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Zapanesetthühner.

Die japanischen Zwerghühner sind in Deutschland nicht sehr verbreitet und es scheint, als ob sie auch in an­deren Ländern sich nicht mehr der Beliebtheit bei den - Sportzüchtern erfreuen, die sie früher besessen haben. Der Grund dürfte vielleicht darin zu suchen sein, daß die an sich so niedlichen und eigenartigen Tierchen ihren Pflegern einige Enttäuschungen bereitet haben. Zwar macht ihre Haltung an sich nicht mehr Mühe als die anderer Zwerge, aber bei Kreuzungs- und Vcrbcsserungsversuchen versagt unsere Kunst; dabei gibt es leicht Überraschungen, denn der Nachwuchs fällt ziemlich unberechenbar aus. Es zeigt sich da, daß die Ostasiaten in den sehr langen Zeiträumen, die sie zu ihren Zuchtleistungcn zur Verfügung hatten, nach ganz anderen Grundsätzen als wir gearbeitet haben müssen und daß wir diese Zuchtgeheimniffe nicht kennen. Weniger auf dieser Unkenntnis als darauf, daß unser Klima doch wesentlich anders ist, dürfte es beruhen, daß die schönen, großen, aufrechtstehcndcn Kämme, welche ein besonderes Merkmal dieser Zwerge sind, allmählich zurück­gehen. Die Japaner haben solche Zwergrassen in ver­schiedenen Schlägen gezüchtet, die Wohl sämtlich zu uns

gelangt sind. Die hier abgebildeten sind die Schwarz- schecken, für die man auch gelegentlich in Handbüchern und Ausstellungskatalogen den japanischen Namen „Butschi- Ehabo" findet, ohne daß dieser sich allgemein eingeführt hätte. Begnügt man sich damit, die einmal vorhandene Form weiterzuzüchten, so wird man mit den Ergebnissen zufrieden fein. Denn die Jungen gleichen dann den Alten mit allen Eigenschaften der Letzteren, auch mit denjenigen, die als zufällig anmuten und die man gern verändern möchte.

Die eigenartigste Schönheit der japanischen Zwerge besteht in ihrer Körperform und Haltung. Der Rumpf sieht so aus, als ob er ganz in sich znfammengeschoben wäre. Bei keiner anderen Hühnerraffe ist der Rücken daher so verhältnismäßig kurz. Halsbehang und Schwanzwurzel stoßen zusammen und wenn der Hahn seinen sehr steilen Sichelschwanz hoch trägt, so berührt dieser beinahe den Hinterkopf. Die Beine sind außer­ordentlich niedrig, so daß namentlich die Henne einen förmlich schleichenden Eindruck macht. Die Flügel werden lose hängend getragen, so daß der Hahn, wenn er über lockere Wege läuft, zwei parallele Linien hinter sich her zieht. Durch diese Eigenschaften, zu denen die auffallende und sehr durchgebildete Färbung kommt, erhalten die Tierchen etwas Geziertes, Auffälliges. Man sieht ihnen auf den ersten Blick an, daß sie Eroten mit einem langen Stammbaum sind. Freilich sind sie nicht jedermanns Ge­schmack; auch auf dem Gebiete der Zwerghühner ist der Wettbewerb jetzt sehr groß geworden und offenbar sind andere Raffen augenblicklich von der wandelnden Mode mehr bevorzugt.

Die Wirkung des Bienenstichs.

