Wen es 'm Deuffchland und überhaupt m der c r Jn Welt weder Eewe-rklchaften! reoch ssrejtrge Ortzun.^no- DSV. in fernen Eimichtungel, aus dem Ee-
SâslWL-z^A-A- Mitten deren Hauptbeteil igter der DHV.
ganz Deutschland verteilt, 16 000 Kleinhäuser und Wohnungen
diesen Erfolgen noch wundernehmeu daß der DHV sich das Ziel gesteckt hat, bis zu seinem Verbandstag im Juni enwn Mitgliederbestand von 400 000 zu erreichen.
Der gestrige Viehmarkt.
Auf dem gestern hier statt gefundenen Viehmarkte waren 442 Stück Vieh aufgetrieben. Der Gattung es.
12 Bullen, 20 Ochsen, 70 Stiere, 124 Kühe, 112 ^âer und 10^ Kälber Bezahlt wurden für das Stuck: Bullen 2o0—350 M'k., Ochsen 450—550 Mark: Stiere 35^-400 Mark; Jüngstere 1- 114 Jahre alt 180—250 Mark; frrschmellen.de Kühe 4M-48l Mark; ältere trächtige Kühe 250-320 Mark,h°chtrachtigeR-m der 320—420 Mark; Jungrmder 1—1 ^ Jahre alt 180— Mark' Kälber je Pfund Lebendgewicht 65—70 Pfg.; ältere Scblachtkühe 100—150 Mark. Der Handel war lebhaft, der Markt wurde geräumt. Gesucht wurden frischmelkende Kühe und Jungrinder. Der nächste Markt findet am 23. d. M. statt.
* Hartershausen. In der hiesigen und der benachbarten Gemarkung Uellershausen wurden kürzlich vom Gräflichen ciorst- amt Treibjagden veranstaltet, an denen zahlreiche Jager darunter auch Seine Erlaucht der Graf von Schlitz teilnahmen. Im Ganzen wurden 48 Hasen zur Strecke gebracht. Ein mit Tischreden gewürztes, ailsgezeichneles Jagdesie« in der Schafer- schen Wirtschaft zu Uellershausen schloß sich an. Weidmanns- heil!
Ulfa 8. Jan. Auf einen plumpen Schwindel fielen vor einigen'Tagen zwei auswärtige Firmen herein. Sie empfingen gefälschte Bestellscheine, die die Unterschrift der hiesigen Bürgermeisterei trugen, und ließen zwei Schreibmafchinen em Harmonium und ein Grammophon an diese Adrege abgehen. Das Erstaunen hier war groß, als die Gegenstände ankamen. Du Bürgermeisterei setzte sich sofort mit eine der Firmen in Verbindung, und so konnte der Schwindel aufgeklärt werdest. Der Verdacht lenkte sich auf einen Chauffeur, der früher eine der oberhessischen Autolinien befuhr, aber entlassen war. Er würd, auch als Täter entlarvt und festgenommen Die Provisior hatte er bei Ueberreichung der fingierten Vestellscheine bereiterhalten. (Gieß. Anz.)
Marburg, 9. Jan. (Tod eines Marburger Gelehrten.) Der Direktor des historischen Seminars für mittlere und neuere Geschichte Prof. Dr. Rudolf Häpke, ist im Alter von 45 Jahren gestorben. Der Verblichene, der in Bremen beheimatet war, kam vor sechs Jahren von Berlin nach Marburg, wo er sich neben seiner wissenschaftlichen Betätigung auch um die Forderung der Leibesübungen an der Universität verdient machte.
Marburg, 9. Jan. (Neuwahl des Kreisausschüsses des Kreises Marburg?) Gegen die Wahl des Kreisausschusses sind zwei Einsprüche erhoben worden. Es besteht die größte Wahrscheinlichkeit, daß die Wahl noch einmal vorgenommen wird. Die Entscheidung liegt in den Händen des Bezirksausschusses.
Marburg, 9. Jan. (Vermißte Krankenschwester.) Seit dem 19. Dezember wird die Krankenschwester Leonore Marie Haes- ner, aus Nürnberg stammend, vermißt. Es wird vermutet, daß sie den Tod in der Lahn gefunden hat, denn am Ufer fand man Kleidungsstücke von ihr.
