Hünfeld. (SHw eine markt vom 17. M a l) Aufgetrieben waren 239 Stück. Die Preise stellten sich je nach dem Alter auf 9,15 und 21 RM. das Stück. Bei gedrücktem Handel verblieb ein Ueberstand. Der nächste Markt findet am 7. Juni statt.
Hersfeld, 17. Mai. ( LeichenfuN d.) Sonnabend • fand der diesige Stadtförster Sorg im Wald in der Nähe der Stadr im Dickicht eine weibliche Leiche. Es handelt sich wahrscheinlich um eine seit zwei Wochen verschwundene 2-1- jährige hiesige Frau. Es steht noch nicht fest, ob es sich um ein Lerbrechen oder um Selbstmord handelt.
Kassel, 17. Mai. (Ucberfall a u f eine Laden- i n h a b e r i n.) In einem Mehltauschgeschäft in Wahlershausen überfiel dieser Tage ein unbekannter Mann die Ladeninhaberin, indem er sie mit einem schweren Eewichts- srein auf den Kopf schlug. Die Ueberfallene konnte noch um Hilfe rufen, worauf der Unhold von ihr ablieh und in Richtung Kirchditmold lüchtete. Leider ist er unerkannt entkommen.
* Herbstein. („HochklingtdasLied vom braven Mann . . .“) Am 2. Pfingstfeiertag hatte sich an den bei Herbstein gelegenen Schalksbachteichen eine große Menge Badelustige eingefunden, die sich teilweise im Master und zum Teil am Strand ruhend befanden, als plötzlich ein etwa lOjähriger Junge in größter Erregung nach einer vom Ufer 50 Meter entfernten zirka 3—4 Meter tiefen Stelle hinwies, an der noch die Hände eines eben versinkenden Menschen sichtbar waren. — Ohne jedes Zögern sprang der 20jährige Hugo Ruhl aus Herbstein in den See, um dem mit dem Tode Ringenden Hilfe zu bringen, der inzwischen vollkommen versunken war. Als er nach ihm tastete, klammerte sich aber der Verzweifelte an den Körper des Reiters, so daß dieser den bei dem Rettungswerk vorgeschriebenen Kunstgriff nicht anwenden konnte. Er befreite sich zunächst von der Umklammerung, und es gelang ihm schließlich, den etwa gleichalterigen jungen Mann, an den Kopfhaaren hinter sich herziehend, bis zu einer Stelle zu bringen, an der er selbst Grund unter den Füßen fand. Dann trug er den Bewußtlosen an Land. Die hier zweckmäßig angestellten Wiederbelebungsversuche hatten nach einiger Zeit den Erfolg, daß der schon verloren Geglaubte dem Leben wiedergegeben werden konnte. — Wie man hierzu erfährt, hat sich Herr Hugo Ruhl, der als guter Schwimmer bekannt ist, bei dem vorjährigen Gauturnfest in Bebra des 7. Turnkreises (Oberweser) Oberfulda-Werra- Rhön im Rettungsschwimmen einen der ersten Preise geholt und fand bald Gelegenheit, im Bronnzeller Schwimmbad bei Fulda einer dem Ertrinken nahen Dame mit beachtenswerter Entschlossenheit ebenfalls das Leben zu retten.
* Ortenberg, 17. Mai. (Bubenstreich.) Zn einem verschlossenen Eartenhäuschen unweit der Stadt wurde während der Pfingftfeiertage die Tür erbrochen und verschiedene Sachen im Häuschen herumgeworfen oder zerstört. Zur Ermittlung des Täters weilte bereits Kriminalpolizei mit einem Polizeihund hier. Es wird mit Eifer gearbeite, damit dieser lose Bubenstreich seine Sühne findet.
* Aus dem östlichen Vogelsberg. (BeginndesHü- j e n s.) Die lang anhaltende rauhe Witterung der vergangenen Wochen ließ den Stand des Grases der Hutweiden "sich nur lngsam entwickeln, infolgedessen wird erst jetzt mit dem Austreiben des Viehes auf die Weiden begonnen.
