t
1%
ist
M-aer Anzeiger
Itti
.„^rint jeden Werktag. Bezugsprek»: monat- Mark. Sei Aeferungsbehinderungen durch köbere Gewalten", Streiks, Aussperrungen, ähnfperte usw. erwachsen dem Bezieher keine Brüche. Verlag Kriedrich Ehrenklau, Zulba, MMe» »es Vereins Deutscher Zeitungsver- eger Postscheckkonto: Zrankfurt a. KL Ne.iLsso
Tageblatt für Rhön und Vogelsberg Zul-a- und Haunetal »Zulöaer Kreisbla«
Redaktion und Geschäftsstelle: Mühlenstraße 1 ♦ Zernsprech-^nschluß Nr.-S-
Nachöruck der mit* versehenen Drittel nur mit Tpellenangade .ZulLaer Nnzriger'-eflaNet.
Fulda, Montag, 5. März
Rxtgefgenpreis: §ür Behörden, Gerrossensiha^ trn,Banken usw. beträgt öie Kleinzelle 0.30 IHL, für auswärtige Kustraggeber 0.25 Mk., für die Beklamezeile 0.90 Mk. u. alle anderen 0.15 Mk., Reklamezeile 0.60 Mark ♦ Bei Rechnungsstellung hat Zahlung innerhalb 8 Tagen zu erfolgen ♦ Tag- und Plahvorfchristen unverbindlich.
5. Jahrgang
I ti
N
iS
:t( .01
Meine Zeitung für eilige Leser.
* M Haushaltsausschuß des Reichstages gab Reichswehr- Ninister Gröner Erklärungen zur Flottenbedeuttmg und Menpolitik ab. 1
* ^m Reichstag verbreitete sich Reichswirtschaftsminister Curtius eingehend über wirtschaftliche Lage und Welt-
Wiktpolitik.
• > -"aä Attentat des afrikanischen Farmers Langkopp auf den ktcpräfibenfen des Reichsentschädiaungsamtes, Dr. Bach, streng untersucht, um festzustellen, ob ein Komplott lillliegt.
I * Son Montag ab müssen über 50000 Berliner Metall- uhtiici infolge des Werkzeugmacherstreiks feiern.
Der Volkstrauertag in Berlin
!I
uch
V Hl bW! SM * leni» n 3»
;itW iM et
wir tos ist
nd,
t
I Pistolenschüsse.
<nt Berliner Reichsentschädigungsamt krachten die M Wolmschüsse, versagte — zum Glück! — eine Hölleu- WMine, die mit 15 Kilogramm Dynamit geladen war l ind deswegen das ganze Amt vom Erdboden vertilgt I hsk wenn die Maschine funktioniert haben würde. Eine I NMiflungstat? Die Tat eines Geistesgestörten? Das Melles tarnt erst die Untersuchung ergeben. Der Täter war I zwanzig Jahre in dem früher deutschen Südwest- I Mo; mittellos kam er wieder zurück in die Heimat, die I jeine Forderungen in dem von ihm aufgestellten Ausmaß MMiner erfüllen kann. ,
Die Pistolenschüsse krachten in einem Augenblick, da I im Reichstag — endlich! — der Entwurf eines Li- Mquidatio nsschäden gesetzes vorliegt und schön ■ in allernächster Zeit angenommen werden wird.. Die ■ Mißachtung aller völkerrechtlichen Bestimmungen Ickr'das Privateigentum in und nach dem Kriege ist 1 Midi.Die Entente noch dadurch ergänzt worden, daß im | feister Frieden Deutschland gezwungen wurde, die I Mdigungèpflicht gegenüber allen Deutschen zu über- I Wm, beiten sie Entente das Eigentum geraubt hatte. I HNlicherweise hat der Internationale Gerichtshof im U«entschieden, daß Deutschland diese Entschädigung W Hm muß auch über die Zahlungsverpflichtungen des ■ Äwès-Planes hinaus. Auf drei Milliarden wurden diese I Hilden berechnet, deren Erlös in die Taschen der Entente 1M ihrer Staatsangehörigen gewandert war.
