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Nr. 200 Dienstag, 17. August 1929

Die deutsch-argentinische Freundschaft.

Ehrung der argentinischen Marincgäste.

Anläßlich des Besuches des argentinischen Schulschiffs Presidente Sarmiento" gab der Chef der Marineleitung, Admiral Dr. Räder in Berlin ein Frühstück.

In seiner Begrüßungsansprache hieß Admiral Dr. Räder die argentinischen Gäste im Namen der Reichs­regierung und der Reichsmarine in der deutschen Reichs­hauptstadt herzlich willkommen. Der Bestich des argen­tinischen Schiffes gebe Gelegenheit, den Tank für die gast­freundliche Aufnahme, den die deutschen KreuzerBer­lin" undEmden" sowie das Forschungsschiff M e t e o r" in den argentinischen Häfen gefunden hättet, Ausdruck zu geben. Zwischen dem argentinischen und dem deutschen Volke hätten stets freundschaftliche Beziehungen bestanden. Das deutsche Volk werde nie vergessen, daß diese Freundschaft auch während des -Weltkrieges nicht getrübt worden sei. Der Redner gedachte auch der Maßnahme bei den Rettungsarbetten anläßlich der Wirbelstürme am Parana im Jahre 1926, wo einer Anzahl deutscher Landsleute das Leben gerettet wurde. Der argentinische Fregattenkapitän Monkes erinnerte in seiner Ansprache an die herzlichen Be­ziehungen, die zwischen den beiden Nationen und vor allem zwischen den beiden Marinen immer bestanden hätten.

stirchenbund und Versailler Vertrag.

Das Unrecht an Deutschland.

Im Rahmen der augenblicklich zu Kastel stattfindenden Tagung des Weltbundes für Freundschaftsarbeit der Kirchen brachte einen bedeutsamen Vortrag des Londoner Erz­bischofs von Ripon, des Führers der an dem Kongreß teilnehmenden englischen Abordnung. Der Erzbischof sagte, er sei zu der Überzeugung gekommen, der Weltbund der Kirchen müffe

für die Räumung de6 Rheinlandes mit aller Entschiedenheit eintreten. Mit der Forderung nach Räumung des Rheinlandes stehe die weitere Forderung im engen Zusammenhang, daß auch die Abrüstung aller durchgeführt werden müsse. Die Abrüstung Deutschlands ist im Versailler Vertrag festgelegt und an die Bedingung ge­knüpft, daß nach erfolgter Durchführung der Abrüstung die besetzten Gebiete geräumt würden. Die Abrüstung Deutschlands ist vollzogen, die Räumung des Rheinlandcs muß und wird kommen.

Die Abrüstung der Völker wird folgen, wenn die christlichen Kirchen davon durchdrungen bleiben, daß diese Forderung nach Abrüstung der Lehre Jesu Christi entspringt.

Professor D. Schultze- Berlin erörterte dann die surchl- barc Ungerechtigkeit des Versailler Vertrages, und Univer­sitätsprofessor D. Gadie - London nahm das Wort, um kurz festzustellen, daß Scham und Kummer seinen englischen und amerikanischen Freunden das Herz zerwühlt hätten, bei den Ausführungen des deutschen Freundes über die Ungerechttg- keit und den Trcubruch, der durch den Versailler Vertrag am deutschen Volke begangen worden sei. Das offenbar aus der Grundlage eines Treubruchs stehende Unrecht müsse wieder­gutgemacht werden. Soweit er und seine Freunde hierfür tätig sein könnten, würde dies geschehen. (Lebhafte Bewegung.) Der Vizepräsident des Preußischen Oberkirchenrates D. Dr. Burghart- Berlin sagte, der Eindruck dieser wichtigen Ausführungen des Sprechers der englischen und amerikanischen Freunde würde verwischt werden, wenn eine weitere Dis­kussion stattsinde. So trete er denn vor seine englischen Freunde und antworte ihnen vor Gottes Angesicht:Wir sind Brüder und wollen als solche im Geiste Christi handeln."

