Einzelbild herunterladen
 

Aus Hessen-Nassau und Nachbargebieten-

Merkblatt für den 15. August.

Sonnenaufgang 4.45, Sonnenuntergang 19.23 Uhr.

Mondaufgang 17.3, Monduntergang 23.59 Uhr.

1740 Der Dichter Matthias Claudius in Reinfeld geb.

i ®i? S-E I« $»Mute geboren.

Den sichern Freund erkennt man in unsicherer Sache.

Cicero.

Wetterbericht.

T)-. Nn^druckaebiet über Mitteleuropa hat sich noch verstärkt unb^bas dot westen her vorgedrunqene Luftdruckfallgebiet hat sich ? uns nur aanz schwach bemerkbar gemacht. Jedoch ist dabei be uns stärkere Aufheiterung eingetreten, die voraussichtlich, von nur kürzerer Bewölkungsperiode unterbrochen, noch einige Zeit an- balten wird Vorhersage bis Mittwoch abend: vorübergehend Be­wölkung- unahml, meist trocken, wärmer westliche winde, witte- rungsaussichten für Donnerstag: Zunächst trocken, spater auskom­mende Gewitterneigung.

* Fulda, den 14. August 1929.

Beamtcn-Personen-Nachricht.

Postmeister Beck aus Flieden ist eine Oberpostsekretärstelle beim Postamt in Fulda übertragen worden.

Sommerfest des Evangelischen Volksvereins.

Der Evangelische Volksverein Fulda veranstaltet am kom­menden Sonntag im Martinschen Garten in Höras- sein dies­jähriges Sommerfest. Wie wir hören ist nach- Beendigung des Festes ein Kinderfestzug mit Lampions über den Frauenberg bis zur evangelischen Kirche geplant.

Wichtig für Sozialrentner!

Am Montag, den 19. August, wird von 942 Uhr die Un­terstützung für 'August 1929 ân die hilfsbedürftigen Sozialrent­ner der Stadt Fulda ausgezahlt. Rote Ausweise sind vorzu­legen. Die Renten, welche an diesem Tage von den Emp­fangsberechtigten nicht abgeholt sind, werden diesen auf ihre Kosten durch die Post übersandt.

Zusatzrentenempsänger!

Die Auszahlung der Zusatzrente an sieche erwerbsunfähige Kriegsbeschädigte und Kriegshinterbliebene ° findet am Freitag, den 16. August 1929, vormittags von 912 Uhr statt. Beim Abholen der Rente ist die gelbe Ausweisnummerkarte vorzu­legen. Die Renten, welche von den Empfangsberechtigten an diesem Tage nicht abgeholt sind, werden denselben auf ihre Kosten durch die Post übersandt.

Das Streichkonzert aus der Schloßgartenterrasse, das gestern abend vom Trompeterkorps des 5. Artillerie-Regi­ments veranstaltet wurde, erfreute sich eines sehr guten Be­suchs. Obermusikmeister Hewers hatte ein Programm zu­sammengestellt, das in der Hauptsache bekannte Stellen aus Opern von Richard Wagner und Karl Maria von Weber um­faßte. Selbstverständlich konnte die Wiedergabe dieses Vro- gramms in einem Gartenkonzert nicht zur gleichen Geschlossen­heit gebracht werden wie in einem geschlossenen Raum. Das Fehlen einer das Orchesterpodium abschließenden Muschel machte sich gerade bei diesem Streichkonzert besonders nachteilig be­merkbar. Als Solistin wirkte Frau Rose Rösner, Stutt­gart, mit, die mit gepflegter Stimme die Hallenarie der Elisa- cheth ausTannhäuser", die Ballade der Senta aus dem .fliegenden Holländer" und die Arie der Rezia ausOberon" jvortrug und lebhaften Beifall fand. cx>

1

Fulda-Rhön-Sängergau, Gruppe I.

