Tumulte im Kasseler Kommunallandtag
bei einer Ansprache des
Eröffnung ds 64. Kommunallandtages des Lezirks- verbandes Kassel.
Kassel, 16. März. Ter 64. Kommunallandtag des Be- zirt^oerdandes wurde mit einer Ansprache des Lberpräsi-- dcmen Haas eröffnet, in der dieser u. a. ausführte: Ter 64. KammunaUandtag des Bezirksverbandes Kassel tritt zu- sammen in einer Zeit größter Not und schwerwiegendster EnesLeidungen für Reich, Staat und Gemeinden und damit für Las gesamte deutsche Volk. Unter den Ihnen zugegan- genen Vorlagen steht auch diesmal wieder der Haushaltsplan an wichtigster Stelle. Eine besonders schwierige und we rig befriedigende Aufgabe war die Vorbereitung und Aufstellung des Haushaltsplanes in diesem Jahre für die Bcürrsrerwaltung und den Landesausschutz. Bereits in der zweiten Hälfte des ablaufenden Rechnungsjahres hat die Wirnchafts- und Finanzkrise auch die Bezirksoerbände mit voller Wucht getroffen. Bedurfte es schon großer Ein- schräulungen und einschneidender Maßnahmen, um im ab- laufenden Rechnungsjahr der finanziellen Schwierigkeiten Herr zu werden, so sind noch viel weitgehendere E : n! ch ränkungen im neuen Rechnungsjahr das unabweisbare Gebor der Stunde. — Ter Bezirksoerband hat in der Vergangenheit, wie ich gerne bei dieser Gelegenheit anerkenne, dies als seine vornehmste Pflicht betrachtet, neben, der Erfüllung der ihm gesetzlich obliegenden Ange- lcgenheiten auch die freiwillige Förderung sozialer, kultureller und wirtschaftlicher A u f g a b e n im weitesten Matze zu übernehmen. Die Be- schlüüe des Kommunallandtages haben der notleidenden Wirtschaft und anderen Berufsständen Erleichterung und Hilfe gebracht. Sie haben auch die Beschäftigung zahlreicher Erwerbsloser ermöglicht. Es ist eine besonders schmerzliche und drückende Pflicht für Sie, gerade in der jetzigen Zeit, wo die Not in allen Berufsständen besonders groh ist, wo die Zahl der Erwerbslosen sich auch in unserer Provinz un- g eh euer vermehrt hat, die Ausgaben auf das äutzerste ein- schranken zu müuen. Am bedauerlichsten sind in einer solch.- Zeit die Sparmaßnahmen auf sozialen und kulturellen Gebieten. Bei der ungeheuren Not einzelner Gemeinwesen rnutzdurÄ den Bezirksverband als übergeordneter Kommu- nalverband eine gewiße Schicksalsgemeinschaft korgc'tellt werden. Nach dem Grundsatz, Latz wir alle und Hekonders die öffentlichen Körperschaften auf Gedeih und Verb . rö miteinander verbunden sind, mutz bei der Erhaltung von Einrichtungen, die über den Rahmen der einzelnen ®e« mcindcn hinausgehen, Solidarität im Interesse des ganzen cnchcbraÄt werden, denn nur so sind wir in der Lage, Histo- wftbe Kultur- und wirtschaftliche Einrichtungen über diese Mr üi binwegzuretten. Wie stark die Rot der Zeit zur Droüelr.ng aller Ausgaben zwingt, zeigt sich am deutlichsten b/v Straßenbau-Etat, einem der wichtigsten Etats . ? Bezirisoerbandes. Für das Jahr 1931 konnten noch über 2 Millionen RM. eingesetzt werden; im diesjährigen Etat stehen nur 6G0 000 RMj Daß solche Einschrumpfungen -- einer Gefährdung des Straßennetzes und damit zu einer Gefährdung der in den letzten Jahren aufgewendeten Mittel führen, muß für jeden klar fein. Mit dieser Gefährdung ist aber noch verbunden eine Vermehrung der Arbeitslosigkeit in der heimischen Steinindustrie und bei den Straßenbauarbeiten. Es ist in trübes Bild, was wir vor uns sehen, ein Bild der Armur und Rot, und doch brauchen wir noch nicht zu verzagen. Denn ein Volk wie das deutsche kann nicht untergehen, w"tn es stH auf sich selbst besinnt und endlich einmal über allen Parteihader hinweg Volk und Vaterland höher stellt als alles andere. Nicht mit dem Gerede gegen das „System", nicht mit Wunderkuren aller Art ist uns zu helfen, sondern nur mit gegenseitiger Achtung und Vertrauen/ Tas, was nur immer in der internationalen, politischen und wftt-
Miien Welt so gern in den Vordergrund stellen, müssen m r einmal bei uns selbst anfangen durchzufuhren. Nur a ■ 2 dem Boden der gegenseitigen Achtung les Vertrauens kann disgemeinsame H ': f e e n t st e h s n. Daß es dann trotz einer solchen Ein- iteEung bei der Durchführung derartiger Maßnahmen auch noch Meinungsverfchiâsnheiten gibt, wird sich nicht vermeinen lasten. Sie werden dann aber so ausgetragen, tote es sich unter anständigen Menschen geziemt, und dabei sollte rr c keiner Seite vergessen werden, daß wir alle Deutsche G Es hat keine Partei und kein Mensch das Recht, das W rr national für sich allein in Anspruch zu nhmen. Wenn wir wieder lernen, so zu denken und vor allen Dingen so zu handeln, rann wird nach dieser schweren Notzeit auch wieder
Turnen, Sport und Spiel.
