Eine aufregende Nachts
Skizze von Otto Martens.
Eine so aufregende Nacht wie diese hatte das im Vorort etwas einsam gelegene Haus des Tierarztes Krüger noch mcht erlebt.
Doktor Krüger war gegen zwei Uhr morgens durch den Lärm seines Geflügels aufgewackt. Ein noch schlaftrunkcuer Vlies in den kleinen Garten Besagte alles: die Stallung brannte! Ueberstürzt zog der Tierarzt Hose und Rock an, schlüpfte in die Hausschuhe, rüttelte seine ^rau wach „Feuer! Herta, Feuer!" und eilte hinunter zur Küche, wo er einen Eimer mit Speiseabfällen umkippte und ihn unter den rasch geöffneten Wasserhahn stellte. Ten Scheuereimer fand er im Nebengelaß: kaum war der erste Eimer gefüllt, so stellte er her anderen unter das viel 'U langsam strömende Wasser.
_..,uii in , ..^ler Minute )iani) er vor der Stallung riß die Tür aus, wich einen Augenblick vor dem heraus dringenden Qualm zurück und goß nun in hohem Bogen das erste Wasser in den Brandherd.
Das Feuer schien noch im Entstehen begriffen zu sein. Aber die Gefahr war groß und greifbar nahe: unmittelbar neben der Stallung befand sich die Garage, die den Wagen und — ein Faß Benzin enthielt! Dunkelheit und undurchsichtiger Qualm ließen nicht erkennen, ob die zur Garage liegende Bretterwand bereits vom Feuer erfaßt war. Doktor Krüger wollte das im Schlafzimmer liegende Schlüsselbund holen und die Garage aufschließen, um Wagen und Faß heraus zu bringen, aber statt dieses Zeitverlustes erschien ihm der erste Loschungsversuch doch dringender. So eilte er wieder zwischen Küche und Stallung hin und her, gedankenlos, ausgeregt, immer einen Eimer nach dem anderen auswechselnd und dieses Wasser in den Brandherd gießend.
' m ' men Gang neß er vor der Hauslür mit seiner Frau b.e sich mzwijch. n angelieidet und das Mädchen geweckt hatte, zusammen, eilte schier kopflos an ihr vorüber und rief nur: ..Herta, hilf doch — pack zu! Hol' noch mehr Gefäße fürs Wasser! Telephoniere zur Feuerwehr — hol' die Garageschlüssel! — Play da!" Und schon war er mit neu gejülUem Eimer wieder draußen.
Das kleine Frauchen kannte ihren sonst so besonnenen, setz maßlos ausgeregien Mann nicht wieder. Wo er nur, auge .chls so großer Gefahr seine Gedanken hatte! Mit einigen Eimern Wasser konnte er doch unmöglich des Feuers Herr werden. Schnell lief sie ins Sprechzimmer zum Telephon und üb' mittelte dem sich meldenden Postanlt den F uer- a!acr ;v
- p an Dokwr", rief Anna das inzwischen herbei u in I h N „bis die Feuerwehr hier draußen an* lum . lann es ;a schon zu spä, jein!"
5 och die nun g eich alls au geregte Frau achtete nicht da auf, stieß nur ein hastiges „So helfen Sie doch mit!" hervor und eilte hinauf ins Schlafzimmer, um die Garage- schutsfcl zu holen. Anna sah ihr kopfschüttelnd nach, ging zum Hausflur, riß den Dort an der Wand hängenden Minimax aus der Fassung lief mit ihm zur Stallung, löste mit einem S die Lös' erung und richtete den starken Strahl
' t Ma ; D. Du durch die Wut geöffnete Tür c . je Qualm nahm ihr fast den Aiem; ihre Augen fchm.,,,cn und tränten. Unmöglich war s, tn diesem Rauch länger als einige Sekunden zu stehen! Das Mädchen wankte — m ergriff die Hand des Doktors, der wieder mit neuem Wa ' r gekommen war den Feuerlöscher: „Her damit! Ein Guck dâß Sie Daran Dachten ..." Weiter kam er nicht, der dichte Qumm erregte Hustenreiz, drang auch ihm in die Augen: aber er hielt staub und wurde in wenigen Augenblicken des Feuers Herr.
