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Zulöaer /lnzeiger

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leger. Postscheckkonto: Frankfurt a. M. Nr.i6os9 Nachdruck Ser mit * versehenen Artikel nur mit Quellenangabe,Fuldaer Fnzeiger"gesiattet. gen -:- Tag- und Plahvorschristen unverbindlich.

Nr. 101 1929

Fulda, Mittwoch, 1. Mai

6. Jahrgang

Billige Zeppelinfahrten.

Rund um die Erde in 20 Tagen.

Kleine und große Fahrten desZeppelin".

Die Vorbereitungen für die große Fahrt desGras Zeppelin" rund um die Erde, die nach den bisherigen Dispositionen der Werft im Au g u st d. I. unternommen werden soll, sind zurzeit in vollem Gange.

Gutem Vernehmen nach ist beabsichtigt, die Fahrt in etwa 2 0 Tagen zum Abschluß zu bringen und damit alle bisherigen Rekorde in den Schatten zu stellen. Die Fahrt­route ist bisher nur in großen Zügen festgelegt, und zwar wird das Luftschiff voraussichtlich von Friedrichs­hafen nach Tokio fliegen, dann nach der Überquerung des Stillen Ozeans einen noch nicht bestimmten Ort in K a l i f 0 r n i e n zur Landung ansteuern, weiter den amerikanischen Kontinent in Richtung Lakehurst passieren und schließlich über den Atlantik nach Deutschland zurückkehren.

Billige Zeppelinfahrten.

Am 2. Mai veranstaltet der Luftschiffbau Zeppelin Mit demGraf Zeppelin" eine etwa fünfzehnstündige Rundfahrt von Friedrichshafen nach Wien und zurück.

Voraussichtlich am 15. Mai steigt das Luftschiff zu seiner zweiten Reise nach Nordamerika aus. Nach einem viertägigen Aufenthalt in Lakehurst wird Graf Zeppelin" wieder seine Heimreise antreten.

Im Hochsommer führt dann das Luftschiff zwei Deutschlandfahrten durch. Die erste geht von FricdrichshafenüberSüddeutschlandund Schlesien nach Berlin, wo eine Landung vor- genommen wird. Mit der Rückreise von Berlin nach Friedrichshafen wird das LuftschiffGraf Zeppelin" einen Besuch Ostpreußens verbinden. Während die Amerikafahrt einen mehr sportlichen. .Ctzarâx ^ trägt, . sollen die Reisen nach Wien, Schlesien und Ostpreußen durch ihre billigeren Preise auch weiteren Kreisen Gelegenheit geben, eine Fahrt mit dem Juft- schiffGraf Zeppelin" zu unternehmen.

Reparaturen in der Lust.

Zum erstenmal in der Geschichte der Luftfahrt ist an einem Luftfahrzeug während der Fahrt ein Pro­peller abgenommen und wieder aufgesetzt worden. In 100 Meter Höhe ist diese Arbeit während des Fluges über Lissabon und auf dem Wege nach Sevilla amGraf Zeppelin" ausgeführt worden.

Es war am Mittwoch vormittag. Um acht Uhr brachte der leitende Fahrtingenieur, Siegle, der Schiffs­leitung die Meldung, daß am hintersten Motor das kurze Verbindungsstück zwischen Motorkuppelung und Propeller gerissen sei und daß deshalb der Hintere Motor vorläufig

In der Sackgasse.

Die Reservistenfrage in Genf.

In der Sitzung des Genfer Vorbereitungsausschusses gab Gras Bernstorsf die grundsätzliche Erklärung ab, daß er nach Ablehnung des Grundsatzes der Ein­beziehung der ausgebildeten Reserven seine übrigen Ab­änderungsvorschläge zurückziehe und nur noch an der Frage der Herabsetzung des jährlichen Re­krutenkontingents und der Dienstzeit inter­essiert sei, da auf diesem Wege immerhin noch eine in­direkte Herabsetzung der ausgebildeten Reserven erreiÄst werden könnte. Nach dem Verzicht auf die Einbeziehung der ausgebildeten Reserven überlasse die deutsche Delegu- tion der Mehrheit des Ausschusses die vollkommene Ver­antwortung für den weiteren Gang der Abrüstungsvor-- arbeiten. Die deutsche Delegation sei der Überzeugung, daß nach der jetzigen Wendung der Ausschuß in eine Sack­gasse komme.

Zu Beginn der Sitzung teilte Lord Cushendun mit, daß England, Australien, Neuseeland, Südafrika und Ir­land nunmehr das Genfer Giftgasprotokoll von 1925 eben­falls ratifiziert haben. Der Vertreter Kanadas, Riddcll, gab seinerseits bekannt, daß seine Regierung im Begriff sei das Giftgasprotokoll zu ratifizieren.

