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Nr. 158 1931

Fulda, Donnerstag, 9. Juli

8. Jahrgang

Wille zur Selbsthilfe.

Ein gemeinsamer Schritt der deutschen Wirtschaftsführer Notverordnung über die Schaffung einer Wirtschaftsgarantie.

500 Millionen Mark Ausfallbürgschaft

1 Deutsche Wirtschaft an die Deutsche Golddiskontbank.

Sämtliche Grotzindustricunternehmungen, Banken und Schiffahrtsgesellschaften haben an den Reichsbankpräfidenten einen Brief gerichtet, in dem sic davon Mitteilung machen, daß schlossen haben, der deutschen Golddiskontbanl eine gschaft von 500 Millionen Reichsmark zur Ver­stellen. Der Zweck ist, die Bank in die Lage zu ver-

sie sich cntfi

Aussallbür

fügung zu

setzen, in 1

noch viel stärkerem Maße als bisher ein wirksames

Krcditinstrumcnl zu sein.

Der eigentliche Sinn dieses Schrittes ist jedoch von feiten der gesamten deutschen Wirtschaft gegenüber dem In- und Auslande unter Beweis zu stellen, daß trotz der bekannten Ereignisse auf dem Devisenmarkt und anderer Erscheinungen des Mißtrauens die deutsche Wirtschaft stark genug und willens ist, der Schwierigkeiten Herr zu werden.

Die der deutschen Golddiskontbank zur Verfügung gestellte Ausfallbürgschaft von 500 Millionen Mark soll die deutsche Golddiskontbanl zu einem ganz sicheren Instrument machen, das ermöglicht, weitere erforderliche Auslandskredite zu über­nehmen. Es bedeutet einen Akt der Bekundung des Selbst­vertrauens und der stärksten Verbundenheit aller deutschen Unternehmungen.

Das Schreiben ist von etwa 1000 deutschen Firmen unter- zeichnet, die sich in aller kürzester Zeit zu diesem Schritt zu- sammengcfundcn haben.

deutsche Wirtschaft bewährt hat, so zu stärken, daß sie über ihren bisherigen Rahmen hinaus namentlich

in der jetzigen schwierigen Übergangszeit

als Kreditinstrument wertvolle Dienste leisten kann. Diese unsere Garantieleistung kann jedoch nur wirksam werden, wenn es dem Reichsbankdirektorium gelingt, in der Zusammenarbeit mit den ausländischen Notenbanken die für die deutsche Wirt- schafts- und Kreditlage notwendigen

Erleichterungen unter Mitwirkung der ausländischen Bankwelt

uns zu verschaffen. Wir bitten Sie, sehr geehrter Herr Reichs- bankprüsident, die zur Verwirklichung dieses Vorschlages not­wendigen Maßnahmen alsbald in diè Wege zu leiten."

Was bleutet die AusfaUbürsschast?

Zur Erläuterung der Notverordnung und der hierzu er­lassenen Aussührungsbestimmungen über die Kreditbürgschaft der deutschen Wirtschaftsuntcrnchmungen könne Folgendes gesagt werden:

Die Bürgschaft in Höhe von 500 Millionen Mark soll selbst­verständlich nicht eine Grenze für etwa hercinzunehmende Aus- landskrcdite bezeichnen, vielmehr soll ausländischen Kreditoren,

so weil sie das ängstliche Zweifeln an der Sicherheit einer Kapitalsanlage in Deutschland trotz aller bisher schon be­stehenden Sicherungen gar nicht lasten kann, durch Schaffung einer großen Reserve auch den letzten Rest von Bedenken ge­nommen werden.

In ihrer Gesamtheit aber stellt die Aktion den Nachweis einer freiwilligen größtmöglichen deutschen Kraftentsaltung dar, die es ersichtlich machen soll, daß Deutschland keineswegs daran denkt, trotz der schweren allgemeinen Not tatenlos in dem Strom der Geschehnisse zu liegen. Nur ein großer Kredit, für den die Höhe der Ausfallbürgschaft keinerlei Maßstab darstellt, können eine wirkliche und fühlbare Entlastung herbeiführen. Was die Haftung der bisher 1080 deutschen Firmen anbelangt, so vollzieht sich diese nicht etwa in Form einer Einzahlung in eine Kasse, sondern stellt nur einen Rechnungsposten dar. Tie Haftung gilt gegenüber der Golddiskontbanl, nicht etwa direkt gegenüber ausländischen Kreditoren. Sollten wirklich im Laufe der Tätigkeit der Golddiskontbank Ausfälle in Erscheinung treten, so haften die deutschen Firmen, hierfür im Prozentsatz ihrer Haftungssumme entsprechend dem Verteilungsschlüssel für die Osthilse.

