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* Fulda, den 20. -Teptemicr 1928.

Mrtmgsoebem ^ung,

[ ,. Aus bestimmter Absicht eröffnet die Vor-

ti^^ 1 hr Adnterprvgramm mit einem Vortrag Wir leben im Albrecht Dürer Jahr 1928!

^sihrccht ^'".^jenSEhrt Eure deutschen Meister" und F Stiibte, in denen des 400. Todestages

F^üpicl gedacht wurde, folgend, hält es auch die k Dülks' ' für eine Ehren- und Dankespflicht, den htacr< her einer der größten Geister verehrt wird.

;n ^rc"l ,hetti) der Vorlragsbereiiiigung wird Herr Dr. I ,®ottr«flJ cincn Lichtbildcrvortrng des großen Mei- K«rrn Dr. Mayer, der als Dozent für Literatur: L^-Âtftfe in Nürnberg, der Heimatstätte Dürers, t iivilstü^"b,,f eines glänzenden Redners und feinsinnig L gebt ^nen voraus. Eo schreiben dieMünchener kMM.^ten" anläßlich eines seiner Vorträge:Herr Lu s . ^,ine trockene Gelehrtennatur. Mit den Willy , Ullb der empfänglichen Seele des Dichters Müder der göttlichen Schöpfung in sich auf, M er,d? iAiinhcitsburitenben Sinne in sich aufgesogen ita er in herrlichen Bildern auf die Platte und in einer Sprache von hinreißendem âld sein Vortrag den zahlreichen Besuchern

I Das Sänger-Quartett 1927 Fulda,

"wrniaa den 30. September d. I., abends 7 Uhr, im KB M Armenhauses sein 1. Stiftungsfest, verbunden " ^ianasvorträgen, lebenden Bildern und Festball. W^ ' bat in liebenswürdiger Weise der Vorsitzende des

Sängerbundes, Herr Zirkenbach, übernommen. Die F . hürnen Vereins hat für einen sehr unterhaltungs- acwrgt. Det musikalische Teil wird vom Streich- ^ V freiwilligen Sanitätskolonne Fulda ausgeführt. M Herr Hermann Flohr, wird mit feiner gutge- MAngè'kschar nur auserwählte Chöre zum Vortrag M Aus dem Gerichtsfaal.

I jrefUng d e r Gewerbeordnung: Am 12. mar der 'Maurermeister I. K. von hier vom Amts- WL. ,u 40 Mark Geldstrafe verurteilt worden, weil und Dezember 1927 mehrere Maurerlehrlinge vom Unterricht der gewerblichen Fortbildungs- irntschuldigung fern gehalten hatte. Gegen dieses K Berufung eingelegt, und das Revisionsgericht

L«lllteil ausgehoben und die Angelegenheit zur noch- Wandlung. an das Amtsgericht Fulda zurückve^-

F e. hem gestrigen neuen Termin erkannte dieses jc- tâivn auf 40 Mark Geldstrafe. ; Derselbe Beschul- einen bei ihm seit 1. November 1927 beschäftigten bei der städtischen Berufsschule angemeldct. Gr

I J hebertretung des Ortsstatuts über die städtischen zu ä Mark Geldstrafe verurteilt. Ueber- -er Kraftfahrzeugordn u n g : Der Kauf- Frankfurt hatte im April mit feinem Personen- Kurve RangstraßeKessel ein vor ihm fahrendes Witkiholt und war dabei mit diesem zusammengestoßen, dafür zu 8 Mark Geldstrafe und zur Tragung der Mmmeilt. Weil der Kaufmann O. K. von hier das M«ichen eines Verkehrspolizisten nicht beachtet hatte, M 5 Mark Geldstrafe verurteilt. Ein Einwohner hatte die vom Ortsbrandmeister angesetzte Uebung MMmwehr unentschuldigt versäumt. Da sich in der ergab, daß der Anklagte schon öfters unentschul- » «tagen fern geblieben war, wurde er zu 3 Mark «Meist. Unbefugt den Meistert i t e l Mn-Wil die Witwe A. D. von hier unberechtigter- MmLijtertiicl ihres verstorbenen Mannes auf ihren fc#ta usw. trotz Verwarnungen der Handwerks- Ww-.MNsiihrt hatte, wurde sie zu 3 Mark Geldstrafe mit. - incr^ Verhältnisse zwischen Hausbesitzer MlMiHe die Verhandlung über eine Privatklage des

K Men die Ehefrau V. von hier Ws. K Muldigte, eine leicht erregbare urMidigung 6 Mark Geldstrafe und hat ! Anfahrens zu tragen.

wegen Belei- grau, erhielt dazu noch die

Mißstände im Wechfelvertehr.

