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mnckminkel der Kunstbetrachtung. Vor allem war es »^ 7 David Friedrich, dessen ganz echtes Künfller- tiiM1 mieber in Erscheinung trat. Die Verhaltenheit des Stift 7 dasjen ige Moment, das besonders seinen Hochge- ^SibWteu jenen hohen Zauber verleiht, dem auch ein ^Brentano und Heinrich von Kleist sich freudig er- 1*^ mystische Erscheinung tiefsten Gemütes im Bilde" Ëde auf sie besonders stark wirken. Eine nicht Bemerkenswerte ist auch Gustav Carus, Mediziner, Kunstschriftsteller und Ataler. Wenn er auch an MsipPF Erfindung und Empfindung Friedrich bei weitem »ul >s grßnaqe hallten kann, ist er darum doch nicht ohne Vielleicht sah sein Auge das Wesentliche am künst- Objekt allzuscharfj eine Waldlandschaft ist fast mit Treue wiedergegel^n.

arotze Ueberraschung für die Besucher des Vortrags ■ e Bekanntschaft mit dem großen Architekten Schinkel »'Landschaftsmaler. Ein Entwurf für das Zaren- der Krim fesselt durch die Genialität, mit der die »Mast sich mit der organisch hineinkomponierten Architektur »Einheit verbindet. Seine Phantasie erfindet dann wieder

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/zaust vom hiesigen 7. Kreis gesellen sich die Vesten des 2. streb fe5-jKMel, Haun.-Allüudcn). Weiterhin konnte vie Elite des Kraftsport'klubs Aschaffenburg, die komplette Ligamannschaft, verpflichtet werden, die als wertvolle Vcreicherung des Pro­gramms zu werten ist. So wird denn der Abend mit feinen hochstehenden Darbietungen, irrt Ring sicher dazu beitragen, dem Boxsport neue Freunde zu werben.

, lieber nähere Einzelheiten und die geplante Paarung der einzelnen Gegner folgt im Laufe der Woche Vekauntgnbe.

0 Milde nett zauberhafter Unwirklichkeit, gotische Dome, die ♦ Gesetzen spotten.

Mmil Overbeck vollzieht sich jetzt in der Romantik die ■.Lesung zum Religiösen. Die Inbrunst Giottos, die Süße K Lieblichkeit von Francia und der Präraffaeliten ist sühl- [ jtl ihren Einflüssen. Im verlorenen Kloster San Isidoro Mehrn die deutschen Maler, der akademischen Enge Wiens Momien, Quartier. Die vermeintlichen Klosterbrüder nennt M Volk (oder die römischen Collegen?): Nazarener. Daher E Name der Richtung. Die Wirkung solcher Werke Over- Egwie das „Selbstbildnis mit der Bibel" oder das „Fami- wird durch die vorzügliche Wiedergabe des Diaposi- n bas wahrhaft Große gesteigert. Aber auch die Eesamt- des V o r t r a g e s von A n t o n S ch m i t t war groß den M^'Form der Darstellung und in der glücklichen Auswahl M MMildungsmolerials. Karl Freigedank.

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ihn «äin Mittwoch Abend wird in der „Harmonie" eine Ver- ord-U^iung der Frauen gruppe verbunden mit Kaffeetafel tach M^inden. Auf den angekündigten Vortrag „Zwei Wochen 5 einer Naturheilanstalt: ernste und heitere Erlebnisse und inbrürfe", den der Vorsitzende des Naturheilvereins halten S6, sei besonders hingewiesen. Der Eintritt ist auch für Mde der Sache kostenlos.

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(Allgemeine Deutsche Jagdschutzverein, Ortsgruppe Fulda, Haltete seine diesjährige .Hubertusjagd in Flieden, auf Jagb des Herrn D. Tölle. Trotz des ungünstigen Wetters ■in 40 Hasen geschossen, ein immerhin günstiges Resultat das schlechte Hasenjahr. An der Jagd nähmen 45 Schützen . Nach dem Schiisseltreiben überreichte der Vorsitzende des J-V. dem Jacsdkönig einen silbernes Becher.