1,6-Milliarden-Anleihe für Deutschland.

Luther fährt nach London.

Die Bank von England hat bisher die Meldung von einer Verlängerung des an die Reichsbank gegebenen Vor­schusses über den 16. Juli hinaus weder bestätigt noch dementiert. In Citykreisen rechnet man damit, daß den deutschen Banken eine Anleihe von mindestens 1,6 Milliar­den Mark gegeben werden muß. Reichsbankpräsident Luther wird zu Verhandlungen in Ssubon erwartet.

Durch Notverordnung Gesetz.

Das Reichskabinett hat das Angebot der Wirtschafts­führer, ein G a r a n t i e s y n d i k a 1 zur Festigung des deutschen Kredits und zur Stützung des gesamten Wirt­schaftslebens zu bilden, angenommen und sofort die not­wendigen Voraussetzungen zur Durchführung des Planes geschaffen. Die Verordnung des Reichspräsidenten hat folgenden Wortlaut:

Aus Grund des Artikels 48 Absatz 2 der Reichsver faflüng wird entsprechend der Anregung namhafter Träger des deutschen Wirtschaftslebens folgendes verordnet:

Die Reichsrcgicrung wird ermächtigt, durch Rechts­verordnung in Anlehnung an die Vorschriften des Auf- bringungsgesetzes vom 30. August 1924 die danach auf- bringungspslichtigen Unternehmer, deren Betriebsver­mögen fünf Millionen Mark übersteigt, anteilig zu ver­pflichten, die Haftung bis zum Gesamtbeträge von 500 Millionen Mark für etivaige Ausfälle aus Kreditgeschäften zu übernehmen, welche die deutsche Golddiskontbank im Interesse der Aufrechterhaltung des deutschen Auslands- kredits tätigt. Die Reichsrcgicrung erläßt die näheren Vor­schriften; sie kann mit der Durchführung treuhänderischer Aufgaben die Bank für deutsche Jndustrieobligationen in Ergänzung der ihr im Paragraphen 7 des Jndustriebank- gesetzes vom 31. März 1931 zugewiesenen Ausgaben be­trauen.

Diese Verordnung tritt mit dem Tage der Verkündung in Kraft. Der Reichspräsident gez. von Hindenburg.

MWelLmpMvs 11 ien HiupPl«?

D e Londoner Referenz.

Der Sachvcrständigenansschuß soll alles regeln

Macdonald hat zur Beratung nach London eingeladen Es wird ocip.chcn, Day sich Die Entladung au ch auf Deutsch­land beziehe Die englische Regierung hofft aus baldige zu­stimmende Antworten, so daß die Konferenz möglichst schon in der nächsten Woche beginnen könnte Es steht noch nicht fest, ob es sich um eine Zusammenkunft der Minister ober nur der Sachverständigen handeln wird Der Besuch Mac­donalds und Hendersons in Berlin soll durch die Kon­ferenz nicht berührt werden. Nach der ganzen Sachlage wird man mit der Frage des Garantiefonds und der Sach- lieferungen zu rechnen haben

Finanzminister Flandin erklärte, die französische Regie­rung habe sich der Initiative Hoovers zur Verhinderung des Geldbankrotts angeschlossen, dessen verheerende Folgen dem französischen Anteil an Den Reparationen besonders schädlich gewesen wären Andere Verhandlungen müssen und werden in demselben Geiste geführt werden: Wiederherstellung internationalen Vertrauens

Frankreich geht nach London.

Die französische Regierung gibt bekannt, daß sie

des

sich

Was die Newyorker Börse sagt.

Obgleich die Newvorker Aktienbörse den Abschluß der Mo­ratoriumsverhandlungen mit steigenden Kursen enthusiastisch begrüßte, setzt sich in den führenden Wallstreetkreisen die Mei­nung durch, daß der erste Enthusiasmus, mit dem der Hoover- Plan begrüßt wurde, wahrscheinlich übertrieben sei. Gleich- zettig wird auch hervorgehoben, daß ein einjähriges Mora- toriuni doch nur eine ungenügende Zwischenlösung darstclle.

Der Brief der Tavsend.

Zu dem gemeinsamen Schritt der deutschen Wirtschaft.

