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RegiidLütsgcschichte des â rR. 81.

.... sie Pundesleitung der Bereinigung ehekn. 84et ^t jjie Kriegsregimentsgeschichte des ruhmvollen ■ fo'rie^^ 81, von dem bekanntlich in früheren cin Bataillon in Fuldas Mauern (jetzige Stadt- < 1 acirnisoniert war, fertiggestellt und wird gegen jLrj[ erscheinen. Die Regimcntsgeschichte wurde / Mtlichen Unterlagen von Leutnant d. Res. iw /. f m (Wetzlar) zusammengestellt und von dem kllrz- ^^„stotbenen Oberstleutnant Ahlers (Frankfurt am ausgearbeitet. Das würdig ausgestattete Buch ist ,cn und Bildern reichlich versehen und dürfte bei °? â giern regem Interesse begegnen. Der Preis "^E Mi auf 4,50 Mark stellen. Bestellungen, denen als 3 Mark beizufügen sind, nehmen der 1. Vor- bet Ortsgruppe Fulda, Kamerad Kaufhold, Schriftführer, Kamerad Andreas H e u m ü l l e r, 8. April entgegen.

Konkurs Dreifürst in Margretenhaun.

Konkursverfahren des Kaufmanns Josef Drei-

- Margretenhaun (Kreis Fulda) fand am Mitt- I Hein zweiter Prüfungstermin der nachträglich ange- • Forderungen statt, die durchweg anerkannt wur- u In der Masse liegen, nach Ausführungen des Kon- " Verwalters, ca. 15 Prozent ohne Berücksichtigung der iWÜeken. Ferner sollte über die Verwertung des Grund- h«ks des Gemeinschuldners Beschluß gefaßt werden. Lei- k- aelang es längerer Aussprache nicht, zwischen einem Geldinstitut und einer Darlehnskasse einen endgül- zusagenden Beschluß herbeizuführen. Zweifellos muß 2 Seiten eines anderen Hypothekengläubigers das lwaiigsversteigerungsverfahren über den Grundbesitz des Meinschuldners eingeleitet, werden.

Antiserum gegen Kreuzotterbisse.

Tie J.G. Fatbenindustrie A.-E., welche schon seit länge- ler Zeit die Herstellung eines antitoxischen Serums zur Behandlung der durch Kreuzotterbisse verursachten Ver- oiftuWn in die Wege geleitet hat, wird nunmehr ein sol­ches Präparat in den Handel bringen. Die im Serologi- i Laboratorium der Bakteriologischen Abteilung des Reichsgesundheitsamts durchgeführte Prüfung dieses von tcr J.E. Farbenindustrie A.-E. hergestellten Schlangen- simNs im Mischungsversuch an weißen Mäusen hat er- zân/daß seine Wirksamkeit gegenüber den Giften bei in Deutschland so gut wie ausschließlich in Frage kommenden Kreuzottern derjenigen des seither verwendeten Serums Udes Instituts Pasteur in Paris mindestens gleichwertig, zum Teil sogar überlegen ist. Von den im Reichsgesund- hciteamt zur Abgabe vorrätig gehaltenen Packungen des Serums „ER" find nur noch wenige vorhanden, nach deren Perbrauch auch seitens des Reichsgesundheitsamts das neue Term der J.E. Farbenindustrie abgegeben werden wird. Tas Serum wird auch im freien ■ Handel zum Preise von rtm L RM. je Ampulle von 10 ccm käuflich sein.

Auto auf dem Büroerlteig.

An der Straßenkreuzung Marktstraße-Friedrichsmarkt ereignete sich gestern nachmittag gegen 4 Uhr ein Verkehrs- unfall. Ein aus der Marktstraße kommender Lieferwagen tonnte an der unübersichtlichen Stelle infolge schnellen und MMschristsmäßigen Befahrens der Kurve einem ihm aus der Friedrichstraße entgegenkommenden Personenkraft- MM nicht rechtzeitig ausweichen. Der Lieferwagen fuhr deshalb aus den Bürgersteig, wobei eine Frau angefahren und am Bein schwer verletzt wurde. Ebenfalls kollidierte âWWrer mit dem Lieferwagen. Während der Rad- SW« ohne Verletzungen davonkam, wurde sein Rad stark ' beschädigt.

