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wünschten Erfolg haben. In jüngster Zett sind wiederum umfangreiche Zugriffe der polnischen Agrarpolitik mrf den deutschen Grundbesitz m den ehemals preußischen Gebietsteilen erfolgt oder angekün­digt, und der Gang der Gerichtsverhandlrmgen in Ost­oberschlesien paßt auch schlecht zu der prätendierten Rolle des Friedensengels. Die politische Wirkung, die mr von dem Liq-uidativnsabkommen erhofft haben, wurde also nickt erreicht: ob das wirtschaftspolitisch durch em Zustandekommen des deutsch-polnifchen Handelsvertrages bester gelingen wird, stößt daher mit Recht auf schwere Bedenken. Denn der politische Chauvinismus m Polen spielt auch bei der Beratung und Beschlußfassung in dem jetzt ja fast ganz nationalistischen Sejm wieder die erste Violine.

Was wird Deutschland tun?

Die Annahme des deutsch-polnischen Handelsvertrages im Sejm wirft jetzt wieder die Frage auf, wann das Abkommen von deutscher Seite aus seine Erledigung finden wird.

Man hat die Vermutung ausgesprochen, daß der Vertrag auf Grund des Zollermachtigungsgesetzes von der Regierung ohne Befragung des Reichstages in Kraft gesetzt werden würde, doch ist diese Absicht gelegentlich von der Re­gierung abgestritten worden.

Eine parlamentarische Erledigung dürfte noch ge- raume Zeil in Anspruch nehmen und eine Vertagung bis zum Herbst bedeuten, denn eine Erledigung bis Ende März ist zeitlich wohl nickt mehr möglich.

Abwegig ist die Meinung, so wird von zuständiger Stelle erklärt, daß zwischen dem Handelsvertrag und dem Liquida- tionsabkoinmen oder den deutsch-französischen Anleiheverhand­lungen eine Verbindung bestehe, wonach Deutschland ohne weiteres die Verpflichtung auferlegt worden sei, den Handels­vertrag nun auch sofort zu ratifizieren.

Fährt Curtius nach Paris?

In Berlin noch keine Entscheidung gefallen

Nach den in Paris verbreiteten Gerüchten soll Reichs­außenminister Curtius nach Paris kommen, um an der arr 24. März beginnenden Tagung des Organisationsausschusses des Paneuropäischen Studienkomirees teilzunehmen. Del englische Außenminister Henderson soll sein Erscheinen bereits zugesagi haben. Bei den Pariser Verhandlungen handelt es sich um die Vorbereitung der nächsten Konferenz k^s Genfer Paneuropcausschusjes.

Zu Berliner informierten Kreisen erfährt man, daß ein« Entscheidung, ob Curtius tatfachlich nach Paris reisen wird, noch nicht gefallen ist. Eine solche Möglichkeit wird jedoch schon jetzt als durchaus unsicher bezeichnet.

Stahlhelmausruf zum Volksbegehren.

Gegen das System mit einem Mittel des Systems.

Zum Beginn der sechswöchigen Volksbegeh­ren s f r i st haben die Bundesführer des Stahlhelm einen Aufruf erlassen, in dem es u. a. heißt: Zur Rettung Preußens und zur Erhaltung des Reiches haben wir den Kampf gegen das System mit einem Mittel des Systems, dem Volksbegehren, ausgenommen. Es ist ein Kampf um Befreiung des preußischen Geistes vom Druck des Marxismus, Befreiung des Volkes von der drohenden Verelendung, Befreiung vom Parteigeist. Die Staaten um Preußen herum haben die r o t e n Fesseln ab- geworfen. Das wollen auch wir. Denn solange Preußen nicht befreit ist, kommt auch das Reich nicht zu einer ziel­klaren Politik. Darum beweist die alten preußischen Tugenden: Angriffswille, Opfermut und Zähigkeit. Sorgt, daß Preußen wieder preußisch wird.

Die nationale Opposition einig.

Zweite Tagung am Jahrestag des Young-Abkommens.

