ns werden Lied und Sage melden Don euch, ihr unbekannten gelben. Die ihr, zu Kampf und Sieg bereit, Die Brust durchbohrt von Feindesspeeren, Gemäht wie aus dem Feld die Ähren, Für uns, für uns gestorben seid.
3n heißem Sehnen und Verlangen Zat unser Zerz an euch gehangen,
Doll Stolz und doch von Angst beschwert, Mit jedem» jedem neuen Morgen «Umschwirrten uns die neuen Sorgen: »Ob er wohl endlich wiederkehrt?!« «Und wenn wir tausend Zähre messen, Wir werden nie des Tags vergessen, Da uns von grauer Ferne her Wie Schwertstreich traf in trüber Stunde Die harte, dunkle, dumpfe Kunde: »Sei still, du Zerz — er kommt nicht mehr'
tlnb doch seid ihr uns nicht entrissen!
«Uns sagt ein still geheimes Wissen, Daß ihr uns immerdar umschwebt, «Und aus den nâcht'gen Grabesschauern Dringt in des Volkes tiefes Trauern Der Trost: »ghr seid mit uns — ihr lebt!«
„Mr uns".
~ Von Feldpropst D. Schlegel,
' "wcrirclcndcr 1. Präsident des Pollsbundes Deutsche Kriegsgraberfürsorge.
^Wu^s^ war das gewaltigste Ereignis der dnâ^! . ^' ""^ baë Geschlecht, das die ernsten Jahre froh?» e' tommt 'uctst los von all dem Bitteren und die Kriegszeit ihm gebracht hat.
der / hätten kein Herz mehr in der Brust, wenn wir Grfim, • unerhörten Völkerringens vergessen könnten, aeb^t "^ Kriegszeit haben wir Tranerfeiern allüberall ""d das Unglück, mit dem für Deutschland der aa»-l>/^ ^l cs nicht hindern können, daß ein unser "hassender Trauertag angestrebt wurde. bat "bereits zur deutschen Volkssitte geworden und der ,5 ?»."^^'ln geschlagen. Wenn der Vorfrühling in Tur»,-"!» : onliindigt, rufen die Glocken von Turm zu nicht!" "^""uuszerc, vergiß, mein Volk, der teuren Toten licker «A !u ®rc^ dat den Tag geboten und kein geseh und iw-?Ä ^ 11,111 zugesprochey. Aber Kriegsteilnehmer deutt^. ^c'reme, Leidtragende im weiten Reich und land ^lädtc und Dörfer, Inland und Aus für hi * Luncn sich an diesem Tage rum Ehrengedächtnis die j^ âwkl Millionen deutscher Männer und Jünglinge, Erahnt n sur das Vaterland geopfert haben. Ihre auf d»» ^^ ^"^ Völkerrecht, und die weiten Totenfelder, Win,« T acsammell ruhen, werden mit versöhnender buud v.lcbc gepflegt: besonders ist es der Volks■ ftiebMi " ^"Üche Kriegsgräberfürsorge, der die Krieger- b Q i, Hle ausbaut und mit Denkmälern schmückt. ©n — "1 ? ® t c b e b i e @ ? ij l> e 4 d er'K r t eg s t 0 t c N.
Aber um dem lebenden Geiste der Gefallenen nahe zu bleiben, erbaut sich unsere Volksgemeinschaft am Vollst trauertag, der Denken und Danken an unsere Kriegstoten sein soll.
Volkstranertag mahnt: Vergeßt nicht das Opfer, das für euch gebracht ist. Wir leben ja alle von der Liebe der Unseren. Vater und Mutterliebe hat durch reiche und uneigennützige Hingebung unser Leben halten und gestalten wollen. Diese Liebe verzehrte sich, weil sie uns leben half. Was wir so im persönlichen Leben erfuhren, hat seinesgleichen in unserem Volksleben. Unser Volk lebt ivesentlich von dem Opfer seiner Besten, die in Liebe und Hingebung für das große Ganze auskoinmen und in Dienen ihre Kraft verzehren. Auch den tiefen Geheimnissen des Kriegsopfers kommen wir nur nabe, wenn wir über allen Gräbern der Gefallenen c i n W 0 r t l e n ch t e n sehen, das still und stumm uns im tiefsten Herzen trifft: „F ü r u n s".
Wie immer auch im einzelnen ein Menschenleben zu bewerten ist nach Kraft und Geist, Anlage und Gabe — das Höchste und letzte, was einer in Treue cnnusctzen bat, ist doch sein Leben. Das Gut aber, das als höchstes über dem persönlichen Leben steht, ist das Vaterland. „Deutschland muß leben, auch wenn wir sterben müssen." In solcher Opstnrene finden wir am Volksiranertag unsere Gefallenen vereint, und treten wir im Geiste an ihre Gräber, die wie ein Wall den deutschen Grenzen vorgelagert sind, so stehen wir ehrfürchtig vor großem, stillem Heldentum. L - gilt uns als edelste Verkörperung unserer Volksart und Volksgemeinschaft. Ihr gehört unser Herz und unseres Herzens heißer Dank.
Persönliche ErinyerusSW verstärken den Strom
treuen Gedenkens, der am Völkstrauertrag unser deutsches Volksleben durchflutet. Feldbriefe und Bilder, letzte Grüße und Andenken führen in die Stille des Racb- erlebens: d i e L i e b c h ö r t n i in in c r a n f. Ein Wau deru der deutschen Herzen hebt an, hinaus in die 3S Länder, an die Sättten der Kampffront und der rüg wärtigen Verbindungen, der Feldlazarette und der Gefangenenlager. Wie sie im Leben unb TodcSleiden zm sammengehalten, so drängen sich oft vieltausendfach ihre schwarzen Kreuze aneinander, überragt etwa von einem mächtigen Kreuz, das weithin in die Landschaft schaut und mit kargem, herbem Wort verkündet: „H : e r ruhen deutsche S 0 I d a t e n". So wird Volkstranertag zur großen Kreuzandacht unseres Volkes. Das Sinnbild des Tages sagt: „Rcminiszcre, — für euch!"
Denken und danken am großen deutschen Kriegergrabe — das kann nicht ohne Trost sein für uns, die Feiernden, für unser Volk in Rot. Die draußen schlafen, ivollten uns Einigkeit und R c ch t u n d F r e i h e i t erringen. Wollen wir klagen: es war alles vergeblich. Umsonst hätten sic sich geopfert, Weint wir verbittert, hoffnungslos und wehleidig den Geist verleugnen, der sie beseelt bat. So in a h n e n s i c 3 u M u t u n d G e d u ' d . zu Pflichttreue und Opfersinn, zur Treue der Rachfolge, die auch bei Härtester: Probe nicht itt_ die Knie sinkt. Das ist die G c w i s s e n o f r a g e am Tage des Kriegs- totengedächtmsses: Wie stehst du Volk von heute zum Lebens Willst du es genießen, so wirst du es unnütz verzehren. Erkennst du es als ein Amt, da-- dir anvertraut ist, so wird es getragen von,Pflicht und Selbstverleugnung. DiMtschsand wird cmflâen und weiiarkeveu durch die Opfer derer, btc ihm treu sind — bi» gn den Tod!