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Reichswehr und Industrie.

K einerlei V e r e i n b a r u n g c n.

Verschiedene Zeitungen hatten Meldungen der è reitet, nach denen zwischen dein Reichswehrministcrium und den Wasfenlieserantcn eine Prcisvereinbarung be­stehen soll. Der Reichsverband der Deutschen Industrie sammele die Überschüsse aus den Waffenlieferungen, die steuerlich gesondert behandelt würden. Wie hierzu amtlich erklärt wird, ist diese Nachricht gänzlich unzutreffend. ES wird darauf hingewicscn, daß dem Dementi des Reichs- Verbandes der Teutschen Industrie nichts hiuzuzu- fügen fei. t

Der Reichsverband der Deutschen Industrie stellte den in Frage kommenden Blättern Berichtigungen zu, in denen die Angaben über das Bestehen der angedeuteten Vereinbarung als unwahr bezeichnet werden. Der Reichs­verband fügt wörtlich folgendes hinzu:Wahr ist, daß weder der Reichsverband der Deutschen Industrie noch irgendeine seiner Abteilungen oder irgendeiner seiner Ge­schäftsführer oder irgendein Mitglied seiner Organe (Präsidium, Vorstand, Hauptausschuß) irgendwelche Ver­einbarungen oder Absprachen, sei ès schriftlicher oder mündlicher, förmlicher oder nichtförmlicher Art, getroffen Haben, die irgendwelche Überweisung oder Bereitstellung von Geldern" oder Geldwerten, sei es aus ordentlichen oder besonderen Fonds des Reichsverbandes an das Reichswehrministerium oder einzelne Abteilungen des Reichswehrminifteriums oder einzelne ordentliche oder besondere Beamte oder Beauftragte dieses Ministeriums bzw. der Heeresverwaltung vorsehen."

Kür Erhöhung der Kohlenpreise.

Ein Antrag des Rheinisch-Westfälischen Kohlensyndikats.

Nachdem der Schiedsspruch für den Ruhrbcrgbqu vom Weichsarbeitsministerium für verbindlich erklärt morden ist, hat das Rheinisch-Westfälische Kohlensyndikat eine Kohlen­preiserhöhung zum 1. Mai beantragt. Die Sitzung des Reichs- kohlcnverbandes und des Reichskohlenrates findet am 2. Mai statt. Inzwischen wird das Syndikat über das zu beantragende Ausmaß der Preiserhöhung und über die sonstigen Maß­nahmen beraten, die durch die Verbindlichkeitserklärung des Schiedsspruches notwendig werden.

Aus Kreisen des Ruhrbergbaues wird darauf hingewiesen, daß sich die beantragte Erhöhung in solchen Grenzen halten bürste, daß sie die Belastung des Bergbaues durch den jetzt für verbindlich erklärten Schiedsspruch nicht ausgleicht. Wenn «ran in Zechenkreisen als Folge dieses Schiedsspruches mit einer üOprozentigen Drosselung des Auslandsabsatzes und Verlust von weiteren 50 Prozent des bisher unbestrittenen Gebietes rechnet, so dürfte die voraussichtliche Kohlenpreis- erhöhung diese Einbuße nicht einmal zur Hälfte gutmachen. Man wird also um neue Stillegungen, selbst wenn die Kohlen­preiserhöhung durchgeht, nicht herumkommen.

In gulunterrichteten wirtschaftlichen Kreisen wird damit gerechnet, daß einige weniger rentable Gruben stillgelegt und etwa 30 00040 000 Bergarbeiter zur Entlassung kommen werden.

Schiedsvertrag Amerika-Deutschland.

Unterzeichnung in einigen Tagen.

