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* Fulda, den 8. August 1928.

^âalz, Präsident des Evang. Bundes, 75 Jahre alt. Prof. D' ^fjbcnl des Evang. Bundes, Geh. Konststorialräl Der Pkw nanH Scholz begeht in voller leiblicher und , ferefe^flHhiateit heute seinen 75. Geburtstag. Der evangc- leit aeiiti^ (m Hl meist sich dein Jubilar zu besonderem Dank ver- Wc ^llsrr ^^^ verantwortUiigsschweren Dienste eines Mi^^'t-n des Evang. Bundes in seinen hohen Jahren sich

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M entzöge irisch un^ konfessionell so weit aüseinandcrgchen- 5" [ gölte, zumal in so kritischer Zeit wie der unsrigen, Wdcultat Präsidenten des Evang. Bundes ein gar nickst leitet.Ser ^rnst der Verantwortung. In Prof. D. Scholz mit der Fernschau eines weitblickenden Auges die :,iicüu^ - nacht eines Mannes, der für echte innere Freiheit und Woissens" ^ jn der gegenwärtigen Unruhe des deutschen M ?® cj|i schwerwiegendes Wort auf die Wagschale zu W ^1s,,fang an hat Professor D Scholz den Kreisen seine r blieben die zur Gründung des Evang. Bundes auf- ^it Gr hatte damals eben sein Merseburger Pfarramt mit ÈiM (h cjltCr, Religionslehrers ant Joachimsthaler Gymnn- ; b(töiem nl5 Pfarrer an der Marienkirche zu Berlin ver- W"i"^Sväter finden wir ihn als Mitglied des Brandenbur- üEMoriums und schließlich noch im Evang. Oberkirchen- kzu Der Name des hochbetagten rastlosen Präsidenten wird Geschichte der deutscheil evangelischen Kirche für immer Kk- °">

Beihilfen und Darlehen

-rärderung der Geflügelzucht aus den Mitteln des Notprogramms.

,, seI Landlvirtschaftskammcr für den Rcg.-Bczirk Kassel trieben: Nach den vor kurzem im Preußischen Land- â tsministerium ausgestellten Grundsätzen können Bei- !, Â Darlehen für die Einrichtung oder Erweiterung von ' l^jf-nnen Anschaffung von Zuchtmaterial und Brutma- §?Bau von Hühnerställcn usw. im Besitze von Privatleu- «neben werden. Derartige Anträge an die Landwirt- !^âmer oder das Landwirtschaftsmiuistcrium haben daher NtLlsoig. ___________

labe, ei.

I , «ultaia, 6. Aug. Boni Rhönklub wurde die Schutzhütte Dalherdaer-Kuppe erneuert. Die Neuherrichtung W E jtf sehr zu begrüßen, da man an windigen Tagen cL nMeschütztcs Plätzchen hat. Weit ab von dein Ver- I M dort eben den Bergesfriedc» voll genießen und M i S â per Mte aus einen herrlichen Rundblick fast über die ektm Lie Rho» bis weithin zum Spessart, Vogelsberg, Taunus, ' M Mügebirgc, Meißner 11. a. Berge unseres Hepenlandes. iflten, I «riitfenau, 7. Aug. (Durch den elektrischen Strom getötet.) Sine I jwa de« elektrischen Strom getötet wude in der Ortschaft kl ^ MkMkiz der Tüncher Karl Bauer. Bauer geriet beim An- al)m, eines Hauses, auf dem Gerüst stehend, an die elektrische eilte; Malmte unb wurde auf der Stelle getötet.

s B -zseid, 3. Aug. (Der Kampf gegen die Staubplage.) Die ä': Hersfeld hat zur Bekämpfung der lungenmördcrischen k^MW verschiedentlich Versuche mit Straßenölungen ge- und nunmehr ein Verfahren gefunden, durch das eine «Midiuc Staubbinduilg erreicht wird, die mehrere Monate 6» Es sind bereits einige Straßen nach dem neuen Ver- fckm geölt worden. (Auch Lauterbach will der gefund- Wrsahrlichcii Sbaubplage zu Leibe rücken. Red. b. Bl.)

