Was der Rundfunk bringt.
Deutsche Welle (163S).
Deutsche Welle- Eleichblcibendes Werltagr-Programm. 6.20: Zen, Wecker für den Landwirt. • 6.55: Wetter für den Landwirt. • 7: Gymnastik. • 10.30, 13.30: Nachrichten. • 12.00: Schailplatten. © 12.25: Wetter f. d Landwirt 'So. 12.50). • 12.55: Nauener Zeit. e 14: Schallplatten. • 15.30: Wetter. Börse. • 19.55: Wetter für Landwirte. • Ca. 22: Wetter, Tages- u. Sportnachr.
Deutsche Welle. Sonntag, 25. Januar.
7.00: Hamburg: Glocken vom Erogen Michel. — Hafenkonzert.
8.00: Mitteil, und prakt. Winke für den Landwirt.
815: Wochenrückblick auf die Marktlage.
8.25: DivI.-Landwirt Hans Seher: Hebung des deutschen Früb- kartonelbaues.
8.50: Morgenfeier. Stundenglockenspiel der Potsd. Garnisontirche. Anschi.: Glocken des Berliner Toms.
1U.05: LLettervorbersage.
Ia.OO- Elternstunde Lehrer Wilh. Schmidt: Die Schule als Lebensraum unserer Kinder.
11.20: Aus dem Plenarsaal des ehemaligen Herrenhauses: Jubiläumsfeier der Teutschen Funkgesellschaft e. D. Begrühungs- anwrache des Vorsitzenden Dr. Erich F. Huth. Ansprache des Rundfunk-Kommistars Staatssekretär a. D. Dr. H. Bredow. Referate: Dr. Georg , Graf von Arco über „Großsenderprobleme". — Phyii'er Eugen Reiß über „Die nächsten Aufgaben der Rund- funkrndustrie".
12.05: Aus dem EDA-Ortsgruppenheim: Vom 5. Brandenburgischen Berufswettkampf. Eine Reportage.
12.2u: Breslau: Mittagskonzert. Schlesische Philharmonie-
14.00: Jugendstunde: Unser Alerandeiplatz. Reportage von Kindern für Kinder.
Konzert.
lb.Oü: Tas Funk-Porträt: EeoiK Kaiser.
16.30: Unterhaltungsmusik. Kapelle Artur Guttmann.
18-Ou: Ter Tierarzt. Zwiegespräch.
18.30: Tr Honmann-Harnnch: Große Schauspieler (mit Schallpl).
19.00: Robert Henleling: Stunde mit den Sternen.
19.30: Tichterstunde Alfons Paguet zum 50. Geburtstage.
20.00: München: Konzert. Mitw.: Maria Kandt (Mezzosopran), Klara Herstatt (Klavier), Rundfunk-Orchester.
In der Pause gegen 20.40: Bayerische Skimeisterschaft in Bayerisch- lelL (Berichlerstatter: C. 2 Luther).
2Z.10- Wetter-, Tages- und Soortnachrichten.
Danach: Tanzmusik. Mitja Nikisch Und sein Orchester
Deutsche Welle. Montag. 26. Januar. -
10.10: Schulfunk Kinder erzählen für Kinder. Märchen aus der Technik.
14.50: O Wollmann: Wir machen eine Kindeizeitung.
15.40: Stunde für die reifere Jugend. W. Gebhardt: Vom Baga- bu:. en zum Menschheitsdichter: Knut Hamsun.
16.00 : Pädagog. Funk. Unterrichtsbeispiet: nser Kanarienvogel.
16.30: Berlin: Nachmittagskonzert.
17.30: Modernes Liebschaften. "Erich Anders.)
18.00: Dr Guttmann: Die Zähne und ihre Bedeutung in forensischer und kriminalistischer Beziehung.
18.30: Hochschulfunk. Prof. Dr. Schmitt: Der moderne Staat.
19 .00: Englisch für Anfänger.
19.30: Oberförster Hoffmann-Scholz: Forstkulturen im Frühjahr 20 .00: Marimilian Müllei-Jabusch: Weltpolitische Stunde.
20.30: Aus Prag: Zweites europäisches Konzert. Ausf.: Böhmisches _ Streichquartett, Mährischer Lehrerchor.
Deutsche Welle. Dienstag, 27. Januar.
