Theologen begründet Abg. üniversitätsprofcfior D. Eger« Halle. Er weist aus den Drang zum Dienst in der Kirche hin, der die weiblichen Theologen beherrsche. Die Theologinnen erklärten ausdrücklich, daß sie nicht mit dem Manne im Psartz - "mut'konkurrieren wollten. Sie wollten Arbeit tun, die der Mann nicht tun könne. Der Entwurf sieht die Verwendung der „Vikarin" in Bibclstundcn für Frauen, zur Seelsorge an Frauen, für den Religionsunterricht an den Berufsschulen usw. vor. Die beiden Gesetzentwürfe wurden ohne Aussprache dem zuständigen Ausschuß überwiesen.
Politische Aunöscharr.
Oeutsches Reich
Bürgerliche Regierung in Thüringen.
Die von den bürgerlichen Parteien Thüringens zu- fümmengestellte endgültige M i n i st e r l i st e , die am 29. April dem Landtag zur Bestätigung vorgelegt werden wird, nennt: Dr. b. c. Leutheußer (Deutsche Volks- Partei) für das Ministerpräsidium, Volksbildung und Justiz, Dr. Paulsen (Demokrat) für Inneres und' Wirtschaft, Dr. Tölle (Deutsche Volkspartei) für Finanzen. Die Liste der Staatsräte liegt bis auf einen Namen, der von ' der Wirtschaftspartei noch genannt werden soll, ebenfalls vor, sie verzeichnet folgende Namen: Glöckner (Demokrat), Krause (Wirtschaftspartei), Mackeldey (Landbund) und Port (Landbund). Da die Demokraten die Ernennung des Abgeordneten Gerstenhauer zum Staatsrat abgelebnt haben, hat die Wirtschaftspartei auf ihn verzichtet. Die Mehrheit für das nunmehr nach schweren politischen Kämpfen.geborene Kabinett dürfte als gesichert gelten können, so daß damit zu rechnen ist, daß das Jn't e r - regnum i n Thüringen in der entscheidenden Landtagssitzung am Freitag sein Ende finden wird.
Lius Zn- und Ausland
Berlin. Reichspräsident von Hindenburg hat den Bischof Dr. Borncwasser von Trier empfangen.
Stuttgart. Zu Beginn der nächsten Woche werden der Reichsminister des Innern, Dr. von Kendell, und der Reichs- pMchrsministcr Dr. Koch zum Besuch d-er Württemberg i s ch e » Regierung in Stuttgart eintreffen.
'vudon. Ter wichtigste Beschluß, der in der Eröffnungssitzung der Internationalen Kommission für Luftfahrt gefaßt wurde, besagt, daß von jetzt ab Frauen das Recht haben, ,Pa ssa g ic r f l u gz e u g e zu führen.
London. „Morning Post" zufolge hat das Kriegsamt beschlossen, von jetzt ab jedem Jnfantcricbataillon eine weitere Sektion von vier Maschinengewehren zuzuteilen, so daß jedes Bataillon in Zukunft zwölf anstatt wie bisher acht Maschinen- gewehre haben wird.
WeenttiHèe 9tactjrtchie***
Reichstagsabgcordnctcr Rosenberg aus der K. P. D. ausgetreten.
Berlin. Reichstagsabgeordneter Dr. Rosenberg ist aus der Kommunistischen Partei ausgetreten. Wie in parlamentarischen Kreisen vertäuter, begründet Dr. Rosenberg seinen Schritt mit „dem völligen Zusammenbruch der Politik der Komintern in China". Er beabsichtigt im übrigen, sein ReiÄs- tagsmandat als parteiloser Abgeordneter weiter auszuüben.
, Der Einsponschwindel.
Berlin. Major a. D. Hasse, der von der Kriminalpolizei als Mitbeteiligter an dem Mitte März ausgedeckten Einspon- schwindel gesucht wurde, hat sich selbst gestellt. Hasse wird beschuldigt, unter Mißbrauch seines früheren militärischen Ranges Offiziere des Rubestandes zur Hergabe von Geld ver- leitet und so um ihre Ersparnisse gebracht zu haben.
