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Volksgesundheit durch Waschen.

Von Dr. Walter Ehmke.

Wenn Krankenkasitn und Spitäler sich Jahr um Jahr wweitern, Sanatorien und Heilstätten gedeihen, wenn all da» m einem Umfange geschieht, der mit dem Bevölkerung^ zuwachs und der wirtschaftlichen Entwicklung eines -andcs nicht mehr im Einklang steht dann stimmt etwas nicht, dann ist etwas faul im Staate. Wir stecken mitten drin tu einer foidienBlütezeit", die uns nachgrade mit Bedenken erfüllen sollte, vor allem angesichts des Umstandes, daß ms in einem Jahrhundert hygienischer Volksausklärung.und ct- böbten Gemndbeitssöbutzes zu leben alauben! Gewiß sit im Dasein des Einzelnen wie 'im Leben' eines Volkes die Ge­sundheit das höchste Gut. Wenn der Staat aber erst den Weg über Sanatorien und Krankenkassen gehen muß, um seinen Bürgern dieses Gut zu bewahren, so ist das ein teurer Weg, und er ist bestimmt nicht der richtige .

Die Geschichte der Krankheiten, die die Menschheit immer mieber heimsuchen, ist wechselreich und in ihrer Entwicklung unabsehbar. Wo cs wirklich mühsamster Forscherarbcit ge­lingt, Erreger von Epidemien zu entdecken und die zu ihrer Bekämpfung richtigen Wege zu weisen, tauchen unvermittelt neue Krankheitsarten als neue Geißeln der Volker auf. So steht die Tuberkulose, vor dem Stiege in Europa noch bte verderblichste Volksseuche, heute schon nicht mehr an der Spitze der gefährlichen Krankheiten: der Krebs, dieser un­heimliche Würger, hat sie abgelöst, und unsere Kenntnis dieses tückischen Menschenfeindes ist wirklich noch weit ent­fernt davon, daß seine Bekämpfung mit sicherer Aussicht aus Erfolg möglich wäre. Jeder erinnert sich auch noch des plötz­lichen Auftretens derSpanischen Grippe", die im Jahre 1917 über das vom Kriegselend zermürbte Europa dahiu- wütete und auf ihrem Zuge viele tausend Menschen ins frühe Grab riß. Mag gerade diese Krankheit auch int Laufe bet Jahre an Furchtbarkeit nachgelassen haben, sic kehrt doch in regelmäßigen Zeitläufen wieder und bleibt dem Mensche« ein gefährlicher Gegner.

1 Ist eine Volksseuche erst ausgcbrochcn, dann ist es schon zu spät. Vorbeugen ist besser als heilen wenn irgendwo, so bat hier das Wort Geltung! Immer wieder mahnen des­halb Aerzte und Hygieniker: Reinlichkeit tut not! Und in der Tat wäre schon viel erreicht, wenn dies oft ge­dankenlos gebrauchte Wort mehr und mehr innere Erkenntnis der Massen würde. Unzweifelhaft ist Sauberkeit ein förm­liches Abwehr- und Schutzmittel, sowohl im privaten als auch im beruflichen Dasein. Obendrein ist es einfach, denn das Waschen von Körper und Kleid ist das einzige leicht und im großen anzuwendende Mittel, dic Gesundheit zu schützen und her Verbreitung von Krankheiten vorzubeugen! Gerade in Deutschland hat die Waschmittel- industrie in jahrzehntelangem Wirken den neuzeitlichen Ge­sundheitsdienst gefördert. Diese wichtige Tatsache verdien: weit mehr vom Hygienischen als vom wirtschaftlichen Stand­punkt Beachtung. So kennt das Persil zwar jeder Haushalt aber der eigentliche Endzweck gesundheitlicher Wäschepfleg« ist leider vielen Menschen noch unbekannt. Zum Teil mac das seine Erklärung darin finden, daß die Anteilnahme bet breiten Masse gerade an dieser Frage nicht allzu groß ist. Es ist immer wieder dasselbe: erst wenn der Mensch krank ist, lernt er den Wert des Gesundseins schätzen! Wie oft erleben wir, daß Kranke, durch falsche Angst getrieben, ihre Um­gebung und selbst den Arzt bis zum letzten Augenblick übet ihren Zustand hinwegtäuschen! Die Wäsche aber, die mit dem kranken Körper in engste Berührung kommt, ist der natür­liche Träger ansteckender Keime. Und wenn beim Waschen infizierte Wäsche nicht richtig gewaschen wird, dann kommt sic verseucht wieder zurück in die Wohnung und ist eine Ge­fahr für alle. Man braucht sich über die schnelle Verbreitung infektiöser Krankheiten, wie wir sie Jahr für Jahr an der Ruhr und am Typhus erleben, wahrhaftig nicht zu wundern, wenn man bedenkt, wie sehr das durch die Not der Zeit be- bingte Beieinanderwohnen vieler Menschen auf engem Raume günstige Vorbedingungen dafür schafft. Ein wie "hoher Pro­zentsatz davon mag allein auf das Konto fahrlässiger An­steckung kommen, die bei Beachtung einfachster hygienischer Wäscheregeln hätte vermieden werden können?