Wir werden gebeten, nochmals auf den morgen stattfinden­den Ausflug der Gruppe I des Fulda-Rhön-Sänge rgaus nach dem Rauschenberg aufmerksam zu machen.

. Leipziger Herbstmesse.

Außer dem bereits mitgeteilten Messesonderzug LM 7, der 'am Sonnabend, den 24. August. 13.46 Uhr, in Fulda abgeht, (verkehrt ein weiterer Messesonderzug am Freitag, den 23. Äug. Die Abfahrtzeit dieses Zuges ist 13.44 Uhr ab Fulda. Die Fahr-

karten für diesen Zug sind bei Herrn I. Zahner, Fulda, Karl­

straße 11, zu haben.

Verbandstag des Reichsverbandes der Büroangeftellten und -beamten.

Aus allen Teilen Deutschlands sind in diesen Tagen die Sendboten der deutschen Büroangestellten zum Verbandstag ihres Verufsverbandes nach München geeilt. Der große Saal des neuen Hauses der christlichen Angestellten in München war bis auf den letzten Platz gefüllt, als der Verbandsvorfitzende die Tagung eröffnete. Sein Gruß galt in erster Linie den Kol­legen aus dem Saargebiet. Er konnte weiter als Ehrengäste eine Reihe Vertreter anderer Verbände begrüßen. Die Zahl der Mitglieder und die der Ortsgruppen hat sich seit dem letz­ten Verbandstag mehr als verdoppelt. In allen Teilen Deutsch­lands bestehen festgefügte Bezirksorganisationen. Der Nach­richtendienst des Verbandes ist mustergültig. Besondere Auf­merksamkeit wurde der Jugendarbeit geschenkt, seit Beginn des Jahres 1929 erscheint eine eigene Jugendzeitung. Das ge­stehen der Berufskrankenkasse hat erheblich zur Stärkung des Verbandes beigetragen. Dies alles wurde erreicht durch opfer­freudige, von Idealismus getragene Arbeit der ehrenamtlichen und berufsamtlichen Mitarbeiter. Ueber die sozialpolitische Arbeit berichtete Georg Süßer-Berlin. In Eingaben an den deutschen Reichstag und den preußischen Landtag wurden die Berufsnöte der Büroangestellten zum Bewußtsein gebracht. Ueber die Zukunftsaufgaben sprach Ernst Schröder-Berlin. In der Schlußtagung wurde der bisherige Verbandsvorstand ein­stimmig wiedcrgewählt. Ein von edler Begeisterung getra­genes Schlußwort sprach der Vorsitzende des Gesamtverbandes deutscher Angestelltengewerkschaften, Georg Brost-Berlin.

Der Osfcnbarungseid vor dem Finanzamt.

Das Oberlandesgericht in Kassel hat kürzlich zu der Frage Stellung genommen, ob ein Schuldner von der Verpflichtung zur Leistung des Offenbarungseides vor dem Vollstreckumgs- gericht befreit ist, wenn er den Offenbarungseid nor dem Finanzamt innerhalb der letzten fünf Jahre geleistet hat.

Das Landgericht Hanau hatte die Frage verneint. Wenn der in Steuer- und der in Zivilsachen zu leistende Eid auch den­selben Wortlaut haben, ist doch! ihre Bedeutung verschieden. Wer vor dem Vollstteckungsgericht den Offenbarungseid geleistet hat, wird in das dort geführte Schuldnerverzeichnis eingetragen, das jedem zur Einsicht offen steht; diese wichtige Wirkung entfällt aber bei dem im Steuerverfahren geleisteten Eide. Dazu kommt, daß jeder Gläubiger von dem vor dem Vollstreckungsgericht be­schworenen Vermögensverzeichnis Kenntnis erhalten kann; der Schuldner kann die Gläubiger jedoch nicht darauf verweisen, von dem Finanzamt Auslunff einzuholen.

