Die beschlossene Lohnsieuersenlung.
Ab 1. Oktober.
Die Annahme des Gesetzes über die Lohnsteuersenkung nun auch durch den Reichsrat führt mit der Wirkung ab 1. Oktober eine Erhöhung des steuerfreien Abzuges von 15 auf 25 Prozent bei der Lohnsteuer herbei, jedoch darf d cse Erhöhung monatlich höchstens 3 Mark betragen. Unter diese Ermäßigung fallen aber nur Einkommen bis zu 15 000 Mark. Außerdem soll eine weitere Ermäßigung dadurch erfolgen, daß das zu versteuernde Monatseinkommen bis zu einem Betrage von 5 Mark nach unten abgerundet wird.
In der Reichsratssttzung führte der Vertreter Bayerns, Gesandter v. Preger, die Opposition, die erklärte, durch die Steuersenkung werde der auf das äußerste angespannte Haushalt der Länder in Unordnung geraten, so daß der entstehende Schaden in keinem Verhältnis zu der Entlastung der einzelnen Steuerpflichtigen sein würde. Eine Reihe Ländervertreter schloß sich diesem Standpunkt an und namens verschiedener preußischer Provinzen er- klärie sich auch Freiherr v. G a y l gegen die Vorlage, weil das gesamte Steuersystem einer einheitlichen Neuregelung mit dem Ziel einer Erleichterung und Senkung unterzogen werden müsse; die Vorwegnahme der Lohnsteuer sei daher bedenklich, dann aber auch aus dem weiteren Grunde, weil sich die Gesamteinkünfte aus der Lohnsteuer für das Jahr 1928 noch nicht übersetzen lassen, es also unsicher sei, ob die im Gesetz vorgesehenen 1300 Millionen wirklich einkommen würden.
In namentlicher Abstimmung wurde jedoch das Gesetz mit 38 gegen 30 Stimmen angenommen. Außerdem gab der Neichsrat noch einer Reihe anderer vom Reichstag beschlossener Gesetze seine Zustimmung.
Rossès Aufruf an feine Wähler.
wtb. Paris, 21. Juli. Wie dem „Petit Journal" aus Straßburg gemeldet wird, hat der Abgeordnete Rossë gestern einen längeren Aufruf an feine Wähler und Freunde veröffentlicht, in dem er betont, er habe seinen Antrag auf Einleitung eines Kassationsverfahrens darum zurückgezogen, weil der kein Vertrauen zur Justiz habe, er brauche nicht um Gnade zu bitten, weil das ein Unschuldiger nicht nötig habe. Er habe auch nicht eine besondere Vergünstigung erhalten, denn die bedingte Freilassung nach Ablauf von 6 Monaten sei eine Gunst, die man jedem Verbrecher bewillige. Er begrüße die Begnadigungsmaßnahmen immerhin als den Versuch einer Versöhnung und Wiedergutmachung der Ungerechtigkeiten vom 24. Mai 1928. Rossë erklärte dann, der Kampf für eine weitgehende Autonomie werte fortgesetzt werden.
Am Mittwoch wird in Kolmar unter dem Vorsitz des Abgeordneten Michel Walter eine Versammlung abgehalten werden, in der Rossë das Wort ergreifen und über den Protest in Kolmar und die letzten Ereignisse im Elsaß sprechen wird.
China verlangt Gleichheit.
Nach türkischem Mu st er.
Wiè die Berliner chinesische Gesandtschaft mitteilt, wird die neue nationalistische Regierung in China alle ungleichen Verträge mit anderen Ländern für nichtig erklären und den Abschluß neuer Verträge verlangen, die auf der „Grundlage der Gleichheit und gegenseitiger Achtung der territorialen Souveränität aufgebaut" sind. Die Einigung Chinas sei jetzt Tatsache; Leben und Eigentum der Ausländer zu schützen, betrachte die neue Regierung als ihre selbstverständliche Pflicht und infolgedessen erkläre sie jetzt alle ungleichen Verträge, die China einseitig belasten oder den Ausländer bevorzugen, für null und nichtig, gleichgültig ob sie abgelaufen sind oder nicht. Zwischenvorschriften werden sofort erlassen werden, um die Verhältnisse bis zum Abschluß neuer Verträge zu regeln.
