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Zulöaer /lnzeiger

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^r. 105 1930

Fulda, Dienstag, 6. Mai

7. Jahrgang

MMHMMBttt

Gandhi im Kerker.

Trauerstreik in Bombay.

Ernste Lage.

Angesichts der gespannten politischen Lage und der Drohungen der Freiwilligen des zivilen Widerstandes Hal die Polizei in Karatschi die gesamte Munition aus den örtlichen Magazinen ins Arsenal schassen lassen. Militärpolizci durchsuchte die Bureaus des Berbandes der Freiwilligen Gandhis und anderer Organisationen in Peschawar, beschlagnahmte eine Reihe von Schrift stücke» und nahm 17 Personen fest. Man soll Briefe mit den Mohammedanerführern jenseits der Grenze gefunden haben, nach denen diese eine Armee von 100 000 Mann aufstellen sollten.

Londoner Blätter erklären, die Lage in Indien sei nach wie vor geeignet, die größten Besorgnisse zu erregen. Das gelte besonders für den Norden, wo eine gewiss« Unruhe unter den Grenzstämmen festgestellt worden ist. Es bestätigt sich, daß sich bei den Unruhen in Peschawar Truppen eines Regiments von der Menge entwaffnen ließen. Unter den Verlusten der Eingeborenen wurden mindestens 20 dadurch verursacht, daß Panzerwagen über Leute fuhren, die sich auf den Boden geworfen hatten, in der Hoffnung, sie aufzuhalten. Die Tele- graphenagentur der Sowjetunion meldet aus Kabul, daß indische Aufständische das die Stadt Peschawar beherr­schende Fort erobert haben. Peschawar sei zwar noch in den Händen der englischen Kommandantur, doch seien in der Stadt heftige Straßenkämpfe entbrannt. Die Ein- gebcrenenpolizei und die Sikhtrnppen weigerten sich, die Bewegung zu unterdrücken.

Der Haftbefehl.

Der Haftbefehl, auf Grund dessen Gandhi festgenom- men wurde, führ: u. a. aus, da die Regierung die Tätig­keit des zu Verhaftenden mit Besorgnis betrachten müsse, werde ihm nach Maßgabe der Ordonnanz 25 vom Jahr« 1827 eine Freiheitsbeschränkung auserlegt. Sie aw gezogene Ordonnanz sieht die Möglichkeit' vor, gewiss« Persönlichkeiten ohne gerichtliches Urteil in Haft zu halten.

Die perle.

Man muß bei dem Kampf, der Indien durchtobt und in London weiß die Regierung Macdonald ganz genau, daß die K r i s e da ist immer daran denken, daß es sich dabei um mehr als 300 Millionen Menschen handelt. Asien wirkt durch die Zahl. Sie war es, die sich gegen­über den fremden Mächten in China durchgesetzt hat, die europäischen Mächte zum Rückzug zwang. Und in China lebennur" 150 Millionen Menschen mehr als in Indien. Man weiß freilich, daß die rein zahlenmäßigeMasse Mensch" es natürlich allein auch nicht macht, daß sie viel­mehr eines Führers bedarf. In China ist es S u n j a t - len gewesen. der seinem Lande und den Freiheits-

Brünings Politik.

Programmatische Kanzlerrede in Dortmund.

. Auf dem westfälischen Zentrumsparteltag in Dorunund sprach Reichskanzler Dr. Brüning über bie politische Lage und die Aufgaben der Reichsregierung. Er setzte sich zu Be- glnn seiner Ausführungen mit der Sozialdemokratie ausem- ander. Es sei merkwürdig, daß die Sozialdemokraten jetzt das Zentrum wegen seiner Beteiligung an dem neuen Kabinett angreifen, obwohl sie selbst das Kabinett Müller gestürzt haben. Auch das Kabinett Müller sei sich bei seinem Rücktritt in den großen Fragen der Politik ziemlich einig gewesen, namentlich darüber, daß

die Frage der Arbeitslosenversicherung

Zu einer späteren Zeit gelöst werden müsse. Die Same- Ning der Arbeitslosenversicherung sei die nächste Aufgabi ! der 'Regierung. Allerdings könne man erst nach der Kassensanie­rung an die Lösung dieser Aufgabe Herangehen.

