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Der verhaftete Sela Khun.

Keine Auslieferungan Ungarn. A

Bela Khun sowie seine Sekretärin und die ver- hafteten ungarischen Kommunisten Mayerhofer und Lètay wurden dem Lnndesgericht in Wien eingeliesert. Sliter diesen vier Genannten befindet sich noch ein Mitwisser in polizeilicher Haft, und zwar der frühere Urrgariftbc Bolkâmmissar Dr. Szekely. Alle anderen verhafteten Personen wurden wieder auf freien Fust geseift. «ine Auslieferung Bela KhuNs an Ungarn, wie sie dort er- Lvartet wurde, kommt nicht in Frage.

Nach den bisherigen Feststellungen dürfte Bela Khun sich bereits einige Wochen in Ungarn anfgehalten haben. Um vor jeder Entdeckung sicher zu sein, hat er nicht nur seinen Namen viermal gewechselt, sondern auch seine Wohnung zweimal getauscht. Trotzdem in seinem Besitz keine nennenswerten Geldmittel gefunden wurden, hat Die Untersuchung doch ergeben, daß sich Bela Khun auf Umwegen aus Rußland große Beträge nach Wien hat überweisen lassen. Die Haussuchung in der Kanzlèi der Kommunistischen Partei Österreichs hat kein Material Zutage gefördert. Es scheint festzustehen, daß die Partei-- ^èitung als solche von der Anwesenheit Bela Khuns keine Kenntnis gehabt hat. Neuerdings ist die Rede von einer Abschiebung nach Rußland.

Wählerlisten liegen aus.

Reihenfolge der Reichs wahlvo r s ch l ä gt.

Zum Reichstag wählen kann nur, wer in eine Stimmliste oder Stimmkartei eingetragen ist oder einen Stimmschein hat. Die Stimmlisten und Stimmkarteien liegen turnt Sonntag, den 29. April, bis Sonntag, den 6. Mai, aus. Wo und zu welcher Tageszeit die Listen cingesehen und in welcher Weise Einsprüche erhoben werden können, ist von den Gemeindebehörden bekannt­gegeben. Unrichtigkeiten oder Unvollstandigkeiten der Listen kann jeder Wähler geltend machen, ohne Rücksicht darauf, ob sich der bemängelte Gintrag oder Nichteintrag auf ihn selbst oder dritte Wähler bezieht.

Für die Reichswahlvorschläge der bisher int Reichs­tag vertretenen Parteien ist folgende Nummernfolge für -die Reichstagswahl festgesetzt worden: 1: Sozialdemo­kratische Partei Deutschlands, 2: Deutschnationale Volks­partei, 3: Zentrum, 4: Deutsche Volkspartei, 5: Kom­munistische Partei, 6: Deutsche Demokratische Partei, 7: Bayerische Volkspartei, 8: Linke Kommunisten, S: Reichspartei des Deutschen Mittelstandes (Wirtschafts- ipartei), 10: Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei, sti: Deutsche Bauernpartei, 12: Völkisch-Nationaler Block, 13: Deutsch-Hannoversche Partei, 14: Landbund, 15: Christlich-nationale Bauern- und Landvolkpartei, 16: Volksrechtspartei (Reichspartei für Volksrecht und Aufwertung).

LanHwirischafilicher Absatz.

Annahme der Richtlinien im Reichsrat.

Der Reichsrat beschäftigte sich nochmals mit den vom Aus­schuß des Reichstages angenommenen bekannten Richtlinien für die Verwendung von Reichsmitteln zur Förderung des Absatzes von landwirtschaftlichen Erzeugnissen. Der Rcichsrat stimmte einmütig einem Ausschußbeschlutz zu, der folgenden Wortlaut hat:Den Richtlimen wird in der Raffung des illus- schusses des Reichstages zugestimmt. Der Reichsrat geht bei seiner Zustimmung davon aus, daß alsbald entsprechend den Entschließungen des vorgenannten Ausschusses und des Über- Wachungsausschufses fünf Millionen Mark für die durch Unwetterschäden betroffenen landwirtschaftlichen Gebiete, insbesondere zur rechtzeitigen Beschaffung von Saatgut, aus anderen Mitteln zur Verfügung gestellt werden. Andernfalls behält sich der Reichsrat eine erneute Entschließung vor." Der Reichsrat nahm ferner die Richtlinien über die Verwendung des 25-Millionen-Fonds für Rationalisierung des Genossen­schaftswesens an Die Richtlinien setzen voraus, daß die zen­tralen Verbände der landwirtschaftlichen Genossenschaften zu­sammengeschlossen werden und daß künftighin auch in jedem einzelnen Gcschästsbezirk nur eine einzige genossenschaftliche Geschäftsstelle besteht. Auch die Richtlinien über die landwirt­schaftliche Umschuldungsaktion wurden angenommen.

