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Besitzer Christian Eunirum für bett Turnverein und Herr Habermehl für den Mikitärvercin je einen Fahnennagel. — Nachmittags fand die Prcisvcrtcilung statt, wobei es erfreulicherweise keine Verstimmungen gab, und abends eine wundervolle Beleuchtung der alten Schlitzer Burgen, bei gleichzeitig erfolgendem Feuerwerk. — Trotz ungünsti­ger Witterung haben die Schlitzer es wieder verstanden, ein mit keinem Mißklang schließendes, erhebendes, wohl- gelungvnes Fest zu feiern!

Däs Ergebnis des Wettsingens, an dem sich 25 Ver­eine beteiligten, war folgendes:

1. Stadtklasse: 1. Preis Gesangverein Eiutracht-Angers- bach mit 175 Punkten, 2. Pr. Schottcncr Mannerchor 172,5 Punkte. 3. Pr. Niederaula 169,5 P. 4. Pr. Liederkranz- Hersfeld 169 P. — Ehrenpreis: 1. Niederaula, 2. Schot­ten und Angersbach. — 2. Stadtllafse: 1 Pr. Gesangverein „Erhciterung"-Altenburg 168,5 P., 2. Pr. Liederkranz- Lauterbach, 3. Pr. Gesangverein Oberbimbach; Ehren­preise: 1. Altenburg, 2. Lauterbach, 3. Oberbimbach. — 3. Stadtklasse: 1. Pr. Doppelquartett Bad Nauheim 167 P., 2. Pr. Mannergesangverein Lauterbach, 3. Pr. Harmo­nie-Alsfeld, Ehrenpreis Harmonie Alsfeld. — Landklasse in Abteilung 1: 1. Pr. Mannergesangverein Bernshausen 147,5 P., 2. Pr. Gesangverein Hutzdorf, 3. Pr. Frohsinn- Angersbach, 4. Pr. Gesangverein Hopfmannsfeld, 5. Pr. Sängcrlust-Frischborn, Ehrenpreise: 1. Bernshausen, 2. Frohsinn-Angersbach. — Landklasse in Abteilung 2: 1. Pr. Sängerkreis Landenhausen, 144,5 P., 2. Pr. Gesang­verein Asbach, 3. Pr. Konkordia-Langenschwarz, 4. Pr. Gesangverein Werda, 5. Pr. Harmonie-Uellershausen; Eh­renpreise: 1. Gesangverein Asbach, 2. Landenhausen. — Landklasse in Abteilung 3a: 1. Pr. Frohsinn-Fraurombach 144,5 P., 2. Gesangverein Pfordt, 3. Männergesangverein Kleba, 4. Männergesangverein Willofs; Ehrensingen: 1. Fraurombach, 2. Pfordt und Kleba.

Vermischtes

— Der kehlkopflose Sänger. Ein sehr interessanter „Fall" wurde dieser Tage in der Wiener Gesellschaft der Ärzte vorgeführt: ein Mann ohne Kehlkopf, der mühelos sprechen und, wenn auch nicht schön, so doch recht vernünf­tig singen kann. Dem Manne, einem Drahtseilspinner namens Scheuch aus der St. Pöltener Gegend, wurde von dem hervorragenden Laryngologen Prof. Dr. Hajek wegen einer bösartigen Neubildung vor einiger Zeit der Kehl­kopf vollständig entfernt. Die Operation gelang und die Wunde verheilte gut. Dann aber kam cs daraus an, dem Manne die Sprache wiederzugeben, und das gelang dem Dozenten Dr. Stern ganz ausgezeichnet nach einem von ihm erfundenen neuen Verfahren. Früher pflegte man kchlkopflosen Menschen einen künstlichen Kehlkopf aus Metall einzusetzen; mit diesem Kehlkopf konnten die Ope­rierten aber nur häßliche, schnarrende Laute Hervorbrin- gen. Nach Sterns Methode wird durch besondere Übun­gen aus den Muskeln am untersten Teil des Rachens eine Art Stimmbandersatz geschaffen. Durch diese Methode werden sehr gute Sprechresultate erzielt; bei dem Draht­seilspinner aber übertrafen sie selbst die kühnsten Erwar­tungen. Scheuch, wie aesags, hat eine durchaus modula­tionsfähige Sprechst^mwe bekommen.