Sie Befähigung für den Organisten- und Kantor-Dienst.

Wie der preußische Kultusminister mitteilt, soll z. Zt. eine Osätzliche Aenderung der früheren Bestimmungen über die üfung für den Organisten- und Kantordienst vermieden iden.' Mit Rücksicht auf die Aufhebung der Seminare und Einrichtung von pädagogischen Akademien sind jedoch sol­ide Aenderungen angeord'net worden: Die Prüfung wird adsätzlich abgehalten durch einen von der Regierung zu Le­imenden Musikfachmann in Abwesenheit eines Regierungs- ) Schulrats am Sitz der Regierung. Der Musikfachmann nach dem Bekenntnis des Bewerbers auszuwählen.

Krzung der Militärrenten gelegentlich der Besoldungsauf­besserung.

Bon den Militärrentnern im Beamtenverhältnis ist die Be- ihtung laut geworden, daß ihre Renten gekürzt werden könn- in, wenn sie eine Vesoldungsaufbesserung erfahren. Von M solchen Rentenkürzung werden Militärrentner in den en Berufen nicht betroffen, da ihre Renten ungeachtet der $ ihres sonstigen Verdienstes gezahlt werden.

Kuf Grund einer Anregung des Reichsverbandes Deutscher lezÄeschädigter und Kriegshinterbliebener e. V. hat sich der ^eâete Schuldt-Stegelitz dieserhalb an den Reichsarbeits- Hr WWandt, der ihm folgende Antwort erteilt haT:

„Die Ruhensberechnungen gemäß § 62 Reichsversorgungs­gesetzes werden auf Grund der Vorschußzahlnngen auf die Be- sâvgsneuregelung nicht geändert Die Versorgungsämter erhalten entsprechende Anweisung.

1 Nach Verabschiedung des neuen Besoldungsgesetzes durch den Reichstag wird auf Grund des Abs. 4 des § 62 Reichs- versorgungsgesetzes geprüft werden, ob und inwieweit eine Aenderung der Einkommensgrenzen der genannten Gesetzes- wrschrift zu erfolgen hat."

Unterstützungen auch für Lersorgungsanwärter.

Bant Reichsverband Deutscher Kriegsbeschädigter und Krie- Hinlerbliebener e. V. wird uns folgendes mitgeteilt:

Die zum Probedtenst einberufenen Dersorgungsanwärter rtn bisher von der Anwendung des Erlasses, wonach Beamte Notfällen Unterstützungen erhalten können, ausgeschlossen, die zum Probedienst einberufenen VersorgungsanWärter 4 nur 85 Prozent des Anfangsgehalts ihrer Gruppe er- ten, sind sie besonders unterstützungsbedürftig. — Es sind I Reichsfinanzminister Anregungen unterbreitet worden, in Beamten ebenfalls Unterstützungen zu gewähren. Der isfinanzminister hat unter dem 10. November Ls. Js. X geantwortet, daß er dem geäußerten Wunsch entsprechen st und bereits Anweisungen an die Präsidenten der Lan- piinanjämter gegeben habe.

Neues Theater

Zu den markantesten Persönlichkeiten des Weltkrieges, die deutsches Heldentum verkör­pern, gehört mit an erster Stelle der Käpitän- leutnant Otto Weddigen, der als erster mit den Erfolgen seines Schiffes „U 9 "die Be­deutung der U-Boot-Waffe praktisch dargetan hat. Wer es mit erlebt hat, wird den Eindruck jener Nachricht im September 1914 nie ver­gessen, die besagte, daß „U 9“ eines Morgens drei englische Panzerkreuzer, die „Hog'ue", „Aboukir" und „Cressy" auf der Höhe von Hoek van Holland in den Grund gebohrt habe. Otto Weddigen war da mit einem Schlage ein deutscher Volksheld und zugleich ein Schrecken Englands geworden, und es entstanden sogar Lieder auf ihn, im Dialekt nach volkstümlichen Weisen gesungen. Freilich schien sein Schicksal danach besiegelt und der Tag nicht fern, da auch er sein Leben für das.deutsche Vaterland wür­de opfern müssen. Niemand mag daran ge­zweifelt haben, und so wurde denn „U 29", das er inzwischen übernommen hatte, im März 1915 im Verlauf eines Gefechtes gerammt, sodaß es auf den Grund ging, ohne gerettet werden zu können.

