Was Mm Wir mit KsS?st» machen?
(Nachdruck verboten.)
Geschmackvoll angebrachte Knöpfe können eine sehr schöne Garnierung bilden. Das Aufnähen ist jedoch eine solche Geduldsarbeit, daß dasselbe, eher zu den Handarbeiten als zu den Näharbeiten gezählt werden müßte. Auch muß man vorher genaue Erwägungen anstellen, da der Effekt größtenteils von den Linien avbängt, welche man erhält. Man tut also gut, zuerst eine Zeichnung zu machen und die Knöpfe auszusuchen, welche am besten zu der Garnierung zu gebrauchen sind; denn sie müssen mit der Farbe des Kleides oder der Bluse, wozu sie gebraucht werden sollen, übereinstimmen. Ebenso wichtig ist die Farbe der Seide oder des Garnes, womit die Knöpfe aufgenäht werden. Auf einem weißen oder sonst hellen Grunde wirkt Garn in einer abstechenden Farbe sehr schön. Um die Arbeit leichter zu machen, reibt man mit einem deutlich sichtbaren Faden das illuster auf den Stoff. Hüte, Mäntel und Kleider können auf Diese Art garniert werden. Die „Grande couture" und die «Haute mode“ gebrauchen viele Kristallknöpfe, mit denen sie Blumen in den schönsten Farbenschattierungen anfertigen. Die Mitte der Blume besteht aus ganz kleinen Knöpfchen oder auch aus einem Knopf aus Stadt. Rosa und blaue Blumen mit einem silbernen Mittelpunkt sind reizend. Mit diesen Blumen aus Knöpfchen werden die Schultern der Kleider und auch die Hüte garniert.
Nehmen wir als Beispiel eine Bluse aus blauem toile de soi mit Kristallknöpfchen in derselben Farbe, ein Kleid aus Kasha mit Perlmutterknöpfchen, ein Kleid aus rosa teile de soi mit Kristallknöpfchen in derselben Farbe, die mit Seide in etwas dunklerem Zone ausgenäht sind.
Je nachdem man die Knöpfe aufnäht, erhält man wieder
eine weitere Garnierung.
Man kann dieselben mir zwei
Stichen, oder gekreuzt, von innen über den Rand oder von unten annähen.
des Kopfes,
Dss Wel« der Am.
Von
Hanns Marschall.
^Nachdruck
verboten.) anziehender
bleiben, von anderen, die leicht ermüden, die sprunghaft, zerstreut. träge sind und darum in der Schule Zurückbleiben, von „Sensiblen", die bald hier, bald dort über Schmerzen Hagen,' von blutarmen, leicht erregbaren Kindern.
Nicht selten kommt es vor, daß uns die Mütter versichern, ihre Kinder seien besonders klug, llnd das ist richtig. Ja, unsere verwöhnten und nervösen Kinder sind so klug, daß sie es in ihrem kurzen Leben bereits erreicht haben, halb bewußt, halb unbewußt, ihre Eltern in der grausamsten Weise zu tyrannisieren. Der unerwartete Erfolg, den ein Erbrechen, eine leichte Magcnvcrstimmmig einmal ausgelöst hat, die Liebe und Nachsicht, die man ihnen jedesmal geschenkt, bei der geringsten gesundheitlichen Störung, läßt das Erbrechen, die Leib- und Kopfschmerzen zu einem Reflex werden, der unter der Schwelle des Bewußtseins liegt und durch jedes unangenehme Ereignis ausgelöst wird. Sie sind schuldlose Schwindler, die Schuld liegt in der liebevollen Schwäche der Eltern. Diese sind nervöse, überarbeitete Menschen, und sie haben nur dieses einzige Kind. Das Kind ist der Mittelpunkt ihres Lebens, und wenn sie bei ihm eine Störung bemerken, so denken sie immer an das Schlimmste. Ihre Sorge wächst, ihre Liebe verdoppelt sich und verliert jedes Maß. Für das Kind aber ist dieser Zustand das Paradies auf Erden. Die Krankheit wird ihm erwünscht, und schließlich Zuflucht.
