Zul-aer Anzeiger
Zulöa / Statt 2
Nr. 78 Fulda, 2. April 1927
Eine Herde und ein Hirt.
EV. Joh. 10,16: „Und wird sein eine Herde und ein Hirt.*
Eben habe ich in einem schönen Buch geblättert. Es bringt viele Bilder von deutschen Burgen und Städten des Mittelalters. Erst fesselte mich nur ihre Schönheit, aber dann, je länger, desto mehr, eine andere Beobachtung: um alle diese Burgen und Städte waren hohe Mauern und tiefe Gräben, mit denen sie sich voreinander schützen mußten. Wenn man den Erbauern damals gesagt hätte: Es wird einmal eine Zeit kommen, wo es ohne diese Mauern und Gräben geht, weil ihr nicht mehr einander zu schädigen sucht, sondern wißt, daß ihr alle ein Volk seid — die Leute damals hätten ungläubig den Kopf geschüttelt und geantwortet: „Unsinn, die Fehden werden nie aushören, das ist Träumerei" Und nun erleben wir es, daß alle diese Mauern und Gräben gefallen sind, daß ein großes Deutschland entstanden ist. Wenn wir daran denken, daß trotzdem heute noch viele unter uns voneinander geschieden und so gegeneinander gesinnt sind wie einst die Burgen und Städte — warum sollen nicht auch die letzten feindseligen Schranken einmal verschwinden? Auch heute halten manche das für törichte Träume. Ob sie nicht die Träumenden, Schlafenden sind, gequält vom Alpdruck des Hasses? Wer will Jesus einen Träumer nennen? Er war der Wahrste von allen, die je gelebt haben, und sah mit hellen Morgenaugen in einen neuen Tag hinein und sah in ihm werden „eine Herde unter einem Hirten". Ach, wenn wir doch den Mut hätten zu gleichem Glauben! , P. H. P.
Der Plauener Stresemann-Prozeß.
§ Plauen, 1. April.
Im weiteren Verlauf der Verhandlungen erklärt der Zeuge M ü l l e r aus die Frage der Verteidigung, Litwin habe auf eigene Rechnung Devisenspekulationen gemacht und ihm, dem Zeugen, 5000 Pfund Sterling gegeben mit der Bemerkung, das sei für Stresemann. Auf Vorschlag des Zeugen sei für diesen Betrag ein Konto unter dem Namen Dr. S. Gustav eingerichtet worden. Litwin habe auch Dr. Stresemann ein Darlehen von 115 000 Mark auf 1% Jahre zu normalen Bedingungen gegeben. Die Frage Justizrats Hahn, ob Litwin an die Druckerei der Zeit Millionenbctrâge gegeben habe, bejaht der Zeuge. Auf die Frage des Angeklagten gab der Zeuge an, daß im Jahre 1921 den Aufsichtsratsmitgliedern eine
Sonderzuwendung von je 18 000 Mark gemacht worden sei. Der als Zeuge im Saale anwesende Litwin springt erregt aus, als der Angeklagte Müller ihn einen Devisenschieber nennt. Litwin verbittet sich energisch diese Bezeichnung, und der Vorsitzende ruft den Angeklagten zur Ordnung. Zwischen Litwin und dem Zeugen Müller entspinnt sich eine lebhafte Debatte über die Höhe des Vermögens, das Litwin hatte, als er Müller kennenlernte. Müller beziffert dieses Vermögen auf kaum 70 000 Mark, während Litwin es als bedeutend höher angibt.