Die Unruhen im Heiligen Lande.

Kämpfe zwischen Juden und Arabern.

Die Verhängung des Ausnahmezustandes über Jeru­salem durch die britische Mandatsrcgierung zeigt dcutllch, wie ernsthaft die inzwischen zu blutigen Zusammenstößen ausgewachsene Gärung zwischen Juden und Arabern, nicht allein in Jerusalem, sondern auch im übrigen Palästina, von den zuständigen Stellen aufgefaßt wird. In Jeru­salem sollen am Sonnabend nicht weniger als 26 Todes­opfer, dabei 20 auf jüdischer Seite, zu verzeichnen gewesen sein. Auch ein englischer Beamter blieb auf dem Platze.

Gleichzeitig wurden Angriffe in den außerhalb Jeru­salems liegenden Kolonien unternommen. In Nablus sah sich die Polizei gezwungen, auf die Menge zu schießen, als sie versuchte, in die Kaserne einzudringen. Acht Per­sonen wurden dabei getötet. In Hebron sind unter der jüdischen Bevölkerung zwei Todesopfer zu beklagen. In Jaffa veranstalteten die Araber eine Kundgebung, ohne daß es zu Tumulten kam. Zwei Bataillone Truppen wurden nach Palästina entsandt. Ebenso sind zwei britische Kriegsschiffe aus Malta nach Palästina beordert toorben. . ,

Die Streitigkeiten sollen in fast allen Fallen von Arabern begonnen worden sein, die sich seit langem einer feindlichen Haltung gegen die Juden befleißigen. Der Oberkommissar von Palästina weist in einer Erklärung darauf hin, daß die Regierung Palästinas stets bereit sei, Deputationen zu empfangen, die die Ansichten und Forde­rungen der verschiedenen in Palästina lebenden Religions- gemeinschaften vertreten, daß aber unter den gegen­wärtigen Verhältnissen die Wiederherstellung von Recht und Ordnung das erste dringende Erfordernis sei.

Die Nachrichten aus Palästina enthalten wenig und widersprechen einander, jedoch scheint es, daß die Zahl der Opfer größer ist, als urfprungltch ge­meldet wurde. Tie Lebensmittelpreise ziehen stark an und werden bald die Höhe der Hungersnot, eiten er» "^Tas amerikanische Staatsdepartement erhielt einen amtlichen Bericht aus Jerusalem, nach welchem; w o l s jüdisch-amerische Studenten vom «obodva- College in Hebron getötet und mehrere verwunde worden sind.

Entsendung englischer Kriegsschiffe nach Palästina.

wtb. Malta, 27. Aug. Es bestätigt sich, daß das Flugzeug- MutterschiffEagle" und zwei Zerstörer heute nach Palästina abfahren werden. Auch das SchlachtschiffRoyal Sovereign" wurde bereit gemacht, um heute nach Palästina in See zu gehen.

Die Gedenkfeier am Tannenbergdenkmal

60 Tafeln enthüllt.

Im Ehrcnhof des Tannenbcra-Rationaldenkmals bei Hohenstein wurde die Weihe und Enthüllung von etwa sechzig Gedenktafeln vollzogen, die von ost- und westpreußischen Reai- mcnlsvcreincn dem Gedächtnis ihrer in der Schlacht bei Tannenberg gefallenen .Kameraden gewidmet worden sind. An ^cr Feier nahmen zahlreiche ehemalige Heerführer, darunler clleneralfeldinarschall von M a ck e n s e n , teil. Fiir den ver­hinderten Chef der Heeresleitung, General Heve, war als Vertreter der Reichswehr der Befehlshaber im Wehrkreis I.

Die Feier am Tannenberg-Nationaldenkmal.