Das ist der Inhalt des bis Mittwoch abend im Neuen Theater laufenden Films „U 9“, der in schlichter Weise, völlig ohne Pose, die geschichtlichen Vorgänge, umrankt von einer menschlichen Handlung wiedergibt^

Als würdige Erinnerung an eine große Zeit, gehört dieser Film mit zu den besten Filmen, die über den Weltkrieg erschienen sind. Zur Ausfüllung des Programms dient die im­mer gern gesehene Deulig'woche und ein lustiger Zweiakter „Hochzeit an Bord".

wurde pro Zentner Lebendgewicht: Ochsen: A 1. 60—83, 2. 57 bis.59, ® T; 53—X B 2. 4V -52, Bull è: A 53—57, B. 49—52, C. 45—48, Kühe: A. 48—50, V. 42—47, C. 35—41, D. 25—34, Färsen: A. 60—63, B 54—59, C. 47—53, Kälber: V. 68—72, C. 62-67, D. 50- 61, Schafe: A 1. 45—48, V. 40—44, C. 30- 37, Schweine: Dadurch, daß am heutigen Markt das Vor- zeichnen der Schweine streng verboten war, ergaben sich in den abgelieferten Schlußscheinen derartige Preisunterschiede, daß auf einstimmigen Beschluß der Notierungskommission von einer Preisnotieruug für Schweine abgesehen werden mußte. Markt- verlauf: Rinder und Schweine ruhig, Ueberstand. Kälber und Schafe ebenfalls ruhig und ausoertaust. Fleischgroßmarkt: Beschickung: 433 viertel Rindfleisch, 93 ganze Kalber, ,175 Schweine, 59 ganze Schale. Ochsenfleisch 1. 90—100, Ochfen- fleijch 2. 80—X ' Bullenfleisch 88—93, Kuhslei sch 1. 70—80, Kuhfleisch 2 .60—70, Kuhfleisch 3. 35—55, Kalbfleisch 2. ,90— 100, Hammelfleisch 80—90, Schweinefleisch 1. 75—85. Gefrier­fleisch : Rindfleisch, Dorderviertel 52 und Hinterviertel 62.

Berliner Effektenfrühverkehr vom 29. November. Bei freundlicher Grundtendenz und stillem Geschäft hört man im heutigen Frühserkehr gestrige Abendkurse. Farben sind ca. 244 und Gesfürel 264 :65. Am Devisenmarkt hört man Paris 124.03, Mailand 89.68, Spanien 29.08, das Pfund 4.8795 und der Dollar 4.1865.

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Riehen, 26. Nov. (Boni Auto überfahren.) Gestern abend ibe in dem Gießener Vorort Klein-Linden der 70 Jahre alte »Wirt Iohannes Weber von dem Anhäwgewagen eines »n Laftautomobils überfahren und so schwer verletzt, daß ‘Job auf der Stelle eintrat. .

Bad Nauheim, 26. Nov. (Straßenraub.) Gestern abend ibe auf dem Promenadenweg zwischen Bad Nauheim und toberg ein junges Mädchen von einem Wegelagerer ange- m, der ihm die Tasche entriß und davon eilte, noch ehe Pas- Y hinzukommen konnten. Der Polizei gelang es, den Hen noch gestern abend in Bad Nauheim festzunehmen. Jubelt sich um einen 17 Jahre alten jungen Mann aus stberg, der erst vor kurzer Zeit aus dem Gefängnis ent- 1-11 worden ist.

