Zulöaer Mzeiger
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Fulda, Montag, 16. März
8. Jahrgang
Die Eröffnung der Reichshandwerkswoche.
Kruß und Dank dem Schirmherm.
Die unter dem Protektorat des Reichspräsidenten von Hindenburg, des Ehrenmeisters des deutschen Handwerks, stehende ReichshandwerksWoche wurde in Berlin im Keichswirtschaftsrat feierlich eröffnet.
Friedrich D eilten, Vorsitzender des Reichsver Landes des deutschen Handwerks, Hannover, begrüßte den Äeichskanzler, die Minister und die zahlreich erschienenen Gäste und führte folgendes aus:
Es würde sich geziemen, die unter uns weilenden Staatsmänner und Führer der Wirtschaft einzeln zu be arüßen. Ich darf aber bitten, mich dieser Pflicht zu entheben. Aur einem Manne, der an höchster Stelle dem Baterlande dient, sei in Ehrfurcht unser besonderer Gruß und Dank geboten:
dem Herrn Reichspräsidenten von Hindenburg, den mir mit Stolz den unsern nennen als den Ehrenineistei des deutschen Handwerks. Er hat die Schirmherrschaft bei Neichshandwerkswoche übernommen, an der das gesamt« deutsche Handwerk beteiligt ist. Damit ist die Veranstaltung r^ der Fülle jagender Tagesereignisse heraus zu Wert und Bedeutung erhoben. Wir danken das dem Herrn Reichspräfi Knlcn von ganzem Herzen.
?ie Reichshandwerkswoche ist kein Fest. Dazu ist nicht bu Zeit. Sie ist keine Gelegenheit zu Klagen und Beschwerden. Tasirr ist nicht der Ort. Sinn und Zweck der Reichshand wcrkswoche sollen sein:
das deutsche Volk an sein Handwerk und
das Handwerk an seine Aufgabe in der Wirtschaft
und Gemeinschaft des Volkes
iu erinnern. Sie ist gleichmäßig ein Bekenntnis zur Arbeit und zur Pflicht, aber auch zur Hoffnung und zum Glauben an eine bessere Zeit.
LÄnötVerk und Volksgemeinschaft.
Das deutsche Volk an sein Handwerk erinnern, das bedeute, ein biedersten an seine Geschichte. Ein Volk darf sowenig wieder Einzelmensch seinen Werdegang vergessen, ohne Wurzel bè zu werden. Aus der deutschen Geschichte nun ist das Hand wert nicht fortzudenlen.
Nicht anders steht es um den kostbaren Schatz an ^ i g ! eite k und .„ e n n t n fts s e !«, den aas ciHjigâruge, t!n s tändische Erziehiingsshstem des Handwerks von Ge 'W zu Geschlecht weitergibt. Darin lebt beste deutsche Ge
'reilich nicht die der Diplomatie und der Kampffelder, [gutem
die Geschichte des deutschen Werktages.
!as deutsche Volk sei auch an das
Handwerk der Gegenwart
erinnert, das acht Millionen Menschen ernährt, dessen Deden Ag aber weit darüber in alle anderen Wirtschaftsgruppen hin emücht. Vom Handwerk leben heute mehr Menschen als vor ändert Jahren, auch im industrialisierten Deutschland. Ja, ‘W Industrie hätte sich nicht so entwickeln können, wie es Mieten ist, wären nicht die vom Handwerk ausgebildeten »raste, zur Verfügung gewesen.
-süchtige Bürger machen den Staat — und nicht umge Ust, so hat Schulze-Delitzsch einmal gesagt. Damit ist die slutgabe des Handwerks in der Voltsgemein LMM huf eine knappe, aber vollständige Formel gebracht, ^e setzt die Bejahung des Staates, die Anerkennung des ttce-is und der Ordnung voraus, sie verpflichtet zur Mitarbeit an den öffentlichen Aufgaben itnb zur Unterstützung einer tat snsügen, auf das Wohl des Volksganzen bedachten Führung. Die eben anqedeutete politische Aufgabe des Handwerks ^schließt die andere:
als Mittelstand,
Mr als Berufsstand inmitten anderer Stände und Klassen zu nach allen Seiten hin auszugleichen und einer Klammer sie Volksgemeinschaft zusammenhalten zu helfen.
Keine hochverehrten Herren! Ich habe Ihnen mit wenigen «orten sagen wollen, in welchen» Geiste die Neichshanvwcrks gehalten ist und was sie zum Ausdruck bringen soll..
