6. k
Zulöaer Anzeiger
Erscheint jeden werktag.Vezugspreis: monatlich 2.20 RM. Bei âferungsbehinöerungen durch ^höhere Gewalten", Streiks, Aussperrungen, Vahnspecre usw. erwachsen dem Bezieher keine Ansprüche. Verlag Kriedrich Chrenklau, Zulöa, Mitglied des Vereins Deutscher Aeltungsver- leger. Postscheckkonto: Kcanksurt a.M.Nr.16009
Nr. 98 — 1930
Tageblatt für Rhön und Vogelsberg ßulöa- und Haunetal »Zulöaer Kreisblatt ^eöaktion und Geschäftsstelle: Mühlenstraße 1 ♦ Zernfprech-flnschluß Nr.9S9 Nachdruck der mit * versehenen Artikel nur mit chuellenangabe .Zulâaer finzeiger"gestattet.
Tlnzeigenpreis: Kür Behörden, Genossenschaften,Banken usw. beträgt SieKleknzeile O.ZOMk., für auswärtige Tlustraggebec 0.25 Mk., für die Reklamezeile 0.90 Mk. u. alle anderen 0.15 Mk., Reklamezeile 0.60 Mark <• Bei Rechnungsstellung hat Zahlung innerhalb 8 Tagen zu erfolgen ❖ Tag« und platzvorschristen unverbindlich.
Fulda, Montag, 28. April
7. Jahrgang
Briand über Paneuropa.
i
r
I b n
l )
Der europäische Friede.
Von
Aristide Briand.
Frankreichs Außenminister gibt in diesem Artikel seinen Gedanken über die von ihm propagierte Idee einer Vereinigung der europäischen Staaten zur Friedenswahrung und Förderung der allgemeinen Wohlfahrt interessanten Ausdruck. Die Absichten Briands, deren Ausführung sie sicher noch bedeutende und beachtenswerte Hindernisse in den Weg stellen dürften, gewinnen in dem Augenblick, wo er einen Fragebogen an die europäischen Regierungen in gleicher Angelegenheit versendet, besondere Bedeutung.
„Um den Frieden verwirklichen zu können, mutz man an ihn glauben. Man mutz sich hüten, blind an ihn zu glauben, und doch muß der Glaube in tiefster Seele verankert sein; denn wenn man bei aller Ehrlichkeit und bei dem besten Willen den
Hintergedanken beibehält, daß ein Krieg aus die Dauer unvermeidlich ist, kann man sich nicht wirklich auf den Boden der Friedensverhältnisse stellen. Vielmehr wird man dann beinahe gegen den eigenen Willen, fast unbewußt, dazu verleitet, Methoden in Betracht zu ziehen, die in ihrer Gesamtheit letzten Endes die größte Gefahr des Krieges bilden. Ein Ereignis tritt ein, Strömungen bilden sich, eine mystische Begeisterung wird erweckt, und die Regierungen sind zur Hilflosigkeit verurteilt. Bevor noch die
Völker sich über chre eigenen Gefühl« klar werden können, bricht der Krieg aus und die Länder werden mit Blut
Briand. und Krümmern bedeckt. Man kann »richt zweifeln, daß sich dieL la langes wiederholen wirb, bis man sich entschließt, Richter über Völker einzusetzen, wie man es über einzelne Menschen tut. Freilich kann man sich wohl nicht zum Richter über eine Politik aufwcrsen, da jedes Volk das Recht hat, sich zu der Politik zu bekennen, die seinem Wesen entspricht. Ich bin auch weit davon entfernt, nicht einzusehen, daß ein junges, starkes, friedliebendes Volk, dessen Kräfte innerhalb seiner Landesgrenzen «nschwellen, leicht dazu neigt, sich große Pläne für seine Zukunft auszumalen. Ich könnte es verstehen, wenn ein solches Volk in einem Augenblick lebhafter Entstörung für. gewisse Handlungen und Ereignisse, die es aufs tiefste aufrührten, diesem oder jenem fälschlicherweise die Verantwortung zuschiebt und sich dann zu einer unüberlegten Handlung, zu einer Dokumentierung seiner Gefühle hinreißen läßt. Und doch gibt es einen Punkt, an dem man haltmachen muß. Es gibt Regeln, die zwischen Völkern gelten, so ausgewühlt sie auch durch ihre innere Politik und die berechtigten nationalen Sorgen sein mögen.
Die größte Garantie deS Friedens ist die den Völkern gebotene Möglichkeit, ja, der ihnen auferlegte Zwang, vor Ausbruch eines Krieges miteinander zu «erhandeln. Jeder Vertrag, jede Übereinkunft, die die Möglichkeit einer überlegten, friedlichen Diskussion enthalten, geben den Völkern die unschätzbare Sicherheit, daß sie nicht plötzlich durch den Einfluß unvorhergesehener Ereigniffe in den Strom blutiger Kriege hmkingerisfen werben.