Der Brief der 1000 großen deutschen Firmen der der Bankwelt und der Schiffahrt, > ~

diskontbank f

Ischen Firnren der Industrie, -vu, der die der Deutschen Gold- zur Verfügung gestellte Ausfallsbürgschaft von 1 Mark dem Reichsbankpräfidenten ankündigt, hat folgenden Wortlaut:

500 Millionen

Die Botschaft des Präsidenten Hoover hat der Welt den großen Ernst der deutschen Lage offengelegt. In der Zeit, die zwischen der Verkündung dieser Botschaft und ihrer An­nahme verstrichen ist, hat sich

die Lage noch verschärft.

Wir hoffen, daß die nunmehr erfolgte Zustimmung aller be­teiligten Staaten zu dem Pakt die Grundlage für den wenn auch sicher schwierigen Wiederaufbau bietet. $ Pel muß jetzt sein, das Vertrauen auf Deutschland und" in Deutschland wiederherzustellen, weitere Kreditkündi­gungen zu vermeiden und dem Devisenabfluß Einhalt zu tun. Wir haben uns entschlossen, unsere Mitwirkung durch Zusammenfassung der deutschen wirtschaftlichen Kräfte in folgender Weise zur Verfügung zu stellen:

Unter Führung der Deutsch " ' _

deutschen Unternehmungen aus Industrie, Banken, Schiffahrt und H an d e l

ien Golddiskontbank wird von

ein Garantiesyndikat

gebildet, das eine A u s f a l l s b ü r g s ch a f t in Höhe von 500 Millionen Mark übernimmt, um durch diese Garantiemasse die Aktionskraft der Deutschen Golddiskontbanl zu verstärken. Vliese Haftsumme wird nach einem bestimmten Verfahren

auf die tausend größten deutschen Unternehmungen umzulegen sein, wobei an einen bereits vorhandenen Ver- teuungsschlüssel gedacht ist. Wir sind uns bewußt, welches -Joltgo eine solche Summe für uns bedeutet, sind aber zu dieser Leistung bereit, um die Deutsche Golddiskontbank, die ltch bereits früher in schwieriger Lgge als eine Hilse für Die

aus Wunsch der englischen Regierung bereit erklärt habe, an einer in London stattfindendcn Konferenz von Finanz­sachverständigen teilzunchmen. Auf dieser Konferenz, deren Zeitpunkt noch nicht endgültig feststcht, für die aber der Mititvoch nächster Woche t-n Aussicht genommen ist, sollen die finattztechnischen Fragen behandelt iverden, die das französisch-amerikanische Abkommen offen gelassen hat, so­wie die Angleichung des Hoover-Planes an den Aoung- Plan.

Llmerika gibt seine Isolierung auf.

Wie Unterstaâtssekretär Castle mitteilte, hat sich die Regierung der Vereinigten Staaten bereit erklärt, Vertreter zu den Sachverständigenkonferenzen zu entsende», denen die Erledigung der technischen Einzelfragen des Hoover- Planes obliegt. Der Unterstaatssckretär ließ durchblicken, daß Washington an bem möglichst schnellen Beginn der Arbeiten stärkstens interessiert sei. Die Vereinigten Staaten scheinen mit diesem Schritt ihre bisherige Isolierungs- Politik völlig über Bord geworfen zu haben.

Die Regelung derR e st p u n k t e".

Die Regelung der nach den amerikanisch-französischen Ver­einbarungen noch offen gebliebenen technischen Einzelheiten des Hoover-Morawriums dürfte nach deutscher Auffassung aus verschiedenen Wegen erfolgen. Bezüglich der Sachlieferungen hält man an zuständiger Berliner Stelle eine Konferenz von Sachverständigen der beteiligten Länder für notwendig, zumal hier eine ganze Reihe von schwierigen Wirtschafts- und Ver- rragsfragen zu lösen ist. Die Frage des Garantiefonds sollte nach deutscher Auffassung zunächst zwischen Frankreich und dem Verwaltungsrat der BIZ. verhandelt werden, während man bezüglich der endgültigen Regelung der Z i n s ' r a g e für die gestundeten Zahlungen hier noch nicht klar sieht In den Vereinbarungen zwischen Amerika und Frankreich ist diese Frage nur grundsätzlich, nicht aber nach der Höbe der Zinsen geregelt worden. Hier würde es also noch eines Diplomatischen Gedankenaustausches bedürfen, gegebenenfalls unter Hinzu­ziehung der Sachverständigen der BIZ. Auch zur formellen Iükrastsctzuna des Hoover-Moratoriums genügt nach deutscher Ausfassung eine offizielle diplomatische Mitteilung au alle in Betracht kommenden Mächte durchaus

DasPariserAbkontmen ein ettlscheidender

FrankreichsZKonferenzangst.

Hoovers Reparationspläne.