Die volksparteiUchen Kandidaten für die Landtagswahl.

Franh'urt a. M., 23. März. Für die bevorstehende MMmvahl hat bie Deutsche Volkspartei im Wahlkreis Wn-Rassau folgende Kandidatenliste ausgestellt: Magi- Mtsoberschulrat Wilhelm Schwarzhaupt in Frankfurt am Nam, Hausfrau Else Broekelschen in Goslar. Rechnungs- Äarl Beeres in Frankfurt a. M., Architekt B.D.A. K» Gatto in Kassel, Amtsgerichtsrat i. R. Dr. Walter -»hinann in Weilburg, Frau Stadtverordnete Marie Wiesbaden, Landwirt Friedrich Dinges 5. in Soben, Obermeister und Stadtrat Karl Meier in cn’ kaufmännischer Angestellter Schwalb in Wetz- m»d. August de Bary in Frankfurt a. M., Rechts- Ä"^.Notar Friedrich Hartdegen in Kassel, Lehrer Mspieß in Korb (Westerwald), Geschäftsführer 7i"?^enverbandes Gustav Löber in Kastel, Kaufmann Marburg, Chefredakteur Heinz Eorrenz in Nk., Steinbruckibesitzer Philipp Kreis in Geln- Stadtverordnete Engelmann in Wetzlar, Heinrich Vogel in Hersfeld, Rechtsanwalt und 5' Klemm in Hanau, stellvertretender Arbeits- ' ar Hans Panse in Corbach, Studienrat Dr. Fritz Frankfurt a. M., Universitätsprofcssor Dr. Hans »Franst Marburg, Generalsekretär Paul.Schindler

^" Kreiswahlleiter für die Preutzenwahl.

März. Der Oberpräsident hat namens des Nen ^kaatsministeriums für die Neuwahl des Preu- ir htm in i$5 am 24. April d. J. zum Kreiswahlleiter Wer ? Wahlkreis Hessen-Nassau Oberregierungsrat ade bei > Ä"'I Stellvertreter Regierungsrat Wegeler, in Kastel, ernannt. Der Name des ini , Viertels für den Wahlkreisverband vtn (Hes- »irden 7>"ud Rheinland-Süd) wird noch bekanntgegoben ilb toäti? Kreiswahlvorschläge für die Landtagswahlen Kestens n^icV' April 1932, die Anschlußerklärungen ^Üinbimi ..P April 1932 beim Kreiswahlleiter und die Gärungen spätestens am 12. April 1932 beim "swaylletter einzureichen.

Fran!?^^"^ "billige Häuser zu festen Preisen".

Galtet2^' März. Unter diesem Motto ver- »» »Nd 5uui„^!»"^ deutscher Architekten, Landesbezirk Hcs- mit eil en Ausstellung, die heute nachmit- steift n ”t’cn gestatt eröffnet wurde. Diese Aus- i?^irtickoiü ^".^??"ien Versuch dar, die Ankurbelung durchzuführen. Und in der Tat Um bie JÄ« Modelle reizender Einfamilien dem Bautn^ m der Hauptsache dreht, ganz dazu "-.'Usmäßia No-«" ui gen, wenn er auch nur über ein ver- Ansporn l ^i Kapital verfügt, als Anregung und N »'N bUbi^ Schon sür 10 000 Mark kann teiu“^1 in bei i Ewfamilienhaus hergestellt werden. i»n der kann sick^b ^’ ^000 Mark zur Verfügung zu ' Solch un J r11,1 Wahres Paradies auf Erden schaf- ; ^dnbnre Heimstätten sollen namelltlich im