IDiMskammernebMstèlle Fulda schreibt uns: ikWnverbände der Wirtschaft haben in mehreren Bc- M die Frage geprüft, wie offensichtliche Mißstände im jâuW durch geeignete Einwirkung auf die am Wechsel- ir tareijierten deutschen Wirtschaftskreise beseitigt werden sMftjim Laufe der letzten Zeit herMsgestellt, daß in ^ch zunehtzendem Umfange Wechsel unversteuert in Mlicicranten gesandt werden, ohne daß sich die Waren- m darüber klar sind, daß sie hierdurch gegen die Be- KMcn bes 8 5 des Weckselsteuergesetzes gröblich verstoßen MW genommen werden können.

®weitere Unsitte ist die Istzahlunggabe, vordatierter '' !ch"ut Unklarheit darüber zu bestehen, daß die

Wechsel mit dem Tage der tatsächlichen Aus- Serienbung beginnt.

Mstände. im Wechselverkehr die ordnungsmäßige ^r Geschäfte erheblich beeinträchtigen, haben sich '.» """bände, der Wirtschaft zu durchgreifenden Maß- Wnuber solchen Firmen entschlossen, die trotz vor- Ici einer den vorstehenden Grundsätzen Behandlung verbleiben. Es werden daher K r.^ Bcn unversteuerten Wechseln aufaesordert, die nicht ohne weiteres die Abstellung des Aussteller erfolgt, der für die verantwort- Industrie- und Handelskammer bzw. mitzuteilen. Die Kammer wird sodann die ouf.bas Unzulässige ihrer Handlungsweise treten '^" "^ "^^ ^en zuständigen Behörden in

(interessante Altertumsfunde in Ober- 1365 Denkmalpflegers für Oberhessen, ""'Eßen, wurde im benachbarten Heckenwald W'iez«:.,^Met. Wie der Denkmalspfleger feststellte, Mdil iriâ^" Urnenfelderleuten her. die als Acker- MV ei ÄA^n. Landstriche Mitteldeutschlands besiedel- MMle " r ^n Anlagen beieinander wohnten. An Meweifo La 5 â Brandgrab ermittelt wurde, fanden lcMt>r>1C "iEe und eine Urne, deren Form und eistem eingeritzten dreilinigen, etwas gu5 stehend. Die Bestimmung ermöglichte, daß

Nilin nuo,t 1200 bis 1000 v. Christi Geburt M io ein Alter von rund 3 Jahrtausenden hat.

MkMunaen ^". Monzestufen an. Wei- ' ivuen in nächster Zeit in dieser Gegend

Auheim z "'^bopt. (Bisher über 35 000 Badegäste 13. Pens.,,., "7er Gesamtbesuch unserer Badestadt be= râj,/.^ber W530 Personen: anwesend waren

M ^" 365 ooo^h81 Badegäste. Seit 1. Januar d. J. ig Bader verabreicht.

^slysjnu,n J ^Rücksichtsloser Autofahrer.) Noch ist KMétonen v«rs Autofahrers, der vor einiger Zeit Nieter m:r?"ooliegen ließ, in aller Erinnerung, Eurde t>^"m^'^icher Fall gemeldet. Am Sonu- 105 liegen EguittMtkön ein Mann angefahren feüÄâ ®5 gelang, den rücksichtslosen

E'IWhn 7uurhJ^C^-3lllto überfahren.) Im benach- on ein«T«BncÖ der Kirchweihe ein drei- ^ankenbz ,?^ überfahren. Das Kind mußte lhèssenz ^ Erbracht werden.

grieM Die Vorträge und Uebungen Mb^bvkg, dberg beginnen am 16 Oktober d. J. M^t'Ä^ Racken- ^" Eisenbahner-Erholungsheim in ÄBl>n Verhandlungen ist das hie- E ^"Seaanno,." Lositz der Eisenbahn-Angestellten- 0en- die aus ihm ein Erholungsheim

machen wird. Für Bad Homburg. bedeutet das einen großen Verlust, w< i> .hiermit ^rrus der br>re»tkgLr ichrete n- Sanatorien aus dem Kurwesen genommen wird, andèrseits aber dürfte der neue Betrieb sich günstig auf das Wirtschaftsleben der Stadt nnswirken, sollen doch in ganzjähriger Kur etwa 1700 Heilungsuchende im Jahre hier untergebracht werden. Das neue Heim wird voraussichtlich am 1. November eröffnen.

