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Tauroggen.

Als bte letzten Tage des schickst lr eichen Jahres 1812 sah -schwer und lastend auf die winterliche Erde legten, da vollzog sich aus den weiten, in Eis und Schnee erstarten steppen Rußlands ein Drama, wie es die Welt bis dahin nicht gesehen hatte. Die große Armee, die Napoleon im Sommer des Jahres nach testen geführt hatte, um auch Rußland in die Knie zu zwingen und so den Schlußstein einzufügen in den gewaltigen Bau seines Imperiums, war besiegt und geschlagen und niedergeworsen von Gott selber. Was die Schlachten übrig gelassen hatten, Las erwürgte jetzt der Hunger und der Frost der russischen Einöde. Schon der Aufbruch ter Armee hatte unter fernem guten chen gestanden. Zwar wagten die europäi-jchen Kabinette auch dieses Mal nicht an einen Mißerfolg des sieggewohnten Er­oberers zu glauben, so sehr hatten Angst und Mutlosigkett und Knechtsinn schon jede Hoffnung der Regierenden erstickt. Aber das Volk dachte anders. Während des heißen letzten sommers hatte ein prächtiger Komet mit seinem roten Flammen, chweif allnächtlich den Himmel erleuchtet. Seitdem wußten die Mas­sen Daß Großes, Unerhörtes Leoorstehe und ein gewaltiges Schicksal nahe. Und als dann das wilde, fremde Kriegsvolk durch Lie preußischen Doffer strömte, bunt zusammengewürfelt aus allerlei Landen, uneinheitlich in Sprache, Aussehen und Haltung, übermütig und frivol, da erschien das alles dem kleinen' Manne wie ein wüster Spuk. Er fühlte, dieses tolle Wesen müsse ein schlimmes Ende nehmen, und er sand Bestatt- gung für seinen Glauben, wenn er, Wut und Grimm im Herzen, die zügellosen Horden hausen sah in sinnlosem und herausfor­derndem Zerstörungswahn. Die alte Manneszucht der napo­leonischen Truppen, die das letzte Geheimnis «tret früheren glorreichen Siege gewesen war, war geschwunden, ein frecher, meisterloser Landsknechtssmn nahm überhand. Auch die alte fröhliche Siegeszuversicht war dahin. Der Soldat selbst begann des ewigen Schlachtens müde zu werten, er fürchtete bte Schneewüsten des Ostens; in den deutschen und italienischen Re­gimentern zeigte sich oft dumpfer Groll. Die Reiter Sagten, in den früheren Kriegen hätten ihre Pferde beim Ausmarsch lustig gewiehert, heuer nicht.

Und seltsam, der naive Volksglaube urteilte diesmal rich­tiger als die Berechnung der Kabinette. Noch viel weniger glaubte in feinem llebermute Napoleon selbst daran, daß sein glückhafter Stern im Sinken sei. Sein Wille und sein Gebot hatten soeben das größte Heer, das die Menschheit seit den Zügen der Terxes gesehen, aus der Erde gestampft und zu einer schier unüberwindlichen Macht zusammengeballt. Die teste Kraft der europäischen Jugend vom Ebro bis zur Elbe, von Tarent bis zur Nordsee stand für ihn in Waffem Immer verletzender und unerträglicher wurden sein Hohn und „ seine Verachtung gegenüber dem deutschen Volke und dessen Fürsten. Diese befahl er, während seine Regimenter in endloser Reihe über die Elbbrücke zogen, zu sich ins Dresdener Schloß, um sich Don ihnen huldigen und sie seinen Spott in den kränkendsten Formen fühlen zu lassen. Während er mit seinem kafferlichen Schwiegervater, dem Habsburger Franz I.. tafelte, mußten deutsche Herzöge und Fürsten im Zimmer nebenan wie Lakaien stehen und warten. Ein verbrecherischer Cäsarenwahn hatte ihn effatzt und nahm ihm jedes Maß für Menschen, Dinge und Verhältnisse. Er wähnte, der Herzschlag ter Welt und alles Weltgeschehen müßten sich seinem Machtworte beugen, und er sah in seiner Verblendung nicht die unheildrohenden Wolken, die sich über seinem Haupte racheheffchend schon- zusammenzogen. Er sah nicht die wachsende Verstimmung im französischen Volke, das seit 1792 schon 3 Millionen Söhne unter seine Fahnen gegeben hatte und von denen die meisten im Kriege umge­kommen waren. Ihm entging die von Tag zu Tag steigende Verbitterung im preußischen Volke und -dessen immer zäher und gewaltiger hervordrängender Wille, das verhaßte Joch abzu­schütteln und dafür das Letzte zu wagen. Vergebens warnten ihn seine Generale und säst sein allzeit luftiger Bruder Jerome. Sein früher so scharfes Auge übersah die beginnende Zersetzung in seinem Heere, das das Fundament seines un­natürlich gewachsenen Machtgebäudes und zugleich das Jnfttu- ment seiner vermessenen Pläne war. Unb schließlich ahnte er nicht und erkannte er nicht, daß der Krieg, den er jetzt nach Rußland hineinzutragen sich anschickte, das ganze ruhffche Volk in flammenden Aufruhr versetzen werde. Diese tiefgläubigen Dauern sahen in dem Vordringen Napoleons einen Zug der Heiden gegen ihr heiliges Moskau, und den fanatischen Kampf mit allen Mitteln empfanden sie als göttliche Gebot. Dieses Mal duffte der Zar nicht schwach werden und einen faulen Frieden schließen, es hätte ihn den Thron gefestet. Das wußte er. Wie der Efeu am Eichbaum klammerte er sich fest an dem eisernen Mute des Freiherrn vom Stein, den Napoleon ge­ächtet und aus dem Lande gejagt unb der dann in Rußland die Seele des Widerstandes gegen die französischen Anmaßungen geworden war. Bis nach Sibirien hinein, wenn es notwendig werden sollte, wollte er den Kampf fottführen, denn dieser Krieg, das stand für ihn fest, entschied über die Freiheit der Wett.