Gießen, 17. Mai. (Zuchthaus für einen Betrüger.) Ein schon wiederholt mit den Gerichten in Konflikt gekommener Landwirlschaftsinwektor hat in Nürnberg unb in Bad Nauheim eine ganze Reihe von Betrügereien begangen, wobei er sich u. a. auf außer Kurs gefetzte 50- und 20-Mark-Scheine von Frauen Geld herausgeben ließ und damit verschwand. Ferner beging er auch allerlei Mietschwindeleien. Das Erweiterte Schöffengericht schickte den unverbesterlichen Betrüger auf zwei Jahre ins Zuchthaus.
Maiensonne und Gesundheit.
Von Dr. Curt Kayser, Berlin-Wilmersdorf.
R.H.V. In unserem Klima ist der Mai der Bringer des Frühlings mit all seinen Freuden für Leib und Seele. Nach dem lichtarmen Winter empfinden wir Licht und Wirme der Maiensonne doppelt wohltuend, allein nicht nur der Schein, auch der Sonnenschein trügt. Solange die „Eismänner" noch nicht vorüber sind, also etwa bis Mitte Mai, pflegen die Temperaturen des Morgens und des Abends noch recht kühl zu sein, und wer einen Schnupfen oder eine ernstere Erkältung vermeiden will, der sperre seine Wintersachen nicht vorzeitig in den Kleiderschrank. Ein Spaziergang in der Maiensonne ist gewiß unserem Körper dienlich und erfreut Herz und Auge, aber man laste sich nicht verleiten, wie es besonders Kinder gern tun, sich schon in diesen Maientagen im Grase zu lagern. Wenn auch die Luft warm ist, so ist es der Boden doch meist nicht, und schmerzhafte rheumatische Erkrankungen, Blasenkatarrhe und Aehnliches sind nicht selten die Folge. Bei manchem Spaziergang in der Maiensonne „lächelt der See und ladet zum Bade", aber auch hier ist es falsch, mit dem Baden im Freien zu früh zu beginnen. Erst, wenn im Juni die Temperaturen gleichmäßig geworden sind und das Wasser genügend durchwärmt ist, soll man mit dem Baden anfangen. Nur ganz abgehärtete Menschen werden ein Bad im Freien auch schon früher ohne Schaden vertragen. Unbedenklich und der Gesundheit besonders dienlich ist der Genuß des in der Maiensonne her- angereiften frischen Gemüses. Hierher gehören insbesondere Spargel. Spinat, Salate und Radieschen, die auch als Träger der Vitamine unserem Körper besonderen Nutzen bringen.
Schießlich sei noch der unter den Strahlen der Maiensonne hervorsprießenden Blumen und Blüten gedacht, mit denen wir gern unsere Wohnräume schmücken. Aeste von blühenden Obstbäumen abzureißen ist eine Unsitte, die den Obstertrag mindert und damit die Allgemeinheit schädigt. Mit Primeln sei man vorsichtig. Unsere heimische gelbe Primel ist ungefährlich; die japanische hingegen muß man meiden, da schon die bloße Berührung mit den feinen Haaren ihres Stengels nicht selten ernste Hauterkrankungen nach sich zieht. Kindern verbiete man strengstens, Blumen in den Mund zu nehmen; denn unter den Frühlingsblumen sind manche, wie Maiglöckchen, Goldregen und verschiedene andere, die giftig sind.
Börse und Handel.
Frankfurter Schlachtviehmarkt vom 17. Mai. Der Auftrieb des Hauptmarktes bestand aus 1019 (gegen 1508) Stück Rindern, 294 (1214) Kälbern, 9 (29) Schafen und 3005 (6114) Schweinen. Bezahlt wurde pro Zentner Lebendgewicht in Mark: Ochsen: al) 32—34, a2) 28—31, bl) 24—27. Süllen: a) 28 -30, b) 22 27. Kühe: a) 25-27, b) 22—24, c) 18—21. Färsen: a) 32 -35, b) 28 -31, c) 23
Turnen, Sport und Spiel.
i Fußball in Hessen-Hannover.