Aufalmend trat er etwas zurück ins Freie. Inzwischen öffnete seine Frau die Garagetür, um zunächst einmal das Benzinfaß heraus zu rollen. Doktor Krüger, noch ganz be» nommen. näherte sich wieder der Stallung, aus der der Qualm rasch ab-og: nur noch kleine Funken glimmten hier und da aus. Mit einem an der Außenwand hängenden Siechen zog er Die nahe der Tür liegenden Brandreste hervor, brkte sich tastete — — richtig: verbrannt! Elend um- gekommen! „Arme Viecher", murmelte er. Sein ganzes Geflügel war vernichtet! Aber es hätte weit schlimmer komm n können ...
, Herr Doktor! Es brennt!" Annas Schreckensruf unterbrach seine Betrachtungen ... Es brennt? Schon wieder? Unmöglich, denn er sah nur noch ein leichtes Glim- men, nicht aber erneutes Aufflammen. Doch da hatte ihn das Mädchen schon am Arm ersaßt, zog ihn beiseite und zeigte aus die Hinterwand der Garage, wo deutlich ein neuer Feuerschein ausloderte.
„Brandstiftung!" schrie der Arzt wütend. „Totsicher Brandstiftung! Die ganze Bretterbude will man mir vernichten!" — Und richtig: ein hoher, von fremder Hand dort autgestapel'er Reisighausen der sonst am Garten aun lag. brannte lichterloh: seine Flammen erfaßten gerade die Hinter- wand und den niedrigen Dachfirst.
„Der Kerl muß noch da sein — das Feuer ist ja ganz neu. Ihr bleibt hier, und wenn alles abbrennen sollte! Auf passen, sag' ich Euch!" Und schon war er in der Garage, um den Wagen zu retten.
Wenige Augenblicke später tönte draußen das Signal bei nahenden Feuerwehr. Während Anna im Schein des auf. lodernden Reisighaufens - nach dem Brandstifter Ausscha hielt, öffnete die am ganzen Körper vor Aufregung zitternd» Hausfrau bte große Gartenpforte, wurde aber im nächster Augenblick brutal beiseite gestoßen und sah nur noch, wie eint große Gestalt hastig die Landstraße entlang lief. Ihre Hilfe- rufe machten die inzwischen angelangten Feuerwehrleute unk ihren mit dem Wagen gerade aus der Garage kommender Mann aus den fliehenden Verbrecher aufmerksam.
r v :!;alb weniger Sekunden. Aber ebenso imUy. yuiiüi oer u :ârzt und einige Feuerwehrleute die Vergolgung auzgenommen. Die Scheinwerfer der Arnos erleuchteten die Landstraße, und der Lichtsucher warf seine Strahlen seitwärts. Schon nach einigen hundert Schritten schnappten sie den Ausreißer, gerade als er sich in den Chausseegraben ducken wollte. Grell schien der Lichtsucher in das Gesicht des Verfolgten.
, Wolter! Memch — Sie sind's?!" fuhr der Tierarzt cnf bi zurück. „Dem Himmel sei Dank, daß Sie nichts Schlimmeres angcrichtel haben!"
llnd nun berichtete Doktor Krüger, dem der kalte Schweiß ant der Stirn stand, in abgebrochenen Sätzen, warum Wotier lein Gegner war: dieser schwachsinnige Bauer be- rracbtete in feinem Wahn den Tierarzt weil er bet einer Leuche seine drei Kühe nicht retten konnte als seinen Feind, den er schon seit i ou neu mt Trübungen und Flüchen ver- fotgie ... Daher also die Brandstiftung! Ein ausgeklügelter und doch noch rechtzeitig vereitelter Vlan.
Wolter wurde von der Feuerwehr abgeführt. Der neue Brand war inzwischen rasch gelöscht worden. Zitternd vor Kalte, ging Doktor Krüger, immer noch nur mit Hemd, Hose und Rock bekleidet, ins Schlafzimmer, wo er seine völlig erschöpfte Frau vorfand.
Anna aber, die ihre Besonnenheit nicht verloren hatte, verschloß Garten- und Haustüren, braute einen kräftigen Grog, stärkte zunächst sich selbst und brachte dann zwei dampfende Glaser an Doktors Betten.