Eine tiefe, unheimliche Stille legte sich über Europa, als die letzten Kolonnen der großen Armee jenseits der russischen PWMMMMWMMMMMMMMMMBMWMBM«—

Grenze verschwanden. Wird das Geschick den frivolen Himmels- stürmet und brutalen Menschenverächter endlich nicht doch er­reichen? So rang sich in Preußen von Millionen Lippen bte bange Frage, und millioneiffach folgte ihm der Haß und die Verwünschung des -geknechteten und ausgeraubten Dolkes. Der stürm-te vorwärts durch Polen, berauscht von den Gaukelbilder einer grenzenlosen Zukunft; aber schon bevor er an den Femd kam, begann sich die Ordnung in seinem Heere amourösem Die von obenher befohlene Ausplünderung der preußischen Lande hatte die Truppen an den Raub gewöhnt.

Scharnhofft chatte dem Zaren geraten, den Krieg nach Par- therwei-fe zu führen, den unendlichen Raum als Waffe zu be­nützen und den Feind tief im Las übe Innere des weiten Lan­des zu locken. Die Truppen des Zaren blieben in be,tanLlgem Rückzuqe. Unterdessen begannen die russischen Bauern- auf eigene'Faust den Pattherkrieg; sie erwarteten alles Gräßliche vmr dem heidnischen Feinde, flüchteten ihre Her-Len und ihre Vorräte in die unwegsamen Wälder, gaben ihre leeren Holz- Hütten preis, und wo ein Versprengter in ihre Hände siel, schlugen sie ihn nieder wie einen tollen Hund. Der Grimm- tes gläubigen Volkes wuchs noch, als das heilige Smolensk mit seinen Kirchen und Enaden-bildern nach blutigem- Gefechte vom Feinde besetzt wurde. Anetter und immer weiter ging ter Zug bes Nimmersatten in das menschenleere Laird hinein, und mit jedem Tage lichteten sich die Reihen seines Heeres mehr und mehr. Nach dem Siege bei Boredino, dem verlustreichsten, den er je erfochten, stand ihm der Weg nach Moskau offen, und er hoffte, in der eroberten Hauptstadt seinem Gegner den Frieden zu diktieren, wie er es schon so oft getan. Wochenlang zogen sich fruchtlose Verhandlungen hin. Da tat altrussischer Fanatts- rnus- fein Aergstes: Moskau ging an allen Ecken in Flammen auf, und sein Brand zeigte der Welt, wessen ein in seinen tief­sten Gefühlen beleidigtes Volk fähig ist. Napoleon sollte ihre heilige Stadt nur als ausgestorbenen Trümmerhaufen betreten können. Und hier vollendete sich fein Schicksal. Bei der gräh- ttchen Plünderung Ler brennenden Stadt büßte sein Heer sei­nen letzten sittlichen Halt ein.