Zu Pfingsten gab es in unserem Bezirk ein gerade nicht sehr reichhaltiges Programm. Der Marburger V.f.B. Kurhessen hatte die Spielv. Fürth zu East, die am Vortage vom Frankfurter Fußbattsportverèin mit 1:3 Treffern geschlagen worden war. Sie bestritt das Marburger Spiel, das vor der Rekordzuschauerzahl von 4000 in dem dortigen Stadion stattfand, mit Ersatz für Hagen, Kraus, Leinberger und dem Mittelstürmer Hecht, konnte aber trotzdem nach Belieben gewinnen. Endergebnis: 9:1 für Fürth. Der Ehrentreffer fiel 1 Minute vor dem Spielschluß. — Kurhessen Kassel gewann in Arnsberg 3 :8 und in Niedermarsberg 4 :7, obwohl nicht die beste Besetzung zur Verfügung stand. Der B.C. Sport gewann in Mühlhausen (Thüringen) mit 7 :1 Toren. Die mitteldeutsche Mannschaft Stadtilm weilte in Hessen-Hannover und erfocht zwei Siege. — Großalmerode blieb mit 3 :4 im Nachteil; gegen Spielvereinigung Göttingen hieß das Ergebnis sogar" 0 : 4 für die Thüringer. Der Nordgruppenmeister Göttingen 05 gewann gegen Northeim auf eigenem Platze knapp mit 5 :4. Um die Kasseler Stadtmeisterschaft wurde weitergespielt. Spielverein Kastel schlug Sport mit 5 :0 Toren, der Sportklub 03 blieb mit 2 : 1 Treffern gegen Hermannia im Vorteil. R.
Jungfliegertrefsen und Modellwettbewerb auf der Wasserkuppe.
Sp. Gersfeld, 17. Mai. Am Pfingstsamstag strömte, wie alljährlich, eine Schar von Jungfliegrn aus allen Gauen Deutschlands nach der Wasserkuppe und zog im Schein der Fackeln zum Fliegerdenkmal, von dem herab Staatsmini- ster a. D. Dominicus, der Vorsitzende des Deutschen Luftfahrt-Verbandes, markige und mahnende Worte an die Jungflieger richtete. Pfingstsonntag begann nach einem Gottesdienst ein spannender Wettkampf der Modellbauer. 420 Modelle waren hierfür gemeldet. Hervorragende Leistungen bei diesem Wettbewerb, Flüge von sechs Minuten Dauer und mehreren Kilometern Strecke zeigten, daß die Zeit überwunden ist, in der viele das Flugmodell als eine Spielerei ansahen. Selbst namhafte Fachleute mußten bekennen, daß sie von den jungen Modellbauern wertvolle Anregungen für neue Konstruktionsmöglichkeiten erhielten. Bezeichnend für die Tätigkeit der Modellbauer war, daß von den 420 Flugmodellen nicht eines dem andern glich. Sie unterschieden sich durch die Verwendung verschiedenartiger Baustoffe, Konstruktionen und Profile. Auffallend war das Bemühen, durch Neuerfindung automatischer Steuerungen die Flugmodelle kursstabil zu gestalten. Am Pfingstsonntag und auch noch am Vormittag des Pfingstmontag gestaltete sich ein so reger Flugbetrieb, daß oft gleichzeitig eine ganze Anzahl von Flugmodellen ihre Künste zeigten. Mehrmals sah man sie wie ein Raubvogel still in der Luft stehend und dann wieder, gegen den Wind kämpfend, Kunstflugfiguren ausführen. Nach eingehender Auswertung durch den Meßtrupp fand am zweiten Pfingst- feiertag die Preisverteilung statt. Profestor Dr. Eeorgii nahm die Preisverteilung vor.
Die Ergebniste des Wettbewerbs.
Klasse A.: 1. Klose -Saarbrücken, 2,8 km zurückgelegte Strecke, 3 Min. 29 Sek. Flugdauer (außerdem Zusatzpreis der Firma Heinkel Flugzeugbau); 2. Michalika - Dresden, 1450 Meter, 4 Min. 7 Sek.; 3. Winkle r-Berlin, 1145 Meter, 2 Min. 42 Sek.
Klasse B.: 1. Kuhn-Fulda, 860 Meter, 3 Min. 58 Sek. (außerdem Zusatzpreis der Firma Heinkel Flugzeugbau); 2. Bickert und Herborn, Wistels bei Fulda, 2200 Meter, 1 Min. 47 Sek.; 3. 805 Meter, 1 Min. 55 Sek.