Das Hochwasser in der Provinz Sachsen.
Halle. Nach den Schätzungen des Provinziallandbundes stehen in der Provinz Sachsen rund 150 000 Morgen Wiesen und 150 000 Morgen Ackerland, zusammen 300 000 Morgen, unter Wasser. Annähernd 60 000 Stück Vieh sind aus das schwerste gefährdet.
Verurteilung wegen Beschimpfung der Weimarer Verfassung.
München. Das Schwurgericht in München verurteilte den Schriftleiter der völkischen Wochenschrift Arminius, Wil- Helm Weiß, den Schriftsteller Joseph Mälzer und den Schriftsteller Ludwig Binz wegen Vergehens gegen das Republikschutzgesetz die beiden ersten zu je drei Monaten Gefängnis, den letzteren zu dreieindrittel Monaten Gefängnis, da sie in Presseartikeln die Ermordung Rathenaus verherrlichten und gebilligt, bzw. die Weimarer Verfassung als Judenversassung bezeichnet hatten.
25 Personen bei Leland ertönten.
Memphis. Wie die Zeitungen melden, sind in der Nähe von Leland in Nordamerika 25 Weitze und Neger ertrunken, als sie, um sich aus einem brennenden Gebäude zu retten, ins Waffer sprangen
Schwerer Flugzeugunsall in Amerika.
Newport News Der Kommander Noe! Davls, der einen Flug über den Ozean von Newvork nach Paris plante, stürzte mit seinem Riesenflugzeug „American Legion" bei einem Versuchsflug ab und wurde getötet; auch sein Gehilfe, Leutnant Wooster, fand den Tod. Das Flugzeug stürzte aus einer Höhe von mehreren hundert Fuß ab, ohne daß der Flieger Zeit gehabt hätte, einzugreisen. Ter Unfall wird auf die zu schwere Last des Flugzeugs zurückgesührt; sie betrug mehr als 13 000 Pfund.
2000 chinesische Soldaten untergegangen.
Schanghai. Zwei Barkassen mit etwa 12 Booten im Schlepp, auf denen sich Rordtrnppen befanden, versuchten den Jangtse zu durchqueren und beim Nankingfort am Südufcr an Land zu gehen. Sic wurden durch Scheinwerfer entdeckt und mit Artillerie vom Fort aus beschossen. Alle Boote sind untergegangen und etwa 2000 Soldaten ertrunken.
Der Wiking—Olympia-prozeß.
8 Leipzig. 26. April.
In der weiteren Verhandlung teilt Ministerialrat Schön- ner in bezug aus das in Schmalkalden beschlagnahmte Material mit, daß der Zeuge Schmidt-Weimar einem Strafverfahren wegen Fortsetzung eines verbotenen Verbandes unterliege wozu Rechtsanwalt Bloch mitteilt, daß dies bereits wieder eingestellt fei. Darauf gibt Kapitän Ebr Hardt folgende Erklärung ab: „Mei» Bestreben läßt sich dahin zusammen- sagen: Bisher ist in der vaterländischen Bewegung unendlich viel geredet worden. Jetzt heißt es, zur Tat, d. h zur positiven aufbauenben Arbeit überzugehen." Der Zeuge Friedrich der daraus vernommen wird, legt Notizen vor über seine Vernehmung am 1. Oktober, die er am Tage darauf medc" geschrieben hat. Er erklärt, daß ihm ausdrücklich mttgeteilt worden sei, durch den preußischen Innenminister hätte aus den Reichswehrmmister ein Druck ausaeübt werden sollen Auch nach der Aussage des Assessors Dr. 2 ch tu ißt, der da? Gegenteil bekundet, bleibt der Zeuge Friedrich bei seiner Darstellung Darauf wird, in nichtöffentlicher Sitzurig darüber beraten ob für die weitere Verhandlung die Öffentlichkeit ausgeschlossen werden soll. Nach längerer Beratung wird alsdann für be^ kommenden Teil der Verhandlungen zur Vermeidung der Gefährdung der Staatssicherheit die Öffentlichkeit ausgeschlossen
Choleraevidsmie m Indien.