Die ängstlichen Eltern fürchten Blinddarmentzündung oder sonst eine ernste Erkrankung und holen den Arzt. Dieser kann Wunder wirken, wenn er nach einer ergebnislosen Untersuchung die Diagnose „Nervöse Beschwerden" stellt. Sein einmaliges, energisches Eingreifen kann die vorliegenden nervösen Symptome für alle Zeiten beseitigen. Ein Wutkrampf wird durch llebergießen mit einem Eimer kalten Wasser für immer unterdrückt, Kopfschmerzen, Leibschmerzen und Erbrechen werden durch einmaliges Elektrisieren an der betreffenden Stelle des Körpers aus der Welt geschafft. Der kleine Patient wird überrascht durch die kühle Sicherheit und Entschlossenheit, der er begegnet. Der bisherige Sieger wird zum Besiegten. Diesen Erfolg "ereicht aber nur der Arzt, der Fremde, die Respekt- person, dessen Erscheinen an sich schon für das Kind ein Erlebnis ist.
Aber mit der Beseitigung des nervösen Symptoms hat der Arzt noch nicht die ganze Arbeit geleistet. Er mutz daraus einwirken, das Kind in seinem Wesen umzustimmen und aus ihm einen lebenstüchtigen Menschen machen. Dazu müssen Arzt und Eltern zusammenwirken. Die Erziehung und das Milieu, die die Ursache alles Uebels waren, müssen geändert werden. Sind die Eltern einsichtig genug und aus Erfahrung klug geworden, so genügt es, wenn sie Dem Kinde gegenüber eine ent-
Verheißungen erfüllten — tragen sie am Ende selbst daran die Schuld?
Nun, wenn Verheißungen unerfüllt bleiben, so brauchen auch Bedrohungen sich nicht zu bewahrheiten. Und wir können fest und furchtlos unsere Straße durch das Dasein wandeln gleichviel, ob wir am Sonntag oder am Dienstag beziehungsweise Donnerstag den ersten Schritt hinein tun mußten.
Nie kann das Antlitz Der Frau schöner und _ , wirken, als wenn ein Lächeln — und mag es noch so flüchtig; fein — darüber hingleitet. Ter Ausdruck des Lächelns gibt jedem Gesicht etwas Befreiendes. Und Die Dame weiß dieses! schiedenere Haltting annehnicn, seine kleinen Beschwerden und gewinnende Lächeln zu schätzen und wird stets bemüht sein, ein' Klage» vernachlässigen. Sind sie zu schwach, so müssen sie sich
Ist die ÈtruWw Nm eine Berfchweiiderin?
(Nachdruck verboten.)
Das ist nicht so einfach mit ja oder nein zu beantworten. In einer Beziehung sieht es fast so aus; doch muß man näher zusehen, und man wird manches begreifen und einsehen.
Eine selbständige Haushaltführung für eine berufstätige Dame ist heute etwas sehr Kostspieliges und vielleicht her größte Luxus, den sich eine Dante leisten kann, die auf eigenen Füßen steht.
Doch wenn man den ganzen Tag arbeitet, braucht man ab und zu eine kleine Abwechslung; man arbeitet doch nicht nur für den nackten Lebensunterhalt. Das wird jeder Denkende einsehen.
Ich habe hier und da direkt das Bedürfnis, mir öfters einen gewisse» Luxus zu leisten. Nennt ihr es eine Verschwendung, wenn ich ab und zu das Theater oder Kino besuche? Es muß ja von vornherein leider jegliche Verschwendungssucht ausgeschaltet werden, da die Lebenshaltungskosten so unerschwinglich sind, daß sicherlich vom Gehalt nicht viel überbleibt für den sogenannten Luxus. Ich halte es für keine Verschwendung, wenn ich ab und zu in ein gutes Lokal gehe, gut angezogen bin und mein Mittagsmahl an einem gepflegten Tische in schöner Umgebung ciunehme. So etwas ist nötig, man schafft damit einen Ausgleich für Körper und Geist im Gegensatz zur beruflichen Tätigkeit.