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i * Schlitz. Daß die Wasserversorgung unserer Stadt MWÜilig eine »billig unzureichende ist, bewies die in ^dcu Ichn Wochen infolge der großen Dürre und wohl auch Auch den dadurch bedingten starken Wasserverbrauch hervorge- kufm cherordentliche Wasserknappheit. In den höher gcle- gcm Wohnungen stockte fast tagtäglich schon in den Vormit- liagsitunbeit Die Wassevzufuhr. Dieser Kalamität suchte man in den betreffenden Häusern dadurch zu begegnen, daß man schon in k M früher Morgenstunde aus der Leitung Wasserauf Vor- m < m" in alle zur Verfügung stehende größere Gefäße sammelte. Mdesauf dic Dauer eiln unhaltbarer Zustand ist, liegt auf da Hand. Darum sehne» die von der Wasserknappheit Vc- M'sciikn bett Tag herbei, wo der schon fertig gestellte Hoch- MiMAtcr in Betrieb genommen unb die Möglichkeit ge- Mn mid, auch die höchstgelegenen Wohnungen ausreichend toii SBoffei zu versorgen. Um die landwirtschaftlichen Arbeiten Mr nicht zu stören, kann die Rohrlegung vom Hochdruckbehäl- eld ht, t» aas leider erst im Herbst, nach Schluß der Ernte, erfolgen.

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I tonfdb. Am hetzten Sonntag hatte die hiesige evan- plische dch e n v e r c i n i g u n g einen Festtag Le» Mem Art. Zn einem Juacndgottesdicnst wurde den Mit- WMN das Abzeichen desVerbandes für die weibliche evan- WW Zagend Deutschlands". dem unsere Mädchcnvcrcinigung Fwri. verliehen. Es ist ein grünes Kreuz in der Form des [»Mitten Jerusalemkrsuzes. Zu dem Festtag war eine An- W.M Vervandsschwestern aus Darmstadt mit ihrem Pfarrer

M °sn Dcrbandsschwestern aus Darmstadt mit ihrem Pfarrer .... M'cmu, Milglieder der Jugendvereinigung, die unser jetziger W M-Dner leitete, als er noch in Darmstadt war. Der Gottes-

Z ' ^I ivUHV, UIV VI IWUJ Ul ^UHHfUWl UlUl. ^JVL WUllC^ W «rltef sehr feierlich. An der Spitze der beiden Mädchen- MMWigen zogen die zwei anwesenden Geistlichen ins Got- AMi« Mitar festlich geschmückt war. Herr Pfarrer W,"'EMstadt hielt die Predigt unter Zugrundelegung des M Wilms von Maria und Martha und zeigte die dienende

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Liebe als die schönste Mädchen- und Frauenlugend, bei der alter« . dings die Sorge um die Seele nicht vergessen werden darf. Nach der Predigt fand die Verleihung der Abzeichen an die Mädchen durch unseren Ortsgeistlichen statt. Die Mätzchen sangen zwei Lieder im Verlauf des Gottesdienstes, unb vier Sprecherinnen sprachen passende Schriftworte. Der feierliche Gottesdienst machte auf alle Gottesdienstbesuchcr einen tiefen Eindruck. Am ^.Ikachmittag konnte man leider nicht, wie es geplant war, in die herrliche Gottesnatur, in die Rothebach, hinausziehen, da es regnete. So mußte man halt bei frohem Jugendtreiben in dem Saale des Gastwirts Hofmann die Zeit verbringen. In dem­selben Saal fand am Abend ein Familienabend statt mit Lie­dern und Gedichten der Mädchen, sowie einem Lichtbildcrvor- trag unseres Pfarrers über die Arbeit an ber weiblichen Ju­gend im Hessenlandc. Herr Pfarrer Köhler erzählte dann noch zum Schluß von seinem Sieben bei einer Singewoche, der er vor kurzem in der Nähe von Nürnberg bcigewohnt hat. Die Singebewegung hat den Zweck, altes Volksgut, weltliche wie auch geistliche Volkslieder wieder zu beleben und zu pflegen. Diese Ausführungen bildeten einen schönen Abschluß für den trotz des Rcgenwctters herrlichen Tag.