Generalleutnant Freiherr von Esebeck, erschienen. Unter den Ehrengästen befanden sich Vertreter der Reichs-, Staats- und Provinzialbehörden sowie der kommunalen Verwaltung. Viele Tausende waren außerdem in Sonderzügen oder zu Fuß ge­kommen. Kameraden- und Militärvereme hatten mit Bannern und Fahnen im Ehrenhof Ausstellung genommen. Die Reichs­wehr hatte eine Ehrenkompagnie entsandt. Auch die alten Fahnen der an der Tannenbergschlacht beteiligten Regimenter waren von Königsberg nach Hohenstein gebracht worden.

Ohne Tannenberg kein Ostpreußen mehr.

Der Vorsitzende des Tannenberg-Nationaldcnkmalaus- schusses, Generalmajor a. D. Kahns, hielt die Begrüßungs­ansprache, in der er betonte, daß es ohne Tannenberg kein deutsches Ostpreußen mehr geben würde. Als der älteste der anwesenden Tannenbergkämpfer ergriff nach mehreren anderen Rednern dann Feldmärschall von Mackensen das Wort, der ausführte, die heutige Feier gelte den Helden, die ihr Leben für den Sieg dahingaben, den Männern, die es als ihre höchste Aufgabe ansahen, die Grenzen des deutschen Vaterlandes zu schützen und Haus und Hof, Frau und Kind zu schirmen.

Unter dem Salut einer Geschützbatterie erfolgte die Ent­hüllung der Ehrentafeln und die Kranzniederlegung durch Vertreter der Regimentsvereine. Die Ehrenkompagnie präsen­tierte das Gewehr, die Fahnen und Banner senkten sich und die Musik spielte leiseIch hatt' einen Kameraden".

Wie die Katastrophe geschah.

Ein Augenzeugenbericht vom Eisenbahnunglück in Buir.

Ein Augenzeuge des schweren Eisenbahnun­glücks von Buir erzählt, daß er im Seitengang eines Wagens am Fenster gestanden habe, als die Katastrophe hereinbrach. Ihm sei die schnell steigende Fahrt- geschwindigkeit des Zuges ausgefallen. Plötzlich habe sich der Wagen zur Seite geneigt. Er sei mit dem Kopf gegen das Fenster geschlagen und habe dann noch gesehen, wie die Lokomotive zur Seite abrutschte. Nach­dem er wieder zu sich gekommen sei, sei er auf das Dach

An der UnglückssteUe.

des Wagens geklettert. Von allen Seiten hörte man die S ch m e r z c n s s ch r e i e der Verwundeten. Aus der umgestürzten Lokomotive schlugen hohe Flammen. Die unverletzt gebliebenen Passagiere leisteten die erste Hilfe und brachten die Verwundeten auf das neben der Bahn­linie befindliche Stoppelfeld, wo aus Getreide- garben ein Lager errichtet wurde.

14 Todesopfer.

Von amtlicher Seite wird mitgeteilt, daß sich die Zahl der Toten inzwischen auf 1 4 erhöht hat. Von den Schwerverletzten ist Leopold Lowtow aus Poitiers gestorben.

Beileidstelegramm des Reichsverlehrsministers.

Reichsvcrkchrsminister Dr. Steger Wald richteie anläßlich des Eisenbahnunfallcs bei Buir an den Generaldirektor der Teutschen Reichsbahngesclljchaft, Dr. Dorpmüller, ein Beileidstelegramm.

Die Schuld.

Eine amtliche Darstellung.

Über das Eisenbahnunglück bei Buir wird folgende amtliche Meldung ausgcgcben: D. 23 sollte als erster Zug am 25. August in Bahnhof Buir wegen Brücken- umbaues in Buir-Scindorf in das überholungSglcis ge­leitet werden. Bei der Ablenkung fand die Ent­gleisung statt. Lokomotive, dahinter Post- sowie Packwagen und fünf D-Zug-Wagen stürzten um und wurden teilweise incinandcrgeschoben. Hierbei wurde der Packmeister, die Dienstfrau und zwölf Reisende getötet. In Krankenhäusern befinden sich 21 Verletzte, dar­unter der Lokomotivführer und der Zugführer. Ärztliche Hilfe war sofort in reichlichem Maße zur Stelle, ebenso Samariter und Hilfsmannschaften. Tie Alarmierungund Heranführung der Hilfszüge von Düren, Köln-Dcutzcr- feld, Köln-Bètricbsbahnbof und Aachen erfolgte in der uorgcschriebencn Zeit. Die Ursache der Entgleisung ist zu schnelles Durchfahren der Ablenkungsweiche in Buir. Dies ist mutmaßlich in erster Linie aus mangel­hafte Verständigung des Lokomotivperjenals zurück;»- führen. Die Untersuchung ist im Gange. Das beteiligte Personal war nicht übermüdet. Die Ausräumung?, arbeiten sind sehr schwierig.

