Kleine Zeitung f&r eilige Leser
* Es sind unter Beteiligung preußischer Regierungsbehörden Bemühungen im Gange, den drohenden Verkauf des Welfenschatzes nach Amerika zu verhindern.
* Der unter ^Führung des früheren Reichskanzlers Luther stehende Bund zur Erneuerung des Reiches veröffentlicht in Buchform eine Denkschrift über seine Pläne und Wünsche zur Neugestaltung des Verhältnisses zwischen Reich und Ländern.
* Die französische Regierung ließ einen amerikanischen Zeitungsvertreter wegen seiner Enthüllungen über das fran« zösisch-englische Flottenkompromitz aus Frankreich ausweisen.
* Der König der Albanier, Zogu I., soll vom Mohammedanismus zum katholischen Glauben übergetreten sein, um Heiratspläne zu ermöglichen.
Der Tod v. Tschudis.
Das Hinscheiden des verdienstvollen Förderers der deutschen Luftschiffahrt, des Majors a. D. v. Tschndi, hat in den weitesten Kreisen schmerzliches Bedauern und lebhafteste Teilnahme wachgerufen. Reichskanzler Müller hat dem Aeroklirb von Deutschland zum Tode seines Vizepräsidenten Major a. D. v. Tschndi telegraphisch
sein Beileid ausgesprochen. Reichsverkehrsminister von Gusrard hat an das Präsidium des Aeroklubs ein Bei- leidstelegramm gesandt, in dem es heißt: „Die deutsche Luftfahrt, deren tätiger Mitarbeiter und Förderer er von den Uranfängen an war, hat in Tschudi einen treuen Eckart verloren. Seine Sachkunde und sein Rat galten nicht nur in Deutschland, sondern weit über dessen Grenzen hinaus. Auch meinem Ministerium hat der Verstorbene dauernd wertvolle Dienste geleistet; sein Andenken wird unvergessen bleiben."
politische Rundschau.
Deutsches Reich.
Der Rechtsausschutz des Reichstages bei der Arbeit.
Im Reichstag haben die parlamentarischen Arbeiten mit der Wiederaufnahme der Tätigkeit des Strafrechtsausschusses begonnen. Dieser Ausschuß, der unter Vorsitz von Geheimrat Kahl tagt, wird sich auch auf die Ge- setzesvorarbeiten stützen können, die der alte Reichstag zur Strafrechtsreform geleistet hat und die durch ein über- leitungsgesetz aus das neue Reichsparlament übergeführt wurden. Geheimrat Kahl hob in der ersten Sitzung die hohe Bedeutung der Ausschußarbeit hervor. Dann wurden die sachlichen Beratungen eröffnet.
Wünsche des Mittelstandes.
Im Verlauf der Reichsdeutschen Mittelstandstagung zu Braunschweig wurden mehrere Entschließungen angenommen. Es wird gefordert: Beschränkung der Gesetzgebung auf ein Mindestmaß und weiteste Außerkraftsetzung oder nötigenfalls Zusammenziehung der bestehenden Gesetze mit ihren Aus- und Durchführungsbestimmungen und Novellen: ferner volkstümliche Gestaltung der Gesetze durch möglichste Einfachheit und Übersichtlichkeit, ohne immerwährende Hinweise auf andere Gesetze und Paragraphen sowie vor allem durch eine eindeutige Ausdrucksweise und klare Sprache; ferner umfangreiche Einschränkung der Verwaltungsbetriebe unter Ausnutzung der technischen Fortschritte und der neuzeitlichen Gestaltung kaufmännischer Betriebsführung auf allen Gebieten staatlicher Verwaltungstätigkeit; ferner Rationalisierung der sozialen Fürsorge, Beseitigung aller Ausnahmegesetze, besonders der Wohnwirtschaft.
Evangelischer Bund zum Konkordat.