40 — 5,0 000 Krankheitsfälle.
Nach einem Bericht des indischen Gesundheitsamtes wird die reiche Provinz Bengalen, die eine Einwohnerzahl von etwa 47 Millionen besitzt, seit drei Monaten von einer Choleraepidemie heimgesucht, die wegen ihrer ungewöhnlich hohen Sterblichkeitsziffer den Behörden große Sorge macht. 15 0 0 0 Menschen sino. bis jetzt der Krankheit erlegen. Nachdem man gewöhnlich mit einem Todesfall auf drei Erkrankungen rechnet, ist anzu- nehmen, daß es in Bengalen wenigstens 40 000 bis 50 000 Cholerafälle gegeben hat. Es sind nunmehr umfassende Maßnahmen zur Bekämpfung der Cholera in Ausführung begriffen.
Hochwasser der Elbe.
Überflutung der Deiche.
Der Wasserstand der Elbe nähert sich dem von der Strombauverwaltung in Magdeburg angefünbigten Höchststand, der 4,40 Meter betragen soll. Die Sommer- deiche der vom Hochwasser zunächst bedrohten umliegenden Ortschaften sind teilwise überflutet. Die Sommerdeiche der Sude werden mit aller Kraft erhöht, um hier ein überfluten nach Möglichkeit zu verhindern. In der Nähe der Ortschaft Bandekow brach der Sommerdeich. Es wurden sofort die (Sipomannfdtaften, die in das gefährdete Gebiet entsandt worden waren, eingesetzt. Es gelang, mit Sandsäcken die durchbrochene Stelle vorläufig wieder zu dichten. Später erfolgte in derselben Gegend ein neuer Dammbruch und man ist auch hier bemüht, die Durchbruchsstelle abzudichten. Das Gebiet zwischen Langendorf und Danneberg gleicht einem riesigen See, aus dem nur einige Baum- fpitzen herausragen. Auf den Feldern ist alles zerstört.
Aus Seffen-Aaffau und AaHhargebieten.
Merkblatt für den 28. April.
Sonnenaufgang (Sonnenuntergang
439 II Mondausgang 3“ V.
718 || Mondurttergang 2“ N.
1853 Joh. Ludw. Tieck gest. — 1896 Heinrich von Treitschke gestorben.
Die Liebe scheint der höchste aller Triebe; — Das wissen selbst die Blinden: und die Tauben; — Ich aber weist, was wenig Menschen glauben, — Daß wahre Freundschaft schöner ist als Liebe. Platen.
Wetterbericht.
Auf der Rückseite des über Nordwesteuropas liegenden ausgedehnten Tiefdruckgebiets drängt fortgesetzt kältere Luft südwärts und führt dabei immer wieder zur Ausbildung von Druckstörungen, die auch unsere Witterung beeinflussen. Die Temperaturen werden dabei besonders nachts noch etwas sinken. — Vorhersage bis Mittwoch abend: Wechselnde Bewölkung, nur einzelne Niederschlagsschauer, kühle nordwestliche Winde. — Aussichten für Donnerstag: Besonders nachts noch etwas kälter, sonst wechselnde Bewölkung und vereinzelte Nie- Lerschlagsschauer.
Fulda, den 27. April 1927.
