Der Abenteurer.
(inte Geschichte ans Französisch-Marokko von Herbert V. Patera Wien. ■
Kapitän Lerolles war dem Berichte des in dienstlicher Haltung vor ihm stehenden Sergeanten der zweiten Kompagnie aufmerksam an Hand der auf dem Feldsessel liegenden Karte gefolgt, jetzt blickte er auf: „Gut! Sie haben Ihren Auftrag dneisterhaft ausgeführt. Ich kann Ihnen natürlich nichts versprechen. Aber ich hoffe, Sie bald als Unterleutnant bo «rüsten zu können." Der hagere Fremdenlegionär salutierte stumm. „Aber, was soll man da machen?" Der Offizier beutete auf die Landkarte. „Ich kann über Mekues hinaus bricht vorrücken, meine zwei Kompagnien werden bald selbst zu fluu bekommen, da nach Ihrer Meldung ja der Aufstand auch uns die Beni Nassrod übergegriffen hat. Tue ich aber nichts, jo sind die Europäer in Tibi Abrahim verloren!" Mit großen Schritten ging der Südfranzose im Zimmer auf und ab. „Jede Streifpatrollille, die ich 51t den Kupfcrwerken aussende, Wirb sicherlich im Passe von Oueida abgcschlachtet. Wäre nicht gerade dieser Chefingenieur der Kompagnie Metallurgigue draußen! Die gelbhantigen Portugiesen kümmern mich nichts. Aber beim Gouvernement ist dieser verrückte Boche" — „Verzeihung!" unterbrach er, als er bcn Schatten über das Gesicht des Sergeanten huschen sah, — „ich vergaß und wollte Sie -nicht verletzen. Nun dieser Deutsche mit dem unaussprechlichen Namen: Streide — Stride ..." — „Stridegg!" bemerkte der Sergeant. Der Kapitän fuhr herum: „Sie kennen den Mann?" — „Zu Befehl! Flüchtig." Der Kommandant nickte: „Wie soll ich ihn vor der drohenden Gefahr Warnen? Hier brauche ich jeden Mann, lind zum nutzlosen Hinmorden sind mir meine Soldaten zu schade. Nun, ich worbe es mir noch überlegen. Guten Abend!"
. Ein strammer Gruß, dann wandte sich der hagere Sergeant zur Tür. Während er über den Hof des kleinen Forts schritt, flimmerten ihm die Augen. Also stand doch wieder die Vergangenheit auf, die er längst erloschen glaubte. Hubert Theren"stöhnte leise auf. Kamen sie alle Wicber, die alten Gestalten und Bilder? Er schritt vor das Tor und warf sich in das verdorrte Halfagras. Schon zuckten die ersten violetten rind orangeroten Lichter über den Horizont, die das Nahen des Abends kündeten. Die Legionäre lagen wohl in ihren Baracken, nur der Torposten lehnte an der Mauer des Tor- ravelins. Träge bauschte sich die Trikolore im Winde.
Paul Stridegg in Tibi Ibrahim! Immer wieder mußte der Legionär daran denken. Zum Donner! Was ging ihn, den heimatlosen Abenteurer, dies oenn überhaupt an? Was einst gewesen, war doch lange gestorben. Aber dann hörte er wieder diese klangvolle Altstimme: „Ich weiß nur einen, den ich heiraten möchte! Drei oder vier Jahre müßten Wir noch Warten, bis Paul seine Stellung verbessert und gefestigt hat." Wie mit einem glühenden Messer trafen ihn damals diese Worte. Ein Traum aina klirrend in Grümmer, ein Traum, den die kalte Vernunft wohl immer als unersulloar yinpeuw, aber in einem Winkel seines Herzens hoffte er doch immer auf das Glück: Die schlanke Annie von Grumbach. Die Worte damals belehrten ihn eines Besseren. Dann würbe alles anders. Er ging zur Fremdenlegion, wo er nur eine Nummer war, nichts weiter. Um ihn vergoß niemand eine Träne, Wenn ihn einmal die Wüste oder das treffsichere Blei der Bergkabylen in den glühende:! Sand Marokkos warf.