10.10: Schulfunk 25 Minuten Musiktheorie.
11.30: Lehrgang für Landwirte. Dir. Dr. Stahl: Tierzucht und Tierhaltung. Kartofielmalt bei Schweinen.
12.00: Französisch für Schüler
15.00; Französisch für Anfänger.
15.45 Kinderstunde. Märchen und Gesichten.
16.00: Frauenstunde. Handarbeiten. Neue Netzarbeiten: Gardinen.
16.30: Leipnq: Nachmittagskon'-ert.
17.30 D Günther Dehn: Typen der werktätigen Jugend.
18.00: Felir Dassel: Die russischen Flüchtlinge in Deutschland.
1 8.30- Hochschulfunk. Pros Dr. A. Dietrich: Einführung in die Gedankenwelt der gegenwärtigen Philosophie.
19.00: Französisch für Anfänger
19.30 Frankfurt: Konzert zur Feier des 175. Geburtstages von
W. A Mozart. Ausf.: Dr. Ludwig Rottenberg tEembalo und Klavier', Otto Plath > Englisch-Horn).
20.45 Hamburg: „Dr. Mabuse". Hörspiel nach dem gleichnamigen Roman von Norbert Iaaues.
Deutsche Welle. Mittwoch, 28. Januar.
9 .00: Berliner Schulfunk. Von Meistern des mehrstimmigen Liedes im 16. Jahrhundert. Berliner Mozartchor. .
19.10: Schulfunk Erlebnisse auf Vulkan-Erpeditionen.
14.45: Kinderstunde. . . ,
1b.4v: Frauenstunde: Die Arbeit der Bäuerin in den Eiersammet- stellen. _ _
16.00. Pädagogischer Funk. Dipl^Jng. Werner Nestel: Aus der Schul'un'.technik. Bedienung und Instandhaltung der Schulfunk- gerate.
10.30: Hamburg: Nachmittagskonzert. . ,
17.30: Josei Haydn. Dr Gerstberger und Mitwirkende.
18 .00: Lehrgang für Einheitskurzschrift.
18.30: Prof. Tr. Karff: Geist der Klasiik.
19 .00: Tr. Johannes Günther: Deutsch Tür Drilliche-
19.30: Zur Sorologie der Beamten- Reichsminister a. D. Dr. h. c. Schiffer: Das deutsche Berufsbeamtentum und die Forderungen der Gegenwart. , . .. „ .. .,
29.00: Dr. Rudolf Wiedwald: Vorschau aus die Beruiswahl 1931.
20.30: Lei"ziq: Kabarett „Tribüne'. Mitw. u. a.: Leipziger Rund- funk-Orchekter.
Deutsche Wette. Donnerstag, 29. Januar.
10.10 • Schulfunk „Der Herr des Urwaldes." Elekantengeschichten.
15.00- Kinderstunde Kunterbunt: Bei uns ^u Haus.
15.45: Frauenstunde. Der Tag der Arbeiterfrau. Zwiegespräch.
16.00 Pädagog Funk Schulrat Fr. Lempfert: Ist die ländliche Fortbildungschule Erziehungs- oder Fachschule?
16 30: Berlin: Nachmittagskonzert.
17.30: Prof Dr Sians Hersmann: Hausmusik.
18.00 Kammergerichtsral Dr. Stienen: Waffen und Strafgesetz.
18.30 Hochschulfunk Geheimrat Prof. Dr. W. Sombart: Der moderne Kapitalismus.
19.00: Oberpostdir. Melcher: Der Mensch des 20. Jahrhunderts und der Fernsprecher.
19.30: Stunde des Landwirts. Prof .Dr. Brandt: Marktforschung und Absatzlehrer. Die Forderung der Zeit.
20 .00: Flugkavitän Mar Limbach: Der Flugzeugführer.
20.30 Breslau: „Heimat in Schlesien." Land auf — Land ab! Schlesische Volkslieder in Wort und Weise. Ausf.: Gerda Specht (Alt). Tb. Martin "Bariton). H Brunar (Rezitation), Herm. Zanke nFlöiè), Remh. Birke «Engi. Horn), E. Prade (Violine), Fr. Binnowsky "Gambe), Friedr. Wirth (Laute).