Wenn jemand den Stich einer Biene oder Wespe ver­kosten muß, dann ist er daran nur selbst schuld. Sicher wurde das Insekt gedrückt, nach ihm geschlagen und der­gleichen, denn es ist erwiesen, daß weder Bienen noch Wespen in Gottes freier Natur stechen, wenn sie nicht gereizt werden. — Ter Stachel ist eine mit Widerhaken versehene Stechborfte, die durch einen feingebauten Muskelapparat herausgeschnellt wird. Wird nun der Stachel in die Haut eingebohrt, so tritt er durch einen Truck mit der Giftblase in Berührung, was zur Folge hat, daß das Gift blitzschnell in die Stechstelle fließt. Ge­wöhnlich wird das stechende Insekt beim Verjagen vom Stachel, der zufolge der Widerhaken fest in der Haut steckt, abgetrennt und der Stachel noch in der Wunde steckengelassen. Dies ist der größte Fehler, der die Schmerzen nur vergrößert. Die durch das Gift einmal angesteckte Wunde soll sofort vom Stachel befreit, mit Salmiakgeist betupft und in kaltem Wasser vor Fieber­erscheinungen beschützt werden. Das ist wohl das beste und alterprobteste Mittel, um eine größere Geschwulst hintanzuhalten. Daß ein Bienenzüchter „stichfest" wer­den kann, das heißt, daß ihm viele Bienenstiche das Ge­sicht nicht mehr entstellen, ist nachgewiesen, aber daß man die Bienen an den Geruch eines einzelnen Menschen ge­wöhnen kann, gehört in das Reich der Fabel. Daß ein Bienenvater gar nicht oder selten gestochen wird, ist ein­zig und allein auf die seelenruhige Behandlung seiner Lieblinge zurückzuführen. Hinsichtlich der Gefährlichkeit des Bienengiftes sei bemerkt, daß auch die Örtlichkeit eine Rolle spielt, denn 30 Stiche sind manchmal nicht so gefährlich wie ein Stich in die Schlagader; ein solcher kann den Tod herbeisühren. Demgegenüber ist die Heil­kraft des Bienenstiches nicht zu unterschätzen; viele Rheumakranke wurden durch Stechenlassen der Bienen geheilt. Allerdings müssen solche Heilsitzungen unter Aufsicht des Arztes stehen, der über den jeweiligen Stand der Krankheit unterrichtet ist. Es ist daher' zwecklos, sich gar zu sehr vor dem Stachel der Biene zu fürchten, wenn man die nötige Ruhe aufbringt und die Schutz­maßregeln befolgt. Auf eine ländliche Unsitte sei be­sonders aufmerksam gemacht, die durch Unwissenheit der Bevölkerung manchem Kinde eine Lähmung zugefügt hat, nämlich durch das Auflegen von Lehm auf eine Stichwunde. Wie schnell wird da nach feuchter Erde gesucht und ebenso schnell ist ein Bazillenherd gefunden, Her den gefährlichen Starrkrampfbazillus beherbergt.

Ans vorstehendem kann man den guten Rat erteilen: Schlage nie nach einer Stechimme, und sollte sich dennoch eine auf dich setzen, lasse sie ruhen; denn sicher ist sie auf dem Heimweg, also sichtlich einer Ruhe bedürftig. Andere, wie Wespen und dergleichen, verfolgen selten einen Men­schen, höchstens, wenn sie gereizt werden.

Eine seltsame Zimmerpflanze.