Finnland und Deutschland.

91m Sckluß einer Rundreise durch Deutschland traf eine Momnüfjion finnischer Handelsvertreter in Berlin ein und wurde hier von der Industrie- und Handelskammer festlich begrüßt. Geheimer Kommerzienrat K. v 0 n B 0 r s i g, der stellvertretende Vorsitzende der Berliner Handelskammer, führte dabei aus, Deutschland und Finnland seien verbunden durch politische Freundschaft und durch mannigfaltige Kultur- dcztehungen, aber sie seien auch wirtschaftlich auseinander an- AEwtesen und es seien alle Voraussetzungen dafür vorhanden, daß die Pflege dieser wirtschaftlichen Beziehungen den Jnter- beider Länder gleichmäßig diene.

Kommerzienrat Ivar Lindfors, Vizepräsident der UnnischM Zentralhandelskammer, antwortete, Deutschland mit I feinem Wissen, seinem Können und seiner Arbeitskraft voerde ui Finnland außerordentlich verehrt. So sei auch die Ein- tadung nach Deutschland freudig ausgenommen worden. die mutschen Gäste hätten wertvolle Anregungen empfangen und mele Freunde gewonnen, und sie seien überzeugt, daß. diese PMonlichen Freundschaften sehr wichtig seien für die Ent- wickwng der geschäftlichen Beziehungen. Die bestehenden ZoL. mauUn bedeuteten einen starken Zwang für die klpin^ren -njib .-, und wenn Finnland, wie es gern möchte, seine Ein- uar auS Deutschland ausrechlcrhalten solle, so müsse o§ seine ww nach Deutschland vergrößern können. Der Redner schloß mit einem Hoch auf die weitere Entwicklung der Be- itebunaen zwischen Deutschland und Finnland.

ausfallen müsse. Um die Arbeit auszuführen, wurden an den Knickstreben der Gondelaufhängung Seile an­gebracht, die um die beiden Enden des Propellers ge­schlungen wurden. Rittlings auf der Propellernabe sitzend löste der Monteur die Propellerbolzen und drückte den Propeller von der Achse ab. Der Propeller selbst wurde einstweilen über der Gondel festgebunden. Sodann erfolgte der A u s b a n der schadhaften Transmissions­welle und der Einbau der Ersatzwelle. Die Arbeiten nahmen knappvier Stunden in Anspruch. Noch lange vor der Erreichung Sevillas konnte die Heck­maschine wieder fahrklar gemacht werden. Während der ganzen Zeit der Reparaturarbeiten flog das Luftschiff mit unverminderter Geschwindigkeit.

Annähernd um dieselbe Zeit war eine Reparatur am Vordersteuerbordmotor. Ohne Schwierigkeiten konnte der beschädigte Zylinder abgenommen und durch einen neuen ersetzt werden. Das Auswechseln der Zylinder nahm trotz des beschränkten Platzes in der Motorgondel kaum mehr als eine Stunde in Anspruch.

Diese Reparaturarbeiten während der Fahrt be­weisen den hohen Grad von Sicherheit, den ein Luft­reisender im Luftschiff hat.

Deutsche Luftfahrtwerbewoche."

Der Deutsche Luftfahrtverband e. V. hat als Spitzen­organisation aller luftsporttreibenden Vereine des Reiches ------ gefaßt, mit seinen Vereinen und Jung- t der Zeit vom 5. bis 12. Mai b. I. erst­

den Beschluß ge fliegergruppen in

malig eineDeutsche Luftfahrtwerbewoche" zu veranstalten. Die Veranstaltung verfolgt den Zweck, die einmütige Geschlossenheit des Deutschen Luftfahrtver­bandes und seiner Organe nach innen und außen erneut zu beweisen und weiteste Polkskreise für die Belange der Luftfahrt zu gewinnen.

Im Rahmen derDeutschen Lufffahrtwerbewoche sollen , Lu s ü p o r t l i ch e Veranstaltungen aller Art, wie Motorflüge, Gleit- und Segelflüge sowie Frei- ballonfahrten, stattfinden. Außerdem sind öffentliche Vor- tragsabende mit geselligen Veranstaltungen in Aussicht genommen. Der auf den 5. Mai b. I. fallende Sonntag wird im Rahmen der bereits erwähnten Veranstaltungen und als Auftakt derDeutschen Luftsahrtwerbewoche" auch durch öffentliche Sammlungen nach Art der Margue- ritentage begangen werden.

Das neue englische Luftschiff.

Der zurzeit in Montreal weilende englische Haupt­mann Chambers erklärte, das neue englische Luftschiff R 100" könne jederzeit einen Flug nach Kanada an­treten. Die Abfahrt des Luftschiffes verzögerte sich nur des­halb, weil man aus den Erfahrungen der Fahrten des deutschen LuftschiffesGraf Zeppelin" lernen wolle.