21.20 Berlin: Konzert. Sinfonie Nr. 9. D-moll, von Anton Bruckner. Berliner Funk-Orchester.
Ga. 22.20: Tanzmusik. Kapelle Dajos Bela.
Deutsche Welle. Freitag, 30. Januar.
10.30: Leipzig: Schulfunk.
11.30: Ober-Landw.-Rat Schmidt: Bäuerliche Geflügelhaltung und ihre Einführung in die Gesamtwirtschaft.
15.00: Jungmädchenstunde: Das Buch der beste Freund.
15.45: Jugendstunde- Kurt Kramarski: 12 Stunden auf einem Hochjeesischlutter.
lu.Ou- Pädagogischer Funk: Ein Arbeitstag im Oskar-Helene-Heim.
16.30: Leipzig: Nachmittagskonzert.
1730: Dr. Langheinrich-Anthos: Adalbert von Chamisso zum 150. Geburtstag.
13.00: Ob^Reg.-Rat Dr. Burgdörfer: Bevölkerungsentwickluns, Arbeitsmarkt und Soziallasten der Zukunft.
18.30: Qb.-Reg-Rat Dr. Werner Peiser: Vom Sklaven der An- Antike zum modernen Arbeitnehmer.
19.00: Englisch für Fortgeschrittene.
19.30: Wissenschaftlicher Vortrag für Aerzte.
20.00: Köln: Die goldene Meisterin". Operette von Edmund Eysler. Ca. 22.40: Berlin: Abendunterhaltung. Kapelle Leo Bermann.
Deutsche Welle. Sonnabend, 31. Januar.
12.00: „Kalis Storch" frei nach Hauff. Hörspiel
Ib.M: Kmderbaitelstunde. Hans Tüchtig baut Tiersallen.
15.40: Frauenstunde. „Mutter singt." Das Wiegenland tm Volksmund und im Kunstgesang.
16.00: Pädagog. Funk. Rektor Erich Guder: Der Deutschunterricht in der Volksschule.
16.30: Hamburg: Nachmittagskonzert.
17.30: Dr. Ernst .Meunier: Vom deutschen Feuilleton.
18,00: Französisch füt Fortgeschrittene.
18.30; Hochschulfunk., Pros. Dr. Poll: Erundprobleme der Lehre vom Leben.
19 .00: Dr Wilh. Hermanns: Alte Werlineisterfamilien.
20 .00: Berlin: Bunter Abend. Mitw.: Die Weintraub-Syncopaters, Leo Monosson u. a.
Ta. 22.20: Aus dem Zoo, Berlin: Tanzmusik vom Presse Ball. Kapelle Dasos Bela.
Rundfunk-Programm Frankfurt a. M. (390). Zwischensender: Kassel (246).
Glejchdlcibcnde- Werâgs-Programm. 6.15: Wetter, Eyninastik. • 6.45: Gymnastik. • 7.30; Konzert. • 8.30: Wasserstand. • 12: Zeit. Wirtschaftsmeldungen. Nachrichten. Programm. • 12.15: Wetter. • 12.20: Schallvlatten. • 12.55: 'Nauener Zeit. • 13: Schallplatten. • 14: Werbekonzeit. • 14.40: Nachrichten. • 14.50, 15.50: Zeit, Wirtschaftsmeldungen. • 15.55: Wetter. • 17.45: Wirtschaftsmeldungen. • 18.30: Zeit. • 19: Zeit, Wetter, Wirtschaft. • Ca. 22.15: Nachrichten, Sport, Wetter.
Sonntag, 25. Januar.
7.00: Hamburg: Glocken vom Großen Michel. — Hafenkouzert.
8.15: Morgenfeier, veranstaltet von der Evanael. Landeskirche Frantturt a. M. Ausf.: Pfarrer Engeln (Ansprache), Pfarrer Schumacher (Liturgie und Ansage), Mädchenchor der St. Jakobsgemeinde. Chorqruvpe der Zentralstelle für Kirchenmusik.
9.30. Stunde des Ehorgesangs. Ausf.: Doppelquartett „Edelweitz", Metternich.
10.15 : Karl Moeller: Als Arbeiter in USA.
10.45 ■ Laienmusik. Werke von Johann Sebastian Bach. Ausf.: Mitglieder des Rundfunkorchesters und eines Singkreises, Anne Lönholdt (Sopran), Erich Star Kahn (Klavier).