— Der Omni^ntz als Lesesnal. Die neueste Errungen­schaft der Michshauptstadt sind Autoomnibusse, in denen man die neuesten Zeitungen lesen kann — nicht seine eige­nen, die man sich.soeben erst aus der Straße gekauft und in dèn Wagen mitgenommen hat (denn die durfte man auch bisher schon im Omnibus lesen), sondern Zeitungen, die die Omnibusgesellschaft vorsorglich für ihre Fahrgäste auslegt, damit sie sich während der Fahrt, obwohl diese nicht lange zu dauern pflegt, nicht langweilen. Die Zei­tungen sind, genau wie in einem Lesesaal oder in einem Kaffeehaus, in Holzrahmen eingespannt, und wer einen Fahrschein gelöst hat, hat das Recht, sich die neueste Zei­tung von der Omnibuswand zu nehmen und ein bißchen hineinzugucken. Vielleicht bildet sich mit der Zeit auch die Einrichtung von Vorlesern aus, damit kein Zank um die Zeitungen entsteht, und jeder etwas Interessantes zu hören bekommt. Das würde außerordentlich zur Er­höhung der Gemütlichkeit im Omnibus beitragen und auf dem nicht mehr ungewöhnlichen Wege über die Zeitung zarte Annäherungen erleichtern. Die zeitgemäße Einrick- tung soll in erster Linie den neuen Berliner „Expreßomni­bussen" zugute kommen.

= Franz Ferdinands Kinder. Anläßlich des Jahres­tages der Ermordung des Erzherzogs Franz Ferdinand von Osterreich-Este und seiner Gemahlin, Herzogin Sophie von Hohenberg (das erzherzogliche Paar wurde bekannt­lich am 28. Juni 1914 in Serajewo durch Bombenwürfe und Revolverschüsse getötet), macht eine tschechische Zeitung einige Mitteilungen über die Kinder der Ermordeten und ibre Schicksale. Der Erzherzog hinterließ zwei Söhne, Max und Ernst Hohenberg, und eine Tochter Sophie, die mit dem Grafen Nostitz vermählt ist. Max Hohen­berg wurde kürzlich an der Universität in Graz zum Doktor juris promoviert und gedenkt sich einer praktischen Betätigung zuzuwenden. Sein jüngerer Bruder studiert an der landwirtschaftlichen Schule in Bruck. Beide Brüder wollen sich auf Erwerb einstellen, da die Hinterlassenschaft ihres Vaters arg zusammengeschmolzen ist, besonders durch die seitens der tschechoslowakischen Regierung er­folgte Beschlagnahme der beiden Güter Franz Ferdinands cn der Tschechoslowakei, Konopischt und Chlumetz, die den wertvollsten Teil des Nachlasses des Erzherzogs bildeten. Dre tschechoslowakische Regierung hat den erzherzoglichen Andern nur ein paar für sie wertvolle Andenken an ihre Eltern überlassen, unter anderm aber z. B. die Heraus­gabe der Bettwäsche verweigert. Ein Teil der ausaebrei- ^ten Obst- und Gemüsegärten von Konopischt soll in Handelsgartnereren umgewandelt werden. Ein Teil des Schlosses dient jetzt höheren Staatsbeamten als Wohnung

Turnen, Sport und Spiel.

Dr. Peltzer (Stettin) läuft Weltrekord.

Auf der Klassischen Kompstätle von Slamfvrd-Bridge (Lon­don) waren am 3. 7. 26, 70 000 Zuschauer Zeuge Riedernn- gen« eines englischen Weltmeisters durch einen Deutschen. Dr.

Peltzer hatte den für unüberwindlich geltenden Weltrekord von 1 : 52,2 auf 1 : 51,6 herabgedrückt. Er schlug in einem sensatio­nellen! Reimen den englischen Weltmeister Löwe über die halbe Meile (880 Yards.)

dl. Eröffnung der 2. Deutschen Kampsspiele in Köln. In Köln wurden am Sonntag die 2. Deutschen Kampf­spiele feierlich eröffnet. Leider war das Wetter etwas regnerisch. Um so mehr aber ist zu schätzen, daß sich un­gefähr 35 000 Zuschauer cingcsunden hatten, die die Ein- ziehenden stürmisch bejubelten. An der Spitze des Fest­zuges waren die Vertreter der Ausländsdeutschen, Süd- amcrikaner, Oberschlesier, Danziger, Saarländer usw. Nach dem Einzug fand das Endspiel um den Kampfspiel­pokal statt, das den Süden mit nicht weniger als 7 :2 als Steger über Westdeutschland sah. Die Süddeutschen ge­wannen dadurch den Kampfspielpokal zum zweiten Male. Gleichzeitig fanden Ruder- und Kanuregatten statt. Alles in allem ein wohlgelungener Auftakt!