Tie Umschuldungsfrage bildete auch das Thema der Tagung des landwirtschaftlichen Kontrollausschusses des Reichstages. Ministerialrat v. Quas­sowski erläuterte die vom Reichsrat genehmigten Richtlinien,, mit denen erreicht werden solle, daß bei den landwirtschaftlichen* Betrieben, bei denen durch Gewährung eines Umschuldnngs- kredits noch eine rationelle Fortführung zu erwarten ist, die kurzfristigen Personalkredite in langfristige Kredite möglichst unter Ermäßigung des Zinsfußes umgewandelt werden. Die Verhandlungen zur Vorbereitung der Umschuldung seien mit den Ländern, Banken und Organisationen bereits in die. Wege geleitet. Der kommunistische Abgeordnete Rädel be­gründete einen von der Regierungsvorlage abweichenden An­irag zur Entschuldung kleinbäuerlicher Betriebe. Es wurde noch eine Reihe anderweitiger Anträge gestellt. Der Ausschuß genehmigte die Richtlinien für die Umschuldungskredite mit einer Entschließung der Bayerischen Volkspartei, wonach die Perteilung über das ganze Reich gleichmäßig erfolgen soll.

Ms der WMewegmg.

Wahttundgeftung des Evangelischen Bundes.

Das Präsidium des Evangelischen Bundes erläßt zu den bevorstehenden Wahlen eine Veröffentlichung, in der zunächst betont wird, daß der Bund kein politischer Verein sei. Das ent­binde ihn aber nicht davon, ein allgemeines Wort an seine Mit­glieder zu richten. Es wird dann die W a h l p f l ich t hervor- gehoben, Nichtausübung des Wahlrechts sei Sünde am Vaterlande. Für jeden deutsch-evangelischen Christen sei die Wahlpflicht aus deutsch-evangelischer Gesinnung heraus zu er­füllen. Nur solche Kandidaten könnten gewählt werden, deren kirchliche und christliche Gesinnung außer Zweifel sei. Be­günstigung von Splitterparteien sei zu vermeiden. Die zu Wählenden müßten vorher bekunden, daß sie den dekttfch- evangelischen Interessen Rechnung zu tragen gewillt fei eit.

Demokratischer Wahlaufruf.

Die Deutsch-Demokratische Partei gibt ihren Wahlaufruf heraus. Es heißt darin, das Programm dèr Partei bleibe das alte. Sie verlange:Ein außenpolitisch freies und großes Deutsches Reich, das vorangeht bei der Zusammenarbeit der Völker auf politischem, t 'tureKem und wirtschaftlichem Gebiet; Festigung unseres neuen Staatswesens und Ausbau in demo­kratisch-republikanischem Sinn; Gestaltung unserer Zukunft im Zeichen einheitlicher Zusammenfassung in Staat, Volk und Schule; aktive, fortschrittliche Wirtschaftspolitik mit dem Ziel der Förderung der Lebenshaltung aller Schichten unseres Volkes."

Tätlichkeiten in Berlin bei Wahlversammlungen.

Nach Beendigung einer Wahlversammlung der Deutsch- nationalen Volkspartei kam es im Westen der Stadt zu ver­schiedenen Aufläufen, die in Tätlichkeiten ausarteten. Dabei wurden mehrere Personen verletzt. Einige der Täter konnten sestgenömmen werden. In Charlottenburg kam es ans gleichem Anlaß ebenfalls zu Schlägereien, wobei ein Kauf­mann erheblich verletzt wurde. Die Täter schlugen bei ihrer geftnahnic auf die Beamten ein, so daß diese von ihren um'mkmüppcln Gebrauch machen mußten. Erst später gei läng es, die Angreifer sestzunehmen.

Schwere MrhlzusanNNenstLße.

In literfen bei Hamburg kam es anläßlich einer Wahl­versammlung zu schweren Zusammenstößen zwischen National­sozialisten und Retchsbunnellenlen. In der Diskussion be­schuldigte ein Svziälvemokrat Hitler, daß er französisches Geld angenommen habe. Daraufhin sprangen mehrere Nationalsozialisten auf uNd bedrohten den Rebner. Jm selben Augenblick drangen etwa 150 Reichsbannerleuie gegen die Nationalsozialisten vor. Es kam zu einer schwerèu Prügelei, bei der mehrere Personen verletzt wurden.