Es wird dann die mit großer Spannung erwartete Zeugin F'pau Dr. Wronker vernommen. Sie ist eine helle Blön- Mne, elegant, gut angezogen und gibt an, Hausdame bei Lit- wm gewesen zu sein: Er habe sie seinerzeit engagiert für die Führung des Haushalts auf Schloß Schwante, den er in großem Stile aufziehen wollte. Von der Verschiebung der Knegsmumtion habe sie nie etwas gehört. Ihre Tätigkeit habe von Ende 1921 bis Ende 1924 gedauert. Sie habe Stresemann das eine oder andere Mal, wenn Gesellschaft ge- Wesen sei, gesehen. Einmal, nach einem Besuch, fragte sie ^'t^lk t""âM'i Stresemann los sei. Sie wußte wenig von poltttschen Dingen und habe dieser Auffassung auch Ausdruck gegeben Litwin erklärte darauf Stresemanns politische Stellung und soll dabei gesagt haben:
„Er hat die Partei gegründet, natürlich mit meinem Gelde."
Eines Ta^s habe Litwin zu ihr gesagt: „Es geht jetzt nicht mehr um Geschäfte, sondern um Politik." Er wolle vorläufig hinter den Kulissen bleiben. Von der Zeugin wird zu er* fahren gesucht, ob Litwin etwas von seiner Reise zu Poinears erzählt habe. Der Staatsanwalt beantragt in Gemein! aft mit dem Vertreter des Nebenklägers die A u s s ch l i e ß : - g der Öffentlichkeit für die Erörterung dieser graue.
Das Gericht zieht sich zur Beratung zurück. U
Johannes Brahms.
Zur dreißigsten Wiederkehr seines Todestages. ' < -
' Man hat Johannes Brahms, dessen Todestag sich a m 3. A p r i l zum dreißigstenmal jährt, vielfach als Nachfolger Beethovens gefeiert, und es gab eine Zeit, in der seine Anhänger ihn ohne sein Dazutun zum Führer eines Partei — Musik und Partei! — erhoben, die die Reform? bestrebungen Richard Wagners aufs heftigste bekämpfte Damals verlästerten sich die „Brahmsianer", deren Hoch burg Wien war, und die „Wagnerianer" in nicht fehl schöner Weise, und in der Villa Wahnfried in Bayreutl soll man, wie es heißt, den Namen Brahms auch Heutz uoch nicht nennen dürfen. Was uns nicht hindern darf
Brahms.
Jn Johannes Brahms einen der hervorragendsten Kom Ponisten des vorigen Jahrhunderts anzuerkennen. Se^. künstlerisches Schaffen umfaßte beinahe alle Gattung^" k>er Vokal- und Instrumentalmusik — nur die Oper übt "us ihn keinen Reiz aus. Unter den 120 Werken, die e Mchasfeu hat. befinden sich Sinfonien, Serenaden, OuvA
Die erste Fahrt der „Newyork".
Ltntenvegs nach Amerika.
Von Cuxhaven aus trat der neue 22 000 - Tonnen- Dampfer Freitag früh die Reise nach Newyork an. Am Abufer hatten sich viele Menschen angesammett, um der : llbfahrt des Schiffes, das über die Toppen geflaggt hatte, ieizuwohnen. Außer einer Arahl von L '-tretern brr »eutschen Zeitungen nehmen der Generaldirektor der Hamburg-Amerika-Linie, Geh..nrat Cuno, mehrere Mitglieder des Direktoriums sowie der Vorsitzende des Verbandes deutscher Reeder, Staatssekretär a. D. Gras v. R o e d e r n, an der Fahrt teil.
*
Unter den Passagieren der „New Fork" auf ihrer ersten
Fahrt befindet sich auch einer unseres Mitarbeiter, der in mehreren Briefen über den Verlauf 8es Ereignisses zu berichten gedenkt. Als erste Veröffentlichung bringen wir nachstehend die Eindrücke unseres Mitarbeiters, die er in Hamburg vor Antritt der Fahrt hatte.
*
Vor der Ausreise.
H a m b u r g, 31. März.
