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verantwortlichen Eingriffe in die Selbstverwaltung der Kran­kenkassen bei der Arbeitslosenversicherung und Versorgungsheil­behandlung. Die durch die neue Notverordnung vom 5. Juni dieses Jahres den Krankenkassen auserlegte Verpflichtung, für verspätet gezahlte Arbeitslosenversicherungsbeiträge von den Arbeitgebern Verzugszuschläge zu erheben, zeugt von einer unglaublichen Unkenntnis der großen Schwierigkeiten auf dem Gebiete des Beitragseinzuges. Die Mitgliederversammlung muß hier verlangen, daß diese Verpflichtung aufgehoben und die Erhebung von Verzugszuschlägen wie bisher in das pflicht­müßige Ermessen des Kassenvorstandes gestellt bleibt. Die Ver­gütungssätze für die Einziehung der Arbeitslosenversicherungs­beiträge sind ungenügend und müssen erhöht werden; besser wäre es aber, wenn die Krankenkassen von der Last des Bei­tragseinzuges für die Arbeitslosenversicherung befreit würden."

Nachdem dann die restlichen Punkte der Tagesordnung, die lediglich interne Angelegenheiten behandelten, erledigt waren, gedachte der Vorsitzende, Herr Steinbeck, des kürzlich ver­storbenen Mitbegründers des Eesamtverbandes, des Schatzmei­sters Meier. Zu Ehren des Verstorbenen erhoben sich die An­wesenden von ihren Plätzen. In seinem Schlußwort forderte der Vorsitzende die Anwesenden auf, in den Vorstands- und Aus­schußsitzungen ihrer Kassen stets zum Woble des Krankenver­sicherungswesens zu wirken. Hierauf wurde die Tagung nach Sstündiger Dauer gegen 7 Uhr abends geschlossen. Am Abend vereinigten sich die noch in Fulda anwesenden Delegierten im Bürgerverein zu einem gemütlichen Beisammensein.

Budapest Wie aus Slublweißenburg gcniclbct wird. fand Don öte Enthüllung eines Denkmals statt, das den gefallenen Helden des eheinaligen st. und st Anfantenercfltmentß Nr. 69 vom Generalseldmarsümll von Hindenburg gewidme, wurde. Hindenburg war bei der Feier durch den Budapester dcuischen Gesandten von Schön vertreten, der durch das Deutschlandlied begrüßt wurde. Die Feier gab Anlaß zu lebhaften Bekundun­gen der deutsch-ungartschen Freundschaft.

* Dermbach (Rhön), 19. Juni. (Todesst urzvom Baum.) Einem tragischen Unfall fiel der einhändige Kriegsinvalide Kretschmann von hier zum Opfer. Er war bei Holzarbeiten im Walde beschäftigt und stürzte aus geringer Höhe von einem Baum. Er fiel so unglücklich, daß er bewußtlos liegen blieb. Wie der Befund im Krankenhaus ergab, hatte er schwere innere Verletzungen davongetragen, an denen er nach kurzer Zeit ver­schied.

* Bischofsheim (Rhön), 19. Juni. (Der Tod infolge Purzelbaumschlagens.) Beim harmlosen Purzetbaum- schlagen zog sich das Kind des Einwohners Zankl in Kienleiten eine schwere Rückgratverletzung zu. Aerztliche Hilfe war ver­gebens. Einige Tage danach starb das Kind an der erlittenen Verletzung.

* Bischofsheim (Rhön), 19. Juni. (Eine kleine Wunde führt zum Tod.) Die 12jährige Tochter Rosa der Land­wirtswitwe Maria Katzenberger in Burghausen war aus Ver­sehen auf den Fuß getreten worden und hatte eine geringfügige Verletzung davongetragen. Infolge Nichtbeachtung der Wunde trat nach einigen Tagen Wundstarrkrampf ein, an dem das Kind trotz ärztlicher Hilfe gestorben ist. Die unglückliche Mutter, der vor zwei Jahren der Gatte gestorben war, hat nun auch das einzige Kind verloren.