Damit ist China denselben Weg gegangen, den die wiedererstarkte Türkei schon 1921 eingeschlagen hat. Wahrscheinlich werden sich auch China gegenüber einige der beteiligten Mächte, namentlich England und Japan, nur mit einem Protest begnügen, der aber ebensowenig Folgen haben wird, wie das der Türkei gegenüber geschehen ist. Im übrigen kommt durch diese Erklärung der neuen chinesischen Regierung mit besonderer Deutlichkeit zum Ausdruck, daß auch dieses Land sich von der europäischen bzw. japanischen und amerikanischen Vormundschaft loszureißen beginnt.
Arbeiter und Angestellte
Leipzig. (Neues Schlichtungsverfahren in Der mitteldeutschen T exti l i n d u str i e.) Das Reichsarbeitsm'nisterium hat ein neues Schlichtungsverfahren im Konflikt über die Arbeitszeit in der Textilindustre für Mittel- und Westsachsen und Ostthüringen eingeleitet. Die neuen Verhandlungen sollen in Dresden stattfinden. Es ist ein Sonderschlichter bestellt worden. In einzelnen Textilbetrieben sind bereits Streitigkeiten über die Regelung bei Arbeitszeit ausgebrochen.
Kongresse und Versammlungen
^? ^ernationa!er Chemikerlongreß im Haag. Im Haag wurde der 9. -internationale Kongreß der „Union für reine »angewandte Chemie" eröffnet. Der Vorsitzende begrüßte die^tlnehmer m lateinischer Sprache, in Esperanto, in Fran- zoslsch und Englisch. Darauf eröffnete der holländische Ar- b^tsmimster den Kongreß. Die russischen und die deut- ' ^blehrten gehören der Union nicht an, nehmen aber besondere Einladung am Kongreß teil.
Letzte Nachrichten.
Reichsminister Severing über die Pflege der Kunst und Wissenschaft.
wtb. Wien, 21. Juli. Reichsminister Severing erklärte einem Vertreter des Neuen Wiener Journals unter Hinweis auf seine Teilnahme an dem SängerLundesfest, daß zu den Pflichten des deutschen Innenministers auch die Betreuung von Kunst und Wissenschaft gehört. Leider gestatteten es die Finanzen den öffentlichen Körperschaften noch nicht, sich diesen Fragen mit der Sorgfalt zuzuwenden, die das allgemeine Kulturinteresse der Menschheit er- heis'cht. Es sei außerordentlich bezeichnend, daß heute noch
Löwensteins Leiche gefunden.
Das Geheimnis seines Todes nicht gelöst.
Ganz unerwartet kommt die Nachricht, daß die Leiche des Brüsseler Bankiers und Großspekulanten Löwen- st e i n, der vor einigen Wochen auf einem Flug von London nach Belgien aus seinem Flugzeug spurlos verschwunden war, im Kanal gefunden und nach Calais gebracht worden sei. ;
Es wird über die Auffindung der Leiche, die eine neue Sensation in der in mehr als einer Hinsicht dunklen Geschichte darzustellen scheint, folgendes berichtet: Das Schiff „Heilige Therese vom Jesuskind" befand sich am Donnerstag nachmittag acht bis zehn Meilen nordwestlich vom Kap Gris Nez, als der Schiffseigner Jean Beaugrand die Leiche eines Mannes auf dem Wasser schwimmen sah. Mit nntergctauchtem Gesicht näherte sich die Leiche. Der Schiffseigner nahm sie an Bord und tvideltc sic in ein Segel ein. Hierauf nahm er Kurs auf Calais, wo die Leiche sofort nach dem Schauhaus gebracht wurde. Der Oberkörper des Toten war nackt, der Unterleib war offen, die Füße waren gebrochen. Die Leiche war nur mit einem Unterbeinkleid, seidenen Socken und Schuhen mit der Marke einer englischen Firma bekleidet. Am rechten Handgelenk trug sie ein Uhrarmband, in dessen goldener Klammer ein- graviert ivar: „Capitaine Löwenstein, 35 Rue de la Science, Bruxelles". Die Ringe waren verschwunden. An einem künstlichen Gebiß mit Goldzähnen, das von der Familie Löwenstein alsbald nach dem Verschwinden des Bankiers beschrieben worden war, konnte die Leiche erkannt werden. Der Bürgermeister von Calais stellte die Todesurkunde aus. Frau Löwenstein ist in Calais ein- getroffen, um die Leiche ihres Mannes nach Brüssel zu. überführen. Es erhebt sich nun von neuem die Frage:
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Tagen
zur Bildung von Notgenreinschaften aufgerufen wird, um deutschen Künstlern zu helfen und um die Wissenschaft auf den ehemals hohen Standpunkt zu bringen.