Sylt enkandidntcu der Nationusfozinlisten für den Wahlbezirk 13 Schteswig-Hvrstein.

Die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei hat ihre Kandidatenliste für den Wahlkreis Schleswig-Holstein aus­gestellt. An der Spitze der Reichstagsliste steht Graf Ernst zu Reventlow-Potsdam, ihm folgen an zweiter und dritter Stelle Landwirt Klans Rönnfeldt-Westerwohld (Suder- ditbmarschens und Landarbeiter Heinrich Schöne-Lokstedler­lager. Die Liste für den P.r e n'ß i s ch e it Landtag führt der Kaufmann und Stadtverordnete Lohse-Altona. Ihm folgen Landwirt Adolf Thormählen-Strohdèich bei Glückstadt uub Schmiedcmeister Hans Knmmerseldt-Nordhastedt.

Kandidaten der Zentrumspartei für Hamburg und Schleswig- Holstein.

Der Landcsausschuß Hamburg der Zentrumspartci hat für den Wahlkreis 34 (Hamburg > die Spitzcnkandidatculiste für die Reichstagswahlen ausgestellt: Dr. Klemeiis Allewischer, Redakteur, Hamburg; Hedwig Fuchs, Hausfrau, Hamburg. Für den Wahlkreis 13 Schleswig-Holstein heißen die Spitzen- tanbibaten für den Reichstag: Eduard Häfuer, Studien­direktor, Joseph Frerker, Bäckermeister, Altona. Für den Landtag: Professor Grebe, Osnabrück; Johannes, Heldt, Kalkulator, Kiel-Ellerbek.

Dr. Stresemann auf Wahlreisen.

Reichsaußenminister Dr. Stresemann wird dem SB er«' nehmen nach in der zweiten Maihälfte, kurz vor den Wahlert, noch einmal in München unb an anderen Orten in öffent­lichen Wahlversammlungen sprechen.

Deutschnationale Kandidaten für Bertin. ' "^

Im Wahlkreis Berlin hat die Deutschrmtionale Vvlks^ Partei für die Reichstagswahl folgende Kandidaten au der Spitze ausgestellt: Laverrenz, Wilh., Direktor bei der Reichsbahn; Berndt, Emil, Bürgermeister; Hampe, Robert, Syndikus gewerblicher Verbände. Für den L au b - t a g: Dr. Kaufmann, Franz Alexander, Landrichter a. D.; K o ch, Julius, Pfarrer; B r u n k, Ernst, Jndustrièllellr.

Nationalsozialistische Neichstagskandidaturen in Mecklenburg- Schwerin.

Für die Nationalsozialistische deutsche Arbeiterpartei wurde im Wahlkreis Mecklenburg-Schwerin-Lübeck als Spitzenkandidat für die kommenden Reichstagswahlen der Landarbeiter Hildebrandt - Parchim ausgestellt. An zweiter Stelle kandidiert der bekannte nationalsozialistisch« Reichstagsabgcordncle Gottfried Feder.

Die Münchener Stresemann Versammlung vor dem Bayerischen Landtag.

In der Frcitagsitzung des Bayerischen Landtags kam der sozialistische Abgeordnete Högner auf die Sprengung der Strefemann-Vcrsammlung in München durch die National­sozialisten zu sprechen und erklärte dabei, daß diese Angelegen­heit eine sehr bedenkliche staatspofttische und strafrechtliche Seite habe. In München dürfe man den Außenminister des Deutschen Reiches alsSchwindler von Locarno" undKandi­daten von Frankreichs Gnaden" bezeichnen, ohne daß die Polizei eingretfe. Der nationalsozialistische Abgeordnete Butt­mann bezeichnete die Sozialdemokraten als Denunzianten. Der Reichstagsabgeordnetc Strasser, der sich aus der Tribüne durch Zwischenrufe beinrrkbar machte, wurde vom Präsidenten des Saales verwiesen.

Arbeiter und Angestellte

Dresden. (Schiedsspruch i m sächsischen S t e i n- kohlenbcrgba u.) In den Schlicktungsverhandlungen zur Beilegung des Lohnstreits im sächsischen Steinkohlenberg­bau wurde ein Schiedsspruch gefällt, der eine Lohnerhöhung von 7 Prozent ab 1. Mai Vorsicht. Wie verlautet, wird der Schiedsspruch von Arbeitgeberscftc abgelehnt werden.

