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Plan^Z^hlu ng en v e rlangl. Man hat aus­gerechnet, daß dieser Antrag im neuen Reichstag eine Mehrheit hätte, wenn dort alle Parteien genau so stimmen würden, wie sie es bei der Entscheidung über die An- nannte des Young-Plans im vorigen Reichstag getan haben. Daß derartiges von den schwerwiegendsten Folgen sein würde, liegt offen auf der Hand und dies dürfte daher auch nicht ohne Wirkung auf eine eventuelle Stimm­abgabe sein! Wie denn wohl überhaupt die Notwendig­keit, über all die so schwierigen und lebenswichtigen Dinge der Wirklichkeit nicht mehr nur reden, sondern entscheiden und dafür die Verantwortung tragen zu müssen, sehr bald seine Wirkung tun, die politischen Geister und Kräfte nüchtern trennen bzw. zusammenführen wird und diese Scheidung auch in absehbarer Zeit bewerkstelligen muß.

Die Wettabrüstungskonferenz.

Zum 1. November 1931 einberufen.

In den maßgebenden Abordnungen ist jetzt Überein­stimmung dahin erzielt worden, daß die Vollversammlung des Völkerbundes die Wcltabrüstungskonfcrenz zum 1. No­vember 1931 einberufen soll. Ein dahingehender Ent- schließungsantrag wird im Abrüstungsausschuß der Völkerbundversammlung in den allernächsten Tagen ein» gebracht und behandelt werden. Akan erwartet jedoch, daß über diesen Antrag keine große Aussprache stattfindcn wird. Die Vollversammlung dürfte vielmehr sofort ein­stimmig die Konferenz einbcruscn. Der Vorbereitende Abrüstungsausschuß soll alsdann Anfang November d. J. vorau^chtlich zu einer weiteren Tagung zusammcntrcten.

Alldeutsche Tagung in Hannover.

Justizrat Elaß über nationale Oppostton.

Auf dem Verbandstag der Alldeutschen M Hannover sprach der Vcrbandsvorsitzcnde, Justiziar Llaß, über40 Jahre alldeutsche Arbeit und Kämpfe". Die Notwendigkeit nationaler Opposition, die der Verband seit feister Gründung vertrat, habe ihre Rechtfertigung durch die Entwicklung der ganzen nachbismarcklichen Zeit gesunden.

Der stelltvertretende Vorsitzende, ehem. Kgl. Landrat von Hertzberg, äußerte über die politische Lage: Der Wahl­kampf habe erwiesen, daß die Fortführung des Freiheits­kampfes richtig gewesen sei.

Dr. Alexander Graf von Brockdorff sprach über das ThemaLos vom Young-Plan". Er erklärte, die ersten An­zeichen der unangenehmen Wirkungen des neuen Tributplanes begannen spürbar zu werden.___

Oer Inkaschatz gefunden.

Panama, Ekuador und die Indianer möchten ihn haben.

Nach langem vergeblichen Suchen ist es einem Rechts­anwalt Torres, der aus Panama an der Spitze einer Schatzgräbertruppe nach Ekuador aufgebrochen war, ge­lungen, den sagenhaften Jnkaschatz in der Nähe des Jn- dianerdorfes Nizak zu finden.

Als die spanischen Eroberer unter Cortez in das da­mals mächtige Jnkareich drangen, erstaunten sie über die ungeheuren Reichtümer an Gold und Smaragden, die das Jnkavolk besaß. Ihr Sonnentempel war aus purem Golde, ebenso die Tempelgeräte und der Palast des Inka- königs, und die Wohnungen der Adligen umschlossen un­schätzbare Vermögen. Die Inkas gaben den Spaniern von ihren Schätzen, aber die Habgier der Eroberer kannte keine Grenzen. Sie mordeten und plünderten, bis die Inkas schließlich in ihrer Verzweiflung ihre Goldschätze in tiefe Gebirgsseen warfen und in Höhlen verbargen. Torres hat nun die

