strophc. Bei einer VesHwrndigkert von 231 Meilen ber lor Lockbart die Herrschaft über seinen 400 Pferdestärken Stutz-Spczialwagen, der sich mehrere Male in der Lust überfchlua nnd ins Wasser flpg. Der Wagen >var eine einzige Trümmermassc; Lockhart zog sich schwere Verletzungen zu und konnte erst nach Anwendung von Staal- Bohrern aus den Trümmern befreit werden.
AIunte Tegeschrontt
Wattenscheid. Auf der Zeche Hannover 1 unb 2 stürzte in einem Querswacht ein Gerüst ein. Ein auf ihm .befmdMer Bergmann und ein Schictzhaucr wurden dabei mit in die tose gerissen und starben sofort.
Nürnberg. In der Dtadttatssitzung wurde von dem Der- kehrsrcferentcn eine Denkschrift über die Erbauung eines Flughafens in Nürnberg unterbreitet.
Lüttich. Im diesigen Bahnhof stieß ein Vorortzug mit einer rangierenden Lokomotive zusammen. Taber wurden 14 Personen bettelt.
Börse und Handel.
Frankfurter Börse vom 23. Februar. Die Börse eröffnete in etwas freundlicherer Stimmung, und die Kurse konnten sich nach den Abschlägen.der beiden letzten Tage meist leicht erholen. Die Spekulation, die verschiedentlich lerr verkauft» hatte, nahm Deckungen vor, da der Beschluß der Metallarbeiter, am Freitag die Arbeit wieder auszunehmen, beftiedigre und die Stimmung etwas beruhigen tonte. Eine Anregung bot ferner die Hausse in Kunnfeidewcrtcn an der gestrigen Londoner Börse. Im allgemeinen jedoch herrschte dieselbe Geschäftsstille wie an den Vortagen, und die Börse litt wieder stark unter dem fortdauernden Ordermaugol. Gegen die gestrige Abendbörse konnten sich überwiegend kleine Kurserholungen von ca. 1 Prozent durchsetzen. Nur auf einigen Spezialgebieten war die Nachfrage etwas reger. So nahmen in Freigabewerten die Dek- kungskäufe größeres Ausmaß an. Namentlich Scheideanstalt waren verlang! und 2 Prozent erholt. Hapag und Nordd. Lloyd gewannen nur 0,75 bzw. 0,50 Prozent, doch konnten die Kurse im Verlaufe weiter leicht steigen. Etwas lebhafter umgesetzt wurden ferner Zellstoff Waldhof.- die 2,5 Prozent hoher Eröffneten. Aschaffenburger Zellstoff blieben dagegen nur knapp , behauptet. Am Monlanmarkt bestand für Harpener, Mannesmann, Rheinische Braunkohle und Rheinstahl etwas Interesse bei durchschnittlich 1-prozentigen Kursbesserungen. Elektro- werte gewannen 1—2 Prozent. Gesfllrel jedoch nur behauptet. A. E. Farben blieben vernachlässigt und nur gut behauptet, auch Banken außerordentlich still und fast unverändert. Der Markt der Auroaktien wurde etwas angeregt durch die Opel- expansion. Adlerwerke gewannen 1 Prozent und Daimler 1,5 Prozent. Deutsche Anleihen lagen still, von Ausländern waren Türken, besonders Zölle, wieder etwas gefragt, Am weiteren Verlauf kam das Geschäft zum fast vollkommenen Stillstand. Die Kurse bröckelten überwiegend leicht ab. A. E. Farben lagen im Angebot und 1,5 Prozent schwächer. Schiffahrtswerte blieben dagegen widerstandsfähig und gut behauptet. Der Geldmarkt blieb unverändct. Tägl. Geld 6 Prozent. Ani Devisenmarkt lagen Devisen etwas erholt. Man nannte Mark gegen Dollar 4.1893, gegen Pfunde 20 445, London-Kabel 4.87,875, Paris 124.02 Mailand 92.12, Madrid 28.76.