Grünberg, 18. Juni. (Schwerer Sturz mit dem Motorrad.) Auf der Landstraße Ulrichstein Mücke stürzte gestern abend ein Elektromonteur aus Ober-Ohmen, der mit seinem Motorrad unterwegs war, in einer Kurve von der ins Schleudern gekommenen Maschine in hohem Bogen auf die Landstraße. Der bedauernswerte Mann schlug so heftig auf die Straße auf, daß er eine Gehirnerschütterung und erhebliche Kopfverletzungen davontrug. Von hilfsbereiten Leuten wurde er später gefunden und nach seiner Wohnung gebracht.

Gießen, 18. Juni. (Auflösung der Gießener Asta.) Der Gießener Asta hat aufgehört, die Eesamtvertretung der Studierenden der Hessischen Landesuniversität zu sein. Nach­dem bereits vor einiger Zeit der republikanische Arbeitsgemein­schaft ihre Mitarbeit im Asta aufgegeben hat, zog nunmehr auch die Großdeutsche Gruppe ihre Vertreter zurück. Anlaß für sie waren die Vorgänge, die sich bei der Frage der Entsendung der Vertreter zum Studententag abspielten, der im Juli in Graz stattfinden wird. Die Nationalsozialisten hatten im Asta be­antragt, daß entgegen der sonstigen Gepflogenheiten in diesem Jahr nur ein Vertreter zum Studententag entsandt werden sollte, nämlich der nationalsozialistische 1. Vorsitzende der Stu­dentenschaft. Im Vorjahre hatte Gießen seinen ersten Asta- vorfitzenoen, der damals ein Eroßdeutscher war, und den zwei­ten, einen Nationalsozialisten, zum Deutschen Studententag ge­schickt. Der Forderung der Großdeutschen, den von ihnen dies­mal gestellten zweiten Vorsitzenden nach Graz zu beordern, widersetzte sich die nationalsozialistische Mehrheit des ohnehin nicht mehr vollständigen Asta, worauf die Großdeutschen aus­traten. Unter diesen Umständen kann natürlich der Gießener Asta nicht mehr als Vertretung der Gesamtstudentenschaft ange­sehen werden. Er hat sich also gewissermaßen selbst aufgelöst. Da der Kultusminister Wert daraus legt, eine arbeitsfähige Vertretung der Studentenschaft zu besitzen, hat er die Universi­tät aufgefordert, ihm über die Neuordnung der Selbstverwal­tung bei der Gießener Studentenschaft Vorschläge zu unter­breiten.

Frankfurt a. M., 18. Juni. (Der Attentäter von Leiferde.) Der Musiker Schlesinger, der das Attentat in Leiferde verübte und lebenslängliche Zuchthausstrafe erhalten hat, ist von Frankfurt wieder nach Kassel-Wehlheiden gebracht worden. Es geschah das unter besonders starker Bedeckung, da Sch. fluchtverdächtig war. Das Gutachten des kriminalbiologi­schen Instituts wird demnächst fertiggestellt werden; es dient lediglich erzieherischen Gründen.

Darmstadt, 18. Juni. (Selbstmord eines Arztes.) Ein praktischer Arzt von hier ist am Dienstag abend bewußt­los in seinem Bett liegend aufgefunden worden. Im Kranken­haus ist er gestorben. Man vermutet Selbstmord. Es handelt sich um einen Dr. Rühl.

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Gereimte Zeitbilder.

Von Gotthilf.

Es wär' ein Akt des Selbstbetrügens, Sprach' man vom Sommer des Vergnügens, Obwohl doch, wie ihr alle wißt, Das Leben nicht vergnüglich ist.

Es lebt der Mensch in tausend Ängsten, Und denkt er bann:Nun währt's am längsten!" So währt's doch noch nicht lang' genug, Unb alles kommt nochmal in Zug.

