^Ablehnung Ler Mißirüüènsatrirage.
Die völkischen und die köMministischen Anträge auf namentliche Adstimruung wurden nicht ausreichend nnter- stützt. In -einfacher Abstimmung wurden die Mitztratwusan- träge gegen Dr. Stresenra'nn dann gegen die Antragsteller bei Stimmenthaltung der Deiitfchnntiannleu abgelchnt. (hegen Wötti-me und Kmnmunistcn wurde auch der völkische Antrag auf Kündigung der Locarnovertrüge adgelehnt. Der Antrag auf Prüfung der Kriegsschuldfrage wurde gegen Sozial- dem erraten und Kommunisten angenomtnen.
; Damit war die erste Beratung LcS Raastragselal» für 1926 erledigt.
Ohne Aussprache wurde daun die Vorlage über die Abtretung von Beamtenbözügen zum Heimstättenbau an den Bc- nuitenauSfet^m, die Novelle zur Gewerbeordnung, worin die Konzefsisnspflicht der Wach- und SÄlictzgesellschastön enthalten ist, dein Volkswirtschaftlichen Aussckmß überwiesen. Es folgte die erste Beratung der Novelle zu m P r e ß g e s e $, die verbieten will, daß Abgeordnete als verantwortliche Zcitungs- redakteure zeichnen.
8ibg. Kreutzburg (Komm.) bezeichnete die Novelle als eine weitere Verschlechterung des Preßgesetzcs und als ein Ausnahmegesetz gegen die Kommunisten.
Abg. Landsberg (Soz.) bedauerte, daß die Reichsregie- rung nicht selbst diese Gelegenheit benutzt habe, um den Zeitgniszwang für Redakteure zu beseitigen. Die vorliegende Novelle sei nicht folgerichtig, daß ein Abgeordneter als Zeitungsverleger wirkt, oder, daß er Artikel und 'Bücher schreibt oder Versammlungsrcden hält, werde nicht verboten. Aus Antrag des Abg. Landsberg wurde die Vorlage dein Geschäftsordnungsausschuß überwiesen. Als nächster Punkt steht auf der Tagesordnung der Gesetzentwurf zur
Bewehrung derZugend vorSchunö undSchmutz.
Abgi Radel (Komin.) beantragte, vorher die Anträge zur Ertverbslosenfürsorge zu beraten. Diese Änderung der Tagesordnung wurde abgdlchnt.
Abg. Schreck fLoz.) beantragte die sofortige Zurückverweisung der Vorlage an den Ausschuß.
Rcichsiuncnmi'nister Dr. Külz wandte sich unter Unruhe der Kommunisten gegen diesen Vorschlag und meinte, der Reichstag würde sich ein Armutszeugnis ausstellen, wenn er noch immer nicht Stellung zu einer Vorlage nimmt, die den Ausschuß über ein volles Jahr beschäftigt habe.
Der Antrag Schreck wurde gegen die Sozialdemokraten und Kommunisten abgelehm, ebenso ciw kommunistischer Antrag, die Beratung auf Freitag zu vertagen.
‘ Abg. Frau Dr. Matz (D. Vp.) berichtete über die Beratung der Vorlage im Ausschuß. Sie wies darauf hin, daß in der Weimarer Verfassung ein gesetzlicher Schutz der Jugend gegen Schmid und Schmutz verheißen sei, diese Verheißung wolle der Gesetzentwurf erfüllen.
Darauf wurde die Weiterberatung auf Freitag vertagt.
Der Zusammenbruch ui öer Marine.
Vizeadmiral von Trotha vor dem Untersuchuirgsausschuß.