Frankfurter Abendbörse vom 23. Februar. An der Äbend- börse stagnierte das Geschäft vollkommen, und die allgemeine Luftlosikeit und Zurückchalrung erreichte ein kaum noch zu übcr- bietbares Ausmaß. Die Kurse erfuhren nur unwesentliche Veränderungen. Eine Sonderbewegung cntwickelic sich, wie schon zum Berliner Schluß, in Adler werke, die bis 82.75 stiegen und im Verlaufe dann noch ein weiteres Prozent gewannen. Licht u. Kraft lagen 1 Prozent höher. Die Rentennrärkte blieben ohne Umsatz. Abl. Schuld 15.35, Banner Bank 147.5, Danatbank 230, Deutsche Bank 165, Buderus 99.5, Gelsenkirchen 134.5, Harpener 186.5, Aschersleben 173.5, Westeregeln 183, Mannesmann 151 75, Phönix 100, Rheinische Braunkohlen 235, Rheinstahl 167, Stahlvcrein 102.25, Adlerwerkc 84, Bergmann 180.5, A. E. E. 166, Scheideanstall 202. Licht u. Kraft 216.5, J. G. Farben 259.875, Felten 122.5, Gessürel 261, Holzmann 139, Rüt- gerswerke 97, Zellstoff Waldhof 253.25, Hapag 151.75.
Frankfurter Produktenmarkt vom 23. Februar. Die Marktlage war an der heutigen Börse wesentlich fteundlicher. Die Weizen- und Meblprei'sc zogen an. Das stockende Mehlgeschäft belebt sich seit einigen Tagen etwas, auch Kleie liegt fester, obwohl der Umsatz immerhin noch verhältnismäßig klein ist. Kleie ist für spälere Termine wesentlich höher offeriert, doch finden Abschlüsse nicht statt. Braugerste, gute Qualität, ist selbst bei den höheren Preisen gesucht. Die Preise wurden wie folgt festgesetzt: Weizen 1. 25.50, Weizen 2. —.—, Weizen 3. 22.75— 23.25, Roggen 25, Sommergerste 24—24.50, Mais für Futterzwecke 22.75, Mais für andere Zwecke 23.45, Weizenmehl 37— 37.50, Roggenmehl 34—36.25, WeizenNcie 14—14.25, Roggen- kleie 15—15.25.
Frankfurter Schlachtviehmarkt vom 23. Febr.
Kälber: a) Doppellender bester Mast — b) beste Mast- u. Saugkälber 72—76, c) mittlere Kälber 56—64,, d) geringere Kälber 35—39, Schafe: o) Mastlümmcr, jg. Masthammel 51—54,
Die We!teislehrc.
Von Ernst v. W > l g o g e n.
Aus dem dritten Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung besitzen wir einen in der „tabula smaragdina" aufgezèichnèkâ Spruch eines ägyptischen natur- und sternkundigen Weisen. Er lautet: „Was oben ist, ist and) unten, und was unten ist, ist auch oben. Das Ganze aber ist ein einziges Wunder." Ganz im Sinne dieser uralten Erkenntnis dotl der Einheit und Gesetzmäßigkeit alles Geschehens im Weltall erschein! es durchaus verständlich, daß eS in jüngster Zeit einem Techniker gelang, die physikalischen Vorgänge in unserem Sonnensystem auf eine Weise zu erklären, welche die seit mehr als hundert Jahren allgemein anerkannte und 'm den Schulen gelehrte Äant-Laplaee'sche Lehre zum großen Teil als falsch erweist und dafür eine neue Hypothese aufstellt, die von der irdischen Erfahrung ausgeht und eine ganze Reihe bisher noch nicht zufriedenstellend gelöster Probleme des kosmischen Geschehens aufhellt. Das ist die von dem Wiener Ingenieur Hanns Hörbiger (geboren 1860) aufgestellte und seither durch ihn selbst und zahlreiche überleitete wissenschaftliche Mitarbeiter weiter ausgebaute Welteis lehre. Diè Fachastronomen taten die von einem „Säten" herrührende umwälzende Lehre anfänglich mit ptnem geringschätzigen Achselzttchen ab. Das ist immer so gewesen und kann gar nicht anders sein; beim die Zumutung