I Aas den Liquidationsgeschädiglen bis 1923 zuge- ■ ioslnbt werden konnte, zerrann sehr schnell im Strudel der I Nation, und die fortgesetzten Liquidationen deutschen IBesitzes iut „ehemals feindlichen" Ausland schufen immer ■ neue Forderungen. Und immer lauter, drängender, drin- ■ Met wurde der Schrei nach Unterstützung, Iiiach Mitteln in größerem Umsang, damit die vielfach I Mzlich besitzlos Gewordenen sich endlich wieder eine > Ijeue Existen z gründen könnten. In der alten »Heimat oder zum zweitenmal draußen in Übersee. Aber I es war gar nicht daran zu denken, daß eine Vollentschädi- I ^ng erfolgen kann. Zahllos ist die Menge der Deutschen, »die gleichfalls im Weltkrieg oder durch seine Folgen den Ivöllig verloren haben und dafür nur geringen, I wyeife aber gar keinen Ersatz erhalten konnten. Die I wird gezogen durch die finanziellen Möglichkeiten
Reiches; ob diese bisher auch zugunsten der Ltqui- I^iionsgeschädigten voll ausgeschöpft sind, wird von »Mwn bestritten, aber vielfach trübt doch das eigene Leid »"llzusehr den Blick für das, was vom Reich nun wirklich ■ weiftet werben kann. Jedenfalls sind sich alle Parteien
Reichstag darüber einig, daß über die Bestimmungen neuen Entwurfs nicht hinausgegangen werden kann, sind 1,3 Milliarden. Und dies in einer Zeit, da die I Mderpslichtungen des Dawes-Planes demnächst ein- I da die wirtschaftliche Lage großer Teile der beut- IBevölkerung eine fast verzweifelte geworden ist. LJ™ dorthin krachen die Pistolenschüsse eines draußen I J’7aWcn, der außerdem eine hundertprozentige Äus- Iseines Verlustes verlangte, obwohl er vor der I Not durch Zahlungen, wenn auch kleinerer Art, I Worden ist. Aber leider hat Enttäuschung, Not I J et<$t auch die Erinnerung an frühere vielfach I Seiten in den betreffenden Kreisen die Erbitte- manchmal sehr hoch steigen lassen.
I Der !I^,.^^!öüren immer stärker und in fast allen Teilen Wirtschaft erst setzt so recht die Folgen
I 1 0 rc nen K rieges. Es ist Schicksal, I «brtnsaw man W' wenn auch schwer, natürlich zunächst »Ddn^ rmu6- Und Predigten mittels Revolver und i Flill, " sind besonders zwecklos! Wenn, wie in diesem »iü , ^iquidationsgeschädigte vom Reich etwa Wird seiner Forderungen bewilligt erhalten hat, so beutfrhor J'J^611 Herzen vieler geschädigter Jnlands- I mit viel 1 den Hinweis hervorrufen, daß sie sich I tut ,s\niYn;.tc Weniger begnügen mußten und nicht gleich I ^tbuönj JJ^Mjine und Pistole griffen. Auch für die 16n bat 6|1^ alte Sprichwort noch: Wo nichts ist, auch per Kaiser sein Recht verloren!
E-mz der Kriegsgefalleiieii im Reichst--.
Der Sonntag Reminiszere, der 4. März, ist dem Gedenken der im Weltkriege Gefallenen geweiht. ym ganzen Deutschen Reich wurden an diesem Tage Gedenkfeiern für die gefallenen Helden veranstaltet.