In den Sitzungen des Untersuchungsausschusses über den deutschen Zusammenbruch 1918 bem 23. und 24. November trug der Sachverständige Vizeadmiral von Trotha seine Ansichten über die Ursachen des Zusammenbruchs in der Marine im Zusammenhang vor. Er war dazu durch das Gutachten des Sachverständigen Alboldt veranlaßt, in bem eine Reihe marinewissenschastlicher Fragen angeschnitten sind, über die der Ausschuß die Ansicht eines weiteren Sachverständigen zu hören wünschte. Von Trotha bestritt grundsätzlich, daß die Schuld an den Meutereien und bem schließlichen Zusammen- bruch der Marine beim Seeossizierkorps zu suchen sei. Unbeschadet einzelner Mißgriffe habe ein
vertrauensvolles Verhältnis zwischen Offizieren und Mannschafte»
geherrscht, das sich noch im Frühjahr 1918 in bem hervorragenden Funktionieren der Flotte und tadellosen Zusammenwirken ihrer Teile gelegentlich eines Vorstoßes bewährte. Gelitten habe der Geist der Flotte hauptsächlich unter den Fesseln, die die Politik ihr anlegte. Bethmann Hollweg wollte die Flotte bis zum Friedensschluß erhalten und fürchtete, durch eine Seeschlacht die Friedensvermittlung durch England zu verlieren. Später kamen die
Beschränkungen in der Anwendung der U Boot-Waffe, durch deren rücksichtslosen Gebrauch im Jahre 1916 der Krieg zu Deutschlands Gunsten hätte entschieden werden können. Bezüglich des letzten durch die Revolution verhinderten Flottenvorstoßes bleibt von Trotha bei seiner Meinung, daß die Aussichten für einen deutschen Seesieg nie so günstig lagen wie damals und daß die Seekriegsleitung die Freiheit hatte, den Entschluß zum Vorstoß ans eigener Machtvollkommenheit zu fassen.
Jm Anschluß an die Ausführungen v. Trothas bekundete der Sachverständige frühere Matrose Stumm, daß nach seiner Ansicht das Gutachten Alboldt die Seelenstimmung der Marinefrontsoldatcn zutreffend schildere. Dann nahm der Sachverständige Alboldt zu einer Reihe von Behauptungen v. Trothas abschließend Stellung. Es folgte eine zum Teil
erregte Aussprache der Mitglieder des Ausschusses.
Der Ausschuß will über die Marinefragen nun keine weiteren Äußerungen von Sachverständigen mehr entgegennehmen. Es besteht die Absicht, in den nächsten Sitzungen die Ergebnisse des bisher vorliegenden Materials zusammenzufassen und dann über die abschließende Behandlung der Marinefragen zu einer Entscheidung zu kommen.
politische Rundschau.) , Deutsches Reich.,
Hindenburg und Claß. y
Der Staatssekretär beim Reichspräsidenten, Dr. Meißner, hat an den Vorsitzenden des Rechtsausschusses des Preußischen Landtages ein Schreiben gerichtet, in dem er gegen die Mitteilungen Stellung nimmt, wonach seinerzeit Justizrat Claß versucht habe, den Reichspräsidenten von Hindenburg in seine Putschpläne hineinzuziehen und zu diesem Zweck an den Sohn des Reichspräsidenten, Major v. Hindenburg, einen Brief gerichtet habe. Dr. Meißner erklärt, daß Justizrat Claß einen solchen Brief nie geschrieben habe. Anlaß zu den Nachrichten habe vielleicht die Tatsache gegeben, daß bei den Haussuchungen bei Claß der Durchschlag eines Briefes gefunden wurde, den „ein General der alten Armee" an den Major V. Hindenburg geschrieben habe. Dieses Schreiben sei übrigens vom Sohn des Reichspräsidenten nicht beantwortet worden.
Kabinettsbrratung Über das neue Arbeitsschutzgesetz.
' Das Reichskabinett beschäftigte sich mit dem Entwurf eines neuen Arbeitsschutzgesetzes, das sich in der Reihe der sozialen Gesetzgebung an das Arbeitszeitgesetz und das Arbeitsgerichtsgesetz anschließt. Weiterhin wurde über die Verlängerung des Sperrgesetzes beraten, wonach eine Hinausschiebung des Termines beabsichtigt wird, von dem an den früheren Fürstenhäusern wieder die Möglichkeit gegeben werden soll, auf prozessualem Wege die Vermögeusauseinandersetzung mit den Ländern anzustreben. Auch wirtschaftliche Fragen kamen zur Sprache, u. a. der Stand der Kohlenversorgung.
Der Vorstand des neuen Sächsischen Landtages.
In der Eröffnungssitzung des ucugcwählten Täch- fisten Landtages wurden zum Präsidenten Abg. Schwarz tSor.) einstimmig bei 7 ungültigen Stimmen, zum
Ersten VizMäsidruien der Pizesirüsiveni ve- allen Landtages, Dr. Eckgrdt (Din.), mit 51 Stimmen gegen 44, die auf den kommunistischen Abgeordneten Lieberasch entfielen, gewählt. Zweiter Vizepräsident. wnrde.-Abg. Dr. Hickmann (D. Vp.• mit 47 gegen M Stimmen, die wiederum auf Lieberasch entfielen.
