M-aer Anzeiger
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SO-1927
Fulda, Samstag, 27. August
4. Jahrgang
Kleine Zeitung für eilige Leser.
verlängerte dcutsch-französischc Saarabkommen tritt J aß anfangs vorgesehen in Kraft.
X- preußische Ministerpräsident Braun hat an sämtliche -»Minister ein Rundschreiben gerichtet, nach den: sie und »mWertmeteu Beamten nicht Hotels besuchen sollen, welche gissen dcr schwarz-rot-goldenen Flagge verweigern.
hausier Interparlamentarischen Konferenz in Paris ant- Ly de Jouvcnel aus Löbes Rede über die Rheinland- KM in heftiger Weise, worauf Prof. Schücking den dcut- UEndpunkt darlcgte.
i ^Zahnradbahn bei Chamonix stürzte ab; hierbei kamen Lasten ums Leben.
I Kämpfende Frauen.
MPthusucht. — Von Küste zu Küste. — Männliche WikiMten. — Weibliche Tugenden. — Rauchwettbewerb. — Bruderzwist.
I ^ dem allgemeinen Wettrennen um Rekorde, um
Mchüge und sonstige unerhörte ^menschliche Spitzen- ist seit dem vorläufigen Scheitern der Pläne M-iÄssau und Köln ein Stillstand oder wenigstens
>«!!« Ruhepause eingetreten. Die Franzosen haben Um,die Amrikaner fünf oder sieben ihrer besten Piloten Ito unstillbaren Fliegersehnsucht zum Opfer gebracht und âhi! Zweifel ist auch die teilnahmsvoll zuschauende Welt afe Anstrengungen und Ankündigungen fürs erste «nâ geworden. Die Pausen sollen, so scheint es, ch unterhaltsamer von abenteuerlustigen Frauen aus-
K werden, die, ohne Vorreden und Federlesen, Taten
WM, die auf alles andere eher als auf ein schwaches Ach schließen lassen. Da ist ein wackeres ostpreu- W Mädchen aus Tapiau, Anni Weynell mit i'«n, die schon im Juli als erste . Deutsche die purpur- WW Helgoland schwimmend umkreiste und die jetzt MdLäLmststiick fcrtiggcbracht hat, in knapp 9% Stun- M da-- UM beivegte Frische Haff zu durchschwimmen. âlMGdie vor ihr noch kein Sterblicher zustande E^Mvermocht hat und an der kurz zuvor erst ein KT^ Schivinuner männlichen Geschlechts zweimal ge- Mtcit war. Trotz- Gegenwind und Gegenstönrungen die junge Schwimmerin Oberwasser, bis die M Kilometer von Küste zu Küste überwunden waren. Und stihlt sic sich stark genug, um sich für das nächste Jahr M-iulvarterin für die Durchquerung des Ärmelkanals MMelden. Aber auch ein ungefähr gleichaltriges Lon- M Blirgerkind hat in diesen Tagen eine ganz außer- Kraftleistung zustande gebracht. Sie trägt
» en des bekannten englischen Arbeiterführers MDonald und kann sich rühmen, den 6000 Meter MMlimandscharo, den höchsten Bergriesen des afri- MA Kontinents, in Begleitung einiger eingeborener MmeWgen.zu haben. Man begreift die Größe und RpM-ngkeit dieser Gipfelbezwingung, wenn man v ** ^^^. der fünfte europäische Mensch seinen - Sl^e dieses Berges gefegt hat, und man MI - bereit sein, die Anerkennung, die man sonst für außerordentliche Bravourleistungen MA Ki verdoppeln und zu verdreifachest, wenn ihrer MAse Mädchen rühmen können, wie sie sich hier als. MA im Kampf gegen sonst übermächtige Natur- ausgezeichnet haben.