Begräbnisstätte des letzten Jnkakönigs Atahualpa, die den eingeborenen Indianern als ein Heiligtum galt, entdeckt. Der dort gefundene Schatz an Gold und Sma­ragden hat einen ungeheuren Wert. Torres hat seine Re­gierung in Panama ersucht, ihm Soldaten zum Schutze zu senden, da er Überfälle der Indianer befürchte, die sich der Hebung des Goldschatzes widersetzen dürften. Auch über das Besitzrecht an dem Schatze dürften Streitigkeiten aus­brechen, da noch direkte Nachkommen des letzten Inka- königs gänzlich verarmt im Dorfe Yaruquis leben, und da auch die Regierung von Ekuador Ansprüche stellen dürfte.

Kongresse und Versammlungen

k. Hauptversammlung des Dcutsckwn Buchdruckervereins. In Bad Würzburg fand die 60. ordentliche Hauptversammlung des Teutschen Buchdruckervereins statt. An der Versammlung nahm ein Vertreter des österreichischen und ein Vertreter des Danziger Buchdruckervereins teil. Nach Ansprachen von Ver­tretern der Behörde sprach Prosesior Dr. von Zwiedeneck über wirtschaftliche Tagesfragen. Generaldirektor Dr. W ö l ck - Berlin erläuterte den Geschäftsbericht und äußerte sich zu den Fragen der Tarisverhandlungen. Die Buchdruckerlöhne seien seit 1925 um 26 Prozent erhöht worden. Es gebe aber Zeiten, wo die Löhne herabgesetzt werden müßten, well sonst di« Wirtschaft zugrunde gehe.

Johannes Kepler.

Der Entdecker der Gesetze der Planetenbewegung.

Die Astronomie hat im 16. und 17. Jahrhundert zwei Namen auszuweisen, die als Sterne erster Größe weithin leuchten: Nikolaus Kopernikus und Johannes Kepler. Auf dem Sterbebette erhielt Kopernikus (eigentlich Köppernick) sein eben gedrucktes WerkÜber die Umwälzungen der Himmelskörper". Mit diesem Werke war das alte Ptole- mäische Weltsystem gestürzt: die Erde sollte ein Planet sein und sich mit den andern Planeten um die Sonne, die tm Mittel­punkte stehe, drehen, während sie gleichzeitig sich noch um sich selbst drehe. Den Menschen des 16. Jahrhunderts drohte an­gesichts dieser Doppelbewegung der doch so festgefügten Erde der Boden unter den Füßen zu wanken.

Was Kopernikus, der das Fernrohr noch nicht kannte, nur ahnungsweise ausgesprochen hatte, das hat der Schwabe Johannes Kepler in denRegulae Keplert," Pen Kepler- schen Gesetzen, mathematisch bewiesen. Die von ihm aus den Beobachtungen des Astronomen Tycho Brahe abgeleiteten Gesetze des Planetenlaufes sind es, auf welche sich die Ent­deckungen des großen Newton nebst der ganzen neueren Theorie der Planetenbewegung gründen.

Als der Sohn eines Gastwirts aus der verarmten Familie von Kappel wurde Johannes Kepler am 27. Dezember 1571 zu Weilderstadt in Württemberg geboren. Nach einer freudlosen Jugend bezog er die Universität zu Tübingen, um als damals »orgeschriebenes Vorstudium der Theologie Mathematik zu studieren. Seine mathematischen Kenntnisse waren jedoch um diese Zeit noch so beschränkt, daß er die ihm 1593 angetragene Professur der Mathematik zu Graz nur in der Hoffnung besserer Ausbildung annahm. In Graz erst fing er an, sich mit Mathematik und Astronomie ernstlicher zu beschäftigen. Snfolae der Vrotestantenveriolaunaen. die damals begonnen

Die mchtgeschlossenen Bahnschranken!

Ein AM sm I-Znge Verfahre».