Die diesjährige Tagung des Evangelischen Bundes fand in Brandenburg a. d. Havel statt und beschäftigte sich neben anderen wichtigen Fragen auch mit dem geplanten Konkordatsabschluß zwischen Preußen und dem Vatikan. Um der Parität willen, führte D. Dr. Dibelius aus, müsse es jetzt heißen: Kein Konkordat mit Rom ohne gleichzeitigen Staatsverlrag mit der evangelischen Kirche. Die Versammlung nahm eine Entschließung an den Oberkirchenrat an, in der angesichts der Konkordatsverhandlungen die Einberufung einer außerordentlichen General- synode beantragt wird. Der preußischen Staatsregierung wird in einer Entschließung mitgeteilt, daß der Brandenburgische Hauptverein des Evangelischen Bundes die Regelung der schwebenden Fragen durch ein Konkordat ablehnt. Eine solche Regelung sei nur dann tragbar, wenn die evangelische Kirche in keiner Weise benachteiligt und ihr mindestens gleiches Recht gewährt wird.
Der Schulkampf in Braunschweig.
Der braunschweigische Evangelische Elternbund hat gegen die Umwandlung der evangelisch-lutherischen Schulen des Landes in Gemeinschaftsschulen eine Protesteingabe auch an den Reichsinnenminister S e v e r i n g gerichtet. Darin wird der gesetzlich gewährleistete evangelisch-lutherische Charakter der braunschweigischen Volksschule« betont. Der Vorstand des Landeselternbundes sagt in seiner Eingabe, daß er, getrieben von seinem Gewißen, gegen jede Maßnahme, die den evangelisck-lutheri- ’ schen Charakter der Schulen verdunkelt oder antastet, den Kamps auf nehmen wird.
Rußland.
Das neue Wehrpflichtgesetz.
Seit dem Beginn des Monats Oktober ist in Sowjet- rußland das neue Gesetz über die allgemeine Wehrpflicht in Kraft. Die Zeit des gesetzlichen Wehrdienstes verkürzt das Gesetz von vier auf drei Jahre für alle Waffengattungen, außer der Fliegertruppe, in der die Dauer des Militärdienstes von drei auf zwei Jahre herabgesetzt wird. Bit Durchführung des Gesetzes vergrößert die Zahl der Re- kruten jedes Jahrganges bis auf eine Million 200 0M Mann, von denen -100 000 Mann dem regulären Truppenteil einverleibt und 800 000 Mann den Territorialabtei- lungeu zugewiesen werden. •
Lettland.
Die Neuwahlen zum Parlament.
Bei den Wahlen zum lettländischen Parlament haben die Deutschers bisher 27 750 Stimmen und sechs Mandate erhalten, womit sic an dritter Stelle hinter den linken Sozialdemokraten mit 56 400 und den linken kommunistischen Gewerkschaften mit 32 500 Stimmen marschieren. Wenn auch das Mahlergebnis an§ ganz Lettland noch nicht vor liegt, so läßt sich bereits sagen, daß die Wahlen keine grundlegende Verschiebung der parlamentarischen Kräfte bringen werden.
Aus In- und Ausland
Berlin. Am Donnerstag, den 11. Oktober, tritt in Berlin die Führerschaft des Evangelischen Reichs- elternbundcs der Großorganisativu der Elternbewegnng zusammen, um zur schul- unb kulturpolitischen Lage Stellung zu nehmen. Außerdem werden die Fragen des Ausbaus der Volksschule erörtert werden.
Bombay. Hier wird die sog. Simon-Kommission erwartet, welche die cnglandseindlichc Bewegung eittdämtnsu soll. In einem Erpreßzuge, der nach Bombay fuhr, explodiert nun eine Bombe, die zwei Eisenbahnwagen vollständig zerstört hat. Vier Menschen wurden getötet und zahlreiche Personell verletzt. Das Attentat war gegen die Simon-Kommission gerichtet.
Komitee für internationale Aussprache.
Ramsay.Macdonald wird sprechen.
In Berlin bat sich ein „Komitee für internationale Aussprache" gebildet, das aus den Führern der großen politischen Parteien im Reichstag wie aus den Vertretern der maßgebenden Kreise in Deutschland besteht. Dieses Komitee hat die Absicht, die gegenseitige Orientierung und die Fühlungnahme zwischen deutschen und ausländischen Staatsmännern. Wirtschaftsführern, Gelehrten und Schriftstellern zu fördern. Es hat Vortrage von führenden Persönlichkeiten des Auslandes in Aussicht gegnommen.