. Aber er kam von seinen Gedanken nicht los. Paul Stridegg war verloren, wenn er nicht gewarnt wurde! Nur Zu gut kannte der Sergeant die wilden Kabyleu. Wie ein Feuerbrand hatte der Aufstand um sich gegriffen. Bis von Casablanca und Fes Verstärkung kam, war längst alles vorbei! Unb dennoch, es mußte gehen! Hatte er damals, als er noch der Freiherr Hubert von Theren hieß, nicht versprochen, der Baroneß Annie Grumbach ein guter Freund zu bleiben? Ein wahrer Freund?
Mit Blitzesschnelle brach die Nacht herein. Vom Fort her klangen die langgezogenen Töne des Zapfenstreiches. Hatte man einst nicht immer über ihn gelacht: „Ach ja, Hubert Theren, der Abenteurer mit der Landsknechtsnatur!" Noch heute gellte ihm die Ironie in den Ohren. Straff reckte der Sergeant seine hagere Gestalt. 9hm galt es zu beweisen, daß er damals nicht geprahlt. —■ Der Kapitän hörte weniges später die Meldung des Sergeanten an, der sich freiwillig erbot, die Europäer in Tibi Ibrahim zu warnen. „Ich kann Sie nicht halten, Ser- geaitt, aber eins verspreche ich Ihnen: „Kommen Sie zurück, so nähe ich Ihnen eigenhändig die Tressen des Unterleutnants an. Viel Glück!" — Noch in derselben Nacht ritt der Legionär ab.
Heiß brannte die afrikanische Sonne aus den Talkessel. Wie blutende Flanken leuchteten die rotbraunen Steinbrüche der Kupferminen. Taktmäßig klang das Pochen der Maschinen für Gesteinszerkleinerung. Auf dem Bahnhof rangierte eine Materialmaschine eine lange Reihe mit Erz beladener Loris. —
Wilde Gier brannte in den Augen des braunen Berbers, der schlangengleich über die Steinbrocken schlich. Nein, die <9iaur§, Allah vernichte sie, wußten noch nicht, daß die Fahne des Aufruhrs entrollt war und von den Hängen des Atlas bis zu den Küsten des Meeres die Söhne des Propheten auf- standen zum heiligen Krieg. Auch ihre Teufelswagen würden nichts nutzen, denn schon war der Strang meilenweit aufgerissen. Jnsch Allah! So Allah will, brannten am Abend die Baracken und Hütten, und die Dolche rauchten von Christenblut! Doch was war das? Der Kabyle späte gespannt in die Wüste. Da kam im müden Trab ein Reiter heran. Allah vernichte ihn! Der Sohn einer Hündin trug die verhaßte Montur der Legionäre. Mit einem Fluch sprang der Eingeborene hinter den nächsten Steinblack.--
Kaum konnte sich der Sergeant noch auf dein Rosse halten. Sein rechter Arm hing schlaff herab, und der Waffenrock war mit Blut überkrustet. Im Passe hatte ihin die Bleikugel die Schulter zerschlagen. Bupte Feuerräder tanzten vor den Augen, nur der Wille hielt ihn aufrecht: „Ich muß!" Schon kamen die ersten Wellblechhütten von Tibi Ibrahim in Sicht. Ruhch lag die Oase. Also kam er noch rechtzeitig! Da knallte ein Schuß. Der Gaul brach in die Knie, ichwer nur konnte sich der Legionär aufrichten, ein stechender Schmerz brannte in seiner Hüfte. Taumelnd schritt er weiter. Nun rannten einige Arbeiter des Steinbruches näher, der Schuß hatte sie anfaeschreckt. „Wo ist der Chefingenieur?" Die erschreckten Mischlinge wiesen auf eine Baracke, aus der ein Europäer trat. Der -Legionär taumelte, von zwei Arbeitern gestützt, auf den Ingenieur