. Der Kreisausschuß will die Verfassungswidrigkeit des Auflösungsdekrets nachweisen und die Kreishoheit wieder herstellen.
Der Deutsche Rentnerbund hat bei den zuständigen Reichsbehörden den dringlichen Antrag eingereicht, der im kommenden Winter zu erwartenden untragbaren Steigerung der jetzt schon vorhandenen Rot der früheren Kapitalrentner dadurch zu steuern, daß Reichsmittel für Winterbeihilfen zur Verfügung gestellt werden.
Reichspräsident von Hindenburg empfing den Präsidenten des Reichskuratoriums für Jugendertüchtigung, General der Infanterie a. D. Edwin von Stülvnaael.
Kein Leprafall in Ostpreußen.
Das Neuauftauchen der Hafflrankheit.
Der nach Ostpreußen entsandte Sachbearbeiter des Ministeriums für Volkswohlfahri hat festgestellt, daß es sich bei dem angeblichen Leprafall in Heinrichswalde wahrscheinlich nicht um Lepra, sondern um eine schwere Krebserkrankung handelt.
Bei den kürzlich gemeldeten Erkrankungen der Hafffischer ist es nicht zweifelhaft, daß es sich wiederum um Haffkrankheit handelt. Die Erkrankungen verlaufen verhältnismäßig leicht und sind bis jetzt nicht zahlreich. Ausgelöst sind die Erkrankungen möglicherweise durch die in diesem Jahre wieder sehr starke Haffblüte, die zu starken Fäulnisvorgängen und dadurch zum Ausströmen giftiger Gase aus dem Wasser geführt hat. Es dürfte in Anbetracht des jetzt erfolgten Eintritts kalter Witterung mit einem baldigen Erlöschen der Hasfkrank- beit zu rechnen sein.
Wieder mißlungener Nakeienstari.
Vorläufig kein neuer Versuch.
Auch der zweite Start der Winkler-Rakete ist miß. gluckt. Bei der zweiten Zündung sprang die Rakete mit großem Knall aus dem Gestell, in dem sie eingebettet lag, und überschlug sich in Richtung des Unterstandes der Film- und Photoleute zu, die wieder zahlreich erschienen waren. Der Metaümantel, der die Rakete umkleidet, zersprang, wobei die Splitter in weitem Umkreis herumflogen. Die Umgegend wurde blitzlichtartig durch einen von der Rakete ausgehenden Feuerschein erleuchtet. Der Rest der Rakete landete unmittelbar hinter dem Deckungsgraben der Film- leute. Es entwickelte sich starker weißer Qualm, der vorübergehend die ganze Gegend verhüllte
Ingenieur Winkler betonte, daß er sich das Versagen der Rakete noch nicht erklären könne. Ein neuer Start ist für absehbare Zett wohl nicht möglich
Beschränkte Gparauszahlung der Konsumgenossenschaft Berlin.
Die Konsumgenossenschaft Berlin und Umgegend e. G. m. b. H. hat, nachdem die Auszahlung der Spareinlagen im August zentralisiert worden ist, jetzt auch die Auszahlungsbestimmungen verschärft, so daß an jeden Sparer je Monat und Konto nur ein Teilbetrag eines Guthabens zur Auszahlung gelangt. Dies geschieht, so wird von zuständiger Stelle erklärt, um dem Run auf die Sparkasse zu begegnen. Die Auszahlung der Sparguthaben kann nicht aus den zur Aufrechterhaltung des Betriebes erforderlichen Betriebsmitteln erfolgen, sondern aus den zu diesem Zweck zur Verfügung stehenden Krediten. Man stehe mit der Zentrale in Hamburg in Verhandlungen wegen Aufnahme neuer Kredite.
Zusammenstoß in -er Elbmündung.
Der französische Dampfer „Agen" auf Grund gesetzt.