Zur Feier des Volkstrauertages im Reichstag war der Plenarsitzungssaal des Reichstages ganz mit schwarzem Stoff und Samt verkleidet. An den Seitenwanden waren große silberne Lorbeerkränze mit schwarzen Florschleifen angebracht. Zu beiden Seiten des Präsidiums waren zwei Katafalke mit lodernden Flammen errichtet. Das ganze Reichstagsgebäude war von einem starken Polizeikordon abgesperrt, da nur Karteninhaber Zutritt hatten. Außerhalb der Absperrung hatte sich eine große Menschenmenge angesammett. um der Anfahrt des Reichspräsidenten beizuwohnen. Der Plenarsitzungssaal war schon lange vor Beginn vollständig überfüllt. Vor dem Präsidium nahmen die Abordnungen der Reichswehr mit den alten Regimentsfahnen und dann um den ganzen Sitzungssaal herum die Abordnungen der studentische Korporationen in vollem Wichs Aufstellung. Unter den Teilnehmern an der Gedenkfeier bemerkte mar neben den Spitzen der Reichsbehörden und der Kiro' nbehördèn zahlreiche Abgeordnete. Am Regierungstisch nahmen Vizekanzler Hergt und Reichsarbeitsminister Dr. Brauns Platz.
Punkt 12 Uhr e schien Reichspräsident von Hinde n b u r g, geleitet vom Reichstag.'Präsidenten L ö b e, und nahm mit dem R 'chstagspräsid Uten und dem Reichsinnenminister v. Ke u e l l in der Diplomatenloge Platz. Der Präsident des Vochsbundes Deutsche Kriegsgräber- fürsorgc, Pfarrer Siems, hielt dann eine Begrüßungsansprache, in der er darauf hinwies, daß das deutsche Volk zum sechsten Male den Volkstrauertag begehe. Die Hoffnung, diesen Tag geschützt zu sehen vor Entweihung und Entwürdigung habe sich leider bisher nicht erfüllt. Darin liege aberuu^ ein Segen, denn es werde dadurch klar, daß bietet Tag nicht am grünen Tisch ausgeklügelt und unter gesetzmäßigem Druck gemacht worden ist, sondern daß er aus der Seele des Volkes heraus geboren ist. Der Volkstrauertag marschiert; er hat es tn ruhiger und stetiger Entwicklung zum Ausdruck gebracht, daß das Vott na diesen Tag nimmermehr nehmen läßt. Das besetzte Saar, gebiet ist das einzige deutsche Land, das Vergnügen uni Entwürdigung dieses Tages verboten hat. Das Ausland feiert überall, wo Deutsche sich befinden, diesen Trauertag. Auch Österreich hat sich ihm angeschlossen. Der Redner gab dann einige Zahlen über die Tätigkeit des Volks.
bundes. In Frankreich sind im ganzen 30 Friedhöse mit etwa 225 000 Toten hergestellt.
Die Gedenkrede für die Gefallenen hielt der Präsident des Deutschen Caritasverbandes, Monsignore Kreutz-Freiburg. Wollte man die zwei Millionen Toten, so erklärte er, zusanunen auf einen Berg schichten, dann gäbe das
eine Pyramide des Todes,
einen Berg des Schauerns, der bis an den Himmel reiche. Je höher die Berge sind, desto eher grüße sie aber das Frührot des Morgens, desto mächtiger bricht sich die Hoffnung durch und desto wuchtiger hebt sich der Gedanke auf eine neue Auferstehung heraus. Ein Leben, das in Opserbereitschaft und treuer Pflichterfüllung dahing»- flossen ist, das ist kein Ruin. Ein solches Sterben beißtGewinn, ein solches Grab ist ein Annäherungs- Weg zum ewigen, seligen Leben. So steigen denn hoch empor die Auferstehungssahnen aus dem großen deutschen Heldengrab. Der Tod kann wohl das Werkzeug zerschlagen, das Werk aber wird bestehen. Ter Volkstrauertag verpflichtet unS, dafür zu sorgen, daß die heilige Flamme guter Vaterlandstreue und selbstloser Hingabe an vas Ganze in uns lebendig weiter brennt, als das stolze, stille Vermächtnis des deutschen Heldengrabes. Die kommende Generation soll sich an dieser Feier entzünden. Der Volkstrauertag ist zugleich das laute, spontane, aus den Tiefen hervordringende Bekenntnis: Wir haben euch nicht vergessen und werden euch nicht vergessen, ihr still gewordenen Helden von 1914—1918. Der Volkstraucr- tag muß daher außerhalb der Parteikämpfe stehen. Es ist der Tag der Volksgemeinschaft. Zu diesem Dank an die Kriegsopfer gehört aber auch, daß wir
nicht müde werden am Aufbau unserer Nation.