Matt braucht nur die Seiten der Geschichte zu durchblättern, ^ooft Konflikte am Horizont der Völker auftauchten, ist in dem Augenblick, in dem man miteinander in Berührung kam, sich Besprechungen und Verhandlungen ernließ, sobald Versuche der Vermittlung und der schiedsgerichtlichen Entscheidung auf- Wuchten, der Krieg vermieden worden. Darum soll ein Weg stei werden, der der Weg des Friedens und des Fortschritts ist.
Wenn Europa sein wirtschaftliches und sein geistiges Gleichgewicht völlig wiedergefunden hat, wenn die Völker daS Bewußtsein zurückgewinnen, werden sie in der Lage sein, von chren Schultern die schwere Last abzuschütteln, die ihnen die Beunruhigung eines Krieges auferlegt. Sie werden an der Besserung ihrer Lage mitarbeiten. Wirsindi»« Begriff, e > n e« neuen G e i st herauszubilden. Dieser Geist
nicht aus dein Kriege geboren sein, und er wird um so edler und um so großmütiger, um so bewundernswürdiger sein.
Weil wir uns im vollen Bewußtsein unserer Berant- Wortung bemühen, keinen unsicheren Frieden, sondern einen festgefügten und dauernde« vorzuberciten, um uns vor der Rückkehr der Ereigniffe, die wir durchlebt haben, zu schützen, eben weil wir einen solchen Frieden wollen, versuchen wir, seine wirklichen Bedingungen zu finden. Um den Frieden *u haben und ihn zu wahren, »nutz man ihn wollen.
Man darf nicht dauernd an seine Zerbrechlichkeit denken. Man muß Vorsicht walten lassen, aber man Dars nicht daran denken, daß alle Vorsicht nicht ausreicht, um Europa vor einem neuen Kriege zu schützen.
Oeulschland und Frankreich.
Ein dauerhafter europäischer Frieden ist nicht zuletzt von dem Verhältnis von Deutschland und Frankreich abhängig. Frieden zwischen diesen beiden Länden» bedeutet:
Reihe der Zusammenstöße, die die Seiten der Geschichte w'l Blut bestecken ist beendet. Es ist zu Ende mit den langen Tr-Mrschleiern über Leiden, die niemals ihre Beruhigung lulden. Es ist zu Ende mit den Kriegen, mit den brutalen "Ud blutigen Lösungen unserer Meinungsverschiedenheiten.
Differenzen sind allerdings nicht aus der Welt geschafft Worden, aber von nun an ist es der Richter, der Recht sprechen wird. Genau wie Der Privatbürger seine Streit« 'ragen dem Richter unterbreitet, werden wir auch Die unfrigen
aus sriedlichem Wege regeln. Der Friedensgedanke hat immer größere Fortschritte gemacht.
Zwischen Deutschland und Frankreich haben sich manche Berührungspunkte ergeben. Jeden Tag geht man einen Schritt vorwärts, regelt eine Frage, löst ein Problem, sagen Opti- misten, wenn sie von der Arbeit der Diplomatie sprechen. Ru«, nicht alles ist so leicht, wie man eS sich vorstellt. Aber das Wesentliche ist, daß der gegenseitige gute Wille sich beweist. Man sucht nach Lösungen und findet sie schließlich, wenn man von der Liebe für sein Vaterland und dem glühenden Wunsch, ihm neue Katastrophen zu ersparen, beseelt ist.
Europa hat die Kriege satt. Es stirbt daran. Und wen« morgen durch irgendeinen Zufall, der sich ja immer ergeben kann, wenn man die Völker daran hindert, miteinander zu sprechen, ein neuer Krieg ausbrechen würde, so wäre das eine Katastrophe für die Besiegten wie für die Sieger. Ach, es ist so einfach, sich zurückzuhalten, abseits zu stehen, auf Ereignisse zu hoffen und energische und leidenschaftliche Reden zu halten.
Ms Wells" über Paris and Landin.
Überall herzliche Begrüßung des Luftschiffes bei seiner Englandfahrt.
Wie schon berichtet, war „Graf Zeppelin" am Samstag morgen zu seiner Englandfahrt aufgestiegen. Weiter wird hierzu gemeldet, daß das Luftschiff später
Kurs aus Paris
nahm. Kurz vor 12 Uhr traf es über der französischen ^auptftabt ein; es flog nur in etwa 100 Meter Höhe, so daß es bei klarem Wetter gut zu sehen war. »Graf Zeppelin" zog mehrere Schleift» über der Gicht uttb frett 3t» dreimal über dem deutschen Botschaftsgebäude. Die Bevölkerung, die während der Mittagsstunde sehr zahlreich aus den Straßen war, bewunderte das seltene Schauspiel. Die Ansammlungen waren stellenweise so stark, daß der Verkehr ins Stocken geriet. Aus der Kabine des Luft- fchiffes sah man die Passagiere mit ihren Taschentüchern winken, Grüße, die von unten erwidert wurden. Einige französische Flugzeuge begleiteten den „Graf Zeppelin", der um 12,15 Uhr noch immer in niedriger Höhe über der französischen Hauptstadt seine Kreise zog.