Das Oberlandesgericht hat diese Entscheidung gebilligt. Der Offenbarungseid vor dem Finanzamt sei nur für die Steuer­behörde in dem Verfahren gegen den Schuldner von Bedeutung, während der Offenbarungseid vor dem Vollstreckungsgericht alle Gläubiger angche, und daher nicht unter Berufung auf den im Steuerverfahren geleisteten Eid verweigert werden könne.

Antennen über Straßen und Plätzen.

Auf Anfrage einer Mitgliedsstadt hatte der Deutsche Stüdte- tag eine Rundfrage darüber veranstaltet, wie in den einzelnen Städten die Bestimmungen lauten für das Ueberkreuzen non Straßen und Plätzen mit Antennen, und ob sich bei einem Ver­bot Schwierigkeiten ergeben haben. Dabei zeigte es sich, daß wese Frage in den einzelnen Städten ganz verschieden behan­delt wird'. In 35 Städten ist das Ueberkreuzen der Straßen und Plätze bedingungslos erlaubt und unterliegt höchstens der Bauanzeige, In 11 (Stätten ist das .MerkMzen genehmi­

gungspflichtig und wird in einigen Fällen nur unter bestimm­ten Sebinâungen erlaubt. Fünf Städte erteilen die Erlaubnis nur auf Widerruf. In 10 Städten wird die Erlaubnis nur ausnahmsweise, wenn eine Verlegung der Antenne nicht mög­lich ist, gegeben, in einer Stadt nur nach vorheriger Genehmi­gung des Stadtrats, während 13 Städte bisher noch keine Ueberkreuzung genehmigt haben und grundsätzlich eine Erlaub­nis ablehnen. Eine Stadt, die diese Angelegenheit von Fall zu Fall entscheidet, stößt bei Versagung der Erlaubnis ständig auf Schwierigkeiten, es ist indessen bei Versagung der Erlaub­nis noch keine Entscheidung herbeigeführt worden. In einem anderen Falle wurde mitgeteilt, daß auf Widerspruch bei Ab­lehnung des Antrages gestoßen wird, wenn eine andere Füh­rung der Antenne unmöglich oder mit zu großen Kosten ver­bunden ist. In diesem Falle wurde jedoch das Verbot fast stets aufrecht erhalten.

Jagdscheine für Jugendliche.

Das Gesetz über Schußwaffen und Munition vom 12. April 1928 verbietet grundsätzlich die Ausstellung von Waffen-(Muni- tions-)erwerbsscheinen oder von Waffdnscheinen an Personen unter 20 Jahren. Demgegenüber ist die Erteilung eines Jagd­scheines nach dem in Preußen geltenden Jagdrecht von einer Altersgrenze nicht abhängig.

Da aber der Jagdschein im bestimmten Umfange den Waffen- (Munitions-)erwerbsschein und den Waffenschein ersetzt, bedarf es vor seiner Erteilung an Jugendliche unter zwanzig Jahren der Anlegung eines strengen Maßstabes bei der durch die Äus- führungsanweisung angeordneten Prüfung, ob von dem An­tragsteller eine unvorsichtige Führung der Schußwaffe oder eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit zu besorgen ist. Der preußische Minister für Landwirtschaft, Domänen und Forsten macht in einem Runderlaß den Jagdpolizeibebörden hierbei be­sondere Vorsicht zur Pflicht. Im Falle bereits erfolgter Ab­lehnung der ausnahmsweisen Erteilung eines Waffenscheins an Jugendliche unter 20 Jahren gemäß Par. 16 Abs. 3 des Schuß­waffengesetzes sind die hierfür maßgebenden Gründe festzustellen und zu berücksichtigen.

Wiistenfachsen, 13. August. (Mit dem Rade zu Tode gestürzt.) Ein schwerer Unglücksfall ereignete sich auf der steilen Rhön­straße von Simmershausen nach Wüstensachsen. Der 17 Jahre alte August Gerhard aus Simmershausen verlor die Herrschaft über sein Fahrrad, stürzte und blieb mit zerschmetterten Glie­dern tot liegen.