Mord auf dem Lande.

Zwei Todesopfer einer Bluttat.

Zwischen einem Schnitter und einer Schnit­terin, die in der Schnitterkaserne des Gutes Klein- Tessin bei Kladow lebten, kam es zu schweren Streitig­keiten. Der Zwist spitzte sich immer mehr zu und fit Schnitter griff zum Revolver und schoß auf seine Ge­liebte. die in das Zimmer des Porschnttterè flüchtete. Hier wurde sie von ihrem Verfolger durch zwei Kopfschüsse getötet. Der Mörder verbarrikadierte sich daraus in seinem Zimmer und durchschnitt sich mit einem Rasiermesser die Kehle. Als man die Tür erbrach, fand man ihn tot auf.

Schwere Bluttat bei einer Kirmesfeier.

Zu einer schweren Bluttat kam es in der Gastwirt­schaftSonnenschein" in Heisingen bei Essen, wo anläß­lich der Kirmesfeier ein Tanzvergnügen stattfand, 'm Verlaus eines Wortwechsels zwischen dem Wirt und dem Bergmann Krajewski, der wegen seines rauflustigen Auf­tretens das Lokal verlassen sollte, gab Krajewski im Haus­flur der Wirtschaft einen Schuß ab, der d c n W i r t s o - fort tötete. Der Bruder des Erschoffenen, der sich über ihn hinwegbeugte, um ihn aufzurichten, wurde durch einen Streifschuß an der rechten Stirnseite verletzt. Von einem weiteren Schuß wurde ein im Lokal als Gast anwesender Arbeiter in die Brust getroffen und lebens­gefährlich verletzt. Krajewski versuchte zu flüchten, wurde jedoch von der auf der Straße befindlichen Mensch Un­menge umringt und von einer inzwischen benachrichtigten Polizeistreife festgenommen.

Furchtbarer Racheakt an einem Mädchen.

In dem Arbeiterhaus des Gutsbesitzers von den Bergen in Agathenburg wurde eine junge Schnit­terin von maskierten Männern überfallen, mißhandelt, ge­knebelt und dann an Händen und Füßen gefesselt aufs Bett geworfen. Die Täter setzten darauf das Bett in Brand und flohen. Dem Mädchen, das erst am Tage zuvor aus dem Krankenhaus entlassen worden war, ge­lang es unter Aufbietung aller Kräfte, sich von den Fesseln zu befreien und über die Diele des brennenden Hauses ins Freie zu retten.

Zwischen Himmel und Es-e.

Schtverer Unfall eines Zirkusartistcu

In Regensburg hat sich bei einem dort weil .»- den Zirkus ein schweres Unglück ereignet. Man wa. gerade dabei, den Reklameballon auf dem Zeltplatz zu füllen. Dabei riß sich der Ballon plötzlich los und begann emporzusteigen. Ein in der Nähe stehender Artist vei suchte den B a l l o n f e st z u h a l t e n. Bevor aber andere Leute herbeieilen konnten, stieg der Ballon mit dem Artisten weiter in die Höhe. Der Artist versuchte, die Reißleine zu ziehen, um den Ballon zur Entleerung zu bringen. Aber er konnte die Leine nicht erreichen.

In etwa 100 Meter Höhe verließen den Unglücklichen die Kräfte und er st ü r z t e h i n u n 1 e r. Er blieb mit schweren inneren Verletzungen bewußtlos liegen.