Regierungspräsident Friedensburg in Hanau, Gelnhausen und Bad Orb
Hanau, 25. April. Der neuernannte Regierungspräsident von Kurhessen, Dr. Friedensburg, stattete am Samstag der Stadt Hanau einen offiziellen Besuch ab. Nachmittags besich- tigte der Regierungspräsident mehrere industrielle und städtische Betriebe und hatte ferner einer Besprechung mit Vertretern der Industrie- und Handelskammer. Abends fand im Stadtschloßsaal ein offizieller Empfang durch die Stadtverwaltung statt, wobei Oberbürgermeister Dr. Blaum Hanau als eine Stadt der Qualitätsarbeit schilderte und mit dem Wunsche schloß, daß der Regierungspräsident die besten Eindrücke von Hanau gewinnen werde. Handelskammerpräsident Deines machte Ausführungen über die Struktur des Wirtschaftsgebietes des südlichen Teiles des Regierungsbezirks und wies auf die große Bedeutung der seit vielen Jahrhunderten in Hanau bestehenden Edelmetallindustrie hin. Es müsse alles getan werden, um diese Industrie auf dem Weltmarkt wieder konkurrenzfähg zu machen. Wenn eine Reorganisation der Hanauer Zeichenakademie nicht erfolge, sei aber an eine Hebung der Edelmetallindustrie nicht zu denken. Auch für die Weiterentwickelung des Hanauer Mainhafens, der im letzten Jahre einen Umschlag von 130 000 Tonnen gehabt habe, müsse Sorge getragen werden. Regierungspräsident Dr. Friedensburg betonte, daß er alles daran setzen werde, um die Interessen von Stadt und Kreis Hanau zu fördern, so gut er könne. Der Staat habe, besonders in Anbetracht der großen Erwerbslosigkeit, die Pflicht, sich um die Wirtchaft zu kümmern. In der Eigenart Hanaus sehe er das Sinnbild der deutschen Wirtschaft überhaupt. Die Zeit für die Hanauer Qualitätsindustrie werde wiederkehren und hoffentlich noch in ganz anderem Matze als früher. Er sei überzeugt, daß es Hanau gelingen werde, seinen alten Ruf und seine Tradition zu erhalten und datz es auf dem Gebiete des Kunsthandwerks noch eine große Zukunft haben werde. Den Ausbau der Zeichenakademie halte auch er für richtig. Der Regierungspräsident unterrichtete sich dann noch bei den Anwesenden über die Lage der Hanauer Industrie, wobei ihm mancherlei Wünsche unterbreitet wurden.
Gelnhausen. 25. April. Am gestrigen Sonntag begab sich Regierungspräsident Dr. Friedensburg nach der alten Barbarossastadt Gelnhausen, wo er die Anlagen und Bauten des Kurparkes sowie das Badehaus eingehend besichtigte. Im Rathaus fand dann eine Besprechung mit Vertretern des Magistrats und des Sadtparlaments statt. Hierauf besichtigte Dr. Friedensburg unter sachkundiger Führuikg die Marienkirche. Darauf begab er P* nach Hailer zur Einweihung des neuen Landjugendheims, worüber wir bereits an anderer Stelle berichtet haben.
Bad Orb, 25. April. Regierungspräsident Dr. Friedensburg stattete heute auf seiner Informationsreise durch das südliche Kurhessen Stadt und Bad Orb einen eingehenden Besuch ab, wobei er unter sachkundiger Führung besonders die hiesigen Badeanlagen besichtigte. Abends fand im Kurhaus ein Festessen statt.
Maisitzung des Landesausschusses.
Die Landesverwaltung (Landeshauptmann in Hessen) teilt uns mit:
Die ordentliche Maisitzung des Landesausschusses beginnt am Montag, den 2. Mai ds. Js., nachmittags 4 Uhr.
Auf der Tagesordnung der Sitzung stehen neben sonstigen laufenden Verwaltungsgeschäften u. a.:
Bewilligungen von Beihilfen zu Feuerlöschzwecken,
Bewilligungen weiterer Mittel für den Bau der Weserbrücke in Rinteln,
Unterstützungen des Baues von -Wasserleitungen im Kreise Rinteln im Rahmen der Hochwasserschutzmaßnahmen,
Unterstützungen von Landwegeneubauten in den Kreisen Frankenberg, Fritzlar, Gersfeld, Hersfeld, Kirchhain, Melsungen und Rotenburg,
Aufnahme von neuen Wegen in den Landkreisen Kassel, Hers- feld, Gelnhausen in den Landwegebauverband und
Erhöhung bet Pflegekosten für CchwschsirmlgL m
PrivatanKaltem -
Im Anschluß an die Sitzung wird der LaNdesanysch^ v Anstalten des Bezirksverbandes in Wabern, Marburn Buchenau besichtigen.