Frankfurt a. M., 8. Jan. (Beurlaubungen in den Höchster Betrieben der I. E.) Um weitere Entlassungen in.den Wm- termonat.m zu vermeiden, hat die I. E. Farbenindustrie. Werk Höchst, sich entschlossen, vorübergehend von der mit dem 12. ^an. beginnenden Woche ab in den Höchster Betrieben Teile der BâülMlt abwechselnd je eine Schicht pro Woche zu beurlauben.
Frankfurt a. M., 9. Jan. (Keine Gefährdung Frankfurts durch Phosgengase.) Während des letzten Wahlkampfes war bekanntlich von kommunistischer Seite in Anschlägen die Behauptung verbreitet worden, daß durch ungeheure, in den Höchster Farbwerken lagernde Mengen von Phosgengasen das Leben von Hunderttausenden von Groß-Frankfurts gefährdet sei. Die eingehenden Untersuchungen der staatlichen Behörden und auch der Stadtverwaltung haben ergeben, daß bei den Höchster Farbwerken nur 60 Kilo Phosgen lagern und daß alle nur erdenkliche Vorsichtsmaßregeln getroffen sind, so daß nach menschlichem Ermessen von irgend einer Gefährdung der Einwohnerschaft Groß-Frankfurts keine Rede sein kann.
Mainz, 9. Jan. (Besatzungssoldaten als StraßenrSuSer.) Von drei Besatzungsangehörigen überfallen und beraubt wurde in Hechtsheim der Arbeiter Josef Fleck. Die Soldaten hielten ihm, während sie seine Taschen durchsuchten, den Mund zu, und nahmen ihm Geldbörse, Tabakspfeife und Tabak ab. Schließlich versetzten sie ihm mit einem Messer oder Seitengewehr drei Stiche in den Kops. Die Soldaten konnten aus ihren Urlaubsscheinen festgestellt werden, so daß eine Untersuchung durch die französischen Behörden eingeleitet werden kann.
Ems, 9. Jân. (Auffindung einer Falschmünzer w e r k sta t t.) Der Eemeinderechner Hoffmann von Gemmerich ist vor etwa 8 Wochen verhaftet worden, weil er in verschiedenen Städten an der Lahn falsche Hundertmarkscheine in Umlauf setzte. Nach eingehenden Nachforschungen der Landeskriminalpolizei in Wiesbaden und des Untersuchungsrichters beim Landgericht Wiesbaden ist es heute gelungen, die Falschmünzerwerkstatt in einer kleinen Mühle bei Becheln im Taunus zu ermitteln. Sie wurde ausgehoben und der Müllerssohn verhaftet, da er der Mittäterschaft verdächtig ist.
Eltville, 9. Jan. (Eisenbahnunglück.) Aus bisher noch nicht aufgeklärter Ursache ist heute abend in der Nähe des hiesigen Bahnhofes ein Güterzug entgleist. Die Lokomotive und der Packwagen legten sich quer über die Gleise, so daß der Verkehr Wiesbaden—Köln und umgekehrt vorläufig unterbrochen ist. Es ist nur Sachschaden entstanden.
FliegerakroLaLik als Lebensräng. .
Selbstmorde aus einem Flugzeug sind heutzutage in derr Vereinigten Staaten keine Seltenheit mehr. Den Fliegerleutnant Harold Brown wird sich aber kaum noch einmal ein Selbstmordkandidat als Piloten für den Flug in die Ewigkeit wählen, denn dann ist wenig Aussicht vorhanden, daß der Absturz auch wirklich gelingt. Kürzlich meldete sich bei diesem Offizier ein junger Mann von etwa 22 Jahren und bat, mit in die Lüfte genommen zu werden. Brown kam dem Wunsch nach und stieg auf, Earl Endicott, den Passagier, hinter sich. In 600 Meter Höhe sah Brown plötzlich, wie Endicott sich los schnallte, aus dem Sitz kletterte und sich ins Leere stürzen wollte. Brown hatte keine Lust, seinen guten Ruf als Flieger beeinträchtigt zu sehen, und war entschlossen, den Selbstmordkandidaten aus jede Weise an der Ausführung seines Planes zu verhindern. Deshalb gab er seinem Motor Vollgas und ließ das Flugzeug mit einem Ruck unvermittelt nach oben schießen. Der Stoß und der verstärkte Luftdruck warfen Endicott in den Sitz zurück. Nun beeilte sich Brown, möglichst rasch mit seinem unheimlichen Passagier zu landen. Endicott gab aber sein Vorhaben noch nicht auf und kletterte zum zweiten Mal auf den Flugzeugrumpf. Im gleichen Augenblick ließ Brown das Flugzeug wieder unvermittelt nach oben schießen, und der Selbstmordkandidat prallte unsanft in den Sitz zurück. Bevor sich Brown von dem Schlag erholte, brachte Brown sein Flugzeug sicher zur Erde, wo die Luftpolizei den Lebensmüden in liebevolle Obhut nahm.