Aus führenden Kreisen der nationalen Opposition wird mitgeteilt: Ein Vertreter der Reichslagsfraktionen der Natio­nalsozialisten und Deutschnationalen, die sich mit den aus der Landvolkpartei ausgeschiedenen Abgeordneten am 1. März 1931 zu einer gemeinsamen Besprechung über die allgemeine politische Lage und zur Beschlußfassung über das für die Zu­kunft zu beachtende Verhalten der nationalen Opposition ver­sammelt hatten, waren am 12. März, dem Jahrestage der Annahme des Young-Planes, abermals in Berlin zusammengetrelen. Sie stellten einmütig fest, daß die Entwick­lung genau in den Bahnen verlaufen ist, die sie vorausgesehen haben. Demzufolge bestand auch keinerlei Veranlassung, die seinerzeit gefaßten Beschlüsse irgendeiner Änderung zu unter­ziehen. Es wurde erneut nachdrücklichst betont, daß mit dem bloßen Fernbleiben von den sog. Arbeiten des Rumpfreicks- tags die Kampfmittel der nationalen Opposition bei weitem nicht erschöpft sind.

Cnihüllte Gehälter.

Was Reichsbank und Reichsbahn bezahlen.

Den Wünschen des Reichstages entsprechend teilt das Reichswirtschaftsministerium die Einkommen der leiten­den Beamten bei Reichsbahn und Reichsbank mit. Bei der Reichsbahn erhält der Generaldirektor an Ge­haltsbezügen und Dienstaufwandsgeld 97 600 Mark nebst freier Wohnung, sein Vertreter erhält 62 400 Mark und die Vorstandsmitglieder 36 400 bis 48 000 Mark.

Noch wesentlich höher sind die Bezüge der leitenden Beamten bei der Reichsbank. Hier betragen die Ge­haltsbezüge des Reichsbankpräsidenten 200 000 Mark, des Vizepräsidenten 133 333 Mark, des einzelnen Reichsbank­direktors 100 000 Mark, wovon 20 000 Mark Dienstauf­wandsentschädigung sind. Hierauf sind die Kürzungsvor- schriften der Ministergehälter mit 20 Prozent (unter Aus­schluß der Dienstaufwandsentschädigung) angewendet worden. Also beträgt jetzt das Einkommen jedes Reichs­bankdirektors 84 000, das des Vizepräsidenten 112 000 Mark, das des Reichsbankpräsidenten 168 000 Mark, so daß jeder Reichsbankdirektor immer noch erheblich mehr als ein doppeltes Ministergehalt empfängt.

Line Schiffskatastrophe auf dem Zangtse.

Etwa 200 Tote.

Aus Schanghai wird berichtet, daß sich auf dem Jangtse ein schweres Schiffsunglück ereignet hat. Der DampferPache", der mit etwa 300 Personen besetzt war, sei mitten aus dem Flusse, 70 Meilen oberhalb Schanghai, explodiert. Eine große Anzahl Menschen sei infolge der Explosion oder beim Untergänge des Dampfers umge­kommen. Da auch Truppen an Bord waren, wird an­genommen, daß Militärmunition in die Luft ge­gangen ist. Nach einem weiteren Bericht, der nach London gelangte, sind bei dem Unglück etwa 200 Personen getötet worden, während 120 gerettet werden konnten.

Zwischen zwei Wettern.

Hie Schneegestöber -

hie Sonnenschein.

überall starke Verkehrsstörungen.

Der große Kamps zwischen Winter und Frühling, dem wir gegenwärtig zuschauen dürfen, wird ganz be­stimmt zugunsten des Frühlings entschieden werden, wenn der abziehcnde Winter auch noch so sehr dräut. Es wird zwar noch aus vielen Teilen Deutschlands über starke Schneefälle, Schneewehen und Schneegestöber berichtet, aber diesemeinerseits" steht das entsprechendeanderer­seits" gegenüber. Die Sonne dringt sieghaft durch und die Tenrpcraturcn steigen. Die deutschen Berggipfel sind innerhalb 24 Stunden um mehr als 5 Grad wärmer ge­worden und auch im Flachlande klettert die Quecksilber­säule des Thermometers aufwärts. In der Nacht vom 11. zum 12. März betrugen die tiefsten Nacht- temperaturen in Deutschland nur noch 4 bis 6 Grad Kälte. Es ist durchaus mit dem Vordringen höheren Luftdruckes und mit einer allmählich

fortschreitenden Besserung der Wetterlage zu rechnen. Zu befürchten ist nur eines: die zu erwartende große Schneeschmelzc könnte Hochwasser zur Folge haben. v o