zu: „Alarm! Die Beni Nossad können jede Minute hier sein — das — ganze — Gebiet — ist — in Aufstand begriffen! Retten Sie sich — nach Marakesch! Dort ein Vlutstürz hemmte seine Worte „sind Legionäre!" Wie zur Bestätigung der Worte hallten einige Schüsse von den Bergen herüber. Der Ingenieur faßte sich sofort. Mit zwei Schritten war er in seinem Haus, und bald schrillte die Alarm- ple-fe. Von allen Seiten rannten die Arbeiter und Aufseher herbe!. Den Legionär hatten sie vor der Wellblechbaracke niedergelegt. Sein Gesicht war Dom Schmerz grüngelb. Stok- kend kamen die Sätze. „Die Bahn ist zerstört!" ' Dann riß er plötzlich die Augen Weit auf: „Sie sind Paul Stridegg?" Der neben ihm knieende Ingenieur nickte: „Woher kennen S-e mich?" Da ging ein Schütteln durch den Sterbenden: „Wenn — Sie — zurückkommen — in — die Heimat —, dann — sagen Sie Ihrer Braut, Wer — Sie gewarnt! Es war — " wieder hemmte das Blut seine Rede, doch noch einmal raffte er die schwindenden Kräfte zusammen „Sie hat — mich einst einen Abenteurer genannt." — Ein jähes Zucken, schwer sank der Kopf nach hinten ...
„ Der Ingenieur schlug sich mit seiner Mannschaft bis zum ersten Spahiposten durch. In Marrakesch mcibete er dem diensthabenden Kapitän den Heldentod des deutschen Legionärs.
der ihn und seine Leute gewarnt. Als der Ingenieur das Kommandautenzinuner verlassen, wandte sich Kapitän LerolleS an den Adjutanten: „Wenn Sie die Meldung an Seine Exzellenz, den Herrn Generalgouverneur über die Räumung von Tibi-Ibrahim verfassen, so vergessen Sie nicht, die zweite Compagnie rühmend zu erwähnen, welche diese schwierige Aufgabe fast ohne Verluste durchführte, denn —" der Kapitän zuckte die Achseln — „der Tote war ja nur ein Boche!"
Niemand wußte von der Tat des Sergeanten; nur in den Kompagniezimmern flüsterten sich die deutschen Legionäre die Geschichte von ihrem Landsmann zu, der deutsche Breite auch im fernen Marokko gehalten hatte.
Frühling - —-
Jüttglittgsschon erscheint er auf dem Plane Sonnenfackeln schwingt er durch die Welt. Eine weißgcbauschtc Wolkenfahne Flattert um fein blaues Seidcuzelt.
Amselsang tropft scheu durch Busch und Bäume; Gärten duften süß und feierschwer, — lud die Sehnsucht erster Faltertränme _ Segelt durch ein weißes Blütenmeer ...
E. v. Weit r a.
Der Sachverständige.
------ Humoreske von Georg Persich. _
Bert Holm hatte tagsüber fleißig an seinem Kriminalroman geschrieben. Aber nun er wieder mit einem Kapitel fertig war, wollte er sich einige Erholungsstundcn gönnen.
Zum Theaterbesuch war es bereits zu spät, auch dafür, noch eine befreundete Familie zu besuchen; so entschloß er sich, in den Klub zu gehen, vielleicht traf er dort angenehme Gesellschaft an.
Doch heute hatte er leider kein Glück. Da war der Bühuen- schriftstcller Talstrund, der alle Dramatiker der Vor-, Mit- unb Nachwelt in die Westentasche steckte, ber Filmautor Topkin, der immer Dutzende der „großartigsten Sujets", die unbedingt Welterfolge erzielen mußten, auf Lager hatte, die Noman- schrislstellerin Hildetilde Kilde, die sich stets als die Vorkämpferin einer ganz neuen Richtung gebärdete.