„Mädchen, Du bist doch 'ne Perle!" schmunzelte der Tierarzt. „Du denkst wirklich an alles ... Der Weihnachtsmann wird's Dir lohnen!" Und dankbar drückte das Ede- : Paar Die Hände der treuen Hausgenossin.
♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦
Die Scholle.
Kniee nieder
Auf deine Erde,
Senke das Haupt
Tief auf die Brust,
Falte die Hände,
Das Leid geht zu Ende,
-Die Seele in dir
Ist voll Freude
Und Lust.
.Die Erde ist dein
Und dir Arbeit zugleich.
§n ihrem Schoße
irgt sie dir Schätze, Schätze der Heimat, Und ou bist reich!---
Was Dann mag beginnen Im Weltverrinnen, Kein Klagen entreißt uns Der Sorgen zu früh ...
Das Leid geht zu Ende, Der Kummer sich wende, Zur Melodie. — — —
Was dann viele Wunden geschlagen Wird geduldig ertragen, Und war nie!
Peter Ruß.
■; i
Der echte Rembrandt.
Ein amerikanisches Fälscherstückchen.
Von Otto König.
„Unerhört, diese van Gogh-Fälschungen! Man sollte es nicht glauben, daß heutzutage so etwas überhaupt noch möglich ist."
„Sie haben Recht, lieber Freund, der Fall an sich ist natürlich äußerst peinlich und lockt zu mehr oder minder freundlichen Kommentaren. Aber Sie werden bei ruhiger Betrachtung eine sehr einfache Erklärung für den Irrtum finden, dem hier hervorragende Kunstsachverständige zum Opfer fielen. Denken Sie doch an das Leben dieses Brabanter Sonderlings, der nur 37 Jahre alt wurde und im Wahnsinn starb. Seitdem sind schon wieder 38 Jahre vergangen, und erst die Nachwelt hat van Gogh entdeckt. Man weiß bis heute noch nicht, was er alles geschaffen hat, denn er war nicht so freundlich, uns eine Liste seiner Werke zu hinterlassen. Nun hat sich ein anderer Maler, vielleicht ein ähnlich ringender, suchender Geist voll unheimlichen inneren Lebens durch van Goghs Atal- weise angezogen gefühlt und sich bemüht, seine Landschaften, seine Blumenstücke mit ihrer ausgesprochenen Vorliebe für blaue und gelbe Töne und ihrer vereinfachenden Stilsprache nachzuahmen. Es ist ihm wunderbar gelungen, und die Kunst- Welt nahm seine Bilder als echte van Goghs auf. Finden Sie den Fall so erstaunlich? Ich muß offen gestehen, ich wundere mich, daß die Fälschungen überhaupt aufgedeckt werden ! kounten."
„Mag sein, daß Sie in gewisser Beziehung recht haben. Aber eine Leichtgläubigkeit, eine gewisse leichtsinnige Vorurteilslosigkeit von Seiten der Sachverständigen muß doch das ; Gelingen dieses Betruges erleichtert haben." • ;
„Leichtgläubigkeit, Vorurteilslosigkeit? Das ist entschieden zu viel behauptet. Wissen Sie, was Leichtgläubigkeit auf diesem Gebiet ist? Da kann ich Ihnen ein schönes Beispiel erzählen.
Sse wissen sicher, daß es zu den Launen mancher reicher Amerikaner gehört, trotz jeglichen Fehlens von wahrem Kunst- ' i sinn rmälde oerühmier Meister besitzen zu wollen. Wie so | e r Bild aussieht, was ès darstellt, ist diesen „Kunstmäzenen" i einerlei. Die Hauptsache für sic bleibt, daß sie ihren Standes- ; genossen mit von Stolz geschwellter Hemdbrust erklären können: .Ein echter Rembrandt! Ein echter Rubens! Ein echter Dürer!'
Einer dieser Kunstliebhaber hegte den brennenden Wunsch, einen echten Rembrandt zu besitzen. Durch Zufall kam er mit einem ihm unbekannten Kunsthändler in Verbindung und klagte 1 bicicm sein Leid. .Ihnen kann geholfen werden!' sagte der andere. .Ich bringe Ihnen von meiner nächsten Europareise ; einen echten Rembrandt mit.* Mister Bullock, so oder ähnlich hieß der Kunstliebhaber, war sehr erfreut.