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Turnen, Sport und Spiel.

Fuhball.

Gruppe Main:

Aschaffenburg — ff. S. V Frankfurt 2 :2.

Atz Frankfurt — F. Vgg. 03 Fechenheim 10 : 1.

Frankfurt — Germania 94 Frankfurt 4 :0.

1.1 b0 Hanau — Union Niederrad 2 : 2.

L ■ Hanau — F. L. Hanau 2 :3, Offenbach — V. f. R. Offenbach 1 :0.

Gruppe Hessen:

Darmstadt — Sp. Vgg. Ar heiligen 2 :2.

iw ^'3lenburg — Germania Wiesbaden 7 :0.

$ AMen — Wörmatia Worms 1 :7. - 8 S. V. 05 Mainz 0 :0.

ln'a Worms — Sport gern. Höchst 1 :0.

^um Box-EroßkampsaLend am 3. Dezember.

Dr»5 efe« tc!

^ .>«>» «ox-wrogrampfaveno am Lezemver.

hub Anhängern des Faustkampfs, dessen ^Nvil ^ebtkngen hierorts leider aus Unkenntnis noch stark .W»r,k wird am 3. Dezember ein besonders genuß- geboten werden. Zwecks Austrag der Ausschei- ^W’ Ju J’™ Olympischen Spielen in Amsterdam hat der °UH^ ^N^Iportverband den 1. Fuldaer Athletik-Kmft- ^auf mit der Uebernahme der Veranstaltung

T Veranstalter hat ein in allen Teilen befriedi- * “Stamm aufgestellt; zu den Männern der eisernen

BMe MS S«KSel.

Frankfurter Börsenbericht vom 28. November. Zu Beginn der neuen Woche war die Stimmung an der Börse etwas freundlicher. Im Anschluß an die erholte Samstagsbörse konn­ten die Kurse überwiegend leicht anziehen. Die Umsatztätigkeit blieb jedoch sehr eingeschränkt, da immer noch von einer Be­teiligung der zweiten Hand kaum etwas zu merken war und die Spekulation weiterhin eine gewisse Zurückhaltung übte. Wie man es erwartet hatte, kam infolge der umfangreichen Vor­bereitungen zur heutigen Prämienerklärung nur wenig Ware heraus, die ohne Schwierigkeiten aufgenommen wurde. Eine Anregung ging von den günstigen Ausführungen des amerika­nischen Botschafters Shurman über Deutschlands Ausländsan­leihen aus. Zur Zurückhaltung mahnte dagegen die noch un­geklärte Lage im Osten. Daß bei den Bankbesprechnngen über eine evtl. Jnterventionstätigkeit der Großbanken keinerlei Be­schlüsse gefaßt worden waren, war bereits am Samstag be­kannt und konnte demzufolge keine Enttäuschung mehr bereiten. Stärker beachtete man aber den Geldmarkt, dessen weitere Ent­wicklung infolge des wachsenden kommunalen Bedarfs ungünstig beurteilt wird. Bei der ersten Kursfestsetzung ergäben sich über­wiegend Kursbesserungen von 1—2 Prozent. Elektrowerte waren etwas stärker verlangt. Gesfürel, Bergmann und Licht u. Kraft gewannen je 3 Prozent. Rütgerswerke lagen eben­falls 3 Prozent fester. I. G. Farben eröffneten 1,25 Prozent höher. Montanwerke wurden vernachlässigt. Buderus und Mannesmann verloren je 1 Prozent, Stahlverein blieben be­hauptet, während Phönix und Rheinstahl etwas anzieben konn­ten. Zellstoffwerte waren wenig verändert. Metallbank eher angeboten und miuns 1,25 Prozent. Am Rentenmarkt waren Türken beachtet, deutsche Anleihen still, aber eher etwas fester. Im weiteren Verlaufe konnte sich das Geschäft zwar nicht be­leben, die Kurse zogen jedoch überwiegend weiter etwas an. 'Tägliches Geld war schließlich infolge der umfangreichen Ulti­movorbereitungen zu 6 Prozent eher etwas leichter. Am De­visenmarkt hörte man London-Kabel 4.8790, Mark gegen Dol­lar 41861, gegen Pfunde 20.425, London-Paris 124.03, Mai­land 89.60, Madrid schwach 29.10.