Wenn man die Reihe unserer neuen und altbewähr­ten Zimmerpflanzen durchgeht, so stellt man leicht fest, daß einen besonders großen Anteil zur Ausschmückung unserer Blumentische und Blumentopffcnster Südafrika geliefert hat. Bei einiger Überlegung ist diese Tatsache nicht einmal überraschend. Die südafrikanischen Pflan­zen besitzen eine Vielfältigkeit der Formen, die auch diejenigen der tropischen Länder nicht überbieten können. Aber während letztere aus einem feuchtwarmen Klima stammen, das wir nur im Gewächshaus herzustellen ver­mögen, sind die südafrikanischen Pflanzen an eine sehr trockene Luft gewöhnt, also gerade an das, was sie in unseren Zimmern finden. Das Klima weicht in seinem Mittel durchaus nicht allzusehr von dem unsrigen ab, die südafrikanischen Pflanzen besitzen daher eine gewisse Härte und fallen nicht gleich dem ersten Sinken des Ther- mometers zum Opfer, und so ist es, wenn wir uns diese Tatsachen vor Augen halten, wirklich nicht verwunderlich, daß so viele unserer beliebtesten Zimmerpflanzen — wir erinnern nur an die sogenannte Zimmerlinde, die soge­nannte Zimmerplatanc, die Mottenkönigin und viele andere — vom Kap der Guten Hoffnung stammen. Dieses Land ist aber für unsere Zimmerpflanzenbelieferung noch lange nicht ausgeschöpft. Die Reisenden erzählen uns Wunderdinge, was von dort noch zu uns kommen kann; wir erinnern nur an die Farne Südafrikas, die selbstver­ständlich ebenfalls vollkommen stubenluftfest sein müssen und uns noch die freudigsten Überraschungen bereiten können. Es trifft sich besonders gut, daß die Jahres­zeiten bei uns nicht dieselben sind wie in Südafrika. Wenn uns die eigene Natur ihre Blütenwunder aufzeigt, ist dort unten stille Zeit, das, was wir Winter nennen.

Eine der vielen merkwürdigen Pflanzen, mit denen uns Südafrika überrascht hat, ist die hier abgebildete, die man besser mit ihrem lateinischen Namen Cotyledon caca- lioides nennt, da der deutsche Verlegenheitsname „Drachenbaum" auch einer Reihe anderer Gewächse zu­erteilt wird. Diese Pflanze, deren Haltung auch einem

unerfahrenen Zimmerpflanzenzüchter keinerlei Mühe be­reitet, gehört zu dem Seltsamsten, was die Natur hervor­gebracht hat. Sie ist in der trockenen südafrikanischen Steppe, in der sogenannten Karroo, die jedem von uns aus Freiligraths berühmtem Gedicht vom Löwenritt be­kannt ist, beheimatet. Sie gehört zu den Crassulaceen, d. h. den kaktusartigen Gewächsen, die imstande sind, Wasser über den augenblicklichen Bedarf hinaus auszu­speichern, um es in Notzeiten zu verbrauchen. Wie aus unserer Abbildung, die nach einer Aufnahme im Bota­nischen Garten zu Dahlem bei Berlin gezeichnet ist, zu ersehen ist, hat diese Pflanze eine Merkwürdigkeit, die vielleicht einzig dasteht. Ihr Stamm und ihre Äste sind mit zapfenartigen Gebilden bekleidet, die nichts weiter sind als die Reste der abgeworfenen Blätter. Welchen Zweck diese von der Pflanze Zeit ihres Lebens weiterer­haltenen Stielstummel erfüllen, hat bisher die menschliche Weisheit noch nicht herausgebracht. Tatsache ist jeden­falls, daß sie der Pflanze ihr ganz einzigartiges Aussehen geben, und einen Zweck wird damit die Natur wohl auch verbunden haben, wenn wir ihn auch noch nicht zu er­kennen vermögen. Im Frühjahr beginnt die Ruhezeit dieser Pslanze, dann wirft sie die Blätter ab, bis auf ein Büschel, welches oben an den Zweigen bestehenbleibt. Im Herbst aber beginnt bei ihr die neue Triebzeit. Dann bildet sie neue Blätter und die schönen, goldorangesar- bigen Blüten, die in einer langgestielten Doppelrispe stehen. Diese Blüten zeichnen sich auch durch ihre Größe aus.

Die Haltung des merkwürdigen Gewächses, welches, wenn wir hier einen sonst ziemlich abgebrauchten Mode­ausdruck benutzen dürfen, auf Blumenkenner einen ge­radezu „sensationellen" Eindruck macht, ist, wie gesagt, mit keinerlei Schwierigkeiten verbunden. Man muß nur mit dem Wassergeben so sparsam wie möglich sein, also man darf die Erde niemals wirklich durchnässen, auch in der Vegetationszeit nicht, sondern man darf sie nur leicht feuchthalten, und man muß sich in der Ruhezeit immer sagen: Nur soviel Tropfen Wasser, daß die wunderliche Südafrikanerin mir nicht ganz verdurstet. Giebt man ihr

»uviel Wasser, so verfaulen die Wurzeln und man ist den seltsamen Pflegling für immer los.