In der Elbmündung stieß in dichtem Nebel der aus Südamerika heimkehrende Passagierdampfer „Cap Arco n a" der Hamburg Südamcrikanischen Dampfschifffahrtsgesellschaft mit dem französischen Dampfer „A g e n" zusammen. Während die „Cap Arcona" nur Plattenschaden erlitt und die Fahrt nach Hamburg fortsetzen konnte, wurde der französische Dampfer schwer beschädigt. Sofort nach dem Zusammenstoß liefen Bcrgungsdampfcr von Cuxhaven aus, die das schwerbeschädigte Schiss ins Schlepptau nahmen, um es nach Hamburg zu bringen, wo es auf Grund gesetzt werden mußte. Personen stnd bei dem Unfall nicht verletzt worden.
Der Dampfer „Agen" befand sich mit einer Holzladung von Afrika nach Hamburg unterwegs.
Freispruch im Berliner Kommunistenprozeß.
Die Erste Kammer des Sondergerichts beim Landgericht I in Berlin sprach neun Kommunisten, die unter der Anklage des vollendeten und versuchten Totschlags aus politischen Gründen bzw. der Beihilfe zum Totschlag standen, aus Kosten der Staatskasse frei.
Die neun Kommunisten waren beschuldigt, in den Abendstunden des 29. August einen Überfall auf ein nationalsozialistisches Verkehrslokal in Charlottenburg begangen zu haben, in dessen Verlaus ein Nationalsozialist erschossen und zwei Nationalsozialisten schwer verletzt wurden
Vorboten des Winters.
Der erste Schnee.
München. Die kühle Witterung hat in Den vayerischen Bergen die ersten Schneefälle gebracht. Zahlreiche Orte des Oberlandes und des Gebirges meldeten zum Test starke Schneefälle. So ist z. B. in den Allgäuer Bergen bis hmab aus etwa 1300 Meter starker Schneesall zu verzeichnen. Aus den Tannheimer und Ammergauer Bergen wurde bis zu 30 Zentimeter Neuschnee gemeldet.
Schneestürme in Mittelnorwegen.
Oslo. Schneestürme haben in Mittelnorwegen große Verheerungen angerichtet, vor allem in der Gegend von Drontheim und Röros. Das noch auf dem Felde stehende Getreide wurde größtenteils vernichtet. Stellenweise liegt der Schnee anderthalb Meter hoch. Verkehrsomnibusse blieben aus den Chausseen stecken.
Dermischie Aachrichien
Die Pläne des studentischen Werkjahres.
Benin. In der Sitzung des Hauptausschusses des Deutschen Industrie- und Handelstages nahm der Reichsinnenminisler, Freiherr von Gahl, nach einem Vortrag von Dr. Schairer vom Deutschen Studentenwerk Stellung zu den Plänen des studentischen Werkjahres. Bei diesen in Aussicht genommenen Maßnahmen handele es sich, so führte der Minister aus, um einen Ausschnitt aus dem Gesamtwerk der großen Aufgaben, die auf dem Gebiet des Bildungswesens zu erfüllen seien, darunter auch die vom Deutschen Industrie- und Handelstag seit langem bekämpften Fehlerscheinungen des „Berechtigungsunwesens". Wenn das Werkjahr einen Sinn haben solle, so müsse einfachste und ernste Arbeit von den Werkstudenten verlangt werden. In dieser Richtung würden die Arbeiten im Reichsinnenministerium fortgeführt werden.
Pfändung einer Dorfgemeinde.
Schwerin. Das bei Lübtheen liegende Dorf Hohenwoos ist in große finanzielle Schwierigkeiten geraten. Hinzu kommt, daß die Gemeinde für umfangreiche Wildschäden haftbar gemacht wird. Ta sie zahlungsunfähig ist, haben Die Geschädigten Die Schulpachi mit Beschlag belegen lassen, Die einzige noch vorhandene Einnahmequelle.
Falschgeldvertrieb in Schleswig-Holstein.
Itzehoe. Hier konnte ein Mann festgcnommcn weroen, der sich an einigen Orten der Provinz Schleswig-Holstein zusammen mit mehreren Helfershelfern mit dem Vertrieb falscher Zwanzigmarkscheine „beschäftigt" hatte. Es scheint sich um eine weitverzweigte Bande zu handeln, die in vielen Ortschaften der Provinz und darüber hinaus falsches Papiergeld mit Erfolg vertrieben hat. Es sind bereits weitere Verhaftungen erfolgt, doch konnte der Herstellungsort des Falschgeldes noch nicht ermittelt werden.