an eine altehrwürdige Wissenschaft, von heute auf morgen alles bisher gelehrte für Irrtum zu erklären und die ganze Literatü der Astronomie als wertlose Makulatur einstampfen zu lassen, wäre auch wirklich zu stark. Dennoch ist die fast einstimmige Ablehnung der neuen Lehre durch die zünftige Astronomie kein durchschlagender Beweis gegen sie. Unser deutscher Jngcnieurverband hat sich eingehend mit der Welteislehre besaßt, Physiker und Mathematiker haben sie nachgeprüft und für richtig befunden, und aus den jüngsten Nachwuchs der Astronomen beginnt sie einen unwiderstehlichen Zauber auszuüben. Der Laie in den einschlägigen Wissenschaften darf sich natürlich nicht anmaßen, für die Richtigkeit der neuen Hypothese einzustehen, aber er hat ein Recht darauf, sie kennen zu lernen, wie alles, was die Wissenschaft gegenwärtig an großen Entdeckungen, neuen Erkenntnissen und phantastischen Zukunftsplänen aufzuweisen hat. Es. ist selbstverständlich unmöglich, in einem kürzen Zeitungsaufsatz Hörbigers Weltbild auch nur in groben Umrissen dem Leser deutlich hinzustellen. Ich muß mich daher auf wenige Andeutungen beschränken, die keinen anderen Zweck verfolgen sollen, als den Leser begierig zu machen- mebr hyp dieser neuen Kehre zu erfahren.
b) mittlere Mastlämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 40—50, c) fleisch. Echafvich 35—39. Schweine: b) vollst. Schweine von ca. 240—300 Pfd. Lcbendegew. 55—56, c) vollst. .Eäsweinc von ca. 200—240 Pfd. Lebendgew. 55—56, d) vollst. Schweine von ca. 160—200 Pfd. Lebendgew. 53—55, 52—54, f) fleischige Schweine unter 120 Pfd. Lebendgewicht —. 52.54, f) fleischige Schweine unter 120 Pfd. Lebendewicht —.
Die Preise sind Marktpreise für nüchtern gewogene Tiere und schließen sämtliche Spesen des Handels ab Stall für Fracht-, Markt- und Verkausskosten, Umsatzsteuer sowie den natürlichen Gewichtsverlust ein, müssen sich also wesenlich über die Stallpreise erheben.
Aufgetrieben waren: Rinder 49 Stück, darunter Kälber 893, Schafe 206, Schweine 044.
Marktverlauf: Kälber und Schafe rege, ausverkauft. Schweine ruhig, nahezu geräumt.
Fleischarotzmartt: Ochsen- und Rindfleisch 1. 90—95, Ochsen- und Rindfleisch 2. 85—90, Bullenfleisch 80—90, Kuhfleisch 1. 70 bis SO, Kuhfleisch 2. 55—65, Kuhfleisch 3. 30—50, Kalbfleisch 2. 90—100, Hammelfleisch 90—95, Schweinefleisch 70—78. Gefrierfleisch, Rindfleisch, Dbrderviertel 50 und Hinterviertel 58—60.
Amtliche Berliner Notierungen vom 23. Februar.
* Börsenbericht. Tendenz: F e st. Die Börse empfing einige Anregungen aus verschiedenen Spezialbewegungen, die in das eintönige Bild etwas Abwechslung brachten. Die Tendenz war nach der Abschwächung freundlicher, ausgehend von erheblichen Steigerungen der Kunstseideaktien. Am Geldmarkt war Tagësgeld in großen Summen angeboren und vielfach nicht glatt unterzubringen. Der offizielle Kurs von 5 bis 7 Prozent wurde daher vielfach um 1 Prozent unterboten. Monatsgeld zog infolge des Einflusses der Ultimonähc mit 7,25 bis 8,25 Prozent leicht an. Im weiteren Verlauf machte sich größeres Interesse für Schiffahrtswerte bemerkbar, von denen sich Hamburg-Süd um 5,75 Prozent und Hansa Dampf um 3,25 Prozent erhöhen konnten.. An den übrigen Märkten bröckelten dagegen die Kurse bei der vollkommenen Geschäfts- stille leicht ab.