Bert Holm ließ sie reden, er machte eine Weile auch den schweigenden Zuhörer bei einem heftigen Meinungsaustausch zweier Kollegen, bte politische Broschüren entgegengesetzter Tendenz verfaßten; aber früher, als er sonst den Klub zu verlassen pflegte, verabschiedete er sich, nm wieder heimzukehren.
Seine Haushälterin hatte sich für den Abend Urlaub geben lassen, um an einer Geburtstagsfeier teilzunehmen. Es mußte ihr dort nicht gefallen haben, da in der Wohnung schon wieder Licht brannte, in seinem Arbeitszimmer. Die Alte benutzte seine Abwesenheit wohl zum Aufräumen.
Auf bein Korridor legte er Hut und Ueberrocf ab, und um der getreuen Schaffnerin zu sagen, daß sie sich nicht zn beeilen brauche, schritt er in das Arbeitszimmer.
Aber was war denn das? An seinem Schreibtisch saß jemand: ein maskiertes Gesicht. Unwillkürlich wollte er zurück.
„Bleiben Sie!" forderte eine männliche Stimme, und im Schein der Schreibtischlampe bemerkte Bert auch einen auf sich gerichteten Revolver. „Die Kugel wäre schneller als Sie!"
„Wer sind Sie? Und was wollen Sie in meiner Wohnung?"
„Ich wollte einen anderen Besuch im Hause abstatten. Da ich aber zusällig beobachtete, daß Ihre Wohnungstür von einer Frau so sorgfältig verschlossen wurde, daß wohl niemand mehr hier anwesend sein konnte, und die Frau offenbar die Absicht hatte, längere Zeit fort zu bleiben, erlaubte ich mir einzutreten. Ich bin hinsichtlich fremder Wohnungen etwas neugierig."
„Also ein Einbrecher — ?"
„Warum gleich so unhöflich —?" ' *
Trotz des noch immer drohend gegen ihn erhobenen Revolvers begann der Schriftsteller der Situation einiger Reiz abzugewinnen.
„Zu stehlen werden Sie bei mir nicht viel finden."
„Stehlen —? Weshalb schon wieder solch ein häßliches Wort, Herr Bert Holm?"
„Sie scheinen sich auch mein Türschild genau angesehen zu haben — ?"
„Selbstverständlich. Aber Ihr Name war mir bekannt. Ich habe schon manches von Ihnen gelesen, und als ich hier auf Ihrem Schreibtisch ein neues Manuskript fand, konnte ich der Versuchung nicht widerstehen, darin zu blättern."
„Sehr schmeichelhaft! Unb Sie ließen sich auch nicht stören, als Sie mich kommen hörten. Ein gehöriges Maß von Dreistigkeit setzt das schon voraus."
„Nur eine Winzigkeit Ueberlegung. Sie überraschten mich, ich mußte Sie auch überraschen. Hatte ich Sie im Bannkreis meines Revolvers, mußten Sie sich nach mir richten, durften keinen Lärm schlagen. Was Sie tun würden, wenn ich Ihnen anders entgegen trat, ließ sich nicht voraus sehen. Darum wartete ich ruhig Ihr Erscheinen ab. So wird es gemacht, Sie können's sich ja für Ihre Romane merken. Offen gestanden — Sie arbeiten nicht immer richtig, Herr Holm! In unserem Klub haben wir uns schon darüber unterhalten."
„In Ihrem Klub — ?" Bert Holm mußte lachen. „Sie haben einen Klub — ?"
„Auch das wissen Sie nicht? 1 9
Wir haben mehr als einen. Jede Fachorganisation, jede Spezialität hat bcn ihren. Aber so setzen Sie sich doch bitte erst mal!" Der Maskierte machte mit der Linken eine einladende Bewegung. „Nehmen Sie einen der Stühle hier vor dem Schreibtisch! Es plaudert sich besser im Sitzen."