Wenn die Zeichen nicht trügen, wird uns das Jahr 1927 eine starke Steigerung des deutsch-amerlka- Nischen Menschenaustausches bringen. Wurden früher, in der Vorkriegszeit, einzelne Professoren und Wipen- fchaftler hinüber und herüber gewechselt, so haben wir in den letzten Märztagen mehrere Hundertschaften amerikanischer Studenten auf deutschem Boden begrüßen können. Und war für den gewöhnlichen Sterblichen unter den deutschen Staatsbürgern einstmals eine Besuch^relfe nach Amerika ein Erlebnis von ganz ungewöhnlicher Seltenheit, so haben sich schon im vorigen Jahre an viele-, Hauptplätzen der Vereinigten Staaten , unterm o mng^ lustige deutsche Kaufleute und Indus' creilK u c Gelehrte zeitweife in hellen Haufen zusammenge sangen, fast wie das auf dem Markusplatz in Venedig oder vor den antiken Wunderbauten der Ewigen Stadt bald nach dem Kriege wieder gute deutsche Sitte geworden ist.
In diesem Jahre aber verspricht das amerikanisch« Passagegeschüft unserer großen Schiffahrtslinien einer weiteren kräftigen Aufschwung. Aus dem Dollarland« kündet sich schon jetzt ein gewaltiger Andrang vor Europareisenden an, der unmittelbar nach dem Ostersef einsetzen dürfte. Und der neue Hapagdampfer„Nen Y o r k", der zur Stunde noch, festlich über die Topper geflaggt, hier im Kuhwerderhafen festgemacht hat, morgen mittag aber von Cuxhaven aus feine erste Fahrt ube: den großen Ozean antreten soll, wird über Mangel ar Passagieren gewiß nicht zu klagen haben. Gehelmra Cuno, der Generaldirektor der Hamburg-Amerika- Linie, hat allerdings eine größere Anzahl von Gasten ar Bord geladen, weil er der Jungfernfahrt dieses neuer Prachtschiffes mit Recht eine besondere Bedeutung bei. legt. Schon der Name, den es erhalten hat, soll daran Hinweisen, daß mit seiner Indienststellung ein wichtige. Schritt zur Neubelebung unserer Wirtschafts- und Verkehrs beziehungen zu den Völkern der Neuen Welt getan wird und das Schiff, dem bekanntlich die Gattin des Newyorko Bürgermeisters nach guter alter deutscher Sitte vo- einigen Monaten die Taufweihe gegeben hat, wird drubei bei seinem ersten Erscheinen in den amerikanischen Ge wässern voraussichtlich mit allen nur erdenklichen Sutatei ~ amerikanischer Gastfreundschaft begrüßt werden. Borerf aber rüstet sich die Hapag für den denkwürdigen Tag de- Abreise ihres jüngsten Flottenkindes.
überhaupt: Wer der wirtschaftlichen Entwicklun» unseres Vaterlandes auch jetzt noch, trotz der unleugbarst Fortschritte des vergangenen Jahres, mit tief gewurzelter Mißtrauen gegenübersteht, kann hier in Hamburg, e mag wollen oder nicht, aus einem Saulus zum Paulu werden. Von außen wenigstens gesehen, macht die Stad wieder einen von Kraft und Fülle machtvoll durchströmte Eindruck. Und wenn man besonders den Aufschwung in Auge faßt, den Handel und Verkehr hier an der Wasser kante seit der Stabilisierung unserer Währung sichtbar ge nommen haben, so wird man schon die Zuversicht be greifen, mit der der „Ehrbare Kaufmann" und alles, wa- wirtschaftlich zu ihm gehört, jetzt wieder an der Arbeit ist Eine flüchtige Rundfahrt schon durch den Hafen mit seinen wahrhaft überquellenden Reichtum an Arbeitsfleiß un Verkehrsdichtiakeit legt Zeuanis ab von der unzerstörbare.
türen, Chorwerke, Klavierstücke, Konzerte, Lieder, Kammer- musikkompositonen u. a. Der „musikalischen Laienwelk" — wenn man so sagen kann — ist er am bekanntesten als
Geburtshaus von Johannes Brahms.