Der amerikanische Staatssekretär Kellogg und der deutsche Botschafter v. Prittwitz und Gasfron werden in einigen Tagen einen Schiedsgerichts- und Ausgleichsver­trag zwischen dem Deutschen Reiche und Amerika unter­zeichnen. Der Vertrag ist hervorgegangen aus den Ver­trägen Amerikas vor dem Kriege, welche die Austragung von gerichtlichen Streitfragen und andererseits den Aus­gleich von Streitigkeiten behandeln. Deutschland hatte das Eingehen aus solche Verträge vor dem Kriege aus formalen Gründen abgelehnt. Die Verträge betreffend die Schiedsgerichte lauten auf fünf Jahre, die Aus­gleichsverträge sind für lange Dauer berechnet. r

Dieser Vertrag darf nicht mit dem Kriegsverzichts- Vertrag verwechselt werden, sondern ist zu der Reihe der Schiedsgerichts- und Ausgleichsverträge zu rechnen, die die Vereinigten Staaten außerhalb dieses Vertrages bereits mit einer Reihe von anderen Staaten geschlossen haben. Der Schiedsgerichtsvertrag bezieht sich ins­besondere auf gerichtliche Schwierigkeiten, während der Ausgleichsvertrag eine bestimmte Regelung von poli­tischen Streitigkeiten vorsieht, die jedoch nicht so weit gehen, wie dies in anderen Schiedsgerichtsverträgcn der Fall ist, die Deutschland mit anderen Staaten ge­schlossen hat.

politische Rundschau.

Deutscher Botschaftsrat Aschmann in Angora.

Im Zusammenhang mit dem Diplomatenwechsel auf auswärtigen Posten des Deutschen Reiches wird bekannt, daß nunmehr auch die Versetzung des langjährigen Genfer deutschen Generalkonsuls A s ch m a n n als Botschaftsrat an die deutsche Botschaft in Angora entschieden ist. Sein Abgang wird in den Streifen des Völkerbundsekretariats, mit dem Aschmann in seiner Genfer Stellung seit Juli 1923 durch die Ausführung zahlreicher diplomatischer Auf­träge des Auswärtigen Amtes in engste Beziehungen ge­kommen ist sehr bedauert. Botschaftsrat Aschmann, dessen Nachfolger noch nicht bestimmt ist, wird im Juni seinen neuen Posten antreten.

Alldeutsche Verbandstagung.

' In Eisenach ragte der Gesamtvorstand des All­deutschen Verbandes. Justizrat C l a ß fragte, was werden soll, wenn die Landwirtschaft keine Steuern mehr zahlen kann und die Staatsmaschine auf diese Weise zum Still­stand kommt? Das deutsche Polk lebe int verschleierten Bürgerkrieg trotz allen Geredes von der.Konsolidation". Stärkstes Bedenken erwecke es, daß der Reichspräsident die Reichstagsauflösung gegen seine ausgesprochene Über­zeugung verfügt und damit dem Willen der Parteiführer nachgegeben habe. Bei den Wahlen gelte es, nicht nach dem Parteiprogramm, sondern nach dem Charakter und der Fähigkeit der Wahlkandidaten zu wählen. Landrai v. Hertzberg sprach überLandnot Volksnot". Die Landwirtschaft werde zugrunde gerichtet durch Vernich­tung ihrer Rentabilität. Falle die Landwirtschaft aus, so fehle der Industrie ihr wichtigstes Absatzgebiet und die Gefahr des industriellen Zusammenbruchs rücke (bedrohlich heran.

Deutsche Staatsrechtslehrer in Wien.

Bei einem aus Anlaß der Tagung der Vereinigung der deutschen Staatsrechtslehrer in Wien im Bundes­kanzleramt veranstalteten Empfang begrüßte Bundes- minister der Justiz Dr. D i n g h o f e r die Gäste mit einer Ansprache, in her er u. a. ausführte, wenn irgend etwas geeignet sei, die geistigen Bande zu festigen, diè das große Deutsche Reich mit dem deutschen Österreich vereinen, so sei es die Angleichung ihrer Rechtsordnungen, und dies, könne durch nichts besser gefördert werden als durch die Gemeinsamkeit der rechtswissenschaftlichen Forschung.

Aus In- und Ausland

Berlin. Großadmiral v. Tirpitz ist n^dt, wie am 21. April irrtümlich milgeteilt wurde, zum Ehrenmitglied, son­dern zum Ehrenvorsitzenden der Demschnationcilcu Volkspartei ernannt worden.

Berlin. Wie nunmehr amtlich bestätigt wird, hat vor 3 g y p 1 i f c Gesandte in Berlin, ©ei fit Ila Ausri Pascha, seinen Abschied eiugereicht. Das Scheiden des Gesandten wird in Berliner politischen Kreisen lebhaft bedauert.