Das starke Schneetreiben der letzten Tage, das sich häufig zu regelrechten Schneestürmen steigerte, hat, wie man sich denken kann, zu außerordentlich großen Ver­kehrsstörungen geführt. Auf den Strecken A u g s - burgBuchloe und DonauwörthAugsburg mußten

Schutzpolizei und Reichswehr eingesetzt werden, um die eingeschneiten Strecken wieder befahrbar zu machen. Im südlichen Sch w a r z ina l d gingen mehrere Lawinen nieder, die an einer Stelle die Poststraße in einer Breite von 30 Metern verschütteten, so daß sie wieder ausgegraben werden mußte. Es sei hier

Die schwere Erkrankung Hermann Millers

Das Befinden ernst.

Der Zustand des ehemaligen Reichskanzlers Hermann Müller ist ernst. Es liegt eine eitrige Entzündung der Gallcn-

wege und eine Erkrankung der Bauchspeicheldrüse vor. Eine Operation soll nach Möglichkeit wegen des allgemeinen Zustandes vermisd^u werden.

Der Hohenbèrkener Prozeß.

Zeugen werden eingeschüchtert, Terrorakte sind dennoch bestätigt.

Bei der Vernehmung der Belastungszeugen ergab sich erneut die Schwierigkeit, die Namen der einzelnen an den einzelnen Überfällen beteiligten Aufständischen sestzustellen. Man hatte den Eindruck, daß einige Zeugen mit ihren die Angeklagten

belastenden Aussagen zurückhielten, da sie im anderen Falle erneut Terrorakte befürchteten.

Schon das bisherige Ergebnis der Beweisaufnahme zeigt ein» wandfrei, daß die Aufständischen in Hohenbirken mit unmensch­licher Grausamkeil und nach einem wohlüberlegten Plane gegen die Angehörigen der deutschen Minderheit vorgegangen sind. Was bisher aus den Beschwerdeschriften der Reichsregterung und des Deutschen Volksbundes über die Vorfälle bekannt­geworden ist, hat durch Zeugenaussagen in vollem Umfange seine Bestätigung erfahren. Da die Polizei bei allen Terrorakten sich völlig passiv verhielt, ist auf frischer Tat kaum jemals ein Aufständischer ermittelt worden. Wie tn zahllosen anderen Fällen, machen sich die Angeklagten auch im Hohen- birkener Prozeß diese Sachlage zunutze und bestreiten jede Be­teiligung an den Ausschreitungen, in der Hoffnung, daß ihnen eine solche nicht einwandfrei nachgewiesen werden kann. Ent­gegen den Behauptungen der Angeklagten ist durch die Zeugen­vernehmung weiter festgestellt, daß während des Umzuges der Aufständischen am Tage des Überfalles in ärgster Weise gegen die deutschen Minderheftsangehörigen gehetzt worden ist Da­bei hat sich besonders der angeklagte Schulleiter Schimainski hervorgetan. der mehrmals erklärte, daß dieSchwaben" (Schimpfname für die Deutschen in Polen) unter allen Um­ständen über die Grenze gejagt werden müßten, wenn sie nicht für die Regierungsliste stimmen würden Andere Teilnehmer an diesem Umzuge haben gefordert, daß man die Vertrauens­leute der deutschen Wahlgemeinschaft t o t s ch l a g e n müsse. Welche Bewandtnis es mit den von einigen Angeklagten er­wähntenProvokationen" durch Deutsche hat, die angeblich zur Erregung der polnischen Bevölkerung geführt haben, ergab die Vernehmung eines polnischen Grenzbeamten. Dieser hat beob­achtet, daß Deutsche bis dicht an die Grenze kamen, sich entklei­deten und Sonnenbäder nahmen. Ferner hätten Ratiborer Schulkinder Ausflüge in die Waldungen an der Grenze unter­nommen und dabei deutsche Lieder gesungen. Der Zeuge be­zeichnete in großer Erregung diese Vorgänge als eine un­erhörte deutsche Provokation gegenüber Polen.

Polen übt Milde.

Die zwei Hauptangeklagten im Hohenbirkener Prozeß, Popella und Jambor, bekamen je vier Monate Gefängnis.