Das Komitee setzt sich aus Professor Bredt, Pro- fefsor Albert E i n st ein, Gerhart H a ü p t m a n n, Frau Marie von Hindenburg, Prälat Kaas, Reichsminister K o ch -Weser. Herrn vonLiudeiner -Wildau, Reichstagsprüsident Löbe, Präsident der Handelskammer Franz von Mendelssohn, Generaloberst von Seeckt, Präsident des Reichswirtschastsrates Karl Friedrich von Siemens, Reichsminister Dr. Stresemann, dem Schatzmeister Professor Dr. Ludwig Stein und dem Geschäftsführenden Mitglied Frau Autonina Vallentin zusammen. Die Hinzuziehung entsprechender Vertreter der Landwirtschaft und der Gewerkschaften ist vorgesehen. Reichstagsprüsident Löbe hat für diese Vorträge den Plenarsaal des Reichstages zur Verfügung gestellt.
Den ersten Vortrag in dieser Reihe wird am Montag, den 15. Oktober, der Führer der englischen Labour Party, Ramsay Macdonald, halten.
Der Welfenschah.
Drohender Verkauf nach Amerika.
,31t den Mitteilungen über den bevorstehenden Verkauf des sogenannten Welsenschatzes nach Amerika durch den ehemaligen Herzog von Braunschweig erfährt man, daß die geplante Maßnahme mit finanzieller Zwangslage begründet wird, besonders mit dem Hinweis auf die noch ungeklärten Verhandlungen zwischen dem Hause Cumberland und dem Preußischen Staat über den Welfenfonds. Hierbei handelt es sich um jenen Abfindungsfonds, der 1866 auf 16 Millionen Taler bemessen war, 1870 auf 14 Millionen Taler festgelegt und 1925, als die Inflation von dem früheren Vermögen wenig übriggelassen hatte, als Anleiheablösungsschuld in Höhe von 1,166 Millionen Mark anerkannt wurde. Hiervon wurden 180 000 Mark ausgelost.
Der frühere Herzog von Braunschweig, der Gatte der Tochter Kaiser Wilhelms II., bat den Welfenschatz nach der Schweiz schaffen lassen und einen Wiener Kunsthändler mit dem Verkauf des Schatzes beauftragt. Der Schatz soll amerikanischen Liebhabern zilnl Preise von zehn Millionen Dollar angeboten worden sein. Diese Absicht hat den hannoverschen Oberpräsidenten Noske veranlaßt, die preußische Regierung zu ersuchen, alle Mittel in Bewegung zu setzen, um diesen Schatz Deutschland zu erhalten. Auch hat sich das Landesdirektorium der Provinz Hannover bereit erklärt, eine angemessene Summe aufzu- bringen, wenn dadurch die Erhaltung des für das niedersächsische Land höchst wertvollen Kunstschatzes gewähr- leistet werden könnte. Der Preußische Staat nimmt lebhaften Anteil an diesen Bestrebungen.
Die Kostbarkeiten des Welfenschatzes »bestehen aus einer großen Anzahl hauptsächlich frühmittelalterlicher Kunstwerke, die für deutsche Volkskunde und Kulturgeschichte von allergrößter Bedeutung sind.
Das Attentat im Darmstädter Schloß.
Der überfallene Graf Hardenberg.
Graf Kuno von Hardenberg, der als Hofmarschall des ehemaligen Großherzogs von Hessen im Neuen Palais in Darmstadt seine Dienstwohnung hatte, wurde dort von mehreren Personen überfallen und schwer verletzt. Die Einbrecher raubten dem Bewußtlosen die Schlüssel zu den Schloßräumen und nahmen eine große Zahl dort vorhandener Wertgegen
stände mit. Die Polizei fahndet eifrig nach den Tätern und verfolgt bereits eine bestimmte Spur.
Es ist nicht ausgeschlossen, daß die Einbrecher nicht in bet Absicht, zu rauben, in das Palais eingedrungen sind, sondeny daß sie beabsichtigten, nach gewissen Schriften und Dokumenten zu suchen, die sie aber nicht fanden. Die Einbrecher müssen jedenfalls von sehr feindseligen Gefühlen dein Grafen Hardenberg gegenüber erfüllt gewesen sein, denn sic begnügten sich nicht damit, ihn niederzuschlagen, sondern sie schlugen solange auf ihn ein, bis er sich tot stellte und die Verbrecher glaubten, ihn endgültig beifeitegeschafft au haben.