An der Bahnstrecke Arnheim Velp ereignete sich ein schweres Autounglück. Die Frau eines Fabrikdirektors aus Appeldoorn wollte ihrem Mann, der sich zur Regelung geschäftlicher Angelegenheiten auf ein Gut begeben hatte, mit dem Auto entgcgenfahren. Als der Wagen einen Bahnübergang, dessen Schranken nicht geschloffen waren, passierte» wurde er von einem D-Zuge erfaßt unb etwa 300 Meter weit mitgeschleift. Die Frau und das achtjährige Töchterchen waren sofort tot. Der fünfjährige Sohn erlag kurz nach dem Unglück seinen Verletzungen. Als der Fabrikdirektor das entsetzliche Unglück sah, erlitt er einen Nervenzusammenbruch und mußte sofort ins Krankenhaus geschafft werden.

Sieben Verletzte bei einem Auto zusammenstoß in Köln.

über einen folgenschweren Autozusammenstoß wird ans Köln berichtet: Ein von Brühl kommendes Auto mit vier Personen stieß mit einem vom Rheine her kommenden, mit drei Personen besetzten Auto so heftig zusammen, daß beide Fahrzeuge in Trümmer gingen. Die Insassen der beiden Autos wurden zum Teil schwer verletzt und dem Krankenhause zugeführt.

Auto vom Schnellzuge zermalmt. 4 Tote.

In der Nähe von Chalons-sur-Saone wurde heute von einem aus Dijon kommenden Schnellzug ein Automobil erfaßt und zermalmt. Vier Insassen des Wagens sind da­bei ums Leben gekommen, zwei weitere wurden verletzt.

Straßenbahnkatastrophe in Nizza.

20 Personen verletzt.

In Nizza ereignete sich ein schweres Straßcnbnhnunglück, bei dem etwa 20 Personen zum Teil schwere Verletzungen er­litten. 14 der Verletzten mußten in ein Hospital übcrgesührt werden. Der vollbesetzte Straßenbahnwagen entgleiste bei voller Fahr auf einer abschüssigen Strecke, prallte gegen ein Haus und kippte um.

(Generalleutnant von Blomberg, der Kommandeur der 1. Devision und Befehlshaber im Wehrkreis I (Königsberg), wird sich am 1. Oktober auf zwei Monate nach Amerika begeben, um Heereseinrichtun­gen und Schul Methoden der Armee der Vereinigten Staaten an Ort und Stelle kennenzulernen.

Vereinfachtes Enteignungsverfahren in Hessen zur

Beschaffung von Arbeitsgelegenheit.

D r a m st a d t, 23. September.

Für Arbeiten, zu deren Durchführung in Verfolg des Be­schlußes des Hessischen Landtages vom 25. 6. 1930 über Maß­nahmen zur Hebung der Wirtschaft durch Bescheid des Mini­sters für Arbeit und Wirtschaft dem Unternehmer (Gemeinden und Gemeindeverbände) eine Zinsverbilligung zugesagt wird, wird durch Verordnung des Eesamtministeriums das verein­fachte Enteignungsverfahren zugelassen.

Aufhebung der hessischen Bergwerksdirektion Wölfersheim.

D r a m st a d t, 23. September.

Nachdem die staatlichen Braunkohlenbergwerke in Oberhessen an die Preußische Elektrizitäts A.-E. veräußert worden sind, wird die hessische Bergwerksdirekiion Wölfersheim mit Wirkung vom 1. Oktober 1930 ab aufgegeben. Die Abwicklung der Ge­schäfte wird von diesem Tage ab im hessischen Finanzmini­sterium bearbeitet.

Das Denkmal von Johannes Kepler in Regensburg. hatten, wurde jedoch seine Grazer Professur schließlich unhalt­bar. Er ging deshalb 1600 als Gehilfe Tycho Brahes nach Prag und erhielt nach dem Tode Brahes die Stelle eines

Auto fährt in eine Menschengruppe.

Vater u n b zwei Kinder getötet.