Im Hohenbirkener Prozeß wurde die Beweis auf. nähme geschlossen. Weitere Beweisanträge des Ver­treters der Nebenkläger wurden abgelehnt. Der Vertreter der Anklagebehörde nahm sodann das Wort zu seinem Plädoyer, in dem er u. a ausführte, daß die Schuld der Angeklagten Poppela und Jambor vollständig bewiesen sei. Den übrigen Angeklagten sei der Versuch, ihr Alibi nachzuweisen, ebenfalls nicht gelungen. Der Staatsanwalt

hielt die Bestrafung aller Angeklagten für angebracht und stellte die Höhe der Strafe dem Gericht anheim. Er ver­wies darauf, daß die hochgradige Erregung in der Wahlzeit zugunsten der Angeklagten berücksichtigt werden müsse.

gleich bemerkt, doch auch in der Schweiz «i*. Lawinen niedergegangen sind, so daß z. B. in der örtu^ Sabinen im Berner ObèrlaNd sechs Häufst werden mußte«. w

Im Harzgebiete haben die Schneestürme besonders verheerend beim gewirkt, daß infolge des Sturmes der Schnee sehr weht wurde und zum Teil mehrere Meter hohe Mn? bildete. Der Auto- und Zugverkehr mußte fast überall ein gestellt werden. Ähnliche Meldungen über starke Schnp/ wehen kommen aus den schlesischen Bergen Und nicht viel besser war esan der W asserkant Auf dèr Unterelbe stieße« nahe dem Pagensande dichten Schneetreiben die deutschen DampferLuna" und Hans" zusammen.Luna" mußte zur Reparatur ein Dock in Hamburg aufsuchen.

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Als Kaiser Wilhelm I. starb ...

Der Schnee vom März 188 8.

Ältere Berliner erinnerten sich bei dem großen Schnee­falle dieser Märztage lebhaft an die gewaltigen Schnee­mengen, die im März 1 888, als Kaiser Wilhelm 1 starb, auf den Straßen der Reichshauptstadt lagen und den ganzen Verkehr lahmlegten, zumal da nebenher auch noch eine geradezusibirische Kälte" herrschte. In den Nebenstraßen türmte sich der Schnee über einen Meter j hoch auf und in den Hauptstraßen war es durchaus nicht 1 viel besser. Die Züge blieben in der Nähe von Berlin im Schnee stecken und mußten mit Hilfsmaschinen flottgemach! werden. Unter den Linden erfroren nachts zwei Schutz­leute während des Dienstes. Ausgedehnte Überschwem­mungen und enorme Ausgaben waren die Folge dieses Märzenschnees. Der Magistrat von Berlin verausgabte mehr als zehn Millionen Mark für die Straßenreinigung. Am 22. März lag der Schnee noch so hoch, daß man oft nur an den Kreuzungen ohne Kletterübungen die Straße« passieren konnte.

Nach anderthalbstündiger Beratung verkündete das Geritz! folgendes Urteil: Die Angeklagten Popella und Jambor werden zu je vier Monaten Gefängnis und zur Tragung der anteiligen Gerichtskosten in Höhe von 20 Zloty (etwa 8 Mark) verurteilt Die übrigen Angeklagten werden freigesprochen. Den Ge schädigten werden Schmerzensgelder in Höhe von 100 bis 1000 Zloty zugebilligt.

Das Gericht erNârt, daß den Haupttätern nur eine mittel­bare Schuld, den anderen überhaupt keine mittelbare Beleili gung nachgewiesen werden konnte.

Gedenkfeier der hessischen Schulen anläßlich der zehnten Wiederkehr des Abstimmungs­tages in Oberschlesien.

Darmstadt, 12. März.

Der hessische Minister füt Kultus und Bildungswesen ha! an die hessischen Schulen einen Erlaß gegeben, in dem es u. i. heißt:

Am 20. März 1931 sind zehn Jahre seit der AbstimmP 1 in Oberschlesien vergangen. Ich empfehle, an diesem Tage^ einer geeigneten Stunde des Unterrichts der Bedeutung d« Tages zu gedenken."

Der Minister macht außerdem die Schulen mit Rundfun!- anlaze auf die Uebertragung der in Preußen ftattfinbenben Gedenkfeiern der oberschlesischen Jugend aufmerksam.

Der Kasseler Kommunistenprozetz.

