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Abschied von der vierten Klasse.

Die Neuordnung bei dahnfahrien.

Beginn am 7. Okt o b er 1928.

Die Reichsbahn hat bekanntlich beschlossen, gleich­zeitig mit dem Übergang vom Sommer- zum Winterfahr­plan das Zweiklassensystem einzuführen, und von diesem Zeitpunkt an wird es also bei der Reichsbahn im all­gemeinen nur noch eine Polsterklasse mit der Bezeichnung 2. Klasse und eine Holzklassc mit der Bezeichnung 3. Klasse geben. Die bisherige 1. Klasse wird nur in den besonders wichtigen Schnellzügen, FT-Zügen, FFD-Zügen und in den Schlafwagen beibchaltcn. Die vom RcichSvcrkehrs- minister genehmigter! Tarifändcrungcn treten gleichfalls am 7. Oktober in Kraft.

Einheitssätze für Einzelkarten.

Die Einheitssätze der Einzeltarien betragen ein­schließlich Beförderungssteuer pro Kilometer in der 1. Klasse 11,2 Pf., in der 2. Klasse 5,6 Pf., in der 3. Klasse 3,7 Pf. mit einem Spannungsverhültnis von 1:1, 5:3. An der bisherigen Abrundung der Fahrpreise (bis 10 Mark auf 10 Pf., bis 40 Mark auf 20 Pf., darüber auf 1 Mark) ändert sich nichts. Die Mindestfahrpreise für Einzelfahrten bleiben: in der 1. Klasse 40 Pf., in der 2. Klasse 20 Pf., in der 3. Klasse 15 Pf.

SchnellzugSzuschläge.

Aus der neuen Zoneneinteilung ergeben sich folgende Schnellzugzuschläge:

1. Zone ( 1 75 Kilometer)

2. Zone ( 76150 Kilometer)

3. Zone (151225 Kilometer)

4. Zone (226300 Kilometer)

5. Zone (über 300 Kilometer)

1.U. 2. Klasse

3. Klasse

2 M.

4 M. 2 M.

6 M. 3 M.

8 M. 4 M.

10 M. 5 M.

Eilzugszufchläge.

Die Eilzugzuschläge betragen: s. Klaffe Nahzone (135 Kilometer) 0,50 M. 1. Zone ( 36 75 Kilometer) 1,00 M. 2. Zone ( 76150 Kilometer) 2,00 M.

3. Klaffe

0,25 M.

0,50 M.

1,00 M.

31 der SWihMGW in Mähren.

Die Weiche falsch gestellt.

Die Zahl der Toten bei dem schweren Eisenbahn- unglück auf der Station Saitz in der Tschechoslowakei hat sich auf 25 erhöht. Die Zahl der Schwerverletzten beträgt 18, die der Leichtverletzten nach den Schätzungen der Ärzte 50. Unter den Toten befinden sich mehrere Reichs­deutsche, darunter zwei Reichsbahnsekretäre. Der rumä­nische Ackerbauminister Argetoianu ist nur durch einen Zu­fall der Katastrophe entgangen. Der Minister hatte sich kurz vor dem Zusammenstoß aus seinem Abteil in den Speisewagen begeben, der ziemlich unbeschädigt blieb.

Die Identifizierung der Toten war sehr schwierig, da sie teilweise stark verbrannt sind und bei vielen keine Per- fonalpapiere gesunden wurden. Während der Lokomotiv­führer und der Heizer des Schnellzuges ums Leben kamen, konnte der Lokomotivführer des Güterzuges im letzten Augenblick abspringen; er wurde schwer verletzt.

Einen furchtbaren Tod erlitt der Heizer des Güter­zuges. Er hatte eben die Feuerungstür der Maschine ge­öffnet, als der Zusammenstoß erfolgte. Der Unglückliche wurde durch die Wucht des Anpralles in die Feuerung hin- eingepreßt und verbrannte.