Nah und Fern
O Wiederaufnahmeverfahren gegen Bullerjahn. Am 25. Oktober wird vor dem 4. Strafsenat des Reichsgerichts das Wiederaufnahmeverfahren gegen den Lagerverwaltcr Bullerjahn, der vor acht Jahren wegen Landesverrats zu fünfzehn Jahren Zuchthaus verurteilt worden war, beginnen. Das Reichsgericht beabsichtigt, zunächst einen Lokaltermin in Berlin abzuhalten und gegebenenfalls einige Tage im Moabiter Kriminalgericht zu verhandeln.
O Raubüberfall eines Ehepaares auf eine Zimmcrvcr- mietcrin. In Stettin wurde die 61 Jahre alte Witwe Helene Gatz von einem Ehepaare, das sich zwei Tage vorher bei ihr eingemietet hatte, in ihrer Wohnung überfallen und ihrer Barschaft in Höhe von etwa 500 Mark beraubt. Die alte Frau wurde schwer verletzt. Das Ehepaar, das sich als Gustav Friedrich und Frau aus Berlin eingemietet hatte, ist spurlos verschwunden.
O Bon der Felswand hinabgesprungen. Etwa zweihundert Meter über dem Säulinghaus, am Zunderkopf, dem mittleren Gipfel des Säuling im Allgäu, sprang ein Tourist über die Felswand hinab. Der Vorfall wurde von dem Pächter des Säulinghauses und anderen Leuten beobachtet. Sie begaben sich sofort an die Stelle, wo der Mann aufgefallen war, und fanden den Touristen zerschmettert tot auf. Eine Meldekarte des Städtischen Wohlfahrtsamtes Nürnberg, die sich in der Brieftasche des Abgestürzten befand, lautete auf den Namen Friedrich Baer, Malerlehrling. Aus einem Zette! ging einwandfrei hervor, daß er Selbstmord verübt hat.
O Schweres Autounglück in Danzig. Ingenieure des Trohlwerkes in Danzig machten mit einem reparierten polnischen Auto eine Probefahrt durch das Seebad Heubude. In der Seebadstraße geriet das Auto ins Schleudern, überschlug sich zweimal und blieb auf dem Bürgersteig liegen. Die vier Insassen wurden sehr schwer verletzt, zwei von ihnen lebensgefährlich Ein vorübergehender Arbeiter wurde von dem Auto erfaßt und erlitt einen Oberarmbruch.
Kaffee Hag völlig unschädlich für Jung und alt.
Irtrt«-9te*t«r4ut durch Bering 0*tar Master. Berta« L 6a.
22) (Nachdruck oetDoreri.)
Ein Siegerjunge, der vor dem Baldachin gekauert hatte, springt auf und zieht flink an einer Schnur des Vorhangs. Semiramis wird sichtbar, auf einem Lager von bunten Decken und Teppichen ruhend, umfächelt von den Palmen- wedeln Meier brauner Sklaven. Die Königin, angetan mit ihren Prunkgewändern, erhebt sich, da tritt aus dem Dunkel des Gartens ein stattlicher Mann in fürstlicher Kleidung, schreitet auf den Baldachin zu und neigt sich in hoheitsvoller Begrüßung vor der Königin. Auf einen Wink entfernt sich der Negerjunge springt mit ein paar Salti über die Terrassen des Gartens und verschwindet. Gleich darauf hält in dem ebenen Raum der Manege eine glänzende Gesellschaft, reichgeschmückt, ihren Einzug, begleitet von Dienern und Dienerinnen, alle in ägyptischen Kostümen. Die für den Beschauer unsichtbare Musik wird lebhafter, versinkt aber wieder in eine gewisse Monotonie, als die Gäste auf den vorbereiteten Teppichpfühlen und Grasmatten sich gelagert haben.