Auf die Frage, ob die angestrebte Verwaltungsreform diese Mängel nicht beheben könnte, antwortete Severing unter anderem: „Gewiß werden sich die Verwaltungskostcn verringern, aber alle Ersparnisse werden erst nach einem gewissen Zeitraum in die Erscheinung treten und bis dahin wird die Pflege der Kunst und Wissenschaft zu einem Teil der privaten Initiative überlassen bleiben müssen. Daran haben es alle Schichten des Volkes erfreulicherweise auch bisher nicht fehlen lassen. Ein Beweis dafür ist die starke Beteiligung der Sänger aus allen Gauen Deutschlands an diesem Sängerbundesfest in Ihrem schönen Wien."
Eine Erklärung des ägyptischen Premierministers.
Der ägyptische Premierminister Mohamed Volcha Mahmud erklärte in einer Unterredung mit dein Berichterstatter der „Times" in Alexandrien, er und seine Kollegen hätten eine sehr schwere Verantwortung übernommen, aber es habe geschehen müssen. Die Art, in der die Geschäfte des Landes in der letzten Zeit geführt worden feien, sei unerträglich gewesen. Die Regierung werde versuchen, die Verwaltung zu reinigen. Sie beabsichtige nicht, ihre Vollmachten gegen die Opposition zu gebrauchen, es sei denn, daß die Opposition selbst scharfe Maßnahmen notwendig mache. Die Aufhebung der Pressefreiheit sei unbedingt erforderlich gewesen. Der Premierminister t'"^ schließlich: „Ich werde nicht ein Tyrann sein, aber, wenn notwendig, ein wohlgesinnter Diktator."
Geplanter Diebstahl des Flugzeugs „Bremen"
wtb. Paris, 21. Juli. Dem „NewYork Harald" wird gemeldet, daß die in East Orange wohnende Frau des in Lobster Bay in Labrador stationierten Offiziers der Küstenwache von ihrem Mann ein Telegramm aus Long Point erhalten bat, in dem dieser einen Kampf beschreibt, den er und zwei seiner Leute mit Fischern von Neufundland zu bestehen hatte, die am 6. Juli versucht haben sollen, das Flugzeug „Bremen" zu stehlen. Die Fischer seien nach einem Fcüergefecht vertrieben worden.
Aus Hessen und Aachbargebieten.
Merkblatt für bett 22. und 23. Juli.
Sonnenaufgang 4” 4" » Mondaufgang 10“ 11* Sonnenuntergang 2003 20" h Monduntergang 22“ 22“
22. Juli. 1909: Dichter Detlev v. Liliencron gest.
23. Juli. 1914: Ultimatum Osterreich-Ungarns an Serbien.
Wetterbericht.
Die Randstörungeil des im Nordosten liegenden Tiefdruckgebiets werden auch an den nächsten Tagen die Witterung Mitteleuropas nur vorübergehend mit Bewölkung beeinflussen. Niederschläge treten sehr wahrscheinlich jedoch nicht auf. — Vorhersage bis Samstag abend: Wolkig bis heiter, trocken, mäßig warm, westliche Winde. — Witterungsaussichten für Sonntag: Keine wesentliche Aenderung.
Wie fand Löwenstein den Tod?