Kurz danach-stand der Kunsthändler im Salon carré des V er Louvre. Da sah er vor der Reimbrandtschen .Zimmer- u sfamilie' einen jungen Maler sitze n, der das Bild kopierte.
D . Amerikaner erkannte, daß der jLlaler Talent besaß und | l daß die Kopie durchaus gelungen WM. Er überlegte nicht > ; im?; -Was so,.er das Vud?' — , Tüt oder ohne Rahmen?' ! — dne Rahmen.' — ,950 Franken..' — .Mann ist es fertig?' i — .In einer Woche.' — .Gut, ich kaufe es. Bringen Sie mir ■ die Sache in mein Hotel und vergessen Sie nicht, auch den Reucbrandtschen ''Rameuszu^ zu logieren.* — .Auch das', sagte der Künstler hoch erfreut und malte flott weiter.
1 ne Woche später besass der Amerikaner den gesuchten .echten' Rembrandt. Dock, für seine Zivecke war das Bild noch u mt ganz fertig. Also y.ahm er einen Pinsel, fuhr damit über - ; den kopierten Ramewszug des großen Niederländers und k itc irgend ein anderes Zeichen darüber. Frohgemut packte er ' HD und Koffer unter den Arm und fuhr nach Amerika i zurück. —
.Nichts zu verzollen?' fragte ihn der Zollbeamte am Pier n wbocken. .Doch, doch', sagte der ehrliche Kunsthändler, .eine Rembrait'dtkopie. Wert rund 200 Dollar.' — .So? Zeigen Sie doch eimnal her.' Mit der unschuldigsten Miene rollte der
Kun thandler das Bild auf. Der Zöllner betrachtete sich vas Werk mit tief,innigem Stirnkräuseln: .Hübsches Bild, das Sie da mitgebracht haben. Sie zahlen doch sicher gern 15 oon Sota tafüt?' - »s, 15 Ao Ma. A’ nutzt ganz bet Trost, Herr Zollinspektor! Die Kopie ist ja nur MO Dollar wert.' - .Nun, machen Sie keine langen Um- stande! Wir wissen ganz genau, daß der Rembrandt'echt und 75 000 Dollar wert ist. Kommen Sie mit ins Dienst,zinimcr' Stöhnend folgte der Kunsthändler dem Zollbeamten Dienstummer wurde ihm ein anonymer Brief aus Paris unter die Nase gehalten, den er sehr gut kannte, weil er ibn selbst geschrieben hatte. Dann kratzte ein Beamter den oberen Namenszug und die Deckfarbe ab, und darunter erschien schön und deutlich das Zeichen Rembrandts. So blieb dem Händler nichts anderes übrig, als die 15 000 Dollar Zoll zu zahlen. Die Beamten lachten hinter ihm her, als er fluchend Die Quittung einsteckte und verschwand.
Kurz darauf meldete sich der Kunsthändler bei seinem Auftraggeber: Dag, Mister Bullock. Habe einen großartigen Fang gemacht, einen garantiert echten Rembrandt. Kostet mich selbst 75 000 Dollar ohne Zoll. Fünftausend Dollar muß ich mindestens daran verdienen. Also geben Sie mir 80 000 und 15 000 Dollar Zoll'. — .Sehr schön', freute sich der andere »aber erst muß ich den Beweis für die Echtheit haben' J .Selbstverständlich, Mister Bulloch, beeilte sich der Knnsthänd- ler und zog die schöne Zollquittung aus der Tasche: .Von Herrn Kunsthändler Smith sind an die Bundeszollkasie als Eingangszoll für einen echten Rembrandt, bekannt als .Qjm, mcrmanusfamilie', 15 000 Dollar gezahlt worden.' — .Gut sagte Herr Bullock, steckte die Zollquittung in die Tasche und zahlte Herrn Smith 95 000 Dollar.
Seitdem hangt der echte Rembrandt als Glanzstück bet Sammlung in der Galerie Bullock.