Der BüMeniräger W ^
3 0 Paratyphuserkranküngen in
In Dresden und Umgegend sind in den . einige 30 Personen von Barmerhan^ungen worden. Nach den bisherigen Ermittlungen I sich um Paratyphus E. Ein Erkrankungsfall ist Verlaufen; die anderen Personen befinden sich Wege der Besserung. Die Ansteckung ist durch c Bazillenträger ermittelten Küchenangestellten dener Ratsweinkeller erfolgt. Gegen die Weiterverw der Krankheit wurden alle Borbeugungsmaßno getroffen. " " "
Kein Abbau der MohnuWSzMkgKwirLschast.
Berlin. Zeitungsmeldungen haben letzthin wiederlak über einen bevorstehenden weiteren Abbau der Wohnu râ Zwangswirtschaft im allgemeinen sowie insbesondere bevorstehende staatliche Maßnahmen zur anderweitey der derzeitigen Vorschriften über die Untervermietüna 1 LLohnräuuicn berichtet. Wie der Amtliche Preußische dienst aus dem Ministerium für Bollswohlfahrt erfährt . el bohren diese Nachrichten jeder tatsächlichen Unterlage. ' 1 |
Schweres Siusiurzunglüll in Prag.
Pra g. An der Ecke der Poricstraßc und der Sifdinfä passe ist der große fünfstöckige Neubau des Geschäftshauses Firma Jaschek samt dem davor errichteten Baugerüst aus f her noch ungeklärter Ursache cingestürzt. Das Gebäude ^' bereits unter Dach. Auf dem Bau luaren etwa 80 beschäftigt, von denen der größte Teil verschüttet wurde weil es sich bisher feststeuen ließ, werden etwa 4g Arbeit-- noch vermißt, während etwa 20 Schwer- und Leühtvcrlcii^ bereits aus den Trümmern geborgen worden sind. Die glücksstelle wurde sofort durch eine starke Truppenabteiluna X gesperrt. Sämtliche Feuerwehren mürben alarmiert. ’
Kongresse und Versammlungen
k. Der Wafsentag der Feldartitteristen. Zum «-äsen nach dem Kriege trafen sich die Angehörigen der deutschen Feldartillerie in Berlin. Es fand ein Advel! deni Garteugelände der Neuen Welt statt. Annähernd W Festteilnehmer waren aus allen Teilen des Reiches zusamt, geströmt. Auch die alten Kameraden aus bem besetzten und aus Danzig fehlten nicht. Viele Verbände batte« treter entsandt. Generalleutnant von Walter begrünte Erschienenen und verlas die Grüße Hindenburgs vou Gallwitz hielt die Gedächtnisrede für die aefaimM Kameraden. Eine frohe Geselligkeit hielt dann bu nn™ Kanoniere noch lange zusammen beim Austausch innerungen, kameradschaftliche» Gespräche», Soldatenlied,.- und Tanz. ‘ -
k. Frauenbund für sittlichen Aufbau. Der Deutsche ^rautL kampfbund, der unter Führung von Frau Guida Sieht. Eisenach steht und es sich zur Ausgabe gemalt hat, Deutschland geistig und sittlich wieder aufzubauen, begann in Eisenach ferne dritte Reichstagung. Vertreter der angeschlossenen Verbände und auch der Kirchen aus allen Teilen Deutschlands und aus dem Auslande waren anwesend. In einem Vornan „Die Kampffront der modernen Sexualreform" wies Kran Guida Diehl auf alle die dunklen Mächte hin, die das deutsche Volk sittlich verpesteten und es neben dem äußeren menbruch auch seelisch zugrunde zu richten drohten. Nur die Bildung einer Einheitsfront der sittlichen Weltanschauung könne rn dem Kampfe gegen zersetzende Literatur, schamlose stilnie Theaterstücke, Revuen, Entblößung in Mode und Sport, derverhütung zum Siege führen.