Frankfurter Abendbörse vom 28. November. Im Anschluß an die festere Nachbörse konnte sich die Haltung an der Abend- bövse weiter befestigen. Nach der außerordentlich glatten Ueberwindung des Ultimos mußte die Baissespekulation in ver­stärktem Maße zu Deckungen schreiten. Gegenüber dem Ber­liner Schluß konnten sich für die führenden Werte Kursbesse- nungen von 1—2,5 Prozent durchsetzen. Etwas lebhafter ge­handelt wurden Gesfürel, die 3,75 Prozent anzogen, ferner Rheinstahl und Mannesmann mit je plus 2 Prozent. Von Lokalwerten gewannen Adlerwerke 1.5 Prozent. Im Verlaufe konnte sich die Stimmung weiter bessern, und die Kurse zogen erneut etwas an. Renten blieben geschäftslos. Abl.-Schuld 12.20, Schutzgebiete 6.70, Barmer Bank 124, Commerzbank 152.5, Danâtbank 204, Deutsche Bank 141.5, Dresdner Bank 143, Metallbank 130, Buderus 79.5, Harpener 177, Gelsenkir­chen 129, Aschersleben 139, Westeregln 148, Mannesmann 134.5, Mansfeld 96.75, Stahlverein 98.5, Adlerwerke 81.5, A. E. E. 149 25, Bergmann 177, Daimler 77, Erdöl 112.5, Scheiden n- stalt 176, Licht u. Kraft 191, I. E. Farben 245, Gesfürel 265, Goldschmidt 97, Holzmann 150, Lahmeyer 147.5, Metall gesell- schaff 171, Riitgerswerke 79, Schuckcrt 158.5, Siemens u. Halske 254, Zellstoff Waldhof 226, Hapag 134, Nordd. Lloyd 141.

Frankfurter Produktenmarkt vom 28. November. Der hie­sige Produktenmarkt eröffnete in der neuen Woche in etwas ab- geschwächter Haltung. Im Einklang mit den schwächeren Aus- läWßnstierungen gaben die Preise allgemein etwas nach, und die Käufer wurden daraufhin erneut zur Zurückhaltung ge­mahnt. Besonders Weizen und Roggen, und in Verbindung damit Weizen- und Roggcnmehl waren stark vernachlässigt. Das Geschäft beschränkte sich auf einige Getreidesorten. Nur Futtermittel waren weiter fest und die Umsätze nahmen zum Teil größeres Ausmaß an. Weizen 1. 25.75, Weizen 2. 24.25— 24.50, Weizen 3. 22.25—23,25, Roggen 25.25, Sommergerste 26.50—28, Hafer inL 22.75—23.75, Mais 20.50—20 75, Weizen­mehl 37.75—38.25, Roggenmehl 35—35.75, Weizenkleie 13.60, Roggenkleie 15—15.25, Erbsen 35—60, Linsen 40—75, Heu, troct. 8—9, Weizen- und Roagenstroh, drahtgepreßt 5.50, gebündelt 3.25—3.50, Treber 18—18.25.

Frankfurter Kartoffelmarkt vom 28. November. Das Ge- Miärt war ruhig. Industrie, hiesiger Gegend 3.60 Mark, weiß- fleischige hiesiger Gegend 2.51 Mark, je 50 Kg.

Frankfurter Schlachtviehmarkt vom 28. November. Der Auftrieb des heutigen Hauptmarktcs bestand aus: 1363 Rin­dern, darunter 272- Ochsen, 69 Bullen, 636 Kühen, 322 Färsen, 499 Kälbern, 254 Schafen und 6345 Schweinen. Im Vergleich zum Auftrieb des Hauptmarktes der vergangenen Woche waren heute 11 Rinder. 13 Kälber und 10 Sänfte weniger angetrieben ; während 1190 Schweine mehr zum Verkauf standen. Bezahlt

Amtliche Berliner Notierungen vom 28. November.

