Nr.3 Dienstag, 5. Januar 1932
Kah und Fern
Q Dampferstrandung in der Autzcnweser. Bei Vremer- daven ist in der Autzenweser der Neptun-Dampfer „Hector' nefiranbet. Sechs Schlepper versuchten, den Dampjer ab» -uschleppen, konnten aber infolge der schweren Brandung keine Verbindung Herstellen. Bei diesen Versuchen ist der Schlepper „Athlet' ebenfalls festgeraten, so daß die Besatzung das Fahrzeug verlassen mußte.
O Großfeuer in einer Druckerei. In der in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs Dresden gelegenen Buchdruckerei M. und R. Zocher, brach ein Großfeuer aus, zu dessen Bekämpfung vier Löschzüge und ein Pionierzug in Tätigkeit treten mußten. Bei der Unübersichtlichkeit des durch die lagernden Papiermassen sehr starken Qualmes waren eine Zeitlang auch die umliegenden Baulichkeiten stark gefährdet. Jedoch wurde die Wehr nach einigen Stunden des Feuers Herr. Verschiedene Wehrleute erlitten leichtere Rauchvergiftungen, zwei wurden durch Stichflammen im Gesicht und an den Händen erheblich verletzt.
O Abgestürzt. Während der Varietèvorstellung . im Friedrichsbautheater in Stuttgart kam es zu einer Schreckensszene. Als das italienische Artistenpaar Biagis und Frascoya seine gymnastischen Trapezakte vorführte, stürzte die Frascoya plötzlich vom schwingenden Trapez aus beträchtlicher Höhe zum Entsetzen des vollbesetzten Hauses auf die Bühne, wo sie mit schweren Verlegungen besinnungslos liegenblieb. Der Vorhang schloß sich sofort. Der Zustand der abgestürzten Artistin ist ernst.
0 Der Arbeitslose Goethe. In der städtischen Kindcr- Übernahmestelle in Wien befinden sich gegenwärtig der fünfjährige Fritz und der siebenjährige Theodor Goethe, Söhne des Arbeitslosen Theodor Hermann Goethe. Sie sind direkte Verwandte Johann Wolfgang von Goethes aus einer „Nebenlinie', Das im Goethe-Jahr richtige Goethes in größter Armut leben müssen, ist ein bißche« peinlich.
O Zehn Verletzte bei einem Drahtseilbahnunglück. In Lyon riß das Seil einer voll besetzten Drahtseilbahn tn dem Augenblick, als der Wagen sich auf halbem Wege tn einem Tunnel befand. Dem Führer gelang es zwar, den herabgleitenden Wagen zum Stehen zu bringen, doch wurden die Insassen durch den heftigen Stoß derart durcheinandergeworfen, daß zehn von ihnen schwere Verletzungen davontrugen. Drei der Verletzten erlitten gefährliche Schnittwunden und mußten in ein Krankenhaus gebracht werden.
0 Seine Mutter auf bestialische Weise ermordet. In Sosnowice hat der 28jährige Anlon Zuczinski, der als Trunkenbold bekannt ist, seine Mutter aus bestialische Weise ermordet. Zuczinski kam des Nachts mit einem Zechgenossen in die Wohnung der Mutter und mißhandelte sie, bis sie bewußtlos zusammenbrach. Dann schleppte sie
Aus dem Gerichtssaal.
Max Sklareks Zustand verschlimmert sich.
Ergebnisse einer neuen Untersuchung des Kranken.
Im Sklarek-Prozetz waren am ersten Verhandlungs- cage des neuen Jahres die Angeklagten ordnungsgemäß zur Stelle. Auf eine Bemerkung eines der Verteidiger der Sklareks hin erklärte der Vorsitzende, das Gericht habe
eine nochmalige ärztliche Untersuchung des Max Sklarel
veranlaßt, weil der Sachverständige zu Beginn des Sklarek-Prozesses gesagt habe, daß mit einem baldigen Ableben Max Sklareks gerechnet werden könne. Inzwischen sei aber ein Vierteljahr vergangen. Aus dem jetzigen Gutachten habe das Gericht den Eindruck gewonnen, daß sich Mar Sklareks Gesundheitszustand bedeutend verschlechtert habe. Daraus trat das Gericht wieder in die Erörterung der umfangreichen Wechselgcschäfte der Sklareks mit der Berliner Stadtbank ein.
Bei den Erörterungen über die Wechselgeschäfte erklärte Rechtsanwalt Bahn: „Der Monopolvertrag der Sklareks hatte einen Wert von zehn Millionen Mark. Für diese Summe wollte ihn Karstadt übernehmen.* Leo Sklarek bekundete dann, daß die Wechselgeschäfte alleinige Sache von Max Sklarek gewesen seien.