* Aus dem Oberwald, 6. Aug. (Himbcerernte.) Während in den vorigen Jahren sich viele Familien einen lohnenden Verdienst durch Sammlung von Himbeeren verschafften, ist die Himbeercrntc in biefem Jahr sehr unbefriedigend.

* Ulrichstein, 7. Aug. Zur selben Zeit, wo man in günstige­ren Gegend, wie etwa der Wcttcrau. mit der Getreideernte bald zu Ende ist, wird hier mit dein Schneiden der Frucht allgemein in dieser Woche begonnen. In tiefer gelegenen Or­ten, wie etwa Bobciihaicsen, sah man vereinzelt schon in der vergangenen Woche Garben auf den Feldern. Dank der aus­nehmenden Wärme dieses Sommers steht alles sehr gut. Es hat sich wieder gezeigt, daß trockene Jahre für den hohen Vogelsberg die besten sind. Eigentümlicherweise ist vielfach die Gerste zuerst reif geworden und wird nun auch zuerst ge­schnitten. Dringend zu wünschen ist freilich, daß das bisherige warme Wetter anhält unb keine zu starke Gewitterregen, wie die letzte Tagen uns mehrere brachten, mehr kommen. Das Ge­witter am Samstag abend ging ja glimpflich vorüber, das am Freitag der Vorwoche jedoch hat im nahen Walddistrikt Kien­holz einige starke Bäume entwurzelt und über die Straße ge­worfen. Am gestrigen Montag kamen wieder die Schulkinder säintlicher' Schulen des Bezirks Ulrichstein mit ihren Lehrern hier zusammen, um wie alljährlich das Jugendturn fc st abzuhalten. Auf dem Hlridjftcincr Sportplatz zeigte die Ju­gend in den Vormittagsstunden bei Kugelstoß, Deutschem Drei­sprung, Stafettenlauf, Weitsprung und Freiübungen ihre Kraft und Geschicklichkeit unb legte zumeist schöne Fähigkeiten an den Tag. Forstgehilfe Dittmann, der längere Zeit am hie­sigen Forstamt tätig war, wurde nach Wohnseld versetzt, um die dortige Försterstellc zu versehen. An seine Stelle trat hier Forstgehilfe Jost.

* Burkhards, 6. Aug. (Unglücksfall.) Ein hiesiger Landwirt nahm, als er abends hinaus auf das Feld fuhr, seinen Hund mit. Als er sich auf der Heimfahrt befand, begnete ihm vor dem Eingang des Ortes ein Kraftfahrer. Der Hund fiel das Bkotorrad an, sprang vor das Vorderrad und brachte den Kraftfahrer mit feinem Begleiter zu Fall. Trotzdem in lang­samem Tempo gefahren wurde, der Motor schnell abgestcllt und die Bremse gezogen wurde, flog der Kraftfahrer samt dem Mit­fahrer auf die Straße. Der Lenker des Fahrzeuges kam mit einigen Hautabschürfungen davon, während ärztlicherseits bei dem Mitfahrer ein schurerzhafter Bluterguß im rechten Ellen- bogengelcnk und eine Verzerrung der Schultermuskulatur fest- gestellt wurde. Der Hundcbesitzer machte sich mit seinem Fuhr­werk schleunigst aus dem Staube, ließ den Hund int Stich und überließ auch die verunglückten Fahrer ihrem Schicksal, da er teilt besonders gutes Gewissen hatte. Die inzwischen eingelei­teten polizeilichen Maßnahmen werden ihm feine Schuld bald Nachweisen. Die Unkosten werden recht hoch sein.

* Bobcnhausen 2. Am vergangenen Montag morgen ver­starb hier plötzlich nach längerem Krankenlager Schmiedemeister Konrad Schneidmiiller. Der Verstorbene stand im 58. Lebens­jahr.