Panzerkreuzerfrage

könne er erklären, daß die gegenwärtige Neichsregierung viel schwerere Sorgen habe. Der Behauptung, daß das neue Kabl- "rtt unter seiner, Brünings, Leitung plötzlich zu einer okechtsregierung geworden sei, muffe er scharf wider- sprechen. <

. Das deutsche V 0 ll würde den Glauben an das Parla- """ restlos verlieren, wenn es sehe, daß die Parteien> sich manchmal über Lapalie» nicht einigen konnten Das Parla jnent müsse den Mut aufbringen, in der einen oder der anderen ^rage auch einmal eine Politik zu verfolgen, die nicht aus Popularität abgestimmt sei. . ,

u Die Aufgabe der neuen Regierung fei e», das bekannte, don ihm, «Brünings aufgestellte Programm mit bem Parlament emÄâ"sühren, um nach einer langsam st^ ânbahneiidem entsprechende Gesetzgebung begünstigten Au,wartsentwicklung u den nächsten fünf Jahren zu einer Gesundung des Wirt schaftslebens und der Finanzen und damit der ganzen ^ebenv- Haltung des deutschen Volkes zu gelangen

Zum Ostprogramm betonte der Kanzler, es sei keine elnst- ^"lg- Bevorzugung des ostdeutschen Grundbegtzes beabych- Wohl aber die

. . Hebung der Wirtschaft im Osten, beionders der Landwirtschaft. Unter allen Umstanden muffe vermieden werden daß das R 0 g g e n p r 0 b l e in die Lage â?ndwirtschafi' in Den kommenden Jahren in kalastropha- Weise beeinfluße.

Wünschen ein klares, unmißverständliches Ziel gesetzt hat. Und wenn von der indischen Freiheitsbewegung ge­sprochen wird, so fällt sofort das Wort Gandhi.

Man kann sich angesichts des englischen Nachrichten- monopols natürlich nur schwer ein Bild von den, machen, wie es in Indien eigentlich aussieht. Was von dorther zu uns kam an Intellektuellen, ist radikal, steht zum größten Teil politisch links von Gandhi. Man weiß aber nicht, wie die Waffe der 300 Millionen fühlt, kaun, denkt. Ein Drittel von ihnen sind Mohammedaner und der religionspolitische Gegensatz zum Brahmanismus war eine der stärksten Stützen für die Herrschaft der Engländer in Indien. Aber die Hindus selbst sind sich nicht einig in ihren politischen Zielen. Seit 1920 besteht die Unab­hängigkeitspartei, die eine völlige Abtrennung Indiens von England anstrebt und auf dem letzten Allindischen Kongreß über die Anhänger der gemäßigten Richtung Gandhi gesiegt hat. Auf jenem Kongreß unterlag die gemäßigte Richtung, die eine ArtHome rule" für In­dien will; Gandhi ist nicht allein der Führer einer der liberalen" indischen Parteien, die aber alle zum min­desten die Rechte derDominions", also Kanadas, Süd­afrikas, Australiens, auch für Indien in Anspruch nimmt. Wieweit neben diesen rein politischen Gesichtspunkten nun auch noch soziale mitwirken, also die russisch-bolsche­wistische Agitation Erfolge erzielt hat und erzielt, vermag man kaum zu beurteilen. Allerdings darf man nicht ver­gessen, daß Indien schon seit Jahren in die Reihe der Industriestaaten eingerückt ist, und einer der Hauptgründe für die Schwierigkeiten auf bem englischen Arbeitsmarkt ist es, daß in Indien eine umfangreiche Textilindustrie aufgebaut worden ist. Hier liegen auch die Möglichkeiten für die heutigeKampfparole" der allindischen Bewegung, den Boykott englischer Waren zu predigen. Wieder denkt man daran, welch gefährliche Waffe in China diese Boy­kottserklärung gewesen ist.

Man hat in London schon seit Jahren sich mit dem indischen Problem" beschäftigt, hat eine besondere Kom­mission mit der Untersuchung der dortigen politischen Ver hältniffe beauftragt. Merkwürdigerweise ist aber der Bericht dieserSimonskommission" bisher offiziell nicht veröffentlicht worden, obwohl die radikale politische Rich­tung in Indien es überhaupt ablehnte, die Arbeit dieser Kommission irgendwie zu unterstützen. Die Gemäßigteren, darunter Gandhi, handelten anders; dort hat man wohl damit gerechnet, daß die jetzigeArbeiterregierung" eines Macdonald zu ähnlichen Konzessionen Indien gegenüber bereit sein würde, wie sie Ägypten gewährt wurden. Jetzt aber hat England auch gegen diese politisch Gemäßigten schwerwiegende Schritte unternommen, ebenso wie einst gegen den Ägypter Zoghlul.