Frankfurt a. M., 18. Sept. Ein lang gesuchtes Kleeblatt, das feit einigen Wochen die Stadt und die nähere Umgebung heimsuchte und es auf die Beraubung von Rollfuhrwerken und unbeaufsichtigt parkenden Autos abgesehen hatte, vor denen kein Fahrzeug mehr sicher war, ist von der Kriminalpolizei am Sonntag festgenommen worden, Es handelt sich um den aus dein Zuchthaus entwichenen Zuschneider Forster aus Pir­masens, den Kraftwagenführer Scheffler aus Chemnitz und den Monteur Wallinger aus Chemnitz, die sich hier zu der frucht- baren Tätigkeit zusammengefunden hatten. Forster und Scheffler hob man aus den Betten, Wallinger ereilte sein Schicksal auf der Kaiserstraße. Das Trio hat mit einem ge­mieteten Personenkraftwagen die Parkplätze und Haltestellen von Rollfuhrwerken angefahren und aus den Fahrzeugen mit­gehen heißen, was zu erreichen war. So find dem Trio eine Anzahl wertvolle Frachtgutstücke mit Mänteln, Schuhen, Stof­fen und Wäsche in die Hände gefallen, ebenso eine Reihe Reisegepäckstücke, wie Reisekoffer, Handkoffer und Aktentaschen mit Inhalt. Das verwendbare Gut wurde in und um Frank­furt abgesetzt. Es sind dem Trio aber auch Sachen in die Hände gefallen, für die es keine Verwendung hatte, wie Musterkoffer und Reisekollektionen. Sämtliche Sachen, die vorgefunden wurden, sind beschlagnahmt worden. Mit einem Armeerevolver bewaffnet lief ein Griesheimer Einwohner, der offenbar irrsinnig geworden ist, in der Siedlung am Nieder Wald umher und bedrohte die Fußgänger. Nach seiner Fest­nahme wurde er einer Heilanstalt zugeführt. Der wegen mehrfachen Betrugs und Heiratsschwindels gesuchte angebliche Ingenieur Alois Feuerbach von hier ist gestern in einem Kaf­feehaus in Höchst festgenommen worden. Gleichzeitig wurde sein vor dem Gebäude stehendes Auto beschlagnahmt. Feuer­bach ist ein schon schwer vorbestrafter Mensch.

Darmstadt, 18. Sept. (Die ersten Stahlhäuser in Hessen.) Nun hat auch Hessen die neueste Errungenschaft, das 'Stahl­haus, erhalten. Bisher wurden in Hegen vier Stahlhäuser errichtet, und zwar in Egelsbach bei Darmstadt ein Doppel­haus, das vier Zimmer mit Zubehör und zwei Mansarden faßt für jedes Haus, und in Man^ zwei Stahlhäuser mit 3 Zim­mer-Wohnungen und je zwei Mansarden. Die Häuser wurden von der Stahlhaus-E. m. b. H., Duisburg-M. errichtet.

Seligenstadt a. M., 18. Sept. (Reicher Kindersegen.) Die Frau eines hiesigen Geschäftsmannes beschenkte ihren Gatten dieser Tage mit dem 23. Sprößling. Von den 23 Kindern sind noch elf am Leben. Die glückliche Mutter steht im 44. Lebensjahr: sie ist bereits Großmutter.

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Börse und Handel.