Neustadt (Oberschles.). (Streikbeschluß in der o b e r s ch l e s i s ch e n T e x t i l i n d u st r i e.) Die freigewerk- fchaftlich und christlich organisierten Textilarbeiter beschlossen mit großer Mehrheit, sofort beu Streik zu erklären.

Aus Hessen und Aachbargebieten.

Merkblatt für den 1. Mai.

Sonnenuntergang HP Mondaufgang 15 Sonnenaufgang 4"^ s Monduntergang 3S* 1872: Gründung der Universität Straßburg. 1873; Afrikas reisender Livingstone gestorben.

Es ist dem Reichen leichter, Gutes zu tun, als dem Armen, vom Bösen zu lassen. Petit-Senn.

Wetterbericht.

Der Kern des westeuropäischen Tiefdruckwirbels hat sich rasch ostwärts verlagert und in Süd- und Mitteldeutschland starke Bewölkungszunahme hervorgerufen. Nach einigen Regenschauern bei zeitweiser Eewittertätiakeit wird die Tem­peratur etwas zurückgehen und die Bewölkung wieder abnetz- men. Vorhersage bis Montagabend: Wölkstz, einzelne Regen­schauer, kühler, nördliche bis nordwestliche Winde. Wttte- rungsaussichten für Dienstag: Wolkig bis Heiter, meist trocken, Temperatur wieder ansteigend, nordwestliche Winde.

* Fulda, den 30. April 1928.

Personennachricht.

Regierungsbaurat Wenzel- Fulda ist vom 1. Mai an an die Regierung in Oppeln versetzt worden.

Neue Meister.

Vor der Meisterprüfungskommission der Handwerkskammer bestanden ihre Meisterprüfung die Elèktro-Jnftallateure: Karl Friedrich mm Rommers-Neuhof und August Lenz von Hünfeld.

Schweres Gewitter über Fulda.

Nach einigen recht schönen Frühlingstagen entlud sich Sonn­tag nachmittag gegen (i Uhr ein schweres Gewitter über Fulda und seiner weiteren Umgebung. Begleitet war das Gewitter von mächtigen Regengüssen, orkanartigem Sturm unb Hagel­schlag. Recht übel mitgespielt hat der Sturm und das Gewitter dem im nahen Neuenborg gastierenden Zirkus Blumenfeld. Als das Gewitter losbrach, war gerade die Vorstellung im Gange, und die in Käfigen in der Manege stehenden Löwen sollten ihre Dressurkünste vorführen. Durch das heftige Don­nerrollen waren die Bestien jedoch sehr unruhig geworden, so daß die Direktion es für angebracht hielt, die Vorstellung ab­zubrechen und das zahlreiche Publikum zu entlassen. Wegen des starken Orkans ließ die Zirkusleitung auch das große Zelt einziehen, um ein mögliches Unglück zu verhüten. Das Pferde­material mußte, da die Ställe im Wasser standen, in Fulda untergebracht werden, während die Raubtierschau vorläufig auf dem überschwemmten Platz belassen wurde. Sehr viel Schaden hat das Unwetter auch in Gärtnereien und Pflanzen­görten verursacht. Wiederholt schlug der Blitz in elektrische Leitungen ein.

stiege ruw ein gutta.

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Die am Samstag übend cm Vereinslolal sinkt Monatsverfammlurra erfreute sich eines guten Sehr*