An die Gedenkrede schloß sich, während sich die Fahnen senkten, ein Trommelwirbel und das Lied: „Ich hatt' eineu Kameraden!", vom Tanrbour- uns Horuisteutorps zum Vortrag gebracht. In seinem Schlußwort erklärte Präsident Siems, das deutsche Volk gelobe dem Reichspräsidenten von Hindenburg vor den Augen der zwei Millionen Toten, in ihrer Treue und ihrem Geiste vorwärts und aufwärts zu streben. Mit dem Gesänge des Deutschlandliedes und einem Trauermarsch von Händel schloß dir eindrucksvolle Kundgebung.
Der Volksbund für deutsche Kriegsgräberfürsorgo veranstaltete im Herrenhaus eine Feier. Die Krieger- vereine hielten ebenfalls allerwärts Gedenkfeiern ab. In jeder Kirche wurde der zwei Millionen Toten gedacht. S» ist dieser Sonntag zu einem Trauertag des Volkes um seine besten Söhne geworden.
Mussolinis Antwort an Seipel.
#>
■ifj^
6. U
^ bayerische Koaliiionskonflikt.
^ ^"scheidung in offener Parlamentsschlacht.
der Deutschnationalen und der die 4X Volkspartei befaßten sich erneut mit der durch Haltung des Bauernbundes zur neuen Das $ ' ‘p/soldungsvorlage geschaffenen Lage. N, ber »^' der Beratung der Bayerischen Volkspartei zu empfehlen, trotz der Stellungnahme. Nbundes die Vorlage im Landtag einzu-
toirb nun, nachdem auch der Minister- überlesen Standpunkt gestellt hat, eine Entscheide VoLsgge in offener Parlamentsschlacht ber-
Schmähungen Oesterreichs.
Stundenlang vor Beginn des italienischen Parlaments waren alle Tribünen überfüllt, da die Antwortrede des Duce auf die Ausführungen des Bundeskanzlers Seipel über das deutsche Südtirol erwartet wurde. Zuerst betonte Mussolini, daß er mit seiner Antwort sehr lange gezögert habe, weU er zuvor die Rede im offiziellen Text lesen, ferner, weil er mit dem Gesandten in Wien konferieren, und endlich, weil er der Angelegenheit
nicht allzu große Bedeutung
geben wollte, denn Italien sei ein großes, starkes Land von 42 Millionen Einwohnern und Österreich sei ebendas, wasessei. Wenn Seipel, der so manche hervorragenden Eigenschaften habe, nicht selbst das Wort ergriffen hätte, hätte er die Sache schwimmen lassen, aber heute antworte er zum letztenmal, denn wenn solch ein Vorfall sich noch einmal wiederholen sollte,
würden die Tatsachen reden, und das möge genügen.
Ich beabsichtige, zu zeigen und ich werde zeigen, daß die österreichische Kundgebung nickt bcredjtigt und eben deshalb provokatorisch ist. Sie ist keineswegs gerechtfertigt durch die allgemeine Politik, Die Italien von 1918 bis 1928 hinsichtlich der Österreichischen Republik befolgt hat. Sie ist nicht gerechtfertigt durch die Politik, die dre faschistische Regierung in der Provinz Bozen befolgt hat, die eine der 92 Provinzen des Königreichs ist und von der faschistischen Regierung wie alle anderen Provinzen behandelt wird, mit gleichen Rechten und mit gleichen Pflichten.