Es ist unsere dringende Pflicht, der Oeffentlichkeit mit noch viel stärkerem Nachdruck als bisher zu sagen, was hygienisch einwandfreie Wäsche für die Gesundheit bedeutet! Oefteres Waschen und richtiges Waschen, das sind zwei Punkte, die zu lehren wir nicht müde werden dürfen, und immer wieder muß der leidigen Gewohnheit manche Haus- ftau, dieselbe Lauge mehrmals zum Kochen der Wäsche zu benutzen, unser Kampf gelten. Tas Geld, das die Hausfrau bei der Wäsche zu sparen glaubt, wandert in den meisten fällen zum Arzt und in die Apotheke!

Eigentlich sollte der Staat an diesen wichtigen Fragen nn viel stärkeres Interesse nehmen, und vor allem sollte sich >ic schule der so notwendigen Aufklärungsarbeit nicht ent- sichen.. In vielen Städten find nach Ansicht namhafter vhgicuiker ganze Häuser, ja, ganze Ouartiere von Krankheiten bedroht, die so gefährlich sind, daß alles aufgeboten werden ollte, sie zu bekämpfen. Und wenn auch bei unserer mangeln­den Kenntnis gerade der Krebsseuche heute noch niemand zu agen vermag, was ihrer Verbreitung Einhalt tut, so ist doch woiel sicher, daß auch hier peinlichste Reinlichkeit und häufiges Wazchen mindestens eine gute Aussicht auf erfolgreiche Be- lampfung dieser gefährlichen Krankheit bieten.

Deshalb sei unser Mahnruf:Treibt richtige Wäsche- WWne! Sie ist für wenige Pfennige zu haben. 'Wascht die Wasche Hausig und nach modernen hygienischen Grundsätzen Wir dienen damit zugleich einem hohen Ziel: der Gesundheit unserer Nation und dem wahren Fortschritt der Menschheit'

Frauen und das Fliegen.

Von Amelia E a r h ti t t. ,

Die Verfasserin lenkte kürzlich durch ihren Alleinslug über den Atlantik die allgemeine Aufmerksamkeit auf i Nach meiner Ueberzeugung bildet du E "stimmten Zieles ^^^ Befriedigung nfolgreichen Leben, .vor 'teyt me j bic bon der in einer Leistung weit über bei si^unst! Sache weit anerkannt und bewundert wird. BefrieStgung s / S chSto, und ti« wild, «'®M^ S Gleichgesinnten, weit leichter erfüllt als der E z f

ich imr'v^iwiumcn^ was jedoch mich angeht, nun, ich genieße da.- ---edeil, u nur etwas in den Weg kommt, das ich gern tun nuchtc,^ - suche ich eben cs durchzuführen. Auch wenn ich m bunten Erwartungen enttäuscht würde, ließe ich mich dadur ) ) beirren, ich würde beispielsweise ruhig meine Fliegerei fort- setzen. Das Zerbrechen einer Illusion das, nebenbeigcsagt, zwar schmerzhaft, aber gleichwohl sehr heilsam fein sann - ist kein Grund, von einem einmal gefaßten Plane abzugehen.

