Gewinnauszug 5. Klasse 39. Preußisch Süddeutsche Staatslotterie.
Ohne Gewähr
Nachdruck verboten
|”luf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne »n Ä st einer aus èie Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II
, _ 12. August 1932
4. Ziehungstag
3n der heutigen Dormlltagszlehung wurden Gewinne über 400 M. p gezogen
19 Ä” |U 5000^'19604 36669 215756 272805 288152 364157 7528 21510 40393 47391 51339 237530 2bN NMiE>/Äo^ ^7911 37207 41866 71587 120225 15H83 1^7516 170363 171310 172552 184709 228549 230420 238943 9K5574 315559 329621 336130 343519 384942 391128 399626
2 Gewinn« M iooo M. 5914 7553 8908 17585 21473 25508 41934 49967 62852 64953 55355 66486 66646 69618 72794 78526 79541 86913 98312 101499 113880 122167 128350 129601 144829 148617 151874 152050 153196 181038 183724 185055 197038 198139 201062 207486 216228 224821 234938 237353 243613 250398 259996 284179 304836 306156 318540 320573 325733 331037 332892 3551 10 368214 3b9gg SMinn bM M? W. 3231 7672 10595 23361 30356 31745 33503 34930 37065 38775 40570 49383 52955 54848 58821 60797 66844 70558 71649 74630 80974 98045 101204 104061 105939 106320 109262 115047 19463 119729 121365 127675 135056 135309 137455 42517 144858 44958 155709 156044 164970 169145 177543 178339187127 187579 197301 199767 205746 209650 210801 216509 219122 220014 221187 222823 228937 246822 248431 249777 249788 267086 275602 277402 279920 286350 289158 290957 293493 294727 295001 29o020 296463 297545 297604 300095 317705 319276 321600 332994 334429 334888 338000 338602 346705 356641 359942 364146 365588 373220 373666 374941 378993 379373 381998 382186 384405 390976 399218
In der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen
2 Gewinne zn 50000 M. 322142
2 Gewinn« zu 26000 M. 223416
4 Getoinne 1 0000 9IL 271 598 341634
14 Gewinne zu 5000 M. 15382 46760 203278 255033 287724 303136 34^4 Gewinn« ,U 3000 M. 21260 94386 111402 157334 163389 250382 3^48Gewinn« zu 2000 M. 424 18246 48644 66061 72626 125378 159891 162473 167338 177024 177544 179209 199506 201938 212348 224396 234603 244593 247965 278388 279887 295670 326722 351325
122 Gewinne zu 1000 M. 1617 3217 18202 19214 20597 21124 22711 941 Qi 9P972 33976 36567 42243 56283 62920 80991 81720 108469 112123 124042 128067 129030 129556 133294 137948 1^6998 169169 1AQ1ßA 1AQR89 181058 181782 183661 189230 192548 194559 195753 202073 209954 214764 223166 228860 233334 241063 ™250319 sBSB1S3Ä37S^ 42861
88274 89617 39666 89864 94312%4332?103472^4^ ?M604 ?20227 122011 125542 128703 130016 131195 131398 150967 s 'ÄM 55080 67440 170827 72542 177487 180482 181265 181322 85^29 88732 191354 192710 196752 196975 198363 202642 221067 223249 232629 232862 233667 235846 238427 246506 258363 2o985i 9 076876 277018 277763 281204 281484 282028 286373 305o66 1 9 312154 321729 322416 328542 328758 332427 33831 3 3391 30 ' 343719 343884 344728 346310 346318 353644 356812 366514 368-94 371461 372573 374719 375934 386695 399793
Gewinnrade verblieben: 2 Prämien je zu 500000, 100 Schlußprämien zu je 3000, 2 Gewinne zu je 500002, 2 zu 300000, 2 zu ie 200000. 4 zu ie 1000:0, 6 zu ie 75000, 10 zu je 50000, 26 zu je 23000. 172 zu je 10000, 412 3« je 5000, 868 zu je 3000, 2602 zu je 2000, 5078 zu je 1000, 8ü40 zu ie 500, 25548 zu je 400 Mark.
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Wochenspielplay der Frankfurter Theater.
Opernhaus: Sonntag, 14. August, 19.30 Uhr: Carmen.