Aus die Erteilung des Religionsunterrichts deutscher Kinder in italienischer Sprache ging er nicht ein.
Da man begriffen hat, so fuhr Mussolini fort, daß man das diplomatische Gebiet nicht beschreiten kann — Bundeskanzler Seipel selbst hat sich geweigert, dies ;u tun —, versucht man, die Frage auf das Gebiet Po Iltis cher Sentimentalität zu tragen und spricht von einem System der Tyrannei, von gemarterten Brudern, von Personen, die durch die barbarische faschistische Diktatur hiugcschlacktet worden sind. All dieses ist nicht nur falsch, sondern vor allem in höchstem Maße lächerlich: wir sind keine Schüler jenes
beiführen lassen. Es wird damit gerechnet, daß ein großer Teil der Parteien, die nicht in der Regierung sitzen, für die Vorlage stimmt, und daß auch ohne koalitionsmaßige Mehrheit die Vorlage durchgebracht werden kann. Der .Ministerrat will die Vorlage sofort an den Landtag bringen.
Operretly, vas etn Jahrhundert lang die Länder halb Europas mit Henkern bevölkerte,
die Gefängnisse mit Märtyrern füllte und unau Galgen errichtete. Die faschistischen Greueltaten s
ifhörlich find die
Erfindung einer ungesunden Phantasie.
Es muß hier proklamiert werden, daß Italien nicht nach der Provinz Bozen gegangen ist, um dort eine zivilisatorische Kontribution zu erheben, sondern, daß es einen gewaltigen Beitrag an zivilisatorischer Arbeit in die Provinz gebracht hat. Italien hat dort Arbeiten gigantischen Umfanges in Angriff genommen und Hunderte von Millionen ausgegeben. Wenn Europa sich immer schwerer mit den Übeln infizieren will, von denen Italien geheilt ist, so wird Italien das nur wachsamer in dem Bestreben machen, uns gegen das am meisten verbreitete Übel mit allen Waffen zu verteidigen.
Der Völkerbund? Genf? Vergebliche Hoffnungen!
Wenn die Völkerbundversammlung in Genf sich in das Labyrinth der sogenannten „Minderheiten" vertiefen würde, würde sie aus diesem Labyrinth nicht mehr zurück- kommen. Es ist Zeit, zu erklären, daß die unverschämten Reden, die haßerfüllten Verleumdungen, die gemeinen Schmähungen nur einen Erfolg haben werden: das Anziehen der faschistischen Schraube zu beschleunigen. Wir wollen Freunde des deutschen Volkes sein, dessen Qualitäten wir anerkennen, dessen Anteil der menschlichen Zivilisation nicht einmal entfernt in Frage gestellt wird.
Ebenso klar, wie man in Kufstein und Innsbruck spricht, mit derselben brutalen Aufrichtigkeit geben wir den Tirolern, den Österreichern, der ganzen Welt zu verstehen, daß Italien mit allen seinen Lebenden und seine« Toten auf dem Brenner steht.
Die Kammer brach in donnernden Beifall aus und sang stehend die Faschistenhymne.
*
Der Vatikan um Hilfe angerufen.
Der deutsche Klerus der Diözese Trient hat an bett Fürstbischof Endrizzi das Ersuchen gerichtet, beim Vatikan einen Visitator für Südtirol zu erbitten, der politisch neutral sei, deutsch spreche und womöglich einem neutralen Staat angehöre, damit er Vertrauen gewinne. In einer Konferenz der deutschen Dekane der Diözese Orient erklärten sämtliche Anwesend: dem Fürstbischof, daß die Erteilung des Rcllgions- unterrichls in italienischer Sprache von der getarnten deutschen Geistlichkeit abgclchnt werde. Die Dekane ersuchten den Fürstbischof um ymerbention beim Vatikan. Der Klerus des Dekanats Mals hat beschlossen, sich durch kein Verbot von der Erteilung des Religionsunterrichts in der Muttersprache abbringen zu lassen