Unser erster Wunsch ist, daß man das Handwerk miedet Met kennen- und verstehen lerne, unser zweiter, daß das pandwerk Freunde in allen Lagern gewinne, unser letzter, daß einer befriedeten, gesunden deutschen Volkswirtschaft recht wieder ein starkes Handwerk geben möge. Das walte Gott!
Das Handwerk und der Mensch.
Reichskanzler dankte für die Begrüßungswarte des ^rstäcnden und überbrachte die Grüße der Reichs- und " preußischen Staatsregierung. Er führte n. aus:
weitgehender Mechanisierung der Betriebe, M Arbeitsteilung in den Werkstätten geben auch heute zwei -'ccnnale dem Handwerk das charakteristische Gepräge:
. nrundsätzliche überwiegen der menschliche!« über die aÄ"siâ)e Arbeit und die allseitige Beherrschung des Arbeits
durch die im Betriebe beschäftigten Menschen.
. llab wohl keine Zeit, die diese kulturelle, soziale und ^wirtschaftliche Bedeutung des Handwerks eindringlicher S äugen geführt hat als die Gegenwart. Sie zeigt gerade ms Deutschen die Gefahren, die aus einem Wirtschaftsshstem siwcichsen würden, das sich allein auf die Industrie
e- Die gegenwärtige schwere Krise würde sich noch 'vcrs und tiefer auswirken, wenn sich nicht ein erheblicher ^"unserer Produktion noch immer auf Betriebe stützte, die >.den Charakter des Handwerks erhalten haben. Denn m-M "ich« materielle Dinge allein, die den Gang des öntschastslebens beeinflussen, sondern in hohen« Maße am'
c Strömungen. Es ist das besondere Verdienst des Ewcrls, daß es der Wirtschaft nicht nur sachliche und A sondern auch geistige Kräfte zuführt. Wieder, wie n ^°U8-n Jahrhundert, klopft
ß. die Not an die Türen der Handwerksstätten.
Ä^M die diesmal eine Rot des ganzen Volkes «st. Gewiß, bi Äerung ist bestrebt, alles, was an ihr liegt zu tun, um
3U steuern und das Mögliche zur Erhattung und ku^^ung des Handwerks beizutragen. Alle staatliche Forde ßiiT> °^ und kann aber immer nur Beihilfe sein, um die H* wertvolleren Kräfte, die ein Berufsstand aus entfaltet, anzuspornen. Der ReichSperband cutfdxn Handwerks hat sich
zur Selbsthilfe bekaun«.
Wenn das Handwerk die Forderung der Zeit erkennt. Wenn es in all seinen Teilen wieder bemüht ist, das Verhältnis zwischen ihm und seinen Auftraggebern zu kräftigen, durch billige und solide Arbeit zu Bestellungen anznregcn, dann erwirbt es sich ein Verdienst um die Gesundung der wirtschaft Uchen Lage. Dann dient cs am besten und wirksamsten bem wohlverstandenen eigenen Interesse.
Das Handwerk und die Not der Zeit.
Ernst Pf lug mach er, Präsident des Deutschen Hand Werks- und Gewerbckammertages, Magdeburg, dankte daraus dem Reichskanzler für seine freundlichen Worte und führte folgendes aus: Was drückt uns im Aiwenblick schärfer als die Arbeitslosigkeit von Millionen von Menschen, die unverschuldet die Bitternis ihrer Abhängigkeit spüren müssen? Unter tiefen sind
Bei der Eröffnung der Reichshandwerkswoche im Plenarsaal des Rcichswirtschastsrates zu Berlin überbrachte Reichskanzler Brüning bie Gruße der Reichs- regierung.
Hunderttausendc Handwerksgesellen, die wir beschäftigen könnten, wenn jeder deutsche Haus- haliungsvorstand nur einmal überlegen wollte, was er an kleineren und. größerer« Arbeiten durch Handwerker aussührci« lassen kann. Nichts ist unheilvoller als die Scheu, nützliche und notwendige Arbeiten sofort ausführen zu lassen. Es würde für das Handwerk die größte Genugtuung sein, wenn es ihm gelingen sollte, in diese Zurückhaltung eine Bresche zu schlagen. Es wäre uns eine Freude, wenn der Erfolg der Reichshand- werkswoche an einem Sinken der Arbeitslosenziffer gemessen werden könnte. Das Handwerk beschäftigte in normaler Wirtschaft etwa anderthalb Millionen Gesellen. Heute aber stehet« viele Werkstätten leer und selbst der älteste Stamm unserer Gesellen kann keine ausreichende Beschäftigung «nehr finden.