Turn- und Fechtklub 1888 e. V.
Mieter Holung des Schau- und Kunstturnens zum Besten der Winterhilfe am Samstag, den 13. März, abends 8 Uhr im großen Stadtsaal.
Tie große Begeisterung, welche die Bürgerschaft der ersten Veranstaltung des diesjährigen Schau- und Kunst- turnens entgegenbrachte und die überaus freundliche Be- urreilung der Leistungen in der hiesigen Presse, veranlaßt den Turnrat des Turn- und Fechtklubs 1888, dem Drängen vieler begeisterter Zuschauer nachzugeben und das gesamte spannende Programm in einer zweiten Veranstaltung am Samstag, den 19. März, abends 8 Uhr im großen Stadt- laale noch einmal vorzuführen. Da in dem letzten Jahre unglücklicherweise zwei Großveranstaltungen auf den glei- âen Tag fielen, wird dieses Mal besonders den vielen Anhängern des Futzballjxortes und der gesamten Bürger- Wcckr Gelegenheit geboten, turnerische Höchstleistungen kennen und schätzen zu lernen. Die geringn Eintrittspreise ermöglichen auch den zahlreichen Erwerbslosen den Besuch. Diejenigen, die am kommenden Samstag zum ersten Male eine solche Veranstaltung auf der durch einen mäch- Aaen Vorbau erweiterten Stadtsaalbühne sehen, werden erstaunt Gin über die Leistungen der einzelnen Riegen. Tim 6jährigen Knaben bis zum ergrauten Turner werden die ger körperlichen Kraft entsprechenden Uebungen vor- c .TTrt werden, sie finden ihre Krönung in dem Kunst- turnen der bekannten 1. Riege am Reck, Barren und Pferd. Restlos würde in den letzten vierzehn Tagen gearbeitet, -Ws um die Uebungen zu verfeinern, teils um neue Gruppen der Pyramiden auszuarbeiten; denn gerade letztere bild-n eine Sensation. Umrahmt werden die Uebungen durch" musikalische Unterhaltung. Die Körperschule und 07 ' Mtmters die in Fulda noch nicht bekannte Sprung- seilgymnastik werden mit großer Orchesterbegleitung vorge- führt. So laoen wir denn freundlichst zum Besuche dieser Beranstalu-ng ein. Fuldas Bürgerschaft ist willkommen. Tenn die Turnerschaft will durch ihre Arbeit die Aermsten bet Armen unterstützen und den eingegangenen Betrüg der SGvWchen Winterhilfe zur Linderung der Not überweisen.
Oberpräsidenten Haas.
eine Zeit des Aufstieges folgen zum Wohle unseres gesamten Volkes und Landes.
Unterbrechung der Sitzung.
Kassel, 16. März. Die Rede des Oberpräsidenten Haas wurde mehrfach durch Zurufe von Seiten der Natio- nalsozialisten unterbrochen, wodurch es notwendig wurde, vorübergehend den Kommunallandtag zu schließen und den Aeltestenrat zusammenzuberufen. Der Alterspräsident teilte mit, daß es zum ersten Male in der Geschichte des Kommunallandtages vorgekommen sei, daß er in seiner Eigenschaft als Alterspräsident seinen Äbgeordnetenplatz verlassen und den Präsidentenplatz zur Fortführung des Präsidiums einnehmen mußte, um Störungen der Verhandlungen zu verhüten. Daraufhin konnte der Ober- präsident seine Rede beenden.