Frankfurter Börse vom 20. September. Die Geschäftslosig­keit an der Börse hielt auch heute an. Sie hat einen in nor­malen Zeiten selten dagewesenen Tiefpunkt erreicht. Bezeich­nend für die Stille an der Börse ist die Tatsache, daß sämtliche Besucher den Saal verlassen konnten und sich auf den Börsen­platz begaben, als das LuftschiffGraf Zeppelin" über Frank­furt fuhr, ohne daß hierdurch die Umfatztätigkeit irgendwie be-- einträchtigt worden wäre. Die wenigen Verkaufsausträge, die bei Bürsenbeginn vorgelegen hatten, konnten nur zu ermäßig­ten Kursen erledigt werden. Zur Abschwächung dürften neben den niedrigen Newyorker Kursen auch die schwache Haltung der Pariser, Amsterdamer und Brüsseler beigetragen haben. Man will auch Verkäufe von solchen Besitzern beobachtet haben, die durch die Schwerfälligkeit der letzten Monate von weiterem Aushalten abgeschreckt worden sind. Auch später war das An­gebot immer noch überwiegend, doch konnte man bemerken, daß jeder größere Versuch der Kontremine, auf die Kurse zu drücken, durch sofortige Aufnahme unterbunden wurde und schließlich Tam, ausgehend vom Moittanmarkt, eine etwas bes-^ scre Tendenz zum Durchbruch. Die meisten Aktien schließen aber trotzdem unter dem gestrigen Stand. Am Kassamarkt hielt die Geschäftslosigkeit ebenfalls an, sie hat jetzt auf diesem Gebiet einen Grad erreicht, daß eing weitere Ausdehnung überhaupt nicht mehr möglich scheint. Am Rentenmarkt waren deutsche Anleihen anfangs etwas belebter, da Prämienkäufe auf län­gere Sicht vorgenommen wurden, doch ließ auch hier sich soäter eine gewisse innere Schwäche wahrnehmen. Liguidationspfand- briefe blieben gut behauptet. Von ausländischen Anleihen war die österreichische Gold-Rente stärker gefragt und im Kurfe etwas gebessert. Auch Anatolier konnten sich nach schwacher Eröffnung im Verlauf befestigen. Im Freiverkehr wurden Guldenrussen zu 3, 1902er zu 4, Schröder-Rumänen zu 37 um- geseßl. Am Montonniarkt konnte sich im Verlaufe trotz der Meldung, daß das rheinisch-westfälische Kohlensyndikat keine Preiserhöhung beantragen werde, auf Deckungen der Kontre­mine eine Besserung durchsetzen. Fest lagen namentlich Eelsen- kirchner und Phönix. Dagegen gaben Rheinsrahl und Mannes­mann etwas nach. Kaliaktien waren gesckäftlos bei nachqeben- der Tendenz. Von chemischen Aktien eröffneten Farbindustrie 2.75 Prozent unter dem am äußersten Schluß eingetretenen er­höhten Stand, ohne daß größeres Material zum Verkauf ge­langt wäre, aber andererseits konnte sich der Kurs im Ver­lauf auch nicht vorübergehend erholen. Scheideanstalt verloren

1.5 Prozent. Elektroakten waren in Uebereinstimmung mit der Allgemeintendenz ebenfalls schwächer. Licht u. Kraft gingen

3 Prozent zurück, Ges. für clektr. Untern. 2.5 Prozent, Siemens u. Halske 2 Prozent, Lieferung 2.25 Prozent, Chade 8 Mark. Auto- und Maschinenakten gaben meist etwas nach. Feste Hal­tung ließen indessen Mönus und Frankfurter Maschinen erken­nen. Von Zellstoffaktien setzten Waldhof niedriger ein, waren aber im Verlauf um 1.5 Prozent erholt. Aschaffenburger blie­ben ohne Umsatz. Bauwerte haben sich ziemlich behauptet. Am Bllilkenmarkt hatten Reichsbankanteile unter Mattstellungen zu leiden, so daß sich eine Kurseinbuße von 3.5 Prozent ergab, auch die übrigen Bankaktien waren mehr oder minder gedrückt. Han- delsaesellschaft waren 3.5 Proz. niedriger gefragt ohne Umsatz. Schifsahrtsaktien lagen schwach bei Rückgängen bis 1.25 Proz. Versicherungsaktien bewegten sich auf dem gestriaen Stand. Der Devisenmarkt kaum verändert. London gegen Newyork 4.8510, gegen Paris 124.017. gegen Schweiz 25.20,5, gegen Holland 12?07,75, gegen Spanien 29.33, gegen Mailand 92.78.

Frankfurter Abendbörse vom 20. September. Die Abend­börse hüte ein freundlicheres Aussehen. Anregung gab der feste Schluß der Pariser Börse. Die Umsätze blieben aber wie­der klein. Es genügten schon verhältnismäßig geringe Beträge, um die Kurse' nach oben zu beeinflussen. Interesse bestand namentlich für Gesfürel, die 1.75 Prozent stiegen und nach­börslich bis 171 gefragt blieben, sowie für Farbenindustrie. Auch Chade waren etwas erholt. Am Rentenmarkt haben sich Ana­tolier auf dem erhöhten Schlußstand der Mittagbörse behauptet.