In der Karroo und auch in anderen Gebieten Süd­afrikas ist diese Pflanze sehr häufig und bei den guten alten Handelsbeziehungen, die wir dahin haben, müßte sie eigentlich bei uns viel öfter aus den Blumentisch und bei höherem Wuchs in Wintergärten anzutreffen sein. Daß dies nicht der Fall ist, liegt daran, daß sie sich gar nicht leicht durch Stecklinge vermehren läßt. Diese wachsen viel schwerer an, als es sonst bei den zu den kakteen­artigen gerechneten Gewächsen der Fall ist. Offenbar ver­stehen wir es nicht, dieser auf äußerste Sparsamkeit des Wasserverbrauchs eingerichteten Pflanze die für sie, wie für alle Lebewesen, nötige Feuchtigkeit in so abgewogener „homöopathischer" Beschränkung darzureichen, wie sie es aus ihren natürlichen Lebensbedingungen heraus ge­wöhnt ist.

Der Elbmger WeißkopsLümmter.

Eine ganz reizende Erscheinung unter unseren hei­mischen Rassetauben findet neuerdings in Liebhaberkreisen wieder mehr Beachtung: der Elbinger Weißkopftümmler. Er kommt in verschiedenen Farbschlägen vor, immer aber sind der herrliche silberweiße Kopf und der weiße Stoß des Schwanzes und der Fittiche kennzeichnend. Wie der Name sagt, war der Elbinger Weißkopftümmler zuerst in Elbing einheimisch. Infolge seiner anmutenden Eigenschaften aber wurde das Zucht­material sehr freigebig ausgeführt, verbreitete । sich über einen großen Teil von Europa, und erst später kam man in Elbing selbst ivied^M dazu, sich mehr aus oie heimische, längst zu einem gewissen Welt­ruhm gelangte Rasse zu besinnen. Diese hatte inzwischen mancherlei

Schicksale durchgemacht. Nicht alle Einkreuzungen, beson­ders nicht die mit englischen Weißköpfen, waren ihr zu­träglich gewesen und es bedurfte des hingebenden Ein­greifens von begeisterten Züchtern, um den schönen Kurz­schnabel und die steile, niedrig vorgewölbte Stirn wieder in ihrer charakteristischen Eigentümlichkeit herzustellen. Dann drohte dem Bestände dieser Rasse, wie mancher anderen, der Krieg einen schweren Stoß zu versetzen. Doch auch diese Gefahr kann als überwunden gelten. Diese kleine, muntere und auch durch Flugleistungen ausgezeich­nete deutsche Kurzschnabeltaube ist wieder auf dem besten Wege, sich allgemeine Verbreitung zu erwerben. Aller­dings bedroht den Elbinger Weißkopf, wie Pfarrer Wolter, der sich um i()te Kenntnis schTvcroicut geii*rtflr* hat, hervorhebt, die Gefahr, daß die Stämme überzüchtet werden. Er mahnt zu frischer Blutzufuhr, welche die Kurzschnäbel stets gebrauchen, und hält es nicht für schäd­lich, dazu gelegentlich einen edlen roten oder gelben Weiß­kopftäuber aus England zu verwenden. Auch kurze Wiener sind dazu mit Erfolg verwendet worden. Jedenfalls darf die Aufmerksamkeit für die Rasse, die sie verdient, wieder als gesichert gelten.

Zum Merken.