Nacki der Ansprache des Oberpräsidenten wurde das Büro des Kommunallandtages gebildet. Abg. Rittergutsbesitzer v. K e u d e I l - Eschwege (Hess. Arbeitsgemeinschaft) wurde zum Präsidenten, Abg. Landrat Dr. Wischens- Gersfeld (Zentrum) zum Vizepräsidenten gewählt. Daraufhin wurde Abg. Eonnenschein-Marburg (Hess. Arbeitsgemeinschaft) als neuer Abgeordneter eingeführt. — Landeshauptmann v. Pappenheim erläuterte nunmehr den Voranschlag, der ein Bild ungeheurer Opfer darstelle. Es sei notwendig, über die bereits getroffenen Einsparungen hinaus noch weitere Spar maß na h - m e n zu treffen. Die wichigste Aufgabe sei nunmehr, die kurzfristigen inneren Schulden von 4 Millionen RMk. umzuschulden. Bereits jetzt müßte für den Zinsen- und Abgabedienst der Schulden des Bezirksverbandes die ungeheure Summe von 3 665 680 RMk. aufgebracht werden. Das sind bereits 136 Prozent des für 1932 auf 2 694 500 Reichsmark geschätzten Bezirkssteueraufkommens. Der Landeshauptmann umriß dann die wichtigste Aufgabe der Bezirksverwaltung insbesondere nach der Richtung, was zur Erhaltung des Straßennetzes, aber auch der einzelnen Anstalten des Bezirksverbandes erforderlich sei. — Dann begann die große Aussprache über den Haushaltsvoranschlag des Bezirksverbandes. Zuerst ergriff der Sprecher der Hessischen Arbeitsgemeinschaft, Abg. Rechtsanwalt Dr. Becker- Hersfeld, das Mort. Er umriß die Tätigkeit des Bezirksverbandes und führte aus, daß die Frage der Siedlungen stärkere Beachtung verdiene. Er halte die Ausgabe von 4 000 RMk. für den Hessen-Nassauischen Wirtschaftsverband für überflüssig. Auch die 30 000 Reichsmark für Unterstützung der Feuerversicherung könnten eingsspart werden. Schließlich sei auch die Aufwendung von 7 000 RMk. für den Verband der preußischen Provinzen nicht ohne weiteres zu rechtfertigen. Der Redner ging dann auf den scharfen Abbau der kulturellen Aufwendungen ein. — Abg. Präsident Thöne- Kastell (SPD.) erinnerte daran, daß seine Fraktion immer darauf hingewiesen habe, daß die übermäßige Aufnahme von Anleihen sich späterhin rächen müsse. Jetzt müsse der Landeshauptmann selbst zugeben, daß der Zinsendienst mehr erfordere, als das ganze Aufkommen der Bezirkssteuern ausmache. Der diesjährige Etat werde 3 Millionen weniger als 1931 ernbringen. Der Minderzuschuß für den Straßenbau betrage gegenüber dem Vorjahre rund 1 Mill. RMk. Das Aufkommen der Kraftfahrzeugsteuer mit 2% Millionen Reichsmark sei restlos durch den Zinsendienst aufgezehrt. Wenn eine Anleihe möglich sei, werde seine Fraktion dafür stimmen, — Abg. Rechtsanwalt Dr. Freisler (NSDAP.) erklärte unter lebhaftem Tumult und vielfacher Unruhe, daß seine Fraktion unter allen Umständen gegen eine weitere Anleihewirtschaft sei, die bis jetzt nur Unheil herbeigeführt habe. Der Sprecher des Zentrums, Abg. Dr. Wischens- Gersfeld, wies darauf hin, daß die Not so groß fei, daß einzelne Kreise nur noch in der Lage seien, 50 Prozent der Erwerbslosensätze auszahlen zu können. Trotzdem werde seine Partei alles aufbieten, den Straßenbau wie bisher in großzügiger Weise fortzusetzen und die Landstraßen und Landwege in fahrbarem Zustand zu erhalten. Zum Schluß sprach der Vertreter der Kommunisten, Abg. Lohagen-Kassel, der darlegte, daß nach seinem Dafürhalten irgend eine Hoffnung auf eine Besserung der Gesamtlage nicht gerechtfertigt sei.
