Zulöaer /lnZeiger
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Nr. 256 — 1930
Tageblatt für Rhön und Vogelsberg Iulöa- und Haunetal »Zulöaer Kreisblatt Redaktion und Geschäftsstelle: Mühlenstraße 1 ♦ Zernsprech-Anschluß Nr. 9S9
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Fulda, Samstag, 1. November
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7. Jahrgang
Um die Preisherabsetzung.
Reich und Länder verhandeln.
A r b e i t s ch a f f u n g.
In der Reichskanzlei fanden die Besprechungen des Reichskanzlers Dr. Brüning und des Reichssinanz- ministers Dietrich mit den Vertretern der Länder Thüringen, beide Mecklenburg, Anhalt, Oldenburg, Braunschweig und beide Lippe über das Finanz- und Wirtschaftsprogramm der Reichsregierung statt. Es folgte die Verhandlung mit Hamburg, Bremen und Lübeck. Es handelte sich bei diesen Besprechungen darum, die Zustimmung der Länder im Reichsrat zu den vom Reichskabinett verabschiedeten Vorlagen zu erlangen, insbesondere auch bei den verfassungsänderndcu Gesetzen.
Für das Gesetz über die Einschränkung der Personalaufwendungen von Ländern und Gemeinden und die Vorlage über die Senkung der Realsteuern ist eine qualifizierte Mehrheit im Reichsrat und im Reichstag erforderlich. Das Bestreben der Reichsregierung dürste dahin gehen, nach Möglichkeit zu sichern, daß von den Ländern int Reichsrat keine oder nur kleinere Abänderungsanträge gestellt werden.
Öffentliche Arbeiten.
Tie Deutsche Gesellschaft für öffentliche Arbeiten A.-G. hat sich die nötigen Mittel gesichert, um für Zwecke der wert- schaffenden Arbettsloseyfürsorge Darlehen im Betrage, von 45 Millionen Mark geben zu können. Diese Mittel stammen hauptsächlich aus den laufenden Einnahmen an Zinsen und Amortisationen aus den der Gesellschaft be- tanntlich vom Reich überwiesenen Darlehen, noch nicht aber aus einer Ausländsanleihe, über die die Vechandlun- aeu noch nicht abgeschlossen sind, linier Berücksichtigung der MUndsörderung der Rcichsanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung der Darlchnsgcwühriing der Länder und der eigenen Aufwendungen der Träger können damit Metten im Gesamtwerte von ungefähr 250 Millionen Mark
Neue Erdstöße in Italien.
Die Verwüstungen in Senigallia.
In Mittelitalicn wurden neue Erdstöße verspürt, die unter der Bevölkerung eine große Panik verursachten. Die Stadt Senigallia hat besonders schwer gelitten. Die ganze Stadt liegt im Dunkel, die elektrischen Leitungen sind unterbrochen. Man arbeitet bei Kerzenlicht und Taschenlampen. Die Bevölkerung mußte aus Anordnung der Behörden ihre Wohnungen verlassen und wurde in Baracken untergebracht. Im Innern der Kirche liegen die Leichen. Der Kirchturm hängt nach einer Seite und wird abgetragen werden müssen. Die Altstadt ist besonders schwer beschädigt. Ihre Straßen sind mit Trümmern bedeckt.
Gegenüber Mailänder Blättermeldungen heißt es in einer amtlichen Bekanntmachung, daß die Zahl der Toten in Senigallia elf und die der Verwundeten 275 beträgt. In Ancona beläuft sich die Zahl der bisher festgestellten Toten auf drei, die der Verletzten auf 54. In den 58 Gemeinden der Provinz Pesaro sind bisher 33 Verwundete zu verzeichnen, darunter vier Schwerverletzte. Die Zahl der in Senigallia eingestürzten Häuser wird auf etwa hundert geschätzt.
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Erinnerung an das Erdbeben von Lissabon.