Tagung des Generalrats der Reichsbank.

Die Pariser Beratungen.

Der Generalrat der R e i ch s b a n k ist am Diens­tag, wie vorausgesehen war, zu einer Sitzung zufammengctreten. An der Sitzung nahmen die in Berlin weilenden Mitglieder des Generalrats, u. a. der Vorsitzende des Generalrats der Engländer, Sir Charles Addis, sowie der deutsche Reichsbankpräsident Dr. Schacht teil. Der Generalrat ist das im Dawes-Plan vorgesehene Überwachungsorgan der alliierten Mächte bei der Reichsbank. Der Gcncralrat hat das Aufsichts­recht über die Reichsbank und kann der Reichsbankleitung bestimmte Maßnahmen vorschlagen. Irgendwelche Be­schlüsse kann der Gcncralrat nicht fassen. Ob über die Sitzung des Gencralratcs entgegen dem sonst üblichen Brauch diesmal eine Verlautbarung ausgegeben wird, steht zurzeit noch dahin.

In Pariser politischen Kreisen ist im Zusammenhang mit der Berliner Reise Schachts erneut stark von einem Kompromitzvorschlag die Rede gewesen, der zwischen Owen Young und Dr. Schacht einerseits und Owen Young und den alliierten Gläubigern andererseits ver­handelt worden sein soll. Von deutscher zuständiger Quelle wird nach wie vor bestritten, daß über einen der­artigen Kompromißvorschlag verhandelt worden ist, da dies den Aufgaben der Sachverständigenkonferenzwider­sprechen würde. Die Sachverständigenkonferenz habe ausschließlich die Aufgabe, nunmehr den Bericht über die Ergebnisse fertigzustellen. In diesem Zusammenhang wird auch bestritten, daß der Berliner Reise von Sir Charles Addis irgendeine politische Bedeutung zukomme.

Explosion in einer Munitionsfabrik.

Fünf Tote, fünfzehn Verletzte.

Fn der unter militärischer Verwaltung stehenden Tschechoslowakischen Aktienfabrik zur Erzeugung von Explosivstoffen in Semtin bei Pardubitz explo­dierte ein Kessel, in dem aus Glyzerin Nitroglyzerin her- gestellt wurde. Bei der Explosion kamen fünf Arbeiter "'"^Das hölzerne Gebäude, in dem die Explosion erfolgte, wurde völlig zerstört. Die Fensterscheiben der übrigen Abteilungen der Fabrik wurden zertrümmert. Durch die Glassplitter wurden 15 Personen leicht verletzt. Durch die Flammen der Explosion wurde der anliegende Wald tu Brand gesetzt. Die Trümmer des vernichteten Fabrik­gebäudes wurden bereits abgetragen.

Kleine Zeitung für eilige Leser

* Der Generalrat der Reichsbank ist zu einer Sitzung zu- sammengetrelen, an der Reichsbankpräsident Dr. Schacht teil­nimmt.

* In Belgien und in Oberschlesien ist cs bei künstlerischen Darbietungen zu politischen Ausschreitungen gekommen.

* Bei einer Explosion in einer tschechoslowakischen Muni­tionsfabrik wurden fünf Arbeiter getötet.

politisches Theater.

In Belgien und in Oberschlesien ist eS bei künstlerischen Veranstaltungen zu bedauerlichen Zwischenfällen gekommen. In Charleroi mutzte ein Wanderzirkus, der einem Deutschen gehörte, plötzlich seine Zelte abbrechen, da feindliche Demon­strationen gegen ihn veranstaltet und das Zirkuspersonal be­lästigt wurden. In Oppeln wurde eine polnische Opernauf­führung durch Werfen von Stinkbomben gestört und mehrere Mitglieder der Theatergcsellschaft auf dem Bahnhof vor der Abfahrt von einigen jungen Burschen verletzt. Die Oppelner Polizei hat zehn Personen, die der Nationalsozialistischen Arbeiterpartei angehörcn sollen, in Polizeigewahrsam ge­nommen und nach eingehender Vernehmung dem zuständigen Richter zur Entscheidung über den Erlatz eines Haftbefehls vorgeführt. Der Oberpräsident der Provinz Oberschlesien hat dem Generalkonsul der Polnischen Republik in Beuchen sein Bedauern über die Zwischenfälle ausacdrückl. Der pol­nische Generalkonsul ist telegraphisch nach Warschau beordert worden, um dort Bericht zu erstatten.