Daraufhin wurden kurz nach 16 Uhr die Verhandlungen auf Freitagvormittag 9 Uhr vertagt. — Heute nachmittag um 17.30 Uhr trat der Hauptausschuß des Kommunallandtages zu einer Sitzung zusammen, die sich vornehmlich mit der Erhaltung des Kasseler Staatstheaters beschäftigen wird.
8p. Die offizielle Eröffnung der Straßenremisaison geht am Sonntag mit dem Unionsrennen Leipzig—Meißen—Leipzig Bonftatten. An Diesem 150 Kilometer langen Rennen beteiligen sich über 60 Fahrer. Von den ^-Fahrern dürften Guderjahn, Bauer und Michaelis, sämtlich Magdeburg, die besten Aus- s'.chten haben, doch ist eine Vorhersage besonders am Anfang der Saison mehr als schwierig
8p. Schmelings Abreise nach Amerika soll, wie aus Newyort gemeldei wird, am 31. März erfolgen. Im Zusammenhang Damit heim es, daß der Weltmeisterschasiskamps mit Sharkey bereits fritier als geplant, vielleicht schon am 10. Mai. statt- nnbcn soll
Sp Saé Kunstturnen Leipzsg-Hamburg-Berlin findet an. 24- April in einer 10 000 Zuschauer fassenden Ausstellunas, haue statt, da Der Kristallpalast nur 2500 Personen aufnehm^n
bie Nachfrage nach Karren aber setzt schon stark einge-
2p- Der deutsche Berufsringcr Hans Steinke stand in Ehikaao Weltmetster Jim Londos gegenüber und trennte sich nach ein- stundigem Kampf unentschieden. Mehr als einmal war Steinte nape baran, entscheidend zu siegen. Immerhin hat er erreicht, daß er demnächst mit Londos um den Wellnieistertitel kämpfen durste. ,;m. Rahmenprogramm feierte ein junger Deutschem (;MM. âpser, einen Sieg über den gesürchteten Indianer
Sp. »18 Vorbereitung auf den Fünfkampf in Los Angeles lanD in ^rantsurt a. M. ein Fechtertresfen Rcichswehrosfi ziere ?HGN Hermannia^ Frankfurt statt. Die deutsche Meistermann- schast siegte mit 42 :21 P. und 98 :63 Treffern über die Reichs- i t . betten man u. a. Har, Raudb, Tinkelacker und Ravke say Auz selten der Frankfurter focht Casmir (bester Einzelsechter) Mit. - "
Heiteres.
besorgt die Gattin. A.: „Donnerwetter, hab' ich vor- ^"^ angezogen und nun fein Portemonnaie
^nu!^ Köchin (zu ihrem Schatz): „O Hans,
S gern ich dich chabe. Allemal, wenn n ac^4 6c"f ich an dicht" — Soldat: „Und ich denk' ^pJ ’ WE 'ch mit dir geh', an die Knödel d^e du g'machst
Ein Arzt opfert sich für seine Kranke.
In der letzten Liste der neuen Ritter der französische Ehrenlegion ruft der Name des Arztes Dr. Cheynet die Erinnerung an einen Vorgang zurück, der vor zwei Jahrc» durch den Opfermut und das tragische Geschick des Setreffen- den allgemeines Aufsehen erregte. Im Juli 1930 wurde Dr. Cheynet an das Krankenbett einer jungen Frau gerufen, die, im Begriff, einem Kinde das Leben zu schenken in Ohnmacht gefallen war. Eine Operation erwies sich erforderlich. Kaum hatte der Arzt bannt begonnen, als 8I sich leicht in den Finger schnitt. Er befand sich in einem furchtbaren Zwiespalt: Die Verletzung konnte möglicherweise zunl Tode fuhren, andererseits war es um bte junge grau geschehen, wenn die Operation nicht ohne Unterbrechung durchgeführt wurde. Ein anderer Arzt, der ihn hätte ablösen können, stand nicht zur Verfügung; so operierte Chehnej | weiter. Die Frau wurde gerettet, aber bei dem Arzte stellten sich alsbald die ersten Anzeichen einer Vergiftung ein. Ein langer Kampf gegen den Tod begann. Nicht weniger als 18 mal mußte Dr. Cheynet operiert werden, mehrfach erwiesen sich Blutübertragungen erforderlich, ehe er nach mehr ■ als einjährigem Krankenlager als gerettet gelten konnte. Die 1 ihm jetzt zu teil getvordene Auszeichnung darf als durchaus verdient bezeichnet werden.
Kirchliche Nachrichten
Evangelische Gottesdienste.