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$5 amrz so erheblich wird allerdings das Maß der fein, die man dem 16jährigen jungen Mäd- u hat, von dem kürzlich aus Chikago berichtet AAAayte sich an die Spitze des Zuges, der gegen ürni?,1 ln^ bon Sacco und Va n zetti durch . m t,er Stadt marschierte, und wußte die Masse « Aungslosen Leidenschaft so mit sich fortzn- RM stur ein Haar auch hier zu schweren Zu- ulit der Polizei gekommen wäre. Aber die i Hüter der Ordnung scheinen int Umgang fu, ' brannten Menschenhaufen eine glücklichere ^n, als es in Europa zumeist noch der Fall riiK Au «Ile noch mit Schaudern an die hundert
. iener Straßenkämpfen, und wenn jetzt ui Hamburg, in Genf und in Paris die E , Zen gegen die Hinrichtungen von Boston „Aust von Menschenleben-geführt haben, so nur lebhaft bedauern, daß sich nir- l'^uAAH^utlichkeit der wohltätige weibliche , SM machen sucht, dem es in früheren Wz.ZUuellen gelungen ist, beruhigend und be- AU'Aen und die wilden Männer in den AUUeilagern wenigstens vor äußersten Ge- bAuhren. Aber leider muß man ja sagen, Aoler Frauen heutzutage viel mehr dar- » A bem Männern sogar in ihren männlichen ^""g abzulaufen, als daraus, ihnen A M ^A^^uden voranzulenchten. Ließ sich bod) l'^aitfW Asitische oder amerikanische Miß als ID" und Welt" photographieren und in s ^ N>, .-^'-.'chmsten bewundern: eine dicke Ha- "Asst ihr'.?le Üe mit strahlendem Gesicht in die J St»ii Zues Töchterchen zur Seite, das offen- Mutter "l tiefer Kunst sicher noch uner- W ’u’igeè R?' Während zu gleicher Zeit in L (^ttb el; A istdchen sich an einem Dauer- Z1 b beteiligte und alle ihre männ- einet sri1116 bem Felde schlug, indem sie zur L A jene AA'nalzigarre mehr Zeit hinter sich L ?Zbvrracii->A ^'ZZ. die liebe Mitwelt sich mit ; wichtigen Geschäften die Zeit ver- Z uicht wundern, wenn die große I M ihre Weise über die Kränge •1
Deutsche Antwort an de Jouvenel
Äwmel Mß Kd« m.
Professor Schücking antwortet.
" Aus dem Interparlamentarischen K 0 n - g r e s; in Paris antwortete auf die Rede des Reichstags- praiidenten Löbe, der die Zurückziehung der Rheinland- ^fâ.Huug gefordert hatte, in sehr heftiger Weise der fran- zostiche Senator de Jouvenel, der vor kurzem aus der französischen Völkerbunddelegation in Genf ausgetreten ist Er wandte sich zunächst gegen die Aufrollung der Frage der Schuld Frankreichs am Weltkriege und gegen die Reichstagsveröffentlichungen über die belgische Neutralität; derartige Untersuchungen könnten nur die inter- nattonalen Beziehungen zwischen den Staaten verschlechtern. Dann fuhr er folgendermaßen fort:
Löbe sagte: „Räumt das Rheinland am 1. Januar 1928, aber die militärische Rhcinlandbcsctzung ist die c i n = gr Garantie für den Frieden und für die Stabilität in Osteuropa, solange hinter der Fassade von Locarno sich nicht etwas anderes verbirgt als das Be- strcbcn des Völkerbundes zu einer einheitlichen, ganz Europa umfassenden Politik . . . Wenn man lange Zeit Gegner gewesen ist, muß man sich l a n g s a m auf den Weg der ?^ r c u n d s ch a f 1 b e g e b c n , anstatt durch Überstürzung einen neuen Bruch hcrbcizusühren. Frankreich will den Frieden aber cs will seinen Frieden nicht trennen von dem Frieden der anderen. Ein Europa, ein Friede, das ist unser Grundsatz."
Die Rede de Jouvenels erregte bei den Franzosen und bei der p 0 l n i sch e n Delegation Beifall, auf deutscher Seite aber einige Verwunderung, da man den Eindruck hatte, daß sie sich gegen die Locarnopolitik richtete. Man faßte den Beschluß, darauf zu antworten, und die Antwort gab im Namen der deutschen Gruppe Professor Schücking.
„Wir sind der Ansicht," so führte er aus, „daß sowohl die Bestimmungen des Vertrages uns das Recht geben,
schlägt und wenn dabei ungleich weniger lächerliche unv unblutige Vergnügungen heranskommen.