Was meinen Atlantik-Flug betrifft, so habe ich nur eben die Erfolge und Erfahrungen meiner Vorgänger z>l nutze ge­macht. Ich bewies damit mein Vertrauen in ihr Plouler- werk, und die Berechtigung dieses Vertrauens zeigte sich tu meinem eigenen Erfolg, der wiederum für andere lvichtig werben mag. Auf alle Fälle war er für mich insofern von Vorteil, als er mir größeres Vertrauen in die eigenen Fähig­keiten gab. Sollte er daneben auch anderen Frauen einen An­sporn geben, so würde mich das freuen. Im ganzen lohnt beim Suchen nach persönlicher Befriedigung das unausgesetzte Streben, das in der Regel dem Erfolg vorausgeheu muß, schon um seiner selbst lvilleu die Mühe, gang abgesehen von dem Er­folg, der es vielleicht schließlich krönt. Wenigstens sollte cs so sein. Allerdings kommt da alles auf den einzelnen an. Es gibt Menschen, die verbittert werden, weil sie ohne Erfolg ringen.

Man hat von meinem Fluge gesagt, er sei weniger ein für sich allein dastehender Erfolg, als vielmehr gewissermaßen ein einzelner Gipfel in einer Bergkette, die Planmäßigkeit und Ausdauer verkörpert. Darin liegt etwas Wahres. Lieber möchte ich ihn noch mit dem Pflastern einer Straße vergleichen, wodurch andere befähigt werden, schneller und leichter voran­zukommen.

Daß man beim Fliegen hin und wieder Anfälle von Furcht bekomnit, ist nur natürlich. Das ist auch mir so ge­gangen, wenngleich ich mid) nicht erinnere, bei welchen Ge­legenheiten es der Fall war; ich möchte nicht einmal be­haupten, daß ich heute vollkommen darüber hinaus bin. Ob es Mittel zur Bekämpfung der Furcht gibt, weiß ich nicht, halte es aber keineswegs für ausgeschlossen. Auf alle Fälle lehren uns Uebung und Erfahrung sehr häufig die Grund­losigkeit unserer Befürchtungen. Mit anderen Worten: Wir kürchten uns so oft vor dem Unbekannten, daß das beste Rezept gegen die Ängst darin liegt, dem, das wir fürchten, ins Äuge zu sehen und unsere Aufgabe durchzuführen, wenn wir auch davor zurückschrecken.

Was die Frage betrifft, ob eine Frau, die einen Kraft­wagen zu lenken versteht, nun auch ein Flugzeug zu be­herrschen vermag, so möchte ich das Ntcht.unbedingt bejahen. Nach meiner Meinung gibt es zahlreiche Menschen beiderlei Geschlechts, bic ihren Wagen fahren, obgleich es ihnen eigent- l'ch, verboten werden sollte. Ich habe mich häufig über ihre Unfähigkeit geradezu gewundert. Das Fliegen stellt nun in jeder Ansicht noch größere Anforderungen; Sehschärfe, Muskelreaktioncn und die Intelligenz im allgemeinen sind gleicherweise in Anschlag zu bringen.

Daß man Fliegen binnen zehn Stunden lernen könnte ttnb es dann nur noch auf Uebung und Erfahrung ankäme, ist in dieser Form natürlich übertrieben. Immerhin läßt sich nicht bestreiten, daß einzelne nach Bestehen der körper­lichen Untersuchung es dahin bringen, nach zehn Stunden sich mit der Maschine in die Luft erheben zu können.

Es ist auch nicht richtig, daß, wie viele glauben, ein Versehen in der Luft viel verhängnisvoller ist als auf festem Lande. Fehler In erben überall gemacht, und zwar Fehler der verschiedensten Art. Einige davon lassen sich, auch in der Luft, ohne Schwierigkeit berichtigen. Meiner Meinung nach ist das Versehen eines Ehirurgen am Operationstisch das lebensgefährlichste von allen.