Je stärker, angespannter, empfindlicher in irgend­einem Volke sich das Nationalgefühl entwickelt hat, desto deutlicher färbt dies auch mehr oder weniger auf alles das ab, was der künstlerischen Darstellung unterliegt, überspanntes Nationalgefühl, also Nationalismus genau übrigens so. wie etwa der Bolschewismus im heutigen Rußland vergißt dann allzu leicht, daß jede Kunst zwar auf nationalem Boden steht, aber, wie die Religion, übernationalen Gesetzen unterliegt, über die Grenzen der einzelnen Völker hinausreicht.

Nun ist es, polnischen Schauspielern in Oppeln gegen­über, anläßlich einer von ihnen veranstalteten Opernvor­stellung, zu häßlichen Szenen gekommen. Lärm, Werfen von Stinkbomben, schließlich auch tätliche An­griffe. Der überhitzte Boden Oberschlesiens, das empfind­liche, immer noch blutende Nationalgefühl der Deutschen sind vielleicht eine Erklärung. Zum Ausbruch bedarf es also nur eines kleinen Anstoßes und der Skandal ist da. Man attackiert Künstler, die gänzlich unschuldig an den Verhältnissen sind, stört künstlerische Darbietungen, die durchaus nichts irgendwie Kränkendes aufweisen, vielleicht sich davon sogar mit besonderer Betonung fernhalten. Und provoziert dann meist nur entsprechende Gegen­maßnahmen jenseits der Grenze. Das ist in K a t 1 0 « w i tz auch alsbald geschehen, wo nun an dem ehemals deutschen Theater deutsche Schauspiele für ab - sehbareZeitnichtmehraufgeführtwerden dürfen. Auch dort kam es zu üblen Szenen, allerdings hier eben gegen die Deutschen. DerErfolg" ist also allein der, daß man auf der Göttin der Kunst herumtrampelt. Ist ja doch auch ein Richard Wagner aus politischen, nationalistischen Gründen dereinst in der PariserGroßen Oper" elend ausgepfiffen worden. ,

Dafür sind aber jetzt wieder deutsche Künstler, näm­lich das bekannte Berliner Philharmonische Orchester unter der Leitung Furtwänglers, mit größtem Erfolge dort aufgetreten. Nicht zum erstenmal machte die deutsche Kunst, auch nach dem erbitterten Auseinander­leben des Weltkrieges, friedliche, moralische Rück- eroberungen selbst in Paris. Kaum einige wenige, chauvinistisch aufgeregte Stimmen protestieren; aber sie verhallen ungehört. Die Zeiten sind doch schon längst vorüber, daß deutsche Kunst der französischen Haupt­stadt fernbleiben mußte. Und wir Deutsche selbst ver­göttern ja allzuhäufig auch noch bei nicht passenden Gelegenheiten fremde Kunst viel mehr, als es deutschen Künstlern jeder Art lieb sein kann.Ehreteuredeut- schenMeister,dannbanntihrguteGeister!" hat einst in seinenMeistersingern" derselbe Richard Wagner mahnen müssen. Und Deutschland wäre durchaus nicht ins Wanken geraten, wenn man die polnischen Schauspieler ruhig auch in Oppeln hätte auftreten lassen, wenn diese Stadt auch nur verhältnismäßig wenige Polen in ihren Mauern aufweist. Und von dem dortigen Polenbund ist das Gastspiel der Kattowitzer polnischen Schauspieler veranlaßt worden. Trotzdem hätten diese Skandalszenen sich niemals ereignen, die Deutschen inner­lich und äußerlich Disziplin halten müssen. Denn nun wird man polnischerseits Lärm genug über die Vorkomm- Nisse machen. Ganz anders liegen die Dinge fteilich dann, wenn man mit Hilfe der Kunst in Oberschlesien polnisch-nationalistische Propaganda getrieben hätte. Das heißt auch nur die Kunst zur Sklavin ihr frem­der Ideen machen.

*

Einem deutschen Zirkus ist es in Belgien auch schlecht gegangen, nur weil behauptet wurde, der Leiter sei ein früherer deutscher Offizier, der als Kommandant eines belgischen Deporticrtcnlagcrs während des Welt­krieges fungiert habe. Das hat genügt, um die immer noch von Deutschenhaß erfüllte, übrigens wallonische Be­völkerung in Charleroi zu einem wilden Ansturm auf den Zirkus zu veranlassen, so daß dieser schleu­nigst davonzog. Wahr zu sein braucht ja nichts von dem, was als Zündstoff in eine derartige Menge hinein­geworfen wird; die glaubt doch sofort alles. Es müssen noch breite Ströme von Gottes Wasser über Gottes Land fließen, ehe dieser H a ß sich soweit mildert, daß man gerade in der Kunst auch in den Mitgliedern des anderen Volkes einen vollberechtigten Diener dieser Kunst und nur einen solchen sieht.