* Börsenbericht. Tendenz: F c st. An den Effekten­märkten fanden bei Beginn der neuen Woche Deckungskäuse Ler Börsenspekulation statt. Einen freundlichen Einvruck machte insbesondere die Äußerung des amerikanischen Botschafters Schurman zur deutschen Wirtschaftslage und die Beseitigung akuter politischer Schwierigkeiten im Osten. Ebenso gab die reichliche Geldversorgung der Börse eine Stütze. Der ^ap für Tagesgeld zog zwar aus 5/4—7X Prozent an, für Mouarsgeld nannte man einen etwas höheren Satz von 814—9% Prozent. Bevorzugt wurden bei im allgemeinen ruhigem Geschäft I. G. Farbettiildustric mit 242%, Montanwerke unter Führung von Harpener und Elcktrizitätsaktien.

* Devisenbörse. Dollar 4,18—4,19; c n g L P f u n d 20,40—20,44; holl. Gulde n 168,96—169,30; T a u ;. 81,61 bis 81,77; sran z. Frank 16,44—16,48; schwei z. 80,62 bis 80,78; B e l q. 58,41—58,53: Italien 22,76—22,80; schwe d. K reite 112,76—112,98; d ä n. 112,14—112,36; n o r w e g. 111,25 bis 111,47; tschech. 12,39—12,11; öfter r. Schilling 58,99 bis 59,11; poln. Zloty (nichtamtlich) 46,82—47,12; A rge u- 1 i n t e n 1,788—1,792; Spanien 70,17—70,31.

* Produktenbörse. Für Weizen bleibt das Ausland ruhig und eher schwächer. Vom Fulande sind geringe Qualitäten reichlich und billiger offeriert, gute sind preishaltend und gefragt. Im Zeitgeschäft innren die Forderungen kaum nach­giebig, und es werden zeitweise höhere Preise bezahlt. Von Roggen bleibt geringe Ware reichlich am Markt; gute Quali­täten, die zwar nicht ganz lieferbar sind, gegen die aber doch Dezember seit Sonnabend mehrfach getauscht wurde, sind mäßig angeboten. Von Plataroggen ist einiges gehandelt und da­gegen März abgegeben. Western blieb fest gehalten. Lieferungs­preise stellten sich durchschnittlich höher. Gerste in mittleren Brausorten bleibt reichlich offeriert. Malzfabriken sind für Gerste wie auch für Brauwcizeu mäßige Käufer. Hafer etwas mehr angeboten und eher nachgiebiger. Mais hatte stilleren Verkehr. Für Mehl wird über Neuverkäufe, wie über die schleppende Abnahme früherer Kontrakte geklagt.

Getreide und Olsaaien per 1000 Kilogramm, sonst per ICO Kilogramm in Reichsmark.

28. 11.

26.11.

28. 11. 1 26. 11.

Wetz., mârk.

•241-244

241-244

Weizkl.s.Vrl 15,0 150

pommersch.

—

—

Rogkl. s.Brl 15,0 115,0-15,2

Rogg., märk.

238-241

237-240

Raps 345-350 345-350

pommersch.

—

—

Leinsaat 360-365 '360-365

westpreuß.

—

— ■

Vikl.-Erbsen 51-57 1 52-57 .

Braugerste

219-262

220-263

kl.Speiseerb ! 32-35 I 32-35

Fuiiergerste

—

——

Fuilererbsen 22-24 22-24

Hafer, mârt.

202-212

202-212

Peluschken 20-21 21,0-22,0

pommersch.

—

—

Aaerbohnen 20-21 20-21

westpreuß.

—

—•

Wicken 21,0-24.(22.O-24.C

Weizenmehl

Lupin.,blaue 14,0-14.7 14.0-14.7

p. 100 kg ft.