11.30: Dr. Alfons Paguet: Gedanken über das Senden.
12.00: Mittagslonzert auf Schallplatten. Opernkonzert. — Eine heitere Stunde.
13.50: Zehnminutendienst der Landwirtschaftskammci Wiesbaden.
14.00: Stud.-Dir. Dr. Heyl: Was gibt uns die höhere Land
wirtschaftsschule?
14.30: Wie können die Hausfrauen in Stadt und Land den Absatz deutscher Ware fördern? Gespräch zwischen Gräfin Wrangel, Kassel, und einer Hausfrau.
15.00: Füßen t. Allgäu: Internationales Eishockeyspiel: S.C. Riesser- jee — Orford Canadians.
15.30: Stuttgart: Stunde der Jugend. Märchen von Andersen und Hauff. — Rundfunkorchester.
16.30: München: Vesperkonzert. Mitw.: Firnholzer (Rezitation).
18.00: Museumsdirektor H. Keuth: Grenzprobleme der saarländischen Kunst: Die Volkskunst.
18.25: Dr. Ernst Michel: Weltanschauung und Bildung.
18.50: Von Köln: Eine Stunde Kurzweil.
19.30' Sportnachrichten.
19.40: Breslau: Platz 13 .... 13. Hörspiel von Hans Ph. Weitz.
20.30: Stuttgart: Blasmusik. Philharm. Bläser-Orch. Stuttgart.
21.30: Stuttgart: Deutsche Meister. Ausf.: Philharm. Orch. Stuttgart. Solisten: Poul Madsen (Tenor), Mar v. Wistinghausen (Bariton).
23.20: Stuttgart: Tanzmusik auf Schallplatten.
. Montag, 26. Januar.
16.30: Stuttgart: Nachmittagskonzert des Rundfunkorchesters» Solistin: Gert Sindrng-Larsen (Alt).
18.15: Erna Pinner: Die armen Indianer von Peru.
18.40; Paul Edm. Hahn: Baisse in Diamanten.
19.10: Englischer Sprachunterricht.
19.35: Montagskonzert des Frankfurter Orchestervereins. Solist: Rudolf Serkin "Klavier).
21.10: Der Renommist. Ein heiteres Stück Rokoko von F. W. Zachariä. Am Cembalo: E. I. Kahn.
22.20: Tanzunterricht.
22.50: Tanzmusik.
Dienstag, 27. Januar.
7.15: Frühkonzert des Rundfunkquintetts.
13.05; Köln: Mittagskonzert des westdeutschen Rundfunkorchesters.
15.20: Hausfrauen-Nachmittag. Wochenschau und Mitteilungen.
16.30: Konzert des Rundfunkorchesters. — Konzert der zwei Gitarren-Virtuosen Makarow.
18.15: Dr. Oscar Götz: Die Arbeit am Theater.
18.45: Stuttgart: Schulrat Rösler: Die Kunstschätze.
19.15: Prof. Dr. Paulcke: Lawinenentstehung, Lawinengefahr und Lawrnentod.
19.45: Zum 175. Geburtstage Mozarts. Der unbekannte Mozart, Eint. Worte: Hans Rosbaud. Mitw.: Dr. L. Rottenberg (Cembalo und Klavier), O. Plath (Englisch Horn).
21.15: Der ^ummTopf. Lustspiel in fünf Auszügen , von ,L. Fulda.
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Mittwoch. 28. Januar.
7.15: Frühkonzert auf der Kino Orgel.
10.20: Schulfunk. Am Schreibtisch des Dichters. Hörbrld.
15.20; Stunde der Jugend. Aus dem Buche der Sage und Geschichte: „Der kluge Richter" und andere Geschichten aus Hebbels SchatzkSstlein". — 15.50: Studienrat Dr. Glage: Blick in die Werkstatt von Erfindern.
16.30: Kleine Klavierstücke.
17.00: Köln: Konzert des Westdeutschen Rundfunkorchesters.
18.15: Landesrat Dr. Poppe: Probleme des kollektiven Bausparen».
18.45: Stuttgart: Esperantounterricht.
19.15: Pro» Dr. W. Psleiderer: Schule und Kunstübung.