* Wüstenfüchsen (Rhön), 14. Aug. (Würzburger auf der Wasserkuppe.) Nachdem der 10. Rhönfelegflugwettbewerb am 1. August zu Ende gegangen ist, findet in diesen Wochen noch der Schulungswettbewerb statt. Er wird auf den Schulungs- geländen der verschiedenen Vereinigungen ausgetragen. So hat sich die AMrzburger Segelflugvereinigung in einer Stärke von neun Mann mit zwei Apparaten für 14 Tage auf die Was- serkuppe begeben. Von den beiden Apparaten ist der eine voll­kommen neu. Er ist in rund 1000 freiwilligen Arbeitsstunden gebaut und erst vor kurzem fertiggestellt worden. Der Apparat stellt einen Hochdecker mit 10 Meter Spannweite und 5,30 Meter Länge dar. Der Rumpf ist als geschlossenes Boot -ausgeführt, dessen Querschnitt sechseckig ist und der vorn mit Sperrholz und hinten mit Stoff bespannt wurde. Der im Grundriß recht­eckige Tragflügel von 10 Meter Spannweite und 1,70 Meter Tiefe ist zweiteilig und wird zur Rumpfunterkante abgestrebt. Die Würzburger haben im vergangenen Jahre am Rhönwett­bewerb teilgenommen, wobei sechs Jungflieger die A-Prüfung ablegten.

Dermbach (Rhön). Der 22 Jahre alte Christian Wagner in Rosa verübte Selbstmord aus Liebeskummer.

Hersfeld, 13. Aug. (Durch Gas vergiftet.) Die 62jährige Schneiderin Luise Beyebach wurde durch Gas vergiftet tot aâf- gefunden. Mann nimmt an, daß sie, des Daseins überdrüssig, freiwillig aus dem Leben geschieden ist.

Bebra. Das Fest der goldenen Hochzeit feierten in Weite­rode Kaspar Koch und seine Ehefrau. Die Schulstraße, die sich in sehr schlechtem Zustande befand, wird nunmehr in Ord­nung gebracht.

Ershausen bei Heiligenstadt, 11. Aug. In dem benachbarten Dorf Misserode wurde eine Eutsbesitzerstochter, als sie an der Dreschmaschine an dem Selbstbinder eine leichte Störung be­seitigen wollte, von den mechanischen Gabeln desselben erfaßt und erheblich verletzt.

Obermörlen, 13. Aug. (Selbstmord durch- Ehezwistigkeiten.) Ein junger verheirateter Mann wurde heute früh am sogenann­ten Bodenberg erhängt aufgefunden. Er hatte infolge ehelicher Zwistigkeiten seinem Leben ein Ende gemacht.

Rieder-Wöllstadt, 13. August. (Der Bahndamm ist kein Fuß­weg.) Heute nacht wurde der Schmied Otto Claus aus Groß- Bottwar bei Marbach in Württemberg in der Nähe des Bahn­hofs Nieder-Wöllstadt von einer Lokomotive angefahren und getötet. Anscheinend hatte der Getötete den Bahndamm als Fußweg benutzt und hat das Herannahen der Lokomotive über­hört.

Vermischte Nachrichten

Meuterei an Bord eines französischen Kreuzers?

wtb. Paris, 14. Aug. Die kommunistischeHmnanitë" bringt eine Meldung heraus, für die man ihr die Veranwortung über­lassen muß und der zufolge an Bord des vor einigen Wochen nach dem fernen Osten ausgelaufenen französischen Kreuzers Waldeck-Rousseau" eine Meuterei ausgebrochen' fein soll, die mit den strengsten Maßnahmen unterdrückt wurde. Der Dienst an Bord sei unerträglich schwer und die Verpflegung schlecht gewesen. Es sei daher eine Epidemie ausgebrochen>Ist es wahr", so fragt das Blatt,daß nach den vorliegenden Berich­ten an Bord 32 Todesfälle zu verzeichnen gewesen sind? Hier­von sollen, wie behauptet wird, auf die Epidemie 19 zurückzu­führen sein. Worauf ist aber der Tod der Anderen zurllckzu- führen?"