Frankfurter Schlachtviehmarkt vom 20. September. Auf­trieb 71 Rinder, 920 Kälber, 340 Schafe, 507 Schweine. Markt­verlauf: Schweine schleppend, Ueberstand. Kälber rege, ausver­kauft. Schafe ruhig, ausverkauft. Pst-eife für 1 Zentner Le­bendgewicht : Kälber B 7881, C 7377, D 6372. Schafe: A 1/4852, B 4047, C 3038. Schweine: B 7376, C 72 - 76, D 7075, E 6772. Fleifchgroßmarkt: a) Frisches Fleisch: Ochsen- und Rindfleisch 1. 9095, do. 2. 8090. Vullenfleisch 8085, Kuhfleisch 2. 50 -60, do. 3. 3050, Kalbfleisch 1. 100 110, do. 2. 90100, Schweinefleisch 8895; b) Gefrierfleisch: Rindfleisch Vorderviertel zollfr. 54, verzollt 70, do. Hinterviertel zollfrei 62, verzollt 80. Schleppend.

Frankfurter Produktenbörse vom 20. September. Die Aus­landsforderungen für Brotgetreide waren heute etwas erhöht. Trotzdem blieben die Preise für Jnlaüdsgetreide unverändert und auch die Geschäftstätigkeit zeigte keinerlei Belebung. Die Käufer sind auf allen Gebieten zögernd und zurückhaltend. Am Mehl- und Futtcrmittelmarkte blieben die Forderungen eben­falls unverändert bei stillem Geschäft. Weizen neue Ernte 22.25, Roggen neue Ernte 22, Sommcraersie 26, Hafer inl. 21.7522.25, Mais für Futterzwecke 20. Weizenmehl 3333.50, Roggenmehl 30.2531, Weizenkleie 12.90, Roggenkleie 13.25.

Amtliche Berliner Notierungen vom 20 Sepie mber.

* Börsenbericht. Im Gegensatz zum vorbörslichen guiver» kehr, oer bet zwar größter Zurückhaltung gegenüber den gestrigen Schlußnotierungen noch gehaltene Kurze zeigte er­öffnete die Börse in einheitlich schwächerer Tendenz. Die Spekulation und auch die Provinz nahmen Positionslösungen vor, die aber bei der allgemeinen Geschasttzstille trotz ihres be­grenzten Umfanges empfindliche Kursabschläge zur Folge hatten. Tie Kursrückgänge erstreckten sich aus fast alle Markt­gebiete^ Mud) die bisher bevorzugten Werte gaben erheblich nach Ter (9e(bmartt zeigte einen leichten Rückgang des Satzes für Tagcsgeld auf 5%714 Prozent. Der Satz für Monats- gelo blieb mit 8ff9% Prozent unverändert, auch für Waren­wechsel nannte man wieder einen Satz von 7 Prozent. Im Verlaufe schränkte sich die ohnehin schon geringe Umsatztätigkeit Np") Acuter ein und die Tendenz blieb ausgesprochen lristlos. Größere Kursveräuderiingen traten jedoch nicht ein, die Kurse bröckelten nur wenig ab. Ta Nachrichten von einem schwachen Verlauf der Londoner Börse eintrafen und neuerdings wieder Be,i,rchtungcii über Reportgeldkürzungen geäußert wurden, wurde die Geschäftsunlust noch verstärk!.

* Produktenbörse. Tic Tendenz vom Ausland war fest. Der hiesige Markt wurde davon kaum berührt, int Gegenteil madjte sw) eher willigere Tendenz bemerkbar. Dabei ist das Angebot keineswegs größer geworden. Das Interesse für Ware bat sich außerordentlich verknappt. Die Mühlen haben nur in kleinstem Umfange Mehlgeschäfi und dies meist zu Preisen, die wenig rentabel erzcheinen. Deshalb bleibt von Müllerseite der Korn- einkauf vernachlässigt und die Zufuhr von nahem Material besser als verwertbar. Im Licferungshandel kam dies deutlich zur Geltung in den Nachlässen der Preise für vordere Sichten. Per später konnten die Kurse sich zicinlich behaupten. Tas gilt für Weizen wie auch für Roggen. Gerste hat stillen Verkehr, erabci zeigt sich anhaltend Interesse für gutes Braumaterial. In Hafer scheint der Konsum nicht sonderlich stark versorgt zu sein. Die Gebote lauten indes keineswegs besser. Mais ruhig Mehle schwer abzusetzen.