Rödelheimer Schloßpark ditekt am bet Nidda erstehen, sd daß bet Glückliche, der hier seinen Wohnsitz aufschlägt, Luft, Wald und Wasser aus erster Hand zur Verfügung hat. Auch die Stadt zeigt für die Ausstellung und für die Vorstadt­besiedelung durch Einfamilienhäuser großes Interesse und kommt den künftigen Bauherren gerne durch Verbilligung und Stundung der Gebühren, namentlich aber auch durch die Bereitstellung von bedeutend verbilligtem Baugelände entgegen. Das brachte auch Stadtrat Niemeyer gelegent­lich der Eröffnung der Ausstellung zum Ausdruck. Er wünschte dem Bund deutscher Architekten für den durch die Veranstaltung der Ausstellung gezeigten Mut und Opti­

mismus vollen Erfolg. Das Interesse seitens des Publi- _ , . _

kums an der Ausstellung ist recht rege; schon am Eröff- . Rationcujozrailstpche Klage beim Staatsgenchtshof nungstage war der Besuch sehr zufriedenstellend. â für das Deutsche Reich.

------ M München, 23. März. Rechtsanwalt Dr. Frank II hat als Vertreter der NSDAP, und Hitlers wegen des vom Reichsinnenminister aufgrund der Verordnung über den Osterfrieden an sämtliche deutsche Sendegesellschaften ge­richteten Verbotes politischer Ansprachen im Rundfunk Klage beim Staatsgerichtshof für das Deutsche Reich er­hoben, da damit Adolf Hitler als Kandidat für die Reichs- präfidentschaft untersagt sei, im Rundfunk zu sprechen.

Kassel, 23. März. (Der Tresoreinbruch beim W a r e n h a u s T i e tz.) Wie die Polizei mitteilt, sind bei dem Tresoreinbruch im Warenhaus Tietz etwa 30 000 Mark gestohlen worden. Die Firma Tietz hat für die Ermitt­lung der Täter bzw. für die Herbeischaffung des Diebes- gutes mne Belohnung von 10 Prozent des wieder herbei­geschafften Geldes ausgesetzt.

Marburg, 23. März. (Marburg d i e größte Z i n n so l d ateng a r niso n der Welt.) Kürzlich ging eine Meldung durch die Presse, wonach die Stadt Torgau die grüßte Garnison der Welt sei, indem nämlich ein dortiger Schuhmacher eine Sammlung von 16 000 Zinn­soldaten nachweisen konnte. Dieser Rekord ist aber schon wieder gebrochen, denn jetzt meldet sich in Marburg der Obergerichtsvollzieher a. D. Halsen, der 96 000 Zinnsolda­ten mit dem nötigen Zubehör, wie Burgen, Dörfer, Bäume, Brücken usw. sein eigen nennt. Die Sammlung berücksich­tigt sämtliche Zeitalter, angefangen vom Trojanischen Krieg bis zum Weltkrieg 1914—18. Die Sammler der Zinnsoldaten sind bekanntlich in dem Bund „Clio", Bund der Zinnfigurensammler, zusammengöschlosten, der auf der Berlin, 24. März, mittelalterlichen Plastenburg bei Kulmbach ein Zinnfigu renmuseum einrichtete.

* Homberg (Oberhessen), 23. März. (Flugsport in Oberhessen.) Der Flugsportverein in Homberg hat in den Wintermonaten 2 Segelflugzeuge gebaut. Die Taufe dieser beiden neuen Flugzeuge findet am 2. Osterfeiertag in dem Segelfliegerlager auf dem „Hohen Berg" bei Nieder- Ofleiden statt. Mit den beiden Schulflugzeugen und dem Segelflugzeug „Falke" werden nach der Taufe einige Schau­flüge ausgeführt. Ta in Nieder-Ofleiden das einzige gün­stige Segelfluggelände in Oberhessen ist, können dort bei genügender Windstärke auch Stundenflüge ausgeführt werden.