♦ Devisenbörse. Dollar 4,18—4,19; c n a I. Pfund 20,42—20,46; holl. Gulden 168,50—168,84; Danz. 81,65 bis 81,81; sranz. Fra n k 16,46—16,50; schwciz. 80,57 bis 80,73; Belg. 58,30—58,42; Italien 22,17—22,21; schweb. Krone 112,38—112,60; dän. 112,18—112,40; n o r w e q. 111,49 bis 111,71; rschc ch. 12,40—12,42; öste r r. Schilling 58,97 bis 59,09; v o l n. Zloty (nichtamtlich) 46,90—47,10; Argentinien 1,790—1,794; Spanien 70,91—71,05.
* Produktenbörse. In den Vereinigten Staaten fand kein Börsenverkehr statt. Winnipeg sandte feste Berichte und auch Liverpool erhöhte seine Kurse wieder ein wenig. Hier war daraufhin für Weizen die Tendenz gleichfalls befestigt, aber cs fehlte an neuer Unternehmungslust, so daß der Verkehr bei erhöhten Notierungen ziemlich still war. Vom Jnlandc bleibt Weizen angeboten. Es sind jetzt mehr die geringen als die besseren Sorten beachtet. Zur Andienung für Marzlieferung kommen hier ansehnliche Weizenmengcn heran. Das Mehl- geschäft war ruhig, immerhin schien sich für Weizenmehl mehr Beachtung als für Roggenmehl zu entwickeln. Roggen für nahe Sicht behauptet,ffsir Mai durch einige Deckungsfrage befestigt. Ausfuhrbegehr nach der Tschechoslowakei bleibt bestehen, man erwartet, daß zum Versand nach dort hier manche Partie, besonders in Weizen, im März ausgenommen werden wird. Gerste in guter Ware sehr fest, sonst ruhig. Hafer hat weiteren Export, der Konsum kauft vorsichtig. Mais ist still geworden.
Getreide und Olsaaten per 1000 Kilogramm, sonst per 100 Kilogramm in Reichsmark.
Wc!z„ tnâr!.
23. 2.
22.2.
23. 2.
22.2.
232-235
231-23-1
WetZk! f Brl.
15,5
15,5
pommersch
■ •
—
Rogkl s.Brl.
15,4
15,3
Rogg., mârk
236-240
235-239
Rap«
——
—
pommersch.
—
Leinsaat
—
westprruß
—
Vitt «Erbsen
47-55
47-55
Draugersie
221-278
221-275
kl èpeifee rb
34-36
34-36
Funergerfte
. . —»
Fuliererbjen
25-27
■25-27
Hafer, mârk.
212-223
211-222
Peluschken
20,0-20,5
20,0-20,5
pommersch.
——
——
Ackerbohnen
20,5-21,5
20,5-21,5
westpreuß.
—
**
Kicken
21-23
21-23
Weizenmehl
Lupln., blau«
14,0-14,7
14,0-14,7
P 100 kg fr
Luprn.. gelbe
15,2-16,0
15,2-10,0
Bin br inkl.
Seradella
20-23
20-23
Sack (seins.
30,0-34,5
Rapskuchen
19,519,6
19,5-19,6
Mrk ü No!
29,7-34,2
Leinkuchen
22,4-22,5
22,4-22,6
Roggenmehl
Trockenschtzl
12,7-12.h
12,6-12,7
P 100 kg fr.
Sova-Schrot
21,4-21,9
21,4-21,9
Berlin br
Torsml.30/7l
inkl. Sack
31,2-34,5
31,0-34,2
Kartosfelslck
23,3-23,7
23,3-23,7
Leiter Effektensrühverkehr vom 24. Februar.
Die Tendenz des heutigen Frühverkehrs ist wenig verändert. Das Geschäft bleibt sehr ruhig, die Spekulation abwartend. Man taxiert die Kurse aber nicht schwächer. Farben 260, Glanzstoff 602:604, Paket 154.5, Lloyd 155 usw. Man erwartet für heute wieder SpLzialbewegUngen, unter anderem in Kunstseidewerten, Grammophonpapiercn, Kali- und Automobilaktien. Der Geldmarkt ist relativ gleich. Am Devisenmarkt nennt man Paris 124.02, Mailand92.10:15, Spanien 28.79:81, das Pfund 487.75,5: 488.05 und den Dollar 4.1980:20.