Der Günstling der Königin klatscht zweimal in die Hände, und sofort treten die Hofkünstler auf den Plan. Schlangenmenschen, maskiert mit schillernden Phantasiehäuten riesiger Echsen, verblüffen durch die Aehnlichkeit ihrer Bewegungen, wenn sie ihre Leiber über den Gartenweg hinaufringeln. Drei Feuerfresser treten vor die Königin, werfen sich rasch Entzündete Fackeln zu, jonglieren mit den auflodernden „Zeiten und verschlingen schließlich den glühenden Brand um öje verlöschte Fackel wieder den staunenden Zuschauern tss.^äen. Indische Fakire lösen die Feuersresser ab. Sie ducken lange Schwerter, stoßen sich glühende Nadeln ins meijch, um sie lächelnd wieder herauszuziehen, und noch vieles mehr.
Die Königin nickt ihnen Dank zu, dann befiehlt sie den gofaauberer zu sich. Die Hofkünstler treten ab Aber der Zauberer läßt warten. Semiramis wird ungeduldig, die Musik untermalt eifrig diele Spannung
Plötzlich turnt ein wunderliches Männchen mit meter- iongern Bart und exotischer Kleidung von irgendwoher vor das Königinnenzelt in der Höhe. Er führt eine« förmlichen Tanz entschuldigender Verneigungen auf, dann setzt er unter Aschen Vorbereitungen, die der Clown Bohne al- Hof- unterstützt, den versteckten Vernebelungsapparat w Tätigkeit, der, ohne das Publikum zu belästigen« duftende
Wolken erzeugt, die den ebenen Plan der Manege verhüllen. Verblüffend ist die Wirkung, als aus diesen Duftwolken eine proße Gruppe weißer Bären sich löst, und unter Führuno Eöriks, der als Eskimo auftaucht, in der erotischen Umwelt ihre Künste zeigt.
Bild auf Bild folgt in geschickter Steigerung. Aber d'e Wün'che her Königin Semirami? werden immer anspruchsvoller. Als der Zauberer sich schon den Schweiß "mit seiner Lartfahne zu trocknen beginnt, treten unter lauten Zurufen der Hofgesellschaft Ringer und Boxer im Kostüm römischer Gladiatoren auf den Plan. Nach beendetem Kampfe springen Seiltänzer und Trapezkünstler über die ©artenterraffen und zeigen auf dazwischen errichteten Geräten ganz neue Darbietungen. Unter sie schmuggeln sich Jongleure und beginnen rasch entzündete Reifen sich zuzuipielen. leuchtend« Logen vom Manegeplan über die Terrassen spannend
Die Scheinwerferbedienung sorgt für richtige Abblendung, so, daß es ein prächtiges Feuergarbenspiel gibt. Zu dem Hofnarren, der alle Vorgänge entsprechend glossiert, gesellen sich täppische Diener und sorgen mit ihren drolligen Streit- szenen für viel Humor.
Dann wird nochmals der Hofzauberer bestimmt, feine Kunst zu zeigen. Er beteuert, bereits sein Bestes gegeben zu haben und lehnt weitere Darbietungen ab. Aber da packen ihn ein paar riesige Wächter der Königin und beginnen mit dem Männchen Fangball zu spielen. Nachdem es ein paarmal hin- und hergeworfen wurde, versichert es jämmerlich schreiend, etwas ganz Besonderes zaubern zu wollen. Wieder auf seine kurzen Beine gestellt. iavvt das Männchen tüchtig nach Luft und wickelt seinen langen Bart von den Ohren.
Während nun der Zauberer aus den weiten Kimono- ärmeln seines roten Seidenmantels verschiedene Pulver und Räucherkerzchen hervorholt und unter Gemurmel auf ein Brettchen reicht, richtet der Hofnarr allerlei Schabernack an, bis ihn ein paar Diener verjagen und dann über den Gartenweg verfolgen, wobei sich dieser Pfad als Rutschbahn erweist. Ein toller Wirbel beginnt, eine Anzahl Akteure beteiligt sich an der Verfolgung, die einen lustigen Kreislauf über die Gartenanlage und Rutschbahn nimmt.