Kassel, 12. März.

Zur Verhandlung am Donnerstag sind zwei ZeugengrupM von 20 und 10 Mann geladen. Wesentlich Neues ergibt aus den verschiedenen Aussagen nicht. Lediglich von Interesse ist die Aussage eines zu keiner politischen Partei zugehörige« Invaliden aus Grebenstein, der die Versammlung der Natio­nalsozialisten besuchen wollte. Der Invalide bekundet, daß bet Führer der Nationalsozialisten dreimal laut und deutlich M Verlassen des Saales bzw. zur Entrichtung des Eintrittgeldes ausgefordert habe. Diese Aussage deckt sich mit der der Natio­nalsozialisten, sie steht aber im Widerspruch zu der Aussage der Angeklagten und der gestern vernommenen Zeugen aus Gre­benstein, die nur eine einmalige Aufforderung zum Verlasst« des Saales gehört haben wollen. Zur näheren Klärung bet Verhältnisfe wurde anhand einer Skizze die Einrichtung

Saales erörtert. Noch nicht geklärt ist der entscheidende Pun"' wer zuerst zugeschlagen bzw wer zuerst auf seinen Gegner einen Stuhl geworfen hat. Auch in diesem Punkt stehen sich die Aus­sagen der beiden Parteien gegenüber. Schließlich wird Chauffeur eines Lastkraftwagens gehört, der die Kommunisten von Kassel nach Grebenstein und zurück gefahren hat. Wahrens der Führer der Kommunisten behauptet, daß eine Probesayri nach Hofgeismar vorgesehen gewesen sei, gibt der Chauffeur an. daß er zur Fahrt nach Grebenstein bestellt gewesen sei auch nur diese Entfernung bezahlt bekommen habe. Aus ff Rückfahrt hätten die Kommunisten geäußert, daß sie von de Nationalsozialisten Prügel bezogen hätten.

In der Nachmittagverhandlung würde u. a. der Wirt vE " " - ~ ; Zeuge verneig

agerei schon "

GasthausReichskanzler" in Grebenstein als Zeuge vernff-- men, der den Saal betreten hatte, als die Schlagerei Wn Gange war. Er gibt an, daß er mit allen Mitteln verM - die Streitenden zu trennen, daß aber die Wut der beiden P ' teien so groß war, daß ein Ende des Kampfes erst erM als die Kommunisten aus dem Saal hinausgedrängt war ' Der Gastwirt gab dabei an, daß Stühle nur von den nalsozialisten zerbrochen wurden, während die Kommum sich mehr mit den Biergläsern gewehrt hätten. Sie seien ine Ecke gedrängt worden, wo sich die Bierkrüge befanden.

250 Biergläsern seien 200 in Scherben gegangen. Don im Saal befindlichen 200 Stühlen sind 72 zerschlagen wm ' " ...... * Wirt beziffert den angerlE anderer Zeuge von Grebenstein, der sich ausfuyr über die Sicherheitsmaßnahmen äußerte, gab an. daß ° ihn vier Oberlandjäger mit dem Dienst bei der ^orsamm der Nationalsozialisten beauftragt worden seien.

gen 3 Uhr schon im Saal gewesen. Als kurz vor 3 w ^ Kommunisten ankamen, und zwar in:einer Zahl von ^ Mann, habe er sich sofort an den Fernsprecher begeve , den Landrat in Hofgeismar anzurufen, damit weitere * ^ jäger sofort na ' * - '

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Schaden mit 800 Mk. Ein anderer der Polizeiwachtmeister von <

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n Hofgeismar anzu ch Grebenstein gescki wieder in den Saal begab, war bu ..

lern Gange. Mit Unterstützuyg des Gastwirts suchte die Streitenden zu trennen. Der Gastwirt sei der v ^n wesen, daß die Schuld für den Anfang des Streits am der Nationalsozialisten liege, die, wenn die Kommuna , Aufforderung zur Räumung des Saales nicht folgten, adere Mittel, z. B. die Herbeirufung der Polizei, hatten fen können, als daß sogleich eine große Schlägerei o»^ ^ wurde. Die Zeugenvernehmung geht am heutigen Ende.

lau tn, uuniu ^^"H hall*1 lieft würden. Als er fw ^, ne Schlägerei bereits in