N. Neuer deutscher Rekord im Kugelstoßen. In Frank­furt a. M. konnte Brechenmacher den deutschen Rekord im Kugelstoßen auf 14,52 Meter verbessern!

N. Engel-Köln gewinnt den Großen Preis von Paris. In Paris wurde am Sonntag unter Beteiligung mehrerer deutscher Fahrer der Große Preis von Paris ausge- fahren. Der Kölner Engel siegte vor Oszmella und dem Franzosen Galvaing. Der französische Präsident Dou- mergne wohnte den Kämpfen als begeisterter Zu- schauer bei.

Börse und Handel.

Frankfurter Börse vom 5. Juli. Die Vörie eröffnete für Schwerwerke auf größere Glattstellungen hin schwach. Für die kleineren, bisher vernachlässigten Kassenwerte durchweg fest. Für Mvntanwerte lagen starke Verkaufsaufträge vor, die die Kurse lebhaft senkten. .Auch Kali werte bröckelten ab. Ehemie- werte hatten uneinheitliche Haltung. Farbcnindustrie notierten um 3 Proz. astgälstvöchk. Metallbankwerte lagen zunächst be­hauptet, dann abbröckelnd. Der Automarkt verkehrte ausge­sprochen fest bei lebhafter Nachfrage. Auch heimische Masäsinen- wertc zogen etwas an. Sehr feste Haltung zeigten Zuckerwerte, allerdings' bei mäßigen Umsätzen. Elektrowerte wurden bei weichenden Kursen Angeboten. Ebenso verloren auch Schiff- fahrtswèrte. Der Bankaktienmarkt eröffnete schwach behauptet, und gab später weiter nach. Von deutschen Renten sind Pfand­briefe vernachlässigt, Kriegsanleihen naâebcnd. Von Aus­landsrenten waren Rumänen und östliche Werte gebessert. Die Börse schloß angeregt. — Die Abendbörse verkehrte bei kleinem Geschäft sehr still und uneinheitlich. Montanwerte bröckelten vereinzelt ab. Der Chemiemarkt war knapp gehalten. Farbenindustrie verlor leicht. Der Elektromarkt verkehrte still, A. E. G. etwas gefragt. Bani'werte behaupteten ihren Kurs­stand. Schiffahrtswerte gaben gering nach. Von Auslands- renten sind Rumänen und Türken gefragt. Es wurden ge­nannt: Norddeutscher Lloyd 149.25, Commerz- u. Privatbank 125.5, Darmstädter Bank 170, Dresdner Bank 133.625, Farbe n- industrie LtÄ, Rütgers l 08, A. E. G. 141.5, Bergmann 125, Schlickert 124.5, Gelsenkirchen 161, Harpe ner 141, Mannesmann 125, Phönix 114.

Franksurter Getreidebörse vom 5. Juli. Es würden bezahlt für je 100 Kilo: Weizen 31.75^32, Roggen 22.5—23, Gerste 22— 24, Hafer 21—23, Mais 17.5, Weizenmehl 42.5—42.75, Rotzgen- meyk 31.5—32, Weizenkleie 8.75, Rogge nEl eiet 0.75—-11, Erbsen 32—45, Linsen 45—75, Heu 9.75—10.25, Stroh 6.—6ü, Treber 14.5—15. Tendenz: fest.