Wenn ein bekannter Flieger die Behauptung aufgestellt bat, daß musikalisch Gebildete das Fliegen leichter erlernen als andere, weil bei jenen Geist und Körper bereits an ein gewisses Zusammenarbeiten gewöhnt seien, so vermag ich dazu aus meiner Erfahrung nichts zu sagen. Ich habe Leute mit guter, rascher Aufnahmefähigkeit in allen Schichten der Be­völkerung gefunden, ebenso solche, die nur langsam begriffen. Man erwirbt seine Erfahrung auf verschiedenen Wegen, je nach dem Temperament. Fliegen bildet einen Sport, dem leute jeder sich widmen kann. Meiner Ueberzeugung nach teht es an der Spitze aller Sportarten.

Die Sinnesschärfe unserer Wildarten/

Von Wilhelm Hochgreve.

Bei der Beurteilung der SinNesschärfe der Wildarten ist zu beachten, daß viele von ihnen neben einem oder zwei her­vorragend^ scharfen Sinnen einen oder mehrere bisweilen L^âdezu stumpfe Sinne aufweisen. Haben doch bekanntlich alle Vöael einen vorzüglich scharfen Gesichtssinn, daneben

meist einen sehr guten Gehörsinn,' feiner' aber einen seinen Geruchssinn. Selbst unter den Wildenten finden sich absolut keineNasentiere". Sie vermögen auch auf wenige Schritte und bei für sie günstigem Winde den Jäger auf denn An­stand nicht zu wittern. Dagegen äugen sie ausgezeichnet, und ihr Gehörsinn ist normal. Dass das Hörvermögen bei den Vögeln nicht so scharf sein kann mic beim Haarwild, verrät schon die Ohrform. Eine Ausnahme machen hier die Eulen, die als Nachttu're teilweise starker als die Tagraubvögel neben dem scharfen Sehvermögen auf das Gehör angewiesen sind, und denen die Natur zum Teil Federbüschel über den Ohren schenkte, die in gesträubtem Zustand wie die Lauscher des Rotwildes oder die Löffel des Hasen als Schallfanger wirken. Die Hauptwaffe und das sicherste Schutzmittel der Vögel und vornehmlich auch unseres Federwildes im Kampf ums Dasein ist fraglos ihr wunderbar scharfes Auge. Das Sehvermögen der gefiederten Wildarten steht dem der Haarwildarten nicht nach, wenn es dies nicht gar übertrifft. Eine Wildtaube äugt aus Kirchturmhöhe eine Feldbohne auf der Stoppel, eine Krähe aus ähnlicher Höhe ein Stück Aas, auch wenn dieses längst bodenfarbig geworden ist. In hoher Luft rüttelnd, äugt der Turmfalke im Kraut die Maus. Staunenswert, ist auch der Gesichtssinn der Adler und noch mehr der Geier, die ja aufs Finden weniger auffälliger, weilstiller" Beute (Fallwild, Aas) angewiesen sind und solche auf kilometer­weite Entfernungen wahrnehmen. Unter unserem Flugwild haben wohl die Trappen, dann die Wildgänse, Auer- und Birkwild besonders scharfsichtige Augen. Ueber einen scharfen Gesichtssinn verfügen auch unsere Haarwildarten mit Aus­nahme des Schwarzwildes, das beinahe schlecht äugt. Dafür aber hat es wohl das schärfste Gehör unter allen Nutzwild- arten. Sauen winden auch vorzüglich, wie der Geruchssinn bei allen unseren Haarwildarten aufs feinste entwickelt ist und damit ihre Hauptwaffe im Kampf ums Dasein bedeutet. Beim Rotwild wie beim Damwild sind wohl alle drei Haupt- sinne ziemlich gleichmäßig gut ausgebildet, beim Rehwild nur graduell geringer gegenüber dem Hochwild. Windet Rchwild beispielsweise den Menschen bet für dieses günstigem Winde auf 300500 Meter, so bläht ein Stück Rotwild unter Umständen schon auf 700 Meter den Windfang, wenn Menschenwitterung ihm zusteht. Sehr gut ist die Nase und vorzüglich das Gehör des Fuchses. Daß der Hase ein guter Horcher" ist, deuten schon seine langen und breiten Löffel an, die, aufgerichtet, den Rand der Sasse überragen und jeden Schall auffângen, so gut wie die Lauscher und Gehöre des Schalenwildes. Er äugt und windet normal. Bei den Mardern sind wohl alle Sinne, vornehmlicy aber 9ca)e und Ct)r, fein entwickelt. Die Nase der Katzen ist nicht so scharst wie ihr Auge und besonders das Ohr. So viel wäre auf be­grenztem Raum über die Hauptsinne un,erer Wildarten zu tagen Von der Norm abweichende und oft das Gegenteil belügende Erlebnisse sind individuell zu bewerten und meist bedingt durch besondere Umstände und Zufälligkeiten; sie dürfen uns bei der allgemeinen Bewertung nicht beeinflussen.