Nicht ohne Sorge konnte man sein, ob nicht auch in dem wieder entbrannten Kampf um die alte und die neue Reichsfahne die eine oder andere unserer zungenfertigen Frauen sich temperamentvoll an die Spitze stellen würde, um, sei es für, sei es gegen, die Streitaxt zu schwingen. Davon ist glücklicherweise bislang nichts zu vernehmen. Die Männer werden hübsch unter sich gelassen und müssen nun zirsehen, wie sie die lichterloh entzündeten Brandfackeln wieder zum Verlöschen bringen. Kein Zweifel, niemand in Deutschland, er stehe zu Schwarz-Weiß-Rot und zu Schwarz-Rot-Gold wie er wolle, kann an diesem Bruderzwist seine Freude haben, zumal er sich diesmal int unmittelbaren Angesicht des Auslandes abspielt und an einen amerikanischen Besuch in Berlin anknüpft. Die Amerikaner haben uns mit ihren gewiß nicht umsonst, aber doch immerhin ohne allzu harte Bedingungen gegebenen Milliardenkrediten bis zu einem gewissen Grade bei dem Ausbau unserer Wirtschaft unter " stützt. Schade, daß sie nicht auch ihre unbegrenzte, ja man darf sagen, ihre stürmische Verehrung der Fahne, in der sich ihnen die strahlende Hoheit und Größe der Vereinigten Staaten verkörpert, nach Deutschland ein- führen können. Wie w i r aus eigener Kraft aus der unheilvollen Zerrissenheit herauskommen sollen, das ist heute noch kaum abzusehen. Dr. Sh.
Preußen und Ne Flaggenfrage.
Ministerpräsident Braun an die Staatsminister.
Der zwischen dem Magistrat der Stadt Berlin und einem Teil der Berliner Hotelbesitzer ausgebrochene Flaggenstreit hat nun auch den Preuß. Ministerpräsidenten zu einer Stellung veranlaßt. Der Borliner Oberbürgermeister Böß hatte seine Teilnahme an einem Festessen im Hotel „Kaiserhof" zu Ehren des augenblicklich in Berlin weilenden Newyorker Oberbürgermeisters abgesagt, weil das Hotel am Verfassungstage, dem 11. August, nicht die Reichsfarben Schwarz-Rot-Gold gezeigt habe, respektive sein Erscheinen an die Bedingung geknüpft hatte, daß nunmehr Schwarz-Rot-Gold gehißt werde. Der Entschluß des Berliner Oberbürgermeisters war durch eine Magistratsentscheidung bekräftigt worden. Das Hotel „Kaiserhof" sagte nun zu, innerhalb des Festsaales die schwarz-rot-goldenen Farben anzubringen, weigerte sich aber, auch nach außen hin entsprechend zu flaggen. Es wurde bei seiner Stellungnahme durch eine Reihe von gleichen Berufsunternehmuugen unterstützt, die erklärten, sich im Flaggenstreit neutral verhalten zu wollen. Andere Hotels traten dem entgegen und sprachen sich für Schwarz- Rot-Gold aus. Diese im Anfang mehr lokale Auseinandersetzung hat nunmehr tveitergegriffen und zu einem Rundschreiben des preußischen Ministerpräsidenten an seine Amtskollegen geführt mit folgendem Inhalt:
' Am Verfassungstage baden die Hotels Kaiserhof, Bristol, Kontinental (die sogenannte Hotelbctricbsgesellschaft), oas Hotel Esplanade und das Hotel Adlon trotz der Aufforderung, die Reichsflagge an diesem Tage zu zeigen, nicht geflaggt Bei dem Hotel 2!bl011 ist diese Tatsache nm so mehr ins Auge gefallen, als das genannte Hotel am L Fuli, dem amerikanischen Nationalfeiertag, die amerikanische Flagge gehißt hat. A>e genannten Hotels haben auch an ihrem Beschluste, die Reichs flagge nicht aufzuztehen, sestgehalten trotz der Vorstellungen, di? däsAüKwärtizc Amr bei ihnen erhoben bat. Ler Kaiserhof
die Räumung des Rhrinlundes zu fordern, als auch, dast die veränderten Umstände, die durch Locarno und den Eintritt Deutschlands in den Völkerbund geschaffen sind, für die Gegenseite die Verpflichtung begründen, Deutschland von den Lasten der fremden Militärokkupation zu befreien."
Prof. Schücking richtete dann an die Parlamentarier aller Länder die Frage, ob cs nicht der Sinn der interparlamentarischen Arbeit sei, das Recht im Völkerleben a n die Stelle der Gewalt zu setzen und den Frieden auf gemeinsame Vereinbarungen, nicht auf Diktate, zu gründen. Die deutsche Gruppe bekenne sich zu diesem Grundsätze.
Lsuveneès RepM.