Die zermürbende Not der Zeit hat in erschreckendern Ausmaße unserem Volke das Vertrauen zu sich selbst genommen. Es ist bic wesentlichste Vorbedingung der ®esunbung, daß wir uns 'vieder zu uns selbst zurückfinden. Hierzu gehört die klare Erkenntnis der not- wendigen Reformen, der feste Wille, trotz allem sich wieder ourchzusetzen. Wir begrüßen um deswillen die ermutigenden Worte, die der Herr Reichskanzler soeben zu uns gesprochen bat, als ein Zeichen, daß die R e i ch s r e g i e r u n g bereit ist, das deutsche Volk mit festen Händen durch die Vertrauenskrise der Wirtschaft zu innerer Gesundung zu führen. Daran nach ' Kräften mitzuarbeiten, ist unser Wille und unsere Pflicht.
Wenn wir unsererseits die Absichten und Ziele der Reichsregierung für eine verständnisvolle Förderung des Handwerks anerkennen, so wollen wir nicht minder den« Reichstage und den Parlamenten der Länder dringend ans Herz legen, daß and) sie die Fragen des Handwerks unvoreingenommen unb sachlich behandeln. Wir verstehen den Ruf unseres Reichspräsidenten, der nicht mühe wird, uns an die Einigkeit der Nation zu mahnen. Möge der Tag bald kommen, der dieser Mahnung Erfüllung bringt.
Lassen Sie uns dieser Hoffnung Ausdruck geben mit bet dritten Strophe des Deutscl-landliedes. Zuvor aber stimmen Sie mit mir ein in den Ruf: Der Reichspräsident von Hindenburg, der Ehrenmeister des deutschen Handwerks und Schirin- herr der Reichshandwerkswoche, er lebe hoch!
*
Ehrenobermeifter Hindenburg.
Abordnung des Handwerks beim Reichspräsidenten.
Reichspräsident von Hindenburg, Ehremneister des dcut- ht)en Handwerks, empfing aus Auloß der beginnende» Reichs- handwerkswoche eine Abordnung vcs deutschen Handwerks. Die erschienenen Herren berichteten dem Reichspräsidenten über Ziele und Zweck der RcichshandMcrkswoche unb über die Wirt schastliche Lage im deutschen Händiverk. Am Schluß der Be fvrechnnq gab der Reichspräsident seinem besonderen Interesse für das bentfd;c Handwerk und seinen besten Wünschen für den guten Erfolg der Reichshandwerkswoche Ausdruck.
Das ehrbare HanKwert.
Von Dr. Hoppe, M i n i st c r i a l r a 1, beauftragt mit d e r W a h r n e h m u n g des Reichs k 0 mmiffariats für das Handwerk und das Kleingewerbe.
Diese Woche soll dem Handwerk gewidmet sein. Die „R e i ch s h a n d w e r k s w 0 ch e" steht unter der Schirm Herrschaft des Reichspräsidenten von H inde 11 burg, der sich oft zu bem höchsten Ehrentitel bekannt hat, den das deutsche Handwerk vergeben kann, dem eines „E h r e n m e i st e r s des deutschen Handwerks". Die Woche ist eingeleitet worden durch Ansprachen, die der Reichskanzler und die Führer des deutschen Handwerks bei der feierlichen Eröffnung gehalten haben. In Mil
lionen deutscher Familien ist das kleine Werbebüchlein verteilt worden, und ich kann nur wünschen, daß es mit Bedacht gelesen und beherzigt wird. Wer hätte endlich nicht schon die Werbeplakate gesehen, den schwarzen Adler auf gelbem Grund mit den Zeichen der einzelnen Handwerkszweige?
38 a 5 bedeutet das alles? Das Handwerk will für sich werben. Mit Recht! In einer Zeit, die stark unter dem Eindruck der staunenswerten Entwicklung von Technik, Industrie und Weltverkehr steht und laute Rekorde schätzt, werden die stilleren und tiefen Werte handwerklichen Schaffens leicht übersehen. Das Handwerk wie der gewerbliche Mittelstand überhaupt — hat zudem unter der Not der Seit besonders zu leiden. .Krieg und Inflation haben einen großen Teil seines Betriebskapitals genommen. Alle Folgen der drückenden Sonderlage Deutschlands — die hohen Steuern, die sckwer trag^ baren sozialen Abgaben, die kaum erhältlichen und zudem teuren Kredite und was sonst noch alles in Betracht kommt werden von dem Mittelstand daher besonders drückend empfunden.