Hörbiger ist durch eifrige Beobachtung des Mondes und durch einen in feiner Werkstatt oorgenommenen Versuch zur Anzweiflung der bisherigen astronomischen Lehren gekommen. Er tauchte mittels einer langen Zange einen Eisklumpen plötzlich in flüssiges Eisen. Das Eis schmolz weder plötzlich noch verwandelte es sich plötzlich in Wasserdampf (was eine heftige Explosion hätte herbeiführen müssen), sondern wurde von einer Eifenkruste überzogen, die beim raschen Herausziehen sich nicht gleich als starr, sondern als schwammig erwies. Ganz langsam wurde das Eis in dieser Bombe zu Wasser, erhitzte sich durch den Siedeverzug immer mehr und mehr, bis der explodierende Dampf sich einen Ausweg verschaffte und eine" Fontäne von Schlackenteilchen mitriß. Jedem anderen hätte dieser Vörgaug nur als eine Bestätigung längst bekannter physikalischer Gesetze gegolten. Für Hörbiger wurde es der Ausgangspunkt einer genialen Umdeutung des Weltgeschehens. Ebenso überzeugte ihn seine Mondbetrachtung, daß unser freundlicher Nachtbegleiter kein wasserloses vulkanisches Gebilde sein könne, vielmehr ein uferloser Eisozean mit metallischem Kern. Er gelangte allmählich dazu, den großen, unvorstellbar kalte" Weltraum als von Eis- ballungen durchströmt anzusehen, in unserem Sonnensystem als sogenannte Milchstraße sichtbar vorhanden. Diesem Welteis wies er nun eine ausschlaggebende Wirkung für die andauernde Speisung der Sonne mit einschietzenden Eisblöcken zu, die dann jene Riesepexplosioneu verursachen, deren Trichter wir ja durch das Teleskop betrachten können und die wohl die Ursache der meisten Wetterkatastrppheu sein dürften, wenn unsere Erde das Unglück hat, beim Äorüber- gchcn von den Auspuffgasen nner solchen Explosion auf der Sonne angeblafen zu werden. — Hörbiger ist ferner zu der Ueberzeugung gelangt, daß unser nächster Nachbar, der Mars, völlig vereist, daher ohne jedes organische Leben ist, und.die Schiaparellischen „Kanäle' Niefensprüuge im spiegelnden Eis der Oberfläche sind. Er nimmt auch an, daß der Mars unser nächster Aèond werden wird. Unser jetziger Woüd ist nämlich keineswegs der erste, dessen wir unsrer freiten, sondern es hat im Laufe der Jahrmillioneu bereit höchstwahrscheinlich schon mehrerer, sicher aber schon einen gegeben, dessen Einsturz auf die Erde mit seinen mtastrophalen Wirkungen noch heute im Gedächtnis der Menschheit lebendig ist durch die allen Völkern gemeinsame Erzählung von bet Sintflut, und in den Berichten der Alten von dem Untergange des Weltteiles Atlantis. Auf jenen Einsturz, welcher her Erdoberfläche ihr jetziges Aussehen gab, folgte eine lange mondlose Zeit, die auch noch in den ältesten uns erhaltenen Ueberlieferungen der Menschheit nachspnkt. Dann wurde
% Eierpreise. Ä. Deutsche Eier: Trinkeier, Vvllfr, a«n über 65 Gramm 14, über 60 Gramm 12,50, über 53 Grammy über 48 Gramm 10. B. Auslandseier: Dänen 12,50, Holland» und Belgier 15-13,50, Posener 11,50, Ungarn und Jugoslawe 10,25—10,75, Russen 9,50, Polen größere 10, normale 9 50. kleine, Mittel- und Schmutzeier 8,50—9. Die Preise verstebxir sich in Pfg. je Stüct ab Waggon ober Lager Berlin nach Bev liner Usancen. Tendenz: Matt.