Neichstagung des Bundes für christl ErMurtg in Haus und Schule
Gießen, 9. Ott. Am gestrigen zweiten Tage der Nächs- tagung Ves deutschen Bundes für christliche evangelifchc Erziehung in Haus und Schule fand vormittags die Haupiocr- Sammlung und die Führer- und Bertretertâgung statt. Äm Nachmittag war eine öffentliche Bibelstunde, der am Abend in der Universitätsaula der zweite öffentliche Hauptvortraq folgte. Prof. Dr. Hupfeld-Rostock sprach vor einer großen Zuhörerschaft über das Thema „Das evangelische Haus und die Sibel“. Der Redner fordert die vertiefte Benutzung der Bibel für die evangelische Familie und zwar zu Hausandachten. Die Ausführungen waren auf die Zuhörerschaft von einer derartioeii tiefen Wirkung, daß man auf die vorgesehene Aussprache verzichtete. Heute findet die Tagung mit öffentlichen Vorträgen am Nachmittag und Abend ihren Abschluß.
EisenbahnungM^ bei Dutenhofen unweit Gießen.
. * Dutenhofen, den 9. Oktober 1928. I
Heute vormittag gegen 9 Uhr stieß in der Abzweigstelle der V Verbindungsbahn Dutenhofen nach Eießen-Bergwald ein 1 beitszug, der auf 'dem falschen Gleise von Gießen Persoiien- I bahnhof kam, mit deyr in voller Fahrt von Wetzlar unsere Station durchfahrenden Güterzug, Nummer 5826, zusammen. - Sämtliche Hauptgleise der Strecken Gießen—Köln und lassen —Koblenz und die der Verbindungsbahn wurden geiperri und mutzte der Personenverkehr durch Umftcigen, der Gütervel- kehr durch Umleitung aufrecht erhalten werben.
An der Unfall stelle herrschte ein wüstes Durcheinander. ■ schwere Lokomotive des Güterzugs 5826 ist mit |amtW Achsen entgleist. Der Packwagen des Güterzugs liegt ; mert um, mehrere mit Steinen, Kohlen und Brettern belaoen Wagen hängen fest ineinander, sind teilweise ümgèsturzt. ff sind noch etwa 12 Wagen des Güterzugs entgleist. Der Arve> ^ zug, der nur 6 Wagen stark war, hatte im falschen Gleis Dui ^ Hofen— Gießen Kleinschlag und Brennstoff auf dèr Streue teilt und war mit Rottenarbeitern besetzt, die sich aber o . Abspringen retten konnten. Die Lokomotive des Arbepsz », blieb, da sie die Wagen geschoben hatte, unversehrt, way die Güter, Zugmaschine schwer beschädigt wurde. Der eiw, Jahre alte Lokomotivführer Hacke aus Dillenburg, Der Eüterzug begleitete, wurde durch den Anprall von ber schine' geschleudert und mutzte mit Kopfverletzungen uno schuugen durch die Gießener Sauitätskolonne in die M • gische Klinik befördert werben. Die Verletzungen sm lebensgefährlich. Sonstige Menschenleben kamen Unfalls Schaden. Der Heizer der Güter, zugslokomotive blieb e unverletzt. * . $iT
Der sofort alarmierte Gießener HilfsgeräteM^ iras ^£ 30 Minuten nach Eintreffen der Meldung in MW Unfallstelle ein. Sofort wurde Pendelverkehr zwiM und Dutenhofen zur Aufrechterhaltung des Persoirc .. eingerichtet. Von Dutenhofen nach Wetzlar sonnten - ^ richtig fahren. Der Güterzugverkehr wurde terlweM ,„ Strecke Gießen— Lollar--Wetzlar umgeleitet.
Abend waren die Aufräumuugsarbeiten noch niw ^ie Der Sachschaden wird auf mehrere 100 000 Markdirekt^ Vertreter der Gietzener Aemter und der Rerchso y weilten au der Unfallstelle, die mit einer riesigen menge umlagert war. , ^n
Die Ursache des Zusammeiistoßes dürfte vermut ^ dichten Nebel, der die Sicht des Führers vom ü n« einflußte und auf unzureichende Verständigung ö Urbeits- Fährdienstleiter in Dutenhofen und dem^FUmer . efiw Zuges zurückzuführen sein. Die Unfallstelle bAin gje^n 200 Meter von dem Besehlstellwerk toer^1'
zu und konnte bei dem ^dichten Nebèl nicht ube