1 Vorsitzende begrüßte die Kameraden unb freute wa v 1 wieder einmal einige hochAEte Mitglieder V Ganz besonders ruiutommeu hieß èr . den Sohn »thyNrtn M der des einstigen langjährigen Vorsitzenden Kvâr^ r 1 Knips, der vor 11 Jahren den Heldentod geftoK8 -W.I5 dessen Wirken der Kriagervèrein Fulda viel zu Mit großer Hingabe hat K. L. Knips viele Zahn den Kriegerverein geleitet und viel bèjWraaèn = ti Blühen unb Gedeihen.Deutsche seid einig", ja5 lehn» letzten Worte, die er am 29. Juli 1914 auf bem Ä * verbandsfest in Künzell den Kameraden zurief ni5 ei' scheu Horizont bereits schweres Unheil verkündende?^ »ie aufzog. Einige Tage später schon mußte auch H L den Waffen eilen. Schon am ü. November 1914^ für Le Vogesen als Oberleutnant im Jns.-Negt. 99 an der 3 ,, ner Truppe, und am 11. Nooetnber 1914 ersölate erbigung auf dem Ehrenfriedhos in Fulda. Der ftrtS- ^ Fulda hat gestern in seinem Vereinslökal dem treuS^ S einen Ehrenplatz neben dem des früheren i mßri/l(l Hauptlehrer Weber eingeräumt; ein von den Kamerun M 's fried Reinecke und Max Röder gestiftetes Bild des Oil vom ersten Vorsitzenden mit einer feierlichen AnsvreB» ^" Kamerad Max Stöber übergab dem Verein das Bild un!^ 1 ® nete in seiner Ansprache die edlen Ghnraktereiaensckast?? tt einstigen Vorsitzenden Knips und wünschte, daß die von gezeigte Treue im Kriegerverein und im deutschen W5 weiterhin vorhanden sein möchte. Der 1. Vorsibeâ - rad Bonacker, übernahm das Bild in die Obhut her, Zum Gedenken des Toten erhob sich die Versammlung un^? das Lied vom guten Kameraden. Das große Bild Brustbild bec fteimnenanaenen fplhnrrruor

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Brustbild des Heimgegangenen in feldgrauer Uniform 8

Nach diesem feierlichen Akt des Erdenkens würben J einige geschäftliche Angelegenheiten erledigt. Zur Bei,-? gelangte eine Einladung der Krieger-Kameradschaft Ä S 39. Stiftungsfest am 6. Mai, eine solche der Kavallerist? einigung zur Beteiligung am 2. Westdeutschen Kavaliers im Juni, wozu die Festfolge nunmehr festgelegt ist. Am festtag wird sich der Kriegerverein mit einem Festwaqcnh ligen, auf dem ein Ausschnitt aus dem schönen Soldaten, dargestellt werden soll. Auch der Radsportklub Opel hat m ner Veranstaltung am ß. und 7. Mai eingeladen. 1

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Dann ergriff der Schriftführer des Kreiskriegerver Fulda, Herr Althaus, in Verhinderung des 1. Vorsitzende^ Wort, um der großen Verdienste des derzeitigen i Bown den des Kriegerveleists Fulda, Kamerad Direktor Bonâ seit 4 Jahren an der Spitze des Vereins steht, zu qeW und ihm das ihm von der Deutschen Krieger-Wohlftb? meinschaft verliehene Ehrenkreuz 1. Klasse zu überreichen i Ausgezeichnete dankte für das Ehrenzeichen und bat die N raden, ihm auch Ferner die Treue zu bewahren unb iff feiner Tätigkeit als 1, Vorsitzender weiter zu unterstützen H bem Ehrenkreuz 2. Klasse wurden ausgezeichnet der!«» rige Schriftführer Kamerad Schulz, Kamerad August HaW Kamerad Justin Ebert und Kamerad Karl Buchenthal. R» der Ausgezeichneten dankte Kamerad Ebert.

Nckch Erledigung der Tagesordnung blieben die Kmcâ noch einige Zeit gemütlich beieinander.

Tqrifbewrgung der kaufmännischen Angestellten.

Vom Deutschnattonalen Handlungsgehilfen-Verband, O 0 Fulda, wird uns geschrieben:

Am Samstag vormittag fand hier im Stadtschlog ein Schlichtungsausschußsitzung unter dem Vorsitz des Herrn La gerichtsdirektörs Grau- Hanau statt, welcher über die am Gehaltssätze entscheiden sollte. Da eine Einigung in freier Sei einbarung nicht zu erzielen war, wurde ein Schiedssprch $ fällt, der den Angestellten in den verschiedenen Gruppen eine Erhöhung der Gehälter zwischen 610 Prozent zusprch Ä neuen Satze haben Gültigkeit ab 1. April 1928 und gelten bis zum 31. April 1929. Die Erklärungssrist läuft bis zum k. Mai 1928. Der D. H. V., Ortsgruppe Fulda, wird am KM den 1. Mai in feiner Monatsversanimlung über die Mq« oder Ablehnung der festgelegten Sätze Stellung nehm

Vereinigte Lichtspiele.