Es kommen immer neue Krisen, Denn alle, die wir ab schon bliesen, Die blasen wir noch einmal auf Das ist nun mal der Zeiten Lauf. Der Reichstag ließ Herrn Brüning sagen, Er möchte gern mal wieder tagen, Doch Brüning fragt' erstaunt:Nanu? x Warum? Weshalb? Wieso? Wozu?

Beschäft'gung hab' ich für euch keine, Ich mach' mir alles jetzt alleine, Doch fragt mal später wieder an, 's ist möglich, dann, 's ist möglich, dann!" Und mit dem Pensum, dem bisher'gen, Gehn alle in die Sommerferien, Man denkt nach manchem Knuff und Puff Mit einem Seufzer nichts als: Uff!

Nun kann man nach dem Sturm, dem Heft'gen, Sich mit was anderem beschäft'gen, Zum Beispiel fragt man:Nimmt der Zepp Jetzt diesen Nautilus in Schlepp?"

Es wollten diese zwei Verwegnen Bei Nordlicht sich am Pol begegnen, Wo Eisbär sich und Robbe dun Bei NachtGu'n Morgen!" sagen tun.

Doch kaum hat dieses angefangen, Ist schon die Sache schief gegangen, Dem Nautilus im Sturmgebraus Ging nämlich schon die Puste aus.

Ihr werdet in den Sommertagen Noch oft nach solchen Dingen fragen. Doch eins vergeßt nicht: legt beizeit Die Steuerraten fchön bereit!

Bücherecke.

Neue Werbeschriften von Hessen und Waldeck. Vom Ver­kehrsverband für Hessen und Waldeck sind neu herausgegeben worden:Preisverzeichnis der Hotels, Gasthöfe und Pri­vatpensionen in den Bädern, Luftkurorten und Sommerfrischen in Hessen und Waldeck." Das Verzeichnis enthält die neuesten Unterkunfts- und Uebernachtungspreise, sowie die Preise für volle Pension. Es bildet eine wertvolle Ergänzung zu dem Führer durch Hessen, Waldeck und Overweser- g e b i e t", mit dem es zusammen abgegeben wird. Eine Werbe­schriftDas Waldecker Land soll auf die Schönheiten dieses Landes und seine Eigenarten hinweisen. Neben einer Anzahl guten Bilder enthält die Schrift eine Uebersichtskarte. Unter dem TitelWandert im W e r r a t a l" ist unter Mit­wirkung der Arbeitsgemeinschaft der Wrrrastäde ein Faltblatt in Kupfertiefdruck erschienen. Die Schrift weist in knapper und wirkungsvoller Form auf die Schönheiten des Werratales und seine Vorzüge als Wander- und Reisegebiet hin. Neben einer Anzahl guter Bilder ist das Faltblatt mit einer Uebersichtskarte des Gebietes versehen. Sämtliche 3 Schriften können durch die Geschäftsstelle des Verkehrsverbandes für Hessen und Waldeck, Kassel, Rathaus, gegen Einsendung von 15 Psg. für Porto be­zogen werden.

Kirchliche Nachrichten

Evangelische Gottesdienste.

Sonntag, den 21. Juni (3. Sonntag n. Trin.)

Fulda. Vorm. 8 Uhr: Predigtgottesdienst Pfarrer Hatten­dorff. Vorm. 9% Uhr Predigtgottsdienst mit Liturgie Pfar­rer Hattendorff. Vorm. 11 Uhr: Kindergottesdienst. Abends 8 Uhr: Jungmännerverein im Bibliothekzimmer. Abends 8 Uhr: Jungmädchenverein im Schwesternhause.

Bru- n. Wirtschüstsgemeinslhilsl

_______e. G. m. b. H., Fulda. ________

Ring der Mumie.

Zinslose Dorle-en zum Bau um Eigenheimen, Ablösung um ZinshWtheken.

