Einzelbild herunterladen
 
  

At^qaL»t nua d»t jiilT» D-»c^?s^ b^la^n k?5 krl^Lnckch b- i 8er MrLNltrsB der ÄträsnKinft aft^sgten Hierbei stâo sich TiüUitlid) foforr heraus,. daß ein raffinierter Betrüger mit Er folg fern Melk betriebe« hatte. Die Eießeüei Äüminalpoli yi warnt vor dem Betrüger, der fntierltd) ferne Manipulationen auch anderwärts wiederholen wird.

ii vertraut idjien, sich das ihm behilflich im Anfsuch

ben. Man war

Wetzlar, 17. April. („Der Herr Ässesim.") Ein geriebener Gauner hat in den letzten Sagen mehrere Leute hereingelegt. Er erschien bei einer Familie, stellte sich als Assessor Dr. Hell­wig vor, aus Frankfurt a. M. an das Amtsgericht Wetzlar wr? setzt, und mußte dadurch, daß er mit den heimatlichen Verhält­nißen der Ehefrau vertraut ichien, sich das Vertrauen zu erwer- 7.... ....... ..... 0 ' 00 0 0 0 0 jea von Wohnungen, half ihm mit Geld, Kleidung. Wäsche usw. aus. Bei zwei alten Damen nahm er Wohnung, lebte ganz großzügig, lieh sich von seinem Zimmergenossen 50 Mark und dessen Schuhe, wollte sich „auf dem Gericht vor stellen“ und — verschwand. Die Polizei sucht ihn und warnt öffentlich vor dem Betrüger, der seinen Trick wahrscheinlich auch anderwärts probieren wird.

• Aus dem Hüttenberg, 17. April. Die Nachfrage nach jungen Gänschen ist auch in diesem Jahre wieder außerordentlich rege an mehreren Orten unserer Gegend. Für drei bis vier Tage alte Gänschen werden 1.50—1.80 Mark bezahlt, ältere, etwa 8—10 Tage alte kosten 2 Mark und mehr.

Bad Nauheim, 17. April. (Lautsprecher im Dienste größerer Konzerte.) Seit längerer Zeit beschäftigt sich die hiesige Vade- und Kurverwaltung mit dem Gedanken der Indienststellung eines Lautsprechers für die Konzerte des Kurorchesters. Die Versuche der letzten Tage haben gezeigt, daß die Wirkung dieses Lautsprechers eine außerordentlich nachhaltige ist. Im weite­sten Umkreise waren die musikalischen Darbietungen aus dem Innern des Kurhauses zu hören.

Friedberg, 17. April. (Gegen den ErundgebWrentarif des Ueberlandwerks Oberhesien.) Der neue Erundgebührentarif des Ueberlandwerks Oberhessen ist auf starken Widerstand bei den Stromabnehmern gestoßen. Landtagsabgeordneter Fenchel- Oberhörgern hat jetzt im Auftrage der Landbundyruppe des Proomziallandtages für Oberhessen bei der Provinzraldirektion Einspruch gegen diesen Tarif erhoben.

* Nieder-Florstadt, 18. April. Unsere Gemeinde hält an dem alten Schulbrauch fest und kauft jedem der kleinen Abc- Schützen, die nächsten Montag ausgenommen werden, eine Brezèl, die durch den Lehrer verteilt werden.

Hanau, 19. April. (Voruntersuchung in der Mordsache Nek- kermann.) In der Mordsache Neckermann fand gestern im hie­sigen Landgerichtsgebäude eine weitere Vernehmung und Zeu- qengcgenüberstellung statt. Neckermann leugnete auch weiter­hin hartnäckig, die Tat begangen zu Haden und verlegte sich aufs Simulieren. Durch die erneuten Zeugenaussagen wurde Neckermann wiederum aufs schwerste belastet. Heute vormittag sand eine weitere Vernehmung statt, mit der die Vorunter­suchung abgeschlosien sein dürste. Neckermann wird sodann zur Beobachtung seines Geisteszustandes der Landesheilanstalt Mar­burg überwiesen.

Delp, befand.