Frankfurt a. M., 7. Aug. (Opfer seines Berufes.) Heute nachmittag um 16.52 Uhr wurde der 82jährige Lokomotiv­führer Friedrich Schutzbach von Frankfurt a. M. im Bahnhof Hanau, als er von seiner Lokomotive absteigen und eine Un­regelmäßigkeit an dieser untersuchen wollte, von einem ein- fahrcndcn Zuge erfaßt und sofort getötet.

Grcß-Ofthcim, 7. Aug. (Die Herrschaft über seinen Wagen verloren.) Die Herrschaft über seinen Wagen verloren hat bei der Einfahrt in die Ortschaft der Lenker eines Lieferwagens aus Aschaffenburg bei einer scharfen Kurve. Das Auto fuhr gegen eine Telegraphenstange und stürzte in den Straßengra- ben, wobei die beiden Insassen schwer verletzt wurden. Beide trugen schwere Gehirnerschütterungen und Kopfverletzungen davon.

Darmstadt, 7. Aug. (Notlandung eines Darmstädter Frei­ballons.) Bei dem am Sonntag veranstalteten Flugtag starte­ten auch die beiden BallonsUnion" undDarmstadt". An , Bord derUnion" befand sich neben Direktor Dein als Führer und Frau Deku der hefsiiche Innenminister Leuschner. Der Ballon mußte bei Heinersreuth in der Nähe von Bayreuth not- londen. Von den drei Insassen brach einer den Arm und mußte ins Krankenhaus geschafft werden. Der BallonDarmstadt" . ist bei Bamberg gelandet.

Darmstadt, 7. Aug. (Ein Pressezimmer im Hessischen Land­tag.) Das heßische Parlamentsgebäude, das sogenannte Ständen Haus, erhält gegenwärtig außen und innen einen neuen An» strich. Im Zusammenhang mit den Rcparalurarbeiten war von den Parlamentsjournalisten erneut der Wunsch geäußert worden, ihnen endlich, wie in sämtlichen Parlamenten, ein eigenes Pressczimmcr einzurichten. Bisher bestand kaum die Möglichkeit, vom Landtag aus Ferngespräche oder dringende Arbeiten zwischendurch ungestört vornehmen zu können. In einer nunmehr stattgefundenen Besprechung mit dem Landtags­präsidenten Delp wurden diese Ucbclstände erneut behandelt, die durch sein Entgegenkommen mit der Einrichtung eines eige­nen Pressezimmers jetzt abgestcllt werden.

Frankenthal, 5. Aug. (Der Weltreisende mit der Krücke.) Auf einer Weltreise kam durch unsere Stadt ein 4!ljährigsr Mann namens Andreas Fibinger, auß Weißenburg in Würt­temberg gebürtig, der im Jahre 1909 eine Wette um eine große Summe abgeschlossen hat, wonach er innerhalb 20 Jahren die Welt zu Fuß durchreisen würde. Er ist also schon seit 19 Jah­ren unterwegs, hat inzwischen 111000 km hinter sich, zwölf Sprachen erlernt und manchen Unfall bestanden, deren einer ihm die Krücke aufgezwungen hat, mit der er nun die restlichen 11 000 km zurücklegen will. Der ihm vorgeschriebene Weg führt über Ludwigshafen den Rhein entlang, durch Belgien und von da mit dein Dampfer nach Amerika, wo ihm noch 6000 km bevor» stehen.

Turnen, Sport und Spiel.