Frankfurt a. M., 23. März. (Schwerer Tumult in der Frankfurter Stadtverordnetensit- z u n g.) Im Verlaufe der heutigen Stadtverordneten- sitzung kam es zu schweren Tätlichkeiten seitens eines kom­munistischen Stadtverordneten. Nachdem schon längere Zeit Radau geherrscht hatte, wurden zwei Kommunisten aus­geschlossen. Als auch der kommunistische Stadtverordnete Aschenbrenner wegen dauernden Lärms aus dem Saal ge­wiesen werden sollte, trat dieser an den Vorstehertisch, er­griff einen Löscher und warf ihn dem stellvertretenden Vor­steher Dr. Schnorr ins Gesicht, der eine blutende Wunde davontrug. Außerdem wurde dessen Brille zertrümmert. Weitere Geschosse Aschenbrenners verfehlten ihr Ziel. Her- beieilende Stadtverordnete hielten Aschenbrenner von wei­teren Tätlichkeiten ab. Die Sitzung wurde ausgehoben, und der Aeltestenausschuß trat zusammen, um zu dem be­dauerlichen Vorfall Stellung zu nehmen.

Pfeddersheim, 23. März. (Grober Unfug.) Ein „Bombenattentat“ versuchten einige junge Leute auf das Wohnhaus des Adjunkten Hartmeier auszuüben, indem sie eine Flasche mit Karbid füllten und Wasser zusetzten. Mit gewaltigern Krach explodierte die Flasche und wurde mit der Fenscheibe in tausend Stücke zerrissen. Die Verfolgung führte zur Festnahme der Täter, die es anscheinend auf politische Gegner abgesehen hatten.

Rambach (Odenw.), 23. März. (Beim Osterputz lebensgefährlich verunglückt.) Beim Fenster- pützen stürzte die Ehefrau Spilger aus dem Fenster. Sie erlitt einen Schädelbruch und doppelten Rückgratbruch. Die Verletzungen sind lebensgefährlich.

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Aus der Welt des Wissens.

Wir haben in Deutschland Ehen mit mehr als 13 Kin­dern nur mehr 15 Prozent, Eben mit 3 Kindern nur mehr 12 Prozent, mit 2 Kindern 20 Prozent, mit 1 Kind 13 Pro­zent und Ehen mit keinem Kind 40 Prozent; nach dieser Statistik stirbt nahezu die Hälfte aller deutschen Familien aus. — Vor 50 Jahren ist in Berlin und und damit in Deutschland die erste Schreibmaschine von dem Fabrikanten Glogowski eingeführt worden. — Die größte Dank der Welt ist die National City Dank in Newyork, die im Staate New­york allein über 201 Filialen verfügt. Die größte Dank in Frankreich ist der Crèdit Lyonnais, die zweite ist die Banque de Paris. — Im Jahre 1931 sind aus den land­wirtschaftlichen Gebieten der USA. fast eine Million ar= veitslose Landarbeiter und Farmer nach 52 größeren Städten gezogen; der Zustrom nach Newyork allein betrug 250 000 und nach Chikago 200 000 Personen. — „Berlin" war ursprünglich männlichen Geschlechts; in alten Urkunden wird es stets „der Berlin" genannt. — Gefrorene Nah­rungsmittel sind weniger wertvoll als frische, weil die für die Ernährung wichtigen Bestandteile bei dem Eefrier- prozeß leiden. — Bei Messungen, die 24 Stunden hinter­einander auf Veranlastung des Berliner Heinrich-Hertz-Jn- stitutes für Schwingungsforschung auf dem Potsdamer Platz in Berlin vorgenommen wurden, wurde festgestellt, daß das lauteste aller Geräusche das Knattern eines Motor­rades ist. — Zu Begräbnissen kleiden sich die Chinesen immer in Weiß, während sie, wenn sie Hochzeit feiern, Schwarz tragen.

Künstliches Gras ans Rasenplätzen.