Gewitz, Sparen ist eine schöne Sache; aber vom Sparen allein ist noch keiner reich geworden. Hat schon ein junges Ding Freude daran, sich ein bißchen hübsch und nett zu kleiden, so latzt ihm ruhig sein Vergnügen; es wird dafür doppelt so gern bei der Arbeit sein, wenn es ein gepflegtes Aeutzercs hat und merkt, daß es den anderen gefällt. Im Gegenteil, es ist oft sogar sehr wichtig, daß man sich hübsch anzieht und etwas auf sich hält. Und daß das viel kostet, weiß jedermann; also kann auch da nicht von Verschwendung die Rede sein.
Im großen und ganzen werden bestimmt kleine Extravaganzen, die vielleicht wirklich eine Verschwendung sind, eine große Seltenheit sein; dafür sorgen schon die Gehälter und
die teure Lebenshaltung.
Isabella.
ernstes oder gar grämliches Gesicht zu vermeiden.
Vor kurzem brachte die Presse die Nachricht, daß man in Paris in sogenannten „Schuten der Schönheit", in denen die Dame von Welt alles lernen kann, was für sie von Vorteil ist,
! mit einem Wechsel der Umgebung einverstanden erklären. Verbringt das Kind einige Zeit in schlichten, einfachen Verhältnissen, in der Gesellschaft anderer gesunder Kinder, so kehrt es
wie richtig gehen, sitzen, schminken usw., auch Kurse für „Das richtige Lächeln der Dame" eingesetzt habe.
Es ist zweifellos nickt leicht, den richtigen Maßstab zu finden. Man mutz sein Antlitz, daß der Spiegel aller Seelen- regungen ist, gut kennen, um zu wissen, wann das freundliche und aufsordernde oder verheißende Lächeln in offenes Lachen übergehen darf. Schon in den Augen allein kann ein heiterer Ausdruck liegen und glückliche Lebensbejahung bedeuten. Lacken, wirklich herzhaftes Lacken, ist Befreiung und Schönheit. Darum lieben wir auch das heitere Gesicht ant Menschen, das frei und unbeschwert von den Lasten und Sorgen des Alltags ist und uns wie ein großes Aufatmen und Vergessen scheint, I wie ein Blick ins Land des ewigen Glückes.
völlig verändert nach Hause zurück.
Der Sebmstsg im Älksmide.
Von
F. Gebhardt.
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Nach den Lehren der mittelalterlichen Astrologie war der Stand der Gestirne bei der Geburt eines Menschen von Einfluß und Bedeutung auf dessen Entwicklung und Lebensweg. Doch auch die moderne Astrologie weist solche Annahnien nicht zurück, wenngleich sie nach wissenschaftlicher Begründung dafür sucht..
Mit den astrologischen Berechnungen hat nun allerdings
„Heiter fein — das ist alles!" Mit den astrologischen Berechnungen hat nun allerdings
-Aber nickt immer wirkt das Lächeln anziehend und schön, das, was der Volksmund über Geburtstag und Menschengesckick Vielmehr liegt gerade im Lachen allein eine große Wandlunas- beziehungsweise Charakter sagt, nicht viel zu tun. Was sich säbiakeit. Da ist das arrogante und süffisante Lächeln, das | zwischen jener und seiner Anschauung zu decken scheint, ent- durchaus nicht einnehmend wirkt, gleich, wie auch das mokante stammt vielleicht einer gemeinsamen Quelle, die im alten ~ ~ ' Heidentum zu suchen wäre. Uebrigens läßt der Volksglaube
sich nicht auf langwierige Berechnungen von Stunden oder gar
Lächeln. Auch der Triumph und die Selbstgefälligkeit kennen: ein Lächeln, wie die Schadenfreude und die Nachsichtigkeit, ein ■ Lächeln, das etwas Herablayendes hat und einer inneren Regung entspringt, die alles andere als schön ist. Tann das. Lächeln der Zerstreutheit und Nervosität, das man heute so oft; gedankenlos auf dem Antlitz des Nächsten erblicken kann, das abwesend ist und doch verbindlich sein soll.