Samstag, den 19. März.
Fulda. Nachm. 5 Uhr: Beichtgottesdienst in der Kirche - Kreispfarrer Weber.
Sonntag, den 20. März (Sonntag Palmarum).
Fulda. Vorm. 9.30 Uhr: Konfirmationsgottesdienst mit Feier des hl. Abendmahles — Pfarrer Hattendorfs. Nachm. 2 Uhr: Predigtgottesdienst — Kreispfarrer Weber. (Kollekte füt die Hanauer Bibelgesellschaft.) — Amtswoche: Pfarrer Hattendorfs.
Großenlüder. Vorm. 9.45 Uhr: Predigtgottesdienst — Vikar Heck.
Evangelische, landeskirchliche Gemeinschaft, Buttlarstraße 17.
Sonntag (Palmsonntag), 20. März, abends 8 Uhr: Evange- lisationsversammlung. Redner: Kreispfarrer Weber.
Sreitag abend 8.15 Uhr: Bibel- und Gebetstunde.
Obermann ist herzlich eingeladen.
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Katholischer Gottesdienst.
Palmsonntag, den 20. März. . Fulda. Dom. Kollekte für den Karitas-Verband. Beichtgetegenheit: Samstag 5.30—8 Uhr vormittags, 2—3 Uhr nachmittags für die Kinder, 4.30—7 Uhr, und von 7.30—8.30 Uhr für Erwachsene. Sonntag früh von 5.30 Uhr an. Gottesdienste: Hl. Messen 5.30, 6, 6.30 und 7 Uhr. In der Marienkapelle ist um 7 Uhr hl. Messe und hl. Osterkommunion für die Mar. Jungfrauensodalität. 8 Uhr Pfarramt, Palinenweihe, Schulentlasjungs-Feier und HI. Kom- • munion des 5. Schuljahres. ' 9.30 Uhr Palinenweihe und Ka- thedralamt. 11.15 Uhr letzte heilige Messe. 1.30 Uhr Andacht zur schmerzhaften Mutter Gottes. 2.45 Uhr Andacht für die Mar. Jungsrauen-Sodalitüt. 4 Uhr Fastenpredigt. 6 Uhr Andacht zur lieben Mutter Gottes in der Mariemapelle. Werktags: Montag 5 Uhr Andacht zum bitteren Leiden Jesu. Heilige Atessen: 5.30, 6, 6.30, 7.15 und 9 Uhr morgens. Heilige Kommunion halbstündlich. Mittwoch von 4.30—7 Uhr heilige Beichte. — Stadtpsarrtirche. Kollekte für die Wohlfahrtspflege. Beichtgelegenheit: Samstag nachmittag 3—7, 7.30—8.30 Uhr, Sonntag früh 6—7 Uhr. Sonntagsgottesdienste: 6 Uhr hl. Messe und Osterkommunion der Notburgawngregation. 6.45 Uhr hl. Messe und Osterkommunion der Jungfrauensodalität, Marthagruppe und der übrigen Jungfrauen der Pfarrei. 8 Uhr erster Kindergottesdienst Enrlassungsseier und Jugendweihe der abgehenden Schüler mit feiert Kommunion. 9.30 Uhr Vsarramt und Palmenweihe. 11 Uhr zweiter Kindergottesdienst. 9 Uhr Christenlehre der Jungmänner in der Severikirche. 2.30 Uhr Bruderschaft vom hochwürdigsten Gut. 3.15 Uhr Andacht für die Zung- srauensodalität. 4 Uhr Andacht für die Notburgakongregatiou in der Severikirche. Die hl. Kommunion wird von 6 bis 7.30 Uhr jede halbe Stunde gespendet, außerdem um 8.30 und 9.15 Uhr. Werktagsgottesdienste: 6, 6.30, 7.15 und 8 Uhr morgens heilige Meßen. — Zum Hl. Geist. 6.30 Uhr Frühmesse, Komm, der Jungfrauen. 7.45 Uhr Palmenweihe, Prozession, Amt, Schul- entlassungsseier mit Kommunion. 10.45 Uhr Kindergottesdienst und Ansprache. 11.30 Uhr Christenlehre für die Jünglinge. 2 Uhr Kongregationsand'llcht für ben Jungfrauenverein. 5 Uhr Andacht. Mittwoch 4—6 Uhr Beichte. — St Joeph. Beichtge- legenheit: Samstag 2—3 Uhr für Kinder, 5—7 Uhr für Erwachsene, Sonntag 6.30—7.15 Uhr. 7.30 Uhr Frühmesse mit Ansprache und Kommunion-Austeilung. 