Frankfurter Schlachtviehmarkt vom 8. Juli. Dem heutigen Hauptmarkt waren zugetrieben: Rinder 1494, Ochsen 408, Bul­len 44, Färsen und Kühe 1043, Kälber 582, Schafe 37, Schweine 3513. Es wurden bezahlt für einen Zentner Lebendgewicht: Ochsen: vollfl. 60—66, junge fleisch, nicht ausgem. und alt.

ausgem. 50—59, mäßig genährte junge, gut gett. äst. 40—48' Bullen: vollfl. ausgew. 50—55, vollst. jung. 40—49; Fär­sen u 11 d 5t ü h e : vollst. ausgem. Färsen 56—<62, vollst. ausgem. Kühe 50—56, wenig gut entwirf, Färsen 45—55, äst ausgem. Kühe ünd jung. Kühe 40—49, mäßig genährte Kühe und Färsen 30—39, gering genährte Kühe rund Färsen 18—28; Kälber: 'feinste Mästkalbe r 64—68, mittl. Mastkälber 56—63, gering. Mast- und gute Saugkälber 47—55, gering. Saugkälber 40—46; Schafe: Mastlännyer und Masthammel 46—50, gering. Mast- Hammel und Schäft 38—45; Schweine: vollfl. von 80—100 Kilo 7fH~82, vollst, unter 80 Kilo 72—77. vollfl. von 100—120 Kilo 77—81, vollfl. von 120—150 Kilo 77—81, Fcttfchweine über 150 Kilo 77—80. Marktverkauf: Bei ruhigem Han­del auLverkauft. Beste Dd^en gesucht. Bei Schweinen gegen Sch lich. abflauend. F l e i s ch g r oßh a n d elsp re i s e: Ochse n- sleisch I. 95—1100, Ochsenfleisch II. 85—94, Bullenfleisch 90—95, Kuhstcisch I. 80—85, Kuhfleisch IT. 70—79, Kuhfleisch III. 40— 60, Kalbfleisch I. 90—95, Kalbfleisch II. 70—79, Kalbfleisch 111. —.—, Hammelfleisch —.—, Schweinefleisch 90—95.

Frankfurter Peftdemarkt vom 5. Juli. Der Auftrieb betrug 550 Tiere. Er blieb hinter dem der Bonnonate zurück. Auch der Besuch ließ wegen der landwirtschaftlichen Arbeiten etwas zu wünschen übrig. Trotzdem entwickelte sich ein reges Geschäft bei leicht anziehenden Preisen. Es wurden bezahlt Mr beste Arbeitspferde schwerste,, belgischen Schlages 1600—1800, Ar­beitspferde mittleren Schlages 1100—1400, Arbeitspferde leichten Schlages 800—1000, gute Wagenpferde Holsteinischen Schlages 1100—1400, Eesch'äftswagenpferde 4 50—650, Schlachtpferde ersten Güte 24.5, zweiter Güte 18.5.

Frankfurter Kartofelmarkt vom 8. Juli. Es wurden bc- ,zählt Mr je 50 Kilo: Industrie, his. Ggd. 4.5, gelbsteisch. Hies. Ggd. 4. Tendenz: Angebot knapp, stetig.

Amtliche Berliner Notierungen vom 5. Juli.

* Börsenbericht. Die Börsenwoche begann in schwacher Haltung, insbesondere gingen die Kursgewinne der letzten Tage verloren. Über die Gründe der Verstauung war man sich nicht ganz einig, besonders wurde auf die anhaltende Verknappung des Geldmarktes hingewiescn. Im weitere» * Börsenvcrlaus wurde die Haltung etwas freundlicher. Am Geldmarkt herrscht rege Nachfrage, tägliches Geld stellte sich auf 6—7 %, monatliches Geld aus 5%—6% %.

* Devisenbörse. Dollar 4,19—4,20; e n y l. Pfund 20,40-20,45; holl. Gulden 168,41—168,8.3; Danz. 81,02 bis 81,22; franz. F r a nk 11,39-11,43; belg. 11,06—11,10; schwerz. 81,21—81,41; Italien 14,74—14,78; schwed. Krone 112,41—112,69; bä it. 111,23—111,51; norweg. 92,08 bis 92,32; tschech. 12,42—12,46; ö ftc r r. Schilling 59,39 bis 59,43: Voln. Zloty (nicht amtlich) 45,53—45,77.