Das Luftschiff „Graf Zeppelin" ist ant Sonnabend nachmittag aus dem Flugplatz Cardington glatt gelandet. Auf seiner Fahrt von der Küste nach London wurde »hm von riesigen Menschenmengen begeistert zugejubelt. Vor seiner Landung besuchte das Luftschiff das Fußbal l» st a d i 0 n in W e m b l e y, wo gerade ein großes Ent- scheidungsspiel vor über 100 000 Zuschauern und i« An- Wesenheit des Herzogs von York ausgetragen wurde. Das Spiel wurde für einen Augenblick unterbrochen, und Spieler und Zuschauer brachten dem Luftschiff b e • geisterte Ovationen dar.
3um Empfange des Luftschiffes hatte sich u. a. auch der veutsche Botschafter Sthamer in Begleitung des Lega- tionssekretärs Feine in Garbington eingefunden. Als das Luftschiff von 200 britischen Fliegern und Hunderten von Arbeitslosen, die sich freiwillig zum Seilehalten gemeldet hatten, zu Boden geholt wurde, durchbrachen Tausende von Männern und Frauen, die am Rande des Landungsplatzes gestanden hatten, plötzlich die polizeiliche Sperre und stürmten auf das Luftschiff zu. ~ ie wenigen anwesenden Polizisten waren machtlos, und hätten nicht die britischen Flieger in aller Eile mit Seilen eine Notschranke errichtet, so wären zahlreiche Personen in ^eVm^anLn^vurbe ein großes Paket mit Postsache» abgeworfen, die von der Menge eifrig ausgenommen wurden. Als dann die große Tür der Vorderkablne ge- öffnet und aus ihr eine Aluminiumleiter beruntergelassen war, ging als erster der Kommandant des Luftschiffes, Kapitän Lehmann, von Bord. Er wurde von einer An- zahl von Freunden aufs herzlichste begrüßt, während die Menge in Beifallsrufe ausbrach. Der Kapitän äußerte sich über die Erlebnisse seiner Reise, die auSge- zeichnet verlaufen sei. Das Wetter sei zwar etwas dunstig aber gut gewesen. „Wir flogen," sagte Kapttan ^ehmann, „meistens etwa 1000 bis 1500 Fuß hoch und haben 1100 Kilometer in zehn Stunden zurückgelegt. Eines unserer interessantesten Erlebnisse war der Flug über Wembley, wo wir auf etwa 200 Fuß heruntergmgen und über dem Boden zum Stillstand kamen." Der Flug über Wembley sei, wie der Kapitän ausdrücklich betonte, auf Einladung von britischer Seite erfolgt. Der Zeppelin habe zweimal London umkreist und dann in Cardington eine der beste Landungen gemacht, die er erlebt habe. „Wir sind, schloß Kapitän Lehmann, „14 Minuten zu früh angekommen, das zeigt Ihnen, daß wir uns ast unseren Fahrplan gehalten haben."
Die Rückfahrt nach Deutschland.
Nach einem Aufenthalt von etwa einer halben Stunde stieg „Graf Zeppelin" wieder zu seiner Rückfahrt nach Deutschland auf. „Lebt wohl! Ich hè „R. 100 bald in Friedrichshafen zu sehen!" mit dresen Worten verab- schiedete sich Dr. Eckener von seinen englischen Freunden, als er das Luftschiff „Graf Zeppelin" zur Heimfahrt nach Deutschland bestieg. Mehrere Stunden lang hatte --r. Eckener die Luftschiffwerke von Cardington besichtigt und sich über das von ihm Geschaute Köck« befriedigt geäußert.
ja, selbst vom Frieden mit Liebe und Wärme zu sprechen. Aber wirklich einen Schritt zum Frieden zu tun, etwas Greifbares zu gestalten, das ist schwieriger und viel gefährlicher für den Politiker, der es wagt. Ich will eS wagen!