In Wabern sollen die Vorschläge der Verwaltung über v erforderlichen Aenderungen geprüft werden. '
Die Besichtigung der Landesheilanstalt in Marburg jn wendig, um den Mitgliedern des Landesausschusses heit zu geben, sich über die so überaus wichtige Frage her 3 tunft der Jrrenfürforge selbst an Ort und Stelle ein zu bilden.
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Vom Sonntagsvcrkehr.
Vom 15. Mai 1927 ab werden die Sonntagsfahrkart«- von Vcllmerz nach Fulda oder Brückenau-Bad auch Brückenau-Stadt ausgegeben.
Die Heeresversorgungsgebührnisse
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für bett Nkonat Mai werden am Donnerstag, den 28. je AHtirtTihpHi nnd llrifnTsrprrtptt nnr TSrpttnn htm on"'
Invaliden- und linfaUrenten am Freitag, den 29st Sonnabend, den 30. Mai gezahlt. Die Zahlstelle sind Q 6 den Tagen von 8—12 Uhr vorm. und von 3—6 Uhr nadm nb geöffnet. Nur unter Vorlegung der Ausweisnumm«. w karte werden die Renten gezahlt. Veglaubiguna M Unterschrift ist für den Monat Mai nicht erforderlich.
Neuaufnahmen zum Schulbeginn.
In die evangel. Volksschule wurden neu ausgenommen ii 123 Kinder und zwar 64 Knaben und 59 Mädchen; in stadtpfarrliche: Volksschule 229 Kinder und zwar 135 ben und 94 Mädchen. In der Domschule betrug die aufnahme 141 Kinder und zwar 71 Knaben und 70 Mädchen. Im Gymnasium wurden 73 Schüler neu aufgen» men. Die Gesamtschlllerzahl beträgt 383.
An Hilfskräften wurden neu eingestellt: an der euanae1 h Volksschule Herr Hinkel aus Windecken (Kr. Hanau);'«! er der Stadtpfarrlichen Schule Fräulein Maria Wehner'm Herr Junglehrer Hermann Röder aus Fulda; an der tum pfarrlichen Schule Herr Junglehrer Karl Schäfer « Hanau.
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An der staatl. Aufbauschule „Winfriedschule"
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wurde mit Beginn des neuen Schuljahres StudienassG Otto Fiedler dem Gymnasium in Hanau überwiesen. dienrat Lutkehaus, der vom Gymnasium in Pr. Fries ' land an die Anstalt versetzt worden ist, konnte wegen 6t krankung seine neue Stelle nicht antreten. Nen übet
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wiesen ist Studienassessor Otto Siener von der Herda ’ schule in Frankfurt a. M. — Die Gesamtzahl der Schul« D der Winfriedschule beträgt 154 gegen 138 Schüler im ver h;
gangenen Jahre,
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Ein hervorragendes Prüfungsergebnis.
Der Fleifchergefelle Herr Franz Schultheis, Sohn Metzgermeisters Albert Schultheis, hier Luckenberg wohvM- haft, erhielt von der Prüfungskommission der Deutsches Fleischerkunst-Schule in Köln für seine Arbeiten das Pw 19 dikat „Sehr gut“. Aus Anlaß dieses seltenen Prüfung bi ergebisses wurde ihm gleichzeitig das Spezialisten-Dipim W für Herstellung feiner Fleisch- und Wurstwaren überreif |e
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Gewerbesteucrabrechnungen für 1925.