„Ich danke Ihnen, daß Sic in meiner Wolmung so freundlich zu mir sind, und im Bannkreis Ihres Revolvers ist es mir ein Vergnügen, Ihrer liebenswürdigen Einladung zu entsprechen. Ader plaudert es sich nicht auch besser von Angesicht zu Angesicht? Ich meine —"
„Ich soll mich ohne Larve zeigen? Leider kann ich Ihnen diesen an sich ja berechtigten Wunsch nicht erfüllen, da ich nicht voraussehen kann, wie sich unsere Beziehungen gestalten werden. Also, um es zn wiederholen: Sie arbeiten in Ihren Romanen nicht immer richtig. Ter Fachmann entdeckt auf den ersten Blick Fehler. Es lieft sich ja meist recht spannend, aber die Irrtümer, die Ihnen unterlaufen, stören, beeinträchtigen den Genuß. Sv ist es mir auch wieder beim Lesen dieses Manuskripts ergangen — gleich zu Anfang. Wie Ihr Held benimmt sich kein echter Ganowe. Er hätte bei seinen Kollegen ausgespielt. Ich habe mir gestattet, hinter die be- treffenben Stellen ein Fragezeichen zu setzen."
Holm verbeugte sich ironisch. „Sehr gütig!"
"Vor allem scheint Ihnen auch noch nicht bekannt zu sein, daß die Leute, die man schlechthin Verbrecher nennt, mit allen Hilfsmitteln der Technik vertraut sind. Sie schildern zum Beispiel einen Einbruch in die Stahlkammern einer Bank und schreiben, daß die Wächter trotz des Geräusches nichts walwgenoninicn hätten. Streichen Sie das Weg. Tic Wächter konnten nichts wahrnehmcn, weil erfahrene, geschulte Spezialisten vollkommen geräuschlos zu Werke gehen."
„Ich werde es streichen."
„Und dann ist^von den Fingerabdrücken bic Rede. Du lieber Himmel — Fingerabdrücke hinterlassen doch nur noch
Stümper. Wozu Hai hmn GummihandsciM r selbst 511 dem harmlosen-Besuch, den ich in bicfeiiu^! ^’' statten wollte, habe ich ein Paar übergezogen." ^
Bert Holm machte ein ungläubiges Gesicht. „Sj^k, Sie tragen so wenig Handschuhe wie ich."
„Sind Sie kurzsichtig ■— ?"
„Allerdings, aber sehen müßte ich sie doch" g . trat näher an den Schreibtisch heran. ü
Der Fremde streckte ihm bic unbewaffnete Prüfend beugte sich der Schriftsteller auf , «i „Fabelhaft täuschend!" meinte er und betastete die fleischfarbene Hülle. l1«W,
„Unb in keiner Weise hinderlich. Ich kann barnif , er vollendete den Satz nicht. ' "
Eine emporsansende Faust hatte mit furchtbarem sein Kinn getroffen. Ein Wuchtiger Gerader folgte im Augenblick. '
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Der Mann mit der Maske brach ächzend zusammen
„Was fange ich mut mit Ihnen an?" sagte Aoim^ der Einbrecher aus seiner Betäubung wieder m , „Bleiben Sie gefälligst liegen, bester Freund! Die Kuqel m schneller als Sie, wie Sie es vorhin auszudrücken belicht Unb er zielte mit dem Revolver. „Ihr Schießeisen hab?; Ihnen abgenommen, ich habe Sie auch inzwischen mit % licht photographiert, was Sie in Ihrem Schwächemstaub» nicht bemerkt haben — ohne Gesichtslarve natürlich - kann auch richtig arbeiten, und auch Sie machen Fehler"'
„Hätte ich nur eine Ahnung gehabt!"
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„Daß ich leidlich boxen kann? Ja, einiges habe j, gelernt, um sachverständig darüber schreiben zu können ad ich will mir in Zukunft noch mehr Mühe geben, damit K zufriedener mit mir sind. Doch zunächst muß ich wohl di Polizei anrufeu. —"
Die Korridortür ging. Schritte. 1
„Da ist die Polente wohl schon — ?"