♦ Produktenbörse. Der Gcticidcmarkl zeigte ruhige Hal­tung, aber unnachgiebige Tendenz. Die fortdauernd unbe­ständige und teils stark regnerische Witterung erweckt manche Besorgnis wegen der Ernte und macht ebenfalls Abgeber vor­sichtig. Durch die bisherigen Beschlüsse bezüglich der Zölle und Einfuhrschcine ist man noch nicht im klaren, wie sie sich auswirken werden. Deshalb bleibt vordere Ware gefragt, während für später Unternehmungslust fehlt. Weizen hat sich nur wenig im Preise verändert, dagegen war für Rog - gen die Stimmung fest und die Anfangspreise stellten sich W um etwa zwei Mark höher. Gerste ist im Futtermaterial begehrt, Hafer war weiter fest, bei mäßigem Angebot. Mais ist vom Auslande erhöht und auch hier besonders für Ware gesorgt, die noch vor der Zollcrhöhuug ins Land kommt. Roggenmehl fest und etwas höher, Weizenmehl ruhig.

Getreide und Olsaaten per 1000 Kilogramm, sonst per 100 Kilo-

gramm in

Reichsmark:

5 7.

3 7.

Weiztt.s.Drt

5. 7.

3 7.

Wriz„ märt.

—

9.8 10

polnmersch.

-

Rogkl. f.Vrt.

riL

112

Rogg., märt.

209-212

208 2U

Raps

— 1

Pommersch.

—

Seinfaat

— i

westpreuß.

——

kt.Spetseerbs

30-34

85 46 /

Braugerste

205-2(2

2^5 212

30-34 ö

Fultergerste

190 204

190 >04

Fuilererbsen

22-27

22-27

Hafer, mark.

204-213

202 212

Peluschken

23.-5-27

23,5-28,5

pommersch.

—

—

Ackerbohnen

22-24.5

2 >-24 5

westpreuß.

'n*

Wicken

3z-33

32-33

Weizenmehl

Lupin., blaue

14,5-16 5

14.5-16.0

p. 100 kg fr.

Lupni., gelbe

19-21,5

19 21,5

Bln.br.inkl.

Seradella

—

-—

Sack (feinst.

Napskucken

14.2-144

14,1-14.3

Mrk. u.Nol.

37,7 39,7 37,7 39,7

Leinkuchen

19-19,5

18.9-19.3

Roggenmehl

Trockenschyl.

10-10.5

10-10.5

p.lOOkg fr.

Sova-Schrot

20 5-20,6 20,0-20,5

Berlin br.

Torsml.30/70

—

——

tntL Sack

29 5 30 7

29,7 30 5

Kartosfelflck.

22,7 23,3

22,5-23

* Kartosfclcrzengerpreise. Je Zentner waggonsrei mär­kische Station. Amtlich ermittelt durch die Landwirtschafts­kammer für die Provinz Brandenburg und für Berlin. Weiße Kartoffeln 1,90 —2,10, rote Kartoffeln 2,30—2,50, gelb- fleischige Kartoffeln 3,00—3,60. Neile Kartoffeln a) weitz- fleischige 5,50^-6,00, b) gelbfleischige 6,50—7,00 Mark. ,

Die heutige Rummer umfatzt 6 Seiten.

Amtlicher Teil.

Konkursoerfahrcn.

In dcm K'on'lürsvcrfahken' über das Vermögen der Finâ Anton Dettling in Fulda ist zur Abnahme der Schlußrechnung des Verwalters ,9» Erhebung von Einwendungen gegen! das SchLchvcrzeichnis der bei der Verteilung' zu berücksichtigenden! Forderungen 'der Schlußtermin ans den 28. Juli 1926, vormit­tags 10 Uhr, vor dem Aimtstzerichte Hierfelbst, Wbü 5, Zimmer 61, bestimmt. ,

Fulda, deck 1. Juli 1926. I ' 1 !

Der Gerichtsschrcider des Amtsgerichts, Abt. 5.

Verantwortlich für die Schriftleitung: Dr. rer. pol. Karl Krömm*ibein-Fulda.

Verantwortlich für den Anzeigenteil: Otto Schneider -Fulda

Die Verlobung ihrer eiozigen Tochter Antje mit dem Lehrer Herrn Alsreb Krahl beehrt sich anzuzeigen

Frau Pastor Meisel Wwe.

Hannovex im Juli 1926.

Als Verlobte empsehlen sich:

Antje Meisel

Lehrer Alfred Krahl

Hannover, Fulda, z. Zt. Bevern

bet Holzminden.

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Zweigverein Fulda.

Mittwoch, 7. Juli ab« ad» 8 Uhr Movatsversammlung im Gasthaus zur Traube.

Besprechung wegen Jubiläum.

Ilm zahlreiches Er­scheinen bittet

Der Vorstand.

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