Rasenplätze, die das ganze Jahr hindurch in frischem Grün strahlen, wird demnächst die Stadt New Uorck besitzen, vorausgesetzt, daß ein kürzlich unternommener Versuch die Erwartungen erfüllt. Ein etwa einen Morgen großer Platz ist nämlich mit künstlichem Gras belegt worden, das von natürlichem für's Auge nicht zu unterscheiden sein soll, aber erhebliche Vorteile aufweist. Es wird nicht von deir schädlichen Gasen einer Großstadt, vor allem nicht von Kohlenoxyd, angegriffen, braucht nie geschnitten, geharkt oder gesprengt zu werden und verliert auch unter der sengendsten Hundstagshitze seine frische grüne Farbe nicht. Begeisterte Befürworter des künstlichen Grazes behaupten sogar, es sähe natürlicher aus als echtes. — Das Auge wird gegen dieses neue Gras demnach nichts einzüwenden haben. Aber wie steht's mit der Nase? Das Kunstgras besteht nämlich aus einer Mischung von Schiefer und Asphalt auf einer Aschen- Grundlage. Riecht es vielleicht gar nach Asphalt?

Letzte Nachrichten.

Funkmeldungen des „Anzeigers".

Protefttclegramm Hitlers an den Neichsinnenminifter.

München, 23. März. Hitler hat an Reichsinnenminister Groener ein Telegramm gesandt, in dm er sich darüber be­schwert, daß, in Preußen während der letzten Tage 25 na= lionalsozialistische Zeitungen auf fünf Tage verboten wor­den sind.

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Hamburger Bürgerschaft aufgelöst.

I Hamburg, 24. März. Nach teilweise außerordentlich hitziger Debatte in der Bürgerschaft wurde gestern der nationalsozialistische Auflösungsantrag mit den Stimmen aller anwesenden 148 Abgeordneten angenom- m e n. Der weitere Zusatzantrag der Nationalsozialisten, die Neuwahl auf den 8. Mai festzusetzen, wurde, da die er­forderliche Treiviertel-Mehrheit nicht erreicht wurde, ab- gelehnt. Danach bleibt es dem Senat überlassen, den Wahl­termin festzusetzen.

Explosion in einer Berliner Gasapparate-Fabrik.

In einer Easapparate-Fabrik im 3rorboften Berlins explodierte ein Luftbehälter. Der Sohn / des Fabrik-Inhabers wurde tödlich verletzt, ein Schloster- i meister erlitt schwere mnere, und ein Lehrling schwere ' Kopfverletzungen.

* Drei Skifahrer tot im Großglockner-Gebiet auf gefunden.

3 Innsbruck, 24. März. Im Großglockner-Gebiet wurden gestern zwei Männer und eine Dame, die sich bei Nebel und Schneetreiben im unübersichtlichen Gletschergebiet ver­irrt hatten, tot aufgefunden. Ein vierter Teilnehmer der Partie gab noch Lebenszeichen. — Es handelt sich vermutlich um .eichsdeutsche Skifahrer. Vom Großglocknerhaus wird heute eine Expedition abgehen, um die Toten zu bergen und den Schwerverletzten zu Tal zu bringen.

Schwere Studentenunruhen in Rumänien.

Bukarest, 24. März. Zwischen, studentischen Mitglie­dern der rechtsradikalen „Eisernen Garde" kam es in Jasty zu schweren Zusammenstößen mit der Polizei. Zahlreiche Polizisten und Studenten wurden verletzt. — Die Stadt Jassy ist in holder Erregung. Zablreiche Militärpatrouil­len durchziehen die Stadt. Die Universität ist geschlosten. Die Regierung ist zusammengetreten, um die nötigen Maß­nahmen zur Verhütung weiterer Zwischenfälle zu be­schließen.

9 Obdachlose in einer Scheune verbrannt.

Reval, 24. März. Beim Brand einer Scheune, die von Obdachlosen als Nachtquartier benutzt wurde, kamen 9 Menschen in den Flammen um. Es ist möglich, daß unter den Trümmern noch mehr Leichen gefunden werden.