„Können Sie and) fassadenklettern?" fragte der Tchijj steiler und öffnete ein Fenster. „Es ist ja nur ein Storni Däun dürfen Sie meinethalben diesen Weg nehmen - Dank dafür, daß Sie ein so geneigter Leser und Jlr« meiner Romane sind. Vorher aber müssen Sic mir J sprechen, mich nicht wieder unangemclbet zu besuchen." ■
„Mein Ehrenwort!" — „Spitzbnbenehrenwort!" â „Wird auch gehalten!" — „Vorwärts!"
Der Einbrecher taumelte zum Fenster. Als die draußen auf dem Korridor sich näherten, schwang er« gewandt wie eine Katze, hinaus. Die Wirtschafterin faiiniÄ Tür herein. — Bert Holm stand am offenen Fenster M M in das Dunkel, wo eine Gestalt verschwand.
Heiteres.
Stic Richtige. „Warum bist Du so nachdenklich?" fragte - „Ich bin nicht nachdenklich", antwortete sie. — „Aber Du W doch seit 20 Minuten kein Wort gesagt". — „Nun, ich hatte ach nichts zu sagen". •— „Sagst Du beim niemals etwas, wenn M nichts zu sagen hast?" - „Nein, niemals!" — „Wie gut Du W mein Liebling! Willst Du meine Frau werden?"
Unfall. „Warum auf Krücken?" — „Eifenbahnunjall!" „Kannst du denn gar nicht ohne Krücken gehn?" - „M Arzt jagt: ja. Mein Rechtsanwalt: lieber nicht".
Platonisch- Arzt (zur Bäuerin): „Warum habt ihr das Fenster offen, wo. doch euer Mann das Fieber Pt. Sri sann sich ja erkälten." — ,^Ja, sehen Sie. Herr Dokim, brüt«! im Wirtshaus ist ’ne Rauterei, und weil mein Alter nicht bei fein kann, will er sie wenigstens hören."
Anzüglich. Verarmter Baron (zu seinem Sieners „M-Ä dem ich mir eine Frau genommen habe, wollen Sie uchhM-W ten?“ — „Ebenfalls Schulden, Herr Baron."
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Allzu offenherzig. Junge Braut (zum Diener, der chW Auftrag ihres Bräutigams einen Blumenstrauß bringt):^! gen Sie meinem Verlobten, der Strauß war viel M kostbai-W solle sich nicht in so hohe Ausgaben stürzen." — Bursche (W send): „Ach, das macht nicht. Mein Herr hat neulich zu ungesagt: Nach der Hochzeit bezahlt ja ihr Alter den ganM- Schwindel." j
Einfach. „Warum haben Sie denn bloß Ihren einen 3®1! ling photographieren lassen?" — „Ach, die sehen sich so daß eine Photographie vollauf genügt!“
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Rätselecke.
Homogramm.
Die Buchstaben in der nebenstehende «tg Figur sind so zu ordnen, daß drei M' 1 lautige Worte entstehen, die, sowohl m % ] senkrechter als auch in magerem« ^ Richtung gelesen, folgendes bezeichnen t. ein Gewächs, 2. eine Stadt in m Schweiz, 3. einen griechischen W staben.
IN
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Jnrtialcn-Rätfek.
Ast, Real, Este, Aulis, Rebus, Afve, Ode. |b Vor jedes der obigen Worte ist ein Buchstabe zu fegen» Daß sieben neue Worte entstehen, deren Anfüngsbuchstaben ein,- Badeort in Schlesien nennen.
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Kryptogramm, j
' 19. Naa, 21. GnS.
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6t iti
Lösungen aus voriger Nummer.
Löâmg des Kreuzworträtsels: Wagerecht:
8. Selmar, 9. Nogate, 13. Rat, 15. Darius, 1/. r(J
20. Riegel, 22. Ara, 23. Wien, 24. Alm; " ;
1. Jkolde, 2. Are, .3. Emma, 4. Aster, 5. Aar, , 31%
9. Ruin, 10. Abel, 11. Talmi, 12. Ci, 14- Uhov-