Hochstart: 1. Winkler -Berlin, 4700 Meter, 2. Rochlitzer -Chemnitz, 3750 Meter, 3. Winkler- Berlin.
bis 27. Kälber: a) —, b) 43-46, c) 38—42, d) 30—37. Schafe nicht notiert. Schweine: a) 35—39, b) 38—40, c) 37—40, d) 37—40, e) 34—38, f) und g) nicht notiert. Verglichen mit den Preisen des letzten Hauptmarktes gaben Ochsen 1—2, Bullen und Kälber je 2 Mark nach, während Kühe, Färsen und Schweine unverändert waren. Marktverlauf: Sperrmarkt. Rinder langsam, geringer Ueber= stand. Kälber und Schafe mittelmäßig, ausverkauft. Schweine langsam, geringer Ueberstand. Fleischgroßhandelspreise für frisches Fleisch in RM.: Ochsen- und Rindfleisch 1. 54—58, Ochsen- und Rindfleisch 2. 48—53. Bullenfleisch 44—48. Kuhfleisch 2. 34—42, Kuhfleisch 3. 22—30. Kalbfleisch 2. 55—65. Schweinefleisch 1. 48—54. Geschäftsgang: ruhig.
* Berliner Heu- und Strohnotierungen. Drahtgepreßtes Roggenstroh (Quadraiballen) 1.30—1,55; dito Weizenstroh (Quadraiballen) 1,05—1,20; dito Haserstroh (Quadratballen) 1,05—1,20; dito Gerstenstroh (Quadraiballen) 1,05—1,20; Roggenlangstroh (zweimal mit Stroh gebündelt) 1,35—1,65; bindfadengepr. Roggenstroh 1,20—1,40; dito Weizenstroh 1,10 bis 1,25; Häcksel 1,90—2,10; handelsübliches Heu, gesund und trocken 1,45—1,65; gutes Heu, gesund und trocken 2,10—2,50; Luzerne, lose 2,60—2,90; Timothy, lose 2,50—2,80; Kleeheu, lose 2,30—2,60; drahtgepr. Heu 40 Pfg. über Notiz. Tendenz: Stroh ruhig, Heu ruhig.
♦ Amtliche Berliner Butternotierungen. 1. Qualität 113,00, 2. Qualität 106,00, abfallende Sorten 96,00 Mark per 100 Pfd.
Gestorben:
Maria Anna Schmitt, Fulda, Marienheim, 90 Jahre alt. Beerdigung: Donnerstag nachmittag 4.15 Uhr auf dem neuen städt. Friedhof.
Therese Hofmann, Fulda, An der Waides 10, 66 Jahre alt. — Beerdigung: Freitag nachmittag 4 Uhr auf dem dompfarrl. Friedhof am Frauenberg.
Klothilde Bug, Petersberg, 90 Jahre alt.
Beerdigung: Freitag vormittag 8.30 Uhr in Petersberg.
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Bei dem Reichswettbewerb der Jungsegelflieger r Segelflugmodelleereignete sich auf dem Flugfeld der9W„ut kuppe ein Unfall. Eines der Segelflugmodelle landet!"' einer Gruppe Jungflieger und stieß einem der Flieger der Flugzeugspitze dicht unter dem linken Auge eine k fende Wunde. Sanitätsmanschaften verbanden den R' dauernswerten.
Deutsche Segelflieger in Holland.
Sp. Gießen, 17. Mai. Die auf dem Gießener Flughafen beheimatete Südwestdeutsche Sportfliegervereiniguna nur anstaltete dieser Tage auf dem Flughafen Waalhavey Rotterdam Vorführungen des Segelflugzeug-Schleppzuae- Den Vorführungen wohneten neben maßgebenden Personen der holländischen Luftfahrt auch der deutsche Gesandte Haag Graf Zech, Legationssekretär Dr. Müller und der deutsche Konsul in Rotterdam bei, ferner Vertreter der holländischen Behörden. Die Gießener Segelflieger bzw Motorflieger Diedrichs, Moog und Maier zeigten drei Ce- gelflugzeug-Schleppflüge hinter Motormaschinen, schliM lenkte noch der holländische Segelflieger Schmidt-Crans da- Segelflugzeug. Anschließend zeigte der Gießener FlugM. sührer Moog auf einem Motorflugzeug noch einige Kuch- flüge. Sämtliche Vorführungen fanden die vollste Anerkennung der holländischen Fachleute, Vehördenveptreter des deutschen Gesandten und der holländischen Presse. '
A.D.A.C.-Reichsfahrt beendet.
Bad Kissingen, 16. Mai.