Da die Leiche zahlreiche Verletzungen aufweist, die nl» alle von Fischen und anderen Seetieren herzurüh^ scheinen, und da sie nur mangelhaft bekleidet war, schäftigt sich die Brüsseler Polizei mit der Frage, ob kühne FinanzmanN, der auf die Börsen Europas einen großen Einfluß hatte, nicht das Opfer eines V^ /• r echens geworden sein könnte. Unfall oder Seltz. mord — diese beiden Möglichkeiten sind bekanntlich früher erwogen worden, und nun kommt noch die Mz. lichkeit eines Mordes hinzu. Da die Leiche im Wasser ft^ in Verwesung übèrgegangen ist, dürfte es nicht ganz lei^ sein, die wahre Todesursache festzustellen, und die „Räth, um Löwenstein" iverben vielleicht für immer ungelijt bleiben, wenn nicht eines Tages der Zufall eine Losuii, bringen sollte.
Eine zweite Obduktion der Leiche Löwensteins.
Der Schwager Löwensteins teilte mit, daß eine ^eiji Obduktion der Leiche Löwensteins auf Wunsch der FanH vorgewommen werden würde. Er erklärte weiter, man M die Möglichkeit eines Verbrechens nicht für ausgeschloss^ Er verdächtige niemand. Wir m ollen aber nicht, bap 14 Tagen oder ih einem Monat oder noch später, wenn H Leiche Löwensteins beigosetzt sein wird, irgendeine Zest^! oder irgendeine Finanzagentur die Vermutung anbeut« daß Löwenstein bevor er an Bord des Flugzeuges ging, o« giftet worden sein könnte, oder daß er im Flugzeug geint den fei oder daß er aus dem Flugzeug gestoßen worden sei könnte. Daher haben wir die Untersuchung der Leiche am auf Vergiftttngserscheinungen veranlaßt.
* Fulda, den 21. Juli tg^
Am Wochenende.
Trotz gelungener Einbrüche „polarer Kaltluft" prophezei^ die Wettermacher weiterhin Hochsommerhitzee. Der Rekord M 36 bis 38 Grad im Schatten soll stark bedroht sein in den näh sten Tagen und Wochen. — Der Kometensommer 1911 ist schon übertrumpft. — Die Fulda schien am vergangenen Son tag von Horos bis über Ziegel hinaus ein einziges StraM zu sein. Der Autobus — Richtung Kohlhaus — wurde jtii weise gestürmt, die „Badeorte" Ziegel, Kohlhaus und Bronnxi waren auf den Sturm gerüstet, sogar ein SommernallM fand trotz der tropischen Hitze großen Beifall. — Das (5hx leben, das sich längs der Fulda zum Teil unter ziemlich prim tiven Verhältnissen, in jedem Sommer stärker bemerkbar mad ist gewissermaßen eine Demonstration für die Errichtung -in modernen Volksbades, das den Wünschen der Badelusttz möglichst nahe kommt, denn allen Wünschen gerecht zu werd! scheint auch in diesem Falle ein Ding der Unmöglichkeit zu An der bekanincu „Aufbringung der Mittel" scheitert so nie cher großzügige Plan. Bei Errichtung eines neuen Volksbâ darf keinesfalls das Freibad für die minderbemittelten Kn verschwinden. Während sich in Staat und Gemeinde fast ii jeden Bagatellposten ein erbitterter Kamps abspielt, scheint 1 „Großzügigkeit" hinsichtlich der deutschen sogenannten Rcpai lionsverpflichtung teilte Schranke gesetzt zu sein. Wenn da [ Leistungen in Eesamthöhc von 132 Milliarden ernsthaft erän werden, ist man gerne geneigt, diese Zahlen mit ber Hundstatz Hitze in Verbindung zu bringen. „Die MssrNte wachsen nichts den Himmel" ein schwacher Trost — aber immerhin stark t nug, um über manche Zumutung im öffentlichen und prim Leben hinwegzuhelfen.