Auf der Fahrt nach Llö fuhr in Sibyllenort ein Personen- auto in eine auf der Straße gehende Mcnschenaruppe hinein Hierbei wurde der Bahnbeanite Kantschock sofort getötet während seine beiden schulpflichtigen Kinder bald daraus vcr' starben.

Vier Opfer eines Zusammenstoßes.

Ein Motorradfahrer stieß mit einer Autodroschke zu. sammen. Der Motorradfahrer und sein Soziusfahrcr wurden vom Rade geschleudert und waren sofort tot. Zwei Wander- burschen wurden überfahren und schwer verletzt. Eine in, Auto sitzende Person erlitt ebenfalls Verletzungen.

Riesenbrand im Hohenheimer Schloß.

Der Ostflügcl niedergebrannt.

Nachts brach in dem Hohenheimer Schloß, dem Sitz der Landwirtschaftlichen Hochschule, ein Brand aus, dcni der Ostflügel des Schloß gebäudes zum Opfer fiel. In dem abgebrannten Teil des Schlosses waren u. a. unter­gebracht das Technologische Institut der Hochschule mit einer Brennerei, die Latein- und Realschule sowie die Volksschule.

Die Gefahr eines übergreifens des Brandes auf den Schloßmittelbau war außerordtenlich groß. Das Feuer konnte aber durch das Zusammenwirken der Feuerwehren aus der Umgegend mit der Stuttgarter Berufsfeuerwehr auf seinen Herd beschränkt werden. Die Entstehungs- ursache des Feuers ist noch nicht ermittelt. Der Schaden ist beträchtlich.

30 französische Fischer ertrunken.

Die Stürme der letzten Tage haben nicht nur großen Sachschaden angerichtet, sondern auch zahlreiche Menschen­leben gefordert. Die Fischerfamilien der verschiedenen französischen Küstengegenden haben nach bisher vorliegen­den Nachrichten 30 Tote zu beklagen.

Politische Schlägerei.

Bei der Einweihung eines Ebert - Denkmals in Itzehoe, bei der der frühere Innenminister Grzesinsti eine Rede hielt, kam es zu einem blutigen Zusammenstoß zwischen Reichsbannerleuten und Nationalsozialisten. Eine Person wurde schwer verletzt.

, Geheimrat Professor Dr. Pasch gestorben.

Im Alter von 87 Jahren ist am Freitag in Bad Homburg v. d. H., wo er sich zu Erholung aufhieli, der weltbekannte Gießener Mathematiker Geheimer Hofrat Professor Dr. Pasch verstorben. Der Verewigte, der sich durch seine akademische Lehrtätigkeit und seine umfangreiche wissenschaftliche Schrift­stellerei als Mathematiker einen bedeutenden Ruf erworben hatte, war in Breslau geboren, seit 1870 Mitglied des Gießener akademischen Lehrkörpers als Mathematiker und seit 1875 ordentlicher Professor der Mathematik an der Gießener Univer­sität, deren Rektor er 1893/94 war. Seit 1911 lebte er hier im Ruhestand, um sich ganz seinen wissenschaftlichen Arbeiten zu widmen, die bei allen Mathematikern höchstes Ansehen genießen.

50 Jahre im Dienst der Stenographie.

Der Hessisch-Hessisch-Nassauische Kurzschriftverband feiert nm 4. und 5. Oktober in Mainz sein 50jähriges Bestehen. Aus kleinsten Anfängen heraus hat sich der Kurzschriftverband in den hinter ihm liegenden 50 Jahren zu einer Organisation ent­wickelt, die in Handels- und Wirtschaftskreisen sich hoher Ach­tung erfreut und im Gesamtorganismus der Wirtschaft eine dominierende Rolle spielt. Das Jahr 1925 brachte mit der Einführung der deutschen Einheitskurzschrift das für die Ver­bandsgeschichte wichtigste Ereignis. Unter der zielbewußten Leitung seines Vorsitzenden, Lehrer a. D. Schöpp-Mainz, stellte sich als einer der ersten deutschen Kurzschriftverbände der Hes­sisch-Hessisch-Nassauische Kurzschriftverband immer das In­teresse der Allgemeinheit vor Augen auf die deutsche Reichs­kurzschrift um, und legte damals mit überwältigender Mehr­heit in Darmstadt ein machtvolles Bekenntnis zu ihr ab.