Rom. Der Unterstaatssekretür für Inneres hat in einem Rundschreiben die Präfekten angewiesen, täglich an die italie­nischen Zeitungen die Ramen der Verb asteten und die Namen der aus der Haft entlassenen Personen mttzmcilen unter Angabe der Verhaftungsgründe.

Rcwyoâ Nach einer Meldung aus Washington nahm das Repräsentantenhaus den Bericht des Budgetausschusses über die Beteiligung der Vereinigten Staaten an der 100-Millioneu- Döllaranleihe für Osterr ei ch entgegen, die vom Präsidenten Coolidge und vom Staatssekretär Kellogg empfohlen wird.

Die WahLkosten hes Reiches.

E t w a 1,5 Millione n Ak a r k.

Nach den gesetzlichen Bestimmungen hat das Reich die den Ländern aus einer Reichstagswahl erwachsenden Kosten in voller Höhe und die den Gemeinden entstande­nen Kosten zu vier Fünfteln zu tragen, während also auf die Gemeinden ein Fünftel der Kosten entfällt.

Bei der letzten Rcichstagswahl am 7. Dezember 1924 betrugen die vier Fünftel der Gemeindekosten 718 760 Warf, die Aufwendungen der Landesbehörden und der Abstimmungsleiter 336 026 Mark, diejenigen des Reichs­ministeriums des Innern und des Reichswahlleiters 65 814 Mark, zusammen also 1 120 600 Mark, die dem Reich zur Last fallen. Dazu kommt noch ein Fünftel der Aufwendungen der Gemeinden, die das Reich nicht zu tragen hat, mit 179 690 Mark, so daß die Reichstags­wahlen am 7. Dezember 1924 die amtlichen Stellen zu­sammen 1 300 29 0 Mark kosteten.

--* I ist , .L.

Aus der WchlbeweMg.

Von Steuben wieder dcutschnationaler Spitzenkandidat für Frankfurt a. d. Oder.

Der Landesverband Frankfurt a. d. Oder der Deutschnatio­nalen Volkspartei hat die endgültigen Kandidatenlisten fertig­gestellt. An der Spitze der Reichstagswahlliste steht wieder Reichsinnenminister Dr. h. c. von Keuvell.

In dem Wahlaufruf der Deutschen Adelsgcnosscnschaft '> wird der deutsche Adel nusgerufen, in dem Wahlkampfe seinen Einfluß dahin geltend zu machen, daß unter Zurück­stellung aller kleinlichen Gegensätze eine geschlossene Front für die Erhaltung des christlichen Glaubens gebildet werde.

Deutschnntionalc Kandidatur Hackenberg niedergelegt.

Wie dieGermania" meldet, hat der bisherige deutschnatio­nale Landtagsabgeordnete Rektor Hackenberg aus Berlin, der Katholik ist, die ihm für die bevorstehende Wahl auf dem deutschnatioualen Wahlvorschlage des Wahlkreises Berlin an- gebotene Kandidatur sowie die Kandidatur auf der deutsch- nationalen Landeslistc abgelehnt. Er hat außerdem den Vor­sitz im Deutschnationalen Katholikenausschuß Groß-Berlins niedergelegt und ist aus der Tcutfchnationalcu Volkspartei ausgetreten. Die Deutschnationale Pressestelle in Berlin teilt mit, Hackenberg habe den Rücktritt von der Kandidatur durch Unzufriedenheit mit der deMschnalionalcn Wahlliste begründet.

Der dritte Tag der Frankfurter Frühjahrsmesse.

Frankfurt a. M., 24. April. Am dritten Tag der Frankfur­ter Frühjahrsmesse war bei gutem Besuch, wenn auch in ein­zelnen wenigen Abteilungen ein lebhaftes Geschäft zu verzeich­nen war und größere Abschlüsse erzielt wurden, im großen und ganzen ein Nachlassen des Geschäfts zu beobachten. So hörte man gerade in der Möbelmesse von Käufen besonders des Auslandes; Abschlüsse nach der Schweiz und nach Finnland wurden getätigt. Auch im Haus der Moden zeigte sich etwas Kausinteresse von feiten des Auslandes, so in Trikotagen, wo Skandinavien und die Türkei als Käufer auftraten.