An- einen Weitermarsch war nicht mehr zu denken, an ein Ueberwintern in Lem verödeten Lande erst recht nicht, so wurde der Rückzug unvermeidlich. Napoleons Versuch, sich den Rück­marsch Lurch -Gegenden zu erzwingen, die seine Truppen beim Vormarsch nicht berührt -hatten, mißlang. Er wurde auf die mittlere Straße abgebrängt, auf der seine Armee einmaffchiett war. Damit war deren Untergang entschieden. Weit und breit war alles bis auf den letzten Halm abgegraft. Dann setzte die Kälte ein, und vor dem geschlagenen Heere lag die un­endliche Schneewüste Ruhlands. Kein Dorf, keine Feuerstatt, so weit das Auge reichte, und all ringsum die schwärmenden Kosaken und in den Wäldern die erbitterten Bauern. Alles Elend und- alles Grauen heftete -sich den Unseligen an die Fersen. Es war, als ob die Reiter der Apokalypse über die Schneefelder dahinrasten und tausendfachen Tod in die Knäuel der Gehetzten Hineinwaffen. Nach dem greuelvol-len Ueber« gang über die Beresina löste sich jede Ordnung auf. In regel­losen Haufen -schleppten sich die elenden Trümmer des einst so stolzen Heeres -dahin — wankende, hohlwangige Jammerge­stalten, viele blind und taub vor Kälte, halb wahnsinnig vor quälendem Hunger, waffenlos in abenteuerlicher Vermum­mung. Kaum dreihigtaus-end erreichten wieder die deutsche Grenze, und an die sechshunder-tfüNfzigtaufend waren im So-Mt- mer ausgezogen. Mit einem heiligen Entsetzen betrachtete -das Volk diese lebendigen Zeugen des- geschlagenen Hochmuts. Je­der empfand unb sprach es aus: Wahrhaftig, das sind Gottes Gerichte!

Für Deutschland -hatte die Stunde der Befreiung geschlagem Alle tüchtigen Männer am preuhischen Hofe waren darüber einig, daß jetzt die Gunst des Glückes benutzt, -der Anschluß an Ruhland und Oesterreich sofort vorbereitet werden müsse; allen­falls müsse man auch ohne Oesterreich losschlagen. -Schon im Dezember 1812 wurden in Berlin die Beurlaubten eingezogen unb die Bildung von Reservebatai-llonen befohlen. Wer noch standen starke französische Streitkräfte in den preußischen Marken, die vÄlauf genügt hätten, jede Erhebung im Keime zu ersttcken. Darum mußten alle Maßnahmen -nach außen hin so erscheinen, als ob sie für Frankreich geschähen, mit dem man ja offiziell gegen Ruhland verbündet war. Bange Wochen vergingen noch, bis man vor dem überlisteten Gegner das Msier aufschl-agen durfte, und noch manche schwache Stunde Les Zauderns, des Zweifelns und des Schwankens mußte über« standen werden; -doch weder der König noch sein Kanzler ist dem einmal ergriffenen rettenden Gedanken je wieder ganz untreu geworden.

Den Mässen des Volkes, die mit wachsender UngebuÜb auf den Ruf des Königs harrten, blieb dieser Umschwung der preu- hffchen Politik natürlich verborgen. Ein Glück daher, daß von anderer Seite her eine Tat gewagt wurde, die dem Volke wie ein weithin leuchtendes Signal verkündete, die Zeit des Har­rens fei zu Ende.

Was war geschehen?

General 2) erd, der das Hilfskorps befehligte, das Preußen dem Korsen auf seinem Zuge gegen Rußland hatte stellen

müssen, hatte sich ohne Befehl fernes Königs auf eigene HanS -aus dem französischen ArmeeverbanDc gelöst und hatte mit den Russen ein Neutral-itätsabkommen abgeschlossen.

(Schluß folgt.)

Kurze Funkmeldungen.

Versammungsverbot.

Köln. Der Regerungspräsident hat alle Versammlun­gen der K.P.D. wegen Eeefährdung der öffentlichen Sicher­heit und Ordnung verboten.

Hochwassergefahr.

Dessau. Die Hochwassergefahr ist hier aufs höchste ge­stiegen. Zwei Dörfer der Umgebung sind von der Umwelt abgeschnitten.

Blutige Zusammenstöße in Spanien.

Madrid. In der Provinz Santander kam es gestern zu schweren Zusammenstößen zwischen Streikenden und Gendarmerie. Sechs Demonstranten wurden getötet, 16 verletzt.

Was geht in Indien vor?

Bombay. Auf dem Gebäude des Allindischen Kongres­ses wurde die britische Flagge gehißt zum Zeichen der In­besitznahme des Gebäudes durch die Regierung. — In den frühen Morgenstunden sind vier Verhaftungen von Kongreßführern vorgenommen worden.

Schuldenzahlung in Silber?

Washington. Senator Borah beantragte, den auswär­tigen Regierungen zu gestalten, ihre Schulden an Amerika in Silber zu zahlen.

Börse und Handel.

Amtliche Berliner Notierungen vom 5. Januar.

£ Devisenbörse. Dollar 4,20—4,21; engl. Pfund 14,16 bis 14,20; holl. Gulden 169,13—169,47; Danz. 82,02—82,18; franz. Franc 16,52—16,56; schweiz. 82,12—82,28; Belg. 58,54—58,66; Italien 21,33—21,37; schwed. Krone 80,17—80,33; dän. 78,32 bis 78,48; vorweg. 77,52—77,68; tschech. 12,47—12,49; österr. Schilling 49,95—50,05; Argentinien 1,04—1,05; Spanien 35,76 dis 35,84.