Der neuen Bewegung konnte das von kleinlichem System- fanatismus diktierte Abseitsstehen einzelner keinen Abbruch tun. Ein knappes Jahr hat genügt, um zu beweisen, welche Bedeutung der Einheitsstenographie zukommt. Die deutsche Reichskurzschrift hat sich im Dienst der Allgemeinheit glänzend bewährt, und es verdient festgehalten zu werden, daß sie be­reits auf fremdländische Sprachen übertragen worden ist, bis­her auf die englische, französische, russische, spanische, polnische und lateinische Sprache, ebenso auf Esperanto. An allen diesen vorerwähnten Erfolgen hat der Hessisch-Hessisch-Nassauische Kurzschriftverband, mit eine der stärksten Stützen im Deutschen Stenographenbund, sehr oft entscheidend mitgewirkt. Freud­erfüllt blickt er daher am Tage seines 50. Gründungsfestes auf seine reife Früchte tragende Arbeit zurück. Nicht in Form eines rauschenden Festes, sondern in einer schlichten akademische" Feier im Nheingoldsaal der Stadthalle soll am Sonntag, den 5. Oktober in Anwesenheit der Behördenvertreter diese gemein­nützige Arbeit ihre entsprechende Würdigung finden.

kaiserlichen Mathematikers und Hosastronomen mit einem Ge­halt von 500 Gulden. Dieses Gehalt stand auf dem Papier, aber es wurde ihm nicht ausgezahlt. Solange Kaiser Rudolf H., der für die Astronomie eine Schwäche hatte, noch am Leben war, hatte Kepler wenigstens so viel, daß er leben konnte. Nach dem Tode des Kaisers aber geriet er in die größte Bedürftig­keit. Fünfzehn Jahre lang wirkte er in traurigsten Verhält- nissen als Mathematiklehrer an der Landschule zu Linz, um dann, als er sich wegen der Ptotestantenverfolgungen auch dort nicht sicher fühlte, nach Ulm zu übersiedeln. Mit seinen Ge- Haltsforderungen wurde er schließlich an Wallenstein ge­wiesen. Schon seit 1608 hatte Wallenstein, der ja der Astrologie besonders hold war man denke nur an den Astrologen Seni in SchillersWallenstein" mit Kepler in Verbindung ge' standen und sich von ihm auch ein Horoskop stellen lassen. Zwei Jahre lang lebte nun Kepler mit seiner Familie in Wallem­steins Nähe in Sagan. Als er jedoch sein Geld auch hier /tian erhielt, entschloß er sich im Spätherbst 1630, persönlich auf dem Reichstage zu Regensburg um Auszahlung seiner noch rückständigen Pension zu bitten. Zu Pferde legte er die für die damalige Zeit sehr weite Reise zurück. Doch kaum in Regens­burg angelangt, unterlag er den Strapazen der Reise: er starb am 15. November 1630. Fürst von,Dalberg ließ dem großen Astronomen, dessen HauptwerkNeue Astronomie, klassisch ist, 1808 zu Regensburg ein Denkmal setzen; ein anderes Denkmal, das ihir auf einem Sessel neben einer Erdkugel sitzend darstellt, wurde ihm 1870 in Weilderstadt er­richtet.

Die Stadt Regensburg feiert den berühmten Gelehrten schon am 24. und 25. September durch große Erinne­rungsfeste, an denen sich Gelehrte aus ganz Deutschland be­teiligen. Die deutsche Universität in Prag aber wird ihre Kepler-Feier erst im November veranstalten. Um dieselbe Zm soll Luf dem Sommerberg bei Wiesbaden eine Kepler-Sterup warte errichtet werden.