Mehr als 500 Mitglieder haben sich bereits der Genossen­schaft Fulda angeschlossen. Eigene selbständige Geldverwal- tung. 20 zinslose Darlehen konnten bis jetzt vergeben werden. Weitere 3 Ablösungsdarlehen gelangen in Kürze zur Zutei­lung. Keine bezahlten Agenten. Keine aufdringliche Reklame. Geringe Pflichtzahlungen. Beliebige Mehrzah­lungen ermöglichen Abkürzung der Wartezeit. Keine Ver­waltungskosten vor Zuteilung der Darlehen.

Prospekte und Aufklärung durch die Geschäftsstelle Fulda, Rhabanusstraße 25. Sprechtage: Mittwochs u. Samstags.

Nächste Monatsversammlung am 26. Juni d. J.

Wegen Teilnahme an der Versammlung des Ringes der Vauwirte 60 Genossenschaften mit über 30 000 Mitgliedern fällt der Sprechtag am Samstag, den 20. Juni, aus.

Amtswochc: Pfarrer Hattendorff.

Schloß Bieberstein. Vorm. 9% Uhr: Predigtgottesdienst Vikar Luckemeyer.

Bad Salzschlirf. Vorm. 10 Uhr: Predigtgottesdienst Kreis­pfarrer Weber.

Fulda. Montag abends 8 Uhr: Bibelkreis der Schüler höhe­rer Lehranstalten 'tm Pfarrhause. Dienstag abends 8 Uhr: Kirchenchorprobe im Gemeindehause. Mittwoch, den 24. Juni, abends 8 Uhr: Bibelstunde im Schwesternhause, gehalten von Herrn Oberlein, Missionar der Brüdergemeinde.

Bad Salzschlirf. Donnerstag, den 25. Juni, nachm. 5% Uhr: Bibelstunde in der Kirche.

Evangelische, landeskirchliche Gemeinschaft, Vnttlarstraße 17.

Sonntag, 21. Juni abends 814 Uhr: Evangelisationsver­sammlung. Redner: Prediger Jäck, Soisliden.

Freitag abend 8% Uhr: Bibel- und Eebetstunde. Jeder­mann ist herzlich eingeladen.

Katholischer Gottesdienst.

Sonntag, den 21. Juni 1931.