Dienstag, 16. August, 20 Uhr: Rigoletto. Mittwoch, 17. August, 20 Uhr: Im weißen Rößl. Donnerstag, 18. August, 20 Uhr: Zirkus Aimâe. Freitag, 19. August, 20 Uhr: Die Toni aus Wien. Samstag, 20. August, 20 Uhr: Im weißen Rößl. Sonntag, 21. August, 20 Uhr: Iphigenie auf Tauris.
Schauspielhaus: Mont«g, 15. August, 20 Uhr: Des Esels Schatten.
Freilichtaufführung auf dem Römerberg: Sonntag, 14. August, Dienstag, 1C August, Mittwoch, 17. August, Samstag 20. August, Sonntag, 21. August je 20.15 Uhr: Geschichte Gottfriedens von Berlichingen mit der eisernen Hand (Urgvtz). Donnerstag, 18. August und Freitag, 19. August je 20.30 Uhr: Egmont. Bei ausgesprochen schlechtem Wetter finden die Vorstellungen im Schauspielhaus statt.__________________________
,,Ich wüßte nicht.
„Kriminalpolizei! Kommissar Weber!" unterbrach ihn bet Beamte kurz und zeigte seine Dienstmarke. „Wohin wollten Sie jetzt mitten in der Nacht?"
Max Leiting erkannte, daß ihn nur noch größte Kaltblütigkeit zu retten vermochte. Ganz ruhig war er nun. Sah den Kommissar lächelnd an und sagte in harmlosem Ton:
„Ich pflege oft, wenn ich nicht schlafen kann, noch etwas spazieren zu gehen ... das beste Mittel, die Zeit tot» zuschlagen, wenn man an Schlaflosigkeit leidet!"
Reiben Sie immer an Schlaflosigkeit ober nur in dieser
„Wie meinen Sie das?"
„Ich meine, daß ich es sehr merkwürdig finde, wenn Si< gerade jetzt spazieren gehen wollen ... so kurz nachdem Mrs. Aldernon ermordet wurde!"
Max Leiting fuhr zurück, als habe ihn ein Schlag getroffen. „Ermordet? Mrs. Aldernon ermordet?" stammelte er, einen Moment lang fassungslos.
„Sie tun so, als wüßten Sie das nicht?"
„Ich erfahre es eben aus Ihrem Munde!"
„Kommen Siel"
Ein Wink des Kriminalkommissars. Max Leiting stand zwischen den beiden Beamten, die mit bem' Kommissar zugleich hereingekommen waren. Er wußte, was das zu be- deuten hatte. Durch sein Gehenwollen hatte er sich verdächtig gemacht.
Während sie die Treppe Hinaufstiegen, der Kommissar an der Seite des Hoteldirektors voran, hinter ihnen die beiden Kriminalaisistenten mit Leiting. gefolgt von dem Polizeiarzt and dem Photographen, bemühte sich Max Leiting, fein Gleichgewicht wiederzugewinnen, um der nächsten Stunde und ihrem Kampf gewappnet gcgenüberstehen zu können.
Silbernen war also tot . . . war ermordet worden! Bon Otto Larisch, dem es auf irgendeine Weise gelungen war, sich in ihr Zimmer zu schleichen, um ihren Schmuck zu !^blen. Dabei war er wahrscheinlich gestört worden unt kurzen Prozeß gemacht. Das sah Der Bulldogge ähnlich! Daß er diese Möglichkeit gar nicht erwogen hattet -.ax.erfaßte augenblicklich, wie schlimm es um ihn stand. Die polizeiliche Untersuchung würde ohne weiteres den Verdacht, an der Tat beteiligt zu sein, vielleicht gar den Mord begangen, zu haben, auf ihn lenken. Und angesichts der Um- es ehr schwer fein, wenn nicht unmöglich, seine Unschuld zu beweisen.
Plötzlich kam ihm ein Gedanke.
2ßie, wenn alles ein fein abgekartetes Spiel war?
Wenn man ihn, den falschen Sekretär Mrs. Aldernons, von vornherein preisgegeben hätte? Wenn Larisch von Anfang an den Gedanken gehabt, ihn zum Täter zu stempeln? Wenn Don der ersten Stunde an seine Aufgabe überhaupt nur Darin beftanb, nerbadthg und den wirklichen Tätern dadurch die risikolose Möglichkeit zur Flucht zu geben, bevor man dahinter kam, wie es sich in Wahrheit verhielt?