Indien ist die größte Perle in der Krone Englands und bezeichnenderweise führt Englands Herrscher neben dem Titel eines Königs von England vorzugsweise den eines Kaisers von Indien. Daher läßt es sich verstehen, daß England dem drohenden Verlust dieser Perle schärfsten Widerstand entgegensetzt.

Er selbst habe veoachtel, daß bei den kleinen Landwirten und Siedlern im Osten die seelischen Depressionen von Tag zu Tag stärker mürben. Breche die Landwirtschaft des Ostens zu­sammen, dann stünde das Deutsche Reich vor einer außer­ordentlich ernsten Krise.

Das Kabinett sei entschlossen, sich für sparsamste F i n a n z p 0 l i t i k in Reich, Ländern und Gemeinden und für die Konsolidierung der schwebenden Schulden einzusetzen. Es sei verhängnisvoll gewesen, daß die deutschen Unterhändler nach Paris gehen mußten. zu einer Zeit', als die schwebenden Schulden der öffentlichen Körperschaften rund sechs Millionen Mark betrugen.

Dr. Brüning ging endlich auf die Gerüchte über Par­teiverschmelzungen ein und betonte, daß das Zentrum mit etwa sich anbahnenden Umgruppierungen unter den Parteien nichts zu tun habe. Die Partei beabsichtige, ge­treu der Tradition der vergangenen 40 Jahre, Zentrums­politik im Sinne Windthor st s zu treiben. Sie erstrebe nach wie vor eine Einigung oder wenigstens eine Arbeitsgemeinschaft mit der Bayerischen Volkspartei.

*

Die Haltung der Demokraten.

Der Parteivorstand der Deutschen Demokratischen Partei billigte in einer Entschließung das Verhalten der Reichstags- fraktion bei den Abstimmungen im April. Der Parteivorstand hatte zu der Reichstagsfraktion und zu dem demokratischen Rcichswirtschaflsministèr das Vertrauen, daß sie in der jetzigen Kombination die Grundsätze der Partei wahren und aus deren etwaiger Verletzung die Folgerungen ziehen würden.

Der Parteiausschuß der Demokratischen Partei wird am 25. Mai in Halle zu einer Tagung zusammentreten.

Einheitliche Pensionsversicherung der Bank- angestellten.

Die Pensionskassenverschmelzung beschlossen.

Die Generalversammlung der NeutralenPensions- lasse im Bankgewerbe und der Hauspensionskasse der frühe- ren Deutschen Bank haben beschlossen, die Fusion der beiden Kassen durchzuführen. Die Kassenverschmelzung bebar, nunmehr noch der Zustimmung des Reichsaufsichtsamtes für Privatversicherung und des Reichsarbeiisministertums. Es werden dann rund achtzig P r 0 z e n t der deutschen Bank- anaestellten eine einheitliche PensionSveritcheruna haben.

Staun über den Volkstrauertag.

Die Vorgänge in Hannover

Im Hauptausschuß des Preußischen Landtages wurde am Montag die abgebrochene Vorberatung des Haushaltes des preußischen Staatsministcriums und des Ministerpräsidentc» fortgesetzt. Ministerpräsident Braun erwiderte auf in der Aussprache laut gewordene Fragen und erklärte, es fei völlig falsch, wenn man davon rede, daß bei der Auswahl der Regierungs- und Oberpräsidentcn irgendein Parteigesichtspunkt hervorgetreten sei. Die Zurdispositionstellung der

hannoverschen Landräte

habe er selbst für unbedingt notwendig gehalten. Die Staats- regierung habe sich die Vorgänge im Provinziallandtag nicht bieten lassen können. Nachdem der Oberpräsident ausdrücklich erklärt habe, daß die zur Behandlung stehende Angelegenheit die Zuständigkeit des Provinziallandtages nicht berühre, hätten die drei Landräte mit ihrer Abstimmung einen besonderen Affront gegen die Staatsregierung begangen. Neuerdings hervorgetretene Wünsche auf Absplitterung Hannovers vom Preußischen Staat, die sich an diesen Vorfall knüpften, könne er nicht tragisch nehmen. Diese Dinge miteinander zu vermischen, offenbare einen Mangel an Staatsgesinnung.

Zum Volkstrauertag

sagte Braun, daß der Trauertag in jetziger Form nicht aus der Stimmung weitester Volkskreise herausgewachsen sei, sondern das Ergebnis der Bemühungen eines Vereins sei, der sich nicht auf seine eigentlichen Aufgaben beschränke und von dem Übel der Vereinsmeierei angesteckt worden sei. Auch Bayern und Württemberg hätten diesen Volkstrauertag nicht an­erkannt und dachten nicht daran, sich von einem privaten Verein einen solchen Trauertag vorschreiben zu lassen. Er habe keine Veranlassung gehabt, seine für diesen Tag, der mit der zehn­jährigen Wiederkehr des Zusainmenbruchcs des Kapp-Putsches jufammengefaUen sei, «»gesetzte Rede abzusagen, da sie dem Volkstrauertaa in keiner Weise Abdruck, aetan babe.