Sechsundsiebzig Fahrer waren am 9. Mai in Pyrmont zur 8. ADAC.-Reichsfahrt gestartet. Fünfzig haben das Endziel, Bad Kissingen, erreicht. 24 Fahrzeuge, davon 11 Wagen und 13 Motorräder erhalten die goldene ADAC- Medaille, 23 Fahrzeuge die zweithöchste Auszeichnung, die silberne Medaille, zwei Fahrzeuge die bronzene. Aber nur zwei Fahrer kamen restlos strafpunktfrei über die fast 2000 km lange Reichsfahrt-Etappe.
Vom Ergebnis der 8. ADAC.-Reichsfahrt sei mitgeteilt:
Strafpunktfrei beendeten den Wettbewerb nur Ceorg Frey (Nürnberg) auf Viktoria-Motorrad und Mauermeyer (München) auf BMW-Seitenwagen-Maschine. Alle Reichsfahrer, die nicht mehr als 20 Strafpunkte hatten, erhalten als Reichsfahrtsieger die Goldene ADAC-Medaille. Das sind im Wagenwettbewerb: Haag und Hansen, beide auf Adler-Wagen, R. Anatnof (Heilbronn) auf Fiat, Dr. Otto Enoch (Essen) auf Mercedes-Benz, Paul v. Guilleaume (Berlin) auf Steyr, Heinz Kamann (Hannover) auf Ford, A. Petzold (Hannover) auf Ford), P. L. Orsini (Heilbronn) auf NSU, R. Sauerwein (Mainz) auf Bugatti, E. Gerson (Essen) auf Ford, Dr. Uter (Lübeck) auf Nulls Im Motorradwettbewerb: Iulius von Krohn (Berlins am Zündapp, W. Zinn (Meiningen) auf BMW, Hans Hieronymus (Nürnberg) auf Zündapp, Friedrich Bickel (Hamburg) auf Ardie, Ernst Dwinger (Hamburg) auf Ardie, Fritz Wolff (Nürnberg) auf Ardie, Klaus Augustin (Meppen) auf Triumph, H. E. Eurich (Stuttgart) auf Dâd, Graf Heinz von der Mühle-Eckart auf New-Hudson, 6g. Frey (Nürnberg) auf Viktoria, Robert Nonn (Kölns auf BSA, Frau Ilse Thouret (Hamburg) auf DKW, M Mauermayer (München) MRW.
Den Mannschaftspreis erhält die Adler-Gruppe, Fahrn Rupp, Haag und Hansen, auf Adler-Primuswagen.
Sp. Der 3X1ü0ü-Meter-DT.°Relord, der Pfingsten in Sitten» berg vom dortigen Kaufmännischen TV. (mit gyring als Schlußmann) ausgestellt wurde, verbesserte die alte DT.-Best' leiftung um fast 8 Sekunden, nämlich von 7:58 aus 7:50,6. Der DSB.-Rekord Preußen-Stettin von 7:38,8, ausgestellt im Jahre 1927, bleibt allerdings weiterhin ungefährdet.
Sp. Schmeling hat sein Training in Greenhill Lodge bei Kingstone ausgenommen.
Amtlicher Teil.
Oeffentliche Steuermahnung.
Diejenigen Steuerpflichtigen, welche bis jetzt ihre
1. Vorauszahlung auf die Gewerbeertragssteuer und den Handelskammerbeitrag für das 1. Vierteljahr 1932 w Höhe der für die Monate Januar, Februar und Mast 1932 nach dem Gewerbeertragssteuerzettel für » Rechnungsjahr 1931 fällig gewesenen Beträge,
2. Staatliche und städtische Erundvermögenssteuer für den Monat Mai 1932,
3. Hauszinssteuer für den Monat Mai 1932,
4. Kanalbenutzungsgebühr, Müllabfuhrgebühr und desteuer für das 1. Vierteljahr 1932, ... noch nicht gezahlt haben, werden hiermit aufgefordert, spätestens 24. Mai 1932 Zahlung zu leisten.
Nach diesem Termin beginnt alsbald die zwangswul Einziehung der Rückstände. ,
Für die verspätete Einzahlung der Steuern ist der«' zugszuschlag — 1K> vom Hundert des Rückstandes für 1 angefangenen halben Monat — bei der Zahlung zu e richten.
F u l d a , den 17. Mai 1932.
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