Zusammenstöße zwischen deutschen Touristen und französi­schen Soldaten in Verdun.

Paris, 14. Aug. (Privatmeldung.) DasJournal" ver­öffentlicht eine Meldung aus Verdun, wonach es dort neuer­dings zu Zwischenfällen, in die deutsche Touristen verwickelt sein sollen gekommen sein soll. Am vergangenen Sonntag habe ein französischer Leutnant in Zivil ein schwarz-weiß-rotes Fähnchen von dem Auto eines deutschen Rechtsanwaltes heruntergerissen unib in die Maas geworfen. Der deutsche Rechtsanwalt habe den betreffenden Offizier am Abend getroffen und ihm mit ge­richtlicher Verfolgung gedroht. Er habe Schritte beim Polizei- kommissariat unternommen. Ein anderer Zwischenfall habe sich im Fort Rocelier ereignet. Der aufsichtführende Unteroffizier habe sich geweigert, deutsche Touristen das Fort besichtigen zu lassen, worauf die betreffenden Deutschen schimpfend und mit der Faust drohend weggegangen seien. Der Vorfall sei dem Unterpräfekten gemeldet worden.

Schwerer Flugzeugunsall in Japan. 6 Generalstabsoffiziere getötet.

wtb. Tokio, 14. Aug. Ein neues Bombenflugzeug mit dem 6 Offiziere des großen Generalstabs des Luftwesens eine In­spektionsreise unternahmen, stürzte ab, wobei die 6 Offiziere den Tod fanden.

wtb. Tokio, 14. Aug. Nach neueren Meldungen haben bei dem bereits gemeldeten Absturz des, Bombenflugzeuges insge­samt 8 Personen den Tod gefunden. Das Unglück ereignete sich kurz nachdem das Flugzeug den Flugplatz Tafhikawa bei Tokio verlassen hatte.

Turnen, Sport und Spiel.

Kegel n.

Das vom Fuldaer Kegelklub feuchte Kugel" im Gasthaus Deutscher Kaiser" veranstaltete Werbekegeln ist am Sonntag abend zu Ende gegangen. Die wider Erwarten starke Anteil­nahme an dieser Werbung für das Sportkegeln läßt erkennen, daß man auf dem Wege zum Ziel schon ein beträchtliches Stück vorwärts gekommen ist. Jnbezug auf sportliche Leistungen kann gegen das' Vorjahr erfreulicherweise ein guter Fortschritt ver­zeichnet werden, da viele vorjährige Preisträgoc beim Werbe­kegeln des Stadtverbandes jetzt mit der gleichen Leistung leer ausgehen mußten. Wenn der Gedanke des Kegelns als Sport- kegeln sich erfolgreich durchsetzen soll, bedarf es der Unterstützung aller Fuldaer Kegler, insbesondere der Anmeldung aller noch fernstehenden Klubs in den Kegler-Stadtverband.

Vor Bekanntgabe der Preisträger im Mannschafts- und Einzelkegeln verdient die Bestleistung der Einzelkegler auf Schere" undAsphalt" Erwähnung, für die als Ehrenpreis eine goldene Herrenuhr gestiftet war. Herr Bäckermeister Albert Seifert (Nordend) konnte sie nach scharfem Eüdkampf als glück­licher Gewinner in Empfang nehmen.

Die Ergebnisse und Preisträger sind im einzelnen aus dem Mannschafts- und Einzelkegeln:

Mannschaftskegeln aufAsphalt": 1.Skat- u. Kegelunion", Fulda mit 219 Holz, 2.Einigkeit", Neuhof-Ellers mit 213 Holz, 3.Friseur-Innung", Fulda mit 205 Holz.