* Kartosfelerzengerpreisc. Je Zentner waggonsrci mâr. kischer Station. Weiße Kartoffeln 2,70—3, rote Kartofica, 2,90- 3,20, gelbfleischige Kartoffeln 3,30—3,70 Mark, FM kartofseln 14^—15 Pfg. ie Stärkeprozent.
Rundfunk - Programm Frankfnrt (428,6), Cassel (252,y
Sonntag, 26. Febr. 8.30: Morgenfeier. • 11: Oberstudien^ Dr. Oehlert: Ueber den Theaterbesuch der Kinder. • 12: fcan« Orchesterverein. 9 13: Hamburg: Funkheinzelmann, e 14 j Stadion: Futzballspiel Eintracht-Frankfurt gegen Wormatia-Waf-n/ ® 17: Dr. Neundörfer: Die neue Wohnung als Aufgabe, e Berlin: Prof. Dr. Hellpach: Technik als Verbundenheitsidee. « is w. Pros. Dr. Riebensahm: Technik und Unnatur. ® 19: StaatsfLnt»; Kassel: „Die Entführung aus dem Serail". Oper in brei 'UüfS von Mozart. Mus. Leit.: Dr. Laugs. Pers.: Selim, Bassa- V Randt: Constanze: Therese v. Lemheny: Belmontè, ihr ffieliebfer- Ovregaard: Pedrillo, dessen Diener, Aufseher über die Gärten d,- Bassa: Kluge; Osmin, Aufseher über das Landhaus des Ö Schwedt: Blondchen, dessen Sklavin, Mädchen der Constanze: Tanner-Wünsch: 2lnsührer her Wachen: H. Engelhardt: ^iaar Schiffer im Di-nite Belmontes: Schlosser: ein Stummer; Miden,' träger, Frauen des Bassa, Janitscharen, Wachen, Sklaven. Schmlplatz ist auf dem Landgut des Bassa. — Anschi.: Gnnn — Tanzmusik der Kapelle Pinkus-Lauger.
Montag, 27. Febr. 12.30: Kassel: Hauskapelle. Solist’ 5 Kander lFIügel). 9 15.30: Lehrer Haigh Bilder aus der einitmak* deutschen Südsee. ® 16.30: Funkorch. Die Oper der Wocke ® 17.45: Lesestunde: Aus dem Roman Goanboe von Scott. H is h: Vereinsnachr. G 18.30: S. Erikfen: Als Gast bei den Lofoieni fischern. 6 19: Oberstudienrat Olbrich: Englische LiteraturvroLe» ® 1945: Englisch. • 20.15: „Erde". Drama von Schönhev - Anschi.: Schallplatten-Konzert.
Dienstag, 28. Febr. 12.30: Kassel: Hauskayelle. • 1530- Lebrer Stricker: Vogelzug und Vogelsang. • 16.30: Funkorchester' Reue Schlager. N 17.45: Lesestunde. Aus der Geschichte der Abi deriten, von Wieland. © 18.15: Vereinsnachrichten, Mitteikiytzm ® 18.30: Kassel: Stünde der Frau. Mathilde Meißel: Neue Wew der GeleUigkeit. 9 18.45: Kassel: General a. D. von Einem, Mff Wien und Franz Schubert im Jahre 1928. 6 19.15: tfimrWte' Prof. Stern-Gießen: Arzt und Erzieher. • 19.45: GMÄttü ® 20.15: Stuttgart: „Die Geisha". Operette in drei Akten dm Sidney Sones.
Mittwoch, 29. Febr. 13.30: Kassel: Hauskapelle. • 15> Rektor Wehrhan: Götz von Berlichingen und der Ritter mit ehernen Hand, und andere Kämpen. • 16.30: Dunford* Werke von Rossini (geb. 29. Febr. 1792). • 17.45: BücheritM ® lo-lS: Vereinsnachrichten, Mitteilungen. • 18.30: Pfarrer passier: Brahma Samadsch und Rabindranath Tagore. » » Reg.-Rat a. D. Dr. Keck: Zur Frage der Städtischen Geiâ steuer. ® 19.30: Französisch. • 20: Prof. Dr. Leuchs: Der Ä der Gebirge. ® 20.15: Kammermusik. Brahms: Trio C-K — Rameaü: Viertes Konzert. — Schubert: Trio B-dur. Aussèb Anny Steiger-Betzack (Violine), Ary Schuyer (Violoncello-, Meyer (Klavier). ® 21.15: Konzert des Funkorch.