Eines Tages kommt ein Bekannter, der mehr von der Kunst versteht als seine Durchschnittlandsleute, zu ierrn Bullock. .Ein echter Rembrandt', sagt der Hausherr mit dem Stolz des Besitzenden und weist auf die Perle seiner Samm. lung. Der andere tritt näher, wundert sich, beäugt das Bild nochmals und meint: .Wunderbare Kopie, lieber Bullock, aber kein echtes Stück' — .Was, das soll kein echtes Stück fein1 Bitte, hier ist die Bescheinigung vom Zollamt.' — .Dann bat sich eben die Zollbehörde geirrt. Auf jeden Fall hängt das Original dieser .Zimmermannsfamilie' im Pariser Louvre.' — .Nein, nein, mein Lieber, mir und der Zollbehörde kann keiner etwas vormachen. Mein Rembrandt ist echt. Dann hat eben der Louvre keine Ahnung von Gemälden und sich eine Kopie aufhängen lassen!' —
Heute noch glaubt Herr Bullock, mit ihm ein Teil seiner Landsleute, daß er allein die echte Rembrandtsche .Zimw--r- mannsfamilie' besitzt. Sehen Sie, lieber Freund, das ist Leichtgläubigkeit und Vorurteilslosigkeit."
Einträgliche Fußballrätsel.
Die tief eingewurzelte Leidenschaft des Engländers für Sport imb Spiel wissen die Zeitungen des Jnfelreiches geschickt für sich zu verwerten. So kann man in englischen Zeitungen häufig Wettbewerbe und Preisausschreiben finden, in denen fast stets die Lösung einer mit dem Sport in Zusammenhang stehenden Aufgabe verlangt wird. Kürzlich stellte eine der größten Zeitungen in London die Aufgabe, das Ergebnis von 24 namentlich aufgeführten Fußballwettspielen tm voraus anzugeben. Die Gefahr, daß irgend jemand die richtige Antwort einsenden würde, war allerdings nicht sehr groß. Da jedes Spiel auf dreierlei Weise enden kann, zeigt eine einfache Rechnung — man braucht die Zahl 3 nur vierundzwanzigmal mit sich selbst zu multiplizieren —, daß jemand, der ganz sicher den Preis gewinnen will, nicht weniger als 282 429 536 481 verschiedene Lösungen einsenden muß. Da jede Lösung auf einem Ausschnitt des betreffenden Blattes einzuschicken ist, hätte ein solcher Sportenthusiast für den Ankauf der verschiedenen Zeitungen und das nötige Porto die Riesensumme von rund sechzig Milliarden Mark aufzuwenden. Interessant ist nun eine hiermit in Verbindung stehende amtliche Mitteilung, wonach im letzten Oktober die Einnahmen der Post pro Werktag um fast 200 000 Mark oder 7% Prozent höher waren als im Vorjahr. Man hat berechnet, daß von diesen 7)4 Prozent Zunahme volle zwei Prozent auf die erhöhte Teilnahme an den Fußballpreisausschreiben entfa ltn. Das würde bedeuten, daß mehr als ein Viertel der Bevölkerung Großbritanniens sich in einem Monat an solchen Preisausschreiben beteiligt hätte.
Rätselecke.
Kreuzwort-Rätsel
Wagerecht: 2. Weiblicher Vorname, 6. Germanischer ® 6. Staat in Südamerika, 7. Berühmter Geigenbauer, 10. in Italien, 12. Blume, 15. Nebenfluß des Rhein, 17. Säuget. ■ 18. Kunstgewerbliche Bezeichnung, 19. Abkürzung für »Eduar 21. Himmelskörper, 24. Bezeichnung für Festung, 27. 28. Gewebe, 29. Stadt in Rußland, 30. Nagetier.
Senkrecht: 1. Schauspiel von Ibsen, 2. Land in Asien,
3. Heiliger Stier der Ägypter, 4. Planet, 8. Monat, 9. GeograpYN«^ Bezeichnung, 10. Europäische Hauptstadt, 11. Deutscher GeMAn- schreiber, 13. Römischer Kaiser, 14. Deutscher Dichter, 16-^" des Auges, 19. Nebenfluß des Neckar, 20. Biblische W ’ 22. Ohne Gehör, 23. Grasart, 25. Schwimmvogel/ 26. Schwerer Freiheitsheld. /