Nachdem Professor Schückings Rede ins Französische übersetzt worden war, erhob sich Senator de Jouvenel noch einmal, um kurz daraus zu erwidern. „Ich freue mich," sagte er, „die Rede des Professors Schücking veranlaßt zu haben; aber wir dürfen nicht aus der Interparlamentarischen Konferenz eine reine französisch-deutsche Debatte machen. Wir haben jetzt alle unsere Meinung gesagt. Locarno ist sowohl in den Allgen der Deut- schen wie auch in denen der Franzosen gut. Frankreich hat immer loyal seinen Standpunkt ausein- -andergesetzt: man muß den Frieden auf Wirklichkeiten und nicht auf Dunstwolken ausbauen."
*
- Die italienischen Nichtfaschisten protestieren.
Wie „Gäulois" mitteilt, ist bei der Interparlamentarischen Friedensunion ein Brief nichtfaschistischer italienischer Delegierter eingegangen, die gegen die Zulassung der italienischen Delegation Einspruch erheben, ha sie nach ihrer Ansicht in Wirklichkeit nicht das italiensche Parla- ment vertrete.
Hai sogar, als'er zu Ehren der Anwefenyeu des Newyorrer Bürgermeisters die amerikanische Flagge hißte, ausdrücklich das gleichzeitige Aufziehen der deutschen Reichsflagge abgelehnt.
Ich halte cs für dringend erforderlich, daß die republikanische preussische Regierung diese Stellungnahme gegen den heutigen Staat damit beantwortet, daß die Herren Staats- mimster weder selber zu Veranstaltungen in den genannten Hotels cinlndcn noch sich an solchen beteiligen, die in den Hotels stattfindcn. Ich bitte auch die Herren Staatsminister, eine Anordnung dahin zu erlassen, daß für die ihnen unterstellten Beamten in ihrer Eigenschaft als Vchördenvertrctcr das gleiche gilt.
Es bedarf einer so durchgreifenden Maßnahme, um der Öffentlichkeit zu zeigen, daß die republikanische Regierung nicht gewillt ist, irgendeine bewußte Mißachtung der bcstehen- dcn Staatsform zu dulden.
Der preußische Ministerpräsident hat dieses Schreiben dem Reichskanzler zur Kenntnis gebracht und an ihn die Bitte gerichtet, daß auch die Reichsregieriing sich dem preußischen .Vorgehen anschließcn möge.
Die Frage ist somit zu einer über Berlin hinauswachsenden allgemeinen, ganz Preußen solvohl wie das Reich betreffen, geworden. Für Freitag abend hatten der Vorstand und der Beirat des Vereins Berliner Hotelbesitzer eine Sitzung einberufen, in welcher der Fall zur Beratung stand, '
Die MemlaKösHesetzungsfrage.
B e ir a t u n g e n i n England u n d in Frankreich.«
Das englische Kabinett hat sich in seiner letzten Sitzung mit der Frage der A u f r e ch t e r h a l t u n g einer britischen Besatzungsarmee im Rheinland beschäftigt. „Daily Telegraph" weiß zu berichten, daß die amtliche Haltung Großbritanniens nach wie vor von folgenden drei Haupterwägungen beherrscht wird:
1. Die Vermillderung der alliierten Truppen im Rheinland muß in Übereinstimmung mit den Deutschland gegebenen Zusicherungen ein beträchtliches Ausmaß haben; 2. die Herabsetzung der Truppenzahl muß auf proportionaler Grundlage erfolgen. d. h. die britische und die französische Besatzungsarmee sollen in gleichen Verhältnis vermindert werden; 3. die Frage der französischen Sicherheit ist ein vollständig separates System, dessen Verbindung mit der zur Erörterung stehenden Frage weder mit dem Versailler Vertrag noch mit dem in Locarno abgeschlsffencu Rheinlandpatt zulässig ist.
Im französischen Ministerrat, der unter dem Vorsitz des Staatspräsidenten D 0 u m e r g u c fiattfand, berichtete Briand über den Stand der Verhandlungen mit England in der Frage der Verminderung der Rheinland- besatzung. Pressevertretern erklärte er, daß eine Einigung zwischen London und Paris sicher sei.
Das EltttnfiziemngsprGramW der Reichsbahn.
Nur allmähliches Po rgehen.
Die Hauptverwaltung der Deutschen Reichsbahn- gesellschaft erhält aus allen Teilen des Reiches Anträge auf möglichst baldige Umstelln ng werterer Hauptstrecken vom Dampf- zum elektrischen Betrieb. U. a. hat auch die Leipziger Handelskammer die Einrichtung eines elck- trischeu Schnellbahnverkehrs zwischen Leipzig und Berlin gefordert. Wie mitgeteilt wird, weist die Reichsbahnvcrwäktung darauf bin, daß die Umstellung