Turnen, Sport und Spiel.

Die Olympischen Spiele.

Die Deutschen haben Pech.

Dr. Peltzer wurde Letzter im 800-Meter-Entscheidungslauf, der das Hauptereignis des letzten Kampstages in Los Angeles bildete. Der Sieger, Hampson-England, lief mit 1:49,8 neue Weltrekordzcit. Der Kanadier Wilson lag nur um Brustbreite zurück bei diesem gigantischen Rennen, das dem Stettiner von Anfang bis Ende zu schnell war. Im 100-Meter-Endlauf der Frauen siegte erwartungsgemäß die Polin Walasiewicz in 11,9. Frl. Dollinger kam bei der großen Gegnerschaft nur auf den fünften Platz. Auch im Diskuswurf der Frauen erfüllten sich die deutschen Hoffnungen nicht. Frl. Braumüller schied aus, in der Entscheidung siegte die Amerikanerin LuMland mit 40,58 Meter. Frl. Fleischer mürbe Vierte, Frl. geübtem nur Fünfte. Im Zwischenlauf für die 110 Meter Hürden wurde Wegner kopflos, ritz zwei Hürden um und gab seinen Lauf verloren. Welscher gelang es dagegen, im zweiten Zwischenlauf, als Dritter etnfommcnb, sich für das Finale zu placieren. Casmir wurde im Florettfechten der Herren Gruppensieger vor Gaudini-Jtalien, auch Helene Mayer war in ihrer Gruppe die Beste und zeigte sich allen hoch überlegen.

Jonath, Borchmeyer und Hendrix konnten sich für die 200- Meter-Zwischenläufe qualifizieren. Wird Jonath in diesem Wettbewerb Revanche nehmen können? Bei den Ausscheidun­gen für den 5000-Meter-Lauf sicherte sich Syring die Berechti­gung zur Endlaufteilnahme, der Pole Kusoczinski nahm wegen einer Fußverletzung nicht teil. Auch Geerling, unser Staffel- mann für die IXioOMetcr, zog sich eine Sehnenzerrung zu; er mutzte sich ins Krankenhaus begeben.

Die fünfte Etappe der Internationalen Alpenfahrt von Strcfa nach Grenoble über 515 Kilometer war die schwierigste aller bisher zurückgelegten Etappen. Schlechtes Wetter und Rebel machten den Fahrern viel zu schaffen, so daß in Grenoble sehr viele Nachzügler einsamen. Die Wanderer-Mannschaft ist noch strafpuuktsrci, die Hanomags erhielt die ersten Straf­punkte, ebenso wurde DKW. mit Strafpunkten belegt.

Carnera schlug den Deutschen Hans Birke nach Punkten bet einer Boxveranstaltung auf Long Island in Newyork.

Einen neuen Weltrekord im Radfahren hinter Motor­führung stellte der Ungar Szekeres auf, der 20 Kilo­meter in 14:44,8 zurucklcgte. Bei der 26. Runde stürzte sein Schrittmacher, an dessen Motorrad ein Defekt cingetrctcn war, so schwer, daß er ins Krankenhaus gebracht werden mußte.

Kanadischer Tcnnismristcr wurde der erst 16 Jahre alte Amerikaner Frankie Parker, der im Finale George Lott 2:6. 6:1. 7:5. 6:2 schlug.

Gestorben:

Sophie Hambach, Struth bei Flieden, 80 Jahre alt. Beerdigung: Samstag vormittag 8 Uhr in Flieden.

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Fulda, den 1. August 1932.

Amtsgericht, Abt. 5.

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