Frankfurt a. M., 14. April. (Tagung des Vereins für das Deutschtum im Auslande.) Heute fand in Frankfurt a. M. eine Tagung des Landesverbandes Hessen des Vereins für das Deutschtum tm Auslande statt, der von fast allen Ortsgruppen gut beschickt war. Staatsrat Bloch begrüßte die Erschienenen, unter denen sich auch der Präsident des hessischen Landtages, Delp, befand. Dr. Staudinger aus Szatmar (Rumänien) schil­derte eingehend die Verhältniße seines Bezirkes und die Ge­schichte der deutschen Bewegung in diesem ehemals ungarischen Gebiete. Die Nachkommen der Schwaben, die von Maria Theresia in Ungarn angefiedelt worden waren, seien durch eine kluge und entgegenkommende Politik von seiten der Ungarn saft ganz magyakiert worden. Die Schwaben hätten fick fast ih­rer Muttersprache geschämt und erst mit dem Weltkriege und seinen Folgen sei eine neue Bewegung mr Stärkung des Deutsch­tums entstanden. Besonders jetzt, da das Gebiet zu Rumänien gekommen ist, sei der Kampf wieder stärker entbrannt. Es gehe hier, wie überall in den Minderheitsgebieten, um die Erziehung der Jugend. Gerade hier konnte der Redner von einer Reche von Erfolgen berichten, die durch die Einrichtung von Kindergärten, Internaten, Förderung von Studenten usw.

iu Rumänien

musterte Hemdseide.

K-M 2806. Hübscht» Killd-rkltid aus ebner künstliche» wasch- bereu Hemdseide. Das Muster zeigt gelbe Karos auf weißem» Grund. Gürtel und Blende» sind weiß, mit gelbem Band gebunden.

K3M6.

Roi uno weiß gemustertes -öentkiseiden kleid. Charakteristisch ist die Liings- und Querver. arbeitung sowie die amüsante Art, wie die Falten am Rock feftgefteppt sind.

einem Farbton, den man in der Kon­fektion mit Eierschalenfarbe bezeichnet.

In der Machart sind die Hemdseiden­kleider betont einfach . Die hübscheste Wirkung wird durch quer- und längs­laufende Verarbeitung erzielt. Bei Iumperkleidern nimmt man am Jum­per den Stoff längs und am Rock quer, bei Gürtelkleidern setzt man in ein Leibchen mit querlaufenden Streifen ein Plastron oder eine tiefe dreieckige Passe im Längsfadenlauf ein. Der Rock hat immer ein paar Falten, die nitf)t zu eng gelegt sein sollen, damit das Plätten nach der Wäsche keine zu große Arbeit macht. Der obere Teil der Falten wird festgesteppt, entweder gerade, dem Faltenbruch entlang, oder quer, über alle Falten hinweg im Bogen oder in vorn spitz hochsteigenden Linien.

Durch die Stepperei der Falten lassen sich die einzelnen Faltenröcke auf amüsante Weise variieren. Wenn man die Kleider nicht mit Ausschnitt arbeitet, — was nicht immer zum Stil paßt, —

chretr -u.^sdiw-11 laribm, 'n>ra; B,»*** tlnt gt c^ n tn. 'r^» fnll au;- cmC' m,m4rx?? XcC.- ^ad Hrr»^s-,^^z».n»ö«.^a ci„vN an^-'f'Ny^l'ichr,. Bericht über ote oum Bnreuü International V'Educattun in Genf einbetufene internationale Konferenz über die Probleme Ver Zweisprachigkeit in den Dinletten Var und begründete seine Forderung, daß in den Schulen auch im Heimatvialekt unter­richtet werden sollte. Ein Vertreter der Bukowina betonte die Verbundenheit der im Auslande lebenden Deutschen mit dem Mutterlande, warntè aber vor einer lleberschützung der Intelli­genz. Was man brauche, das seien Führer, die im Volkstum groß geworden feien und die Verbundenheit mit dem Volke fühlten.

Darmstadt, 17. April. (Schädlingsbekämpfung mit hochgif­tigen Mitteln.) Das Ministerium des Innern gibt die Reichs­verordnung vom 29. März 1928 bekannt, wonach es verboten ist, bleihaltige Verbindungen und deren Zubereitungen zur Be­kämpfung tierisäfer und pflanzlicher Schädlinge im Weinbau zu verwenden. Vergehen werden mit Gefängnisstrafe geahndet. Das Verbot erstreckt sich jedoch nicht auf die wissenschaftliche For­schung in den Anstalten des Reichs unb der Länder. Die Ver­ordnung ist am 15. April d. J. in Kraft getreten.

Nah und Fern.

O Gefährdung eines Eisenbahnzuges. Ein von Mal­chin nach Dargun fahrender Personenzug wurde durch etwa zwanzig schwere Steine, die kurz vor dem Bahn­hof Dargun in Abständen von drei bis vier Metern auf die Schienen gelegt waren, stark gefährdet. Es gelang dem Lokomotivführer, den Zug zum Halten zu bringen, nachdem schon einige Steine beiseitegeschleudert waren. Man vermutet, daß die Steine von Kindern auf die Schienen gelegt worden sind.