Wasserkuppe, 7. Aug. (Wolkenflüge der Rhönsegelflieger.) Der gestrige Tag hat eigentlich auf der Wasserkuppe erst in aller Deutlichkeit vor Augen geführt, was richtiges Segeln ist. Bis­her ist man nur in niederen Höhen gesegelt. Gestern sind aber. fast alle Maschinen in größere Höhen aufgeftiegen. Am höchsten, hat sich der Wiener Kronfeld hinaufgeschraubt. Er flog etwa' zwei Stunden lang über dem Westhang zu gleicher Zeit mit1, anderen Fliegern. Als sich der Darmstädter Nehring, der vorher schon einmal einen Start unternommen hatte, bei einem, zweiten Aufstieg zu großer Höhe emporgeschwungen hatte, zog, dieser plötzlich nach Süden vondannen, in der ausgesprochenenj Absicht, die Aufgabe zu erfüllen, den Himmeldunkberg zu um-.' segeln. Man beobachtete ihn sehr lange Zeit, wie er in betracht- ' lieber Höhe über dem hinter dem Himeldunkberg gelegenen, Kreuzberg segelte. Wahrscheinlich hat Nehring, dessen Ma­schine ungleich schneller ist als KronbergsRhöngeist", nicht bie^ genügende Höhe erreicht, die es ermöglichte, wieder nach bett/ Startort zurückzukehren. Nehring mußte infolgedessen in der' Nähe von Bad Kissingen landen. Seine Leistung ist nicht min­der hoch zu bewerten, als diejenige von Kruberg, dem cs dank seiner langsameren Maschine dann gelang, wieder nach dem Abflugsort zurückzukehren und zwar in großer Höhe über Dem Startort, und zwar in 550 m Höhe. Rechnet man die Höhe der Wasserkuppe ab, so hat sich also der Segelflug am gestrigen Tage bis zu 1500 m über dem Meeresspiegel cmporgcschwun- gen. Man hat bisher nicht daran geglaubt, daß cs möglich wäre, in solcher Höhe zu segeln und man hat weiter nicht geglaubt, daß es möglich wäre, das Segelflugzeug als Rcisemaschine nutz­bringend zu verwerten. Es ist ganz klar, daß der gestrige Tag beut Segelflug ganz neue Möglichkeiten eröffnet hat. Meteoro­logisch werden die Dinge noch zu untersuchen sein. Der Er­folg des gestrigen Tages wurde am Abend im Fliegerlager festlich begangen.

1 Sp. Deutsche Kcgclmcistcrschnstcn in Kiel. Mit einem Fest- zuge durch die Stadt Kiek würbe die Meisterschaft im Kegeln eingeleitet. Zur Durchführung der Wettbewerbe wurde tit der Nordostseehalle eine Kegelbahn neu angelegt. Ein zweiter Festplatz ist die große Kieler Kcgclsportballe Zu den zum siebenten Male stattfindenden Meistcrschaftskämpfen treten 188 Einzelmeister, 41 Senioren, 27 Einzelmeisterinncn und 30 Zehnermannschasten an.

Sp. Houben. Dr. Wichmann, Dobermann, Paulus sollen zu internationalen Lcichtathlctiktvcttkäiiipsen am Sonntag in Zürich und am 15. August in Bern starten.

Sp. Als Boxmcistcr Europas und der Welt hat die Inter» nationale Boxunion auf ihrer Amsterdamer Tagung sestgcstellt: Europameister (Pont Fliegen- bis zum^ Schwergewicht) Pladncr-Frankretch, Bernaseoni-Jtalien, Ouadrini-JJalien, Rapo-Spanien, Darton Belgien, Jaccovacci-Ftalien, Schme­ling-Deutschland, Paolino Spanien. Weltmeister: Izzy Schwartz, Bushy Otrabam, Eanzonicri, Sammy Mandell, Joe Dundee, Mickey Walker, Tommy Loughran, Gene Tunney (sämtlich Amerika).

Sp. Einen sensationellen k. o. Sieg in der ersten Runde eines auf 20 Runden angesessen Kampfes - gewann, wie aus Loirdon gemeldet wird, in Glasgow Frank Moody, der eng­lische Hatbschwcrgewichtsmeister, über den Mittelgewichtler Tommy Milligan.

Sp. Der ehemalige Europameister im Mittelgewicht, der Italiener Bosisio, hat bei einem Automobilunglück schwere Verletzungen erlitten und mußte sich einer Operation unter­ziehen.

Deutscher Weltrekord im Schwimmen.

Amsterdam. Bei dem Dienstag nachmittag im Amster­damer Olympischen Schwimmturnier ausgetragenen Borlanf 3um 200-Meter-Vrustschwimmen für Damen gewann die Magdeburgerin Hilde Schrader ihren Vorlauf in der olympischen und Wcldrckordzcil von 3:11,6.

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