Pädagogische Akademie Beuchen.

Die Eröffnung.

Montag wurde in B e ü 1 h e n die erste der sieben in diesem Jahre neugegründeten pädagogischen Akademien in Gegenwart des preußischen K u l t u s in i n i st e r s G r i m m e, des Kardinals Bertram, des Oberpräsidenien und zahlreicher Vertreter von Staats- und städtischen Be­hörden eröffnet. Minister Grimme dankte in einer An­sprache der Stadt und der Bevölkerung Beuchens für ihre Mit­wirkung an dem Zustandekommen der Akademie, dieser ersten katholische» pädagogischen Akademie des deutschen Ostens. Anknüpfend an die Erschütterung aller Werte, mit der er sich bereits in seiner Landtagsrede auseinandergesetzt hatte, sprach der Minister über bie Aufgabe des Lehrerbildners. Der Minister mahnte weiter in seiner Ansprache die Lehrer und Volkserzieher, den Blick nicht nur auf die Sterne zu richten, an denen sich unser Leben orientiert, sondern nicht weniger acht auf die Gassen zu haben. Der Minister schloß mit einer Mahnung, das geistige Sein zu achten, wo es sich auch immer iinde, in allen Gruppen und Schichten unseres Volkes, aber auch außerhalb der eigenen Nation.

Kardinalfürstbischos Dr. Bertram umriß in seiner Rede die katholische Weltanschauung im Denken, Sinnen und in der Anschauung. Sie bedeute Achtung vor jedem Volk und jedem Stamm und gebe versöhnende Kraft vor jedem nationalen Hader, zumal in diesem Grenzlande. An den Lehrkörper der Akademie richtete er Die Bitte: Helfen Sie, daß die Jugend auch in Zukunft ins Leben tritt mit festem, sicherem religiösen Willen, mit starker Liebe zu Volk, Vaterland und Heimat, mit offenen Augen für die Gefahren und Aufgaben unserer Gegen­wart.

Es sprach dann noch eine Anzahl Redner, von denen der Leiter der Akademie ein Hoch auf das deutsche Vaterland aus­brachte. Im Anschluß daran wurde das Deutschlandlied gesungen. Mit bem Huldigungsmarsch voy Grieg fand die Feier ihren Abschluß.

lim die Neugestaltung des Reiches.

Baldige Fortsetzung der Ausschußverhandlungen.

Der Reichsminister des Innern beabsichtigt, für Ende Mai, spätestens Anfang Juni, die Ausschüsse der Länder­konferenz zur Fortsetzung der Verhandlungen über die Reichsreform einzuberufen.

Die nach zweijähriger Dauer alsdann abgeschlossenen Verhandlungen über Organisation und Zuständigkeit von Reich und Ländern geben die Grundlage für die end­gültige und wirklich organische Neugestaltung d e s R e i ch e s, die nur vom gesaintdeiltschen Gesichts­punkt aus erfolgen darf.

Angriff und Verteidigung.

In den Verhandlungen des Sicherheitsausschusses in Genf über eine finanzielle Hilfeleistung des Völkerbundes an ange­griffene oder bedrohte Staaten erklärte der deutsche Vertreter Göppert, es sei erfahrungsgemäß meist außerordentlich schwer, festzustcllen, welcher Staat in einem Streitfall der eigentlich Schuldige sei. Der Schein könne leich: gegen den un­schuldigen Staat sprechen und es fei bedenklich, wenn der Völkerbundrat vor einer endgültigen Klärung der Schuldfrage eindeutig zugunsten der streltenden Mächte Stellung nehmen würde.

Kleine Zeitung für eilige Leser.

* Montag begann der Reichstagsausschuß mit der Beratung des Haushaltsplans für 1930 und bewilligte zunächst den Etat des Reichspräsidenten.

* 3n Beuthen wurde die erste katholische pädagogische Akademie in Preußen unter Teilnahme des Kultusministers Grimme und des Kardinals Bertram eröffnet.

* 3» Liverpool fand in einer Oelkucheufabrik eine Explosion statt Nach den bisherigen Feststellungen sollen 50 Kr onen getötet oder schwer verletzt worden sein.