Aber dann gibt cs das wehe Lächeln des Schmerzes und der Eiusagung, das Schicksalslächeln, das ein Antlitz selbst in den schwersten und trüben s runden eines großen Leides so
unsagbar verschönt und alle
HCL
ang herausfordert. Ein
vor dem Leid des anderen rrâgt.
Aber was bedeutet dieses
unsere Menschenliebe und Zu- Lackeln, das uns erzittern läßt und der Große, mit der er es
acheln gegen t
selige Lachen der Mutter, die ihr Kind umschl
aufjauckzende, etzl. Was be-
Deutet es gegen das welwerlorene, bingebende und aus tiefstem Herzen kommende Säckeln, mit dem die Frau dem Geliebten entgegennebt. Dieses Lächeln ist Sonnenschein und Schönheit. Es ist Lebensbejahung und Freude. Es ist Hingabe des ganze» Menschentums für einen anderen.
Und es ist, als wenn nickt nur die Dame von Welt in ben kultivierten Ländern der Erde diese Wahrheit erkannt hat: Wohin wir auch blicken, — überall strahlt uns das Lächeln Der
*rau entgegen, die, gleich, ob im Innern Afrikas oder im hohen
Gestirnstellungen ein, sondern heschränkt sich auf den Wochen-! tag der Geburt und dessen Bedeutung für sie und das betreffende Menschenkind. Und cs sind sehr leicht die Beziehungen; zu erkennen, welche von diesem Wochentage zu derjenigen Gottheit, dem er geweiht war, führen.
Ter Sonntag, als der Tag der lebenspendenden Macht,' fdienst denn auch all denen, die an ihm das Licht der Welt er-' blicken, nach der Volksmeinung nur Gutes. Wer wüßte nicht,, daß man die „Sonntagskinder" als an einem Glückslage ge-: boten preist? Solchen Sonntagskindern sind besondere Kräfte verliehen. Geister erscheinen ihnen, verhorgene Schätze, Erlösung Verdammter durch »e sind ihnen zugedacht. Die Gabe der Weissagung und des Lell'ebens wird ihnen zuteil neben derjenigen, Kranke und S-.echc heilen zu können. Ihnen fliegen die Herzen zu, überall sind sic beliebt und gern gesehen, also das, was man gemeinhin Glück nennt, begleitet sie ihr ganzes Leben hindurdh. Beneidenswerte Sonntagskinder!
Aber auch der Montag, der Tag des zweiten großen Gestirns, ist für die an ihm Geborenen der Spender" guter Gaben. Wohl wird das Leben der Dèontagskinder an Arbeit sehr reich sein — doch Arbeit im Sinne von Segen, nicht von Fron. Aber sie erreichen auch ein hohes Alter
...... , Ter Dienstag ist der Tag des Kriegsgottes Ziu (bei
Norden bei den Eskimos, gleich, ob drunten in der Südfee den romanischen Völkern des Mars). Daher sind die Tiens-
oder auf dem unwirtlichen Höhenzuge Tibets, weiß, das tagskinder nicht gerade zu beneiden. Ihr Leben ist eine Kette
Lächeln — Schönheit ist.
ëttern und Kinder.
Von
Charlotte Ullmann. _
(Nachdruck verboten.)
von Kampf, mancherlei Trübsal trifft sie, und ein hohes Alter ist ihnen nicht beschieden.