Und noch eins! Wenn man den Frieden will, muß man ihn planmäßig organisieren. Weil wir im Laufe der letzten Zeit feststellen konnten, daß der Frieden Fortschritte gemacht hat und daß eine Anzahl von Zwischenfällen, die früher sicherlich Anlaß zu kriegerischen Handlungen gegeben haben würden, friedlich geregelt werden konnten, habe ich das Gefühl, daß, wenn wir uns durch keine Schwierigkeiten — und es wird noch genügend geben — zurückwerfen und von keinem Hindernis zurückschrecken lassen, die morgen fortgesetzten Bemühungen von gestern von einem Erfolg gekrönt sein werden, der nicht der meine und nicht der unsrige, sondern der der ganzen Menschheit sein wird. Der Frieden ist eine große, aber bescheidene Idee. Er braucht zu seinem Erfolge ein großes Vertrauen. Er mutz zu einem immer wieder erneuten Glaubensbekenntnis werden. Um den Frieden zu wollen, genügt es nicht, daS Wort zu sprechen, man muß jede Gelegenheit ergreifen, um ihm zu dienen. Darum rufe ich auf zur Organisation des Friedens von Europa!"
Er hätte, so erklärte er, von der in Cardington geleisteten Arbeit die besten Eindrücke gewonnen und fei auch von der guten Bergung des „Graf Zeppelin" außerordentlich befriedigt. „Ich glaube," so schloß Dr. Eckener, „wir werden in der Lage sein, mindestens ein Jahr lang uns Versuche zu sparen, wenn wir auf der Grundlage arbeiten, die ich heute geprüft habe. Luftschiffreisen müssen in- ternationalsein. Für geringe Entfernungen ist das Lnsljkylss werrivs Eine 511siimuituu».6<U ^luif^c« allen ist wesentlich. Deutschland Großbritannien und Ainerika müssen znsammcnarbciten, und ich sehe im Geiste bereits eineKettevon Luftschiff stationen mit gleichmäßigen Einrichtungen, so daß unsere Luftschiffe an den Masten eines jeden Landes verankert werden können."
Für die Rückfahrt nahm das Luftschiff über ein Dutzend neuer Passagiere an Bord. Das Kommando über das Luftschiff übernahm Dr. Eckener. Gerade als der Zeppelin sich zu erheben im Begriff war, begann ein leichter Regen zu fallen. Dr. Eckener, der in der vorderen Kabine stand, gab den Befehl zum Lockern der Taue, und die Hunderte von Männern, die das Schiff niederhielten, ließen die Taue langsam los. Das Luftschiff stieg sofort in die Höhe. In majestätischem Aufstiege überflog „Graf Zeppelin" die Hauptstadt. Die Straßen im Osten Londons waren von Tausenden von Menschen erfüllt, als das Luftschiff die Kathedrale von St. Paul umkreiste und dann die Themse überfuhr. Es folgte dem Laufe des Flusses dis zum Parlamentsgebäude und kreiste dann abermals über der City. Ein das Luftschiff begleitendes Flugzeug sah an der Seite des großen silbernen Riesen wie eine Mücke aus. Die Buchstaben und Zahlen sowie der Name „Graf Zeppelin" an der Spitze des Luftschiffes waren von ben Menschen aus den Dächern leicht zu erkennen. „Graf Zeppelin" nahm dann Kurs auf die Küste und verschwand schließlich in den grauen Wolken des Abendhimmels.
Glatte Landung in Friedrichshafen.
„Graf Zeppelin" ist Sonntag morgen 6 Uhr 42 Min. glatt in Friedrichshafen gelandet, nachdem es schon um 4 Uhr 40 Min. über Friedrichshafen eingetroffen war. Da die Landemannschaft aber für sieben Uhr bestellt war, unternahm das Luftschiff noch eine Fahrt über dem Bodenseegebiet, welche zwei Stunden dauerte. 6.40 Uhr fielen die Haltetaue und 6.42 Uhr war die Landung glatt bei leichtem Nebel vollzogen. .
Am 30. A^ ü wird programmäßig die Schweizerfahrt ausgeführt. Wie Kapitän Lehmann weiter erklärte, hat Dr. Eckener den Start zur Südamerikafahrt nun endgültig auf den 18. Mai festgesetzt.
Kundgebung des Reichskanzlers im Mai.
Entgegen Nachrichten, nach denen Reichskanzler Brüning Sonntag in Breslau sprechen sollte, wird mitgeteilt, daß der Kanzler nicht beabsichtigt, seinen Urlaub zu unterbrechen. Fest steht lediglich, daß die geplante Rede in den ersten Mailagen gehalten werden wird.
Kleine Zeitung für eilige Leser.
* Reichspräsident von Hindenburg kehrte von seinem Osterurlaub nach Berlin zurück, ebenso treffen die meisten der verreisten Minister wieder ein.
* Zwei der vermutlichen Haupttäter bei den blutigen Osterausschreitungen in Leipzig wurden ermittelt und festgenommen.
* In Frankreich wurden die beantragten Steuersenkungen von der Kammer fast einstimmig angenommen.
* „Eraf Zeppelin" ist von seiner Englandfahrt, auf der er überall stürmisch begrüßt wurde, »nieder heimgekehrt.
* In Warschau wurde ein Sprengstoffanschlag auf die russische Gesandtschaft entdeckt.