Dabei wird die Beleuchtung stetig schwächer, schließlich wirft ein riesiger Mond (ein blaues Licht über die Szene. Die lustige Bande verschwindet. Oben im Garten steht der Zauberer mit einem tellergroßen Brennglas, er scheint das Mondlicht damit einzufangen und entzündet damit feine Pulverchen Im aufsteigenden Rauch ist das Männlein verschwunden. Zu ebener Erde aber wallen wieder Nebel, und als sie sich verziehen, da zeigt sich im Lichtkegel ^es Mondes ein Blütenwunder riesiger Blumen, die sich im vollen Licht langsam zu entfalten beginnen und dann einen duftigen Reigen tanzen.
Es sind die schmucken Girls, in leuchtende Phantasieblüten verwandelt. Schließlich erscheint Königin Semiramis unter ihnen und führt einen exotischen Tanz vor. Dieses hübsche Vlumenballett^brinAt den Abschluß. der Bilderreche. Nun
beginnt eine Schar brauner und schwarzer Sklaven eilends eine Hufeisentafel aus niedrigen Tischen aufzubauen und mit silbernem Geschirr und Krügen zu decken. Leckere Ge- richte werden in gewaltigen Schüsseln hereingetragen, Hobe Tafelaufsatze mit köstlichen Früchten gefüllt. Gäste und Schauspieler, Hofstaat und Artisten nehmen in bunter Reihe P-atz- Und plötzlich schlüpfen aus dem verdeckten Zugang muntere Seehunde und watscheln auf bie kleinen Hocker zwischen den Gästen zu, dann springen massierte For- terriers auf den Hinterbeinen herbei und nehmen ebenfalls an der großen Tafel ihren Sitz ein. Ein lustiges Schmausen will beginnen, da plötzlich stoßen die Seehund« die Tafel» . aufsätze um und jonglieren mit den verlockenden Apfelsinen. Die Gäste scheinen daran Gefallen zu finden, einige von ihnen werfen sich die großen Teller zu. andere balancieren mit Tafelaufsätzen, ja sogar mit Krügen und Bechern. Es gibt ein fröhliches Durcheinander, his plötzlich ein gewaltiger Elefant aus dem Palmenhain hervorbricht und die laute Gesellschaft verscheucht. Dann rollt der Riese buchstäb- sich die Tafel auf, das heißt, er nimmt mit feinem Rüssel Zwei Zipfel der Tischdecke und zieht sie mit allem, was noch darauf steht und liegt, fort und hinter sich her, dem Ausgang zu. Die Musik, die alle Vorgänge mehr dramatisch begleitete. schließt mit einem entsprechenden Finale.
Manchmal unterbrach Otto Borke, ließ wiederholen, aber im allgemeinen klappte es gut. Als dos letzte Bild zu Ende war, da strömten alle am Spiel Beteiligten in die Manege und applaudierten Otto Borke.
Hollerbek kam mit feinem Sohne, und die beiden schüttel- ten ihm die Hand, daß er ganz rot vor Freude wurde
„Ich denke, es wird sich machen, meine Herren," sagte der Schriftsteller gutgelaunt.
„Das glauben wir so fest wie Sie, Herr Borke! Das
Spiel ist ausgezeichnet! Zehn solcher Spiele mil
mit jeder Konkurrenz auf" ' ' 6ÄÄ i0 "'^ T" roonen' "eine Herren! 2er
Si'eâ°HerrB^ ^â Herr erfreut. „Jetzt kommen heute müssen b'n ^ar M Antialkoholiker. aber trinken?" r €tnmaI *me Flasche Sekt auf den Erfolg
„Da tue ich gerne mit!" Gemeinsam brach man einer Pulle den Hals, tüchtig Bescheid geben. Es wurden drei Flaschen.
(Fortsetzung folgt.)
und auch schließlich
Wett und Wissen
W. Emil Sauer 70 Jahre alt Der hervorragende Klavier- künstlcr Emil Sauer vollendet am 8 Oktober das 70 Lebensjahr. Sauer, in Hamburg geboren, war 1884 Schüler Franz Liszts. Er ist auch als Mavierkomponist hekamugewordan.