Schöpfer der „Ungarischen Tänze", die in Wirklichkeit Bs arbeitungen ungarischer Melodien und Zigeunerweisei sind. Diese Tänze, die Brahms durch eine neue musst», lische Form der eigentlichen Kunst erschlossen hat, gehöre# beute zum festen Melodienschatz unserer musikalische» .Kultur. Das äußere Leben des bedeutenden Musikers der lief in sehr einfachen Linien: Am 7, Mai 1833 in Ham burg glK Sohn ssines Kontrabassisten des Lamburae,
Unternehmunqsfreude, die diesen Welthandelsplatz erste Ordnung geschaffen und erhalten hat. Wenn gewiß amerikanische Finanzherren fidp tatsächlich einbilde sollten, die überragende Stellung des Hamburger Hafen durch noch so gigantischen Ausbau eines der nordfranzösi schen Häfen wirklich untergraben zu können, so begegne diese etwas kindhaft anmutende Idee sic-chiens ein^s'- fröhlichen Gelächter. Mit Baionetten kann wan, so b"'' es, wie man weiß, alles machen — nur darauf f i ü e • kann man nicht. Ebenso kann man mit ungezählten Do^ai Millionen wohl allerhand Wunder verrichten, sogar auck wenn das Glück gut ist, die noch der Bebauung harren den Stadtgebiete von Groß-Berlin über Nacht mit Wohn Häusern besetzen, um die sich nachher vielleicht nur seh wenige Leute reißen würden, wett eben der Toffarbeftttu Deutschland leider noch nicht genügend verbreitet ist. Abe einen Hafen wie Hamburg können uns die Goldmine- von Newyork beim besten Willen nicht nachmachen. Dender ist nicht von heute auf morgen, bloß mit Geld uni guten Worten hervorgezaubert worden, sondern er i>' langsam und organisch gewachten und geworden und e verdankt seine überwältigende Bedeutuna einer tvirfiebr-ft lichen und kulturellen Desamtarbeit von Generationen di sich nicht einfach aus der Erde stampfen (^t nach den Befehl von Geschäftsleuten, deren einrerc^ Sinnen • Trachten auf rasches Geldverdienen per ' ‘ y- sonst nichts in der Welt. Nem, der Hamh"- " 7 der immense hier ein- und ausflutende überseeische "nm verkehr ist mit dem Aufschwung des Reiches in b:e Höh gekommen und er geht jetzt wieder unzweifelhaft e-nc- neuen Blüte entgegen — vorausgesetzt, daß es qelinat. di- Lebensnotwendigkeiten unserer Wirtschaft allen Fesseft- des Versailler Vertrages zum Trotz mehr und mehr durch- zusetzen.
Die Hamburg - Amerika - Linie hat natürlich, ent sprechend dem ganzen Wesen dieser Ballinschen Schöpfunc wie der ruhmvollen Vergangenheit, ""f st» sie ' kann, ihren Wie^
Die Jungfernfahrt ihres nach dieser gewaltigen Handel 7 Metropole genannten neuen Schttses wird eine Pi das Exempel sein. Man hat allen Grund zu der Erwartung, daß sie gelingen wird. Dr. Sv.
Telegrammwechsel Walker—6uno.
In Cuxhaven traf von dem Bürgermeister von Newyork, James I. Walker, folgendes Telegramm an Geheimrat Dr. Auno ein: Beste Wünsche, gute Reise in froher Erwartung Ihrer Ankunft. — Geheimrat Dr. Cuno antwortete: Unsere „New Mork" tritt gerade ihre Reise an. Ich danke Ihnen herzlichst für die Begrüßung und die guten Wünsche. Bin in angenehmster Erwartung ihrer Ankunft in der Patenstadt und freue mich. Sie zu sprechen.
Englisches Llliimaium an China?
Ein entscheidender Augenblick erreicht.