Ganz abgesehen davon, daß der Hoover-Plan durch die französischen Gegenmanöver sehr stark an Wirkung einbüßte, hat sich in Amerika vielleicht gerade durch die französische Hartnäckigkeit sehr schnell die tlber- zeugung durchgefetzt, daß mit dem einjährigen Zahlungsaufschub nur ein Anfang gemacht . ist, und daß der entscheidende Kampf um die Wendung der Weltpolftik erst im Laufe dieses Jahres durchgefochten werden muß. DieNew York Times", das bedeutendste Blatt Amerikas, erklärt in einem Artikel an hervorragender Stelle, das Moratoriumsjahr müsse zu einem Jahr schärfster Aktivität werden, es sei kein Finanzprophet nötig, um vorauszusagen, daß derAoung- Plan geändert werden müsse. Der Plan könne in der alten Korm nicht mehr fortgcführt werden, die Weltkrise habe seinen Zusammenbruch verursacht.

Diese Erkenntnis, die durch Hoovers Aktion sich sehr schnell In der Welt verbreitet, macht den Franzosen natürlich nicht geringe Sorgen, denn sie fürchten und hoffentlich nicht mit Unrecht, daß das Moratoriumsjahr den

Entscheidungskampf um den Uoung-Plan

bringen wird. Nur ungern bat sich deshalb Paris mit der Sachverständigenkonferenz in London einverstanden erklärt, es wittert dahinter die Gefahr, daß daraus leicht eine Konferenz größter Bedeutung herauswächst, wie sie die Ameri-. kaner von Anfang an wollten, nämlich die große Tributkonserenz.

Die Darstellung, die der amerikanische Staatssekretär Castle in Washington von der Vorgeschichte des Hoover-Planes ge­geben hat, läßt erkennen, daß Hoover ursprünglich sofort an eine endgültige Regelung der Tributfrage Herangehen wollte. Nur die verzweifelte Lage der deutschen Finanzen hat ihn in letzter Stunde zu einer Änderung der Taktik veranlaßt. Damit ist aber der große Plan keineswegs aüfgeaeben worden. Hoover bat absichtlich seine beiden hervorragendsten Kabinettsmitglie­der gleichzeitig nach Europa gesandt, um auch nach der An­nahme des Zahlungsaufschubes mit der notwendigen Aktivität die Verhandlungen über die

Hoover ursprünglich sofort an

Abrüstung und Tribute gleichzeitig ausnehmen zu können. .

Die französische Regierung lehnt vorläufig die TeUnahme an einer großen Tributkonfcrenz ab. Aber es ist leicht möglich, daß aus der Londoner Sachverständigenkonferenz doch etwas anderes wird, da die Engländer dieser Konferenz eine größere Bedeutung geben wollen. , .

Mit Mißtrauen beobachtet man die Zuruckhaltung der Reichsrcgierunq. Während der amerikanische Finanz- minister Mellon seine europäischen Besprechungen in London begann, reist Stimson zunächst nach Rom. Man ichließt daraus in Paris, daß

Italien

in der Abrüstunqsfrage etwa die Rolle spielen wird, die Eng­land in der Tributfrage gespielt hat und weiter spielen während Deutschland hinter den Kulmen bleibt. Gewiße Kreise der französischen Politik, die mit der ictzigen Reglerungv- mktik nicht zusriedm sind, drängen die Regierung, der Ent- mirftuna in der Tributfrage zuvorzukommen und den Voung- Plan dadurch zu retten, daß man Deutschland eine langfristige Anleihe anbiete, die selbstverständlich an eine Reihe von politischen Bedingungen geknüpft sein müsse.

p En e dieser Bedingungen sei die Verpflichtung der Reichs reaierung, auf keinen Fall die Rüstungen zu vermehren, und rivar während der ganzen Daner der Anleihe, nicht nur wäh­rend des Hoover-Moratoriums.

Staatssekretär Stimf 0 n , der mit seiner Frau und vier Sekretären in Neapel eingctroffon ist, gab in einer kurzen Unterredung seiner lebhaften Freude über das Zu­standekommen der französisch amerikanischen Einigung Ausdruck, sie ist ein entscheidender Schritt auf demWcge zur allgemeinen Regelung der Kriegsschulden und der Repara­tionen.

Kleine Zeitung für eilige Leser.

* 3m Preußischen Landtag fand die Aussprache über das Stahlhelmvolksbegehren statt.

* Die Millionuabüraschast der deutschen Wirtschaft ist durch eine Notoerordnuna Gesetz geworden.

* DieNorddeutsche Wollkämmerei und Kammgarnspinnerei" ist mit einem Gesamtverlust von 300 Millionen zusammen­gebrochen.