L-Sie. flüsternde Stimme des Hoteldirektors, der um
Wett und Wissen
w. Wilhelm Wundt (zur 100. Wiederkehr seines Geburtstages). Am 16. August 1832 wurde zu Neckarau in Baden Wilhelm Wundt, der große Physiolog, Psycholog und Philosoph, geboren. Wundt, ^er den größten Teil seines Lebens (er ist 1920 gestorben) in Leipzig als Professor der Philosophie wirkte, gründete das erste Institut für experimentelle Psychologie. 1902 wurde er zum Ehrenbürger von Leipzig ernannt. Wundts Hauptwerke sind: „Vorlesungen über die Menschen- und Tierseele", „Grundzüge der physiologischen Psychologie", „System der Philosophie", „Hypnotismus und Suggestion", „Völkerpsychologie" u. a.
Geschäftliches.
ZM- Künstliche Augen werden demnächst in Fulda, Hotel Deutsches Haus, Bahnhofstraße 17, durch die Firma F. Ad. Müller Söhne, Wiesbaden, in Anwesenheit der Patienten nach der Natur angefertigt und eingepaßt. (Siehe Inserat).
Kirchliche Nachrichten
Katholischer Gottesdienst.
Sonntag, den 14. August 1932. Fulda.
Dom.
Beichtgelegenheit: Samstag nachm. 4.30—7 Uhr und von 7.30—8.30 Uhr für Erwachsene. Sonntag vorm. von 5.30 Uhr an. Gottesdienste: 5.30, 6, 6.30, 7 Uhr heil. Messen. 7 Uhr in der Marienkapelle hl. Messe und heilige Kommunion für den Jungmännerverein. 8 Uhr Pfarramt mit Predigt und hl. Komm, des 6. Schuljahres. 9.30 Uhr Ka- thedralamt mit Predigt. 10.45 Uhr Christenlehre für die Jünglinge. 11.15 Uhr letzte hl. Messe mit Predigt. 1.30 Uhr Andacht zu Ehren der göttlichen Vorsehung. 2 Uhr Christenlehre für die Jungfrauen. 4 Uhr Predigt mit hl. Segen. W 0 ch en tags: 5.30, 6, 6.30, 7.15 und 9 Uhr hl. Messen mit Austeilung der hl. Komm. — Stadtpfarrkirche. Beichtgelegenheit: Samstag nachm. 3—7, 7.30—8.30 Uhr, Sonntag früh 6—7 Uhr. Sonntagsgottesdienste: 6 Uhr hl. Messe.
6.45 Uhr hl. Messe und Kommunion des Jungmännervereins sowie der Jugend- und Jungmännerabteilung des KKV. 8 Uhr feierliche Pestwallfahrt mit dem Allerheiligsten nach dem Frauenberg; dortselbst Hochamt und Predigt. 8.30 Uhr heilige Messe. 11 Uhr zweiter Kindergottesdienst und Predigt. 1.30 Uhr Christenlehre für die Jungfrauen. 2.30 Uhr Bruderschaft von der Todesangst des Herrn. Tie hl. Komm, wird von 6—7.30 Uhr jede halbe Stunde gespendet, außerdem um 8.15 Uhr. Werktagsgottesdienste: 6, 6.30, 7.15 und 8 Uhr hl. Messen. Mittwoch, Freitag, Samstag früh 6.30 Uhr Beichtgelegenheit. Freitag abend 8 Uhr Segensandacht. — Zum Hl. Geist. Beichtgelegenheit: Samstag nachmittag 4—6 Uhr. Sonntag früh 6—7.30 Uhr. Gottesdienste: 7 Uhr Frühmesse mit Anspr. und gemeinschaftl. hl. Komm, der Jungmänner. 8 Uhr Hochamt mit Predigt. Komm, des 6. Schuljahres. 10.45 Uhr Kindergottesdienst mit Ansprache. 11.30 Uhr Christenlehre für die Jungfrauen. 8 Uhr abends Andacht. — St. Joseph. Beichtgelegenheit: Samstag 5—7 Uhr für Erwachsene und Sonntag morgens von 6.30 Uhr ab. Gottesdienste: 7.15 Uhr Austeilung der hl. Komm. 7.30 Uhr hl. Messe mit Ansprache. 9.30 Uhr Hochamt mit Predigt. Danach Christenlehre. Nachmittags um 1.30 Uhr Andacht mit Segen. Werktags morgens um 7 Uhr hl. Messe mit Kommunion-Austeilung. — St. Sturmius. Beichtgelegenheit: Samstag nachm. von 3 Uhr an und Sonntag früh 6.30 Uhr. Gemeinschaftliche hl- Komm, für die Jünglinge und die Kinder des 6. Schuljahres. 7.15 Uhr Austeilung der hl. Komm. 7.30 Uhr Frühmesse mit Ansprache und Austeilung der hl. Komm. 9.30 Uhr Hochamt und Predigt. 1.30 Uhr Segensandacht. Werktagsgottesdienst ist um 7 Uhr. — Kapelle am Franzosenwäldchen. Sonntag 6.15 Uhr morgens hl. Messe mit Ansprache und Kommunion-Austeilung. Wochentags 7.15 Uhr hl. Messe mit Komm.-Austeilung. — Herz-Jesu-Hcim. 6 Uhr Frühmesse. 8 Uhr Amt und Pred. 2 Uhr Segensandacht. Werktags 6.30 Uhr hl. Messe. — Frauenberg. Hl. Messen von 5 bis 7 Uhr. 7.30 Uhr Singmesse mit Predigt und liturg. Gebeten. 8.30 Uhr, nach An
schonungsvolle Behandlung des Falles bat, im Interesse feine« Hauses, drang ganz deutlich an Max Leitings Ohr. Die beruhigende Erklärung Kriminalkommissars Weber, alles zu tun, um die Sache ohne Skandal zu erledigen, nahm er eben- falls in sich auf, ohne direkt ihren Sinn zu erfassen.