<m•^-0.,,1,^ fl- .Mârz. 13.30: Kassel: Hauskapelle. • 15.30; Mittelschulrektvr Hering: Das Unterseeboot. « 16.30: Funkorchislli: Russische Musik. Aèitw.: Hildegard 0. Buttlar (Alt), e 17.45: HeWunde. Aus den Novellen von Gogol. ® 18.15: Vereinsnch. Mitteilungen. ® 18.30: Kassel: Eartenmgenieur Hinze: Die Ata Tötung des Gemüsegartens. @ 18.45: Dir. Grauer: Kalkulaüo» m der Landwirtschaft. 9 19.15: H. Cchomburgk: Erlebnisse eines Elefantemâgers. ® 20.15: Stuttgart: Abend der Gegensätze, fei.: Funkorch. A-cappella-Chor 1923, Karellm Merten. Werke dm Gluck, Sophokles, Mozart, Paisiello, Rossini, Schiller, Shaw, M Beethoven, Sueton, Marcu, Weber, Wagner, Günther, Holz^ HânÄ, Strawinsky, Goethe, Dos Passos, Morelle und de Rance. • 22.30: Berlin: Tanzkursus. — Anschi.: Tanzmusik.
Ct
; 4
. Freitag, 2. März. 13: Schallplatten-Konzert. ® 15.30: $e> rufsberqter Daubert: Von der ungelernten Arbett. • 1630: Rektor Merkel: Die Frau im Munde des Volkes und des ÈidTers,
jieuut menet, oie orau tm :vcuiioe Des Voltes unb bes sidrters, I
* ttesestunde. Aus den Briefen der Frau Rat Soetfe
• 18.15: VereinsnaÄrichten. Akitteilungen. • 18.30: Stunde ö-r
PbÜhmfVth SWrthrnFhiha eW IQ» ff ^Ui-aü.»^. T\^,.4-fj.-^ fK-tU—Uk».» M^
. -vvwiujiiuu/imjHH, «viii4tii uiiy t ii. ao.ov« 04U1IUC ven Slldwcstd. Radioklubs. « 19: L. Brobwitz: Deutsches Peistâ in der ersten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts. ® 19-.30: gort« schritte in Wissenschaft und Technik: Eewebezüchtunq. Der Laie als Erfinder. • 19.50: Film-Wochenschau. ® 20: Stuttgart: Ginioni« Konzert. — Anschi. Kassel: Ein Abend neuer flämischer Sunt Benoit: Ouo. Charlotte Cordan. — Gedichte von Eezelle utib de Mont. — Duoosel: Sterbender Wald. — Block: Suite im alten Stil. — Buysse: Geschichten aus Flandern. — Tmel: 6onl>el> heb. 4.rabit sua. Tränen. — Aus Werken Felir Zimmermanns, — Benoit: Rubens-Marsch. Mitw.: Susanne Ratje (Alts. Ä. Mario. Funkorch. — Darauf Kassel: Spätkonzert der Hauskarâ
Samstag, 3. März. 13: Kassel: Hauskapelle. • 15.30: W dem deutschen Liederkranze. Rödelheimer Realschule. Eßorlemr. Aiusikichrer Br. Otto. « 16: Gr. Schauspielhaus Berlin: W Sinfonie von Gustav Mahler, für gem. Chöre, Knabenchor,, VM unb gr. Orch. Erster Teil: Hymnus: Äeni Creator fptu®5; Zweiter Teil: Schlußszene aus Goethes Faust. Solisten: U® Leonard, Anna-Marie Lenzberg, 3. Lotte Stern, Elma von öayM, Rusnak, Schey, Fischer. Verein. Berliner Chöre. Philharm. Och Mui. Leit.: Dr. Unger. @ 18.30: Briefkasten. • 18.45: W Dr. Schultz: Das deutsche Drama unb Theater vom 17. aaM; bis zur Gegenwart. • 19.15: Stenogr. Fortbildungskursus. O I».™’ Prof. Sittig: Sternhimmel im März. Sternbilder des ^iw^ • 20.15: Gastspiel Peter von der Osten. ® 21.15: Bunter AbeS. • 22.30: Berlin: Tanzkursus. — Anschi. Berlin: Tanzmusik. __ _
«iMwiMWBBmMasgitjmBmawBm^jio^R^^