Ter Mittwoch dagegen, der Wodanstag, steht offenbar unter dem Schirm des Himmelsvaters. Denn die an ihm geborenen Menschen führen einen ruhigen, von keinen großen Glücksfällen zwar, aber auch von keinem nennenswerten Unheil getrübten Lebenslauf, in dem Streben und Erfolg, Arbeit und Ruhe sich die Waage zu halten.
Der Donnerstag wieder, der Tag des Wetterers und
— ..... — .,-.., -- ... —, , —----------- Tonnerers Thor, birgt in sich mancherlei Gefahrcn für die an
Eltern strenge, und die Kinder beugten sich vor der Autorität, ihm zur Welt Kommenden. Sie neigen zum Jähzorn, vor dem sie sich also zu hüten haben, und beim Umgang sowohl mit Wasser wie mit Feuer müssen sie sich in acht nehmen, weil diese
Es gab eine Zeit, es ist noch nicht lange her, da waren die
der Eltern. Ja, es kam damals nicht selten vor, daß die Stritt
der die Eltern fürchteten. Tenn diese Eltern sorgten für die _______ _____ .. ...
leiblichen Bedürfnisse des Kindes nur kraft ihrer Ansichten Elemente für sie bedrohlich sind, und Erfahrungen, und sie leiteten seine Erziehung im Per-, trauen auf den eigenen Instinkt mit unerschütterlicher Selbst- ■ sicherheil. Sie sahen nicht vor allem darauf, dem Kinde eine I
abwechslungsreiche Jugend zu bieten, sondern sie bestrebten: sich, das Kind an Pflichten zu gewöhnen, um io seine Kraft
für den Daseinskampf mit seinen Lasten und Widrigkeiten zu! stählen.
Freitag, der Tag der Liebes- und Schönheitsgöttin Freia, beeinflußt mehr das Wesen seiner Kinder. Sie werden freigebiger, leicht zu lenkender Natur und neigen zu Leichtsinn. Ernste Pflichtauffassung ist ihnen fremd.
Der Sonnabend (bei den Romanen der Tag des
In dieser Zeit gab es Kinder, die sich bescheiden und1 achtungsvoll allen elterlicken Anordnungen fügten. Streng be-; harrten die Eltern auf ihren Elternrechten auch dann noch, | wenn die junge Brut flügge geworden, sich selbst zu erhalten und zu ernähren vermochte.
Heute hört man von Kindern, die gleich weinen, wenn man
ihnen ein Wort sagt, die über ein Versagen Wut geraten, die jeden Widerstand brechen, reichen, die es verstehen, der Mittelpunkt der den und sich alles untertänig zu machen.
Wir hören von Kindern, die nicht essen Minute stillsitzen können, die darum immer
ihres Willens in jeden Willen er« Familie zu wer-
wollen, die keine zart und mager
Saturn) ist wieder ein freundlicher Tag. Die an ihm Geborenen werden eine heitere, frohe Jugend durchleben, ihr Mannesalter wird reich an Arbeit und mancher Mühe sein, aber dafür ist ihnen ein friedlicher Lebensabend bestimmt.
Ob der Volksmund in seinen Aussprüchen immer das Rich- , lige getroffen hat? Vielleicht stimmt es bei dem uns jenem ! einmal mehr oder weniger. Aber Gottlob, wohl doch gewöhn- ; tich nicht. Sonst müßte man die armen Kinder des Dienstags
wirklich bedauern. Zu diesen gehört Verfasser leider auch, und das mit dem an Kämpfen und Enttäuschungen reiche Leben stimmt wohl. Aber wem blieben solche erspart? Wohl selbst
MM Mi Verlsbmli
Von
I. Adams.
(Nachdruck verboten.)
In fünfjähriger Verlobung lernen die Menschen einander nicht so gut kennen wie in achttägiger Ehe!
Viele Verlobungen verlaufen harmlos, aber manche führen doch zur Ehe!
*
Eine Verlobung wirkt wie eine GesellschaftstoileUe — in beiden zeigt man sich von der besten Seite!