Mannschaftskegeln aufSchere": 1. Skat- u. Kegelunion", Fulda mit 599 Holz, 2.Nordend", Fulda mit 571 Holz, 3. Wohlauf", Riesig mit 551 Holz, 4.Gut Kranz", Neuhof-Neu- |tabt mit 549 Holz, 5.Harmonie", Fulda mit 548 Holz, 6. Fidels Brüder", Fulda mit 540 Holz, 7.Einigkeit", Neuhof- Ellers mit 534 Holz.

Einzelkegeln aufAsphalt": Mit je 26 Holz die Herren: Alois Pfeiffer (Nordend), Willy Wohlgemut (Feuchte Kugel), A. Scholl (Skat- und Kegelunion), W. Dechant-Neuhof, K. Ebert (F. Kugel), Ruppert-Neuhof; mit je 25 Holz: Anton Kircher (Harmonie), K. Agricola-Fulda, Hambach-Reuhof, R. Schneider-Neuhof. H. Ubrich-Fulda, W Noll (F. Kugel), A. Seifert (Nordend); mit je 24 Holz: Obergefr. Dietz (2/5. Ärtl.- Regt.), A. Frantz (Friseurinnung).

Einzelkegeln aufSchere" mit je 26 Holz: A. Seifert (Nordend), I. Jäger-Dipperz; mit je 25 Holz: K. Agricola- Fulda, W. Wohlgemut (F. Kugel); mit je 24 Holz: H. Stroph (F. Kugel), H. Döbel (F. Kugel), R. Schneider-Neuhof, W. Noll (F. Kugel), I. Staubach (Nordend), P. Richter (Friseure), Dechant-Neuhof, Frz. Fickler (Skat- und Kegelunion), Will, (Skat- und Kegel), Michalsky-Riesig, Storch-Neuhof.

Den Ehrenpreis für die höchste Rubrikensumme der Mann­schaftskegler, der am Freitag noch besonders gestiftet worden war, errang die 2. Batterie 'ö. Artl.-Regt. mit 2 mal 24 und 8 mal 23 Holz. Der höchste Ehrenpreis (goldene Uhr) für die Bestleistung auf beiden Bahnen wurde von Herrn Seifert-Fulda errungen. Mit ihm trat noch Herr Willy Wohlgemuth, der die gleiche Holzzahl erreicht hatte, durchStechen" zur endgül­tigen Entscheidung an, aus der ersterer als glücklicherer Kon­kurrent hervorging. Cr.

Sp. Neue Baltcnrckordc gab es bei einem Leichtathletiksest in Stolp (Pommern). Gillmeister lief die 100 Meter in 10,6 und Tammann-Danzig erreichte im Stabhochsprung 3,60 Meter. ' Sp. An den Rudereuropameisterschaften in Bromberg nehmen Vertreter von elf Nationen teil. Deutschland gehört dem Internationalen Ruderverband nicht an und startet auch nicht.

Sp. Der deutsch-holländische Segelwettkampf in Hamburg sah am ersten Tage Holland und den Norddeutschen Regatta­verein mit je 15 Punkten vor dem Hamburger Segelklub tu Front. Die Entscheidung fällt am Freitag im dritten und letzten Rennen.

Sp. Im Europarundslug ist alles weiter programmätzig ver­laufen. Mehrere der am Rundflug beteiligten Flieger sind Dienstag von Amsterdam nach Brussel gestartet und daselbst eingetroffen. Nach einer Mitteilung des Aeroklubs von Frankreich sind von den 46 Fliegern, die in Orly starteten, noch 33 am Fluge beteiligt. Das Ausscheiden von nur 13 Fliegern könne auf einer so schwierigen und langen Flugstrecke als günstiges Ergebnis angesehen werden.

wtb. Hamburg, 14. Aug. Von den Teilnehmern am Europa­flug haben der Franzose Finat und die 4 italienischen Flieger Benassati, Gelmetti, Castalde und- Euazetti, die gestern abend von Berlin kommend hier landeten, heute früh kurz nach 7 Uhr die Reise nach Anisterdam fortgesetzt. Um 8.51 Uhr traf von Berlin der Italiener Mazotti ein, der bereits um 9.22 Uhr zum Weiterflug startete.