19.45; Aeltcre Tanzmusik des Rundfunkorchesters.
20.30: Literarische Veranstaltung: Multatuli. Denkmal eines großen Herzens.
21.15: Stuttgart: Konzert des ungar. Streichquartetts, Budapest.
Donnerstag, 29. Januar.
7.15: Frühkonzert des Rundfunkquintetts.
13.05: Köln: Mittagslonzert des Orch. des Westd. Rundfunks.
15.20: Stuttgart: Stunde der Jugend. Ausf.: Elsa Pfeiffer, Karl Köstlin.
16.30: Stuttgart: Nachmittagskonzert des Rundfunkorchesters. Solisten Eugen Grimm (Bariton), Robert Waldmann (Violine), Artur Haagen (Flügel).
18.10: Zeitfragen.
18.35: Dr. Franz Wallner: Eine Viertelstunde Deutsch.
18.50: Prof. Dr. Dessauer: Was geben wir aus? Vergleichszahlen des Staatshaushaltes.
19.20: Französischer Sprachunterricht.
19.4o Mannheim: Say auf zwei Flügeln. Ausf.: Rolf Schickle und Gustav Semmelbeck.
2j.30. Stuttgart: Wer nicht liebt Wein, Weib und Gesang . . J Heitere Schallvlattenplauderei. .
21.30: Stuttgart: Snmvhoniekonzert des Philharm. Orch. Stuttgart. Solistin: Elisabeth Bischoff (Violine).
Freitag, 30. Januar.
'y.20: Reg.-Dir. Gildemeister: Erziehung und Bildung: Die ösfent- ' lich. Volksschule.
L3.50: Studienrätin Cilla Geis: Musik im Erziehungsheim.
1-6.30: Stuttgart: Nachmittâgskonzert. Rundfunkorchester. Solistin: Hilde Keefer-Bluthardt, Otto Seyfert (Klavier).
18.10: Stunde des Buches: Ueber Ernest Hemingway.
18.40: Aerzteoortrag: Von unseren Weisheitszähnen.
19,10: Reg.-Rat- n. D. Dr. Mertens: Neue Wege der Steuergesetzgebung nach der Notverordnung v. 1. Dez. 1930.
15--; Opernhaus Frankfurt a. M.: Tiefland. Musikdrama in einem Vorspiel und zwei Auszügen nach A. Euimera und Rudolf Lothar. Das- Rundfunk-Orchester.
22.20: Briefkasten.
22.50: Festhalle Frankfurt: Sechstagerennen. Erste Nacht.
23.00: Lon Berlin: Unterhaltungskonzert der Kapelle Leo Bermann.
r Samstag, 31 Januar.
/.15: Frühkonzert vom Frankfurter Könzertorchester. Rundfunk- Blaskonzert. Wiener Mu,ik.
10.20: Schulfunk: Henri Guilheaur: Kinder in Frankreich.
13.05: Von Köln: Mittagskonzert des Orchesters des Westdeutschen Rundfunks.
15.20- Stunde der Jugend. Aus dem deutschen Liederkranz. Lieder- und Musikoortrâge von Schulen. Goetheschule zu Offenbach a. M. HetMal und Vaterland. Mitw.: Schülerknnenchor des 9. und 10. Schuljahres der Goetheschule.
17.00: Köln: Nachmittagskonzert des Orch. d. Westd. Rundfunks. Operettenmusik. Solisten: Gretel Finkler (Sopran), Priem (Tenor)
18.10: Strömungen in der Jugend des Fernen Ostens. Diskussionen unter Teilnahme von W. N- Ting (China), Cyong-Ho Do (Japan), Naraiy .(Indien).
-8.50: Spanischer Sprachunterricht.
19.20: Stuttgart: Anterhaltungskonzert des Philharmonischen Or- chesters Stuttgart. Werke von Edvard Moritz.
2Q.Q0: Mannheim: Viktoria und ihr Husar. Operette in drei Akten. 22.20: Lachen tut not. Ein bunter Abend, zusammengestellt von Karl Schnog. Ausf.: Käte Mann. Mar Mensing Karl Schnog, Rundfunkorchester.
Gereimte Zeiibttder.
Von Gotthilf.