We« uni, Wissen
w. Die Drille unter dem Augenlid. In den letzten Tagen hörte man von einer aufsehenerregenden Entdeckung des Kieler Augenarztes Prof. Heine. Heine, der die Augenklinik der Kieler Universität leitet, soll nämlich für schwache Augen eine, Art Prothese erfunden haben: sie ist unter dem Augenlid auf der Hornhaut zu tragen und hebt jede Art von Kurz- oder^ Weitsichtigkeit genau wie eine Brille auf, nur daß sie unsichöar bleibt. Von ärztlicher Seite wird nun hierzu mitgeteilt, daß es sich hier um keine neue Erfindung handelt, da die „Brille unter dem Augenlid" bereits feit mehr als sechs Jahren an- gewendet werde — aber nur in ganz besonderen Fällen. Allgemein durchführbar fei dieses Verfahren kaum, da das Tragen eines Fremdkörpers direkt aus der Hornhaut die Hornhaut schon nach wenigen Stunden sehr reizen müsse. Bei bestimmten Krankheiten, bei denen man nur schwer eine richtige Brille tragen könne, könne man vielleicht für vier oder fünf Stunden die Brille unter dem Augenlid tragen. Im wesentlichen seien es Wohl nur kosmetische Gründe, die jemand auf den Gedanken bringen könnten, dauernd seine Brille mit den „Hastgläsern" zu vertauschen; die Neuerung werde also wohl bei den knrz- und weitsichtigen Männern kaum durchdringen. Was allerdings die nicht normalsichtigen Damen betreffe, so könne man nicht wissen, ob sie sich nicht aus Schönheitsgründen, d. h. um „nicht mit einer Brille durchs Leben laufen zu müssen, zu ben ’ „innen" zu tragenden Haftgläsern bekehren werden.
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Bielawe (Kr. Freystadt). Hier ist eine bedenkliche Masernepidemie unter den Kindern ausgebrochen, so daß die Schule geschlossen werden mußte; über 60 Prozent der Schulkinder sind erkrankt. Bisher hat die Epidemie auch ein Todesopfer gefordert.
Papageienkrankheit in Pommern.
Treptow a. d. Rega. In dem Ostseebad Horst bei Treptow an der Rega hat sich ein Fall von Papageienkrankheit ereignet. Eine dort wohnende Dame hatte Anfang Dezember einen Papagei aus Hamburg geschickt bekommen; dieser starb am 22. Dezember unter den für die Papageienkrankheit typischen Er- scheinungen. Zwei Tage später erkrankte seine Besitzerin an Fieber und heftiger Lungenentzündung. Noch heute liegt sie krank danieder.
| Aman Ullahs Rückkehr nach Afghanistan unerwünscht.
, Peschawar. Nach einer hier vorliegenden Meldung teilte der König von Afghanistan, Nadir Schah, in einer Staats- aildlenz an der Vertreter verschiedener Stämme teilnahmen, mit, daß Vertreter Deutschlands, der Sowjetunion und Frankreichs bereits in Kabul eingetroffen seien. Der König fügte hinzu, daß Vorstellungen erhoben worden seien, um dem früheren König Aman Ullah die Rückkehr nach Afghanistan zu ermöglichen Die Vertreter der Stämme legten hiergegen heftigen Protest ent und die Teilnehmer der Staatsaudienz wßten einen Beschluß, wonach König Aman Ullah eine Rückkehr uach Afghanistan unter keinen Umstanden gestattet werden solle.
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