unsere jetzige Luna, bis dahin ein selbständiger kleiner Planet zwischen Mars und Erde, von unserer Anziehungskraft eingefangen. Dasselbe Schicksal droht nun auch unserem gegenwärtigen Monde. <
Aus den Aufzeichnungen über die Beobachtung der Mono- finfterniffe, die wir in den Hieroglyphen mb Keilschriften M etliche Jahrtausende gueüdberfolgen können, geht namM hervor, daß die Mondbahn ganz allmählich zusammen' schrumpft. Je näher auf diese Weise der Trabant an un- heran rückt, desto rascher ivird die Umdrehung, bis er lich mehrmals an einem Tage um die Erde herumrast. bei spitzt sich seine Kugelgestalt eiförmig zu, es fptittcht l nächst die Spitzenden ab, furchtbare Verheerungen anychA weite Strecken unter Eis begrabend. Die Ebbe- und M bildung erfolgt dann felbstverständlich auch mehrmals Tage. Am Äequator staut sich ein übergewaltiger sl* Und ioenn dann zum Schluß der feste, erdig metallische M des Mondes mf un? niederschmettert, dann reißt er: 0 Erdball eine ungeheure Wunde, füllt vielleicht einen aus, um au anderer Stelle durch den Gegendruck einen ne
Kontinent mit himmelhohen Gebirgen, emporzutreibem Aequator ergießen sich die gestauten Wassermassen, alle, sich reißend, nach den beiden Polen zu, alles Lebendlge.^ grabend, Tierleichenfelder in Erdöl, Wälder in Kohlcns â nmbildend, unter schützender Eisdecke Ueberreste unserer tigen Tier- und Pflanzenwelt, Kulturwerke von als Zeugnisse der untergegangenen Welt dem übernv-^ oder vielleicht neu sich gestaltenden Menschengeschlechte .- beivahrend. So sieht Hörbiger das Geschehen beim ^lEft des alten Mondes, und so wird es unfehlbar beini na Mondeinstnr; wieder zugehen. Dann gibt es aberinchs - lange Periode der mondlosen Nächte, bis die MarsvaimT. 1
La 30 Ulf leg ST
lit’ ba-
bei
I störn
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M! Ifo a bin bei
Ml Klüt Itiin Wo
brä tat
Mi
im
peij [too Ich
M
Ritt,
per irii iti ft jc
Mit I übt leine I fas Ike
rot
tetr
eii
io ie
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re r
weit geschrumpft ist, daß dieser ungemütlich kalte ^h . L. von der Erde eingefangen und gezwungen wird, sie atz» | Großmond zu umkreisen. Es ist nicht undenkbar, daß lingt, durch astronomische Berechnung die Zeit zu W11 ^ kvautt diese ungeheure .Katastrophe erfolgen muß. Die wärtige Menschheit braucht sich deswegen aber in gen Schläfe nicht stören zu lassen, denn einige LüMsMxA i U; Jahre dürfte ès sicher noch dauern, Vis unsere ?i das erleben. Und dann hebt die Entwicklung des 0# K
Lebens von neuem an — und so fort in alle ®WctrfÄ 'ft meine, daß allein schon diese gewaltig packende Voff j ^ ^ vom Ende einer Levensperjvde unserer Erde scden de« M und phantasiebegavten Menschen anreizen müßte, l"^^ mit dem kühnen Gedankengebäude Hörbigers zu hesch" Und dies war der Zweck dieser Zeilen,. ’