/ Es wird nunmehr ans Licht gebracht. Ob dieser Tausend Gold gemacht, Sehr viele, scheint es, glauben's nicht, Zum Beispiel schon das Landgericht.
Der Mensch hat, wie die Morgenftund'. Großspurig immer Gold im Mund Und suhlt in seinem Goldeswahn Dem Schicksal auf den gold'nen Zahn.
Denn dieses ist des Pudels Kern: Man hat es nicht, doch hätt' es gern. Und weil man so nach Golde giert Stellt man sich hin und fabriziert.
Man hat nun etwas Gold im Haus, Doch schließlich stellt sich dann heraus, Daß auch dies Gold Schimäre ist Und ein gediegner (Alchi)Mist.
Sie seh'n, es ist damit nichts los, Drum sage ich „Potztausend!" bloß; Doch dieses Truggold hindert nicht, Daß einer gold'ne Worte spricht.
Man sieht in Genf das schöne Bild, Wie Gold aus allen Kehlen quillt, Sic reden Gold zu jeder ^rift, Obwohl das Gold doch Schweigen ist.
Herr Briand macht aus simplem Blei Sich eine goldene Schalmei, Worauf auch er sich ungeniert Als Tausendkünstler produziert.
Sooft er schmelzend, wundersüß, Die Pan(europa)flöte blies, Zieht's leis durch jegliches Gemüt: „Nun sei bedankt, mein Aristid'!"
Und hingerissen sagt man: „Nein! Auch Stalin mutz in den Verein!"
Und nach Angora fernt man hin: „Auch Sie, Herr Kemal, müssen rin!"
Man merkt an alledem schon an, Was solch ein Tausendsasa kann. Jst's auch nicht Gold — na und? na nun? Weun's nur die Leute glauben tun!
Börse und Handel.
Frankfurter Börsenbericht vom 22. Januar. Tendenz: nbgeschwächt. Im heutigen Vormittagsverkehr verhielt sich die Spekulation sehr abwartend, da es an Anregungen fehlte. Indessen blieben die Kurse auf dem Niveau der gestrigen Abendbörse etwa behauptet. Zum offiziellen Beginn machte sick jedoch einige Verkaufsneigung bemerkbar. Man verwies auf die etwas schwächeren Auslandsbörsen und auf das fast vollkommene Fehlen von Aufträgen von autzenher. Eine Verstimmung ging ferner von den sensationellen Verhaftungen in der italienischen Geschäftswelt aus, im Zusammenhang mit der Insolvenz der Finanzgesellschaft Sagacia, die neben anderen Unternehmungen noch Farben und Kunstdüngersabrikation betrieb. Rückwirkungen aus die deutschen Plätze werben jedoch kaum befürchtet. Immerhin genügte dieses Symptom, um zu den ersten Kursen kleine Verkaufsneigung auszulösen. Das herauskommende Material fand jedoch bei den interessierten Stellen Aufnahme, und die Kurse konnten sich später auch wieder etwas erholen. Die Entspannung in Genf machte bereits an der gestrigen Abendbörse guten Eindruck, hinterließ jedoch heute keine nachhaltige Wirkung/ dâ^ die gespannte innerpolitische üaee-ent- — gegenwirkte. Die Kursentwicklung gegenüber der gestrigen Abendbörse war nicht ganz einheitlich, doch überwogen 1 bis 2 prozentige Abschwächungen. — An der Abendbörse herrschte ausgesprochene Geschäftslosigkeit, da es der Börse vor allem an Aufträgen und auch an Anregungen fehlte. Die Ermäßigung der Diskontrate der Schweizer Nationalbank übte keinen Einfluß aus. Die wenigen Kurse, die zustandekamen, blieben gegen den Berliner Schluß gut behauptet. Am Anleihemarkt lagen Neubesttz etwas niedriger. Auch im Verlaufe hielt die Geschäftsstillè an, und nur Z. G. Farben notierten etwas höher.
Mehlpreiserhöhung. Mannheim, 22. Zan. Die Süddeutsche Mühlenvereinigung hat den Preis für Weizenmehl Spezial 0 um 0.25 5KM auf 42.50 pro dz ab Mühlenstatton erhöht.