Hermann Sudermanns RomanEine Reise nach W3 als Film von guter Wirkung. Aeußerft straffe RegieM«? führt in gedrängter Kürze den dramatischen HöhepnnüM, um dann in fesselnden, recht anschaulich gestellten LMK Lösung des Konfliktes bis zum guten Ende durchzufühM. N« Darstellung unterstützt die auch technisch gut ausgeführte A^ arbeit bestens, jeder einzelne Darsteller verdient Lob.-^ den Lichtspielen in der Bahnhofstraße 'läuft der Film /k heilige Lüge" mit Otto Gebühr, der schon der »ritöoÄ Leistung des genannten Künstlers wegen sehenswert ist. M Filme laufen bis einschließlich Dienstag abend.

* Schlitz. Die Deutsche Volkspartei eröffnete hin Reichstagswahlkampf mit einer von annähernd m Personen besuchten Mitgliederversammlung. Nachdem Lehm Sommer den Kassèn- und Geschäftsbericht erstattet, aus w hervorging, daß die hiesige Ortsgruppe der Deutschen Ms- partei 200 und die Jugeichgruppe 50 Mitglieder zähle, M Landtagsabgeordneter Bürgermeister Dr. NiepothFF sehr interessanten Vortrag über die hessische Politik, mm! sich ausführlich mit der letzten Regierungsbildung ausew« versetzte. Die Ausführungen des Redners fanden den W ten Beifall der Versammlung. Danach sprach Zimmeme« und Landtagsabaeordnete H a u r y -Darmstadt über: tanbsfragen und fand mit seinen Darlegungen über bieg schiedenen, gerade das Gewerbe und Handwerk sehr har senden Steuern, wie auch über das Submissionswesen l;1" Beifall. Nach lebhafter Aussprache schloß der SWC' Fllbrikdirektor A. Haag, die erfolgreich verlaufene sammlung. ,

* lletzhausen. (Vorsicht Landwirte.) Die noch nicht Zs^ rige Dienstmagd Elisabethe Hermann aus dem nayen , der-Stöll, in Diensten unsres Herrn Bürgermeisters, beaa in letzter Woche aufs Feld, um künstlichen Dünger zu dabei mischte sie Thomasmehl und Ammoniak, um rasM der Arbeit fertig zu werden. Durch diese Mischung aber standen Gase, wodurch das junge Mädchen bald daraus cm Tod erkrankte. Nur ihrer kräftigen Konstitution uno c- rasch herbeigerufenen Arzt, der sofort Gegenmittel gav,» - die Dienstmagd zu verdanken, daß sie mit dem Leven ^ kam. Eine ernste SBarnung an unsre Landwirtschaft M Bevölkerung, beinr Gebrauch von künstlichem Dunger Hinsicht doch recht vorsichtig zu sein. ^p

* Alsfeld, 29. April. Für die erledigte Stelle eines bau meisters haben sich 31 Bewerber geM-ânnâ V' Bauprojekte wie Postneubau, Kanalisation, Pflasterungen ^^ auszuführen sind, soll die Stelle rasch besètzt werden, ^ Verkehrswerbetag mit Blumenschmuck-Wettbewerb w § ^z,

Stadt im Laufe des Sommers abhalten. Geburtstages D u n ach t s, des Gründers des Bolen will die hiesige Sanitätskolonne am 8. Mai eine U â^, Feier abhalten. Zum Mitglied des Kreistages wu mèister Freidhof-Ohmes und zum Mitglied bis KM schusfes wurde Bürgermeister H. Loch-Otterbach glw ^ - ^^s traten an die Stelle des' verstorbenen Oberbau, Vraun-Alsfèld. . S

* Aus dem Ohmtal, 27. April. Wie bekannt w' .^«z Kürze die Ochmtalstraße einer abermalig1-' :sljtun(jeii. unterzogen werden. Hoffentlich gelingt es. dn ^,^elt u>«' die seither mit dem TeerpräparatEuphalt g l iamtt p' den, bei der Neuteerung zweckmäßig zu verwer ' . «^ i Ohmtalstraße allmählich in eine Versagung. könn '^^heriJ als stärkster Verkehrs- und Durchgangsstrage "- ^ji gebührt. Wie im oberen Vogelsberg mache, l.^cr gii Bestrebungen bemerkbar, die aus die ©runbunfl g5 verwert» uasgenossenschast

in Kürze in Stumpertenrod ein Vortrag P nagten!1''. ^ anschließend für die Orte des Ohnitals und d ^rpen Q Gebiete eine Eierabsatzgenosfenschöft aWr""? Otten, Die Bestrebungen finden in den verschieden -^f zu sich überblicken läßt, allgemeinen Anklang

zvarten, daß das Vorhaben^ gelingt.