In der Textilmesse war das Geschäft durchweg in allen Gruppen ruhig, mit Ausnahme der oben erwähnten Auslands- kcrufe.

Im Haus Offenbach war das Geschäft im allgemeinen für den heutigen dritten Messetag zufriedenstellend. Nur Koffer machten eine Ausnahme. Hier herrschte rege Nachfrage und Kauflust, die zu erheblichen Abschlüssen führten. Auf dem Markt Der Haushaltartikel hörte man u. a. von guten Gcschäfts- ybschlüssen in Elas- und Porzellanwaren sowie Steigut.

Schuh- und Lederwaren hatten ganz stilles Geschäft.

Für Holzbearbeitungsmaschinen herrschte weiter rege Nach­frage. Man rechnet nun noch mit einem guten Geschäftsgang am letzten Tag der Messe.

Zn der Möbelmesse ist es teilweise zu ganz guten Abschlüssen gekommen, besonders von feiten des Auslandes. Qualitäts­ware kam in hohen Preislagen saunt in Frage.

Im Haus Werkbund war die Stimmung bei den Ausstel­lern heute besser als gestern. Das badische Kunstgewerbe war gut beschäftigt. Auch die Berliner Aussteller waren über die zahlreichen neu angeknüpften Beziehungen mit Süddeutschland sehr zufrieden. Lebhaft war das Geschäft in Bastwaren.

Zn der Lebensmittelmesse ist das Interesse in allen Abtei­lungen auch am dritten Messetag ein lebhaftes geblieben. Die Aussteller äußerten sich durchweg zufriedenstellend.

Aus Seffen-Mssau und Aachbargebieten.

Merkblatt für den 26. April. ?1

Sonnenaufgang 1" I! Mondaufgang 9; Sonnenuntergang 19" ' Monduntergang 1

1863: Dichter Arno Holz geboren. ~ \ 1925: Hindenburg wird zum Reichspräsidenten gewählt.

Wetterbericht.

Das kontinentale Hochdruckgebiet wird die Witterung Mittel­europas zunächst noch beherrschen. Der isländische Tiefdruck- wirbel hat sich weiter vertieft, wird aber nur langsam seinen Einfluß bis in unser Gebiet ausdehnen.

Vorhersage bis Mittwoch abend: Meist heiter, trocken, Tem­peratur weiter ansteigend, vorwiegend östliche Winde. Witte­rungsaussichten für Donnerstag: Zunächst noch heiter, trocken, warm, östliche bis südliche Winde.

Guthabenauszahlung an ehemalige Kriegsgefangene.

Die seinerzeit angekündigte Auszahlung der Gut­haben an ehemalige Kriegsteilnehmer, die ans englischer Kriegsgefangenschaft heimgekehrt sind, ist noch nicht be­endet. Die englische Regierung hat zunächst 10 Millionen Reichsmark überwiesen, die von der zuständigen amt­lichen deutschen Stelle restlos ausgezahlt Würben. Mit einem Betrage von 6 Millionen Mark zum gleichen Zweck ist die englische Regierung noch im Verzüge. Es besteht jedoch nach Ansicht der Restverwaltung für Reichsauft gaben die begründete Aussicht, daß die weiteren Aus­zahlungen noch im laufenden Monat ausgenommen wer­den können.

Oer Markusiag.

(3 um 2 5. Ä p r i l.)

.Der Markus tag gehört zu den LoSlaacn hi. ländlichen Sprüchen die kommende Wittermia »M« WtNUrt« * tat Sm,» besonderer Bedeutung jur die nächste Ernte " Nt Winzer:G>n^'L>.. .m^»*..$ mnA

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guten Wein

Gibt's am Markus Sonnenschein ft tV^ K e Buchen grünen, so will er mit einem L'«' h to ^tjänbem lautet:Wenn ans Ä-* 'm Korn verbirgt, im Mai ein ®olf Ä es Korns die Scheune birgt," das beii?^ 4» je das Korn so in die Höhe aewaem^ ^ t

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Markus die Buchen grünen, so will er mit ei Dienen." Ein anderer Spruch lautet:

Krahe sich im Korn verbirgt, im Mai bte Last des Korns die Scheune birgt, aas Warfustage das Korn so in die Höhe gewachte» n « eine Krahr darin nicht mehr sehen kann, g|m JM Ufo ßrntcjstür. 'n ^ sagen die Landleute: A^usnacht nicht friert, wird das Korn vor dcmK» -f 111 K 3lur Sardinien wird von einem warmen Regen W ' etne gute Feigenernte erwartet, dagegen wünschen an $-Wn Bmwrslente, wie die deutsches L Marknstag. Weitere Sprüche lauten:Vor Mar 8 Bauer Huten mag," das heißt, es können and. ommen und:Ist's vor Markus Warm r ^ ^ (i bls tu den Darm." Wö,t Mtifo '

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Oer A.-O.-A.-<§.-GiraßenlMsdrenst.

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Der Allgemeine Deutsche Automobilklub (A. D. A (m. die Aufgabe übernommen, einen Straßenpatrouillenhilst^ A in Deutschland zu organisieren. Er wird sich wie folgt glich 1. Patrouillendicnst mit eigenen Fahrzeugen und angeta» Fahrern. 2. Kennzeichnung der vertraglich verpilick,..» A.-D.-A.-C.-Hilfsstellen. .3. Errichtung von OnseiiM . schildern, Anbringung von Richtungs- und Nmlciningsjchil^ « 4. Freiwilliger Hilfsdienst der Mitglieder.

Da vorerst nur 34 Fahrzeugpatrouillen eingestellt wn-s ferner nicht überall patrouillierende Heiser sofort zur ^ D sein können, muß Die duchgrcifcnde Autohilfe vom Krastich fi« selbst kommen Der freiwillige Hilfsdienst der Automobil« und Motorradfahrer untereinander gehört zur wichtigsten Wendigkeit des Straßenhilssdicnstes. Daraus ergibt 'sich,। der A. D. A. E., wenn er seine große Ausgabe erfüllen' ganz besonders auch auf die freiwillige Mitarbeit seiner glieder angewiesen ist. Nunmehr hat der A. D. A. C. anst Mitglieder in Stadl und Land einen Appell gerichtet, sich freiwilligen Hilfsdienst für dieA.-D.-A.-E.-Straßenhiljc' Verfügung zu stellen.

Um zu vermeiden, daß ein Hilfsbedürftiger sich soundso oft an vorüberfahrende Krastfahrzeugbesitzer ivti» auch nicht alle Milgliedswagen mit Dem A.-D.-A.-C.°Abzei» versehen sind, niöchle der A, D. 21. C. diejenigen Milglich Die bestimmt helfen wollen und können, besonders kennzcich Diese Mitglieder erhalten kostenlos Den gelben A.-D.-Ä.4, Hilssdienstwimpel. Durch eine zahlreiche und ständige taiß gütig der A.-D.-A.-C. - Mitglieder am Hilfsdienst wird möglich sein, Den eigenen A.-D.-A--C.-Straßenhilssdienst Bill sam zu ergänzen und ihn DauernD und überall in förfdjeiiiuii treten zu lassen.

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* Fulda, den 25. April IW.

Der Wahlkampf in Fulda.