Sie standen vor der Tür zu den Appartements Mrs. Silber» nons.
Und jetzt tauchte plötzlich in Max ein Gedanke auf, der ihm das Blut in die Schläfen trieh-
Maud?
Was war mit Maud Silbernen geschehen? Hatte Larisch sie etwa auch getötet? Sie schlief doch im Zimmer neben dem ihrer Mutter und konnte leicht dazugekommen sein, als . . -
Kommissar Weber trat als erster ein.
Widerwillig nur ließ sich Max von den beiden Beamten hineinschieben Die Aussicht, setzt vielleicht auch noch Maud Aldernon entgegentreten zu müssen, in ihrer Gegenwart als Täter bezeichnet zu werden, bohrte sich in fein Empfinden und drängte für Sekunden alle mühsam errungene Sicherheit zurück. , .
Der Anblick, der sich ihm bot, ließ ihn wieder an sich selbst denken.
Mrs. Aldernon lag ausgestreckt am Boden. Ihre mageren, knochigen Hände hatten sich in dem Gewebe des Teppiche festgekrallt. Der Kopf war weit zurückgesunken und legte den hageren, häßlichen Hals frei, den außerdem noch deutlich sichtbare Würgspuren entstellten. _
Ihr an Brust und Schultern zerrissenes Kleid verriet, baff sie sich nicht kampflos verloren gegeben. Sie mußte sich furchtbar gewehrt haben. , v
Mar blickte sich vorsichtig um Atmete auf. Maud Aldernon war nirgends zu sehen. .
„Wer hat das Zimmer in der Zeit seit der Entdeckung des Berbrechens betreten?" wandte sich Weber an den Direktor des Hotels.
Der deutete auf einen jungen Mann, der sich beim Eintritt der Herren aus einem Sessel erhoben hatte.
„Nur Herr Bredow, ein Angestellter unseres Hauses! sagte er. „Herr Bredow hörte zufällig, als er vorbeiging, ein Stöhnen hier aus diesen Räumen und wollte sich überzeugen, ob nicht ein Unglück geschehen sei. Er benachrichtigte mich sofort und blieb auf meine Anordnung hier, bis Sie eintrafen.
Der Kommissar wandte sich an Bredow.
„Befindet sich hier alles noch in demselben Zustande, w dem Sie es bei der Entdeckung des Mordes fanden?"
„Genau so. Ich selbst habe nichts angerührt!" erwiderte Bredow. „Nur Miß Aldernon haben wir befreit und m ihi Zimmer gebracht, um ihr diesen grauenhaften Augenblick hier zu ersparen . . ."
„Wer — wir?"
„Miß Aldernons Zofe, die ich sofort weckte . . , und ich Mademoiselle Bourment, die Zofe, ist jetzt drüben bei ihre, jngrnn . . ."