Vor 175 Jahren, am 1. November 1755, erlebte oie Welt eine der größten Erderschütternngen, die je verzeichnet worden sind: die Stadt L i s s a b o n wurde damals durch ein Erdbeben und durch Überflutungen und Feuersbrünste, die sich anschlossen, zu zwei Dritteilen zerstört. Das Erdbeben erstreckte Nch von Grönland bis Afrika, ja sogar bis Amerika. In Ictiiein Werke „Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit" giul Goethe, der zur Zeit der Katastrophe ein Knabe von wws Jahren war, eine Schilderung des Unglücks: „Am 1. No- oeinber 1755," so schreibt er, „ereignete sich das Erdbeben von -tztadon und verbreitere über die in Frieden und Ruhe schon ."Wwohnte Welt einen ungeheuren Schrecken Eine große, fuchtige Residenz, zugleich Handels- und Hafenstadt, wird °Qtnt 00n dem furchtbarsten Unglück betroffen. Die Erde und schwankt, das Meer braust auf, die Schiffe schlagen ^wwwcn, die Häuser stürzen ein, Kirchen und Türme bar» frM der königliche Palast zum Teil wird vom Meere ver- die geborstene Erde scheint Flammen zu speien; k überall meldet sich Rauch und Brand in den Ruinen. „ z i g l a u s e n d Menschen, einen Augenblick zuvor J“^ und behaglich, gehen miteinander zugrunde, und h 1 glücklichste darunter ist Der zu nennen, Dem keine Empfin- 'eine Besinnung über das Unglück mehr gestattet ist nor, ^l"wmen wüten fort, und mit ihnen wütet eine Schar sonst m ,H ^"er oder Durch dieses Ereignis in Freiheit gesetzter ( $cr. Die unglücklichen Übriggebliebenen sind dem ^1" Morde, allen Mißhandlungen bloßgestellt: und Wir^teI Uon allen Setten die Natur ihre schrankenlose
Der AkienfunK in der Goffe.
Sensationeller Beitrag znr „R. 101 "-Untersuchung, einoi^-b” ^"sse einer Londoner Straße hat der Inhaber st ü $ ^Parrenladens ein Bündel von etwa 3 0 S ch r i f t= siche/ ° ^un^en> die sich aus den Bau des „R. 101" be= an ^âdrere von ihnen waren vom Luftministerium sien ,L â^selmotorenfabrik Beardyore in Glasgow adres- synüi^"o beziehen sich aus den Brennstoffverbrauch" und Bittp Deuche. Der Fund wurde der Polizei mit der ri^tc geben, die Schriftstücke dem Untersuchungs-
tu Angriff genommen werden. Über nie Durcyfuyruug ver Arbeiten wird mit den Ländern verhandelt.
Senkung von Fleisch- und Broipreisen.
Im Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft finden Vorbesprechungen mit den Vertretern des Fleischer- und des Bäckergewerbes über die beabsichtigte Herabsetzung der Fleisch- und Brotpreise statt. Vorläufig sind die Erwägungen mit den beteiligten Handwerkskreisen noch im Gange. Man ist sich nicht darüber in Zweifel, daß eine Preissenkung für die beiden hauptsächlichsten Lebensmittel angestrebt werden muß; es läßt sich zurzeit aber noch nicht übersehen, tu o der Hebel angesetzt werden muß.
Klar ist ein schlimmes Mißverhältnis zwischen Vieh- und Fleischpreisen, die Spanne zwischen Erzeuger und Verbraucher wird als zu hoch beklagt. Das gleiche trifft zu für eine ganze Reihe anderer Lebensmittel, bei denen der Produzent auf dürftige Abnahmepreise angewiesen ist, während die Waren sehr teuer an den letzten Käufer gelangen. Für Milch, Mehl, Brot und Kartoffeln trifft das in gleicher Weise zu. Der Zersplitterung und dem langen Wege des Handels schiebt man hier große Schuld zu. Die Schweinepreise sind beispielsweise feit dem Jahresbeginn bis etwa zum September um rund 20 Mark pro Zentner Lebendgewicht gefallen, ohne daß der Kundschaft durchweg die Preiszugeständnisse, die auf Grund einer solchen Verbilligung angebracht wären, gemacht worden sind. Das Fleischcrgewerbc betont aber immer wieder, seine Existenzmöglichkeil habe sich überhaupt nicht gehoben, eher verschlechtert. In vieler Beziehung liegen die Dinge beim Brot ähnlich. So kommen gerade in der Jetztzeit nicht selten Klagen aus den Reihen der Bäckerinnungen über die wirtschaftliche Lage des Bäckergewerbes. Die Großhandelspreise für Getreide find aber ganz merklich gesunken Die Brotpreise haben diese Senkung nicht mitgemacht. Wo also liegt die Veranlassung für die unerwünschten Zustände? Die behördlich; Untersuchung wird hoffentlich endlich Möglichkeiten eröffnen zu der erwünschten und auch notwcndiaen Preissenkung.
Ein neuer Dammbruch in Schlesien.
Starke Schneeschmelze und neue Überschwemmungen.