O Die Pläne der Barmats. Julius Barmat, der mit seinem Bruder auf der Durchreise nach Paris in Amster­dam verweilte, erklärte einem Journalisten, daß seine Reise nach Amsterdam eine Geschäftsreise sei, und daß er beabsichtige, wenn der Prozeß zu Ende geführt sei, seine Geschäfte nach Amsterdam zu verlegen. Solange der Prozeß dauere, also noch etwa zwei Jahre, wolle er in Deutschland bleiben.

0 Ein holländischer Nationalheld gestorben. Jur 81. Lebensjahre ist in Dren Helders der holländische Nationalheld Dorus Rykers gestorben. In den Jahren 1872 bis 1911 hat Rykers 511 Schiffbrüchigen das Leben gerettet. Sein schönstes Rettungswerk bildeten im Jahre 1887 feine dreitägigen Bemühungen zur Rettung der Besatzung der gestrandeten deutschen Bark „Renown". Seine letzte Tat war die Rettung der Besatzung des deutschen Schoners „Elfriede" im Jahre 1911.

0 Schifssuntergang. Dänische Fischer schleppten ein mit Wasser gefülltes Rettungsboot, in dem ein toter Seemann lag, nach Rönne ein. Sie hatten das Boot auf See treibend aufgefunden; es trug die Aufschrift „Bob Oslo". Man befürchtet, daß das Schiff mit zwölf Mann Besatzung im Sturm untergegangen ist.

0 Flugzeugunfall in Spanien. Das Postflugzeug der Linie Barcelona—Madrid wurde bei der Landung in Minuefa schwer beschädigt. Neun Insassen wurden ver­letzt, einige von ihnen schwer. Zu den unverletzt ge­bliebenen Passagieren gehört ein Deutscher namens Schiller. Besonders schwer verletzt wurde der deutsche Pilot K u st l e r.

O Zahlreiche Todesopfer einer Überschwemmung im Altaigebiet. Wie aus Moskau gemeldet wird, ist ein großer Teil des Altaigebietes überschwemmt. Bei Semspalatinsk um Irtysch steht ein Gebiet von sechs Quadratkilometern unter Waffer. Zahlreiche Häuser

Kleider aus Hemdseide

semdseiden nennt man Waschseiden, die sehr dauerhaft und fest in der Qualität und zu« .-gleich weich und schmiegsam im Fall wie Wäschestoff sind und die typischen Musterungen der Herrenoberhemden aufweisen. Es gibt reinseidene und kunstseidene Hemdseiden. Was die Halt­barkeit und die Waschfestigkeit anbelangt, so bestehen keine wesentlichen Unterschiede in der Quali­tät. Nur in der Verarbeitung fällt der reinseidene Stoff weicher und gefälliger. Die Hemdseide ist immer gemustert und hell und freundlich in den Farben. Am häufigsten ist die in sich ge*

Glänzende Streifen, Karos, kleine Dreiecke auf mattem Grund wechseln ab mit ornamentalen Musterungen, deren Effekt ebenfalls auf einer Wechsel­wirkung von matt und glänzend beruht. Die mehrfarbig gemusterten Waschseiden zeigen dieselben Muster in einer oder mehreren Farben auf Hellem Grund. Modern sind dünne Streifen in Schwarz und Gelb auf Weiß, in Rot und Blau oder Blau und Schwarz auf Gelblich-weiß, auch ganz feine, sehr kleine rote Karos auf einem grau-weiß-gelblichen Grund,

iu0 dsÄ Lck AM^lÄlLMy: rvplVrv mich viele Menschmlebea verMchter wuroeg.

0 Ausschrerben für den Bau zweier' Lenkluftschisfe. Das Marineamt der Vereinigten hat für den Bau zweier lenkbarer Luftschiffe ^ Kongreß bewilligt wurde, ein Ausschreiben 'eriaib ^ sollen für den Bau dieser Lenkluftfchiffe, die eine von 787 Fuß haben sollen und fünf Flugzeno/I'^ nehmen können, acht Millionen Dollar aus». werden.

Bunte Tageschponik

Warschau. Auf dem Polygon bei Thorn erplodicrte tost, artilleristischer iTbungcn ein Geschütz. Zwei Soldaie»?W getötet, zwei andere schwer berivunbet.