; „Berichten Sie kurz, was Sie wissen, Herr Bredow! -3
kunst der Pestwallfahrt aus der Stadtpfarrei, Pred und Levitenamt mit Aussetzung. (Die Bänke in der Kirche bleiben für die Teilnehmer der Prozession reserviert; die Prozession wird vom Konvent abgeholt und zurückbegleitet.) 10 Uhr letzte hl. Messe. Nachm. 2 Uhr Andacht mit Segen.— Neuenberg. 8.30 Uhr Amt mit Segen. - Dietershan. 9.30 Uhr Amt mit Segen. — Lehncrz. 8 Uhr Amt m. Segen. Montag, (Mariä Himmelfahrt), den 15. August 1932. Dom. (Vollkommener Ablaß.) Beichtgelegenheit: Sonntag nachm. 4.30—7 Uhr und 7.30 Uhr. Montag vormittag 5.30 Uhr. Gottesdienste: 5.30, 6, 6.30 Uhr, 7 Uhr hl. Messen.
7 Uhr in der Marienkapelle hl. Messe und hl. Kommunion der Mar. Jungfrauensodalität. 8 Uhr vor dem Pfarramt Kräuterweihe, dann Pfarramt mit hl. Segen und Predigt.
9.30 Uhr Bischöfl. Hochamt. 11.15 Uhr letzte hl. Messe mit Predigt. 1.30 Uhr Andacht zur Mutter Gottes. 4 Uhr Andacht mit hl. Segen. 2.45 Uhr Ansprache und Andacht für die Mar. Jungfrauensodalität in der Marienkapelle. — Stadtpfarrkirche. Beichtgelegenheit: Sonntag nachmittag 4—7 Uhr, 7.30—8.30 Uhr, Montag früh 6—7 Uhr. Festtagsgottesdienste: 6, 6.45 Uhr hl. Messen. 8 Uhr Kräuterweihe, erster Kindergottesdienst, Predigt und Komm, des 6. Schuljahres. 9.30 Uhr nach Einzug der Bürgersodalität Festpredigt und Hochamt. Die Kirche bleibt für die Eoda- lität reserviert. 11 Uhr zweiter Kindergottesdienst und Predigt. 2.30 Uhr Andacht zu Ehren der Mutter Gottes. Die hl. Komm, wird gespendet wie Sonntags. — Zum Hl. Geist. Sonntag nachm. Beichtgelegenheit von 4—6 Uhr; am Festtag früh von 6—7.30 Uhr. Gottesdienste: 7 Uhr Frühmesse mit Ansprache. 8 Uhr Hochamt. Der Kindergottesdienst ist an diesem Tage wegen der Prozession der Soda- lität schon um 10 Uhr. Um 8 Uhr abends ist Andacht. — St. Joseph. Gottesdienst-Ordnung wie am Sonntag. — St. Sturmius. Beichtgelegenheit: Sonntag 5—6 Uhr und Montag früh 6.30 Uhr. 7.15 Uhr Austeilung der hl. Kommunion. 7.30 Uhr Frühmesse und Austeilung der hl. Kommunion. 9.30 Uhr Hochamt mit Predigt. 1.30 Uhr Segensandacht. Donnerstag, den 18. August, abends 8 Uhr k i r ch l i che Versammlung des Jungfrauen-Vereins.
— Sodalität. Am hohen Titularfest, morgens um 5.45 Uhr Eeneralkommunion. (Vollkommener Ablaß für alle Gläubigen, die nach würdigem Empfang der hl. Sakramente die Kongregationskirche besuchen und daselbst sechs Vater unser und Ave Maria beten oder ein entsprechendes and. Gebet verrichten.) Um 9 Uhr Prozession zur Stadtpfarrkirche. 2.30 Uhr feierliche Aufnahme neuer Mitglieder. — Frauenberg. Fest Mariä Himmelfahrt. Titularfest der Klosterkirche. Ablaßtag und Eeneralabsolution für die Terziaren. Hl. Messen von 5 bis 7 Uhr. 8 Uhr Singmesse mit Predigt und liturg. Gebeten. 9 Uhr Festpredigt, Kräuterweihe und Levitenamt mit Aussetzung. Nachm. 2 Uhr Predigt, And. und Umg. für die Mar. Bruderschaft. — Neuenberg. 8.30 Uhr Amt mit Predigt. — Dietershan. 8 Uhr Ami mit Predigt. — Lchnerz. 9.30 Uhr Amt mit Predigt.
Evangelische Kirche Gersfeld.
12. Sonntag nach Trinitatis, den 14. August 1932.
9.30 Uhr Predigtgottesdienst. (Missionar Löwy vom Westdeutschen Verein für Israel). 11 Uhr: Kindergottesdienst im Diakonissenheim. Keine Christenlehre. 3 Uhr: Vortrag im Diakonissenheim: „Aus der Arbeit der Judenmission".