Das Unglück wurde durch unrichtige Stellung der Ein­fahrtsweiche verursacht, die der Weichensteller Matthias Bartosic aus Saitz bediente und für die der Weichenauf­seher Albrecht Fibich aus Lundenburg verantwortlich ist. Beide wurden sofort vom Dienste disvensiert. Der Weichen-

Die Sozialdemokratie gegen Volksbegehren.

der Dienstagsitzung des sozialdemokra­tischen Parieiauâjchuges ist folgender Beschluß gefaßt worden: Der von den Kommunisten verlangte Volksentscheid ist nicht geeignet, die Streitfrage des Panzerschiffbaues zur Entschei­dung zu bringen. Die Kommunisten erstreben von ihrem Volksbegehren eingestandenermaßen auch gar nicht die Ver- Hinderung des Panzerschiffbaues und erblicken in ihm nur eine Gelegenhell, die Sozialdemokratische Partei zu verleum­den und zu beschimpfen. Für die Parteigenossen ergibt sich daraus von selber die Notwendigkeit, dieser gegen die Sozial- demolratle gerichteten Aktion auf das entschiedenste entgegen-

.. Wie weiter verlautet, stellt der Parteiausschuß die ein­mütige Ablehnung des Panzerkreuzerbaues durch die Partei fest. Er erwartet vor der Verabschiedung des Reichshaushalts-- planes für das ^ahr 1929 die grundsätzliche Stellungnahme zum Wehrprogramm durch den rechtzeitig hierzu einzuberufen- den Parteitag. Der Parteivorstand wird ersucht, diese Klä­rung durch Einsetzung einer Kommission vorznbereiten die dem Parteitag Bericht zu erstatten hat.

Der Knegsanleiheschwmdel«

Haftprüfung Stinnes' vertagt.

Der Haftprüfungstermin für Hugo Stinnes jun., der heute stattfinden sollte, ist jetzt überraschenderweise auf un­bestimmte Zeit vertagt worden. Die Verteidiger von Stinnes haben den Antrag selbst zurückgezogen. Wie ver­lautet, soll bte Ausdehnung der Untersuchung auf Wiener Vorkommnisse und die dadurch erfolgte Belastung Stinaes' den Anlaß zu diesem Schritt gegeben haben. Ein in Wien rm Zusammenhang mit der Stinnes-Affäre verhafteter Direktor Groß soll zwar nicht mit Stinnes selbst, aber mit dessen Generaldirektor Nothmann in Verbindung ge- standen haben. Er soll Deutsche Kriegsanleihestücke, die Neubesitz waren, von Berlin nach Rumänien geschafft haben, wo sie auf Altbesitz umgefälscht wurden. Diese Fälschungen wurden entweder durch Herstellung gefälschter Lieferscheine oder Kaufbriefe jener Banken vollzogen, von denen die Papiere angekauft worden sind, oder durch un­wahre eidesstattliche Erklärungen. Groß soll bei dem ^.ransport der Papiere von Berlin nach Rumänien die Vermittlerrolle gespielt haben.

Das französische Budget für 1929.

mtb. Paris» 12. Sept. Das französische Budget für 1929 schließt, wie dasJournal" mitteilt, mit einem Einnahme­überschuß von 555 651708 Franks ab. Die Ausgaben sind eingesetzt mit 45 225 277 701 (gegen 1928 ein Plus von 2 780 328 941), die Einnahmen mit 45 280 929 409 (gegen­über 1928 ein Plus von 2 784 330 233) Franks.

3. Zone

4. Zone

5. Zone

(151225 Kilometer) (226300 Kilometer)

(über 300 Kilometer)

3,00 M. 1,50 M.

4,00 M. 2,00 M.

5,00 M.' 2,50 M.

Wertere Aenderungen.

Für FD-Züge ist außer dem Zuschlag für Schnellzüge ein Sonderzuschlag von 4 Mark in der L und 2. Klasse zu zahlen. Für FFD-Züge (Nheingoldzug) ist außer dem Zuschlag für Schnellzüge ein Sonderzuschlag von 8 Mark in der 1. und Klasse zu zahlen. Bei Gesellschaftsfahrten» die in Schnell - oder Gilzügen ausgesührt werden, wird der Schnellzugs- bzw. Eil- zugszuschlag nur in Höhe von 75 Prozent erhoben. Zuschlag- frei bleiben die Schülermonatskarten, soweit die Benutzung von Schnell- und Eilzügen ausnahmsweise zuaelnssen ist. Es werden besondere Monatskarten 2. und 3. Klasse für Personen- züge und für Eilzüge ausgegeben. Ihre Preise werden unter Beachtung der bisherigen Grundsätze (sollende Staffel) naw folgenden Einheitssätzen gebildet: 2. Klasse Persouenzug 5,6 Pf., 2. Klasse Eilzug 7,5 Pf., 3. Klasse Personeuzug 3,3 44 , 3. Klasse Eilzug 5 Ps. Die Preise der 3. Klasse Personeuzug entsprechen demnach künftig denen der fetzigen 4. Klasse, die der 3. Klasse Eilzug denen Der jetzigen 3. Klasse und die der 2. Klasse Eilzug denen der jetzigen 2. Klasse.