Getreide- und Olsaaten per 1000 Kilogramm, sonst per c 100 Kilogramm in Reichsmark.

Welz., mârk

20. 9. 204-207

19. 9. 204-207

Weizkl f.Bln

20. 9. 14,0

19. 9. 14,0

pommersch

Rogll. s.Bln

14,2

14,2

Rogg., märk.

207-210

207-210

Raps

328-330

328-330

pommersch.

Leinsaat

westpreuß.

Vikl.-Erbsen

41-50

41,0-50,0

Wintergerste

200-206

200-208

kl Spciseerds.

Sommergerfl

.

guttererbfen

Hafer, märk.

191-201

191-201

Peluscbkcn

_

pommersch.

Ackerbohnen

westpreuß.

Wicken

_

Weizenmehl p 100 kg fr. Brl br tust. Sack (feinst. Mrk ü Not.

25,7-29,0

25,7-29,0

Lilptn., blau Lupin., gelbe SerabcHa Rapskucben Leinkuchen '

19,0-19,4

23,0-23,3

19,0-19,4 23,0-23,3

20,7-21,3

21,0-215

Noqaenmehl P 100 kg fr. Berlin br. inkl. Sack

27,2 29,7

27,2-29,7

Trockenschtzl. Soya-Schrol Torsml 30,70 Qartoffelfld.

20,7-21,3

21,0-21,5

-- 'rtiwKTi ----

Kirchliche Nachrichten.

Evangelischer Gottesdienst.

Sonntag, den 23. September (16. Sonntag nach Trinitatis). Fulda. Vorm. 8 und 9.30 Uhr: Pfarrer Theiß aus Burghaun. Vorm. 11 Uhr: Kiiidergottesdienst. Bieberstein. Vorm. 9.15 Uhr: Pfarrer Dr. Fritsch. Großenlüder. Vorm. 10 Uhr: Pfarrer Hattendorff. Bad Salzschlirf. Vorm. 10 Uhr: Kreis­pfarrer Weber. Amtswoche Kreispfarrer Weber. Fulda. Mittwoch, den 26. September, abends 8 Uhr: Bibelstunde im Schwesternhause.

Evangelische, landeskirchliche Gemeinschaft, Buttlarstraße 17.

Sonntag, den 23. September, abends 8 Uhr: Bibclstunde.

Dienstag abend s. 15 Uhr: Bibel- und Gebelstunde. Jedermann ist herzlich eingeladen.

Katholischer Gottesdienst.