„Graf Zeppelin" in Pernambuco gelandet.

Newyork, 24. März. Wie ein amerikanisches Nachrich­tenbüro aus Pernambuco meldet, ist das Luftschiff „Graf Zeppelin" dort um 20.40 Uhr mitteleuropäischer Zeit glatt gelandet.

„Graf Zeppelin" wurde bei seiner Ankunft über Per­nambuco von tausenden von Zuschauern begeistert begrüßt. Das Luftschiff flog über der Stadt eine Schleife und be­reitete dann die Landung vor. Um 6 Uhr nachmittags Ortzeit (etwa 20.50 Uhr M.E.Z.), war es sicher verankert. Die Reise ist programmäßig ohne Zwischenfälle verlaufen.

329 Todesopfer des Tornados in den Vereinigten Staaten.

Newyork, 24. März. Tie Gesamtzahl der Personen, die infolge des Tornados in den fünf Südstaaten ums Leben gekommen sind, beläuft sich auf 329. Verletzt wurden 2500 Personen, 7000 sind obdachlos. Der Sachschaden beträgt mehrere Millionen Dollar. \

Eröffnung der Wafkemtillstandsverhandlungen in Schanghai.

Schanghai, 24. März. Im britischen Konsulat wurden heute formell zwischen den chinesischen und japanischen Delegierten die Waffenstillstands-Verhandlungen eröffnet.

IDer deutsche Schweinebestand am 1. März

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1932.

Die Schweinezählung am 1. März d. J. hat nach Mit­teilung des Statistischen Reichsamtes einen Gesamtbestand von rund 20,6 Mill. Stück im Deutschen Reich ergeben gegen 21,8 Mill. Schweine zum gleichen Zeitpunkt des Vor­jahres. In diesem Ergebnis tritt erstmals der Rückgang in der Entwicklung der Eesamtschweinehaltung in Erscheinung, wie er sich bereits seit einiger Sei durch Einschränkung der Nachzucht angebahnt hat. Im Vergleich zu der Märzzäh­lung 1931 sind an der Bestandsverringerung sämtliche Al- tersklaffen beteiligt. Am stärksten guräigegangen^ ist die Zahl der Ferkel, von denen jetzt um rund 736 000 Tiere D 12,8 Prozent weniger vorhanden sind als zur gleichen Zeit des Vorjahres. Auch der Bestand an Jungschweinen (8 Wochen bis noch nicht ^ Jahr alt) weist eine erhebliche Abnahme um 256 000 Stück — 2,5 Prozent auf. Pie Zahl der S bis noch nicht 1 Jahr alten Schweine hat sich gegen über März 1931 im ganzen um 86 000 Tiere — 2,2 Prozent, die der über 1 Jahr alten Schweine um 80 000 Tiere

4,3 Prozent verringert. An jüngeren Zuchtsauen ergibt sich eine Bestandsabnahme gegenüber März 1931 um 156 000 Tiere ; 22,2 Prozent, darunter an trächtigen Tieren um 102 000 Stück = 23,9 Prozen. Bei den über 1 Jahr alten Zuchtsauen wurden um 6 Prozent weniger gezählt als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Ter^De- stand an Schlachtschweinen ist dagegen noch um 87 000 eiiut

2,5 Prozent größer als zu Anfang März 1931.

Frankfurter Schlachtviehmarkt vom 24. März. (Nicht­amtlicher Vorbericht.) Kälber: b) 40—13, c) :K 39. d) 30 bis 34 Schafe: al) 30—32, b) 26 29. Schweine: b) 38 bi« 40 'c) 38—10, d) 36—39, e) 33—38. Aufgetrieben waren:' Rinder 113, Kälber 1151, Schafe 108, Schweine 283. Marktverlauf: Kälber und Schafe mittelmäßig, Schweine schleppend.