Die Direktoren Hoffmann und Schmidt hätten aber gewußt, daß es sich um Gefälligkeitsakzepre gehandelt habe. Stadtbankdirektor Hoffmann wies aus die guten Beziehungen hin, die Max Sklarek gehabt habe, der z. B.
beim Empfang König Fuads von Ägypten
neben dem Kommandeur der Berliner Schutzpolizei, Oberst Heimannsberg, gesessen habe. Stadtbankdirektor Hoffmann zählte weiter prominente Persönlichkeiten aus und erwähnte schließlich auch den Direktor der BVG., B r o I a l.
Hierzu bemerkte der Vorsitzende: „Haben Sie denn Brolat für einen gebildeten Menschen gehalten? Sie wussten doch, daß er erst bei der Brcnnstvffgescllschafj war. Einwandfrei waren seine Geschäfte dort doch nicht. Meines Erachtens hat er sich der Begünstigung schuldig gemacht. Rechtsanwalt Bahn: „Brolat ist aber noch im Amt." Vorsitzender: „Dafür kann ich nichts. Ich kann Brolat nicht abfetten.“
Der Sachverständige Regierungsral Nißle erklärte, daß von einer Bonität der Sklarekschen Wechsel nicht die Rede gewesen
"■ nm—M
der entmenschte Sohn auf den Flur und stieß sie mit Fußtritten die Treppe hinunter. Die Mutter erlitt einen Schädelbruch, der ihren sofortigen Tod zur Folge hatte. Zuczinski wurde zusammen mit seinem Freunde, der den Vorgängen gleichgültig zugesehen hatte, verhaftet.
0 Der Erreger der Kinderlähmung entdeckt? Aus New Orleans kommt die Meldung, daß es dem Professor Tr. Frederic Eberson gelungen sei, den Krankheitserreger der Kinderlähmung zu isolieren und zu züchten. Die Nachricht ist mit großer Vorsicht aufzunehmen. Schon vor mehreren Jahren wurde gemeldet, daß der Erreger der gefährlichen Kinderlähmung entdeckt worden sei. Dann ist es aber aanz still aeworden um diese „Entdeckung'
sein könne, solange diesen Wechseln keine Forderungen gegenüberstanden. Ein Verfahren, wie bei der Stadtdank, habe er bei keinem anderen Bankinstitut kennen- gelernt. Vom Gericht wird festgestellt, daß Stadtbankdirektor Hofsmann dem Kreditausschuß gegenüber vorgetragen habe, daß die Sklarekschen Wechsel reichsbank- viskonlsähig seien.
Neue Anträge im Lalmetle-prozeß.
Die Eltern der „gefütterten" Kinder sollen vernommen werden.
Im Calmette-Prozeß stellte Rechtsanwalt Dr. Wittern den Antrag, sämtliche Eltern der erkrankten und gestorbenen Kinder darüber zu vernehmen, woran ihre Kinder gelitten hätten. Er beantragte weiter, die in dem Ermittlungsverfahren vernommenen Zeugen wegen des Fehlens der Krankheitsgeschichte Menze und Jenner zu vernehmen, sie sollen angeben, wo sich die Krankengeschichten befinden, und — falls diese nicht aufgefunben werden können — wie ihr Verschwinden zu erklären fei. Zusammenstoß zwischen Dr. Wittern und dem Vorsitzenden.
Zwischen dem Rechtsanwalt Dr. Wittern und dem Vorsitzenden kam es dann zu einem erregten Zusammenstoß, als Dr. Wittern sich darüber beschwerte, daß es ihm unmöglich gemacht worden sei,
Einsicht in die Gerichtsakten
zu nehmen, da die Akten vom Gericht sofort zur Staatsanwaltschaft zurückgegangen seien. Der Vorsitzende richtete an den Rechtsanwalt die Frage: „Wollen Sie behaupten, daß es unwahr ist, wenn ich gesagt habe, ich hätte die Akten von A bis Z verlesen lassen?" Bei dem weiteren Wortwechsel wollte der Vorsitzende Dr. Wittern das Wort entziehen. Dieser beantragte, einen Gerichtsbeschluß darüber herbeizuführen, daß ihm das Wort erteilt werde.
Ter Vorsitzende bemerkte, daß er gesetzlich das Recht habe, Dr. Wittern die Worterteilung zu verweigern.
Professor Kleinschmidt wünschte Auskunft von Professor Klotz, wieweit er seinerzeit über den Stand der Literatur unterrichtet gewesen sei. Professor Klotz erklärte, er habe damals auf Grund der Literatur nicht annehmen können, daß die Krankheit auf die Wirkung der Fütterung zurückzuführen gewesen sei.
Tie Verhandlung wurde auf Tienstag vertagt.
Mit Benzin begossen. angczündet und erschaffen.