Mailand. Aus dem hiesigen Obst- und Gemüsemam'^ ein Brand aus, durch den für 2% Millionen Lire gerichtet wurde. an.

«icrik

über Ml Mee

Vermischtes

— Mann über Bord. Ueber die schnelle Rettung eine? er­bet Reise von Buenos Aires nach Bremerhaven auf 35

13 Grad W., d. i. etwa auf halbem Wege zwischen der Ä Madeira und der afrikanischen Küste, bei mäßig bewegter über Bord gefallenen Mannes, wird von Bord des Damnk» „Sierra Morena" des Nordd. Lloyd berichtet: „Am 19 um 15.36 Uhr ertönte plötzlich der Ruf: „Mann über Von der Kommandobrücke aus wurde sofort eine Rettunasboir über Bord geworfen das Ruder „hart backbord" gelegt h Backbord-Maichine gestoppt und das Schiff nach der UnM0 gedreht. Vier Minuten später (15,40 Uhr^ — 1 u boot 2 zu Wasser gelassen, und schon nach ten konnte die Rettungsmannschaft den N

:ihr Bil

tuö' iltnn

Uhr) war das Äettullkr- weiteren vier

Verunglückten ins Ä ziehen und mit ihm zum Schiffe zurückkehren. Nach einem enthalt von nur 19 Minuten, die zur Rettung des VerunalÄ ten erforderlich waren, konnte der Dampfer die Reise fottseß Die rasch durchgeführten Manöver, insbesondere die ficheie Habung des Bootes und schließlich die schnelle Rettung des jjh Bord gefallenen Maunes, machten auf die Fahrgäste des Daiw fers „Sierra Morena" des Nordd. Lloyd den besten EindM Der Bootsbesatzung wurde von den Passagieren lebhafte Amf kennung zuteil.

«nie Hieb

del ,n

hat man die Wahl,

>tt( «it ii«

lit

B 1375. Bluse

»US mattblauer, in sich gemusterter Hemdseidc, mit Biesen und Falten in der Streifenrichtung gearbeitet. Mit einer Kragenschleife oder einer Kra­watte zu tragen.

(

Ullli q

KÄ“^

Sie Serbe 8*0^°mf unb In-

bafifatbenein ,

K 3845. SumpcrHe» aus blau-weiß gestreifter Hemdseide, am Jumper längs, ant Rock quer ver­arbeitet. Weißes Plastron mit blauen Knöpfen. Gürtel aus dem Kleidstoff.

— Kleine Neckereien mit dem Wohnungsamt. Ach nungsamter sind im allgemeinen nicht sonderlich Mieh, aber es gibt immerhin Menschen, die sich mit schönen Humor, und wenn es auch bloß Galgenhumor ist, mit ihnen auseinandersetzen. Da hat dieser Tage ein solch« Humorbegabter, ohne Mühe und Jnsertionskosten zu scheuen, in einem märkischen Blatte eine Annonce folgenden Inhalts veröffentlicht: „Danksagung' Anläßlich meine» zehnjährigen Wohnungswarlejubiläums sind mir von Freunden und Bekannten so viele Gratulationen und G schenke zugegangen, daß ich nur auf diesem Wege zu bansen vermag. Von weiteren Geschenken bitte ich jedoch abzusehen, da ich sie nirgends unterbringen könnte!" Alse der Mann ist seit zehn Jahren „Wohnungsanwärter' ~ abzuleiten von „auf eine Wohnung warten" —, mm das aber, wie es scheint, nicht weiter krumm, sondern W sein Schicksal, das seit Jahren das Schicksal vieler, Biei« Tausende ist, nicht nur mit Würde und Ergebenheil, sondern auch mit einem gewissen „Schick", wenn mn s« sagen kann. Hoffentlich hat ihm auch das zuständige Bch nungsamt zu seinem Jubiläum gratuliert und ihm, wem schon nichts anderes, mindestens doch die Wohnung»!- liche Hochachtung und den Anlageplan seiner vielleicht »4 weiteren zehn Jahren fälligen zukünftigen Wohnung- schenkt.

den Kragen aus keA Stoff des Kleides oder aus absteche» ^ Stoff zu arbeiten. Meistens nimm ”0 dazu Waschseide in der Farbe des ^u^ tons, nur strenge Hemdkragen sâ" e beim Herrensporthemd aus der Hem

selbst angearbeitet sein. 7

— Hoddy Iladft*/

Moden-ZeitschrifÉen, Alben-Schniilmusler

finden Sie in größter Auswahl nur bei

FROESE, FULDA, Gersfeld,Ji ^^^^

4 fei