Zu einer glücklichen Verlobung gehört nicht nur Liebe, sondern vor allem auch Takt!
Die prMslhe Hausfrau.
Kleine Sparsamkeitsmaßnahmen im Haushalt.
Spare elektrischen Strom, indem du beim Plätten ausschaltest, wenn die Plätte so heiß ist, daß sie zischt, und plätte nun ohne Strom, bis sie auszukühlen beginnt.
Drehe abends den Hauptschalter des elektrischen Lichtes aus vor dem Zubettgehen; cs kann dann nicht Vorkommen, daß versehentlich in einem Raume das Licht die Nacht hindurch brennt.
Spare Arbeit durch sofortiges Abspülen gebrauchten Geschirrs und Abwischen von Messern und Gabeln.
Spare Kraft, indem du bei schlechtem Befinden sofort bedingungslos eine halbe stunde ruhst, anstatt durch mehrere Stunden nichts Rechtes zu leisten.
Spare Zeit, indem du dich auf die eben vorliegende Arbeit konzentrierst und nicht viele Minulcu und Viertelstunden mit Unterhaltung, Lesen von Zeitungsblättern, Reklamen und Einwickelpapieren, Besprechen von Möglichkeiten und Aus-dem- Fenster-schen verlierst.
M die Küche.
f. Gebackener Schellfisch mit Pilze». Ein Schellfisch wird in zwei Hälften geteilt und die große Gräte, auch »täglichst die kleinen, entfernt. Nachdem der Fisch halbgar gekocht ist, zieh! man auch die Haut ab. Die Pilze, Champignons oder Steinpilze, werden in Butter weichaeschmort, wenn Champignons, mit etwas Zitronensäure, die Steinpilze mit Pfeffer, Salz, Zwiebel und Petersilie und etwas Mehlschwitze. Dann legt man t» eine Porzellan-Backform den zerlegten Fisch und die Pilze schichtweise, obenauf geriebene Senimel, Parmesankäse und Butterstückchen und backt das Gericht bei mäßiger Hitze gelbbraun.
f. Zitronenkürbis. (Ersatz für Zitronat.) Man wiege die gleichmäßig geschnittenen Kürbisstücke ab und bestreue sie nm Zucker — aus 1 Kilogramm Kürbis % Kilogramm Zuaer. Am anderen Tage lasse man die Kürbisstücke auf einem -porzellansieb trocken ablaufen, schäume die Zuckerbrühe, koche n kurz ein und gebe, auf 1 Kilogramm Kürbis gerechnet, die a i Zucker abgeriebene Schale von 2 Zitronen hinzu fowte oe Saft der Zitronen. In dieser Lösuiig koche man die Kurm stücke, bis sie klar aussehen, lege sie in einen Steintopf « übergieße sie mit der kurz eingekochten Brühe. Dieses D fahren, die Brühe kurz einzukochen und erkaltet uvcr Kürbisstücke zu gießen, wiederhole man noch zweimal, um mit zwei Tagen Pause. Ueber den erkalteten Kürbis ou
nicht den Sonntagskindern, die doch wahrlich durchaus nicht allemal zu den vom Glück mit Uebermaß Bedachten gehören _
dürsten. Oder — wenn sich bei manchen unter ihnen nicht alle Aprikosenmarmeladc.
man ein Pergamentpapier. ,
f. Krusten mit Reinetten. Drei bis vier Semmeln vom
gangenen Tage werd«» in Scheiben geschnitten und sey» * in heißer Butler auf beiden Seiten goldgelb gebraten. ~ 8 bis 10 Reinetten bohrt man das Kernhaus aus und m sie (in Scheiben geschnitten) mit einem Eßlöffel Butter, o und Rum. Mit den weich gedämpften Apfelscheibcn beleg die gerösteten Semmelscheiben und bestreicht sie mu v
Sie wünschen
Mitteilungen, Briefbogen, Rechnungen, Mahnschreiben, Briefumschläge, Postkarten, alle Formularien oder sonstige
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