Hiesenbrand auf einem Fischmarki

Fünf Millionen Schaden.

In Hull brach auf dem soeben fertiggcfteUten neuen Fischmarli ein Feuer aus, das in kurzer Zeit riesige Aus maße annahm. Beinahe der gesamte Markt wurde zer­stört. Die Entladebrücke, sieben neue Hochsee - fischercidampfer, 200 Bureaus der Fischhändler und 150 Wagen für den Fischtransport verbrannten voll- kommen. Daneben wurden große Mengen Verparkun.,?' material ein Opfer der Flammen. Der Schaden wird auf fünf Millionen Mark geschätzt. Man be­fürchtet, daß das Feuer eine größere Arbeitslosig­keit zur Folge haben wird.

Schweres Gxplosionsung ürt bei Saarbrüllen. Sechs Tote.

G e r s w e i l c r bei Saarbrücken. In der hiesigen Sauer stoffabrik erfolgte beim Auswcchseln der Glocke eines Ga o Nieters eine schwere Explosion, durch die sechs Arbeiter getötet und einer schwer verletzt wurden. Über die Ursache ist «c naueres noch nicht festgestcllt, doch dürften sich in dein Ga meter, der angeblich entleert war, noch Gasrcste befunden haben.

Gkylosion eines Munitionslagers in Aanling.

Rankin g. Eines der größten chinesischen Munitio" ? lager, das in einem dichtbevölkerten Teil der Hauptstadt c" legen war, flog in die Luft und vcrursachte eine qeiuali 13 Panik unter der Einwohnerschaft. Wie verlautet, sind nur wenige Menschenleben zu beklagen. Der aiigcrichtctc Sa tz schaden wird auf zwei Millionen Mark geschallt. Um Plü rungen zu verhindern, wurde der Belagerungszustand ncrOn,:;»

Rah und Fern.

O Verwegener Einbruch in eine Kirche. In die bc rühmte Loretlokirchc in Prag ist ein verwegener Ein bruch verübt worden, wobei den Tälern verschiedene Gegenstände von sehr hohem Werte in die Hände ge fallen sind. Aus der Sakristei wurden d-ei silberne, stark vergoldete Kelche, eine goldene Monstranz mit einem mit Steinen besetzten Kreuz und ein ungefähr 30 Zentimeter langes vergoldetes Kreuz gestohlen. Für die Wieder Herbeischafsung eines mit einem Edelstein gcschmückc n Kelches sind 2000 Kronen und für die des mit einem Mono gramm versehenen Steines allein 1000 Kronen Belohnung ausgesetzt. Wie erinnerlich, wurden bereits vor mehreren Jahren aus der Schatzkammer der Lorertokirche wertvoll Gegenstände gestohlen.

O Beim Flugzeugabsturz verletzt, beim Autounglü i getötet. Bei dem Absturz eines Flugzeuges in Detroit (Amerika) wurde der Pilot getötet, der Passagier er!i 1 schwere Verletzungen. Das Auto, mit dem der Verletzte ins Krankenhaus gebracht werden sollte, stieß auf o:r Fahrt mit einem anderen zusammen, wobei der Verletz:: getötet wurde und vier Personen fernere Verlegung n erlitten.

Bunte Togesckronik

Küstrin. Ter Gefreite Alfred Schneider von der straft sahrstassel der Brückcnkolonnc des stüftriner Pionierbataillon- wurde an der Warthe tot auigefunben. Er hatte sieb mit einem Privaibrowning ins Herz geschoßen.

Hamburg. Im Radcmachergang harte sich ein Zug von etwa 30 der K. P T. angehörenden Leuten gebildet Eine größere Menschenansammlung ging schließlich gegen zwei ein Ichrcitcnde Beamte tätlich vor. Es wurde mit Steinen and anderen Gegenständen geworfen. Die Beamten mußten schließlich, um ihr Leben zu sichern, zwei Schüße abgeben. 7 c Menge stob auseinander.