Wahlversammlung der Nationalsozialistischen FreiheitsMtk

Zn Fulda wurde gestern abend der Wahlkamps mit ein Wahlversammlung der Nationalsozialistischen FreiheiisM (Hitlerbewegung) eröffnet. Die Wähler hatten sich in dstst ersten Versammlung in nicht gerade allzu großer Zahl ein funden. Als Redner sprach der Spitzenkandidat der wiml sozialisten im Wahlkreis Hessen-Nassau, Postinspekw Sprenger aus Frankfurt, in Zuständigen Ausführungen i den Volksbetrug und die kommenden Wahlen". Er Ä nächst Kritik am deutschen Wahlsystem und an Dem gen» " lamentarischen System überhaupt und beschäftigte st« des längeren mit den Leistungen des letzten deutsSaW tags, der aufgelöst worden sei, weil er sich selbst als aufgebraucht angesehen habe. Dieser letzte ReihV gewählt worden, um den Dawespakt anzunehmen MM lehnen. Obgleich die große Mehrzahl der Abgeordnct« « Inhalt dieses Paktes gar nicht gekannt hätten (?) dennoch für seine Annahme gestimmt. Es sei Deshalb n Frechheit ohnegleichen, daß diese Abgeordneten es heu» ten, sich wieder zur Wahl zu stellen. Der Dawespalt sei , größte Verrat am deutschen Volke, der nur dadurch W Z geworden sei, daß 49 deutschnationale Abgeordnete . Annahme gestimmt hätten. Gerade diese Partei sei desW erster Linie für den Dawespakt verantwortlich. Die Wirkungen dieses Vertrages hätten Deutschland um leme kehrsfreiheit lBerlust der Reichsbahn), seine Furuuz (Verlust der Reichsbank), feine Steuerfreiheit, kurz um gebracht. Die deutsche Wirtschaft könne die Sameslül 1 und nimmer tragen, die deutschen Volksgenossen se>e» . Den Dawesplan zu Untertanen des Sklavenhalterv g Gilbert geworden. Herr Sprenger, der den " M das Dawesabkommen gestimmt haben, Verrat, aen vorwarf, vergaß allerdings zu sagen, was er und seine nungsfreunde Besseres an die Stelle des Dawesvertng setzen gewußt hätten, denn mit der von Herrn Spreng langten Ablehnung wäre es doch allein nicht getan 8 - Mit Kritisieren und nur Kritisieren die ganze ähi « Herrn Sprenger war lediglich eine Kritik der -u der anderen Parteien ist es in der Politik nicht ge ,

Naturgemäß richtete sich hier in Fulda die WahlMM, des nationalsozialistischen Redners in erster Lime g 9 , Zentrumspartei, die er als eineKarusfell-A.E. ° i . die einmal rechtsrum, einmal linksrum fahre, wte <j zum Vorteil Des Parteiinteresses und nicht des Aoi . günstig sei. Als sich zur Durchsetzung des Reich-! diese Karussell-A.E. wieder einmal nach ni^ habe der Freimaurer Stresemann den Reichstag ich sift^B Hause geschickt. Es sei von der Zentrumspartei eu y gewesen, in der Notzeit Des deutschen Volkes Die « « ^ Reichsschulgesetzes anzuschneiden und damit Das ./^t in einen neuen Kulturkampf hineinzuhetzen, wein tcr[taii9 der große Zentrumssührer, heute aus dem wjabi 1 , ^ und den charakterlosen Kuhhandel sähe, ^ . i stellung getrieben worden sei, er würdeDie ordneten mit dem Gummiknüppel aus dem -beim gejagt haben". Ortungen M

Nachdem Herr Sprenger 3 Stunden langun11 anderen Parteien in nicht gerade wohlwollender KM die Lupe" genommen und auch der Deutschvou i Partei (Gräfe, Henning, Wulle) inbrüderlicher ftMin hatte, sprach er zum Schluß ganz kurz über das -P mtit Nationalsozialistischen Partei, deren Hauptpel mn^nt® Führung ihres Führers Hitler zunächst einmal ^ auch''" schaft" zu brechen (bitte wie?) und das deutsche - ^ mit außen hin wieder frei zu machen (bitte wie.)- ^^en Stimmzettel könne Deutschland neuaufgebaur in wie?). Alle wahren deutschen Kämpfer ich^''hallten Hitlerbewegung zusammen, ummit zusainmc » nen für ein großes Deutschland zu kämpfen. ^-nluch , Die Zuhörer vermochten am Schlüsse der BersM^.jM- müdet durch Die nicht immer klarverstandum ^ recht stündigen Ausführungen, Herrn Sprenger mm' pachte " folgen. Erst der ewige Diskussionsredner ~orl . einen der etwas Leben in Den Saal und humoristischen Ausgang der ersten Wadi <>* Fulda.

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Rentenzahlung. für A

Die Zahlung Der Mitttärversorgungsgedi^

Akonat Mai erfolgt beim hiesigen Postamt a ßlll 1. ^ 28. April, Die Der Invaliden- und Unfallrenie Mai. Die Zahlstellen sind von 3^12 Uhr und genan geöffnet. Es wird gebeten, die Renten c

Tagen restlos abzuholen,