Sonntag, 23. September. Fulda. Dom. 1. Beicht gelegen- heilen sind: Samstag morgens von 5.30 Uhr ab; nachmittags von 23 Uhr für Kinder; von 4.30 7 Uhr und von 7.39 Uhr ab für Erwachsene: Sonntag morgens von 5.30 Uhr ab. 2. Sonn- tagsgottesdienste: 5.30, 6, 6 30 und 7 Uhr hl. Messen mit Ge­legenheiten zum Emvfang der hl. Kommunion. In der 6-Uhr- Messe Komm, des Müttervereins und -der Frauen der Pfarrei. 8 Uhr Pfarramt mit Predigt und Komm, der diesjährigen Erstkommunikanten. 9.30 Uhr Kathedralamt mit Predigt. Um 10.45 Uhr Christenlehre für die Jünglinge. 11.45 Uhr letzte hl. Messe mit Predigt. 1.30 Uhr Andacht zur Erstehung ' guter Priester mit Segen. 2 Uhr Christenlehre der Jungfrauen. 2.45 Uhr Predigt und Andacht für den Mütterverein.' 4 Uhr Predigt Andacht und Segen. 7 Uhr abends in der Marien­kapelle. 3. Werktagsgottesdienste: Jeden Morgen von 5 307 Uhr halbstündlich hl. Messen mit Komm.-Austeilung. 7.15 Uhr Psarrgottesdienst mit hl. Komm. Um 9 Uhr letzte hl. Messe mit Austeilung der hl. Kommunion. Montag abend um 7.30 Uhr. Andacht für die armen Seelen. Stadtpzarrkirche. Kol­lekte ist für das Priesterseminar. Beichlgelegenheiten sind: Samstag nachmittag 37 Uhr, 7.308.30 Uhr, Sonntag früh 5 457 Uhr. Sonntags-Gottesdienste: 6 Uhr hl. Messe und Ansprache. 6.45 Uhr hl. Messe und Komm, der Frauen und Akütter. 8 Uhr erster Schulgottesdienst, Predigt und Komm, des 5. Schuljahres. 9.30 Uhr Pfarramt mit Predigt. 11 Uhr zweiter Schulgottesdienst mit Predigt. 9 15 Uhr Christenlehre der Jünglinge in der Severikirche. 1.30 Uhr Christenlehre der Jungst. 2.30 Uhr Quatemberandacht. Um 3.15 Uhr nachm. Andacht für den Mütterverein. Die hl. Komm, wird von 5.45 7.30 Uhr jede halbe Stunde gespendet, außerdem um 8.30 und 9.15 Uhr. Werktagsgottesdienste: 6, 6.30, 7.15 und 8 Uhr. Mirt- woch. Freitag und Samstag von 6 Uhr ab Gelegenheit zum Beichten. Am Freitag abend ist um 8 Uhr Segensandacht. Pfarrkirche zum heiligen Geist. 7 Uhr Frühmesse mit Komm, des Müttervereins. 8 Uhr Hochamr mit Predigt, Kommunion des 5. und 4. Schuljahres. 10.45 Uhr Kindergottesdienst und Anfprache. 11.30 Uhr Christenlehre der Jungfrauen 2 30 Uhu Predigt und Andacht für den Mütterverein. S Uhr Andach An den Werktagen 6 Uhr und um 7.15 Uhr hl. Messe. Beicht- gelegenheiten jeden Morgen von 6.307 Uhr und Samstag von 46 Uhr. Sonntag morgen 67 Uhr. - St. Sturmius- Psarrkirche. 7.15 Uhr Komm.-Austlg. 7.30 Uhr Frühmesse mit Predigt, Kommunion der grauen. 9 Uhr Hochamt mit Pred. Danach Christenlehre. 1.30 Uhr Segensandacht. Abteikirche der Benediktinerinnen. Sonntags 6 Uhr Konvontaml 2 Uhr nachm. Herz-Jesu-Bruderschaftsversammlung. 3 Uhr 'Vesper: werktags 6 Uhr stille Messe. 8.30 Konoenwmt, 3 Uhr Vesper.

Herz-Jesu-Heim. 8 Uhr Amt und Predigt. 2 Uhr Andacht und Segen. Werktags ist die bl. Messe um 6 Uhr. Mittwoch 8.15 Uhr Segensandacht. - Friedhosslapcllc am Franzosen­wäldchen. Sonntag: 6.15 Uhr hl. Messe mit Ansprache und Kommunion-Austeilung. Werktags: 7 Uhr hl. Messe mit Komm.-Austlg. - Severikirche. 7 Uhr hl. Messe. 8 Uhr Ober­realschulgottesdienst. Frauenberg. Hl. Messen von 5 bis 7 Uhr. Um 8 Uhr Singmesse mit Predigt und titurg. Gebeten. 9 Uhr Hochamt mit Predigt. Nachm 2 Uhr Predigt, Andacht und Umgang für die Fünf-Mnnden-Bruderfchaft.

St. Michaelskirche. Feier zu Ehren des hl. Michael. Vollk. Ablaß. 9.30 Uhr Predigt und Hochamt. 2.30 Uhr Predigt, An­dacht und Prozession um den Michaelsberg.

Neuenberg. 8.30 Uhr Amt und Predigt. - Lehner,z. 8 Uhr Amt und Predigt. Dietershan. 9.30 Uhr Amt und Predigt.

Israelitischer Gottesdienst.

Samstag, den 22. September. Vorabends 6. morgens 7.30, nachmittags Predigt 1.30, Sabbatausgang 7.05.

Sonntag, bett 23. September. Morgens 5, nachmittags 3.

Montag, den 24. September. Vorabends 6.35, morgens 6.10, Sabbatausgang 6 56.

Wochengottesdienst: Morgens 5.15, nachm. 5.45, abends 6.55.