* Produktenbörse. Von allen Seiten ist Weizen gefragt. Zu erneut etwa 3 Mark teureren Preisen wurde das heraus­kommende Material ausgenommen. Das Weizenmehlgeschäst ist weiter etwas belebter. Die Preise zogen an, mehr noch aber im Roggenmehlhandel. Dies hängt mit der schlechten Roggen- Versorgungslage der Provinzmühlen und dadurch bedingten hohen Breisniveaus für das Mebl zusammen.

Getreide und Clfaaten per 1000 Kilogramm, sonst per 100 Kilogramm in Reichsmark

5. 1. 4. 1.

Welz. märk. 222-224 219-221 pommersch. — —

Rogg., märk. 185-187 185-187

Braugerste 153-165 151-164

Sommergst. — —

Futlergerste 148-152 148-150

Wintergerste — —

Haser, märk. 134-142 133-141 pommersch. — —

westpreuß' — —-

Weizenmehl

per 100 kg fr Beri br.

inkl. Sack 27,0-31,0 26,7-30,7

Roggenmehi per 100 kg st Bert br.

inkl. Sack 25,8-27,9 25,6-27,6

5. 1. 4. 1.

Weizkl. f. Bln. 8,7-9,0

Roggkl. s. Bln. 9,0-9,5

Raps —

Leinsaat Erbsen, Vikt.

21,0-27,5

kl. Speiseerbs. 21,5-24,0 Fultererbsen 15,0-17,0 Peluschken 16,0-18,0 Ackerbohnen 14,0-16,0

Wicken

16,0-19,0

8,7-9,0

9,0-9,5

21,0-27,5

21,5-24,0 15,0-17,0 16,0-18,0 14,0 16,0 16,0-19,0

Lupine, blE.ttttl Ult^» Lupine, gelbe 13,5-15,5 1.,, > !o,0 * - 22,0-27,0 22,0-27,0

12,2-12,4 12,0-12,2

Seradella Leinkuchen Erdnußknchen Trockenschtzk Soyafchrot

12,2 6,4-6,5

12,0

6,4-6,5

Eorfml 30/70 —

10,7-11,2 10,4-11,0

♦ Berliner Buliernotierung. 1. Qualität 105, 2. Qualität 98, absallende Sorten 88 Mark per Zentner.

♦ Berliner Schweine- und Ferkclmarkl. (Magerviehhof in Friedrichsfelde.) Amtlich. Auftrieb: 206 Schweine unb 262 geriet Verlauf: Etwas freundlicher bet festen Preisen. Es wurden gezahlt im Großhandel für: Läuferschweine, 7—8 Mo­nate alt 25—33; Pölke, 3—4 Monate alt 20—25; Ferkel, 8—12 Wochen alt 15—20, 6—8 Wochen alt 12—15, bis 6 Wochen alt 10—12 Mark je Stück.

Frankfurter Pferdemarkt vom 5. Januar. Bei kleinem Auf­trieb entwickelte sich der Handel zunächst schleppend. Erstklassige junge Gebva-uchspferd-e standen nur in geringer Zahl zum Ver­kauf und waren im Preise — wie auch auf den Märkten in Norddeutschland — stark anziehend. Leichte, ältere Arbeits­pferde billigst desgleichen Schlachttiere geringerer Qualität; feste Tiere gesucht und teuer. Der Markt zeigte zum Schluß wenig Ueberstand und etwa % der Zufuhr dürften den Besitzer gewechselt haben. Der nächste Pferdemarkt findet im Februar

Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangsvollstreckung sollen die in Kohlhaus belegenen, im Grundbuchs von Kohlhaus Band I Blatt 32 auf den Namen des Metzgermeisters Karl Franke zu Kohlhaus eingetragenen Grundstücke

Ktbl. B Parz. 83/15 an der Straße Haus-Nr. 2, a) Wohnhaus mit Stallung und Hofraum, 9 a 1 qm gr.. 420 Mk. NW.,

Ktbl. B Parz. 14 c) Stallung mit Wohnung 7 a 40 qm gr., 90 Mk. NW., bl Scheuer mit Abort, 12 Mk. NW., e) Sitzhalle und Kegelbahn, 45 Mk. NW., f) Acetylenhaus, 12 Mk. NW.

g) Trinkhalle, 12 Mk. NW., am 20. Januar 1932, 8 Uhr, an der Gerichtsstelle Königsstraße 38, Zimmer 11, versteigert werden.

Der Versteigerungsvermerk ist am 15. Oktober 1931 in das Grundbuch eingetragen. (5 K 50/31).

Fulda, den 4. Dezember 1931.

Amtsgericht, Abteilung 5.

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