Es ist freilich leicht gesagt, „nichts tragisch nehmen", „ nicht verblüffen lassen“ und dergleichen Redensarten — bei: nächsten Gelegenheit sind diese gutgemeinten Ratschläge ° gessen. Wo der richtige Maßstab fehlt, wachsen leicht alle £ gen, Leiden und Bedürfnisse ins Riesengroße. 9iid)t nur den Ferien bringt sich so mancher Zeitgenosse durch den mi! schleppten Ballast um viele Freuden, wird er zum Sklaven! iles Reisegepäcks, — auch im Leben ächzt er unter der Last» ler unnützer und überflüssiger Dinge. Nach dem Rezepte i Dichterarztes Schleich soll jeder Morgen ein kleines Fest fein der Abhaspelung der Lebenszeit. Er weist hin auf S«i Blumen, Kraft, Freude und Liebe. Wo diese Kräfte dem Tex anstatt in die Hände gegeben sind, da sind auch die M wachgerufen, die die Möglichkeit geben, den Werktag kram durchzukämpfen, zu überwinde^.--
In einer seltenen Klarheit zeigen sich die Berge und rings um die Stadt. Es ist, als ob die Feriigcwitler Dunst« Schwüle der heißen Tage verjagt hätten. Auf der nahen« mäne Ziehers ist schon die erste Frucht geschnitten, die g« Stoppelfelder stehen leer; nun drängt die Arbeit für den wirk bis tief in den Spätherbst hinein. — In der Stadl die Geschäfte der Textil- und Schuhwarenbranche im Zeichen! Saisonausverkäufe. Die Räumung der Sommerrcstc geht ooii statten. Ein Psychologe empfiehlt dem jungen Mamul Zukünftige beim Einkäufen zu beobachten, um ihren woll Charakter kennen zu lernen. Bei einem „SaisonausverkW kann man in der Tat interessante Studien in dieser HnD machen. An der Art, wie und was eingetauft wird, oerriii I Käufer viel von feinem Wesen. Als Rest, aus jenen Zei^I denen Warenknappheit Trumpf war, ist bei vielen Ääufl neu so eine gewisse Angst zurückgeblieben, als werde ibt ■ Beste und Billigste „fortgeschnappt". Auch auf dem markt gibt es mitunter heftige Szenen und Sturmangriffe! besonders wohlfeil erscheinende Gemüse- und Obstsorten. 1 Marktpolizei müßte streng darauf achten, daß auch die Tomaten usw., »täglichst wenig berührt würden. Das suchen" ist eine unangenehme Angewohnheit, die allerdingsG sentlich eingeschränkt würde bei gleichmäßiger Ware.
sich der Käufer gefallen lassen, bei jedem Pfund KirMI und soviel ungenießbare mit in den Kauf zu nehmen? 1 Preise sind wirklich so hoch, daß man nur die allerbesten 1 ten uafür verlangen könnte. In dem benachbarten und selbst in dein als teuer verschrienen Kassel waren i^I Kirschen und Erdbeeren zu bedeutend niedrigeren ^1* I käuflich. Die Transportkosten mögen für Fulda verteil« wirken, bic Frachtsätze müssen im Interesse der Volksgel« Heit für Obst und Gemüse ganz bedeutend gesenkt mcrbeit | den schönen Plakaten „Mehr Obst — und ihr bleibt gel^I und wie diese Werbesprüche all lauten mögen, ist der meinheit nicht geholfen. Alles was verteuernd in dieser sicht wirkt, muß ausgeschaltet werde». Dem Händler ifl mit so gut geholfen, wie dein Verbraucher. Es ist mit m^ anderen Artikeln des täglichen Bedarfs ebenso. — Es ifi1 Tatsache, daß hier in Fulda eine rein vegetarische Lebens mit dem durchschnittlichen Haushaltungsgèld des Arbeiters Kleinbürgers nicht durchzuführen ist. ’ Sie gemischte Köstlich am billgsten. — — Vom „Sommerschlaf" ist auch in Jahr wenig zu merken, die Seeschlange der Saurengur^ scheint endgültig erledigt zu sein. Die Häufung der M« läßt keinen (Stoffmangel aufkommen. Unglück und Berk"