Aus Zn- und Vusla-ud.
Berlin. Der Reiâiskägzler bat dem beut feilen Vo (übe ge 7 in London, Dr. T> Hamer, zur Vollendung des Til Lebensmbrcs telegraphisch die wärmsten Glückwünsche anSgewrochön.
Berlin. Jin Rcichslagsaai schuß für die besetzten Gebiete wurde bekonutgegeben, daß nach bem 1. September WM, auf Reparationskonto von 1893 Firmen Holzlieferungen im Werte von etwa 1 M8 0M Mark geleistet morbcu sind.
München. General Heve hat sich auf seiner Inspektionsreise Lurch Süddeütschland von Müstchen nach Stuttgart begeben.
München. Die Münchener Wolizeidirektiou hat den rup fischen Film „Der schwarze Sonnlag" kürz vor seiner, Münchener Uranffübruna verboten mit der Begründung, er tei ein politischer Hetznim imv geeignet, Niiruhe zn schassen. Sie hat die Oberfilmprüsstölle angernsen mit bem Ersuchen, die Erlaubnis, daß dieser Film in Deutschland gespielt werde, zuruck- zuzichcn.
Toor». Die Besserung im Befinden des früheren Deutschen Kaisers hat solche F o r t s ch r i t t c gemacht, daß der Kaiser jetzt bei schönem Wetter wieder Spaziergänge im Park unternehmen darf.
Helstngfors. Die finnische Regierung ist infolge ihrer im Reichstag erlittenen Niederlage znrückgetrclen.
Deutschlarrös Dank an Schweden.
In Trelleborg, wo bekanntlich die deutsch- schwedische Führverbindung endet, wurde dieser Tage ein Denkmal enthüllt, das dem schwedischen Volke geweiht
ist für die in den Kriegs- und Nachkriegsjahren dem deutschen Volke erwiesenen Taten der Menschenliebe. Unser Bild zeigt die Einweihungsfcier.
Sinnahmsrölkgang bei der AeichMhn.
91 n ftrüge f ü r 40 000 Mensche n.
Der Verwaltitngsrat der Tentschen RLichsbcrhngesell- schaft hielt seine letzte taufende Tagung in diesem Jahre ab. Der 31t erwartende Jahresabschluß und bie Aussichten für das nächste Jahr standen im Vordergrund,der Erörterung. Das zu Ende gehende Jahr wies in seiner ersten Hälfte infolge des schtvache»» Güter- und Perfonen- verkchrs einen st a r k c n R ü ck g a n g der Einnah - m e n auf, während im zweiten Halbjahr der englifdje Kohlenarbeiterstreit eine erhebliche Güterverkehrsbe- ledung brachtet Jirrmerhin werden die Einnahmen des laufenden Jahres im Güterverkehr und noch mehr ini Personenverkehr hinter denen des Jahres 1925 zurückbleiben.
Der Verwaltungsrat nahm davon Kenntnis, das der Wettbewerb des Kraftwagens zurzeh jährlich bis zu 100 Millionen Mark an Güterfrachten bei Reichsbahn entzieht. Einer weiteren Abwanderung fol durch immer bessere Abfertigung, schneller« Beförderung und in geeigneten Fällen durch Tariferleichterungen entgegengewirkt werden Die mit Hilfe des von der Reichsregierung zur Verfügung gestellten Sonderkredits herausgegebenen Aufträge geben zurzeit schätzungsweise 40 000 Menschen Arbeit. Zur Festigung des Berufsbcamten- t u m s bei der Reichsbahn wurde beschlossen, die Fris bis zur dauernden Anstellung der Beamten von 20 aux 10 Jahre herabznfetzcn.
Bergsturzkaiasirophe' bsi Rizza.
9)1 lNde st e N s 20 V e r s chnttet c.
Wie aus Nizza berichtet wird, if? durch die durch die Regengüsse hervorgeruse»»c» Erdrutsche in den Französischen Alpen besonders das Dorf RogüebiÜLre hei»n- gesucht »vorden. Etwa 22 Häuser sind durch die uieder- gegangenen Erdmassen verschüttet worden. Man nimmt an, daß bei der 5katastrophe etwa 20 Personen den Tod fanden.