Schülermonats- und Arbeiterwochenkarten.

Die Preisbildung der Schü l er m o n a t skar t en (2. und 3. Klasse Personeuzug) und Teilmonatskarten (nur 3. Klasse Personenzug) richtet sich in gleicher Weise wie bisher nach den Monatskartenpreisen. Die Preise der Arbeitcrwock.ni- karten und Kurzarbciterwochenkartcn bleiben unverändert. Als Preis der Arbeiterrückfahrkarten wird der Fahrpreis der 3. Klasse Personenzug für einfache Fahrt erhoben.

Für die Beförderung von H u u d e u ist der halbe Fahr­preis 3. Klasse Personeuzug zu zahlen. Die Einzel- uub Zeit­kartenpreise im Berliner und Hamburg-Altonaer Stadt-, Ring- und Porortverkehr, die Preise der Militärfahr­karten und Bahnsteigkarten sowie die Gepäck- und Expreßgut- frachten bleiben unverändert.

Die beschleunigten Personenzüge werden in den Fahr­plänen nicht mehr als solche bezeichnet; sie werden aber, soweit sie nicht gemäß besonderer Anordnung als Eilzüge gefahren werden, als Personenzüge mit den bisherigen Unterwegsauf­enthalten und verkürzter Reisedauer beibchalten. Dies sind etwa 70 Prozent der heute verkehrenden beschleunigten Per­sonenzüge, bei denen lediglich das ZeichenBP" wegfätü.

aufseher Fibich versuchte nach der Katastrophe feinem Leben durch Erhängen ein Ende zu machen. Herbeieilende Bahn­bedienstete knüpften ihn wieder ab. Fibich gebärdete sich tvie ein Wahnsinniger. Er konnte erst nach längerer Zeit und mit großer Mühe beruhigt werden, worauf er der Gendarmerie übergeben wurde.

An der Unglücksstätte.

Der Schauplatz des Unglücks bot ein furchtbares Bild der Zerstörung. Die Schienen waren einige Meter weit aus den Schwellen herausgerissen. Ein Signalmast war wie ein Zündholz geknickt, die beiden Lokomotiven und ihre Tender sowie die drei ersten Wagen des Schnellzuges und die beiden ersten Wagen des Güterzuges sind völlig zertrümmert. Aus den Trümmern ertönten laute Hilfe­rufe, Stöhnen und Schreien, das leider nur zu oft erst ver­stummte, wenn die Schwerverletzten' ihre Augen für immer f «Stoffen. Gendarmerie und Feuerwehr sperrten die Un- glücksstelle ab. Aus der näheren und weiteren Umgebung von Saitz hatten sich sofort Arzte und Pflegepersonal an der Unfallstelle eingefunden. Die Schwerverletzten wurden in Kraftwagen ins Krankshaus nach Brünn gebracht. Der Rettungswagen mußte den 60 Kilometer langen Weg einige Male zurücklegen.

Hyänen.

Die Gendarmerie hat mehrere Personen verhaftet, die die Gelegenheit benützten, das Gepäck der Toten' und Schwerverletzten zu berauben.

$rauer?der für Brocköorff-Aautzau.

Teilnahme der Reichsregierung und des Diplomatischen Korps.