Die Flutwelle, die von Oberschlesien her hereinbrach, hatte einen Bruch des Oderdammes bei Linden in der Nähe von Brieg in einer Breite von etwa 80 Metern zur Folge. Die Odcrstrombauverwaltung traf sofort alle erforderlichen Maßnahmen zur Schließung des Bruchs. Die hinter der Bruchstelle liegenden älteren Deichdämme sind noch unversehrt, so daß eine unmittelbare Gefahr für die dahinterliegenden Ortschaften nicht besteht. Die ungeheuren Wassermassen ergossen sich unaufhaltsam in das zwischen dem Odcrdamm und den Deichdämmen liegende Land.
Überschwemmungen in Oppeln.
Während in Raiibor eine wesentliche Besserung der Lage eingetreten ist, ist das Wasser in Oppeln bedeutend gestiegen. In der tief gelegenen Oppelner Odervorstadt sind mehrere Straßen überschwemmt. Eine Reihe von Häusern wurde geräumt. Schutzpolizei, Feuerwehr und Technische Nothilfe stehen zur Hilfeleistung zur Verfügung. In Cosel ist der Bahnhofsvorplatz überflutet. In eine Reihe tief gelegener Häuser ist das Wasser eingedrungen. Auch im Landkreise Cosel sind erhebliche Überschwemmungen zu verzeichnen. Mehrere Schulen mußten geschlossen werden, da den Schülern der Weg zur Schule abgeschnitten ist.
In den Mittelgebirgsorten, wie Bad Reinerz, Oberschreiberhau und Flinsberg , ist der Schnee fast restlos geschmolzen, und außerdem sind starke Regenfälle niedergegangen. Den Gebirgsflüssen werden daher große Mengen von Schmelzwasser zugeführt, zumal das Tauwetter sich bis in die höchsten Lagen der schlesischen Gebirge erstreckt.
Der Reichslandbund fordert Hilfsmatznahmen.
Das Präsidium des Reichslandbundes hat an den Reichsernährungsminister nnd den preußischen Landwirt- schaftsminifter gleichlautende Schreiben gerichtet, in denen angesichts der großen Not in den Überschwemmungsgebieten Schlesiens und Brandenburgs um schnellste Einbeziehung der betroffenen Gebiete in die O st h i l f e gebeten wird. Weiter wird gefordert die Niederschlagung sämtlicher rückständiger und jetzt fälliger Steuern sowie der im Jahre 1926/27 gewährten Notstands- nnd Hochwasserkredite und Einleitung einer staatlichen Rotstandsaktion.
Oie Diätenkürzung.
Beratungen im Preußischen Landtag.
Im Preußischen Landtag beriet der Unterausschuß des Hauptausschusses über die gesetzliche Regelung ter Kurz ung der A b g e o r d n e t e n d i a t c n , Dl: mit Stirfung vom 1. Dezember ab in Kraft tritt Der Unterausschuß beschloß, einem gefaßten Beschluß entsprecheiid, sich, dafür cmzusetzen, gesetzlich festzulegen, daß die monatlichen £ taten für <anbtagj« abgeordnete nicht mehr 750, sondern nur noch i>0b Mark be» tragen sollen.
Das Handwerk und die Preissenkung.
Die wirtschaftliche Lage des Handwerks im Oktober.
Vom Reichsverband des deutschen Handwerks wird geschrieben:
Im Gesamtbild hat sich die wirtschaftliche Lage des Handwerks im Monat Oktober unter dem Druck der derzeitigen katastrophalen wirtschaftlichen Lage weiterhin verschlechtert. Als besonders bemerkenswert muß die Tatsache hervorgehoben werden, daß selbst in den Handwerks- berusen, für die der Berichtsmonat für gewöhnlich gute Beschäftigungszeit ist, höchstens eine kaum merkliche Belebung der Geschäftslage eingetreten ist Da mit Rücksicht auf
die geringe Neubautätigkeit
während des ganzen Jahres auch Aufträge für Arbeiten an Neubauten fast gar nicht erteilt wurden, war der Geschäftsgang bei den Baunebengewerben sehr gedrückt. Etwas besser war fast nur das Elektro-Jnstallationshandwerk beschäftigt. Nur aus wenigen Kammerbezirken liegen Berichte vor, nach denen das zusätzliche Wohnungsbauprogramm der Reichsregierung eine leichte Belebung des Baumarktes hervorgerufen hat. Sonstige Neubauaufträge wurden fast gar nicht mehr erteilt.
Im Herrenschneiderhandwerk hat mit Rücksicht auf die geringe Kaufkraft sowie gehindert durch die verhältnismäßig warme Witterung die saisonmäßige Belebung keinen großen Umfang angenommen. Für das Tamenschneider- Handwerk liegen die Verhältnisse zurzeit infolge der gegenwärtigen Moderichtung, durch Die wieder mehr Wert auf guten Sitz und Verarbeitung gelegt wird, günstiger. Der Absatz der Nahrungsmtitelgewerbe hat sehr unter der großen Arbeitslosigkeir zu leiden. Auch bewirkt die gute Kartoffelernte einen verminderten Absatz der Waren des Bäcker- und des Schlächterhandwerks.