Kattowiy. Auf furchtbare Weise sind in der Ortschaft Sensor bei Muslowiy Der Pächter Färber und eine unbetannte weibliche Person offenbar feine Geliebte. aus dein Leben ge» schieden. Färber erschoß zunächst seine Begleiterin. um dann Die Leiche sowie sich selbst mit Benzin zu begießen. Hierauf zündele er Die völlig Durchtränften Kleider an und schoß sich im gleichen Augenblick noch eine Kugel in Den Kops. Die beiden Körper glichen tm Nu einer riesigen Feuersäule und oer- brannien so vollständig, daß nur vereinzelte verkohlte Knochen- raste übrtgblieben.
Ich habe am 1. Januar 1032 die Leitung der
Eog elÄpoäie]k.e in Fulda
übernommen.
De«. phil. nat. Josef Kiesgen
Approb. Apotheker und staatlich geprüfter Nahrungsmittelchemiker.
MMWMMII MMmMmt^^
MW
' VM u a. VON' BYE;RN.» u?,imèk-WW^ q .v'iuss.Sa.CS.•/•.;■.
24) (Nachdruck verboten.)
Stürmer lachte. "„Nee, nur das Bild nehme ich gleich mit!" Und sorgfältig schlug er es in Seidenpapier ein. —
Sternenklar war die Christnacht, still und feierlich.__Und horch: Nun begannen die Glocken des Doms ihre erzenen Stimmen zu erheben, verkündeten machtvoll, dröhnend die urewige, immer neue Botschaft: „Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen!"
*
Mit liebevoller Umständlichkeit brannte sich Herr Jean Marlow eine schwere, schwarze Uppmann-Zigarre an und griff nach der Morgenpost.
„Na nu?" Der Bankier rückte den Kneifer zurecht und schmunzelte. „Schon wieder ein Brief von meinem Freund Stürmer? Binche, mir schwant so etwas, als ob es da bald Arbeit für dich geben würde!"
Das junge Mädchen lachte.
„Gott, Pappi, um das zu erraten braucht man gerade kein Prophet zu sein! Was schreibt er denn?"
„Hm--" Ein paar mächtige Rauchwolken, dann ein behagliches Auflachen. „Nu' hör bloß mal, Kind:
„Mein lieber Jean!
Besten Dank für Deinen Brief. Wenn Du aber glaubst, Dir einen Kuppelpelz verdienen zu können, so irrst Du! Ich pflege meine Ansichten nicht wie die Handschuhe zu wechseln! Immerhin — Du wirfst mir mangelnde Objektivität vor: das ist unberechtigt. Und um Dich eines Besseren zu belehren, habe ich mich nach reiflichem Nachdenken entschlossen, Fräulein Bender M kennenzulernen, damit ich mir aus eigener Anschauung ein Urteil bilden kann. Du wirst es be- greislich finden, wenn ich nicht einfach nach Enkheim wndern Dich bitte, mir eine möglichst unauf- saulge Begegnung mit Fräulein Bender zu vermitteln, selbstveAtandlich ohne daß ich mein Inkognito preis« gebe! Das „wie", „wo" unb „wann" überlasse ich Deinem Scharfsinn. Habe also bitte die Güte, mir baldmöglichst Näheres mitzuteilen. Angelegentlichste Empfehlungen an Dein Fräulein Tochter! Mit herz- lichen Grüßen von meiner Frau und mir Dein alter Friedrich Wilhelm Stürmer.
P. S. Solltest Du Laurahütte haben, so rate ich Dir, bte Papiere abzustoßen und Opelwerte zu kaufen.
D. 0/ -
Herr Jean Marlow lachte noch immer, daß hundert feine Fältchen um die klugen kleinen Augen spielten.
„Na, was meinst du dazu?"
„Laß mich mal nachdenken, Paputschi!" Fräulein Sabine stützte den hübschen Kopf auf beide Hände und sprang dann plötzlich auf. „Herrgott, das ist doch so einfach!"
„Na, na!"
„Awer natürlich! Du hast dem Herrn Holst damals die „Gudrun" abgekauft . . ,"
„Ja, und?"
„Jetzt gehst du halt zu ihm, schaust nach, ob er etwas Neues schafft und bei der Gelegenheit schenkst du ihm vier Eintritts- karten zum Falchingsball im Zoo!"
„Erlaube mal," der Bankier setzte seinen Kneifer ab.
„Natürlich! Anders geht's üwerhaupt nicht! Der Herr Holst muß dir versprechen, daß er zwei von den Karten an vräulein Bender und Herrn Stürmer gibt, daß er dir mindestens vierundzwanzig Stunden zuvor genau mitteilt, welche Masken die beiden tragen."
„Großartig!"