Dienstag fand in der Dreifaltigkeitskirche zu Berlin eine Trauerfeier für den verstorbenen deutschen Botschafter in Moskau, Grafen Brockdorff-Rantzau, statt, der auf seinem Gute Annettenhöhe bei Schleswig be­stattet wird. Neben den Angehörigen und zahlreichen Freunden war in Vertretung dès Reichspräsidenten Staatssekretär Dr. Meißner, als Vertreter der Reichs­regierung Reichsminister Dr. Curtius, ferner die Reichsminister W i s s e l l und Dietrich- Baden er­

schienen, sodann die Vertreter des Auswärtigen Amtes, als Vertreter der preußischen Regierung Staatssekretär Dr. W ei sm ann , Dom Diplomatischen Korps der türkische und der spanische Botschafter, von der russischen Botschaft Frau K r e ft i n f k i und Botschaftsrat Bratman-Brodowski in Vertretung des von Berlin abwesenden russischen Botschafters Krestinski, der Leiter der russischen Handelsvertretung, B e g g e , die Gattin des russischen Volkskommissars Lunatscharski und fast sämtliche in Berlin akkreditierten Gesandten, außerdem Vertreter des Reichsrats, des Reichstags, der Wirtschaftskreise, des Reichsheeres und der Marine sowie anderer Behörden mit ihren Damen.

Pfarrer Dr. Baumgarten hielt die Gedächtnisrede. Er würdigte ben entschlafenen Diplomaten als den auf­rechten, gefühlsstarken deutschen Mann, der sich in des Vaterlandes schwerster Zeit feinem Ruse nie verfügt äabg,

Sterne Zerkirag für emge Lesèr

* In Genf traten die anwesenden Minister sL - .

Deutschland, Frankreich, England, Italien Hz^ sammen, um einleitende Besprechungen über die Äctt berung zur Räumung des Rheinlandes abn,halten"sche K

* Lord Cushendun, der stellvertretende .. lands, betonte in einer Rede in der ^ötterbiinhm bic Bedenken des deutschen Reichskanzlers iibeÄ'N Nr Fortgang der Abrustnugsarbeite» durchaus teile ÄM» i Reichskanzler habe die großen Schwierigkeiten b fcg bct 2 nicht genügend gewürdigt. Pröble,^

* Der Allgemeine Deutsche Vankiertag in Köln r r als Hauptpunkt seiner diesjährigen Tagung hl jubelte deutschen Landwirtschaft und ihre «eben(mm 11 J^e d gewerbe. u 1111 das

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* Bei dem schweren Eisenbahnunglück auf Station Saitz wurden 25 Menschen getötet "fischen Schwerverletzten betrügt 18, die der Leichtverletzten 5

Manöver der französischen Luftstreitkrätt- wtb. Paris, 12. Sept. Am 14. und 15. September > ben bei Paris große Manöver der französischen Lufts^'' kräfte stattfinden, an denen 350 Flugzeuge teilnehmend len. Der englische Luftfahrtsminister wird dem zufolge den Uebungen beiwohnen.

Sächsische Erklärung zum LustfaWch

Gefährdung des wirtschaftlichen Fortschritts.

Die angekündigte Erklärung der sächsischen Rèaièm»» zu den Auseinandersetzungen zwischen den eimd 1 < Landern und der D c n t s ch e n L u f t h a n f a bzw R e r ch s v e r k e h r s m i n i st e r i u m weist die «cNI dem Vergehen der am Luftverkehr interessierten ö w lichen Hand irgendwelche partikularistischen Tendenzen '» unterschieben, zurück. Tatsächlich, heißt es dann weite handelt es sich darum, daß die sächsische Regicruna m k für den gesamten deutsche,! Luftverkehr unbedingt ä tigen Fragen Stellung genommen hat, ob es nämlich gelassen werden kann, daß die KonzessionsbestimnumM auf den Betrieb regelmäßiger Luftverkehrsstrecken in ein Weise angewandt werden, die nach Ansicht der fiichsischa, Regierung die große Gefahr einer Nntrrblndmia wirtschaftlichen Fortschritts in sich trägt.

Die Subventionen.