In den ländlichen Bezirken
war die Lage des Handwerks nicht günstiger als in den Städten. Infolge der geringen Preisgestaltung für landwirtschaftliche Erzeugnisse waren die Landwirte nicht in der Lage- Neuanschaffungen zu tätigen Eine erhebliche Anzahl ländlicher Schmiede-, Schlosser-, Sattler- und Stellmacherbetriebe war auch fast ohne Reparatnrausträge,
Die Preisbildung
für handwerkliche Erzeugnisse war unter diesen Verhältnissen natürlich sehr gedrückt. Außerdem führte die Preis« fenkungsaktion der Regierung in einer Reihe von Fällen dazu, daß die Kundschaft s ch e m ä r i s ch Preisnachlässe verlangte, obwohl weder Rückgänge für Materialien noch Lohnsenkungen usw. Derartige Forderungen rechtfertigten.
Die Entwicklung des Arbeitsmarktcs
im Handwerk war sehr ungünstig. Zur Kennzeichnung der schlechten Arbeitsmarktlage führt die Handwerkskammer Dortmund an, daß in Hagen beispielsweise im gesamten Handwerk bei 2700 Betrieben heute kaum noch 700 Gesellen beschäftigt werden, während noch im Jahre 1926 die Zahl der beschäftigten Gesellen etwa 6000 betrug.
Erheblichere Senkungen der Materialpreise werden nichl gemeldet. Als bemerkenswert wird darauf hingewiesen, daß trotz Fallens der Häutepreise die Preise für Leder anziehcn.
Die öeuische Abordnuna für Genf.
Vorbereitung der Reichsregierung für die Abrüstungskonferenz.
Unter Vorsitz des Reichskanzlers und unter Hinzuziehung der Chefs der Heeres- und Marineleitnng hat eine Besprechung zwischen den beteiligten Reichsministern stattgefunden, deren Gegenstand die von Deutschland in der Abrüstungsfrage zu befolgende Politik sowie diejenigen Punkte waren, die mit dem Programm der Vorbereiten'- den Abrüstungskommission Zusammenhängen. Die Führung der deutschen Abordnung für diese Kommission ist wiederum dem Botschafter a. D. Grafen Bernstorff übertragen worden. Der Abordnung gehören außerdem als Vertreter des Reichswehrministeriums der Admiral Freiherr von Frevberg nnd der Oberst von Schönheinz sowie einige weitere Sachverständige an.
Der Neustrelitzer Schiedsspruch.
Mccklenburg-Strelitz soll 3 75 Millionen Mark an die herzogliche Familie zahlen.
In Neustrelitz tagte unter dem Vorsitz von Staatssekretär z. D. Prof. Dr. Popitz das Schiedsgericht, das über die Aufwertungsansprüche der großherzoglichen Familie in Höhe von fünf Millionen Mark dahin entschied, daß der Freistaat 3,7 5 Millionen Mark bezahlen soll, von denen die Großherzogin Elisabeth zwei Millionen Mark nebst Zinsen, Die Kronprinzessin Militza von Montenegro, geborene Herzogin zu Mecklenburg, eine halbe Million Mart nebst Zinsen und Prinzessin Marie zur Lippe, geborene Herzogin zu Mecklen- bürg, 160 000 Mark nebst Zinsen erhalten soll.
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Die Einberufung des Oldenburgischen Landtages.
Der Oldenburgische Landtag wird am 11. November wiederum zusammentretcn. Als einzige Angelegenheit steht bisher die Wahl des Ministerpräsidenten auf Der Tagesordnung. Wie verlautet, wird auch diesmal keine Einigung über die Wahl zu erzielen sein.
Kleine Zeitung für rtlige lesen
* Der Reichskanzler hat die Auszahlung der strittigen Reichsbeträge für die Polizeiverwaltung des Landes Braunschweig einstweilen ungeordnet.
* Im Altonaer Vombenlegerprozeß wurden die meisten Angeklagten zu schweren Zuchthausstrafen verurteilt.
* Das Hochwasser in Schlesien hat in der Nähe von Vrieg einen neuen Dammbruch verursacht.
* Das bulgarische Königspaar ist in Sofia eingezogen und von der Bevölkerung mit großer Begeisterung empfangen worden.
* General Pangalos, her ehemalige Diktator von Griechen, land, ist unser bet Beschuldigung, ein Komplott zur Umwälzung der Stoatssorw angezettelt zu haben, verhaftet morden.