Eine vorzügliche Bienenweidepflanze, die in Deutschland noch kaum genügend beachtet wird, empfiehlt der österreichische Oberförster Krimbacher in Sauerfeld. Er schreibt: Ich möchte auf eine ganz vorzügliche Bienenweidepflanze aufmerksam machen, die ich nun durch vier Jahre mit bestem Erfolge kulti­viere, aber weder in einem Verzeichnis für Gärtnereien noch in einem über Bienenfutterpflanzen finden kann. Es ist das die als Urform blau und als Abart weiß blühende Polemonium coeruleum (Perene oder das Sperkraut). Die Pflanze, die schon im ersten Jahre reichlich blüht, ist perennierend und soll nach drei Jahren neu ersetzt werden; sie blüht von Juni bis September ununterbrochen und wird immerzu von den Bienen beflogen. Die Pflanze hat den Vorzug, daß sie nicht viel Raum, wie Boretsch und Phazelia, beansprucht und dabei als Einfassung usw. prächtig wirkt. Ich habe hier, 1200 Meter über dem Meere, nun alle Bienenfuttergartenpflanzen auspro­biert und habe die Erfahrung gemacht, daß an erster Stelle für unsere Lage eben Polemonium, dann die Katzenmeliffe und Reseda in Betracht kommen; alles andere hat hier nicht an­gesprochen. Die Pflanze dürfte besonders für Imker in hohen und rauhen Lagen sehr willkommen sein.

Vorsicht beim Ankauf von Maulbeerpflanzen. Durch die neuerliche Bewegung in der deutschen Seidenrauperei, die be­strebt ist, den Seidenbau in die richtige Bahn zu lenken, wird die Anpflanzung von Maulbeersträuchern von Landwirten und anderen Interessenten vielfach in Erwägung gezogen. Dieser Bewegung bemächtigen sich nun einzelne Händler, um auslän­disches Maulbeerpflanzgut, das für das deutsche Klima aus erklärlichen Gründen nicht geeignet ist, nach Deutschland einzu- sühren und den angehenden Seidenbauern als deutsches an- zubieten. Hierzu sei bemerkt, daß sich bereits Fehlschläge aus diesen zumeist italienischen Maulbeerpflanzen gezeigt haben, so daß man vor dem Ankauf der ausländischen Pflanzen nicht genug warnen kann. Mit der sachgemäßen Kultur der Maul­beere befassen sich schon einige namhafte deutsche Baumschulen. Die Saatstelle der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft, Berlin SW. 11, Dessauer Straße 14, ist bereit, Anfragen wegen Be­zuges von Maulbeerpflanzen sowie Maulbeersaatgut entgegen» zunehmen. — Wir geben diese Warnung gern weiter, denn sie ist sehr berechtigt. Wir kennen Fälle, wo bei der diesjährige» Frühjahrspflanzung von den recht teuren Pflänzlingen, welche gewissenlose Händler geliefert hatten, trotz sorgsamster Psle-e kaum 30—40 v. H. weitergegangen sind!

Die Brennesseln sind ein ausgezeichnetes Dörrfuttcr st- wohl für Ziegen, Schweine und Schafe als auch für das Ge­flügel. Jährlich gehen an Hecken und Gestrüppslächen »sw. große Mengen dieses kostbaren Futters verloren. Die Brcnn- nessel muß jedoch geschnitten und gedörrt werden, bevor die Stengel „hölzig" geworden sind. Das Dörren der Brennessel hat ähnlich wie beim Klee zu erfolgen, d. h. man -nutz so M als möglich das Abfallen der Blätter zu verhüten suche'» Gedörrte Brennesseln kommen dann auf den Heustock wie das übrige Dörrfuttcr. Gedörrte Brennesseln gemahlen oder ge­schrotet ergeben das Brennesselmehl, welches als Kraft- und Hcilfutter einen hohen Wert hat. In der Kricgszcit war me Brennessel als Hilfssuttcr sehr gesucht und sie verdiente cs auch jetzt noch; aber man kann sich überzeugen, daß bere wieder überall große Mengen dieser wertvollen Pflanze los zugrunde gehen.