9.30 Uhr Palmenweihe, Palmenprozession, Hochamt, vorher Kommunion-Austeilung. Starb dem Hochamt Christenlehre. 1.30 Uhr Schulentlassungs- Feier. 7.30 Uhr abends feiert Segensandacht zu Ehren des hl. Joseph. Werktagsgottesdienst um 7 Uhr und Kommunion- Austeilung. — St. Sturmius. Beichtgelegenheit: Samstag nachmittag 3 Uhr und Sonntag früh 6.30 Upr. Gemeinschaftliche hl. Kommunion der Jungfrauen und der Kinder des 5. Schuljahres. 7.15 Uhr Austeilung der hl. Kommunion. 7.30 Uhr Frühmesse und kirchl. Echulentlassunasfeier mit Ansprache und General- kommunion der Schulentlassenen. 9.30 Uhr Hochamt mit Palmenweihe und Prozession. Anschließend Christenlehre. Um 1.30 Uhr nachmittags Segens-Andacht. Der Werktagsgottesdienst ist um 7 Uhr morgens. — Kapelle am Franzosenwäldchen. Sonntag 6.15 Uhr morgens hl. Messe mit Ansprache und Kommunion- Austeilung. Wochentags 7.15 Uhr hl. Messe mit Kommunion- Austeilung. — Herz-Jesu-Heim. 6.30 Uhr hl. Messe. 8.30 Uhr Hochamt. 2 Uhr Segensandacht. Werktags 7 Uhr hl. Meße. — Frauenberg. Heilige Meßen von 5—6.30 Uhr, 7.30 Uhr Singmesse mit Vorlesung der Leidensgeschichte. 8.30 Uhr Palmenweihe und Prozession, darauf Levitenamt mit Absingung der Passion. Nachmittags 2 Uhr Predigt, Andacht und Umgang sur die Fünf-Wundenbruderschaft. Generaläbsolution für die Ter- zinren. Sie kann auch an den folgenden Tagen der Karwoche erteilt werden. Dienstag, den 22. März, Fest des hl. BisaMS Benvenutus. Bekenner vom 1. Orden. Ablaßtag. Neunter Dienstag der Novene zu Ehren des hl. Antonius. Aussetzung des Allerheiligsten von morgens 5 Uhr bis zum Schluß der 8.3Ü-Uhr- ‘ Messe. 7.30 Uhr heilige Messe mit Antonius-Andacht. 8.30 W stille Meße darauf Fajtenpredigt und Kreuzwegandacht. Nachm. 6 Uhr Schluß der Novene mit Te Deum. Mittwoch, 23. M nachm. 4.30 Uhr Trauermetten. (Während des Monats März wird jeden Morgen eine Andacht zu Ehren des Heiligen gehalten und zwar an den Werktagen nach der 7-Uhr-Meße, uns an den Sonm und Feiertagen während der 8-Uhr-Meße.
Evangel. Kirchengemeinden Tan», Neuswarts, Habel, Hilders.
Sonntag, den 20. März (Palmsonntag).
Tann: 10 Uhr Konfirmation (Pfarrer Bäumler).
Neuswarts: 10 Uhr Konfirmation mit Beichte und Abendmay (Pfarrer Eüttel).
Donnerstag, Den 24. März (Gründonnerstag).
Tann: 9.15 Uhr Beichte. 9.80 Uhr Predigtgottesdienst, Abendmahl (Pfarrer Mittel). „
Neuswarrs: 11.30 Uhr Predigtgottesdienst (Pfarrer Guttei). Freitag, den 25. März (Karfreitag). ,,
Tann: 9.30 Uhr Beichte. 10 Uhr Predigtgottesdienst,, Abendmahl (besonders auch für die Ncukonfirnnerl t (Pfarrer Bäumler). 2.15 Uhr liturgiche Feier Bäumler). „ Neuswarts: 10.15 Uhr Predigtgottesdienst (Pfarrer Eüttel). Habel: 9 Uhr Predigtgottesdienst (Pfarrer Güttel). tirfl ..s, Silbers; 5.30 Uhr Predigigottesdienst, dann Beichte und 4 mahl (Pfarrer Bäumler).
Bibelstunden. , a
Tann: Mittwoch, ben 28. März, abends 8 Uhr (Pfr. Bäum c
Verantwortlich für die Schriftleitung: Christian Seipel.