Sonntag früh %7 Uhr: Abmarsch der Rhöngilde nach Dalherda.
Mittwoch, den 17. Aug. 8.30 Uhr Gemischter Chor im Pfarrhaus.
Gottesdienste in den Gemeinden Hettenhausen u. Dalherda.
Sonntag, den 14. August (12. Sonntag n. Tr.)
Hettenhausen. Vorm. 9.30 Uhr: Gottesdienst.
Dalherda. Vorm. 9.30 Uhr: Festgottesdienst anläßlich des Kirchenjubiläums und der Elockenweihe (Pfr i. R. Stockhausen-Kassel), Gesangverein, Schülerchor. Nachm. 2 Uhr: Jugendfest auf der Dalherdaer Kuppe. (Ansprachen: Kreisjugendpfarrer Wolff-Mansbach u. a.) Posaunenchor Gersfeld u. a.
Verantwortlich für bie kÄriftleitun«: Tbriftian 6 e 1D e I.
Augenblick noch!" Er drehte sich um und gab dem Mann mit dem photographischen Apparat »inen Wink. „Herr Brandt machen Sie doch inzwischen die notwendigen Aufnahmen!"
Max Leiting stand da wie einer, den dies alles nichts am ging. Er beobachtete aufmerksam, wie Brandt seinen Appara aufbaute, eine Schale in erreichbare Nähe auf einen Dreifuss stellte und Magnesium hineinschüttete. Alles mit Der ruhiger routinierten Sicherheit des Mannes, der schon ungezählte Aufnahmen dieser Art gemacht hatte.
Das Blitzlicht flammte auf und blendete Max einen Augenblick lang
Und trat dann einen Schritt zurück. Wandte den Blick zu den Fenstern, wie ein Unbeteiligter, Der kein Interesse hatte ür das, was sich um ihn herum abspielte Er Ah nicht au| Ke Leiche Der alten Dame auf Der Erde, Iah nicht auf den Kommissar, der in der Mitte, des Zimmers stand, nicht auf )en einen an Der Tür postierten Beamten und seinen zwei schritte von ihn, entfernten Kollegen.
Wieder zischte das Blitzlicht grell auf.
„Also bitte, Herr Bredow!" forderte Weber den Hotel- ingestellten auf.
„Ich hatte heute Nachtdienst. Als ich vorhin den Gang )inunterkam, hörte ich plötzlich hinter Dieser Tür ein merk- vürdiges Stöhnen, das mir verdächtig erschien Ich blieb tehen und lauschte. Das Stöhnen wiederholte sich . . ."
„Aber das hat uns ja alles Herr Direktor Sdjall bereits irzählt. Fassen Sie sich kürzer!" unterbrach ihn Kommissar Weber ein wenig ungeduldig. „Nur das Wesentliche, bitte! Ls ist zwar sehr schön, wenn man Die Gabe des zuiammen- stingenden Erzählens besitzt . . . aber bet zu ausführlicher Schilderung verliert man sich in Kleinigkeiten, die uns jetzt nichts nützen. Ich will mir ein Bild machen können!"
Sichtlich gekränkt machte Bredow feine Auslage nunmehr m einem Ton, der klar zum Ausdruck brachte, daß er nur noch unter dem Zwang des Müssens redete.
„Ich machte die Tür auf. Mrs. Aldernon lag am Boden, wie sie jetzt noch liegt. Dort, drei Schritte von ihr entfernt, lag Miß Aldernon an Händen und Füßen gefesselt und mit tinem Taschentuch im Munde. Ich erkannte sofort, was geschehen war, benachrichtigte telephonisch Die Direktion, rief dann Mademoiselle Bourment an, die zwei Minuten später zur Stelle war und beinahe einen Ohnmachtsanfall besam . -.
„Sie lösten die Fesseln von Miß Aldernons Händen uns Füßen und brachten sie, in ihr Zimmer . . - danke, das wem :ch schon! Wo befindet sich Miß Aldernons Zimmer.
Bredow deutete auf eine Tür in der Längswano.
„So! Sie können gehen. Ich brauche «,'« '^ ^
Huri, Ihnen. Herr Direktor w-rö es wenn Sie sich zuruckziehen dürfen! Agte L Iduschten würdig, ohne davon Sicht zu n'er-
M-N-N »«°°w- «6 «â^
-ssanlen Schauplatz eines Kavttaimir