„Unterbrich mich doch net immer, Paputschi! De Hauptfach kommt ja erst! Also, wir inszenieren einfach eine Verschwörung. Das Lou und Herr Stürmer werden von Holst genau instruiert, dann besuchen wir mit Herrn Stürmer senior ^ Maskenball und ich telephoniere nach Enkheim, welches Kostüm dein Freund trägt!"
k steh mir bei!“ èer alte Herr legte die Zigarre aus den Anche be eher und faltete die Hände vor dem wohlgerundeten Bauchlein. „Was ihr Weiberchen für ein immenses Talent zur Intrige habt!
„Awsr, es handelt sich doch um das Lebensalück von ,. /
»Jawohl, ich weiß schon. Du bist mit dem Zigeunerle dick« Freilnd, ihr haltet zusammen wie die Kletten . . ."
„Das Hannele und den Herrn Tertor ziehen wir auch ins Vertrauen," entwickelte Binche den strategischen Aufmarschplan. „Paß' als auf, so e Faschingsulk hawe m'r noch net erlebt!"
„Sabine! Sprich wenigstens hochdeutsch!"
„Ah ba! Heut' früh sin g'rad de Eintrittskarte gekommen,' zehn Stück. Du, ich, Herr Stürmer senior, das Lou, Holst, d' Lisa, Stürmer junior, Textor un 's Hannele, wann d' Frau Stürmer mitkommt, kann se sich das Faschingstreiwe von d« Log' aus anschaue. So—ol Und jetzt gehst du gleich zum Herrn Holst. Soll ich dich begleite?"
Der Bankier schüttelte mit dem Kopf. „Mädel, Mädell Schad', daß du kein Bub geworden bist — Organisationstalent la! Wann ist denn der Ball?"
„Am Rosenmontag! In vier Wochen! Weißt, am Faschingsdienstag soll doch de Operett' vom Herrn Stürmer ihre Uraufführung erlewe .. ."
„Wa—as?!"
„Hast' das net g'lefe?" ____
„Kind, ich lese immer nur den Kurszettel und den politst schen. Teil . . L ----------
„Watt' e bissel . - ." Fräulein Sabine suchte im Zeitungshalter nach der letzten Abendausgabe. „Hab's schon, paß' als auf: „Wie wir kurz vor Redaktionsschluß erfahren, beabsichtigt die Leitung unserer Dper am Faschingsdienstag die Uraufführung der Operette „Rheinisch' Blut" des hier wohnhaften jungen, durch feine eigenartigen und temperamentvollen Tanzschlager bekannten Komponisten Hellmut Stürmer herauszubringen. Die Annahme des Werkes durch die hiesige Spielleitung ist eine hinreichende Bürgschaft für den künstlerischen Wert der Schöpfung."
Herr Jean Marlow lächelte wohlwollend.
„Allerhand Hochachtung! Der junge Mann imponiert mit — Konservatoriumsschüler und Operettenkomponist, das will etwas heißen!"
„Und g'rad am. Faichingsdienstag!"
Binche bekam vor Erregung ganz rote Wangen. „Weißt' Pappi, erst lernt d'r Herr Stürmer senior 's Lou kenne un am annern Awend gehe m’r alle in de Oper — so als Elaquel"
„Hm — der Gedanke ist nicht schlecht und beinah sieht es aus wie ein Wink des Schicksals . . ." Der alte Herr rieb sich nachdenklich sein glänzend glattrasiertes Kinn und rauchte stillschweigend vor sich hin.
Bis Fräulein Sabine auf einen Klingelkncpf drückte und dem eintretenden Diener befahl: „Sie können abräumen! In ’ner Biertelstund' soll das Auto vorfahren."
„Wo willst du denn hin?" fragte der Bankier zerstreut.
„Mit dir zum Herrn Holst! Un' dann fahr ich nach Enkem zum Zigeunerle, m’r muß ’s Eise schmiede, solang' als ’s warm ts!"
Herr Jean Marlow sah zur Decke empor. „Betriebsam wie e Börsenmakler! Na schön, sollst deinen Willen haben und --" ein vergnügliches Lachen: „Meinem lieben Freund Friedrich Wilhelm Stürmer kann es gar nichts schaden, wenn er einsehen lernt, daß er nicht immer mit dem Kopf durch die Wand kommt!"
Mit nervöser Hast riß Hellmut den Umschlag auf und las:
„Sehr geehrter Herr!
Sie hatten die Freundlichkeit uns vor einiger Zeit die Partitur sowie das Libretto Ihrer Operette:
I „Rheinisch' Blut"
- einzureichen. Wir wären Ihnen zu Dank verpflichtet, wenn Sie die Liebenswürdigkeit haben wollten, uns am 11. d. M. zwischen 10 und 12 Uhr aufzusuchen. Alles Weitere kann dann persönlich besprochen werden.
In vorzüglicher Hochachtung!
Die Intendantur der Stadtsichen Oper."
„ (Fortsetzung folgt.) _