Nach Londoner Blättermeldungen wird England an die Kantonregierung ein Ultimatum richten, in dem Schadenersatz und Genugtuung für die Ermordung eng lischer Staatsbürger gefordert werden wird. Außerd.m soll über gemeinschaftliches Vorgehen zwischen England, Amerika und Japan verhandelt werden. Nach dem „Daily Herald" ist bei Nichterfüllung des Ultimatums die Blockade aller Häfen geplant, die von Kantonesen besetzt sind.
Nach dem „Daily Telegraph" herrscht in britischen amtlichen Kreisen eine sehr ernste Auffassung über die letzte Entwicklung in Schanghai und am Jangtse im allgemeinen. Berichte von Konsulats-, Militär- und Marinebehörden lassen die Tatsache hervortreteü, daß ein entscheidender Augenblick erreicht und die Zeit gekommen ist, wo die zunehmenden Übergriffe der kantonesischen Behörden und Truppen ernstlich zurückgewiesen werden müßten, wenn sie nicht höchst gefährliche Formen und Ausmaße annehmen sollen. Im Lichte dieser Berichte ist es nicht überraschend, daß der Staatssekretär für Krieg eine lange Besprechung mit Chamberlain hatte. In Regierungskreisen herrscht die Ansicht, daß es nicht nur an sich unzuläsiig wäre, sondern einen nicht wieder gutzumachenden Schaden für die Sache und die Rechte der Zivilisation bedeuten würde, wenn die Verbrechen an britischen und anderen ausländischen Frauen ungeahndet blieben.
Stadttheaterorchesters geboren, wurde Johannes Brahms von Robert Schumann in die Kunstwelt eingeführt. Seine ersten Werke erschienen 1854. Er lebte dann an verschiedenen Orten Deutschlands und der Schweiz und seit 186t mit geringen Unterbrechungen fast ständig in Wien- wr er 1897 gestorben ist.
Vermischtes.
— Front gegen Beethoven. Anläßlich der Beethoven- Feier sind natürlich auch Umfragen über des Meisters „Bedeutung" veranstaltet worden. Ein Berliner Literaturblatt hat bei einigen jungen Musikern, worunter „Neutöner" zu verstehen sind, Nachfrage gehalten, um festzustellen, ob der verstorbene Autor der viel gespielten neun Sinfonien noch länger marktgängig bleiben könne und überhaupt noch zeitgemäß sei. Und es muß dargelegt werden, daß die Neutöner in ihrer Mehrheit gegen Beet- oven sind. Einer der Musikknaben sagt schlicht und einfach, daß Beethovens Musik unvollkommen sei. Einen anderen, Herrn Janacek aus der Tschechei, haben Beethovens Werke niemals in Verzückung versetzt; dafür lassen sich jetzt ein paar Berliner durch Herrn Janaceks Oper „Jenufa" in Verzückung versetzen. Ganz schlimm macht es ein Herr Auric: ihn geht Beethoven gar nichts an und außerdem sei dieser Beethoven längst kinoreis und es spiele ihn ja beute ancb iedes Kwo A"
lich schrieben die „Jungen" am Beethoven Tage über Beethoven, und es fällt einem da das Epigramm des seligen Herrn Kästner ein:
Schnell wird ein Dichter alt, dann hat er ausgesungen,
Doch manche Kritici, die bleiben ewig Jungen!
== Der Friedensvertrag von Brest-Litowfl wird versteigert. Ein historisches Dokument aus dem Weltkrieg, wie es kaum wieder in den Handel kommen dürfte, zeigt der neueste Katalog des Wiener Antiquariats V. A. Heck an. Es handelt sich um die Ratifikationsurkunde zum Friedensvertrag zwischen den Mittelmächten und der Ukrainischen Volksregierung vom 2. März 1918. Das in Fraktur gedruckte und in gelbes Leder mit eingepreßtem Reichswappen gebundene Dokument trägt die eigenhändige Signatur Kaiser Wilhelms II. und des Reichskanzlers Grafen Hertling; nach der Angabe des Katalogs stammt es aus dem Nachlaß des ukrainischen Gesandten,