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Das Handwerksamt Fulda schreibt hierzu: Es bM die Vermutung, daß die zugesandten Abrechnungen zu W ausgefallen sind, da das Steueramt bei der Berech« nicht vom Umsatz des Jahres 1925 ausgeht, sondern « der Veranlagung des Ertrages. Das Handwerksamt KMe sich daher in einer Eingabe an den Magistrat mittels Anträge auf Entscheidung gewandt. Die HandwerkM(â gut, wenn sie ihre Bescheide durch das Handwerksamtt Gertz prüfen lassen. Nachprüfung ist jedoch nur möglich, ® F1 der genaue Umsatz des Jahres 1925 mitgeteilt wird. am
Bewertung zwangsbewirtschafteter Grundstücke. kJ
Von der Hauptgeschäftsstelle der Industrie- und MnE delskammer Frankfurt a. M.-Hanau wird uns mitgâ -
Es ist seinerzeit der Öffentlichkeit befanntgcgef worden, daß der Verband Hessen-Nassauischer ^oWwri und Handelskammern gemeinsam mit dem hessischen Hunl dustrie- und Handelskammertag gegen die höhere ^^^^ tung zwangsbewirtschafteter Grundstücke in den BeM M der Landesfinanzämter Kassel und Darmstadt im Vergk'M» zu Berlin, Hamburg, Münster, Köln usw. Einspruch « hoben hat. Wie die Industrie- und Handelskamm Frankfurt a. M.-Hanau mitteilt, hat der ReichsminW der Finanzen zu dieser Eingabe nunmehr in einem EM vom 12. April 1927 Stellung genommen. In diesem laß ist eine geringe Bewertung der Fabrikgrundstücke insoweit zugestanden, daß in den LandesfinanzamtsbeziM — außer Kassel und Darmstadt gehören hierher auch W meisten süddeutschen Bezirke — in denen die Richtlinien der Landesfinanzämter einen Spitzensatz von 70 Prozent für Fabrikgrundstücke vor sehen, die Vermögensteuer w 1927 auf Antrag auf den Betrag ermäßigt wird, der ilergeben würde, wenn der Spitzensatz für FabrikgrundM in den Landesfinanzamtsbeizrk statt 70 Proz. nur 60 Pr- betrüge. Der Erlaß trifft weiter Anordnung für sprechende Stundung — auf Antrag — der Vorauszahlnl gen auf die Vermögenssteuer 1927 und nach dem Aufbril gungsgesetz für 1927. Für sog. Geschäftsgrundstücke (auSI Fabrikgrundstücken) bleibt es bei der bisherigen RegelullI Soweit nicht Milderungen bisher schon erreicht worW sind, steht dem Steuerpflichtigen nur ein Billigkeitsan!^ aus § 108 Reichsabgabenordnung offen.
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Gasvergiftung.
In einer hiesigen Wachswarenfabrik wurde gestern dt- 21jährige Leo H. vom Petersberg bewußtlos in der SW, ferwerkstätte dieses Werkes aufgefunden. Derselbe als Schlosser mit dem autogenischen Schweißapparat schäftigt und ist durch ausströmende Gase betäubt wom. Der zufällig die Werkstätte betretende Werkmeister den H. auf und veranlaßte dessen Ueberführung in hiesige Landkrankenhaus.
Neusestsetzung der Leichenliindungsgebiihren.
Der Herr Minister des Innern hat im Einvernehmen ^ dem Herrn Finanzminister eine Landungsgebühr festgeieüft für jeden einzelnen Fall 20 RMk. betragen und an dieM»^ Privatpersonen gezahlt werden soll, die eine im Wasser tr benbe menschliche Leiche an Land bringt. Die Kosten durch die Ortspolizeibehörden vorschußweise gezahlt.
Ein Riesen-Jubiläums-Konzert.
Mair schreibt uns: ..«i
Der Sängerbund Frankfurt a. M. veranstaltet am S- aus Anlaß seines 25jährigen Bestehens unter der Leuun» , Prof. Fritz Gambke in der Festhalle ein großes J^m' «s Konzert. Der Bund besteht augenblicklich aus dem Sanm^z«- des Lehrervereins, dem Neebfchen und dem Schuterjchrn - ^ nerchor, dem Frankfurter und Vockenheimer tiiebertrniW Frankfurter Mannergesangverein, dein Frankfurter chor, der Concordia, dem Liederverein Sachsenhausen, den" ^ finn in Heddernheim und der Liederblüte in Erieshm" H wird einen Massenchor von rund 2000 Sängern bi^Wi’ Solisten wirken mit Frl. Ria Ginster (Sopran) un» nes Willy (Bariton). Da das Konzert ein seltenes W 1
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