Frankfurter Schlachtviehmarkt vom 22. Zanuar. Der Auftrieb des heutigen Nebenmarktes bestand aus 79 Rindern, 805 Kälbern, 276 Schafen und 860 Schweinen, darunter 190 aus Litauen. Verglichen mit dem Auftrieb des vergangenen Nebenmarktes waren 263 Schweine und 13 Rinder mehr am Markt, während 33 Kälber und 202 Schafe weniger zugeführt waren. Bezahlt wurde pro Zentner Lebendgewicht in Mark: Kälbèt b) 63—67, C 58—62, d 50—57. Schafe al. 42—46, b 34-41. Schweine nicht notiert. Verglichen mit den Notierungen des letzten Marktes lagen Kälber und Schafe 3—6 Mark niedriger. Marktverlauf: Kälber und Schafe ruhig, geräumt; Schweine schleppend, Ueberstand. — Fleischgrotzmarkt. Preis für 1 Ztr. frisches Fleisch in Mark: Ochsen- und Rindfleisch 1. 75—88, 2. 70—75. Bullenfleisch 75—82. Kuhfleisch 2. 60—75, 3. 40—55. Kalbfleisch 2. 90—100. Hammelfleisch 90—100. Schweinefleisch hiesiges 68—74, litauisches 60—70. Geschäftsgang: Langsam.
Amtliche Berliner Notierungen vom 22. Januar.
♦ Börsenbericht. Tendenz: Ruhig. Die Börse war weite*- hin gut behauptet, obtvohl verschiedentlich Ware an die Markt« gelangte. Tas Geschäft war jedoch recht klein und die Kurs- veränderungen nach beiden Seiten betrugen im Durchschnitt 1—2 Prozent. Im übrigen bietet der herannahende ultimo (veiterhin eine Stütze, da man angesichts der großen Baisse- positionen wieder eine Einengung der Fixer erwartet, die sich bereits jetzt in größerer Stückenachfraae bemerkbar macht. Tagesgeld erforderte unverändert 4—6 Prozent. Im Verlauf blieb das Geschäft ruhig.
* Devisenbörse. Dollar 4,20—4,21; engl. Pfund 20,39 bis 20,43; holl. Gulden 169,01—169,35; Danz. 81,53—81,69; franz. Frank 16,46—16,50; schweiz. 81,31—81,47; Belg. 58,56—58,68; Italien 22,00—22,04; schweb. Krone 112,47—112,69; dän. 112,27 bis 112)49; norwea. 112,27—112,49; tschech. 12,43—12,45; österr. Schilling 59,08—59,20; poln. Zloty (nichtamtlich) 47—47,20; Argentinien 1,27—1,28; Spanien 44,36—44,44.
* Berliner Buttcrnoticriingcn 1. Qualität 131, 2. Qualität 121, abfallende Butter 107 Mark per Zentner.
* Berliner Magerviehmarkt. (Marktbericht bom Magèrvieh- hvf in Friedrichsfelde.) Auftrieb: 287 Rinder, darunter 235 Milchkühe, 1 Bulle, 51 Jungvieh, 75 Kälber, 463 Pferde 1 Ziege. Verlauf: Sehr ruhig, wegen Geldknappheit gedrückte Preise. Es ivitrben gezahlt: 1. Milchkühe und hochtragende Kühe j« nach Qualität 290—510 Mark. 2. Tragende Färsen je nach Qualität 270—420 Mark. 3. Jungvieh zur Mast je nach Qualität 38—45 Mark. — Pferdemarkt: Preise je nach Qualität 200 bis 1100 Mark, Schlachtpserde 30—180 Mark. Verlauf: Ruhig.
Berliner Csfektenfrühverkehr vom 23. Januar. Im heutigen Frllhverkehr taxierte man die Stimmung wieder etwas freundlicher da günstige Nachrichten über die deutschen Anleiheverhandlungen in der Morgenpresse zu finden waren und da New- york gestern in fester Haltung schloß. Man glaubt noch mit weiteren Deckungen zum Ultimo rechnen zu können, zumal die Spekulation gestern verschiedentlich Blancoabgaben vorgenommen haben dürfte. Das Geschäft war aber weiter sehr klein. Am Devisenmarkt nannte man London-Paris 123.88, -Mailand 92.73, -Spanien 46.60, -Kabel 485.40, -Berlin 20.42.40, Kabel- Berlin 4.20.75.