Dennoch: das Handwerk will sich behaupten! Es darf und will auf feiner ruhmreichen geschichtlichen, auf seiner in vielen Innungen Vertretenen handwerklichen alten Tradition nicht ausruhen. Nichts ist falscher, als sich das moderne Handwerk so hübsch mittelalterlich- zünftlerisch vorzustellen. Für Leben und Bewegung sorgt schon der rauhe Wind des Wettbewerbes der einzelnen Meister untereinander und der mit Industrie und Handel. Er spornt an, alle Errungenschaften der Neuzeit zu nutzen. Einrichtungen, die von der Selbstverwaltung des Handwerks ins Leben gerufen wurden, wie etwa das Institut für rationelle Betriebsführung im Handwerk — um nur ein Beispiel zu nennen —, sorgen dafür, daß der einzelne Handwerksmeister durch die über das ganze Reich verteilten Bezirksstellen dieses Instituts in technischer Beziehung — hinsichtlich des handwerklichen Materials, der handwerklichen Fertigung, der Werkstätteneinrichtung, aber auch kaufmännisch in Buchführung, Kalkulation, Be- triebsorganisation, Beschaffungs- und Absayfragen — aufs beste beraten wird. Ausstellungen, Meisterkurse, Wettbewerbe bringen immer wieder neue Anregungen.
Schon oft ist auf den staatspolitischen Wert des gewerblichen Mittelstandes hingewiesen worden, dessen Kern das Handwerk ist: am markantesten hat dies vielleicht Bismarck getan. Der gewerbliche Mittelstand hilft Gegensätze überbrücken, die ohne ihn zwischen Großkapital und Arbeiterschaft in viel stärkerem Maße vorhanden wären. Er bietet soziale Aufstiegsmöglichkeiten, indem er dem strebsamen Arbeiter dazu verhilft, selbst Unternehmer zu werden. Wie nützlich in der Sckich tung eines Volkes ein bodenständiges, beharrendes Element ist und daß dies ein Grund für die Notwendigkeit der Erhaltung eines lebensfähigen Bauernstandes ist, weiß jeder. Ähnliches gilt auch für das Handwerk und den sonstigen gewerblichen Mittelstand mit seiner Fülle wirtschaftlich selbständiger Existenzen
Wenn darum jetzt jedem zugerufen wird: Fördere auch an deinem Teile das Handwerk mit, so geschieht dies deshalb, weil das Handwerk ein wesentliches Glied an dem Volksorganismus ist, dessen Dahinsiecheit oder gar Fehlen der Gesamtheit unerträglich wäre. Es geschieht aber auch im Einzelintercsse des so A n g e s p r 0 ch e n e n selbst. Denn das Handwerk ist ein Schrittmacher für Wertarbeit, die für ein Volk in der weltwirtschaftlichen Lage Deutschlands Entscheidendes bedeutet, und jeder weiß oder sollte wissen, daß gediegene Arbeit, wie sie gerade im Handwerk geleistet wird, letzten Endes auch die billigste ist.
Darum: Fördert das Handwerk!
Erdrutsch auch in Italien.
Sturm in Südtirol und Piemont.
In Reggio di Calabria in Sübualten ging infolge bc3 Hochwassers ein gewaltiger Erdrutsch nieder, der ein Bauernhaus verschüttete. Die beiden Bewohner des Hauses konnten erst am nächsten Tage als Leichen geborgen werden
In Brixen und Meran ist durch heftige Stürme und starke Schneefälle schwerer Schaden angeriefttet worden In Meran und den umliegenden Dörfer«« mürben zahlreiche Obstbäumc entwurzelt In der Provinz Bicllo wurden Bäume entwurzelt, Gartenmauern umgerissen, Häuser abgebedt und Telephon maste zu Boden geschleudert. Wie ivettei gcmclbet wird, ist vom Grauionlsberg ein Erdiulsch in einer Breite non über 400 Metern ins Momc-Bianea-Tar mebergegangen. Durch den Luftdruck wurden zahlreiche Fensterscheiben in Eonr- majeur eingedrückt.
Kleine Zeitung für eilige Leser.
* Die Reichshandwerkswoche wurde durch einen feierlichen Akt in Gegenwart des Reichskanzlers in Berlin eröffnet,
* Die große Rcichsgastwirtsmesic und Kochkunftausstellung wurde in Berlin eröffnet.
* Durch ein Urteil des Kammergerichts wurde das Uniform- verbot des Berliner Polizeipräsidenten für siltig erklärt.
* Die Prämie der Preußisch-Süddeutschen Klassenlotterie siel in der ersten Abteilung nach Ostpreußen, in der zweiten Abteilung nach Oberschlesien. Die Gewinner sind hier wie dort bedürftige Leute.
* In der Heil- und Pslegeanstalt in Schleswig wurde die zehnjährige Tochter des tzlnstaltsarztc^ von einem Wahnsinnigen ermordet.