Bücherfchau.

Was muß jeder von der Einkommensteuer wissen?" von Albert Alliman, Bücherrevisor und Steuer-Sachverständiger. Verlag Eichler u. Co., Leipzig C 1, Zeitzstraße 5. (Postscheck­konto Leipzig 36 69) Dinsormat A 5. 132 Seiten, Preis 2.80 Mark. Trotz' der vielen Bücher, die sich mit Steuer-Ängelegen- heiten befassen, fehlte immer noch ein praktischer allgemeinver­ständlicher Ratgeber für den Laien. Das neue Buch vom Steuer-Sachverständigen Alliman füllt diese Lücke vortrefflich aus.

«MteW -'- WWW '-SAW--^-â ",

Kirchliche Nachrichten.

Katholischer Gottesdienst.

Donnerstag, 15. August. Maria Himmelfahrt. Fulda. Dom. 1. Beichtgelegenheiten sind: Mittwoch nachmittags von %57 Uhr und von 1-8 Uhr ab für Erwachsene, Donnerstag morgens von %6 Uhr ab. 2. Sonntagsgottesdienste: ^6, 6, %7 und 8 Uhr hl. Messen mit Kommunion-Austeilung. 7 Uhr hl. Messe und Kommunion für die Jungfrauen-Sodalität in der Marienkapelle. 8 Uhr Pfarramt mit Predigt. 10 Uhr Vischöfl. Hochamt. 1112 Uhr letzte hl. Messe mit Predigt. »2 Uhr An­dacht mit Segen zu Ehren der Mutter Gottes. %3 Uhr Predigt und An-dacht für die Jungfrauen-Eodalität in der Marien­kapelle. 4 Andacht, Segen. Stadtpfarrkirche. Beichte: Mitt­woch 47 Uhr, 7%8% Uhr, Donnerstag früh 67 Uhr. Fest­tagsgottesdienste: 6 und 6% Uhr hl. Messe. 8 Uhr erster Schu'lgotiesdienst, Predigt und Kommunion, der Schulkinder. 9% Uhr nach Eintreffen der Prozession her Bürgersodalität Festpredigt und Hochamt. Um 11 Uhr zweiter 'Schulgottesdienst und Predigt. 2K- Uhr ScgenSandächt zu Ehren der Mutter Gottes. Kommunian-Ausieilung wie am Sonntag. Sodall- tät. Titülarfest. Morgens %6 Uhr GeneralkommUnion. Voll­kommener Ablaß für alle Gläubigen, die wach würdigem Emp­fang der hl. Sakramente die Kongregationskirche Mudyen und daselbst 6 Vater unser und Ave Maria beten odet ein ent­sprechendes anderes Gebet verrichten. Um 9 Uhr Prozession zur Stadtpfarrkirche. 3 Uhr nachmittags feierliche Aufnahme neuer Mitglieder. Frauenberg. Titülarfest ber Klosterkirche. Ab- latztâg und Generalnbsolution für die Terziaren. Hl. Messen von 5 bis 7 Uhr. 8 Uhr Singmcsse mit Predigt und liturg. gebeten. 9 Uhr Festpredigt, Kräuterweihe und Levitenamt mit Aussetzung. 2 Uhr Predigt, Andacht und Umgang für die Marianische Bruderschaft.

Maria Ehrenberg. Maria Himmelfahrt, 15. August, 5 Uhr ab Beichte und hl. Messe. 9 Uhr Predigt und Hochamt.

Verantwortlich für die Schriftleitung: Dr. KarlKrömmelbein -Fulda.