Die durch die starken Rcgenfülle der letzten Tage an der Rwiera geschaffene Lage wird immer bedrohlicher. Zahlreiche Straßen sind durch die Wassermassen durchbrochen worden, so daß mehrer Ortschaften vollkomincn von der Außenwelt abgeschlossen sind.
In der Provence ist großer Schaden vor allem durch den Sturm anaerichtet worden, überall sind Dächer abgedeckt, Bäume entwurzelt worden und Schornsteine eingestürzt. Die 9(derbefteltung ist teilweise unmöglich gemacht, da viele Felder überschwemmt sind. Großer Schaden ist an der Kastanien- und Olivenernte verursacht worden. Die Rhone ist in staubigem Steigen begriffen und brob! einige Dörfer unter Wasser zu setzen. — An der Gir« nvemündnng sind zwei Wellenbrecher an je fünf bis sechs Stellen in einer Länge von 120 bzw. 200 Meter reritört wordern
W.e rm^e MaGeLchLen.
Eine neue Nationalsozialistische Partei gegen Hitler
Berlin. Hier vollzog sich unter Führung Hanensteins ein», früheren Mitgliedes der Nalionaisozialistischen Partei die Gründung einer „Unabhängigen Nalionalsvzinlistisch„: Partei Deutschlands". Die neue Parleigründnug stellt Berliner Opposition der Nationalsozialistischen Partei bar Ihr sind auch die ehemalige näiionalsozialistische Orlsgruvo? von Halle (Saale) und Teile ber Leipziger und anderer Orts grüppen beigetreten. Aus bem Programm her Partei in erster Linie die „von den Unterführern Hitlers Verna*' lässigten ivirtschastlichen Frage» der Hitlerschen 25 Thesen« stehe». Zu diesem Zweck soll eine Reihe von wirtschaftliche,, Kampfverhändtn ins Leben gerufen werdet».
Zwei weitere Todesopfer des „Mö>ve"-U»fattZ.
Königsberg. Der Maschinist Hennigs und ber Reiter* gefreite Kraus, bie bei bem Unfall aus bem Torpeboboot „Möwe" schwer verwundet wurden, sind ihren Pèrletzunge»» erlegen. Bei bett übrigen Verletzten ist vorläufig zu Besorg. Nisse» kein Anlaß.
Tiphtheriecpideniie.
Laudenbach (Bergstraße). Seit einigen Tagen ist hier unter den schulpflichtigen Kindern Diphtherie ausgebrochen 21 Kinder sind erkrankt. Todesfälle sind bisher nicht zu p^-- zeichnen. Sämtliche Schulen tvurben geschlossen.
Explosion in einer französischen Stärkemehlfabrik.
Lille. In einer Stärkemehlfabrik in Hanbonrdin-les-Li8e hat sich eine Explosion ereignet. Nach ber Explosion gerieten bie Gebäude in Brand. Bisher wurden zwei Tote lind zwölf mehr oder weniger schwer Verwundete gezählt.
Die innerif ant frf)=mcicifanifrf)e Spannung.
Washington. Bezüglich des Notenwechsels mit Mexiko iss man in hiesigen amtliche» Kreise» ber Ansicht, daß etwas Konkretes erst geschehen kann, wenn Mexiko versucht, bie im JanM in Kraft tretende Petroleum- und Agrargesetzgebung burfy^ führen. Inzwischen rüsten bie amerikanischen HandelsaM- schaslen in Meriko, wie Reuter berichtet, ihre Angestellte,» U B o m b e 11 u n b Masch i n enge w e h r e n aus, um b» Schutz ihres Eigentums zu gewährleisten.
IMME
Radiospiegel.
In Brackwedc (Westfalen) erdrosselte eine Frau in einem Anfall geistiger Umnachtung 2 ihrer Kinder im Alter von 1/ Jahren und erhängte sich dann.
Aus Obcritalien werden große Verwüstungen gemeldet, die durch Unwetter angerichtet sind. Die Flüsse, besonders der Po, haben weite Landstrecken überschwemmt. Mehrere Brücken sind eingestürzt.
Die Reise Chainberlains nach Eens.
wtb. Paris. Havas veröffentlicht folgende Depesche aus London: Chamberlain wird, begleitet von seinem Privatsekre- tär Selby, am 2. Dezember London verlassen, um nach Genf zu reisen. Er wirb für 48 Stunden in Paris Aufenthalt nehmen. Der Besuch Chamberlains ist in der Hauplsache privater Natur.