Nach dem Haushaltsplan für den Freistaat SachÄ' sind an Streckensubventionen 300 000 Mark vorgesehen Derselbe Betrag kommt für die Städte Dresden, Leipzig, Chcinnitz und Plauen in Frage. Der weitaus größte W dieser Subvention würde auf die Lufthansa entfallen. A dieser zu zahleuden Subventioussätze betragen 1,70 i 2,00 Mark auf den geflogenen Kilometer, während an iit Nordbayerische Luftverkehrsgesellschaft nur 0,80 bis Mark zu leisten sind. Dann geht die Erklärung auf ben Streit um die Strecke L e i p z i g - M 0 ck a u 'B erlin ein und stellt schließlich fest, daß es nicht angehen sönne, den innerdeutschen Luftverkehr zum Nachteil der Landei und Genremdeu mit den Ausgaben für die Ausland- linien der Lufthanfa zu belasten.

politische Rundschau.

Deutsches ^eich.

Reparationslieferungen.

In der letzten Zeit mehren sich bei verschiedenen Be­hörden die Gesuche von Firmen um Berücksichtigung bei ber Vergebung von Reparationslieferungen. Es wird deshalb darauf hingewiesen, daß eine Mitwirkung dm Reichsstellen bei der Auftragserteilung für solche Lieferun­gen n icht stattfindet und daß Anfragen dieser Art als zwecklos angesehen werden müssen. Reparationsliesewer- träge werden wie gewöhnliche Handelsgeschäfte ohne be­hördliche Mitwirkung unmittelbar zwischen dem Besteller des Empfangslandes und der deutschen Lieferfirma aüge- schlossen. Auch bei der Anknüpfung der geschäftlicheu Be­ziehungen zwischen den Vertragsparteien kommt eine ver­mittelnde Tätigkeit von Reichsstellen nicht in Frage. So­weit über Einzelheiten des Verfahrens Auskünste er­forderlich sind, werden sie durch das Reichsfiuanzmiuisie- riunr erteilt.

Das bestehende Neichsrecht.

. In nächster Zeit werden die Bestrebungen der ReW regrerung zur Sichtung und Sammlung des bestehend Rechtes wieder ausgenommen. Es handelt sich int W liessen darum, festzustellen, was von den rund 8000 Reich gesehen heute noch gültig ist. Dabei wird besondere Ä merksamkeit dem Abbau des Gesetzesstoffes gewidmet W ben. Das Reichsjustizministerium will versuchen, W gegen bte jetzige Überproduktion von Gesetzen zu wenM

Freistaat Danzig.

Italienischer Oberkommissar in Danzigs

_ Seit einigen Monaten schon wurde bte VermuiiiH "^gesprochen, in dem Amt des Oberkomrnissars psolterbunbeé stehe ein Personalwechsel bevor, und Ml solle der jetzige Inhaber des Posters, der IjoßänbN Professor von Hamel, von einem italienischen MM malen abgelöst werden. Diese Veränderung scheint je« eintreten zu sollen. Die italienische Regierung soll bereu» an die Ratsmächte eine Rundfrage gerichtet haben, ob von ihr für das Amt des Oherkommiffars auserschencr Kandidat genehm sei.

Aus Zu- und Ausland b

. Berlin. Gegenüber Meldungen in einigen 'N amtlich sestgestellt, daß die Reichsregteriing die AnfYevM'ff Mieterschutzes nicht bcabsichtiqe. , 7 «m

Berlin. Der afghanische Gesandte in Berlin, s» Chan, verließ nach dreijährigeul Aufenthalt Berum ivie fast alle biploniatifdjeu Vertreter Afghanistans von Aman Ullah abberufen worden, da dieser der feiner Vertreter in Akabanistan benötiat.

Oie lehie Hoffnung.

Eine halbe Million gewonnem - m Dei der letzten Ziehung der fünften ^N^uie Preußlsch-Süddeiitschen Klassenlotterie entfiel die 4 von 500 000 Mark auf das Los Nr. 146 500. i» loë war in der ersten Abteilung in Vierteln in 4 ^jc

Abteilung in Achteln in Breslau GlucWstädte wurden sofort telegraphisch ^^lJniet no. Der^ 300 000-Mark-Gewiun, der auf .dw ,- ,ß,, in 280 387 fiel, wurde in der ersten Abteilung in M be.r zweiten Abteilung in Achteln gespielt; er ei Mannheim und Heilbronn. N

. . Die Ziehung ist beendet lind viele WN sioffen ^" vueder zu Grabe getragen worden. Auf W'.cv!. ) der nächsten Ziehutig!'