Lupln. gelbe [15.5-16 0'15,5-16,6

BIn.br inkl

Seradello — —

Sack (feinst.

Rapskuchen 18.1-18,2118,1-18,2

Mrk. ü.Not.

31.2-34,5

31.2-34,5

Leinkuchen 22.8-23 0 22,8-23,0

Roggenmehl

Treckenschtzt 11,3-11,6)11,1-11,2

. 100 kg fr.

Si>ua»Sd,roi 20.5-20.9 20 5-20.E

Berlin bi.

Zorfml.30/70; - ! -

infL Sack

32.2-34,1

32.2-31,1

ttartoffelflcL 24,1-24,5[24,1-24,5

Allg. Ortskrankenkasse der Stadt Fulda.

Bekanntmachung

Nach § 20 der Wahlordnung geben wir das Ergebnis der am 14. November 1927 getätigten Wahl der Vertreter der Ver­sicherten zum Ausschuß der Allgem. Ortskrankenkaffe der Stadt Fulda bekannt:

Von 6 888 Wahlberechtigten wurden 3 275 Stimmen abge­geben, davon waren 3 208 Stimmen gültig, 67 Stimmen ungültig.

Auf die Wahlvorschlagsliste I entfielen:

1 542 Stimmen

Auf die Wahlvorschlagsliste II entfielen:

1 666 Stimmen.

Gewählt sind von Liste I 19 Vertreter und 38 Ersatzleute.

Von Liste II 21 Vertreter und 42 Ersatzleute.

Die Gültigkeit der Wahl kann innerhalb 14 Tagen vom Tag der Bekanntgabe ab gerechnet, beim Versicherungsamt der Stadt Fulda angefochten werden.

Da von den Arbeitgebern nur eine Wahlvorschlagsliste ein­gereicht wurde, war eine Wahl nicht erforderlich. Die Vorge­schlagenen gelten als gewählt.

Fulda, den 28. November 1927.

Der Vorstand: P. Steinbeck, Vorsitzender.

Amtlicher Teil. ।

Bekanntmachung

In Gemäßheit der 88 11 und 12 des Gesetzes über die Handelskammern in der Fassung vom 19. August 1897 hat die Handelskammer die Wählerliste für die Wahl von 2 Mit­gliedern für die Wahlabterlung: Einzelhandel und Hotelge-> ^in Wahlbezirk Stadt- und Landkreis Fulda ausgelegt, festgestellt und mich zum Kommissar für; die Abhaltung dieser Wahl ernannt.

Als Wahltermin ist bestimmt: |

Montag, der 12. Dezember 1927

®on 10 bis 12 Uhr vormittags i

L Geschäftsstelle Fulda der Industrie- und Handelskainmer v M.-Hanau, <yulb, Petersbergerstraße 26, wozu ich

H Wahlberechtigten der Wahlabteilung: Einzelhandel und Hotelgewerbe aus dem Wahlbezirk Stadt-'und Landkreis Fuldas hiermit einlade. Es scheiden turnusmäßig aus: i

oon der Gesamikammer Frankfurt a. M.-Hanau:

Herr Oskar Schmitt, Fulda;

von der Geschäftsstelle Fulda: ,

Herr Carl Pauly Fulda.

Wiederwahl ist zulässig.

Die Wahl findet nach 88 14 und 15 des vorerwähnten Ge-j leises statt. Das Wahlrecht kann nur persönlich ausgeübt wer-< den und zwar durch den Inhaber oder einen Teilhaber bet'* Firma, einen gesetzlichen Vertreter desselben (Borstandsmit-^ glied einer Aktiengesellschaft, Geschäftsführer einer E. m. b. H.)k ober durch einen bevollmächtigten Prokuristen. Für Firmen.) welche sich im Konkurs oder in Geschäftsaussicht befinden, ruhtl das Wahlrecht. Sind Frauen Inhaber von Firmen, so sannt