Fulda. Dom. Beichtgelegenheit: Samstag morgens von %6 Uhr an, nachm. von 23 Uhr für die Kinder, 1457 und von 148 Uhr an für die Erwachsenen, Sonntag morgens von 146 Uhr ab. Gottesdienste: 146, 6, 147 und 7 Uhr hl. Messen mit Gelegenheit zum Empfang der hl. Kommunion. 7 Uhr Messe und Kommun, der Jungfrauen-Sodalität in der Marienkapelle. 8 Uhr Pfarramt mit Predigt und Aussetzung mit Umgang und Komm, des 5. Schuljahres und der christenl'ehrplichtigen Jung­frauen und aller Jungfrauen der Dompfarrei. 1410 Uhr Kathedralamt mit Predigt. %11 Uhr Christenlehre für die Jünglinge. X12 Uhr letzte heil. Messe mit Predigt. 142 Uhr Andacht zum heiligsten Ältarsakrament. %3 Uhr Predigt und Andacht für die Jungfrauen. 4 Uhr nachmittags Sakraments­bruderschafts-Andacht mit Predigt. Um 7 Uhr abends Mutter- Gottes-Andacht in der Marientäpelle. Werktagsgottesdienste: Jeden Morgen von 146 Uhr bis 7 Uhr halbstündlich hl. Messen mit Komm.-Austeilung. 7^ Uhr Pfarrgottesdienst mit Komm. 9 Uhr letzte hl. Messe mit Komm. Montag abend %8 Uhr Herz-Jesu-Andacht. Stadtpfarrkirche. Beichtgelegenheit: Samstag nachm. von 37 Uhr 7%8% Uhr, Sonntag früh 67 Uhr. Sonntagsgottesdienste: 6 Uhr hl. Messe und Komm, der Notburgakongregation. 6% Uhr hl. Messe und Kommunion der Jungfrauensodalität und Marthagruppe. 8 Uhr erster Kin­dergottesdienst, Predigt und Kommunion des 5. Schuljahres. 9% Uhr Pfarramt und Predigt. 11 Uhr zweiter Kindergottes­dienst und Predigt. 9 Uhr Christenlehre der Jünglinge in der Severikirche. 2% Uhr Bruderschaft vom Hochw. Gut. 3% Uhr Andacht für die Jungfrauensodalität und Marthagruppe. 4 Uhr Andacht für die Notburgakongregation in der Severikirche. Die heilige Kommunion wird von 6714 Uhr jede halbe Stunde gespendet, außerdem um 8)4 Uhr und 9% Uhr. Werktagsgottes­dienste: 6 Uhr, 714 Uhr und 8 Uhr heilige Messen Mittwoch, Freitag und Samstag früh 6 Uhr Beicht'gelegenheit. Freitag abends um 8 Uhr Segensandacht. Pfarrkirche zum Hl. Geist. 7 Uhr Frühmesse und Ansprache, Kommunion der Jungfrauen. 8 Uhr Hochamt und Predigt, Komm, des 5. Schuljahres und der übrigen Schüler und Schülerinnen, da heute die aloysianischen Sonntage beginnen. %H Ubr Kindergottesdienst und Ansprache. 1412 Uhr Christenlehre für die Jünglinge. 2 Uhr Andacht der Jungfr.-Sodalität. 8 Uhr Herz-Jesu-Andacht. St. Sturmius- Pfarrkirche. Gemeinschaftliche hl. Kommunion für die Jung­frauen und die Kinder des 5. Schuljahres. 148 Uhr Frühmesse mit Ansprache. 1410 Uhr Hochamt mit Predigt. 142 Uhr nachm. Segensandacht. Werktags-Gottesdienst morgens um 7 Uhr. Donnerstag, den 25. Juni, abends 8 Uhr Mütter-Versammlung. Beichtgelegenheit Samstag nachmittag von 3 Uhr an. Fried­hofskapelle am Franzosenwäldchen. Um 614 Uhr hl. Messe mit Ansprache und Kommunion-Austeilung. Die übrigen Wochen­tage um 7.05 Uhr hl. Messen mit Komm.-Austig. Frauenberg. Heilige Messen von 57 Uhr. 8 Uhr Singmesse mit Predigt und liturg. Gebeten. 9 Uhr Hochamt mit Predigt. 2 Uhr Pre­digt und Andacht für die Männergemeinde des 3. Ordens mit Erteilung des Päpstl. Segens. Abends 148 Uhr Herz-Jesu- Andacht mit kurzer Predigt. Mittwoch, den 24. Juni, Fest des heil. Johannes des Täufers. (Ablaßtag.) Gegen %7 Uhr mor­gens Levitenamt. (Während des Monats Juni findet jeden Abend, an den Werktagen um 8 Uhr, an den Sonn- und Feier­tagen um 148 Uhr eine öffentliche Andacht zum göttlichen Herzen Jesu vor dem ausgesetzten Allerheiligsten statt, am ersten u. letz­ten Juni, sowie an den Sonn- und Feiertagen mit einer kurzen Predigt. Die Nachmittagsandachten an den Dienstagen und Freitagene fallen in diesem Monat aus.)

Amtlicher Teil.

Bekanntmachung.

Wegen Ausführung einer Neudeckung auf dem Landwege Fulda Giesel wird dieser Weg vom 30. Juni bis 10. Juli 1931 zwischen der Wegegabel Jstergiesel-Miederrode und Dorflage Eiesel für den Durchgangsverkehr gesperrt.

Die Umleitung des Verkehrs kann über Niederrode Mittel­rode Oberrode ^Giesel oder über Neuhoff-Giesel erfolgen.

Uebertretungen werden nach den geltenden Bestimmungen mit Geldstrafe bis zu 150 RM bestraft.

Fulda, den 17. Juni 1931.

Der Landrat: J. V. Schuster.

Verantwortlich für die Schriftleitung: Christian Setpel.

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