Die Straßeiifchiachten der amerikanischen Alkoholschmuggler.
wtb. Chicago. Zwei berüchtigte Mitglieder einer Al- koholschmugglerbande und ein unbeteiligter Zuschauer sind bei einer Schießerei zwischen rivalisierenden Schmuggler- banden verwundet worden. Wie in früheren Füllen 'sind auch bei dieser Schießerei Maschinengewehre in Tätigkeit getreten. Aus der Harrisburg ist es zu neuen Kämpfen zwischen konkurrierenden Alkoholschmugglern gekommen, wobei 1 Gebäude teilweise von DynamiteLplosionen zcrM/ und von Kugeln wie ein Sieb durchlöchert rvorüsn tfÜMW^
Berurteilling wegen LanÄfriedenbruches. \ wtb. Hirschberg. Wegen Landsriedenbruches wurden von» Schöffengericht Hirschberg 9 Kommunisten zu Gefängnisstrafen von 4 Monaten bis zu 1 Jahr, 3 andere, darunter 2 Stadtverordnete, zu 1 bis IX- Jahre Zuchthaus verurteilt. Sie hatten sich am Tage nach dem Volksentscheid über bie Fürstenabfindung an einem von mehreren hundert Personen ausgeführten Ilebcrfall auf einen Stahlhelmfestzug beteiligt.
Zu der Erdrutschkatastrophe von Noquebillier.
wtb. Paris. Im Vesubier-Tal in den französischen Alpen, wo ein Erdrutsch etwa 20 Häuser verschüttet hat, wobei 25 Personen den Tod fanden, gleiten noch immer Erdmassen hinunter. Dadurch wird auch das etwas höher als Noquebillier gelegene Belvedere bedroht. 14 Häuser dieses Dorfes wurden geräumt.
30 Opfer eines Tornados.
wtb. Little Nock (Artaufas), 26. Nov. (Eig. Funkm.) In den Staaten Arkaufas und Missouri hat ein Tornado großen Schaden angerichtet. Es wurden über 30 Personen getötet und 50 verletzt.
Schnee im Schwarzwald.
, wtb. Freiburg. Nachdem bereits die letzten Tage auf den Höhenlagen des Schwarzwaldes Schnee gebrächt hatten, gingen gestern und in der vergangenen Nacht bei 5 Grad Kälte weitere Schneefälle nieder. Der Feldberg meldet eine Schneehöhe von 17 cm. Die Schneefälle sind biesmal auf Höhenlagen bis 800 Meter herabgegangen.
Aus Heffen-Aaffau und Aachbargebielen.
Merkülaii für den 27. November.
Sonnenaufgang 7M Mondaufgang 11” N.
Sonnenuntergang 359 Monduntergang l-6
1870 Deutscher Sieg bei Amiens — 1884 Hissung der dem- jchcn Flagge tu Fittschhafen (Neuguinea) — 1914 Ernennung Hindenburgs zum Generalfeldmarschall.
Glaubt nicht, daß die Klugheit sich webt — Aus der Anzahl von Jahren; — Es gibt Viele, die Vieles erlebt, — Aber wenig erfahren.
Wetterbericht.
Das zentraleuropäische Hochdruckgebiet hat M War etwas nordwestwärts verlagert, dock) beherrscht es auch wei- tcrhin die Witterung unseres Gebietes. Die nördlichen Temperaturen halten sich in Nähe des Gefrierpunktes. Vorhersage bis Freitag abend: Vielfach nebelig, zeitweise aup heiternd, Nachtfrostgefahr, schwachwindig. ' Aussichten für Samstag: Keine ivesentliche Aenderung.
D Neue Fünfzigpfcnnigstücke. Das Reichsfinanzministe. rimn plant die Ausgabe neuer Fürifzigpfennigstücke, dtt wahrscheinlich ans Nickel hergestellt und die Zain „ X- Mark" erhalten werden. Es wird beabsichtigt, das Prägebild wesentlich reichhaltiger zn gestalten, um Fab schuugeu zu erschweren. Der Hauptgrund für bie Ausgabe der neuen Fünszigpseunlgstncke ist nämlich der, W die jetzt im Umlauf befindlichen Fünfziger in große Mengen gefälscht worden sind. Deshalb will man au ! als Material nicht mehr die Legierung der bisherigen gelben Münzen wählen, sondern Nickel verwenden. Ein Nachahmung wird so fafLâur Unmöglichkeit aemacut